(19)
(11) EP 1 279 765 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.09.2005  Patentblatt  2005/38

(21) Anmeldenummer: 02007873.9

(22) Anmeldetag:  09.04.2002
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7D21F 7/04, D21G 9/00

(54)

Verfahren zur Überführung einer Faserstoffbahn sowie Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn

Method for transfering a fibrous web and machine for producing a fibrous web

Procédé pour transferer une bande fibreuse et machine pour la fabrication d'une bande fibreuse


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE FI IT SE

(30) Priorität: 26.07.2001 DE 10136466

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.01.2003  Patentblatt  2003/05

(73) Patentinhaber: Voith Paper Patent GmbH
89522 Heidenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Mayer, Wolfgang
    89522 Heidenheim (DE)
  • Rziha, Ralf
    89547 Gerstetten (DE)
  • Bosch, Herbert
    89547 Heldenfingen (DE)
  • Kikowatz, Manfred
    89542 Herbrechtingen (DE)
  • Müller, Rainer
    89520 Heidenheim (DE)
  • Sternitzke, Harald
    73432 Aalen (DE)
  • Liebrecht, Christian
    89542 Herbrechtingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 674 045
EP-A- 0 908 556
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer der Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, dienenden Maschine, bei dem die Faserstoffbahn an einem durch den letzten Preßnip der Pressenpartie laufenden endlosen Band in die Trockenpartie übernommen wird, das endlose Band zu dessen Reinigung und Konditionierung mit Spritzwasser beaufschlagt wird, das Spritzwasser mittels eines Schabers vom endlosen Band abgeschabt wird und beim Bahnüberführvorgang anfallendes Fasermaterial in einem Pulper aufgefangen wird. Sie betrifft ferner eine entsprechende Maschine zur Herstellung einer solchen Faserstoffbahn.

    [0002] Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise in der EP-A-0 908 556 sowie der EP-A-0 674 045 beschrieben.

    [0003] Es besteht jedoch ein Bedürfnis an einer möglichst kostengünstigen und effektiven Schnittstelle zwischen der Pressenpartie, Trockenpartie und dem Pulper, die den folgenden Anforderungen gerechnet wird:

    [0004] So muß beim Bahnüberführvorgang von der Pressen- in die Trockenpartie anfallendes Papier im Pulper aufgefangen werden. Das im Normalbetrieb am Abnahmeschaber anfallende Wasser (z.B. ca. 200 l/min) ist separat abzuführen. Der Abnahmeschaber und das zugehörige Schmierspritzrohr, sowie eventuell ein sogenannter Enviro-Scan müssen bei Maschinenstillstand quer zur Maschine wartbar sein. Die Trockenpartie muß gegenüber der Pressenpartie im Normalbetrieb abgeschlossen sein, d.h. über den Pulper darf es nicht zur Ausbildung von Luftströmungen kommen. Bei einer Papierabnahme am ersten Zylinder der Trockenpartie muß die von der Papierbahn in den Pulper eingeschleppte Luft entweichen können. Die aufgefundene Lösung muß sowohl die Preßbandausführung als auch die Filzausführung gleichermaßen abdecken können.

    [0005] Hierfür liefert der Stand der Technik keine befriedigende Lösung.

    [0006] Ziel der Erfindung ist es daher, ein verbessertes Verfahren sowie eine verbesserte Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf möglichst kostengünstige und effektive Art und Weise und insbesondere den zuvor angegebenen Anforderungen genügen.

    [0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung gelöst durch ein Verfahren zum Betreiben einer der Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, dienenden Maschine, bei dem die Faserstoffbahn von einem durch den letzten Preßnip der Pressenpartie laufenden endlosen Band in die Trockenpartie übernommen wird, das endlose Band zu dessen Reinigung und Konditionierung mit Spritzwasser beaufschlagt wird, das Spritzwasser mittels eines Schabers vom endlosen Band abgeschabt wird und beim Bahnüberführvorgang anfallendes Faserstoffmaterial in einem Pulper aufgefangen wird, und bei dem eine verstellbare Schaufel verwendet wird und diese Schaufel zwischen einer im Bereich zwischen Pressenpartie, Pulper und Trockenpartie liegenden Auffang- und Abdichtposition, in der sie das während des normalen Betriebs anfallende Spritzwasser auffängt und die Trockenpartie gegenüber der Pressenpartie abdichtet, d.h. eine Ausbildung von Luftströmungen über den Pulper verhindert, und einer Freigabeposition verstellt wird, in der sie den Pulper für das beim Bahnüberführvorgang anfallende Fasermaterial freigibt und den Abzug von beim Bahnabschlag insbesondere am ersten Zylinder der Trokkenpartie eingeschleppter Luft ermöglicht. Dabei wird vorzugsweise eine verschwenkbare Schaufel verwendet. Zum Verstellen der Schaufel können beispielsweise Zylinder-, d.h. insbesondere Hydraulikzylinder, verwendet werden.

    [0008] Der Pulper erhält also eine z.B. über Zylinder schwenkbare Schaufel, die im Normalbetrieb das anfallende Spritzwasser auffängt und die Trockenpartie gegenüber der Pressenpartie "abdichtet". Im Überführfall bzw. im Abschlagbetrieb am ersten Zylinder wird die Schaufel z.B. verschwenkt, wodurch der Pulper geöffnet und ein Abzug der beim Bahnabschlag abgeschleppten Luft ermöglicht wird.

    [0009] Vorteilhafterweise wird eine mit wenigstens einem Wassereinlaß oder -anschluß und wenigstens einem Wasserauslaß, vorzugsweise mehreren Wasseraustrittsbohrungen, versehene Schaufel verwendet. Die Schaufel sollte also insbesondere die Möglichkeit bieten, bei Bedarf liegenbleibendes Papier mit Wasser wegzuspülen, was beispielsweise über einen Wasseranschluß und Wasseraustrittsbohrungen möglich ist.

    [0010] Als endloses Band kann insbesondere ein Preßband oder ein Filz vorgesehen sein.

    [0011] Gemäß einer bevorzugten praktischen Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird für Wartungsarbeiten am Schaber, an der das Spritzwasser liefernden Einrichtung, insbesondere Spritzrohr, und/oder an einer oder mehreren anderen in dem betreffenden Bereich vorgesehenen Einrichtungen, z.B. einem sogenannten Enviro-Scan, ein separater Laufsteg eingebracht, vorzugsweise eingeschwenkt. Dieser Laufsteg wird beispielsweise über Handwinden und/oder dergleichen verstellt bzw. verschwenkt.

    [0012] Die eingangs genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß auch gelöst durch eine Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, in der die Faserstoffbahn von einem durch den letzten Preßnip der Pressenpartie laufenden endlosen Band in die Trockenpartie übernommen wird, das zu dessen Reinigung und Konditionierung mit Spritzwasser beaufschlagt wird und dem ein Schaber zugeordnet ist, und in der beim Bahnüberführvorgang anfallendes Faserstoffmaterial in einem Pulper aufgefangen wird, wobei eine Schaufel vorgesehen ist, die zwischen einer im Bereich zwischen Pressenpartie, Pulper und Trockenpartie liegenden Auffang- und Abdichtposition, in der sie das während des normalen Betriebs anfallende Spritzwasser auffängt und die Trockenpartie gegenüber der Pressenpartie abdichtet, d.h. eine Ausbildung von Luftströmungen über den Pulper verhindert, und einer Freigabeposition verstellbar ist, in der sie den Pulper für das beim Bahnüberführvorgang anfallende Fasermaterial freigibt und den Abzug von beim Bahnabschlag insbesondere am ersten Zylinder der Trockenpartie eingeschleppter Luft ermöglicht.

    [0013] Bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Maschine sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in dieser zeigen:
    Figur 1
    eine schematische Teildarstellung einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn im Normalbetrieb und
    Figur 2
    eine mit der Figur 1 vergleichbare schematische Teildarstellung der Maschine im Überführbetrieb bzw. beim Abschlag an dem ersten Zylinder.


    [0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen in jeweils schematischer Teildarstellung eine Maschine 10 zur Herstellung einer Faserstoffbahn, bei der es sich insbesondere um eine Papier- oder Kartonbahn handeln kann. Dabei ist jeweils der Bereich der Schnittstelle zwischen der Pressenpartie 12, der Trockenpartie 14 und einem Pulper 16 dargestellt.

    [0016] Die Faserstoffbahn wird jeweils von einem durch den letzten Preßnip der Pressenpartie 12 laufenden endlosen Band 18 in die Trockenpartie 14 übernommen.

    [0017] Dem endlosen Band 18 ist zu dessen Reinigung und Konditionierung ein Spritzrohr 20 zugeordnet, über das das endlose Band 18 mit Spritzwasser beaufschlagt wird. Zudem ist dem Band 18 ein Schaber 22 zugeordnet, um während des normalen Betriebs das anfallende Spritzwasser von dem Band 18 abzuschaben.

    [0018] Beim in der Figur 2 dargestellten Bahnüberführvorgang bzw. Abschlag am ersten Zylinder 24 der Trockenpartie 14 wird anfallendes Faserstoffmaterial in dem Pulper 16 aufgefangen.

    [0019] Wie den Figuren 1 und 2 entnommen werden kann, ist eine vorzugsweise dem Pulper 16 zugeordnete Schaufel 26 vorgesehen. Diese ist um eine sich in Maschinenquerrichtung erstreckende Achse 28 schwenkbar an einer Halterung 30 gelagert.

    [0020] Dabei ist diese Schaufel 26 insbesondere zwischen einer im Bereich zwischen Pressenpartie 12, Pulper 16 und Trockenpartie 14 liegenden Auffang- und Abdichtposition (vgl. Figur 1), in der sie das während des normalen Betriebs anfallende Spritzwasser auffängt und die Trockenpartie 14 gegenüber der Pressenpartie 12 abdichtet, d.h. eine Ausbildung von Luftströmungen über den Pulper 16 verhindert, und einer Freigabeposition (vgl. Figur 2) verschwenkbar, in der sie den Pulper 16 für das beim Bahnüberführvorgang anfallende Fasermaterial freigibt und den Abzug von beim Bahnabschlag insbesondere am ersten Zylinder 24 der Trockenpartie 14 eingeschleppter Luft ermöglicht.

    [0021] Im vorliegenden Fall ist die Schaufel 26 über Zylinder 32, d.h. insbesondere Hydraulikzylinder, verstellbar.

    [0022] Die Schaufel 26 kann mit wenigstens einem Wassereinlaß oder -anschluß und wenigstens einem Wasserauslaß, vorzugsweise mehreren Wasseraustrittsbohrungen, versehen sein.

    [0023] Der Pulper 16 erhält also eine über Zylinder 32 verschwenkbare Schaufel 26, die im Normalbetrieb das anfallende Spritzwasser auffängt und die Trockenpartie 14 gegenüber der Pressenpartie 12 "abdichtet". Im Überführfall bzw. beim Abschlagbetrieb an dem ersten Zylinder 24 der Trokkenpartie 14 wird die Schaufel 26 um die Achse 28 verschwenkt, wodurch der Pulper 16 geöffnet und ein Abzug der eingeschleppten Luft beim Bahnabschlag ermöglicht wird.

    [0024] Die Schaufel sollte die Möglichkeit bieten, bei Bedarf liegenbleibendes Papier mit Wasser wegzuspülen, was z.B. durch den zuvor erwähnten Wasseranschluß und die Wasseraustrittsbohrungen erreicht wird.

    [0025] Das endlose Band 18 kann insbesondere durch ein Preßband oder einen Filz gebildet sein.

    [0026] Aus Sicherheitsgründen kann für Wartungsarbeiten am Schaber 22, am Spritzrohr 20 und/oder an einer oder mehreren anderen in dem betreffenden Bereich vorgesehenen Einrichtungen, z.B. einem sogenannten Enviro-Scan, ein separater verstellbarer, vorzugsweise verschwenkbarer, Laufsteg 34 vorgesehen sein, der ggf. in den betreffenden Bereich bewegbar bzw. verschwenkbar ist. Das Abschwenken dieses Laufstegs 34 kann beispielsweise über Handwinden und/oder dergleichen erfolgen, was relativ kostengünstig ist.

    Bezugszeichenliste



    [0027] 
    10
    Maschine
    12
    Pressenpartie
    14
    Trockenpartie
    16
    Pulper
    18
    endloses Band
    20
    Spritzrohr
    22
    Schaber
    24
    erster Zylinder
    26
    Schaufel
    28
    Achse
    30
    Halterung
    32
    Zylinder, Hydraulikzylinder
    34
    Laufsteg



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Betreiben einer der Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, dienenden Maschine (10), bei dem die Faserstoffbahn von einem durch den letzten Preßnip der Pressenpartie (12) laufenden endlosen Band (18) in die Trockenpartie (14) übernommen wird, das endlose Band (18) zu dessen Reinigung und Konditionierung mit Spritzwasser beaufschlagt wird, das Spritzwasser mittels eines Schabers (22) vom endlosen Band (18) abgeschabt wird und beim Bahnüberführvorgang anfallendes Faserstoffmaterial in einem Pulper (16) aufgefangen wird, und bei dem eine verstellbare Schaufel (26) verwendet wird und diese Schaufel (26) zwischen einer im Bereich zwischen Pressenpartie (12), Pulper (16) und Trockenpartie (14) liegenden Auffang- und Abdichtposition, in der sie das während des normalen Betriebs anfallende Spritzwasser auffängt und die Trockenpartie (14) gegenüber der Pressenpartie (12) abdichtet, d.h. eine Ausbildung von Luftströmungen über den Pulper (16) verhindert, und einer Freigabeposition verstellt wird, in der sie den Pulper (16) für das beim Bahnüberführvorgang anfallende Fasermaterial freigibt und den Abzug von beim Bahnabschlag insbesondere am ersten Zylinder (24) der Trockenpartie (14) eingeschleppter Luft ermöglicht.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine verschwenkbare Schaufel (26) verwendet wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine über Zylinder (32), d.h. vorzugsweise Hydraulikzylinder, verstellbare Schaufel (26) verwendet wird.
     
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine mit wenigstens einem Wassereinlaß oder -anschluß und wenigstens einem Wasserauslaß, vorzugsweise mehreren Wasseraustrittsbohrungen, versehene Schaufel (26) verwendet wird.
     
    5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß als endloses Band (18) ein Preßband vorgesehen ist.
     
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß als endloses Band (18) ein Filz vorgesehen ist.
     
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß für Wartungsarbeiten am Schaber (22), an der das Spritzwasser liefernden Einrichtung (20), insbesondere Spritzrohr, und/oder an einer oder mehreren anderen in dem betreffenden Bereich vorgesehenen Einrichtungen, z.B. einem sogenannten Enviro-Scan, ein separater Laufsteg (34) eingebracht, vorzugsweise eingeschwenkt, wird.
     
    8. Verfahren nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Laufsteg (34) über Handwinden und/oder dergleichen verstellt bzw. verschwenkt wird.
     
    9. Maschine (10) zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papier- oder Kartonbahn, in der die Faserstoffbahn von einem durch den letzten Preßnip der Pressenpartie (12) laufenden endlosen Band (18) in die Trockenpartie (14) übernommen wird, das zu dessen Reinigung und Konditionierung mit Spritzwasser beaufschlagt wird und dem ein Schaber (22) zugeordnet ist, und in der beim Bahnüberführvorgang anfallendes Faserstoffmaterial in einem Pulper (16) aufgefangen wird,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Schaufel (26) vorgesehen ist, die zwischen einer im Bereich zwischen Pressenpartie (12), Pulper (16) und Trockenpartie (14) liegenden Auffang- und Abdichtposition, in der sie das während des normalen Betriebs anfallende Spritzwasser auffängt und die Trokkenpartie (14) gegenüber der Pressenpartie (12) abdichtet, d.h. eine Ausbildung von Luftströmungen über den Pulper (16) verhindert, und einer Freigabeposition verstellbar ist, in der sie den Pulper (16) für das beim Bahnüberführvorgang anfallende Fasermaterial freigibt und den Abzug von beim Bahnabschlag insbesondere am ersten Zylinder (24) der Trockenpartie (14) eingeschleppter Luft ermöglicht.
     
    10. Maschine nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schaufel (26) verschwenkbar ist.
     
    11. Maschine nach Anspruch 9 oder 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schaufel (26) über Zylinder (32), d.h. vorzugsweise Hydraulikzylinder, verstellbar ist.
     
    12. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schaufel (26) mit wenigstens einem Wassereinlaß oder - anschluß und wenigstens einem Wasserauslaß, vorzugsweise mehreren Wasseraustrittsbohrungen, versehenen ist.
     
    13. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das endlose Band (18) durch ein Preßband gebildet ist.
     
    14. Maschine nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das endlose Band (18) durch einen Filz gebildet ist.
     
    15. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß für Wartungsarbeiten am Schaber (22), an der das Spritzwasser liefernden Einrichtung (20), insbesondere Spritzrohr, und/oder an einer oder mehreren anderen in dem betreffenden Bereich vorgesehenen Einrichtungen, z.B. einem sogenannten Enviro-Scan, ein separater verstellbarer, vorzugsweise verschwenkbarer, Laufsteg (34) vorgesehen ist, der gegebenenfalls in den betreffenden Bereich bewegbar bzw. verschwenkbar ist.
     
    16. Maschine nach Anspruch 15,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Laufsteg (34) über Handwinden und/oder dergleichen verstellbar bzw. verschwenkbar ist.
     


    Claims

    1. Method of operating a machine (10) used for producing a fibrous web, in particular paper or board web, in which the fibrous web is taken over into the drying section (14) by an endless belt (18) running through the last press nip of the press section (12), the endless belt (18) has spray water applied to it in order to clean and condition it, the spray water is scraped off the endless belt (18) by means of a doctor (22) and fibrous material accumulating during the web transfer operation is collected in a pulper (16), and in which an adjustable scoop (26) is used and this scoop (26) is displaced between a connecting and sealing position, located in the region between press section (12), pulper (16) and drying section (14), in which it collects spray water accumulating during normal operation and seals off the drying section (14) with respect to the press section (12), that is to say prevents the formation of air flows over the pulper (16), and an exposed position, in which it exposes the pulper (16) to the fibrous material that accumulates during the web transfer operation and permits the extraction of air entrained as the web is knocked off, in particular on the first cylinder (24) of the drying section (14).
     
    2. Method according to Claim 1, in which a pivotable scoop (26) is used.
     
    3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that a scoop (26) that can be displaced by cylinders (32), that is to say preferably hydraulic cylinders, is used.
     
    4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that a scoop (26) provided with at least one water inlet or connection and at least one water outlet, preferably a plurality of water outlet holes, is used.
     
    5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the endless belt (18) provided is a press belt.
     
    6. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the endless belt (18) provided is a felt.
     
    7. Method according to one of the preceding claims, characterized in that, for maintenance work on the doctor (22), on the device (20) that supplies the spray water, in particular a spray pipe, and/or on one or more other devices provided in the relevant region, for example what is known as an Enviro-Scan, a separate catwalk (34) is introduced, preferably pivoted in.
     
    8. Method according to Claim 7, characterized in that the catwalk (34) is displaced or pivoted via hand-operated winches and/or the like.
     
    9. Machine (10) for producing a fibrous web, in particular paper or board web, in which the fibrous web is taken over into the drying section (14) by an endless belt (18) which runs through the last press nip of the press section (12), to which belt spray water is applied in order to clean and condition it and to which a doctor (22) is assigned, and in which fibrous material accumulating during the web transfer operation is collected in a pulper (16), characterized in that a scoop (26) is provided, which can be displaced between a connecting and sealing position, located in the region between press section (12), pulper (16) and drying section (14), in which it collects spray water accumulating during normal operation and seals off the drying section (14) with respect to the press section (12), that is to say prevents the formation of air flows over the pulper (16), and an exposed position, in which it exposes the pulper (16) to the fibrous material that accumulates during the web transfer operation and permits the extraction of air entrained as the web is knocked off, in particular on the first cylinder (24) of the drying section (14).
     
    10. Machine according to Claim 9, characterized in that the scoop (26) can be pivoted.
     
    11. Machine according to Claim 9 or 10, characterized in that the scoop (26) can be displaced by cylinders (32), that is to say preferably hydraulic cylinders.
     
    12. Machine according to one of Claims 9 to 11, characterized in that the scoop (26) is provided with at least one water inlet or connection and at least one water outlet, preferably a plurality of water outlet holes.
     
    13. Machine according to one of Claims 9 to 12, characterized in that the endless belt (18) is formed by a press belt.
     
    14. Machine according to one of Claims 10 to 12, characterized in that the endless belt (18) is formed by a felt.
     
    15. Machine according to one of Claims 9 to 14, characterized in that, for maintenance work on the doctor (22), on the device (20) that supplies the spray water, in particular a spray pipe, and/or on one or more other devices provided in the relevant region, for example what is known as an Enviro-Scan, a separately displaceable, preferably pivotable, catwalk (34) is provided, which can be moved or pivoted into the relevant region as appropriate.
     
    16. Machine according to Claim 15, characterized in that the catwalk (34) can be displaced or pivoted via hand-operated winches and/or the like.
     


    Revendications

    1. Procédé pour faire fonctionner une machine (10) servant à la fabrication d'une nappe fibreuse, notamment une nappe de papier ou de carton, dans lequel la nappe fibreuse est reprise dans la section sèche (14) par une bande sans fin (18) passant à travers la dernière ligne de pressage de la section de pressage (12), la bande sans fin (18) est sollicitée avec de l'eau injectée en vue de son nettoyage et de son conditionnement, l'eau injectée est raclée de la bande sans fin (18) au moyen d'une racle (22) et le matériau fibreux survenant lors de l'opération de transfert de nappe est recueilli dans un pulpeur (16), et dans lequel une pale réglable (26) est utilisée et cette pale (26) est réglée entre une position de réception et d'étanchéité située dans la région entre la section de pressage (12), le pulpeur (16) et la section sèche (14), dans laquelle elle reçoit l'eau injectée survenant pendant le fonctionnement normal et réalise l'étanchéité de la section sèche (14) par rapport à la section de pressage (12), c'est-à-dire qu'elle empêche une formation de courants d'air par le biais du pulpeur (16), et une position de libération, dans laquelle elle libère le pulpeur (16) pour le matériau fibreux survenant pendant l'opération de transfert de nappe et permet le retrait de l'air introduit par entraînement lors de l'abattage de la nappe en particulier sur le premier cylindre (24) de la section sèche (14).
     
    2. Procédé selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    l'on utilise une pale pivotante (26).
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    l'on utilise une pale (26) pouvant être réglée par le biais de cylindres (32), c'est-à-dire de préférence de vérins hydrauliques.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'on utilise une pale (26) pourvue d'au moins une entrée et un raccordement d'eau et d'au moins une sortie d'eau, de préférence de plusieurs alésages de sortie d'eau.
     
    5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    l'on prévoit en tant que bande sans fin (18) une bande de pressage.
     
    6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    l'on prévoit en tant que bande sans fin (18) un feutre.
     
    7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    pour des travaux d'entretien sur la racle (22), sur le dispositif (20) fournissant l'eau injectée, notamment le tube d'injection, et/ou sur un ou plusieurs autres dispositifs prévus dans la région concernée, par exemple ce qu'on appelle un Enviro-Scan, une passerelle séparée (34) est montée, de préférence insérée par pivotement.
     
    8. Procédé selon la revendication 7,
    caractérisé en ce que
    la passerelle (34) est réglée ou pivotée par le biais de treuils à manivelle et/ou similaires.
     
    9. Machine (10) pour la fabrication d'une nappe fibreuse, notamment d'une nappe de papier ou de carton, dans laquelle la nappe fibreuse est reprise dans la section sèche (14) par une bande sans fin (18) passant à travers la dernière ligne de pressage de la section de pressage (12), laquelle bande est sollicitée par de l'eau injectée en vue de son nettoyage et de son conditionnement et à laquelle est associée une racle (22) et dans laquelle le matériau fibreux survenant lors de l'opération de transfert de nappe est recueilli dans un pulpeur (16),
    caractérisée en ce que
    l'on prévoit une pale (26) qui est réglable entre une position de réception et d'étanchéité située dans la région entre la section de pressage (12), le pulpeur (16) et la section sèche (14), dans laquelle elle reçoit l'eau injectée survenant pendant le fonctionnement normal et réalise l'étanchéité de la section sèche (14) par rapport à la section de pressage (12), c'est-à-dire qu'elle empêche une formation de courants d'air par le biais du pulpeur (16), et une position de libération, dans laquelle elle libère le pulpeur (16) pour le matériau fibreux survenant pendant l'opération de transfert de nappe et permet le retrait de l'air introduit lors de l'abattage de la nappe en particulier sur le premier cylindre (24) de la section sèche (14).
     
    10. Machine selon la revendication 9,
    caractérisée en ce que
    la pale (26) est pivotante.
     
    11. Machine selon la revendication 9 ou 10,
    caractérisée en ce que
    la pale (26) peut être réglée par le biais de cylindres (32), c'est-à-dire de préférence de vérins hydrauliques.
     
    12. Machine selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
    caractérisée en ce que
    la pale (26) est pourvue d'au moins une entrée ou un raccordement d'eau et d'au moins une sortie d'eau, de préférence de plusieurs alésages de sortie d'eau.
     
    13. Machine selon l'une quelconque des revendications 9 à 12,
    caractérisée en ce que
    la bande sans fin (18) est formée par une bande de pressage.
     
    14. Machine selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
    caractérisée en ce que
    la bande sans fin (18) est formée par un feutre.
     
    15. Machine selon l'une quelconque des revendications 9 à 14,
    caractérisée en ce que
    pour des travaux d'entretien sur la racle (22), sur le dispositif (20) fournissant l'eau injectée, notamment le tube d'injection, et/ou sur un ou plusieurs autres dispositifs prévus dans la région concernée, par exemple ce qu'on appelle un Enviro-Scan, on prévoit une passerelle réglable séparée (34), de préférence pivotante, qui peut éventuellement être déplacée ou pivotée dans la région concernée.
     
    16. Machine selon la revendication 15,
    caractérisée en ce que
    la passerelle (34) peut être réglée ou pivotée par le biais de treuils à manivelle et/ou similaires.
     




    Zeichnung