[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines statischen Mischelements zum Homogenisieren
und Dispergieren flüssiger, gasförmiger oder pulverförmiger Medien zum Herstellen
einer Bohrflüssigkeit.
[0002] An das Homogenisieren und Dispergieren von Medien gleicher oder unterschiedlicher
Aggregatzustände als Voraussetzung einer Vielzahl von Verfahrensschritten der Chemie-
oder Ingenieurtechnik werden zunehmend höhere Anforderungen gestellt, die mit Hilfe
meist komplexer statischer oder dynamischer Mischsysteme erfüllt werden.
[0003] Auch beim Horizontalbohren besteht das Erfordernis des Mischens einer Flüssigkeit
mit einer pulverförmigen Substanz oder einer Flüssigkeit oder einer Suspension, wenn
zur Erleichterung und Verbesserung des Bohrvorgangs beispielsweise eine Bentonit-Wasser-Suspension,
als Bohr- oder Spülflüssigkeit eingesetzt werden soll. Eine solche Suspension hält
das Bohrklein in Schwebe, schmiert den Rohrstrang bei dessen Einziehen und schützt
diesen nach einer gewissen Aushärtephase gegen das umgebende Erdreich. Zur Variation
der Eigenschaft der Suspension können Additive, wie beispielsweise Sodaasche oder
Polymere, hinzugefügt werden.
[0004] Üblicherweise werden Bohrflüssigkeiten in einem gesonderten Vorratstank durch ein
in diesem Tank arbeitendes Rührwerk, also einen dynamischen Mischer, oder durch eine
schnell laufende Pumpe angemischt.
[0005] Diese Mischsysteme haben einen erhöhten Platzbedarf und führen zu zeitlichen Verzögerungen
des Bohrvorgangs, wenn nach dem Verbrauch einer Bohrflüssigkeitscharge eine neue Charge
angesetzt werden muß. Sie erlauben keine kompakte Bauweise der gesamten Bohranlage.
[0006] Es sind auch statische Mischsysteme bekannt, die im Gegensatz zu dynamischen Systemen
kein Rührwerk aufweisen und einen geringeren Platzbedarf erfordern.
[0007] Aus CH 182 064 A ist beispielsweise eine Vorrichtung zum Anmischen von kohlensäurehaltigem
Mineralwasser bekannt, die einen statischen Mischer aufweist.
[0008] Die DE-PS687 926 zeigt dagegen den Einsatz eines statischen Mischers, der auf gelochten
Trennwänden beruht, die quer zur Strömungsrichtung verlaufen, zur Erzeugung von pysikalischem
Schaum für Feuerlöschzwecke.
[0009] Die US 4 313 680 A zeigt einen statischen Mixer mit senkrecht zur Flussrichtung angeordneten
Umlenkelementen zum Mischen von verschiedenen Medien mit sehr kurzer Reaktionszeit.
[0010] Die JP-OS 61-242 624 zeigt eine Vorrichtung zum Erzeugen einer Emulsion aus Wasser
und Öl, die einen statischen Mischer aufweist.
[0011] Die US 4 514 095 A offenbart einen statischen Mischer für Fluide, der eine Mischwirkung
durch Umleiten von Teilströmen aus einem Kernbereich in einen Randbereich und zurück
erreicht.
[0012] Die US 4 370 062 A beschreibt eine Mischpistole zum Mischen von Zwei-Komponenten-Klebern,
an deren Spitze ein statischer Mischer mit Prallplatten sitzt.
[0013] Die US 4 412 582 A beschreibt eine senkrechte Anordnung von Prallplatten in einem
Wärmetauscher, durch die, zur Verbesserung der Wärmeübertragung, die hindurch strömende
Flüssigkeit in Turbulenzen versetzt wird.
[0014] Die US 4 854 721 A zeigt eine Vorrichtung zum Anmischen von Getränken aus Konzentrat
und Wasser, die ebenfalls senkrecht zur Hauptströmungsrichtung angeordnete Umlenkplatten
aufweist.
[0015] Die US 5 522 661 A offenbart einen statischen Mischer, der auf besonders einfache
und kostengünstige Weise herzustellen ist. Die Umlenkflächen sind dabei in einem Winkel
von 45° zu der Strömungsrichtung des Fluids angeordnet.
[0016] Die DE 36 18 062 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Vermischen von pastösen oder
gelartigen Komponenten, wobei sich von einer zentral in einem Mischrohr angeordneten
Achse in radialer Richtung Führungswände erstrecken, die sich in radialer Richtung
verbreitern und in einem Winkel zur Strömungsrichtung des Fluids angeordnet sind.
Die benachbarten Führungswände des einen Flügelkranz bildenden Mischeinsatzes überlappen
sich gegenseitig und weisen Durchtritte auf.
[0017] Die Verwendung statischer Mischer in Mischanlagen zum Herstellen von Bohrflüssigkeit
für Horizontalbohrverfahren ist aus der deutschen Patentanmeldung 199 18 775.4 bekannt.
In dem darin beschriebenen Verfahren zum Herstellen einer Bohrflüssigkeit wird das
Zugabemedium, beispielsweise Bentonit, dem Wasser in Pulverform vor oder hinter einer
die Bohrflüssigkeit zu der Bohranlage transportierenden Hydraulikpumpe zugeleitet.
Hinter der Pumpe kann eine statische Mischstrecke angeordnet sein, die den Zugabestoff
und das Wasser homogenisiert.
[0018] Ein statischer Mischer, wie er beispielsweise aus "wägen+dosieren" 3/1997 Seite 23
bis 26 bekannt ist, besteht üblicherweise aus einer Mehrzahl verschiedenartiger, hintereinander
geschalteter einzelner Mischelemente, die mit Hilfe eines Adapters in ein Zuleitungs-
oder Ableitungssystem eingesetzt werden können. Jedes dieser Mischelemente weist eine
oder mehrere Umlenkflächen auf, die gegebenenfalls von ein oder mehreren Durchlässen
durchmessen werden. Die aufeinander entweder innerhalb eines Mischelements oder in
nachgeschalteten Mischelementen folgenden Umlenkflächen stehen dabei stets in kleinen
Winkeln geneigt zueinander und weisen ebenso bezüglich der Strömungsrichtung des in
der Leitung strömenden Mediums übereinstimmend einen kleinen; von 90° verschiedenen
Neigungswinkel auf.
[0019] Die zueinander und zu der Strömungsrichtung in einem besonderen Achswinkel stehenden
Umlenkflächen erzeugen eine Zwangsführung des Stroms, so daß dieser mehrfach seine
Strömungsrichtung dreht. Die gegebenenfalls die Umlenkflächen durchziehenden Durchlässe
verlaufen ebenso winklig zueinander sowie zu den Umlenkflächen, so daß sowohl eine
Aufteilung des Stroms als auch eine mehrfache Änderung der Strömungsrichtung erfolgt.
An anderen Umlenkflächen werden die Einzelströme wieder zusammengeführt.
Dieses mehrfache Aufteilen, Umlenken und Zusammenführen der Medien bewirkt ihre Homogenisierung
bzw. Dispergierung.
[0020] Die Wahl verschiedener Mischergeometrien erfolgt in Abhängigkeit von der Reynolds-Zahl,
die als Quotient aus den Trägheitskräften und den Reibungskräften unter anderem abhängig
von den Stoffeigenschaften der Medien ist. Bei einer kritischen Strömungsgeschwindigkeit
überschreiten die Trägheitskräfte einen charakteristischen Wert, verglichen mit den
Reibungskräften, so daß die Strömung turbulent wird.
[0021] Die Wahl der Mischergeometrien und der Größe des gesamten Mischsystems, d.h. der
Anzahl der nacheinander geschalteten Mischelemente, erfolgt des weiteren in Abhängigkeit
von dem zulässigen Druckverlust der Strömung, der vor allem im Hinblick auf die für
die Turbulenz erforderliche kritische Geschwindigkeit und die Erfordernisse der nachfolgenden
Verfahrensschritte zu bewerten ist.
[0022] Ferner muß die Geometrie der Umlenkflächen und Durchgangsöffnungen sowie deren Anordnung
relativ zueinander und zu der Strömungsrichtung derart angeordnet sein, daß möglichst
ein Fehlen von toten Zonen gewährleistet werden kann, da diese ein homogenes Mischen
verhindern.
[0023] Ein erheblicher Nachteil der bekannten statischen Mischer liegt darin, daß die in
komplexer Geometrie gefertigten Mischelemente in aufwendigen Produktionsverfahren
hergestellt werden müssen, die einen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand verursachen.
Vor allem die zum Teil massive Gestaltung der Mischer mit unterschiedlich ausgerichteten
Durchlässen macht einen hohen Materialaufwand erforderlich.
[0024] Ein weiterer Nachteil bekannter Mischer besteht darin, daß ein Reinigen der Mischer
durch die zueinander in wechselnden Winkeln stehenden Umlenkflächen erheblich erschwert
ist. Ein zuverlässiges einfaches Reinigen, beispielsweise durch eine lediglich den
Mischer durchströmende Reinigungsflüssigkeit, ist unzureichend.
[0025] Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, einen statischen Mischer aufzufinden,
der ein effizientes Homogenisieren und Dispergieren verschiedener Medien zum Herstellen
einer Bohrflüssigkeit mit konstruktiv einfachen Mischelementen ermöglicht, die zudem
kostengünstig herzustellen und einfach zu reinigen sind.
[0026] Die Aufgabe wird gelöst durch die Verwendung von einem Mischelement mit mindestens
einer Umlenkfläche, die in einem Winkel von 70 bis 110° zu der Hauptströmungsrichtung
der Medien in der durchströmten Leitung ausgerichtet ist, zum Mischen und Herstellen
einer Bohrflüssigkeit, insbesondere einer Bentonit-Wasser-Suspension.
[0027] Der Erfindung liegt dabei der Gedanke zugrunde, daß bei dem Aufprall der Medien auf
die nur wenig zur Strömungsrichtung geneigte Umlenkfläche und dem Umströmen ihrer
Kanten Scherkräfte entstehen, die zum Verwirbeln und Vermischen der Medien führen.
[0028] Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Mischelements liegt in seiner einfachen
Konstruktion, die kostengünstig und ohne Spezial maschinen gefertigt werden kann.
[0029] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß aufgrund der besonderen Ausrichtung der Umlenkfläche
keine spitzen Winkel zwischen der Fläche und dem umgebenen Gehäuse bzw. der Wand vorliegen.
Damit ist das Reinigen des Mischelements erheblich erleichtert.
[0030] Überraschenderweise ermöglicht die nur wenig zur Strömungsrichtung geneigte Umlenkfläche
eine sehr gute Homogenisierung der zu durchmischenden Medien, die durch mehrere hintereinander
geschaltete Umlenkflächen noch verbessert werden kann.
[0031] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Umlenkfläche in einem Winkel
von 90° zu der Strömungsrichtung der Medien angeordnet, d.h. sie steht senkrecht zu
der Strömungsrichtung.
[0032] Das damit erzielte, besonders gute Ergebnis war aufgrund der bekannten Erwägungen
des Durchschnittsfachmanns nicht zu vermuten, die aufgrund der angenommenen Erfordernisse
des möglichst zu minimierenden Druckabfalls, der möglichst variantenreichen Zwangsführung
der Strömung und des Vermeidens von toten Zonen eine nur wenig zur Strömungsrichtung
geneigte oder eine dazu senkrecht stehende Umlenkfläche für besonders ungeeignet erscheinen
ließen. Eine derart angeordnete Umlenkfläche läßt nämlich das Entstehen von hinter
ihr liegenden toten Zonen zu und "bremst" die auf sie aufprallenden Strömungen in
erheblichem Maße ab. Dies führt zu einer deutlichen Verminderung des Druckes und der
Geschwindigkeit der Flüssigkeit. Des weiteren verzichtet die erfindungsgemäße Umlenkfläche
auf eine gerichtete Zwangsführung, die zu einer mehrfachen gezielten Drehung der Strömungsrichtung
des Mediums führt.
[0033] In dem erfindungsgemäß verwendeten Mischelement kann die Form des Querschnitts der
Umlenkfläche im wesentlichen zu dem Querschnittsumriß der durchströmten Leitung korrespondieren.
Vorteilhafterweise ist ihr Durchmesser jedoch kleiner als der der Leitung, so daß
zwischen der Leitung und der Umlenkfläche mindestens ein Durchlaß für das von der
Umlenkfläche abgelenkte Medium entsteht.
[0034] Die Umlenkfläche kann über Befestigungsmittel unmittelbar an der durchströmten Leitung
oder an einem Gehäuse eines in die Leitung einzusetzenden Mischelements befestigt
sein.
[0035] In einer besonderen Ausführungsform kann es zudem vorteilhaft sein, das Mischelement
über einen Adapter in die Leitung einzusetzen.
[0036] Vorteilhafterweise kann das Gehäuse des Mischelementes derart gestaltet sein, daß
die in Strömungsrichtung hinter der Umlenkfläche liegenden Seitenflächen des Gehäuses
zu einer Führung des Mediums genutzt werden.
[0037] Beispielsweise können sie trichterartig zulaufen, um sich zu einer auf eine Umlenkfläche
eines nachgeschalteten oder in demselben Mischsystem befindlichen Umlenkfläche führenden
Durchgangsöffnung zu verengen.
[0038] Durch die Verengung wird die Druckenergie des Stroms teilweise in kinetische Energie
umgewandelt. Damit erhöhen sich die beim Aufprall auf die Umlenkfläche entstehenden,
das Homogenisieren begünstigenden Scherkräfte.
[0039] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Umlenkfläche mit Öffnungen
versehen sein, die eine Aufteilung des auf die Fläche treffenden Mediums ermöglichen.
Damit kann eine Verbesserung der Homogenisierung erreicht werden, ohne daß jedoch
ein Reinigen des Systems erheblich erschwert ist.
[0040] Die einzelnen Mischelemente können in einem Mischsystem in einer Vielzahl hintereinander
geschaltet werden. Es kann zudem auch vorteilhaft sein, Mischelemente parallel nebeneinander
zu schalten, wenn z.B. die Durchflußmenge an Medien erhöht werden soll.
[0041] Das erfindungsgemäß verwendete Mischelement kann zum Homogensieren und Mischen von
Gasen, Flüssigkeiten, Suspensionen oder Dispersionen eingesetzt werden. Es kann somit
in einer Vielzahl verschiedener Verfahren und Vorrichtungen, z.B. aus den Bereichen
der Chemie- oder Verfahrenstechnik sowie in der Kunststoffindustrie, der Wasseraufbereitung
oder in der Lebensmittelindustrie Verwendung finden.
[0042] Im einzelnen kann es zum Mischen von Bohrflüssigkeiten, z.B. Bentonit-Wasser-Suspensionen,
genutzt werden, die beispielsweise für Horizontal- oder Vertikalbohrungen benötigt
werden.
[0043] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
des näheren erläutert.
[0044] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch ein aus mehreren nacheinander geschalteten erfindungsgemäßen
Einzelelementen bestehendes Mischsystem und
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch ein Mischelement in der Ebene A-A der Fig. 1.
[0045] Ein Einzelelement 1 des Mischsystems besteht aus einem Gehäuse 2 mit zwei Schrägflächen
3 und 4, die sich zu einer Durchgangsöffnung 5 trichterförmig verengen. Sie ermöglichen
den Durchlaß des in Pfeilrichtung durch die Eingangsöffnung 6 in das Mischsystem einströmenden
Mediums.
[0046] Die senkrecht zu den Außenflächen 7, 8 des Gehäuses stehende Umlenkfläche 9 ist über
drei Zungen 10a, 10b, 10c zwischen die Gehäuse 2 geklemmt. Sie weist im Vergleich
zu dem Gehäuse einen geringeren Radius auf, so daß zwischen dem Gehäuse 2 und der
Umlenkfläche 9 Durchlässe 11a, 11b, 11c frei bleiben. Teile 13a bis d stellen Zuganker
dar, die das Kopfstück 12 und das Endstücks 17 gegeneinander ziehen und so durch die
Gehäuse 2 die Umlenkfächen 9 festklemmen.
[0047] In dem Ausführungsbeispiel ist ein Mischsystem aus 3 Einzelelementen mit jeweils
einer Umlenkfläche und einem Kopfstück 12 und einem Endstück 17 zusammengesetzt. Diese
sind über Dichtungen 20 gegeneinander abgedichtet. Diese Anordnung kann beliebig durch
weitere Mischelemente ergänzt werden.
[0048] Das Kopfstück weist eine Eingangsöffnung 6 auf, die auf die erste, als Bestandteil
des Kopfstückes gearbeitete Umlenkfläche mündet. Die Öffnung ist trichterförmig gearbeitet.
[0049] Das Endstück 17 dagegen trägt keine Umlenkfläche, sondern entläßt das Medium durch
die Ausgangsöffnung 16. Endstück 17 und Kopfstück 12 sind mit einem Gewinde versehen
(hier nicht dargestellt), in das gängige Rohrverschraubungen eingeschraubt werden
können.
[0050] Die Medien strömen in das Kopfstück 12 über die Eingangsöffnung 6 und prallen auf
die Umlenkfläche 9. Dort werden sie abgelenkt und strömen durch die Durchlässe 11a,
11b, 11c in den Mischraum 19. Sie werden teilweise entlang der Schrägflächen 3 und
4 geführt. Die Medien strömen im folgenden durch die Durchgangsöffnung 5 auf eine
weitere Umlenkfläche. Sie durchströmen ein zweites Mischelement in der eben beschriebenen
Weise.
[0051] Nach dem Durchströmen des letzten Mischelements gelangen sie in die Ausgangsöffnung
16 des Endstückes 17 und verlassen das Mischsystem.
1. Verwendung eines statischen Mischelements zum Mischen von Medien mit einem Gehäuse
(2) mit mindestens einer in einem Winkel von 70 bis 110° zur Strömungsrichtung der
Medien angeordneten Umtenktläche (9) zum Herstellen einer Bohrflüssigkeit.
2. Verwendung eines statischen Mischelements zum Mischen von Medien mit einem Gehäuse
(2) mit mindestens einer in einem Winkel von 70 bis 110° zur Strömungsrichtung der
Medien angeordneten Umlenkfläche (9) zum Herstellen einer Bentonit-Wasser-Suspension.
3. Verwendung eines statische Mischelements (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkfläche in einem Winkel von 90° zur Strömungsrichtung der Medien angeordnet
ist.
4. Verwendung eines statische Mischelements nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch mindestens einen Durchlaß (11a, 11b, 11c) zwischen der Umlenkfläche (9) und dem Gehäuse
(2).
5. Verwendung eines statische Mischelements nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch trichterförmig zulaufende Schrägflächen (3,4) des Gehäuses (2).
6. Verwendung eines Mischsystems zum Herstellen einer Bohrflüssigkeit mit mindestens
einem der in den Ansprüchen 1 bis 5 verwendeten statischen Mischelemente.
7. Verwendung eines Mischsystems nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch mindestens zwei parallel geschaltete statische Mischelemerite der in den Ansprüchen
1 bis 5 verwendeten statischen Mischelemente.
8. Verwendung eines Mischsystems nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopfstück (12) und ein Endstück (17) über Zugmittel (13a, 13b, 13c, 13d) miteinander
verspannt sind.
9. Verfahren zum Mischen einer Bohrflüssigkelt, insbesondere einer Bentonit-Wasser-Suspension,
dadurch gekennzeichnet, daß die zu mischenden Medien in einem Winkel von 70 bis 110° auf eine in ihrer Strömungsrichtung
angeordnete Umlenkfläche (9) geführt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Medien in einem Winkel von 90° auf eine in ihrer Strömungsrichtung angeordnete
Umlenkfläche (9) geführt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Medien durch eine Zwangsführung geteilt und/oder zusammengeführt werden.
1. Use of a static mixing element for the mixing of media, having a housing (2) with
at least one deflecting surface (9) arranged at an angle in the range of 70° to 110°
to the direction of flow of the media, for producing a boring fluid.
2. Use of a static mixing element for the mixing of media, having a housing (2) with
at least one deflecting surface (9) arranged at an angle in the range of 70° to 110°
to the direction of flow of the media, for producing a bentonite-water suspension.
3. Use of a static mixing element (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the deflecting surface is arranged at an angle of 90° to the direction of flow of
the media.
4. Use of a static mixing element according to one of the claims 1 to 3, characterised in that it has at least one through passage (11a, 11b, 11c) between the deflecting surface
(9) and the housing (2).
5. Use of a static mixing element according to one of the claims 1 to 4, characterised in that the housing (2) has funnel-shaped tapering inclined surfaces (3, 4).
6. Use of a mixing system for manufacturing a boring fluid with at least one of the static
mixing elements used in claims 1 to 5.
7. Use of a mixing system according to claim 6, characterised in that it has at least two parallel connected static mixing elements of the static mixing
elements used in claims 1 to 5.
8. Use of a mixing system according to one of the claims 6 or 7, characterised in that a head piece (12) and an end piece (17) are clamped to each other via tensioning
means (13a, 13b, 13c, 13d).
9. Method for mixing a boring fluid, in particular a bentonite-water suspension, characterised in that the media to be mixed are guided at an angle in the range of 70° to 110° towards
a deflecting surface (9) arranged in their direction of flow.
10. Method according to claim 9, characterised in that the media are guided at an angle of 90° towards a deflecting surface (9) arranged
in their direction of flow.
11. Method according to one of the claims 9 or 10, characterised in that the media are separated and/or brought together by forced guidance.
1. Utilisation d'un élément de mélange statique destiné au mélange de substances ou de
milieux, comprenant un boîtier (2) avec au moins une surface de déviation (9) disposée
dans un angle de 70 à 110° par rapport à la direction d'écoulement des substances
ou des milieux, pour fabriquer un fluide de forage.
2. Utilisation d'un élément de mélange statique destiné au mélange de substances ou de
milieux, comprenant un boîtier (2) avec au moins une surface de déviation (9) disposée
dans un angle de 70 à 110° par rapport à la direction d'écoulement des substances
ou des milieux, pour fabriquer une suspension de bentonite et d'eau.
3. Utilisation d'un élément de mélange statique (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la surface de déviation est disposée dans un angle de 90° par rapport à la direction
d'écoulement des substances ou des milieux.
4. Utilisation d'un élément de mélange statique selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée par au moins un passage (11a, 11b, 11c) entre 1a surface de déviation (9) et le boîtier
(2).
5. Utilisation d'un élément de mélange statique selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée par des surfaces obliques (3, 4) du boîtier (2) se terminant en forme d'entonnoir.
6. Utilisation d'un système de mélange destiné à fabriquer un fluide de forage avec au
moins un des éléments de mélange statiques utilisés dans les revendications 1 à 5.
7. Utilisation d'un système de mélange selon la revendication 6, caractérisée par au moins deux éléments de mélange statiques montés en parallèle des éléments de mélange
statiques utilisés dans les revendications 1 à 5.
8. Utilisation d'un système de mélange selon l'une des revendications 6 ou 7, caractérisée en ce qu'une pièce de tête (12) et une pièce d'extrémité (17) sont précontraintes l'une avec
l'autre par l'intermédiaire de moyens de traction (13a, 13b, 13c).
9. Procédé de mélange d'un fluide de forage, en particulier d'une suspension de bentonite
et d'eau, caractérisé en ce que les substances ou milieux destinés à être mélangés sont amenés dans un angle de 70
à 110° sur une surface de déviation (9) disposée dans leur direction d'écoulement.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que les substances ou les milieux sont amenés dans un angle de 90° sur une surface de
déviation (9) disposée dans leur direction d'écoulement.
11. Procédé selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que les substances ou milieux sont séparés et/ou réunis par un guidage forcé.