| (19) |
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(11) |
EP 1 278 641 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.09.2007 Patentblatt 2007/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.03.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/002817 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/083224 (08.11.2001 Gazette 2001/45) |
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| (54) |
DRUCKVORRICHTUNG
PRINTING DEVICE
DISPOSITIF D'IMPRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
02.05.2000 DE 10021038
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Bizerba GmbH & Co. KG |
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72336 Balingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERNHARD, Jürgen
72186 Empfingen (DE)
- EPPLER, Hans, Michael
72459 Albstadt (DE)
- SAUTTER, Willi
72348 Rosenfeld-Täbingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wössner, Gottfried |
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HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte
Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/34791
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US-A- 5 709 486
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Druckvorrichtung zum Bedrucken eines Bedruckmaterials
in Rollenform, insbesondere Etiketten- und /oder Bonrollen, mit einer Druckkopfeinheit
und einer Bedruckmaterial-Transportvorrichtung.
[0002] Zweck der Druckvorrichtung (im folgenden auch Rollendrucker oder Drucker genannt)
mit der Bedruckmaterial-Transportvorrichtung ist es, eine von einer Rolle abzuwickelnde
und zu bedruckende Bonstreifen- oder Etikettenbahn oder dergleichen aus Papier oder
Kunststoff durch den Rollendrucker zu transportieren und die bedruckte Bedruckmaterialbahn
nach dem Bedrucken als Druckbeleg aus dem Drucker zur manuellen oder automatischen
Abnahme auszugeben. Je nach Druckbeleg-Beschaffenheit gibt es unterschiedliche Rollenarten,
die unterschiedliche Anforderungen an die Bedruckmaterial-Transportvorrichtung beim
Transport durch den Drucker stellen. Die vorliegende Erfindung befasst sich hauptsächlich
mit drei verschiedenen Rollenarten, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung verarbeitet
werden können:
- Bon- oder Etikettenrollen mit auslaufender, nichtklebender Bedruckmaterialbahn.
- Selbstklebeetikettenrollen mit Trägerbahn, wobei die Etiketten voneinander getrennt
auf einer Trägerbahn aufgeklebt sind.
- Selbstklebeetikettenrollen ohne Trägerbahn, sogenannte "Linerless"-Etikettenrollen,
mit auslaufender, klebender Bedruckmaterialbahn.
[0003] Bei allen drei Materialbahn-Arten sind die mit der Bedruckmaterialbahn während des
Transports in Berührung kommenden Funktionselemente der Druckvorrichtung, insbesondere
Druckkopf, Transport-walzen, einschließlich Druckwalze, Abziehkante und Abziehwalze,
einer hohen Verschmutzung durch Papierabrieb und hängenbleibende Klebstoffreste ausgesetzt.
Deshalb ist es aus Funktionsgründen erforderlich, diese Teile in relativ kurzen Abständen
zu reinigen. Außerdem sind diese Teile auch verschleißanfällig, so dass nach einer
bestimmten Standzeit ein Austausch notwendig wird.
[0004] Aus dem
US-Patent 5,709,486 ist eine Druckvorrichtung bekannt, bei der an einer Gehäuseplatine eine Druckkopfeinheit
und eine Transportvorrichtung einseitig gehalten sind.
[0005] Aus der
WO 98/34791 A1 ist ein Drucker bekannt, bei dem ein Thermodruckkopf mit einem fest verbundenen Fixierteil
eine Einheit bildet, die mittels eines Permanentmagneten in Position gehalten wird.
Zum Auswechseln des Druckkopfs im Störungsfall oder zur Reinigung kann dieser ohne
Lösen von Schrauben, d.h. ohne Werkzeuge demontiert werden.
[0006] Die Transportwalzen für das Bedruckmaterial und die Abziehkante sind allerdings nicht
ohne Werkzeuge und nicht ohne Nachjustierungen derselben demontierbar und für eine
Reinigung nur schwer zugänglich.
[0007] Aus
US 4,900,175 ist eine Druckwalze bekannt, deren Hohlachse einseitig mit Aussparungen und einer
Nut versehen ist. Diese wird in axialer Richtung in eine formschlüssig passende Mittelbohrung
eines Antriebsrades eingeschoben und rastet in Funktionsstellung ein. Durch Entriegeln
der Rastung kann die Druckwalze in axialer Richtung leicht demontiert werden.
[0008] Aus der
DE 40 04 930 A1 ist ein Drucker mit leicht zu demontierender Druckwalze bekannt. Die beidseitig im
Druckerrahmen gelagerte Druckwalze kann nach Betätigung von zwei Entriegelungstasten
senkrecht zur Druckwalzenachse aus dem Drucker entnommen werden. Problematisch ist,
dass bei dieser Konstruktion das Austauschen bzw. Neueinlegen des Bedruckmaterials
Schwierigkeiten bereitet und umständlich ist.
[0009] Wichtig hierfür ist eine frei zugängliche, offene Seite zum Einlegen der Bedruckmaterialbahn.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, mit der Bedruckmaterialbahn in Berührung
kommende Teile der Transportvorrichtung von der frei zugänglichen Einlegeseite der
Bahn aus einfach austauschen zu können, ohne eine Nachjustierung zu erfordern.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Druckvorrichtung zum Bedrucken
eines Bedruckmaterials in Rollenform, insbesondere Etiketten- und/oder Bonrollen,
mit
- einer Druckkopfeinheit,
- einer Transportvorrichtung für das Bedruckmaterial,
- einer Gehäuseplatine, an welcher die Druckkopfeinheit und die Transportvorrichtung
einseitig, freitragend und in vorgegebener Zuordnung zueinander gehalten sind,
- wobei die Transportvorrichtung einen fest mit der Gehäuseplatine verbundenen steifen
Träger, eine sich im wesentlichen parallel zur Gehäuseplatine erstreckende, am steifen
Träger gehaltene Halterung und mindestens eine an beiden Enden gelagerte Transportwalze
für den Transport des Bedruckmaterials umfasst,
- wobei der steife Träger Verbindungselemente zur lösbaren Befestigung der Halterung
sowie Führungselemente aufweist, welche mit korrespondierenden Führungselementen der
Halterung zur exakten Positionierung derselben bezüglich dem Träger zusammenwirken,
und wobei das erste Ende der Transportwalze auf Seiten der Gehäuseplatine gelagert
und mit einer Antriebsvorrichtung lösbar verbunden ist und das zweite Ende der Transportwalze
auf Seiten der Halterung lösbar gelagert ist.
[0012] Eine besonders einfach zu realisierende und dabei funktionell ausgezeichnete Ausführungsform
für die Führungselemente der Halterung und des steifen Trägers bietet sich in Form
von Zapfen und hierzu passenden Bohrungen an. Die Zapfen können wahlweise an dem Träger
oder der Halterung oder auch an Träger und Halterung vorgesehen sein, wobei die Halterung
bzw. der Träger dann jeweils die zu dem Zapfen passenden Bohrungen aufweist.
[0013] Die Halterung kann stab- oder plattenförmig ausgebildet sein.
[0014] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Halterung stellt ein Führungssteckteil
dar, welches an dem steifen Träger formschlüssig senkrecht zur Ebene der Gehäuseplatine
verschieblich geführt ist. Bevorzugt wird die Führung am Träger so ausgelegt, dass
das Führungssteckteil aus einer ersten Betriebslage in eine zweite Außerbetriebslage
verschoben werden kann, in der das Führungssteckteil immer noch am Träger gehalten
ist, die Transportwalze jedoch zum Service/Austausch freigegeben ist.
[0015] Die Führung des Führungssteckteils kann im Prinzip das Führungselement seitens des
Trägers bilden und der in der Führung gleitende Abschnitt des Führungssteckteils das
komplementäre Führungselement der Halterung.
[0016] Einfacher in der Handhabung und in der Fertigung ist es jedoch, die Führung des Führungssteckteils
mit großen Toleranzen zu fertigen und für die exakte Positionierung gesonderte Führungselemente
vorzusehen, insbesondere in Form der zuvor beschriebenen Zapfen und dazu passenden
Bohrungen.
[0017] Die Lagerung der Transportwalze kann prinzipiell so ausgeführt sein, dass die Enden
der Transportwalze Lagerbuchsen aufweisen, in die Lagerzapfen seitens der Gehäuseplatine
und der Halterung eingreifen. Nachdem die Transportwalze allerdings ein Verschleißteil
darstellt, wird diese bevorzugt mit Lagerzapfen an ihren Enden versehen, die dann
in Lagerbuchsen auf Seiten der Gehäuseplatine und der Halterung eingesetzt werden
können.
[0018] Bevorzugt wird die Halterung, insbesondere auch in Form des Führungssteckteils, mittels
einer am steifen Träger angebrachten Raste in der Betriebsstellung fixiert. Das Entriegeln
der Raste läßt ein besonders einfaches Lösen und Entfernen der Halterung aus der Betriebsstellung
zu.
[0019] Das mit einem Handgriff entriegelbare und abnehmbare Führungssteckteil (oder allgemein
die Halterung) ermöglicht in vorteilhafter Weise das leichte Entnehmen der Transportwalze
und aller mit der Bedruckmaterialbahn in Berührung kommenden Teile der Transportvorrichtung
aus dem Drucker ohne Werkzeuge zum Zweck der Reinigung oder zum Austausch. Ein weiterer
Vorteil ist, dass die Demontage und Montage der zu reinigenden Teile von der gleichen
Seite des Druckers erfolgt, wie das Einlegen der zu bedruckenden Rolle mit der Bedruckmaterialbahn.
[0020] Diese Seite des in der Regel mit einem Druckergehäuse ganz umschlossenen Druckers
muß zum Einlegen der Bon- bzw. Etikettenrolle sowieso über eine Gehäusetür oder -klappe
zugänglich sein. Somit sind zur Demontage der zu reinigenden Teile keine weiteren
Gehäuseteile zu demontieren.
[0021] Mit der erfindungsgemäßen Druckerausführung lassen sich alle drei beschriebenen Etikettenrollen
bzw. Bonrollenarten verarbeiten und zwar jeweils wahlweise mit Thermobeschichtung,
oder ohne Thermobeschichtung in Verbindung mit einer Farbbandeinheit oder gegebenenfalls
mit anderen Druckverfahren, wie z.B. Inkjetverfahren.
[0022] Das Wechseln der Etiketten- bzw. Bonrolle mit dem Einlegen der Bedruckmaterialbahn
in den Drucker ist durch die freitragende Anordnung von Druckkopfeinheit und Bedruckmaterial-Transportvorrichtung
auf der Gehäuseplatine mit einer einzigen Griffbetätigung sehr einfach und bedienerfreundlich.
Gegebenenfalls kann damit gleichzeitig ein Abheben des Thermodruckkopfs bei gleichzeitigem
Wegschwenken einer Schwenkrolle verbunden sein.
[0023] Die Verwendung eines Strangpressprofils als steifer Träger für die Bedruckmaterial-Transportvorrichtung
ist in seiner erfindungsgemäßen Ausführung eine besonders vorteilhafte und kostengünstige
Lösung. Mehrere Funktionen lassen sich praktisch durch die Strangpressform und deren
Formkanäle realisieren, wie beispielsweise die Befestigung an der Gehäuseplatine,
die Führungszentrierung und Rastung der Halterung (und gegebenenfalls die Führung
des Führungssteckteils) und damit die Lagerung von Transportdruckwalze und Abziehwalze
und der Abziehkante, die Befestigung und Lagerung einer Lichtschranke für die Abtastung
der Bedruckmaterialbahn und die Führung und Befestigung eines Abweiserbleches für
die "Linerless"-Etikettenrollen.
[0024] Durch die Steifigkeit des Strangpressprofils und einer gegebenenfalls vorzusehenden
zusätzlichen, einseitigen Justierbarkeit der Druckkopfauflage lässt sich ein sehr
guter, über die ganze Druckbreite gleichmäßiger Druck erreichen. Dies bringt vor allem
Vorteile beim Bedrucken unterschiedlicher Rollenbreiten.
[0025] Die Verarbeitung unterschiedlicher Rollenbreiten wird noch erleichtert durch eine
zusätzliche Einstellmöglichkeit der Abziehwalze. Dadurch wird erreicht, dass unabhängig
von der Rollenbreite die Bedruckmaterialbahn immer mit dem der Gehäuseplatine zugewandten
Rand am gleichen Anschlag entlang läuft, so dass beim Einlegen einer Rolle mit einer
geänderten Breite keine Verstellung erforderlich ist.
[0026] Eine gleitverschiebliche Lagerung der Lichtschranke in einem Formkanal des Strangpressprofils
bringt den Vorteil der Verstellbarkeit über mindestens die halbe max. Bedruckmaterialbahnbreite
und damit die Anpassmöglichkeit der Position der Lichtschranke auch an schwierig abzutastende
Etiketten, deren Außenform von der rechteckigen Form abweicht. So können beispielsweise
runde Etiketten verarbeitet werden, deren Abtastung idealerweise etwa mittig zum Etikettendurchmesser
erfolgen sollte.
[0027] Die universell einsetzbare Bedruckmaterial-Transportvorrichtung bringt durch ihren
Aufbau mit leicht tauschbaren Teilen und Teilegruppen auch den Vorteil der leichten
Auf- oder Abrüstbarkeit in der Montage der Druckerfertigung oder beim Anwender. So
können beispielsweise bei der Verwendung des Druckers als einfacher Bonstreifendrucker
die Lichtschranke, Abziehwalze, Schwenkwalze und Aufwickelrolle beim gleichen Grundkonzept
des Aubaus einfach weggelassen und auf Wunsch später nachgerüstet werden.
[0028] Bedingt durch die einfache seitliche Einlegemöglichkeit der Bedruckmaterialbahn in
den Drucker und den geraden Durchlauf der Bedruckmaterialbahn zwischen Druckkopfeinheit
und Transporteinheit ohne Berührung von Teilen, eignet sich der Drucker auch in vorteilhafter
Weise zur Verarbeitung von "Linerless"-Etikettenrollen.
[0029] Als Funktionsvoraussetzung ist nur eine Druckwalze mit antihaftender Oberflächenbeschichtung,
ein zusätzlicher Abweiser, derdas Umwickeln der klebrigen Bedruckmaterialbahn um die
Transport/Druckwalze verhindert und ein antihaftbeschichtetes Abweiserblech zum Abdecken
der oberen Strangpressprofilfläche erforderlich.
[0030] Diese Zusatzmaßnahmen können entweder grundsätzlich am Drucker vorgesehen werden,
oder später durch einfachen Tausch bzw. Einbau von Teilen nachgerüstet werden.
[0031] Diese und weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Beschreibung
und der Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigen im einzelnen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Druckers ohne Druckergehäuse
und ohne Bedruckmaterialbahn,
- Fig. 2A und 2B
- Seitenansichten des Druckers in Pfeilrichtung X gemäß Fig. 1 mit hervorgehobenem Bedruckmaterial-Bahnverlauf,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemä ßen Bedruckmaterial-Transportvorrichtung,
mit einer in demontierter Stellung dargestellten Halterung,
- Fig. 4
- eine Teilansicht der Bedruckmaterial-Transportvorrichtung in Pfeilrichtung Y gemäß
Fig. 3 im Teilschnitt,
- Fig. 5
- einen Schnitt A - A nach Fig. 4,
[0032] Fig. 1 sowie 2A und 2B zeigen einen Drucker 1 zum Bedrucken einer Etiketten- bzw.
Bonrollenbahn - nachstehend Bedruckmaterialbahn 2 genannt - bestehend aus einer Bedruckmaterial-Transportvorrichtung
3 und einer Druckkopfeinheit 4, welche beide einseitig und freitragend auf der Rollenseite
5 einer Gehäuseplatine 6 des Druckers 1 befestigt sind. Die Gehäuseplatine 6 bildet
einen Teil des zur Vereinfachung der Figuren nicht dargestellten Druckergehäuses,
das den Drucker 1 in bekannter Weise allseitig umschließt und eine Gehäusetür oder
-klappe zum Einlegen der Etiketten- bzw. Bonrolle, sowie eine Austrittsöffnung für
das bedruckte Bedruckmaterial aufweist.
[0033] Der Antrieb 7 für die Bedruckmaterial-Transportvorrichtung 3 ist auf der entgegengesetzten,
der Rollenseite 5 abgewandten Getriebeseite 8 der Gehäuseplatine 6 angeordnet. Auch
die nicht dargestellte Steuerung des Druckers liegt vorzugsweise auf dieser für die
Bedienungsperson nicht zugänglichen Getriebeseite 8.
[0034] Die Druckkopfeinheit 4 ist nach dem bekannten Stand der Technik aufgebaut und deshalb
nicht im Detail beschrieben. An einer steifen, fest mit der Gehäuseplatine 6 verbundenen
Druckkopfhalterung 9 ist ein Thermodruckkopf 10 um eine Schwenkachse 11 schwenkbar
gelagert. Über einen Griff 12 und eine zusätzliche, nicht dargestellte Hebelmechanik
kann der Thermodruckkopf 10 aus einer in Fig. 2A und 2B mit Vollstrichen dargestellten
Bedruckmaterial-Einlegeposition 13 in eine strichpunktiert dargestellte Druckposition
14 umgestellt werden. Die Hebelmechanik führt dabei, wie an sich bekannt, einen federnden
Überhub aus, so dass der Thermodruckkopf 10 mit einer entsprechenden Federkraft mit
seiner Drucklinie auf einer Druckwalze 15 der Bedruckmaterial-Transportvorrichtung
3 aufliegt. Dabei liegen die in bekannter Weise eine Drucklinie bildenden Thermoheizelemente
16 parallel zur Druckwalze 15 auf der Oberfläche der Bedruckmaterialbahn 2 auf, die
zwischen der als Transportwalze fungierenden, angetriebenen Druckwalze 15 und dem
stationären Thermodruckkopf 10 in Pfeilrichtung 17 durchgeführt wird. Die dem Thermodruckkopf
10 zugewandte Bedruckseite 18 der Bedruckmaterialbahn 2 ist mit einer thermosensitiven
Schicht versehen, die bei Ansteuerung der die gesamte Breite der Bedruckmaterialbahn
2 abdeckenden Thermoheizelemente 16 infolge der dadurch erzeugten höheren Temperatur
in eine andere Farbe umschlägt und damit einen Bedruck erzeugt.
[0035] Abweichend von dem oben beschriebenen sogenannten Thermodirektdruck kann der Drucker
durch Hinzunahme eines angetriebenen Farbbandes auch als Thermotransferdrucker benutzt
werden. Dieses Druckprinzip ist ebenfalls bekannter Stand der Technik. Deshalb wurde
auf die Darstellung des Farbbands und dessen Antrieb verzichtet. Bei der Thermotransfer-Drucktechnik
wird ein zusätzliches Farbband zwischen dem Thermodruckkopf 10 und der Bedruckmaterialbahn
2 synchron mitbewegt und bei Ansteuerung der Thermoheizelemente 16 Farbe vom Farbband
auf die Oberfläche der Bedruckmaterialbahn 2 übertragen, die bei dieser Drucktechnik
keine thermosensitive Schicht aufweist. Die Ausführung der Bedruckmaterial-Transpörtvorrichtung
3 und der Druckkopfeinheit 4 bleiben aber bei der Umstellung von Thermodirektdruck
auf Thermotransferdruck grundsätzlich gleich.
[0036] In den Fig. 2A und 2B ist der Verlauf der deutlich hervorgehobenen Bedruckmaterialbahn
2, 2' bzw. 2" durch den Drucker 1 in der Einlegeposition 13 des Thermodruckkopfs 10
dargestellt. Dieser Verlauf variiert aber abhängig davon, welche der drei bereits
in der Beschreibung zum Stand der Technik erwähnten Rollenarten bedruckt und als Druckbeleg
ausgegeben werden soll:
a) Bon- oder Etikettenrollen mit auslaufender, nichtklebender Bedruckmaterialbahn
(Fig. 2B)
[0037] Die Bedruckmaterialbahn 2 einer auf einem Spendedorn 19 lose gelagerten und mit zwei
Anschlägen 20 seitlich fixierten Bon- oder Etikettenrolle 21 wird über eine Umlenkrolle
22 umgelenkt, läuft dann zwischen den in einem Abstand zueinander angeordneten Druckkopfeinheit
4 und der Bedruckmaterial-Transportvorrichtung 3 und anschließend zum Bedrucken zwischen
dem Thermodruckkopf 10 und der Druckwalze 15 hindurch.
[0038] Die angetriebene Druckwalze 15 transportiert die Bedruckmaterialbahn 2 weiter in
Pfeilrichtung 17 zu einer nicht dargestellten Austrittsöffnung des Druckergehäuses,
an welcher der Druckbeleg entweder manuell über eine Messerkante oder maschinell mittels
einer angetriebenen Schneidvorrichtung abgetrennt wird oder außerhalb des Druckers
in einer zusätzlichen, nicht dargestellten Einheit wieder zu einer Rolle aufgewickelt
wird. Dies können auch auf eine Trägerbahn aufgeklebte Selbstklebeetiketten sein,
die als kompletter Streifen aus dem Drucker auslaufen und erst zu einem späteren Zeitpunkt
von der Trägerbahn getrennt werden.
b) Selbstklebeetikettenrollen mit Trägerbahn (Fig. 2A)
[0039] Die Selbstklebeetiketten sind in bekannter Weise entweder aneinanderliegend oder
mit Abstand zueinander auf der dem Thermodruckkopf 10 zugewandten Seite einer Trägerbahn
23 aufgeklebt. Die Etiketten bilden zusammen mit der Trägerbahn 23 die in Fig. 2A
dargestellte Bedruckmaterialbahn 2'. Der Verlauf dieser Bahn ist bis zur Druckwalze
15 identisch mit der Rollenart a). Unmittelbar nach der Druckwalze 15 wird jedoch
die Trägerbahn 23 um eine stationäre Abziehkante 24 scharf umgelenkt. Dies bewirkt
eine Trennung der Etiketten von der Trägerbahn 23, die nach der Abziehkante 24 weiter
in Pfeilrichtung 17 durch eine nicht dargestellte Austrittsöffnung im Druckergehäuse
gespendet werden.
[0040] Die zum Abziehen der Etiketten benötigte Abziehkraft wird über ein nach der Abziehkante
24 angeordneten Walzenpaar, bestehend aus einer angetriebenen Abziehwalze 25 und einer
Schwenkrolle 26 erzeugt. Die Trägerbahn 23 wird anschließend von einem ebenfalls angetriebenen
Aufwickeldorn 27 aufgewickelt. Zum Einlegen einer neuen Etikettenrolle 21 wird der
Thermodruckkopf 10 mittels Griff 12 in die Einlegeposition 13 geschwenkt. Diese Umstellung
des Griffes 12 bewirkt gleichzeitig über einen nicht dargestellten Hebelmechanismus
das Wegschwenken eines Schwenkhebels 28 mit der darin einseitig gelagerten Schwenkrolle
26 von der in Fig. 2A strichpunktiert gezeichneten Druckposition in die mit Vollstrichen
dargestellte Einlegeposition, um das Einlegen der Etikettenbahn 2' zu erleichtern.
Nach dem Zurückschwenken in die strichpunktiert gezeichnete Funktionsstellung bewirkt
die Schwenkrolle 26 eine ca. 180°-Umschlingung der angetriebenen Abziehwalze 25 und
damit einen schlupffreien Transport der Trägerbahn 23. Die Druckwalze 15 und die Abziehwalze
25 sind zur Verbesserung der Transporteigenschaften mit einem elastischen Überzug
68 aus Gummi oder Kunststoff versehen.
c) Selbstklebeetikettenrollen ohne Trägerband ("Linerless"-Etiketten) (Fig. 2B)
[0041] Die "Linerless"-Etikettenbahn 2" ist auf der Etikettenrolle 21 mit der Klebefläche
nach innen aufgewickelt. Die zu bedruckende Außenseite 18 ist, wie an sich bekannt,
mit einer zusätzlichen antihaftenden Beschichtung versehen, um die auf der Vorratsrolle
21 aneinanderliegenden Windungen überhaupt wieder voneinander lösen zu können. Der
Verlauf der Etikettenbahn 2" durch den Drucker und die Ausgabe des Druckbelegs ist
gleich wie bei der Rollenart a). Die Druckwalze 15 bildet also gleichzeitig die Transportwalze
der "Linerless"-Etikettenbahn 2".
[0042] Im Gegensatz zu a) ist jedoch zu verhindern, dass die klebrige Rückseite der "Linerless"-Etikettenbahn
2" beim Durchlauf an Teilen des Druckers 1 festklebt. Deshalb sind zusätzliche, an
sich bekannte Maßnahmen erforderlich, wie antihaftende Beschichtung der Druckwalze
15, ein zusätzlicher Abweiser an der Druckwalze 15, der verhindert, dass diese von
der klebenden Etikettenbahn 2" umwickelt wird und eine antihaftende Beschichtung aller
Teile, die mit der Klebeseite der Etikettenbahn 2" in Berührung kommen können.
[0043] In den Fig. 3 bis 5 ist die erfindungsgemäße Bedruckmaterial-Transportvorrichtung
3 detaillierter dargestellt. Die Druckwalze 15, die gleichzeitig eine Transportwalze
für die Bedruckmaterialbahn 2, 2', 2" bildet, ist mit ihrem linken, ersten Lagerzapfen
29 in der Gehäuseplatine 6 gelagert, wobei der Lagerzapfen 29 eine von der Kreisform
abweichende Anformung, z.B. eine Schlüsselfläche 30 aufweist, die spielfrei in eine
formschlüssig angepasste, zentrische Bohrung 31 eines Antriebsrades 32 einschiebbar
ist und dadurch eine schlupffreie Drehmitnahme der Druckwalze 15 ermöglicht. Das Antriebsrad
32 ist mit dem Antriebsmotor 7, z.B. über einen nicht dargestellten Zahnriemen, verbunden.
[0044] Die Abziehwalze 25 ist in derselben Weise, wie die Druckwalze 15 mit ihrem linken
Lagerzapfen 33 drehformschlüssig und zentrisch mit dem Antriebsrad 34 in der Gehäuseplatine
6 mittels Kugellager 59 gelagert.
[0045] Zwischen der Druckwalze 15 und der Abziehwalze 25 ist auf der Rollenseite 5 der Gehäuseplatine
6 ein aus einem Strangpressprofil aus Aluminium geformter steifer Träger 35 senkrecht
zur Gehäuseplatine 6 befestigt, der an seiner Unterseite zwei schwalbenschwanzförmige
Nuten 36 zur Aufnahme eines Führungssteckteils 37 aufweist. Das Führungssteckteil
37 weist ebenfalls zwei in die Nuten 36 passende Vorsprünge 38 auf und ist damit senkrecht
zur Gehäuseplatine 6 im steifen Träger 35 verschiebbar gehalten.
[0046] An dem als Blechteil ausgeführten Führungssteckteil 37 ist ein um 90° abgewinkelter
Schenkel 39 angeformt und mit zwei Zentrierbohrungen 40 versehen, in denen das Führungssteckteil
37 beim Einschieben in seine Funktionsstellung in zwei Zentrierzapfen 41 fixiert wird.
Die Zentrierzapfen 41 sind in kreissegmentförmigen Formkanälen 42 des Strangpressprofils
35 eingepresst.
[0047] In einem weiteren schwalbenschwanzförmigen Formkanal 43 des Strangpressprofils 35
ist ein Formteil 44 aus Kunststoff befestigt, an dem eine federnde Raste 45 ausgebildet
ist, die beim Einschieben des Führungssteckteils 37 in der Funktionsstellung in eine
Aussparung 46 des Schenkels 39 einrastet. Am Schenkel 39 sind fluchtend zur Druckwalze
15 und Abziehwalze 25 zwei Lagerbuchsen 47, 48 befestigt, welche die Lagerung für
den rechten Lagerzapfen 49 der Druckwalze 15 und den rechten Lagerzapfen 50 der Abziehwalze
25 aufnehmen.
[0048] Durch Drücken auf die leicht zugängliche federnde Raste 45 lässt sich das Führungssteckteil
37 leicht entriegeln und in senkrechter Richtung zur Gehäuseplatine 6 abnehmen. Anschließend
können die Druckwalze 15 und die Abziehwalze 25 in der gleichen Richtung entnommen
werden, z.B. zur Reinigung oder im Tausch mit einer neuen Walze.
[0049] Um das Montieren der Walzen 15 und 25 noch zu erleichtern, sind jeweils an beiden
Lagerzapfen 29, 49 und 33, 50 Einführfasen 51 angebracht. Auch die beiden Vorsprünge
38 zum leichten Einführen des Führungssteckteils 37 sind mit Einführschrägen 52 versehen.
[0050] Am Führungssteckteil 37 ist unterhalb der Druckwalze 15 eine radiusförmige Anformung
53 hochgebogen, an deren Rand ein gerades Endstück, die sogenannte Abziehkante 24
angeformt ist. Für diese zum Trennen der Selbstklebeetiketten von der Trägerbahn benötigte
Abziehkante 24 ist somit kein zusätzliches Teil erforderlich. Mit deren Integration
im Führungssteckteil 37 wird dieses vorteilhafterweise infolge der radiusförmigen
Anformung 53 versteift. Das Einführen des Führungssteckteils 37 wird erleichtert und
die Abziehkante 24 ist bei ausgebautem Führungssteckteil 37 leicht zu reinigen.
[0051] In die Lagerung des rechten Lagerzapfens 49 der Druckwalze 15 ist eine zusätzliche
Feineinstellung für die Parallelität des Thermodruckkopfs 10 mit der Druckwalze 15
eingebaut, welche am besten sichtbar aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht. Die Lagerbuchse
47 ist im Schenkel 39 des Führungssteckteils 37 so befestigt, dass sie mittels Sicherungsscheibe
54 axial gesichert und durch eine zusätzliche, zwischen Schenkel 39 und Sicherungsscheibe
54 eingespannte Wellfederscheibe 55 schwergängig drehbar ist. An die Lagerbuchse 47
ist eine zusätzliche Einstellkurve 56 angeformt, auf welcher der Thermodruckkopf 10
in der Druckposition aufliegt. Durch Drehung der Lagerbuchse 47 und damit der sehr
langsam ansteigenden, angeformten Einstellkurve 56 kann die Parallelität von Thermodruckkopf
10 und Druckwalze 15 zueinander verstellt und damit das Druckergebnis optimiert werden.
Die Kurve 56 bildet dabei einen Anschlag für den Thermodruckkopf 10. Dies ist besonders
wichtig, wenn eine schmale Etikettenrolle bedruckt wird, deren Etikettenbahn 2' (Bedruckmaterialbahn)
außermittig zum Thermodruckkopf 10 in der Nähe der Gehäuseplatine 6 läuft. Die Kurve
56 als Anschlag verhindert beim federnden Anstellen des Thermodruckkopfs 10 in Druckposition
14, dass dieser auf der rechten Seite abkippt.
[0052] Eine weitere Einstellmöglichkeit der Bedruckmaterial-Transportvorrichtung 3 ist in
der Lagerung der Abziehwalze 25 untergebracht. Der rechte Lagerzapfen 50 ist in einer
im Schenkel 39 des Führungssteckteils 37 befestigten Lagerbuchse 48 gelagert, die
ebenfalls wie die Lagerbuchse 47 mittels einer Sicherungsscheibe 54 axial gesichert
und durch eine zusätzliche, zwischen Schenkel 39 und Sicherungsscheibe 54 eingespannte
Wellfederscheibe 55 schwergängig drehbar ist. Die Lagerbuchse 48 hat einen exzentrisch
zur Mittelbohrung liegenden Bundansatz 58, so dass die Abziehwalze 25 beim Verdrehen
der Lagerbuchse 48 eine leichte Schwenkbewegung um ihre linke, als Kugellager ausgeführte
Lagerung 59 in der Gehäuseplatine 6 ausführt. Die Verschwenkung der normal senkrecht
zur Gehäuseplatine 6 liegenden Mittelachse 60 der Abziehwalze 25 beeinflusst den geraden
Verlauf der Bedruckmaterialbahn 2' mit der Trägerbahn 23 durch den Drucker 1. Am Führungssteckteil
37 ist an dem der Gehäuseplatine 6 zugewandten Ende ein Trägerbahnanschlag 61 fest
angebracht. Die Lagerbuchse 48 wird nun so eingestellt, dass der der Gehäuseplatine
6 zugewandte Rand der Trägerbahn 23 zum Anschlag 61 hin tendiert und leicht daran
anliegend entlang läuft. Dadurch ist es vorteilhafterweise möglich, unterschiedlich
breite Selbstklebeetikettenrollen mit Trägerbahn (Rollenart b) ohne Verstellung der
Lagerbuchse 48 zu verarbeiten und ohne die Notwendigkeit eines zweiten Trägerbahnanschlags
am anderen Trägerbahnrand.
[0053] Beim Durchlauf durch den Drucker durchläuft die Bedruckmaterialbahn 2, 2' und 2"
eine Gabellichtschranke 62 zum Abtasten der Etiketten auf der Trägerbahn 23, bzw.
zum Abtasten von bereits auf der Vorratsrolle 21 vorhandenen Vordrucken. Die Abtastsignale
werden von der Druckersteuerung wie bekannt, zur Synchronisation der Etiketten-Außenkontur
bzw. der vorhandenen Vordrucke mit dem danach vom Thermodruckkopf 10 einzudruckenden
Druckbild verwendet.
[0054] Zur Aufnahme der Gabellichtschranke 62 ist im Strangpressprofil 35 ein vorzugsweise
sechskantförmiger Formkanal 63 angeformt, in den auf der der Gehäuseplatine 6 abgewandten
Stirnseite des Strangpressprofils 35 eine Lagerbuchse 64 eingepresst ist. Ein Gabellichtschrankenkörper
65 ist auf der Platinenseite des Strangpressprofils 35 gleitverschieblich im Formkanal
63 gelagert und ragt teilweise durch einen Durchbruch 66 der Platine 6 in den Getrieberaum
8 hinein. Über eine in der Lagerbuchse 64 und der Gehäuseplatine 6 gelagerte und axial
gesicherte Gewindespindel 67 kann die Gabellichtschranke 62 quer zur Bedruckmaterialbahn
2, 2' bzw. 2" über einen großen Einstellbereich verstellt werden. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn von der rechteckigen Form abweichende Selbstklebeetiketten,
z.B. runde Etiketten verarbeitet werden, deren Abtastung idealerweise etwa mittig
zum Etiketten-Durchmesser erfolgen sollte.
[0055] Für das Bedrucken von Selbstklebeetiketten ohne Trägerbahn ("Linerless"), bei dem
alle mit der Klebeseite der Etikettenbahn 2" in Berührung kommenden Teile antihaftend
beschichtet sein sollten, muss auch die obere Fläche 69 des Strangpressprofils 35
antihaftend beschichtet sein, z.B. mit PTFE. Als Alternativlösung dazu kann statt
der Antihaft-Beschichtung die obere Fläche 69 mit einem nicht dargestellten zusätzlichen,
antihaftbeschichteten Abweiserblech abgedeckt sein. An diesem können beispielsweise
wie beim Führungssteckteil 37 zwei Vorsprünge 38, passend zu zwei im Strangpressprofil
35 vorhandenen Formkanälen 70 angebracht sein, in die das Abweiserblech eingeschoben
werden kann und das dann nach der Montage des Führungssteckteils 37 zwischen Gehäuseplatine
6 und Schenkel 39 gesichert ist.
[0056] Das beschriebene Ausführungsbeispiel zur vorliegenden Erfindung dient nur zur Illustration
des Erfindungsgedankens und dieser umfasst auch andere alternative und äquivalente
Ausführungsbeispiele, die beim Lesen der beschriebenen Ausführung für den Fachmann
erkennbar werden, z.B. Ausführung eines einfachen Streifendruckers mit dem Weglassen
von Lichtschranke, Abziehkante, Abziehwalze, Schwenkwalze und Aufwickelrolle.
[0057] Insbesondere läßt die vorstehende Beschreibung erkennen, dass die erfindungsgemäße
Druckvorrichtung so aufgebaut und ausgestattet werden kann, dass alle der gängigen
Etikettentypen von derselben Druckvorrichtung ohne Umrüstung verarbeitet werden können.
Gleichfalls ist ersichtlich, dass eine zunächst für Bonrollen-Druck ausgelegte Druckvorrichtung
einfach und ohne großen Aufwand für das Bedrucken von "Linerless"-Etikettenrollen
aufgerüstet oder zum Drucker für Trägerbahnetiketten aufgerüstet werden kann.
1. Druckvorrichtung (1) zum Bedrucken eines Bedruckmaterials in Rollenform, insbesondere
Etiketten- und/oder Bonrollen, mit
- einer Druckkopfeinheit (4),
- einer Transportvorrichtung (3) für das Bedruckmaterial,
- einer Gehäuseplatine (6), an welcher die Druckkopfeinheit (4) und die Transportvorrichtung
(3) einseitig, freitragend und in vorgegebener Zuordnung zueinander gehalten sind,
- wobei die Transportvorrichtung (3) einen fest mit der Gehäuseplatine (6) verbundenen
steifen Träger (35), eine sich im wesentlichen parallel zur Gehäuseplatine erstreckende,
am steifen Träger (35) gehaltene Halterung (37) und mindestens eine an beiden Enden
gelagerte Transportwalze (15) für den Transport des Bedruckmaterials (2, 2', 2") umfasst,
dadurch gekennzeichnet,
- dass der steife Träger (35) Verbindungselemente zur lösbaren Befestigung der Halterung
(37) sowie Führungselemente (41) aufweist, welche mit korrespondierenden Führungselementen
(40) der Halterung (37) zur exakten Positionierung derselben bezüglich dem Träger
(35) zusammenwirken,
- und dass das erste Ende der Transportwalze (15) auf Seiten der Gehäuseplatine (6) gelagert
und mit einer Antriebsvorrichtung (7) lösbar verbunden ist und das zweite Ende der
Transportwalze (15) auf Seiten der Halterung (37) lösbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente des Trägers (35) und der Halterung (37) Zapfen und passende
Bohrungen umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung ein Führungssteckteil (37) ist, welches an dem steifen Träger (35)
formschlüssig senkrecht zur Ebene der Gehäuseplatine (6) verschieblich geführt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportwalze (15) zwei Lagerzapfen umfasst, wobei der erste Lagerzapfen in
der Gehäuseplatine gelagert ist und der zweite Lagerzapfen in der Halterung gelagert
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (37) mittels einer am steifen Träger (35) angebrachten Raste (45) entriegelbar
und lösbar fixiert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportwalze (15) gleichzeitig eine Druckwalze (15) bildet für einen parallel
daran anliegenden Druckkopf (10) der Druckkopfeinheit (4).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckkopf (10) ein Thermodruckkopf ist, der mit seinen eine Drucklinie bildenden
Heizelementen (16) federnd auf der Druckwalze (15) aufliegt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der der Gehäuseplatine (6) zugewandte, erste Lagerzapfen (29) der Transportwalze
(15) eine von der Kreisform abweichende Ausformung (30) aufweist, spielfrei in eine
formschlüssig angepasste Bohrung (31) der Antriebsvorrichtung (32) einschiebbar ist
und dadurch eine schlupffreie Drehmitnahme der Transportwalze (15) ermöglicht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der steife Träger (35) aus einem Strangpressprofil geformt ist, senkrecht zur Gehäuseplatine
(6) formschlüssige Nuten (36) zur gleitverschieblichen Aufnahme der Halterung (37)
aufweist und zwei kreissegmentförmige Formkanäle (42) zur Aufnahme von Zentrierzapfen
(41) für die exakte Lagefixierung der Halterung (37) umfaßt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halterung (37) ein 90° abgewinkelter Schenkel (39) angeformt ist, in dem mindestens
eine Zentrierbohrung angebracht ist, die beim Einschieben der Halterung (37) in ihre
Funktionsstellung von mindestens einem Zentrierzapfen (41) fixiert wird, welcher in
einem kreissegmentförmigen Formkanal (42) des Trägers (35) eingepresst ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Schenkel (39) der Halterung (37) eine Lagerbuchse (47) fluchtend zur Transportwalze
(15) angeordnet ist, welche die Lagerung für das zweite Ende (49) der Transportwalze
(15) bildet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Schenkel (39) der Halterung (37) eine Aussparung (46) angebracht ist, in welche
eine federnde Raste (45) eines in einem Formkanal (43) des Trägers (35) befestigten
Formteils (44) einrastet.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abziehwalze (25) vorhanden ist; welche mit einem ihrer Lagerzapfen (33), der
eine von der Kreisform abweichende Ausformung (30) aufweist, spielfrei in eine formschlüssig
angepasste, Bohrung (31) eines in der Gehäuseplatine (6) gelagerten Antriebsrads (34)
einschiebbar ist und dadurch eine schlupffreie Drehmitnahme der Abziehwalze (25) ermöglicht.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Schenkel (39) der Halterung (37) eine Lagerbuchse (48) fluchtend zur Abziehwalze
(25) angebracht ist, welche die Lagerung für einen zweiten Lagerzapfen (50) der Abziehwalze
(25) bildet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Lagerzapfen (29, 49) der Transportwalze (15) und den beiden Lagerzapfen
(33, 50) der Abziehwalze (25) Einführfasen (51) angebracht sind und die beiden Vorsprünge
(38) mit Einführschrägen (52) versehen sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (37) zur Versteifung eine radiusförmige Anformung (53) aufweist, welche
parallel zu der als Druckwalze dienenden Transportwalze verläuft und an deren Rand
eine Abziehkante (24) für das Trennen der Selbstklebeetiketten von der Trägerbahn
angeformt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Lager (47) der als Druckwalze dienenden Transportwalze (15) schwergängig
drehbar ausgebildet ist und an diesem eine Einstellkurve (56) angeformt ist, auf welcher
der Thermodruckkopf (10) in seiner Druckposition aufliegt, wobei durch Drehen des
Lagers (47) die Parallelität des Thermodruckkopfs (10) zur Transportwalze (15) justierbar
ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine schwergängig drehbare Lagerbuchse (48) zur Lagerung des zweiten Lagerzapfens
(50) der Abziehwalze (25) vorhanden ist, welche einen exzentrisch zur Lagerstelle
liegenden Bundansatz (58) aufweist, wobei die Abziehwalze beim Drehen der Lagerbuchse
(48) eine leichte Schwenkbewegung um ihren ersten Lagerzapfen (59) in der Gehäuseplatine
(6) ausführt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf des Bedruckmaterials (2') durch den Drucker (1) mit Verdrehung der Lagerbuchse
(48) so einstellbar ist, dass der linke, der Gehäuseplatine (6) zugewandte Rand der
Trägerbahn (23) an einem an der Halterung (37) befestigten Trägerbahnanschlag (61)
anliegt.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gabellichtschranke (62) an dem Träger (35) senkrecht zur Gehäuseplatine (6)
gleitverschieblich gelagert ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabellichtschranke (62) über eine Gewindespindel (67) senkrecht zur Gehäuseplatine
(6) verstellbar ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die als Druckwalze fungierende Transportwalze (15) einen elastischen Überzug (68)
aufweist, welcher zum Transport einer Selbstklebe-Etikettenbahn (2") (linerless) mit
einer antihaftenden Beschichtung versehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Fläche (69) des Trägers (35) mit einer Antihaft-Beschichtung, z.B. PTFE
versehen ist.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass an der oberen Fläche (69) zwei Formkanäle (70) zur Aufnahme eines antihaftbeschichteten
Abweiserblechs vorgesehen sind.
1. A printing device (1) for printing on printing material in the form of a roll, in
particular label and/or receipt rolls, comprising
- a print head unit (4),
- a transporting device (3) for the printing material,
- a housing board (6), on which the print head unit (4) and the transporting device
(3) are mounted at one end in cantilevered manner and in a predetermined relationship
relative to one another,
- wherein the transporting device (3) comprises a stiff support member (35) which
is rigidly connected to the housing board (6), a mounting member (37) which extends
substantially parallel relative to the housing board and is held on the stiff support
member (35), and at least one transport roller (15) for the transportation of the
printing material (2, 2', 2") which is mounted at both ends, characterised in that
- the stiff support member (35) comprises connecting elements for releasably fixing
the mounting member (37) and also guide elements (41) which co-operate with corresponding
guide elements (40) of the mounting member (37) for exactly positioning the arrangement
with reference to the support member (35), and
- the first end of the transport roller (15) is mounted at the housing board (6) side
and is releasably connected to a drive device (7) whilst the second end of the transport
roller (15) is releasably mounted at the mounting member (37) side.
2. A device in accordance with Claim 1, characterised in that the guide elements of the support member (35) and of the mounting member (37) comprise
studs and matching borings.
3. A device in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that the mounting member is a plug-in guide member (37) which is displaceably guided,
in snug-fit manner, on the stiff support member (35) perpendicularly relative to the
plane of the housing board (6).
4. A device in accordance with any of the Claims 1 to 3, characterised in that the transport roller (15) comprises two bearing journals, wherein the first bearing
journal is mounted in the housing board and the second bearing journal is mounted
in the mounting member.
5. A device in accordance with any of the Claims 1 to 4, characterised in that the mounting member (37) is fixed in lockable and releasable manner by means of a
latch (45) formed on the stiff support member (35).
6. A device in accordance with either of the Claims 1 or 5, characterised in that the transport roller (15) simultaneously forms a print roller (15) for a print head
(10) of the print head unit (4) which is adjacent and parallel thereto.
7. A device in accordance with Claim 6, characterised in that the print head (10) is a thermal print head which rests in resilient manner on the
print roller (15) via the heating elements (16) thereof that form a print line.
8. A device in accordance with any of the Claims 4 to 7, characterised in that the first bearing journal (29) of the transport roller (15) facing the housing board
(6) comprises a shaped section thereof (30) which differs from a circular shape and
is insertible in play-free, snug-fitting manner into a matching boring (31) of the
drive device (32) thereby enabling the transport roller (15) to rotate therewith without
slipping.
9. A device in accordance with any of the Claims 1 to 8, characterised in that the stiff support member (35) is formed from an extruded profile, comprises grooves
(36) arranged perpendicularly relative to the housing board (6) for accommodating
the mounting member (37) in snug-fitting and slideable manner and comprises two moulded
channels (42) in the form of segments of a circle for accommodating centralising studs
(41) for fixing the position of the mounting member (37) in a precise manner.
10. A device in accordance with any of the Claims 1 to 9, characterised in that a leg (39) bent through 90° is formed on the mounting member (37), said leg being
provided with at least one centralising boring which is fixed by at least one centralising
stud 41 when the mounting member (37) is inserted into the functional position thereof,
said centralising stud 41 being pressed into a moulded channel (42) of the support
member (35), which channel is in the form of a segment of a circle.
11. A device in accordance with Claim 10, characterised in that a bush bearing (47), which forms the mounting for the second end (49) of the transport
roller (15), is arranged in the leg (39) of the mounting member (37) such as to be
aligned with the transport roller (15).
12. A device in accordance with Claim 10 or 11, characterised in that a recess (46) is formed in the leg (39) of the mounting member (37), and a resilient
latch (45) of a moulded member (44) that is fixed in a moulded channel (43) of the
support member (35) latches in said recess.
13. A device in accordance with any of the Claims 1 to 12, characterised in that there is provided a drawing off roller (25) which, by means of one of its bearing
journals (33) which has a section (30) thereof that differs from a circular shape,
is insertible in snug-fitting, play-free manner into a matching boring (31) in a drive
wheel (34) that is mounted in the housing board (6) thereby enabling the drawing off
roller (25) to rotate therewith without slipping.
14. A device in accordance with Claim 13, characterised in that a bush bearing (48) is arranged in the leg (39) of the mounting member (37) such
as to be aligned with the drawing off roller (25), wherein said bush bearing forms
the mounting for a second bearing journal (50) of the drawing off roller (25).
15. A device in accordance with Claim 14, characterised in that pilot chamfers (51) are formed on the two bearing journals (29, 49) of the transport
roller (15) and on the two bearing journals (33, 50) of the drawing off roller (25),
and wherein the two projections (38) are provided with pilot bevels (52).
16. A device in accordance with any of the Claims 10 to 15, characterised in that, for stiffening purposes, the mounting member (37) comprises a radius-like shaped
portion (53) which extends in parallel with the transport roller that serves as a
print roller, and a stripping edge (24) for the separation of the self-adhesive labels
from the backing strip is formed at the edge of said shaped portion.
17. A device in accordance with any of the Claims 5 to 16, characterised in that one of the mountings (47) of the transport roller (15) that serves as a print roller
is formed such that it is rotatable in sluggish manner and an adjustment cam (56)
is formed thereon, wherein the thermal print head (10) rests on said cam in the printing
position thereof, and wherein the parallelism of the thermal print head (10) relative
to the transport roller (15) is adjustable by rotation of the mounting (47).
18. A device in accordance with any of the Claims 13 to 17, characterised in that a bush bearing (48), which is rotatable in sluggish manner, is provided for mounting
the second bearing journal (50) of the drawing off roller (25), wherein said bush
bearing comprises a neck collar (58) that is located eccentrically relative to the
mounting position, and wherein the drawing off roller executes a slight pivotal movement
about its first bearing journal (59) in the housing board (6) when the bush bearing
(48) is rotated.
19. A device in accordance with Claim 18, characterised in that, by rotation of the bush bearing (48), the path of the printing material (2') through
the printer (1) is adjustable in such a manner that the left-hand edge of the backing
strip (23) facing the housing board (6) rests on a backing strip stop member (61)
that is fixed to the mounting member (37).
20. A device in accordance with any of the Claims 1 to 19, characterised in that a forked light barrier (62) is mounted in slideable manner on the support member
(35) perpendicularly relative to the housing board (6).
21. A device in accordance with Claim 20, characterised in that the forked light barrier (62) is adjustable perpendicularly relative to the housing
board (6) by means of a threaded spindle (67).
22. A device in accordance with any of the Claims 6 to 21, characterised in that the transport roller (15) functioning as a print roller comprises a resilient covering
(68) which is provided with a non-stick coating for the purposes of transporting a
self-adhesive strip of labels (2") (linerless).
23. A device in accordance with any of the Claims 1 to 22, characterised in that an upper surface (69) of the support member (35) is provided with a non-stick coating,
e.g. PTFE.
24. A device in accordance with Claim 23, characterised in that two moulded channels (70) are provided on the upper surface (69) for accommodating
a deflector plate having a non-stick coating thereon.
1. Dispositif d'impression (1) destiné à imprimer un matériau d'impression en rouleau,
notamment des rouleaux d'étiquettes et/ou des rouleaux de bons, ledit dispositif d'impression
comprenant :
- une unité de tête d'impression (4),
- un dispositif de transport (4) destiné au matériau d'impression,
- une platine de boîtier (6) sur laquelle l'unité de tête d'impression (4) et le dispositif
de transport (3) sont montés en porte-à-faux sur un côté, dans un agencement mutuel
prescrit,
- le dispositif de transport (3) comportant une monture rigide (35) reliée fixe à
la platine de boîtier (6), un support (37) maintenu sur la monture rigide (35) et
s'étendant sensiblement parallèlement à la platine de boîtier, et au moins un rouleau
de transport (15) destiné au transport du matériau d'impression (2, 2', 2") et tourillonné
à ses deux extrémités, caractérisé en ce que :
- la monture rigide (35) comporte des éléments de liaison destinés à fixer de façon
amovible le support (37), ainsi que des éléments de guidage (41) qui coopèrent avec
des éléments de guidage correspondants (40) du support (37) afin de positionner exactement
celui-ci par rapport à la monture (35), et
- la première extrémité du rouleau de transport (15) est tourillonnée sur un côté
de la platine de boîtier (6) et est reliée de façon amovible à un dispositif d'entraînement
(7), et la deuxième extrémité est tourillonnée de façon amovible sur un côté du support
(37).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de guidage de la monture (35) et du support (37) comportent des chevilles
et des perçages adaptés à celles-ci.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le support est une pièce de guidage à emboîtement (37) qui est guidée en translation,
au niveau de la monture rigide (35), par complémentarité de formes et perpendiculairement
au plan de la platine de boîtier (6).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rouleau de transport (15) comporte deux tourillons, le premier tourillon étant
tourillonné dans la platine de boîtier et le deuxième tourillon étant tourillonné
dans le support.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le support (37) est fixé de façon déblocable et amovible au moyen d'un cliquet (45)
monté sur la monture rigide (35).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 5, caractérisé en ce que le rouleau de transport (15) constitue en même temps un rouleau d'impression (15)
destiné à une tête d'impression (10), montée parallèlement à celui-ci, de l'unité
de tête d'impression (4).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la tête d'impression (10) est une tête d'impression thermique qui repose élastiquement
sur le rouleau d'impression (15), ses éléments chauffants (16) formant une ligne d'impression.
8. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que le premier tourillon (29), du côté de la platine de boîtier (6), du rouleau de transport
(15) a une forme (30) qui s'écarte de la forme circulaire, en ce qu'il peut être inséré sans jeu dans un perçage (31) adapté à un engagement par correspondance
de formes, du dispositif d'entraînement (32), et en ce qu'il permet ainsi d'entraîner en rotation sans glissement le rouleau de transport (15).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le support rigide (35) est formé à partir d'un profilé extrudé, en ce qu'il comporte des gorges à engagement par correspondance de forme (36) ménagées perpendiculairement
à la platine de boîtier (6) et destinées à recevoir par glissement le support (37),
et en ce qu'il comporte des canaux profilés (42), en forme de segments de cercle, destinés à recevoir
des chevilles de centrage (41) afin de fixer exactement la position du support (37).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une branche (39), coudée à 90°, est conformée sur le support (37), branche dans laquelle
est ménagé au moins un perçage de centrage dont la position fonctionnelle est fixée,
lors de l'insertion du support (37), par au moins une cheville de centrage (41) qui
est pressée dans un canal profilé (42), en forme de segment de cercle, de la monture
(35).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un coussinet (47) est disposé dans la branche (39) du support (37) en étant aligné
avec le rouleau de transport (15),lequel coussinet constitue le logement destiné à
la deuxième extrémité (49) du rouleau de transport (15).
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'un évidement (46) est ménagé dans la branche (39) du support (37), évidement dans
lequel s'encliquette un cliquet élastique (45) d'une pièce profilée (44) fixée dans
un canal profilé (43) de la monture (35).
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il est prévu un rouleau retirable (25), qui peut être inséré sans jeu, au moyen de
l'un de ses tourillons (33) dont la forme (30) s'écarte de la forme circulaire, dans
un perçage (31), adapté à un engagement par correspondance de formes, d'une roue d'entraînement
(34) tourillonnée dans la platine de boîtier (6), ce qui permet d'entraîner en rotation
sans glissement le rouleau retirable (25).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un coussinet (48) est monté dans la branche (39) du support (37) en étant aligné avec
le rouleau retirable (25), lequel coussinet constitue le logement destiné à un deuxième
tourillon (50) du rouleau retirable (25).
15. Dispositif selon la revendication 14, caractérisé en ce que des chanfreins d'insertion (51) sont réalisés au niveau des deux tourillons (29,
49) du rouleau de transport (15) et des deux tourillons (33, 50) du rouleau retirable
(25), et en ce que les deux saillies (38) sont dotées de biseaux d'insertion (52).
16. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 15, caractérisé en ce que le support (37) a une partie incurvée (53) qui s'étend parallèlement au rouleau de
transport servant de rouleau d'impression, et au bord de laquelle est conformé un
bord saillant (24) destiné à séparer les étiquettes autocollantes de la bande support.
17. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 16, caractérisé en ce que l'un des paliers (47) du rouleau de transport (15) servant de rouleau d'impression
est conformé de façon à pouvoir tourner difficilement, et en ce qu'une came de réglage (56) est conformée sur ce palier, came sur laquelle la tête impression
thermique (10) repose dans sa position d'impression, le parallélisme entre la tête
d'impression thermique (10) et le rouleau de transport (15) pouvant être réglé en
tournant le palier (47).
18. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 17, caractérisé en ce qu'il est prévu un coussinet (48) pouvant tourner difficilement, et destiné au montage
du deuxième tourillon (50) du rouleau retirable (25), lequel coussinet comporte une
saillie de butée (58) placée excentriquement par rapport au palier, le rouleau retirable
effectuant un mouvement de pivotement autour de son premier tourillon (59) dans la
platine de boîtier (6) lorsque l'on tourne le coussinet (48).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que le défilement du matériau d'impression (2') dans l'appareil d'impression (1) peut
être réglé en tournant le coussinet (48) de sorte que le bord gauche, du côté de la
platine de boîtier (6), de la bande de support (23) porte contre une butée de bande
de support (61) fixée au support (37).
20. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisé en ce qu'une barrière lumineuse fourchue (62) est montée de façon à pouvoir coulisser sur la
monture (35) perpendiculairement à la platine de boîtier (6).
21. Dispositif selon la revendication 20, caractérisé en ce que la barrière lumineuse fourchue (62) peut être déplacée perpendiculairement à la platine
de boîtier (6) au moyen d'une tige filetée (67).
22. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 22, caractérisé en ce que le rouleau de transport (15) servant de rouleau d'impression comporte une enveloppe
élastique (68) qui est dotée d'un revêtement antiadhésif pour le transport d'une bande
d'étiquettes autocollantes (2") (sans film).
23. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 22, caractérisé en ce qu'une face supérieure (69) de la monture (35) est dotée d'un revêtement antiadhésif,
par exemple du PTFE.
24. Dispositif selon la revendication 23, caractérisé en ce que deux canaux profilés (70), destinés à recevoir une tôle de déflexion dotée d'un revêtement
antiadhésif, sont ménagés dans la face supérieure (69).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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