| (19) |
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(11) |
EP 1 279 440 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.07.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Dosiersystem für eine Beschichtungsvorrichtung
Dosing system for coating device
Système de dosage pour dispositif de revêtement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.07.2001 DE 10136720
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Dürr Systems GmbH |
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70435 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schumacher, Hans ,Dr.
71101 Schönaich (DE)
- Frey, Marcus
71263 Weil der Stadt (DE)
- Baumann, Michael
74223 Flein (DE)
- Haas, Jürgen
75438 Knittlingen (DE)
- Herre, Frank
71739 Oberriexingen (DE)
- Nolte, Hans-Jürgen, Dr.
70565 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heusler, Wolfgang |
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v. Bezold & Partner
Patentanwälte
Akademiestrasse 7 80799 München 80799 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 134 027 US-A- 5 292 036
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US-A- 4 771 729
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dosiersystem für eine Beschichtungsvorrichtung gemäß dem
Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche 1 und 3.
[0002] Insbesondere handelt es sich um ein Dosiersystem für an Robotern oder sonstigen Beschichtungsmaschinen
montierte Zerstäuber für die Serienbeschichtung von Werkstücken wie beispielsweise
Fahrzeugkarossen. Bekannte Beschichtungsmaschinen dieser Art oder deren Zerstäuber
enthalten mechanisch von einem elektromechanischen Spindelantrieb betätigte Dosierzylinder
(
DE 19610588,
EP 0693319), die aber den durch ihre Bauform bedingten großen Platzbedarf haben. Die Länge dieser
bekannten Dosiersysteme, die wegen der Kolbenstange etwa doppelt so groß ist wie der
Kolbenhub, beeinträchtigt bei Lackierrobotern und sonstigen Handhabungsgeräten die
Erreichbarkeit von Werkstückbereichen wie beispielsweise Fahrzeuginnenräumen. Neben
der Baugröße haben diese Dosierzylinder aber auch aufgrund der konstruktionsbedingten
Elastizitäten des Spindelantriebs, also u.a. des erforderlichen Spiels der Getriebe-
und anderen Antriebselemente nicht die in manchen Fällen gewünschte extrem hohe Dosiergenauigkeit.
Darüber hinaus haben sie unzureichendes Dynamikverhalten bei schnellen Änderungen
des Dosiersollwerts, der die jeweils benötigte Ausflussmenge des zu dem Zerstäubungsorgan
geförderten Beschichtungsmaterials vorgibt.
[0003] Es sind zwar auch schon Zerstäuber mit hydraulisch angetriebenen Kolben-Zylindereinheiten
bekannt (
EP 0967016), deren Druckflüssigkeit aber von einer außerhalb des Zerstäubers befindlichen Pumpe
oder Dosiereinheit zugeführt werden muss. Hierfür ist beträchtlicher mechanischer
Aufwand mit vielen Schnittstellen für das Dosiermedium erforderlich, besonders bei
lösbar und während des Beschichtungsbetriebes ggf. zusammen mit dem Zerstäuber wechselbar
montierten Dosierzylindern. Ferner ist auch bei diesen bekannten Systemen nur eine
begrenzte Dosiergenauigkeit möglich, u.a. durch Schlupf z. B. aufgrund von Spülkanälen
an der Dosierpumpe.
[0004] Probleme hinsichtlich Dosiergenauigkeit und Dynamik ergeben sich auch bei anderen
bekannten Zerstäubern mit Zylinderbehältern für das Beschichtungsmaterial, deren Kolben
durch Druckluft angetrieben wird (
US 5310120,
JP 8-229446).
[0005] Aus
US 5 292 036 ist ein zur Farbversorgung eines Zerstäubers dienender Dosierzylinder bekannt, dessen
Kolben zum Entleeren des Zylinders auf seiner Rückseite durch Druckluft beaufschlagt
wird. Zur Steuerung der Ausflussrate greift an dem Kolben ebenfalls auf seiner Rückseite
ferner über ein Spindelgetriebe ein elektrischer Schrittmotor an, der entweder den
Kolben gleichwirkend mit dem Luftdruck antreiben oder aber als Steuerbremse wirken
soll. Der Dosierzylinder befindet sich am Ende eines Roboterarms.
[0006] Ferner offenbart die am 19.09.2001 veröffentlichte
EP 1 134 027 A1 (Stand der Technik nach Artikel 54(3) EPÜ) ein Potenzialtrennsystem mit einem elektrostatischen
Zerstäuber, dessen aus einem Metallrohr oder einem flexiblen Schlauch bestehende Versorgungsleitung
zur Aufnahme des benötigten Farbvolumens bemessen ist und eine für die Potenzialtrennung
zwischen einem Farbwechsler und dem Zerstäuber ausreichende Länge hat. In der Leitung
befindet sich ein wie ein Molch verschiebbarer Kolben, der zur Förderung der Farbe
in Richtung zu dem Zerstäuber geschoben wird. Auf der dem Farbvolumen abgewandten
Seite des Kolbens greift über ein Kabel eine Zugeinrichtung mit einem Motor an. Hinter
dem Kolben befindliche Luft kann sowohl zur elektrischen Isolierung als auch zum Antrieb
des Kolbens dienen.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist, ein einfaches, kompakt zu bauendes Dosiersystem der betrachteten
Gattung anzugeben, das mit hoher Dosiergenauigkeit und bei Sollwertänderungen mit
höchstmöglicher Dynamik arbeitet.
[0008] Diese Aufgabe wird durch das in den Patentansprüchen angegebene Dosiersystem gelöst.
[0009] Im Gegensatz zu bekannten Dosierzylindern mit Druckluftantrieb wirkt erfindungsgemäß
die erste Antriebseinrichtung, vorzugsweise eine pneumatische oder mechanische Druckeinrichtung,
nur als Vorspanneinrichtung für den Kolbenantrieb. Die eigentliche Dosierung erfolgt
durch das Zugelement, das nur eine zu dem Vorspanndruck entgegengesetzte Kraft auf
den Kolben ausübt und dessen durch diesen Vordruck bewirkte Bewegung in genau dem
gewünschten Maße zulässt. Da alle mechanischen Übertragungselemente zwischen dem Kolben
und der die Ausflussmenge des Beschichtungsmaterials bestimmenden mechanischen zweiten
Antriebseinrichtung unter ständiger Zugbelastung stehen, entfallen die Toleranzen
der bekannten elektromechanischen Kolbenantriebe, so dass sich eine wesentlich genauere
Dosierung ergibt. Zugleich folgt das System aufgrund des Vordrucks direkt, schlupffrei
und schnell auch sprunghaften Sollwertänderungen.
[0010] Aufgrund der möglichen kompakten Bauweise eignet sich das hier beschriebene Dosiersystem
besonders vorteilhaft für den Einbau in Zerstäuber und räumlich begrenzte Bereiche
von Beschichtungsmaschinen.
[0011] An dem in der Zeichnung schematisch und vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die Erfindung näher erläutert.
[0012] Das dargestellte Dosiersystem enthält einen zylinderartigen Behälter 1, in dem ein
Kolben 2 längs der Zylinderachse verschiebbar gelagert ist. Der Kolben 2 unterteilt
den Behälterinnenraum in einen ersten Bereich 4 für die Antriebsenergie des Systems
auf der in der Zeichnung oberen Seite und einen zweiten Bereich 3, in dem sich das
zu dosierende Beschichtungsmaterial wie z. B. Farblack befindet. Als Antriebsmedium
kann zweckmäßig Druckluft dienen, die von einer Quelle 5 durch einen Lufteinlass 10
kommend bei dem dargestellten Beispiel den ersten Behälterbereich 4 unter Druck setzt,
dadurch den Kolben 2 in Richtung zu dem zweiten Behälterbereich 3 beaufschlagt und
folglich das System in dieser Kraftrichtung vorspannt. Statt Druckluft können auch
andere gasförmige oder auch flüssige Druckmedien verwendet werden, die im Gegensatz
etwa zu den mit Dosierflüssigkeit arbeitenden bekannten Systemen nicht dosiert zugeführt
werden müssen. Statt eines Druckmediums kann zur Erzeugung der Antriebs- oder Vorspannkraft
für den Kolben aber auch eine mechanische Druck- oder Zugeinrichtung insbesondere
mit einer Feder vorgesehen sein.
[0013] An einer unkontrollierten Bewegung aufgrund der bei dem dargestellten Beispiel vorgesehenen
Druckbeaufschlagung wird der Kolben 2 von einem auf der Seite des ersten Bereiches
4 an dem Kolben angreifenden flexiblen Zugelement 6 gehindert, bei dem es sich um
ein zugfestes und nicht längselastisches oder dehnbares Draht-, Flachband- oder Kettenglied
od. dgl. aus Metall oder Kunststoff handeln kann. Das Zugelement 6 ist durch eine
Öffnung 11 aus dem Behälter 1 herausgeführt und kann außerhalb des Behälters über
Rollen 12, 12' in eine zweckmäßige Richtung beispielsweise parallel zur Bewegungsrichtung
des Kolbens 2 umgelenkt werden. Das Zugelement 6 hat die Funktion, dem Kolbendruck
zur Steuerung der Kolbenbewegung entsprechend der gewünschten Ausflussmenge nachzugeben,
und ist zu diesem Zweck an seinem dem Kolben 2 abgewandten Ende mit einer programmgesteuerten
elektromechanischen Antriebseinheit 7 verbunden. Bei dem dargestellten Beispiel ist
das flexible Zugelement 6 an dem Gewinderad 13 einer Spindel 14 befestigt, die von
einem Servomotor oder sonstigen programmgesteuerten elektrischen Motor 15 angetrieben
wird. Der Motor 15 ist umsteuerbar, so dass beim Zurückfahren des Kolbens 2 in Richtung
zum ersten Bereich 4 nach Beendigung eines Beschichtungsvorgangs das Zugelement 6
im entsprechenden Maße wieder aus dem Behälter 1 herausgezogen werden kann.
[0014] Statt der Linear- oder translatorischen Antriebseinheit 7 des dargestellten Beispiels
können auch andere Einrichtungen zur Steuerung der Folgebewegung des Zugelements 6
dienen, beispielsweise eine rotatorische Antriebseinheit mit einem Aufrollmechanismus
zum Auf- und Abwickeln des Zugelements 6 während der Hin- und Herbewegung des Kolbens
2 in dem Behälter 1.
[0015] Wenn der Behälterbereich 4 unter Druck gesetzt werden soll, muss er gegen die Umgebung
des Behälters abgedichtet sein. Zur Abdichtung an der Stelle der Herausführung des
Zugelementes 6 aus dem Behälter 1 kann es genügen, beispielsweise einen das Zugelement
bildenden Runddraht durch eine Dichtmanschette an der Öffnung 11 zu führen. In anderen
Fällen kann es aber zweckmäßiger sein, auf eine Abdichtung der Herausführung 11 zu
verzichten, auch um dem Zugelement 6 eine möglichst freie Bewegung zu ermöglichen,
und dessen Weg bis zum Kolben 2 gegen die Umgebung offen, also druckfrei zu gestalten.
Bei dem dargestellten Beispiel ist das Zugelement 6 zu diesem Zweck von einer längs
der Bewegungsrichtung des Kolbens 2 beweglichen, beispielsweise balgartigen Umhüllung
17 umschlossen, die gegen den unter Druck setzbaren Behälterbereich 4 abdichtend an
ihrem einen Ende an dem Kolben 2 und an ihrem anderen Ende an der die Herausführungsöffnung
11 umgebenden Wand des Behälters 1 befestigt ist.
[0016] In Abwandlung des beschriebenen Beispiels bestehen auch andere Möglichkeiten für
die Druckbeaufschlagung des Kolbens in dem ersten Behälterbereich 4. Statt den Behälterbereich
4 selbst unter Druck zu setzen, kann man beispielsweise auch einen unter Druck setzbaren
und dadurch expandierenden Balg od. dgl. einbauen, der den Kolben 2 in Richtung zu
dem zweiten Behälterbereich 3 drückt.
[0017] Der das Beschichtungsmaterial enthaltende Behälterbereich 3 hat eine Materialauslassöffnung
19, an die eine zu dem Zerstäubungsorgan 20 des Zerstäubers, in den der Behälter 1
und vorzugsweise auch die anderen Bestandteile des Dosiersystems einschließlich der
Antriebseinheit 7 vorteilhaft eingebaut sein können, führende Leitung angeschlossen
ist. Das Zerstäubungsorgan 20 kann beispielsweise der Glockenteller eines elektrostatischen
Rotationszerstäubers oder die Düse eines Luftzerstäubers od. dgl. sein.
[0018] Nach Beendigung eines Beschichtungsvorgangs, bei dem der Kolben 2 den Behälterbereich
3 ganz oder teilweise entleert hat, wird er wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeschoben.
Das kann durch den Druck des Farb- oder sonstigen Beschichtungsmaterials bewirkt werden,
das beim Einfüllvorgang u. U. durch die Auslassöffnung 19, vorzugsweise aber durch
eine zusätzliche in den Bereich 3 führende Einlassöffnung gemäß dem Pfeil 21 in den
Behälter 1 geleitet wird. Das Zugelement 6 wird im gleichen Maße von der Antriebseinheit
7 zurückgezogen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Antriebseinheit 7
den Kolben 2 gegen den auch beim Einfüllvorgang wirkenden Druck der Quelle 5 zurückzieht,
wobei sich der dadurch freiwerdende Bereich 3 mit dem Beschichtungsmaterial füllt.
1. Dosiersystem für eine Beschichtungsvorrichtung
mit einem Behälter (1) und einem in dem Behälter verschiebbaren Kolben (2), der einen
ersten Behälterbereich (4) von einem das zu dosierende Beschichtungsmaterial enthaltenden
zweiten Behälterbereich (3) trennt,
mit mindestens einer Öffnung (19, 21) zum Füllen bzw. Entleeren des zweiten Behälterbereiches
(3)
und mit einer ersten Antriebseinrichtung (5), mit der auf den Kolben (2) eine Antriebskraft
in Richtung zu dem zweiten Behälterbereich (3) ausübbar ist,
wobei an dem Kolben (2) auf der Seite des ersten Behälterbereiches (4) ein Zugelement
(6) angreift
und das Zugelement (6) mit einer zweiten Antriebseinrichtung (7) verbunden ist, mit
der die Bewegung des von der ersten Antriebseinrichtung (5) angetriebenen Kolbens
(2) zur Dosierung des Beschichtungsmaterials steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (6) ein den Kolben (2) mit der außerhalb des Behälters (1) befindlichen
zweiten Antriebseinrichtung (7) verbindendes biegsames Draht-, Band- oder Kettenelement
ist,
und dass das Zugelement (6) von einer längs der Bewegungsrichtung des Kolbens (2)
beweglichen Umhüllung (17) umschlossen ist, die den unter Druck setzbaren ersten Behälterbereich
(4) abdichtet.
2. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zugelement (6) eine elektromechanische Antriebseinrichtung (7) angreift.
3. Dosiersystem für eine Beschichtungsvorrichtung
mit einem Behälter (1) und einem in dem Behälter verschiebbaren Kolben (2), der einen
ersten Behälterbereich (4) von einem das zu dosierende Beschichtungsmaterial enthaltenden
zweiten Behälterbereich (3) trennt,
mit mindestens einer Öffnung (19, 21) zum Füllen bzw. Entleeren des zweiten Behälterbereiches
(3)
und mit einer ersten Antriebseinrichtung (5), mit der auf den Kolben (2) eine Antriebskraft
in Richtung zu dem zweiten Behälterbereich (3) ausübbar ist,
wobei an dem Kolben (2) auf der Seite des ersten Behälterbereiches (4) ein Zugelement
(6) angreift
und das Zugelement (6) mit einer zweiten Antriebseinrichtung (7) verbunden ist, mit
der die Bewegung des von der ersten Antriebseinrichtung (5) angetriebenen Kolbens
(2) zur Dosierung des Beschichtungsmaterials steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (6) ein den Kolben (2) mit der außerhalb des Behälters (1) befindlichen
zweiten Antriebseinrichtung (7) verbindendes biegsames Draht-, Band- oder Kettenelement
ist,
und dass die zweite Antriebseinrichtung (7) eine von einem gesteuerten Motor (15)
drehbare Spindel (14) enthält.
4. Dosiersystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (11), durch die das Zugelement (6) aus dem Behälter (1) herausgeführt
ist, gegen den unter Druck setzbaren Behälterbereich (4) abgedichtet ist.
5. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (17) gegen den unter Druck setzbaren Behälterbereich (4) abdichtend
an ihrem einen Ende an dem Kolben (2) und an ihrem anderen Ende die Herausführungsöffnung
(11) umgebend an der Wand des Behälters (1) befestigt ist.
6. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebseinrichtung (7) eine von einem gesteuerten Motor (15) drehbare
Spindel (14) enthält.
7. Dosiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Antriebseinrichtung eine von einem gesteuerten Motor drehbare Rolle zum
Auf- und Abwickeln des Zugelements (6) enthält.
8. Dosiersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinrichtung (5) auf der Seite des ersten Behälterbereichs (4) eine
Druckkraft auf den Kolben (2) ausübt.
9. Dosiersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinrichtung eine Quelle (5) für ein Druckmedium enthält, mit dem
zum Antrieb des Kolbens (2) auf diesen in dem ersten Behälterbereich (4) ein Druck
ausübbar ist.
10. Dosiersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Antriebseinrichtung eine die Antriebskraft erzeugende Feder enthält.
11. Dosiersystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Auslass (19) des zweiten Behälterbereiches (3) eine Eingangsleitung des Zerstäubungsorgans
(20) eines Zerstäubers anschließbar ist, in dem das Dosiersystem oder wenigstens der
Behälter (1) angeordnet werden kann.
1. Metering system for a coating device, with a container (1) and a piston (2) which
is displaceable in the container and separates a first container zone (4) from a second
container zone (3) which contains the coating material to be metered, with at least
one opening (19, 21) for filling or emptying the second container zone (3) and with
a first drive means (5) by which a driving force can be exerted on the piston (2)
in the direction towards the second container zone (3), wherein a traction element
(6) engages on the piston (2) on the side of the first container zone (4) and the
traction element (6) is connected to a second drive means (7) by which the movement
of the piston (2) driven by the first drive means (5) can be controlled for metering
of the coating material, characterised in that the traction element (6) is a flexible wire, belt or chain element which connects
the piston (2) to the second drive means (7) located outside the container (1), and
that the traction element (6) is surrounded by a sleeve (17) which is movable along
the direction of movement of the piston (2) and which seals the first container zone
(4) which can be pressurised.
2. Metering system as claimed in Claim 1, characterised in that an electromechanical drive means (7) engages on the traction element (6).
3. Metering system for a coating device with a piston (2) which is displaceable in the
container and which separates a first container zone (4) from a second container zone
(3) containing the coating material to be metered, with at least one opening (19,
21) for filling or emptying of the second container zone (3) and with a first drive
means (5) by which a driving force can be exerted on the piston (2) in the direction
towards the second container zone (3), wherein a traction element engages on the piston
(2) on the side of the first container zone (4) and the traction element (6) is connected
to a second drive means (7) by which the movement of the piston (2) driven by the
first drive means (5) can be controlled for metering of the coating material, characterised in that the traction element (6) is a flexible wire, belt or chain element which connects
the piston (2) to the second drive means (7) located outside the container (1), and
that the second drive means (7) contains a spindle (14) which can be turned by a controlled
motor (15).
4. Metering system as claimed in Claim 1, 2 or 3, characterised in that the opening (11) through which the traction element (6) extends out of the container
(1) is sealed against the pressurisable container zone (4).
5. Metering system as claimed in Claim 1, characterised in that one end of the sleeve (17) is fixed on the piston (2) and is sealed against the pressurisable
container zone (4) and he other end of the sleeve is fixed on the wall of the container
(1) and surrounds the opening (11).
6. Metering system as claimed in Claim 1, characterised in that the second drive means (7) contains a spindle (14) which can be turned by a controlled
motor (15).
7. Metering system as claimed in Claim 1, characterised in that the second drive means contains a reel which can be rotated by a controlled motor
for winding and unwinding of the traction element (6).
8. Metering system as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that on the side of the first container zone (4) the first drive means (5) exerts a pressing
force on the piston (2).
9. Metering system as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the first drive means contains a source (5) for a pressure medium by which in the
first container zone (4) a pressure can be exerted on the piston (2) for driving the
piston.
10. Metering system as claimed in any one of Claims 1 to 8, characterised in that the first drive means contains a spring which generates the driving force.
11. Metering system as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that an inlet line of the atomiser device (20) of an atomiser, in which the metering system
or at least the container (1) can be disposed, can be connected to the outlet (19)
of the second container zone (3)
1. Système de dosage pour un dispositif de revêtement,
comportant un réservoir (1) et un piston (2), mobile dans le réservoir et séparant
une première zone de réservoir (4) d'une deuxième zone de réservoir (3) contenant
le produit de revêtement à doser,
comportant au moins une ouverture (19, 21) pour remplir ou vider la deuxième zone
de réservoir (3),
et comportant un premier dispositif d'actionnement (5), par lequel une force d'actionnement
peut être exercée sur le piston (2) dans la direction vers la deuxième zone de réservoir
(3),
dans lequel un élément de traction (6) entre en contact avec le piston (2) du côté
de la première zone de réservoir (4),
et l'élément de traction (6) étant relié à un deuxième dispositif d'actionnement (7),
qui permet de commander le mouvement du piston (2), actionné par le premier dispositif
d'actionnement (5), en vue de doser le produit de revêtement,
caractérisé en ce que l'élément de traction (6) est un élément flexible formé par un fil, une bande ou
une chaîne, qui relie le piston (2) avec le deuxième dispositif d'actionnement (7)
situé à l'extérieur du réservoir (1),
et en ce que l'élément de traction (6) est entouré par une gaine (17), qui est mobile le long
de la direction de déplacement du piston (2) et qui assure l'étanchéité de la première
zone de réservoir (4) apte à être pressurisée.
2. Système de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif d'actionnement (7) électromécanique entre en contact avec l'élément
de traction (6).
3. Système de dosage pour un dispositif de revêtement,
comportant un réservoir (1) et un piston (2), mobile dans le réservoir et séparant
une première zone de réservoir (4) d'une deuxième zone de
réservoir (3) contenant le produit de revêtement à doser,
comportant au moins une ouverture (19, 21) pour remplir ou vider la deuxième zone
de réservoir (3),
et comportant un premier dispositif d'actionnement (5), par lequel une force d'actionnement
peut être exercée sur le piston (2) dans la direction vers la deuxième zone de réservoir
(3),
dans lequel un élément de traction (6) entre en contact avec le piston (2) du côté
de la première zone de réservoir (4),
et l'élément de traction (6) étant relié à un deuxième dispositif d'actionnement (7),
qui permet de commander le mouvement du piston (2), actionné par le premier dispositif
d'actionnement (5), en vue de doser le produit de revêtement,
caractérisé en ce que l'élément de traction (6) est un élément flexible formé par un fil, une bande ou
une chaîne, qui relie le piston (2) avec le deuxième dispositif d'actionnement (7)
situé à l'extérieur du réservoir (1),
et en ce que le deuxième dispositif d'actionnement (7) comporte une broche (14) apte à être entraînée
en rotation par un moteur (15) commandé.
4. Système de dosage selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'ouverture (11), à travers laquelle l'élément de traction (6) est guidé hors du
réservoir (1), est rendue étanche par rapport à la zone de réservoir (4) apte à être
pressurisée.
5. Système de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la gaine (17) est fixée, de manière étanche par rapport à la zone de réservoir (4)
apte à être pressurisée, par l'une de ses extrémités au piston (2) et par son autre
extrémité à la paroi du réservoir (1) entourant l'ouverture de guidage (11).
6. Système de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'actionnement (7) comporte une broche (14) apte à être entraînée
en rotation par un moteur (15) commandé.
7. Système de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième dispositif d'actionnement comporte un rouleau, apte à être entraîné en
rotation par un moteur, pour l'enroulement et le déroulement de l'élément de traction
(6).
8. Système de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'actionnement (5) exerce une force de pression sur le piston
(2), sur le côté de la première zone de réservoir (4).
9. Système de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier dispositif d'actionnement comporte une source (5) pour un fluide sous
pression, au moyen duquel une pression peut être exercée dans la première zone de
réservoir (4) sur le piston (2) en vue de l'actionnement de celui-ci.
10. Système de dosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le premier dispositif d'actionnement comporte un ressort générant une force d'actionnement.
11. Système de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'à la sortie (19) de la deuxième zone de réservoir (3) peut être raccordée une conduite
d'admission de l'organe de pulvérisation (20) d'un pulvérisateur, dans lequel peut
être agencé le système de dosage ou au moins le réservoir (1).

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