<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.4//EN" "ep-patent-document-v1-4.dtd">
<ep-patent-document id="EP02015121B1" file="EP02015121NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1279745" kind="B1" date-publ="20100623" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESI....FIRO..CY..TRBGCZEE....SK....................................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1279745</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20100623</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>02015121.3</B210><B220><date>20020706</date></B220><B240><B241><date>20030725</date></B241><B242><date>20041029</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10135079</B310><B320><date>20010719</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>10142027</B310><B320><date>20010828</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20100623</date><bnum>201025</bnum></B405><B430><date>20030129</date><bnum>200305</bnum></B430><B450><date>20100623</date><bnum>201025</bnum></B450><B452EP><date>20100105</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>C13F   1/02        20060101AFI20021206BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>C13G   1/00        20060101ALI20021206BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>C13F   1/12        20060101ALI20021206BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>C13F   1/14        20060101ALI20021206BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="5"><text>B01D   9/00        20060101ALI20021206BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zur chargenweisen Herstellung von grossen Zuckerkristallen</B542><B541>en</B541><B542>Process for batchwise preparation of big sugar crystals</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé pour la production en discontinu de gros cristaux de sucre</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 163 184</text></B561><B561><text>DD-A- 294 731</text></B561><B561><text>DE-B- 1 172 200</text></B561><B561><text>FR-A- 838 690</text></B561><B561><text>FR-A- 1 455 919</text></B561><B561><text>US-A- 4 004 886</text></B561><B561><text>US-A- 5 223 040</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Bruhns, Martin, Dr.</snm><adr><str>Dürener Strasse 71</str><city>50189 Elsdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Huwer, Thomas</snm><adr><str>Am Wehrgang 26</str><city>52457 Aldenhoven</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Kohnke, Jürgen, Dr.</snm><adr><str>Im Meisengrund 1</str><city>50996 Köln</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Zingsheim, Oliver, Dr.</snm><adr><str>Marie Elisabeth Lüders Weg 19</str><city>50354 Hürth</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>PFEIFER &amp; LANGEN</snm><iid>00639170</iid><irf>021593ep W/gn</irf><adr><str>Linnicher Strasse 48</str><city>50933 Köln</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>von Kreisler Selting Werner</snm><iid>00170541</iid><adr><str>Deichmannhaus am Dom 
Bahnhofsvorplatz 1</str><city>50667 Köln</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>RO</ctry><date>20030725</date></B845EP><B845EP><ctry>SI</ctry><date>20030725</date></B845EP></B844EP><B880><date>20030129</date><bnum>200305</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur chargenweisen Herstellung von großen Zuckerkristallen mit Kristallgrößen über 5 mm, vorzugsweise über 8 mm durch Verdampfungskristallisation in einem Kristallisationsbehälter, wobei zwischen den wachsenden Zuckerkristallen und der übersättigten Zuckerlösung eine Relativbewegung hergestellt wird, welche die wachsenden Zuckerkristalle in der Schwebe hält unter Verwendung einer Vorrichtung wie in den Ansprüchen definiert zur Durchführung dieses Verfahrens. Große Zuckerkristalle über 5 mm, durch spezielle Kristallisationsverfahren aus konzentrierten, reinen Zuckerlösungen hergestellt, werden auch Kandiszucker genannt.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei besonderen Anwendungen des Zuckers kommt es darauf an, dass sich der Zucker langsam auflöst und sich erst langsam eine hohe Konzentration bzw. der süße Geschmack einstellt. Hierfür wird nach wie vor Kandiszucker mit Kristallgrößen über 5 mm, vorzugsweise sogar über 8 mm eingesetzt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die Herstellungsverfahren für Zuckerkristalle mit Kristallgrößen über 5 mm, vorzugsweise über 8 mm, entwickelten sich aus der Kristallisation an Fäden, welche, in übersättigte Zuckerlösungen eingebracht, ein langsames und gleichmäßiges Wachsen der Zuckerkristalle ermöglichen. Die Fäden verbleiben dabei jedoch in den Zuckerkristallen, was von Verbrauchern als störend empfunden wird. Für Kandis ohne Fäden sind daher seit ca. 100 Jahren verschiedene Herstellungsverfahren entwickelt und eingesetzt worden; vgl. <patcit id="pcit0001" dnum="AT35841"><text>AT 35 841</text></patcit>.</p>
<p id="p0004" num="0004">Bei der Kristallisation von Zucker aus übersättigten Lösungen entstehen je nach Verfahrensbedingungen mehr oder weniger feinkörnige Produkte und unter gewissen anderen Bedingungen feste Agglomerate von Kristallen verschiedener Größe, die mechanisch aufgebrochen grobkörnig anfallen. Dieses Produkte haben die unregelmäßige Form von Mahlgut und nicht die regelmäßige monklin sphenoidale Form von Zuckerkristallen, die für den Verbraucher ein Zeichen von Qualität und Reinheit darstellt.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der Patentliteratur der Jahre 1896 bis 1910 sind eine Reihe von mehr oder weniger aufwendigen und umständlichen Verfahren zur Herstellung von Kandis bekannt, d.h. grobkristallinem Zucker. <nplcit id="ncit0001" npl-type="s"><text>Eine Zusammenfassung dieser Patentliteratur findet sich in der Zeitschrift des Vereins der deutschen Zuckerindustrie 62, (1912) Seiten 1212 bis 1228</text></nplcit>. Später hinzugekommen ist noch das <patcit id="pcit0002" dnum="DE239906"><text>deutsche Patent 239906</text></patcit>, welches eine Bodenausbildung für Kristallisationsgefäße beschreibt. Hierbei wird durch einen mechanischen Rührer am Boden des Kristallisationsgefäßes die übersättigte Zuckerlösung von oben nach unten befördert und derartig in das Gemisch aus Zuckerlösung und Kristallen eingeführt, dass die Zuckerkristalle aufgewirbelt beständig in Bewegung gehalten werden und wodurch die Reibung an den Gefäßwänden verringert wird. Dieses Verfahren wird im Prinzip noch heute zur Herstellung von Zuckerkristallen ohne Fäden verwendet, jedoch gelingt es hiermit nur außerordentlich schwierig, Kristallgrößen über 5 mm zu erzeugen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Da die spezifische Oberfläche der Kristalle (Fläche/Kristallmasse) mit zunehmendem Kristalldurchmesser abnimmt, nehmen die Schwierigkeiten der Steuerung der Kristallisation mit der Kristallgröße zu. Der Wasserentzug aus der Lösung, durch den die Übersättigung als Triebkraft der Kristallisation erzeugt wird, sollte nicht größer sein als die bei der gegebenen Kristalloberfläche mögliche Kristallisationsrate. Bei den bestehenden Verfahren wird das Gleichgewicht nicht eingehalten. Dadurch entstehen unerwünschte Kristallkeime, die die Ausbeute an großen Kristallen verringern und deren Qualität mindern.</p>
<p id="p0007" num="0007">Weiterhin ist das Verfahren nach Wulf und Bock bekannt, bei dem eine längere, flache Wanne mit Impfkristallen in schaukelnder Bewegung gehalten wird. Die Ausbeute beträgt aber nur 18 bis 20 % der eingebrachten Zuckermenge; vgl. <nplcit id="ncit0002" npl-type="b"><text>Technologie des Zuckers, M. &amp; H. Schaper Hannover, 1968, Seiten 491 und 492</text></nplcit>.</p>
<p id="p0008" num="0008">Aus der <patcit id="pcit0003" dnum="DD294731"><text>DD 294 731</text></patcit> ist ein Verfahren zur Herstellung von fadenlosem Kandis bekannt, bei welchem eine außerhalb des Kristallisationsgefäßes kontinuierlich regenerierte, ständig übersättigte heiße Saccharoselösung im Kreislauf geführt<!-- EPO <DP n="3"> --> wird, wobei während des Kristallisierungsvorganges bei konstanter Temperatur Impfkristalle im Gleich- oder Gegenstrom zugegeben werden. Die in der im Kreislauf geführten Saccharoselösung wachsenden Saccharosekristalle werden nach Erreichen der gewünschten Kristallgröße durch Sieben abgetrennt. Auch dieses Verfahren führt zu einer relativ starken mechanischen Belastung der Zuckerkristalle und somit nicht oder nur mit sehr geringen Ausbeuten zu den gewünschten großen Zuckerkristallen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Auch das Verfahren gemäß <patcit id="pcit0004" dnum="DE1172200B"><text>DE-B-1172200</text></patcit> führt nur zu Kristallkonglomeraten und nicht zu den gewünschten großen Kristallen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Erfindung hat sich somit die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zur Herstellung von großen Zuckerkristallen mit Kristallgrößen über 5 mm, vorzugsweise über 8 mm zur Verfügung zu stellen, bei dem durch Verdampfungskristallisation in einem Kristallisationsbehälter zwischen den wachsenden Zuckerkristallen und der übersättigten Zuckerlösung eine Relativbewegung hergestellt wird, welche die wachsenden Zuckerkristalle in der Schwebe hält, jedoch durch weitere Maßnahmen dafür gesorgt wird, dass der Kristallisationsprozess so gesteuert wird, dass Störungen durch Keimbildung minimiert werden, damit die eingebrachten Zuckerkristalle sicher die Größe erreichen, die sonst nur in schlechten Ausbeuten erreichbar war.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Aufgabe wird jetzt dadurch gelöst, dass die Relativbewegung hergestellt wird ohne mechanisch bewegte Teile im Kristallisationsbehälter durch einen aufwärtsgerichteten Strom der Zuckerlösung, welcher die wachsenden Zuckerkristalle in der Schwebe hält, wobei die durch Verdampfung aus dem System abgeführte Wassermenge gesteuert wird durch die Wärmezufuhr in die Zuckerlösung und die Wärmezufuhr so gesteuert wird, dass die Übersättigung der Zuckerlösung erhalten bleibt unter Verwendung einer Vorrichtung bestehend aus
<ol id="ol0001" ol-style="">
<li>a) einem senkrecht stehenden Kristallisationsbehälter mit</li>
<li>b) einer unteren Zuführung für die übersättigte Zuckerlösung,</li>
<li>c) einem beheizbaren Siebboden,</li>
<li>d) einem Überlauf in ein Auffanggefäß mit größerem Durchmesser als der Kristallisationsbehälter, welcher Einbauten zur Strömungsberuhigung aufweist,</li>
<li>e) einer Rückführleitung mit Pumpe für die Zuckerlösung vom Auffanggefäß zur unteren Zuführung des Kristallisationsbehälters,</li>
<li>f) einer Abführung im oberen Teil des Auffanggefäßes für Wasserdampf</li>
<li>g) einer Zuführöffnung im oberen Teil des Auffanggefäßes für Impfkristalle</li>
<li>h) eine Entleerungsöffnung oberhalb des Siebbodens für die fertigen Zuckerkristalle</li>
<li>i) Mess- und Steuerungseinrichtungen für Temperatur, Wärmezufuhr und Fließgeschwindigkeit der Zuckerlösung.</li>
</ol></p>
<p id="p0012" num="0012">Der erfindungsgemäße Kristallisationsbehälter weist am oberen Ende einen Überlauf auf in ein Auffanggefäß mit einem größeren Durchmesser als der Kristallisationsbehälter, was bereits zu einer Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit führt. Durch Einbauten zur Strömungsberuhigung führt dies zu einer Sedimentation von neugebildetem Feinkorn, welches sich am Boden des Auffanggefäßes sammeln kann und somit nicht mehr das Kristallwachstum der großen Zuckerkristalle stören kann.</p>
<p id="p0013" num="0013">Durch Messung der Temperatur, der Wärmezufuhr und der Fließgeschwindigkeit der Zuckerlösung ist es möglich, das gesamte System so zu steuern, dass in möglichst kurzer Zeit ungestört große Zuckerkristalle mit Kristallgrößen über 5 mm und auch deutlich über 8 mm entstehen können, so dass Kristallgrößen zur Verfügung gestellt werden, die sonst nur in schlechten Ausbeuten erzielt werden konnten.</p>
<p id="p0014" num="0014">Vorzugsweise wird dabei dafür gesorgt, dass in der Zuckerlösung neugebildetes Feinkorn abgetrennt wird und somit nicht das weitere Wachstum der großen Zuckerkristalle stören kann.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Da die Oberfläche der wachsenden Zuckerkristalle zunehmend größer wird, wächst auch die Menge des aus der Lösung entfernten Zuckers. Dies wird vorzugsweise dazu ausgenutzt, die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen, indem die Geschwindigkeit des aufwärtsgerichteten Stromes der Zuckerlösung mit zunehmender Größe der wachsenden Zuckerkristalle erhöht wird.</p>
<p id="p0016" num="0016">Um die Übersättigung in der Lösung als Triebkraft für die Kristallisation aufrecht zu erhalten, muss Wasser aus der Lösung entfernt werden. Vorzugsweise erfolgt dies beim erfindungsgemäßen Verfahren durch Verdampfung bei Unterdruck. Die durch die Verdampfung verbrauchte Wärmemenge wird durch entsprechende Wärmezufuhr in die Zuckerlösung geliefert, wobei ein geringer Teil auch durch die freiwerdende Kristallisationswärme zur Verfügung steht. Das erfindungsgemäße Verfahren ist in der Lage, mit hoher Ausbeute große Zuckerkristalle zu liefern mit Kristallgrößen bis 25 mm.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur chargenweisen Herstellung von großen Zuckerkristallen mit Kristallgrößen über 5 mm, vorzugsweise über 8 mm durch Verdampfungskristallisation in einem Kristallisationsbehälter, wobei zwischen den wachsenden Zuckerkristallen und der übersättigten Zuckerlösung eine Relativbewegung hergestellt wird, welche die wachsenden Zuckerkristalle in der Schwebe hält, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Relativbewegung hergestellt wird ohne mechanisch bewegte Teine im Kristallisationsbehälter durch einen aufwärtsgerichteten Strom der Zuckerlösung, wobei die durch Verdampfung aus dem System abgeführte Wassermenge gesteuert wird durch die Wärmezufuhr in die Zuckerlösung und die Wärmezufuhr so gesteuert wird, dass die Übersättigung der Zuckerlösung erhalten bleibt unter Verwendung einer Vorrichtung bestehend aus
<claim-text>a) einem senkrecht stehenden Kristallisationsbehälter mit</claim-text>
<claim-text>b) einer unteren Zuführung für die übersättigte Zuckerlösung,</claim-text>
<claim-text>c) einem beheizbaren Siebboden,</claim-text>
<claim-text>d) einem Überlauf in ein Auffanggefäß mit größerem Durchmesser als der Kristallisationsbehälter, welches Einbauten zur Strömungsberuhigung aufweist,</claim-text>
<claim-text>e) einer Rückführleitung mit Pumpe für die Zuckerlösung vom Auffanggefäß zur unteren Zuführung des Kristallisationsbehälters,</claim-text>
<claim-text>f) einer Abführung im oberen Teil des Auffanggefäßes für Wasserdampf</claim-text>
<claim-text>g) einer Zuführöffnung im oberen Teil des Auffanggefäßes für Impfkristalle</claim-text>
<claim-text>h) eine Entleerungsöffnung oberhalb des Siebbodens für die fertigen Zuckerkristalle</claim-text>
<claim-text>i) Mess- und Steuerungseinrichtungen für Temperatur, Wärmezufuhr und Fließgeschwindigkeit der Zuckerlösung.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> aus dem Strom<!-- EPO <DP n="7"> --> der übersättigten Zuckerlösung neugebildetes Feinkorn abgetrennt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Geschwindigkeit des aufwärtsgerichteten Stroms der Zuckerlösung mit zunehmender Größe der wachsenden Zuckerkristalle erhöht wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Verdampfung des Wassers bei Unterdruck erfolgt.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A process for the discontinuous preparation of large sugar crystals with crystal sizes of above 5 mm, preferably above 8 mm, by evaporation crystallization in a crystallization tank, wherein a relative motion is created between the growing sugar crystals and the supersaturated sugar solution, keeping the growing sugar crystals floating, <b>characterized in that</b> said relative motion is created without mechanically moving parts in the crystallization tank, by an upward stream of the sugar solution, wherein the amount of water removed from the system by evaporation is controlled by the heat supply into the sugar solution, and the heat supply is controlled to maintain the supersaturation of the sugar solution using a device consisting of:
<claim-text>a) a vertically oriented crystallization tank comprising</claim-text>
<claim-text>b) a lower inlet for the supersaturated sugar solution,</claim-text>
<claim-text>c) a heatable perforated base,</claim-text>
<claim-text>d) a level drain leading into a collector vessel having a larger diameter than that of the crystallization tank and having built-in structures for calming the flow,</claim-text>
<claim-text>e) a return line with a pump for the sugar solution leading from the collector vessel to the lower inlet of the crystallization tank;</claim-text>
<claim-text>f) an exhaust for water vapor in the upper part of the collector vessel,<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text>
<claim-text>g) an inlet for seed crystals in the upper part of the collector vessel,</claim-text>
<claim-text>h) a discharge opening above the perforated base for the finished sugar crystals,</claim-text>
<claim-text>i) measuring and controlling means for temperature, heat supply and flow rate of the sugar solution.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The process according to claim 1, <b>characterized in that</b> newly formed fine grains are separated from the stream of said supersaturated sugar solution.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The process according to claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the velocity of the upward stream of the sugar solution is increased as the size of the growing sugar crystals increases.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The process according to any of claims 1 to 3, <b>characterized in that</b> the evaporation of the water is effected under reduced pressure.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de production discontinue de gros cristaux de sucre présentant des tailles de cristaux supérieures à 5 mm, de préférence supérieures à 8 mm au moyen d'une cristallisation par évaporation dans un cristallisoir, dans lequel on crée un mouvement relatif entre les cristaux de sucre en cours de croissance et la solution de sucre sursaturée, lequel courant maintient en suspension les cristaux de sucre en cours de croissance, <b>caractérisé en ce que</b> le mouvement relatif est obtenu au moyen d'un courant dirigé vers le haut de la solution de sucre sans présence d'éléments mobiles mécaniques dans le cristallisoir, dans lequel la quantité d'eau évacuée par évaporation du système est maîtrisée grâce à l'apport de chaleur dans la solution de sucre et l'apport de chaleur est commandé de telle sorte que la sursaturation de la solution de sucre est conservée grâce à l'utilisation d'un dispositif composé de
<claim-text>a) un cristallisoir vertical comprenant</claim-text>
<claim-text>b) une admission inférieure pour la solution de sucre sursaturée,</claim-text>
<claim-text>c) un fond perforé chauffable,</claim-text>
<claim-text>d) un trop-plein situé dans un collecteur dont le diamètre est supérieur à celui du cristallisoir, lequel collecteur présente des chicanes permettant de ralentir le courant,</claim-text>
<claim-text>e) une conduite de retour équipée d'une pompe pour renvoyer la solution de sucre du collecteur vers l'admission inférieure du cristallisoir,<!-- EPO <DP n="11"> --></claim-text>
<claim-text>f) une conduite d'évacuation de la vapeur située dans la partie supérieure du collecteur,</claim-text>
<claim-text>g) une ouverture d'entrée pour les germes cristallins située dans la partie supérieure du collecteur,</claim-text>
<claim-text>h) une ouverture de sortie pour les cristaux de sucre finis située au-dessus du fond perforé,</claim-text>
<claim-text>i) des dispositifs de mesure et de commande pour la température, l'apport de chaleur et la vitesse d'écoulement de la solution de sucre.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce qu'</b>un grain fin nouvellement formé est séparé à partir du courant de la solution de sucre sursaturée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la vitesse du courant dirigé vers le haut de la solution de sucre est augmentée au fur et à mesure que la taille des cristaux de sucre augmente.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce que</b> l'évaporation de l'eau est réalisée sous pression réduite.</claim-text></claim>
</claims>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="AT35841"><document-id><country>AT</country><doc-number>35841</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE239906"><document-id><country>DE</country><doc-number>239906</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DD294731"><document-id><country>DD</country><doc-number>294731</doc-number></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0008]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="DE1172200B"><document-id><country>DE</country><doc-number>1172200</doc-number><kind>B</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0009]</crossref></li>
</ul></p>
<heading id="ref-h0003"><b>In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur</b></heading>
<p id="ref-p0003" num="">
<ul id="ref-ul0002" list-style="bullet">
<li><nplcit id="ref-ncit0001" npl-type="s"><article><atl/><serial><sertitle>Eine Zusammenfassung dieser Patentliteratur findet sich in der Zeitschrift des Vereins der deutschen Zuckerindustrie</sertitle><pubdate><sdate>19120000</sdate><edate/></pubdate><vid>62</vid></serial><location><pp><ppf>1212</ppf><ppl>1228</ppl></pp></location></article></nplcit><crossref idref="ncit0001">[0005]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0002" npl-type="b"><article><atl/><book><author><name>M. &amp; H. Schaper Hannover</name></author><book-title>Technologie des Zuckers</book-title><imprint><name/><pubdate>19680000</pubdate></imprint><location><pp><ppf>491</ppf><ppl/></pp><pp><ppf>492</ppf><ppl/></pp></location></book></article></nplcit><crossref idref="ncit0002">[0007]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
