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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI....CY..TRBGCZEE....SK....................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1279500</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20120104</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>02015294.8</B210><B220><date>20020710</date></B220><B240><B241><date>20070113</date></B241><B242><date>20070629</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10136028</B310><B320><date>20010725</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20120104</date><bnum>201201</bnum></B405><B430><date>20030129</date><bnum>200305</bnum></B430><B450><date>20120104</date><bnum>201201</bnum></B450><B452EP><date>20110630</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B41F  31/02        20060101AFI20021028BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Verarbeitungsmaschine</B542><B541>en</B541><B542>Method and device for metering liquids in a processing machine</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé et dispositif de dosage d'un produit liquide dans une machine de traitement</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 338 403</text></B561><B561><text>EP-A- 0 607 574</text></B561><B561><text>EP-A- 0 722 833</text></B561><B561><text>WO-A-99/25555</text></B561><B561><text>US-A- 5 150 651</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Schölzig, Jürgen</snm><adr><str>Am Eiskeller 3</str><city>55126 Mainz-Finthen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Hahn, Roger</snm><adr><str>Breslauer Strasse 9</str><city>65830 Kriftel</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Guba, Reinhold, Dipl.-Ing.</snm><adr><str>Heinrich-Rühl-Strasse 34</str><city>64331 Weiterstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>manroland AG</snm><iid>101039518</iid><irf>MR01229/RI/HW</irf><adr><str>Mühlheimer Straße 341</str><city>63075 Offenbach/Main</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Stahl, Dietmar</snm><iid>101042786</iid><adr><str>manroland AG 
Intellectual Property (IPB) 
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Rotationsdruckmaschine oder einer Lackiermaschine, nach den Oberbegriffen der unabhängigen Ansprüche.</p>
<heading id="h0001"><b>[Stand der Technik]</b></heading>
<p id="p0002" num="0002">Eine Dosiervorrichtung dieser Art ist aus <patcit id="pcit0001" dnum="EP0071180A1"><text>EP 0 071 180 A1</text></patcit> bekannt. Die Dosiervorrichtung besteht aus einem Kammerrakel, im Wesentlichen aus einem Gehäuse mit Seitenwänden und am Gehäuse angeordneten Rakelblättern gebildet, wobei ein erstes Rakelblatt als Arbeitsrakelblatt und ein zweites Rakelblatt als Schließrakelblatt angeordnet sind. Die Dosiervorrichtung enthält ferner eine Auftragwalze, auf der sich das Rakelsystem abstützt, so dass mit dem Gehäuse eine Kammer eingeschlossen ist. In die Kammer wird ein zu dosierendes flüssiges Medium mittels Zulauf eingespeist und überschüssiges Medium mittels Rücklaufleitung abgeführt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus <patcit id="pcit0002" dnum="EP0401250B1"><text>EP 0 401 250 B1</text></patcit> ist ein Dosiersystem als Rakelsystem bekannt, dass im Bereich der Stirnseiten seitlich angeordnete und die Gehäusekammer verschließende Dichtungselemente (Seitendichtungen) aufweist. Die Dichtungselemente sind der Krümmung der zugeordneten Auftragwalze angepasst und bestehen aus elastischem bzw. elastomeren Material.</p>
<p id="p0004" num="0004">Weiterhin ist aus <patcit id="pcit0003" dnum="US5150651A"><text>US-A 5,150,651</text></patcit> ein Dosiersystem als Rakelsystem mit Kammerrakel und zugeordneter Aniloxwalze bekannt. Dabei weist das Kammerrakel innerhalb der gebildeten Kammer zur Aufnahme von flüssigen Medien angeordnete Seitendichtungen auf. Diese Seitendichtungen weisen der benachbarten Walze zugeordnete, als Schmiertaschen wirkende Vertiefungen auf. Jede Schmierstofftasche ist zur Versorgung mit einer Schmierflüssigkeit<!-- EPO <DP n="2"> --> mit einer Zuführleitung und einer Rücklaufleitung versehen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus <patcit id="pcit0004" dnum="DE19729977A1"><text>DE 197 29 977 A1</text></patcit> ist ein Offsetdruckwerk zum Lackieren von Bedruckstoffen bekannt. Hierbei die Dosiervorrichtung durch ein Kammerrakelsystem und eine Auftragwalze gebildet, wobei das Kammerrakelsystem Seitendichtungen aufweist. Die Auftragwalze ist mit einem eine Druck-/Lackform tragenden Plattenzylinder in Kontakt und dem Plattenzylinder ist ein Gummituchzylinder benachbart zugeordnet.</p>
<p id="p0006" num="0006">Von Nachteil ist bei derartigen Ausbildungen, dass insbesondere an den Kontaktflächen von Seitendichtungen und zugeordneter Auftragwalze, abhängig von der Anpresskraft der Seitendichtungen, Reibungsmomente entstehen. Zusätzlich entstehen Reibungsmomente an den Kontaktflächen von Rakelblatt und zugeordneter Auftragwalze. Beim Auftreten von Reibungsmomenten tritt stets eine Energieumwandlung von irreversiblem Charakter auf, d.h. es entsteht primär Wärme sowie Abrieb.</p>
<p id="p0007" num="0007">Bei Reduzierung des Anpressdruckes an den Kontaktflächen besteht die Gefahr, dass Leckagen auftreten und das zu verarbeitende Medium unkontrolliert in die Verarbeitungsmaschine austritt. Bei einer Versorgung von Schmierstofftaschen mit einem Schmierstoff besteht die Gefahr, dass der Schmierstoff sich mit dem zu verarbeitenden Medien vermischt.<br/>
Ist der Schmierstoff und das zu verarbeitende Medium identisch, so besteht die Gefahr, dass das zu verarbeitende Medium, insbesondere an den Seitendichtungen und Rakelblättern, teilweise auch am Gehäuse des Kammerrakels antrocknet bzw. auskristallisiert. Dabei treten an den Seitendichtungen Leckagen mit den bereits oben genannten Nachteilen auf, die Seitendichtungen altern frühzeitig und an den Rakelblättern und den Dichtungen tritt ein frühzeitiger Verschleiß auf.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Aus <patcit id="pcit0005" dnum="WO9925555A"><text>WO-A-99/25555</text></patcit> ist ein Verfahren zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Verarbeitungsmaschine mit einer Auftragswalze und einem zugeordneten Kammerrakelsystem bekannt. Das Kammerrakelsystem umfasst ein erstes und ein zweites Rakelblatt sowie endseitig angeordnete seitliche Dichtungen. In Drehrichtung der Auftragwalze ist vor den Dichtungen des Kammerrakelsystems eine Schmierstoffzuführung angeordnet.</p>
<p id="p0009" num="0009">Weiterhin ist aus <patcit id="pcit0006" dnum="EP0607574A"><text>EP-A-0 607 574</text></patcit> ein Farbkasten in Form eines Kammerrakelsystems bekannt, wobei das Kammerrakelsystem ein erstes und ein zweites Rakelblatt sowie endseitig angeordnete Dichtungen aufweist. Innerhalb des Kammergehäuses sind mehrere Waschdüsen angeordnet. Mittels der Waschdüsen kann Waschmittel in das Kammergehäuse und auf die benachbarte Auftragwalze gesprüht werden. Weiterhin umfasst das Kammerrakelsystem eine Schmierstoffversorgung für die endseitig angeordneten Dichtungen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<heading id="h0002"><b>[Aufgabe der Erfindung]</b></heading>
<p id="p0010" num="0010">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeiden, die im Bereich von Dichtungen und Rakelblättern eines eine Auftragwalze enthaltenden Dosiersystems ein verschleißarmes Dosieren gestatten und die Reibungsmomente spürbar reduzieren.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Ausbildungsmerkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Ein erster Vorteil der Erfindung ist darin begründet, dass die Reibungsmomente an den Dichtungen (Dichtungssystemen) sowie den Rakelblättern, insbesondere im Bereich der den Dichtungssystemen benachbarten Rakelblätter, durch den Einsatz eines flüssigen Schmierstoffes reduziert ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Vorteilhaft ist weiterhin, dass das Antrocknen bzw. Auskristallisieren des zu verarbeitenden flüssigen Mediums an den Rakelblättern und Dichtungssystemen spürbar vermeidbar ist. Damit ist auch die Dosierqualität des zu verarbeitenden flüssigen Mediums verbesserbar.</p>
<p id="p0014" num="0014">Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Wärmeentwicklung in den Kontaktbereichen des Rakelsystems mit der zugeordneten Auftragwalze gering ist. Dies ist insbesondere bei höheren Umgebungstemperaturen, bedingt durch beispielsweise dem Rakelsystem benachbarte Trocknereinrichtungen und/oder bei hohen zu verarbeitenden Auflagen, vorteilhaft.</p>
<p id="p0015" num="0015">Weiterhin ist von Vorteil, dass das Dosiersystem in Folge des reduzierbaren Verschleißes an den Dichtungssystemen und<!-- EPO <DP n="5"> --> Rakelblättern höhere Standzeiten erzielt. Zusätzlich sind die Maschinenstandzeiten, beispielsweise bedingt durch Reinigungs- und Servicetätigkeiten, reduzierbar.</p>
<heading id="h0003"><b>[Beispiele]</b></heading>
<p id="p0016" num="0016">Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen schematisch:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine Rotationsdruckmaschine mit Druck- und Lackwerken,</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>ein Lackwerk mit Dosiervorrichtung (Sei- tenansicht),</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>das Lackwerk gemäß <figref idref="f0002">Figur 2</figref> (Draufsicht).</dd>
</dl></p>
<p id="p0017" num="0017">Gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> besteht eine in Reihenbauweise erstellte Bogenrotationsdruckmaschinen aus mehreren Druckwerken 1, gebildet aus Plattenzylinder 8 und Gummituchzylinder 9 sowie zumindest einem Farbwerk. In Förderrichtung 14 des Bogenmaterials folgen ein erstes Lackwerk 2, beispielsweise zwei Trocknereinrichtungen 4 und wenigstens ein zweites Lackwerk 3. Dem zweiten Beschichtungswerk 3 folgt ein Ausleger 5, welcher zumindest ein endlos umlaufendes Fördersystem 7 und einen Auslegerstapel 6 aufweist.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Lackwerke 2, 3 weisen jeweils einen Formzylinder 12 sowie je eine Dosiervorrichtung 13 auf. Der Bogentransport wird mittels Bogenführungszylinder, speziell Transfertrommeln 10 und Druckzylinder 11, realisiert.</p>
<p id="p0019" num="0019">Jede Dosiervorrichtung 13 weist eine Auftragwalze 15, insbesondere<!-- EPO <DP n="6"> --> eine Rasterwalze auf, welche mit einem Kammerrakelsystem 16 gekoppelt ist. Das Kammerrakelsystem 16 weist ein sich achsparallel zur Auftragwalze 15 erstreckendes Gehäuse für die Aufnahme eines zu verarbeitenden flüssigen Mediums, beispielsweise Lack, auf und besteht ferner aus einem ersten Rakelblatt 24 (Schließrakel) und einem zweiten Rakelblatt 23 (Arbeitsrakel) sowie jeweils die derart gebildete Gehäusekammer seitlich begrenzenden Dichtungssystemen 25.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Rakelblätter 23, 24 stützen sich auf dem Walzenmantel der Auftragwalze 15 ab und das Kammerrakelsystem 16 ist mit wenigstens einer Zuführ- und einer Rücklaufleitung (Umlaufleitungssystem) für das zu verarbeitende flüssige Medium, beispielsweise Dispersionslack, gekoppelt.</p>
<p id="p0021" num="0021">Das Kammerrakelsystem 16 weist Dichtungssysteme 25 auf, welche das Kammergehäuse begrenzen und mit der Auftragwalze 15 in Kontakt sind. Diese Kontaktstellen stellen Schmierstellen dar, denen jeweils ein Schmierstoffgeber 17, bevorzugt mit der Austrittsöffnung auf die Auftragwalze 15 gerichtet, benachbart zugeordnet ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Erfindungsgemäß ist in Drehrichtung der Auftragwalze 15 vor dem ersten Rakelblatt 24 (Schließrakel) des Kammerrakelsystems 16 wenigstens ein Schmierstoffgeber 17 angeordnet, welcher stets einem Dichtungssystem 25 (Schmierstelle) des Kammerrakelsystems 16 benachbart zugeordnet ist. D. h. jeder Schmierstelle ist ein Schmierstoffgeber 17 zugeordnet. Erfindunsgemäß ist das Kammerrakelsystem 16 an beiden Enden mit zwei Dichtungssystemen 25 ausgebildet, so dass je ein Schmierstoffgeber 17 einem Dichtungssystem 25 benachbart zugeordnet ist.</p>
<p id="p0023" num="0023">Es sind weiterhin Kammerrakelsysteme 16 mit innerhalb der Gehäusekammer angeordneten Dichtungen bekannt (z.B. <patcit id="pcit0007" dnum="US4796528A"><text>US 4 796<!-- EPO <DP n="7"> --> 528</text></patcit>). Bei derartigen Ausbildungen des Kammerrakelsystems 16 sind jedem endseitig angeordneten Dichtungssystem 25 sowie den innerhalb der Gehäusekammer angeordneten Dichtungen (Dichtungssystem 25) jeweils ein Schmierstoffgeber 17 benachbart zugeordnet. Bevorzugt sind die Schmierstoffgeber 17 mit einer gestellfesten, achsparallel zur Auftragwalze 15 angeordneten Traverse 27 getriebetechnisch als Schubgelenk gepaart. Die Schmierstoffgeber 17 sind dabei in axialer Bewegungsrichtung 26 entlang der Traverse 27 verschiebbar. In einer weiteren Ausbildung sind die Schmierstoffgeber 17 zusätzlich um die Traverse 27 schwenkbar, so dass der Neigungswinkel jedes Schmierstoffgebers 17 zur Auftragwalze 15 bzw. zum Kammerrakelsystem 16 einstellbar ist. Alternativ zur Traverse 27 sind die Schmierstoffgeber 17 auch an einer Maschinenverschutzung (Innenseite) verschiebbar und schwenkbar anordenbar.</p>
<p id="p0024" num="0024">An den Austrittsöffnungen der Schmierstoffgeber 17 ist der flüssige Schmierstoff, beispielsweise Wasser, kontinuierlich in sehr geringen Mengen oder in Intervallen auf den Walzenmantel der Auftragwalze 15 im Bereich der Kontaktstellen der Dichtungssysteme 25 abgebbar.</p>
<p id="p0025" num="0025">Jeder Schmierstoffgeber 17 ist mit einem Leitungssystem 18 gekoppelt, welches je ein Schaltventil 19 aufweist. Jedes Schaltventil 19 ist mit einer Steuerung 20 verbunden. Bevorzugt ist das Schaltventil 19 ein Impulsmagnetventil, welches mit einem Elektroimpuls von einigen Millisekunden (≤ 50 ms) betreibbar ist. Als Steuerung 20 ist bevorzugt eine Maschinensteuerung, alternativ ist ebenso ein Impulsgenerator, einsetzbar. Für die Schmierstoffversorgung von jedem Schmierstoffgeber 17 ist jedem Schaltventil 19 ein Zuführstrang 21 vorgeordnet und die Zuführstränge 21 weisen einen zentralen Anschluss 22 für den flüssigen Schmierstoff auf.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">In einer weiteren Ausbildung ist jeder Schmierstoffgeber 17 mittels Leitungssystem 18 mit wenigstens einer zeitlich steuerbaren Pumpe (statt des Schaltventils 19) verbunden. Eine derartige Pumpe steuert sämtliche Schmierstoffgeber 17 oder alternativ ist jeder Schmierstoffgeber 17 mittels Leitungssystem 18 mit je einer zeitlich steuerbaren Pumpe ausführbar. Die Pumpe bzw. Pumpen ist bzw. sind mit einer Steuerung 20 verbunden. Die Steuerung 20 ist bevorzugt eine Maschinensteuerung oder ein Impulsgenerator. Der oder den Pumpen ist wenigstens ein Zuführstrang 21 mit einem Anschluss 22 vorgeordnet.</p>
<p id="p0027" num="0027">Der Anschluss 22 ist mit einem Leitungssystem für einen flüssigen Schmierstoff verbindbar. An diesem Anschluss 22 ist der flüssige Schmierstoff, beispielsweise Wasser, einspeisbar. In einer weiteren Ausbildung ist der Anschluss 22 mit einem Feinfilter und/oder einem Druckregler und/oder einer Schmierstoffumlaufabsperrung gekoppelt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Der flüssige Schmierstoff ist je nach dem zu verarbeitenden flüssigen Medium auszuwählen. Bevorzugt ist ein zu dem zu verarbeitenden Medium kompatibles Fluid einsetzbar. Ist beispielsweise das zu verarbeitende Medium ein wässriger Dispersionslack, so ist bevorzugt als flüssiger Schmierstoff Wasser oder ein zum zu verarbeitenden Medium anderes verträgliches Fluid einsetzbar.</p>
<p id="p0029" num="0029">Der einsetzbare flüssige Schmierstoff dient der Reduzierung der Reibungsmomente an den Kontaktstellen von Rakelblättern 23, 24 und den Dichtungssystemen 25 mit der Auftragwalze 15 und ist gleichzeitig zum zu verarbeitenden flüssigen Medium kompatibel.</p>
<p id="p0030" num="0030">Das Verfahren und die Vorrichtung ist nicht auf das beschriebene<!-- EPO <DP n="9"> --> Beispiel in einem Lackwerk 2,3 beschränkt. Vielmehr sind das Verfahren und die Vorrichtung auch in einem Offsetdruckwerk 1 einsetzbar. Hierzu ist analog zu <patcit id="pcit0008" dnum="DE19729977A1"><text>DE 197 29 977 A1</text></patcit> die Dosiervorrichtung 13, gebildet aus Auftragwalze 15 und Kammerrakelsystem 16, dem Plattenzylinder 8 zugeordnet. Das Farbwerk des Offsetdruckwerkes 1 ist inaktiv und die bevorzugt gerasterte Auftragwalze 15 ist mit dem Plattenzylinder 8 in Kontakt. Je nach den Platzverhältnissen sind die Schmierstoffgeber 17 in Drehrichtung der Auftragwalze 15 vor oder nach dem Kammerrakelsystem 16, den Dichtungssystemen 25 zugeordnet, angeordnet. Das zu verarbeitende flüssige Medium wird dann von der Auftragwalze 15 an den Plattenzylinder 8 und von diesem an den Gummituchzylinder 9 übertragen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Wirkungsweise ist wie folgt: Im Druck-/Lackbetrieb sind die Schmierstoffgeber 17 den jeweiligen Dichtungssystemen 25 benachbart zugeordnet. Über den Anschluss 22 wird ein flüssiger Schmierstoff über die Zuführstränge 21 an die Schaltventile 19 oder Pumpen eingespeist, wobei die Schaltventile 19 oder die Pumpen mittels Steuerung 20 über die Leitungssysteme 18 den flüssigen Schmierstoff in Intervallen (intermittierend) an die Schmierstoffgeber 17 zuführen.</p>
<p id="p0032" num="0032">An den Schmierstoffgebern 17 wird der flüssige Schmierstoff in Tropfenform oder als Sprühstrahl ausgetrieben und trifft auf die rotierende Auftragwalze 15, bevorzugt in Drehrichtung der Auftragwalze vor dem ersten Rakelblatt 24, auf.</p>
<p id="p0033" num="0033">Durch die Zuführung des flüssigen Schmiermittels, vorzugsweise Wasser, wird das von der bevorzugt gerasterten Auftragwalze 15 geführte flüssige Medium, insbesondere Lack, im Bereich der Dichtungssysteme 25 geringfügig verdünnt. Dies bewirkt jedoch keine Beeinträchtigung des flüssigen Mediums bzw. der Dosier- bzw. Beschichtungsqualität. Vielmehr reduziert der<!-- EPO <DP n="10"> --> flüssige Schmierstoff das Aufbauen und Aushärten des flüssigen Mediums im Bereich der Dichtungssysteme 25 sowie der Rakelblätter 23, 24.</p>
<p id="p0034" num="0034">Weiterhin wird die Funktionsfähigkeit der Kontaktstellen an den Dichtungssystemen 25 sowie den Rakelblättern 23, 24 in Verbindung mit der Auftragwalze 15 gewährleistet und der Verschleiß reduziert. Ebenso ist eine Kühlung der oben genannten Kontaktstellen erreichbar, was insbesondere bei benachbarten, aktivierten Trocknereinrichtungen 4 vorteilhaft ist.</p>
<p id="p0035" num="0035">Das Verfahren zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Verarbeitungsmaschine enthaltend eine Auftragwalze und eine der Auftragwalze zugeordnetes Kammerrakelsystem geht davon aus, dass an den Schmierstellen, gebildet durch je ein Dichtungssystem 25 und dem Walzenmantel einer Auftragwalze 15, die Schmierstellen bevorzugt mit relativ kleinen, einstellbaren Schmierstoffmengen eines flüssigen Schmierstoffes versorgt werden.</p>
<p id="p0036" num="0036">Erfindungsgemäβ erfolgt die Versorgung mit flüssigem Schmierstoff in Drehrichtung der Auftragwalze 15 auf deren Mantelfläche vor dem Kammerrakelsystem 16 im Bereich der Dichtungssysteme 25. In einer bevorzugten Weiterbildung wird der Schmierstoff auf die Mantelfläche der Auftragwalze 15 in Intervallen (intermittierend) zugeführt .</p>
<p id="p0037" num="0037">Alternativ ist ebenso eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung realisierbar, wobei - bedingt durch die relativ geringe benötigte Menge an Schmierstoff - die intermittierende<!-- EPO <DP n="11"> --> Schmierstoffversorgung bevorzugt wird.<br/>
Bei beiden Arbeitsverfahren (intermittierende oder kontinuierliche Zuführung) liegt das Prinzip einer Durchlaufschmierung vor, d.h. es erfolgt keine Schmierstoffrückführung.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<heading id="h0004"><b>[Bezugszeichenliste]</b></heading>
<p id="p0038" num="0038">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Druckwerk</dd>
<dt>2</dt><dd>erstes Lackwerk</dd>
<dt>3</dt><dd>zweites Lackwerk</dd>
<dt>4</dt><dd>Trocknereinrichtung</dd>
<dt>5</dt><dd>Ausleger</dd>
<dt>6</dt><dd>Auslegerstapel</dd>
<dt>7</dt><dd>Fördersystem</dd>
<dt>8</dt><dd>Plattenzylinder</dd>
<dt>9</dt><dd>Gummituchzylinder</dd>
<dt>10</dt><dd>Transferzylinder</dd>
<dt>11</dt><dd>Druckzylinder</dd>
<dt>12</dt><dd>Formzylinder</dd>
<dt>13</dt><dd>Dosiervorrichtung</dd>
<dt>14</dt><dd>Förderrichtung</dd>
<dt>15</dt><dd>Auftragwalze</dd>
<dt>16</dt><dd>Kammerrakelsystem</dd>
<dt>17</dt><dd>Schmierstoffgeber</dd>
<dt>18</dt><dd>Leitungssystem</dd>
<dt>19</dt><dd>Schaltventil</dd>
<dt>20</dt><dd>Steuerung</dd>
<dt>21</dt><dd>Zuführstrang</dd>
<dt>22</dt><dd>Anschluss</dd>
<dt>23</dt><dd>Zweites Rakelblatt</dd>
<dt>24</dt><dd>Erstes Rakelblatt</dd>
<dt>25</dt><dd>Dichtungssystem</dd>
<dt>26</dt><dd>Bewegungsrichtung</dd>
<dt>27</dt><dd>Traverse</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Rotationsdruckmaschine oder einer Lackiermaschine, enthaltend eine Auftragwalze(15) und ein der Auftragwalze(15) zugeordnetes Kammerrakelsystem (16), wobei das Kammerrakelsystem (16) ein erstes und ein zweites Rakelblatt (24, 23) und zumindest endseitig je ein an der Mantelfläche der Auftragwalze (15) anliegendes Dichtungssystem (25) zur Begrenzung des Kammerrakelgehäuses aufweist, und der Auftragwalze (15) im Bereich der Dichtungssysteme (25) des Kammerrakelsystems (16) ein flüssiger Schmierstoff von außerhalb des Kammerrakelgehäuses angeordneten Schmierstoffgebem (17) direkt auf die endseitigen Mantelflächen der Auftragwalze (15) gerichtet in Drehrichtung der Auftragwalze (15) vor dem Kammerrakelsystem (16) zugeführt wird,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der flüssige Schmierstoff an einem zentralen Anschluss (22) eingespeist wird und<br/>
<b>dass</b> jeder Schmierstoffgeber (17) mittels Leitungssystem (18) und Schaltventilen (19) oder Pumpen von dem zentralen Anschluss (22) mit Schmierstoff versorgt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der flüssige Schmierstoff kontinuierlich zugeführt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der flüssige Schmierstoff in Intervallen zugeführt wird.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Rotationsdruckmaschine oder einer Lackiermaschine, enthaltend eine Auftragwalze (15) und ein der Auftragwalze (15) zugeordnetes Kammerrakelsystem (16), wobei das Kammerrakelsystem (16) ein erstes und ein zweites Rakelblatt (24, 23) und zumindest endseitig je ein an der Mantelfläche der Auftragwalze (15) anliegendes Dichtungssystem (25) zur Begrenzung des Kammerrakelgehäuses aufweist, jedem Dichtungssystem (25) in Drehrichtung der Auftragwalze (15) vor dem Kammerrakelsystem (16) ein außerhalb des Kammerrakelgehäuses angeordneter Schmierstoffgeber (17) benachbart zugeordnet ist und die Austrittsöffnung des Schmierstoffgebers (17) direkt auf die endseitigen Bereiche der Auftragwalze (15) gerichtet ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> jeder Schmierstoffgeber (17) mit einem Leitungssystem (18) und einem vorgeschalteten Schaltventil (19), welches mit einer Steuerung (20) gekoppelt ist, verbunden ist,dass jedem Schaltventil (19) ein Zuführstrang (21) vorgeordnet ist, welcher einen zentralen Anschluss (22) für die Schmierstoffgeber (17) aufweist, wobei am zentralen Anschluss (22) ein flüssiger Schmierstoff einspeisbar und aus den Schmierstoffgebern (17) in Intervallen abgebbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Vorrichtung zum Dosieren eines flüssigen Mediums in einer Rotationsdruckmaschine oder einer Lackiermaschine, enthaltend eine Auftragswalze (15) und ein der Auftragwalze (15) zugeordnetes Kammerrakelsystem(16), wobei das Kammerrakelsystem (16) ein erstes und ein zweites Rakelblatt (24, 23) und zumindest endseitig je ein an der Mantelfläche der Auftragwalze (15) anliegendes Dichtungssystem (25) zur Begrenzung des Kammerrakelgehäuses aufweist, jedem Dichtungssystem (25) in Drehrichtung der Auftragwalze (15) vor dem Kammerrakelsystem (16) ein außerhalb des Kammerrakelgehäuses angeordneter Schmierstoffgeber (17) benachbart zugeordnet ist und die Austrittsöffnung des Schmierstoffgebers (17) direkt auf die endseitigen Bereiche der Auftragwalze (15) gerichtet ist,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> jeder Schmierstoffgeber (17) mit einem Leitungssystem (18) und wenigstens<!-- EPO <DP n="15"> --> einer vorgeschalteten, zeitlich steuerbaren Pumpe, welche mit einer Steuerung (20) gekoppelt ist, verbunden ist,<br/>
<b>dass</b> jeder Pumpe wenigstens ein Zuführstrang (21) vorgeordnet ist, welcher einen zentralen Anschluss (22) für die Schmierstoffgeber (17) aufweist, wobei am zentralen Anschluss (22) ein flüssiger Schmierstoff einspeisbar und aus den Schmierstoff gebern (17) in Intervallen abgebbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Schmierstoffgeber (17) gestellseitig fixiert und achsparallel zur Auftragwalze (15) in einer linearen in Bewegungsrichtung (26) bewegbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> die Schmierstoffgeber (17) an einer gestellfesten Traverse (27) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> jedes Schaltventil (19) ein Impulsmagnetventil ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet</b>,<br/>
dasb<b>s</b> die Steuerung (20) eine Maschinensteuerung oder ein Impulsgenerator ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method for metering a liquid medium in a rotary printing press or a coating machine, comprising a form roller (15) and an ink chamber blade system (16) assigned to the form roller (15), wherein the ink chamber blade system (16) comprises a first and a second doctor blade (24, 23) and at least on each end side comprises a sealing system (25) for delimiting the ink chamber blade housing, and the form roller (15) in the region of the sealing systems (25) of the ink chamber blade systems (16) is supplied with a liquid lubricant directly supplied on the end-sided cylindrical surfaces of the application roller (15) by lubricant dispensers (17) arranged outside the ink chamber blade housing directly in direction of rotation of the form roller (15) in front of the ink chamber blade system (16), <b>characterized in that</b> the liquid lubricant is fed in at a central connection (22) and <b>in that</b> each lubricant dispenser (17) is supplied with lubricant from the central connection (22) by means of a line system (18) and switching valves (19) or pumps.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The method according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the liquid lubricant is continuously supplied.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The method according to Claim 1, <b>characterized in that</b> liquid lubricant is supplied intermittently.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>A device for metering a liquid medium in a rotary printing press or a coating machine, containing a form roller (15) and an ink chamber blade system (16) assigned to the form roller (15),<!-- EPO <DP n="17"> --> wherein the ink chamber blade system (16) comprises a first and a second doctor blade (24, 23) and at least on each end side a sealing system (25) contacting the cylindrical surface of the form roller (15) for delimiting the ink chamber blade housing, each sealing system (25) in direction of rotation of the form roller (15) in front of the ink chamber blade system (16) being adjacently assigned a lubricant dispenser (17) arranged outside the ink chamber blade housing and the outlet opening of the lubricant dispenser (17) is directly directed at the end side regions of the form roller (15), <b>characterized in that</b> each lubricant dispenser (17) is connected to a line system (18) and a switching valve (19) connected upstream, which is coupled to a control (20), <b>in that</b> each switching valve (19) is assigned a supply line (21) which comprises a central connection (22) for a lubricant dispenser (17), wherein on the central connection (22) a liquid lubricant can be fed in and dispensed intermittently out of the lubricant dispensers (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The device for metering a liquid medium in a rotary printing press or a coating machine, containing a form roller (15) and an ink chamber blade system (16) assigned to the form roller (15), wherein the ink chamber blade system (16) comprises a first and a second doctor blade (24, 23) and at least on each of its ends comprises a sealing system (25) contacting the cylindrical surface of the form roller (15) for delimiting the ink chamber blade housing, each sealing system (25) in direction of rotation of the form roller (15) in front of the ink chamber blade system (16) is adjacently assigned a<!-- EPO <DP n="18"> --> lubricant dispenser (17) arranged outside the ink chamber blade housing and the outlet opening of the lubricant dispenser (17) is directly directed at the end-sided regions of the form roller (15), <b>characterized in that</b> each lubricant dispenser (17) is connected to a line system (18) and at least one time-controllable part connected upstream, which is coupled to a control (20), <b>in that</b> at least one supply line (21) is arranged upstream of each pump, which comprises a central connection (22) for the lubricant dispensers (17), wherein on the central connection (22) a liquid lubricant can be fed in and intermittently dispensed from the lubricant dispensers (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The device according to Claim 4 or 5, <b>characterized in that</b> the lubricant dispensers (17) are fixed on the frame side and are moveable in a linear movement direction (26) axially parallel to the form roller (15).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The device according to Claim 6, <b>characterized in that</b> lubricant dispensers (17) are arranged on a frame-fixed cross beam (27).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The device according to Claim 4 or 5, <b>characterized in that</b> each switching valve (19) is an impulse solenoid valve.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The device according to Claim 4 or 5, <b>characterized in that</b> the control (20) is a machine control or an impulse generator.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de dosage de fluide liquide dans une machine d'impression rotative ou une machine de vernissage, comprenant un rouleau applicateur (15) et un système racleur de chambre (16) associé au rouleau applicateur (15), le système racleur de chambre (16) présentant une première et une seconde lames de raclage (24, 23) et au moins un système d'étanchéité (25) situé chacun au niveau de la surface d'enveloppe du rouleau applicateur (15) pour délimiter le boîtier du racleur de chambre, et étant acheminé depuis des distributeurs de lubrifiant (17) disposés sur l'extérieur du boîtier du racleur de chambre en direction du rouleau applicateur (15), au niveau des systèmes d'étanchéité (25) du système racleur de chambre (16), un lubrifiant liquide dirigé dans le sens de rotation du rouleau applicateur (15) directement sur les surfaces d'enveloppe terminales du rouleau applicateur (15),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le lubrifiant liquide est apporté au niveau d'un raccordement central (22) et<br/>
que chaque distributeur de lubrifiant (17) est alimenté en lubrifiant au moyen d'un système de canalisation (18) et de soupapes de commutation (19) ou de pompes par le raccordement central (22).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
<!-- EPO <DP n="20"> -->le lubrifiant liquide est acheminé en continu.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le lubrifiant liquide est acheminé périodiquement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé de dosage de fluide liquide dans une machine d'impression rotative ou une machine de vernissage, comprenant un rouleau applicateur (15) et un système racleur de chambre (16) associé au rouleau applicateur (15), le système racleur de chambre (16) présentant une première et une seconde lames de raclage (24, 23) et au moins un système d'étanchéité (25) situé chacun au niveau de la surface d'enveloppe du rouleau applicateur (15) pour délimiter le boîtier du racleur de chambre, étant associé à chaque système d'étanchéité (25), dans le sens de rotation du rouleau applicateur (15), en amont du système racleur de chambre (16), un distributeur de lubrifiant (17) disposé à proximité à l'extérieur du boîtier du racleur de chambre et l'orifice de sortie du distributeur de lubrifiant (17) étant dirigée directement sur les parties terminales du rouleau applicateur (15),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
chaque distributeur de lubrifiant (17) est relié à un système de canalisation (18) et une soupape de commutation installée en amont (19) qui est couplée à un organe de commande (20), qu'en amont de chaque soupape de commutation (19) est disposée une chaîne d'acheminement (21) qui présente un raccordement central (22) pour les distributeurs<!-- EPO <DP n="21"> --> de lubrifiant (17), un lubrifiant liquide pouvant être apporté au niveau du raccordement central (22) et distribué périodiquement par les distributeurs de lubrifiant (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé de dosage de fluide liquide dans une machine d'impression rotative ou une machine de vernissage, comprenant un rouleau applicateur (15) et un système racleur de chambre (16) associé au rouleau applicateur (15), le système racleur de chambre (16) présentant une première et une seconde lames de raclage (24, 23) et au moins un système d'étanchéité (25) situé chacun au niveau de la surface d'enveloppe du rouleau applicateur (15) pour délimiter le boîtier du racleur de chambre, étant associé à chaque système d'étanchéité (25), dans le sens de rotation du rouleau applicateur (15), en amont du système racleur de chambre (16), un distributeur de lubrifiant (17) disposé à proximité à l'extérieur du boîtier du racleur de chambre et l'orifice de sortie du distributeur de lubrifiant (17) étant dirigée directement sur les parties terminales du rouleau applicateur (15),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
chaque distributeur de lubrifiant (17) est relié à un système de canalisation (18) et au moins une pompe à temporisation contrôlable installée en amont qui est couplée à un organe de commande (20),<br/>
qu'en amont de pompe est disposée au moins une chaîne d'acheminement (21) qui présente un raccordement central (22) pour les distributeurs de lubrifiant (17), un lubrifiant liquide pouvant<!-- EPO <DP n="22"> --> être apporté au niveau du raccordement central (22) et distribué périodiquement par les distributeurs de lubrifiant (17).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 4 ou 5,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les distributeurs de lubrifiant (17) sont fixés au niveau du bâti et sont mobiles parallèlement à l'axe du rouleau applicateur (15) dans un sens de mouvement linéaire (26).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 6,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
les distributeurs de lubrifiant (17) sont disposés au niveau d'une traverse (27) fixe sur le bâti.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 4 ou 5,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
chaque soupape de commutation (19) est une soupape magnétique à impulsion.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 4 ou 5,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'organe de commande (20) est un organe de commande de machine ou un générateur d'impulsions.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="23"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="105" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="193" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="155" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0071180A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0071180</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP0401250B1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0401250</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US5150651A"><document-id><country>US</country><doc-number>5150651</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE19729977A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>19729977</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0005]</crossref><crossref idref="pcit0008">[0030]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="WO9925555A"><document-id><country>WO</country><doc-number>9925555</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="EP0607574A"><document-id><country>EP</country><doc-number>0607574</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0009]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0007" dnum="US4796528A"><document-id><country>US</country><doc-number>4796528</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0007">[0023]</crossref></li>
</ul></p>
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</ep-patent-document>
