[0001] Die Erfindung betrifft ein Schloß mit einem in einem Schloßgehäuse geführten und
zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verlagerbaren Riegel, der zumindest
in einer der beiden Endstellungen über eine elektrisch betätigbare Sperreinrichtung
verriegelbar ist.
[0002] Ein gattungsgemäßes Schloß ist beispielsweise aus der DE 38 06 422 A1 bekannt. Bei
diesem Schloß ist der Riegel sowohl in der Offenstellung als auch in der Schließstellung
über in einen Ausschnitt des Riegels eingreifende Rasten verriegelbar. Das Verriegeln
und Entriegeln des Riegels erfolgt über einen an den Rasten angreifenden Hebel, der
wiederum über eine mittels eines Getriebemotors antreibbare Steuerkurve so verlagerbar
ist, daß er entweder eine Raste außer Eingriff mit dem Ausschnitt des Riegels drückt,
oder aber das federbelastete Eingreifen der Raste in den Ausschnitt des Riegls ermöglicht.
Diese Ausgestaltung ermöglicht zwar eine elektrisch betätigbare Sperrung des Riegels,
jedoch ist der Aufbau dieses bekannten Schlosses sehr kompliziert und somit teuer
und störanfällig.
[0003] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schloß der eingangs
genannten Art vorzuschlagen, das einfach aufgebaut ist und trotzdem einen sicheren
Betrieb gewährleistet.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabenstellung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß
die Sperreinrichtung als Zapfen-Schlitz-Steuerung ausgebildet ist, die ein am Riegel
ausgebildetes, mindestens eine Abwinklung aufweisendes Langloch sowie einen in dem
Langloch geführten und mit einem Elektromagneten verbundenen Zapfen umfaßt.
[0005] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Sperreinrichtung als Zapfen-Schlitz-Steuerung,
bei der der in dem Langloch geführte Zapfen mittels eines Elektromagneten blockierbar
ist, wird eine einfache mechanische Kopplung ermöglicht, die einerseits aus nur wenigen
Bauteilen besteht und somit kostengünstig ist und andererseits kaum störanfällige
und wartungsintensive Baugruppen umfaßt.
[0006] Gemäß einer praktischen Ausführungsform der Erfindung ist das Langloch in Bewegungsrichtung
des Riegels am Riegel ausgebildet, wobei die wirksame Länge des Langlochs etwas geringer
als der Verfahrweg des Riegels im Schloßgehäuse ist. Die mindestens eine Abwinklung
ist an einem Ende des Langlochs angeordnet, so daß bei dem Ausfahren des Riegels der
Zapfen zum Sperren des Riegels in die Abwinklung verlagert wird.
[0007] Um eine Sperrung des Riegels sowohl in der Schließstellung als auch in der Offenstellung
zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß an beiden Enden des Langlochs
Abwinklungen angeordnet sind.
[0008] Weiterhin wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß der Elektromagnet eine Spule
und einen bei Erregung der Spule in dieser Spule verharrenden Kern oder Anker umfaßt
und der Zapfen der Sperreinrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Riegels am Kern
oder Anker des Elektromagneten befestigt ist. Durch diese direkte Befestigung des
Zapfens am Kern oder Anker des Elektromagneten, vorzugsweise an dessen spulenfernen
freien Ende, wird die Anzahl der eingesetzten Bauteile auf das Minimum reduziert.
[0009] Um zu gewährleisten, daß das Schloß auch bei Stromausfall, beispielsweise mittels
eines Schlüssels oder eines Notriegels, betätigt werden kann, ist der den Zapfen tragende
Kern oder Anker über eine diesem koaxial umgebende Ringfeder in die aus der Spule
ausgefahrene Position vorgespannt, so daß der Kern und somit auch der Zapfen aus der
Sperrstellung herausgedrückt werden, in der der Zapfen an einem von der Abwinklung
gebildeten Anschlag anliegt, sobald die Spule des Elektromagneten nicht mehr erregt
wird. Darüber hinaus ist die Verwendung des Elektromagneten als Haltemagnet, der bei
erregter Spule den Kern oder Anker und damit auch den Zapfen in der bereits vorher
eingenommenen Sperrstellung nur noch festhält besonders vorteilhaft, da Elektromagneten
bei diesem Einsatzzweck die größte Kraft bei geringem Strombedarf aufbringen.
[0010] Schließlich wird mit der Erfindung vorgeschlagen, daß in der Schloßdecke und/oder
im Schloßboden des Schloßgehäuses parallel zu dem mit der mindestens einen Abwinklung
versehenen Langloch jeweils ein korrespondierendes Langloch zur Führung des Zapfens
ausgebildet ist.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Schlosses nur beispielhaft schematisch dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1a eine Draufsicht auf ein geöffnetes erfindungsgemäßes Schloß in der Offenstellung;
Fig. 1b eine vergrößerte Darstellung des Details Ib gemäß Fig. 1a;
Fig. 2a eine Draufsicht gemäß Fig. 1a, jedoch das Schloß in der Schließstellung darstellend;
Fig. 2b eine vergrößerte Darstellung des Details IIb gemäß Fig. 2a und
Fig. 3 einen vergrößerten Längsschnitt entlang der Linie III-III gemäß Fig. 1a.
[0012] Das in den Abbildungen Fig. 1a und 2a dargestellte Schloß besteht im wesentlichen
aus einem Schloßgehäuse 1, welches von einem Schloßboden 1a, drei Seitenwänden 1b,
einem frontseitigen Stulpblech 1c sowie einer Schloßdecke 1d gebildet wird, wobei
die Schloßdecke 1d in den Abbildungen Fig. 1a und 2a zur Verdeutlichung des Schloßaufbaus
fortgelassen wurde. Der Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 ist die Schloßdecke 1d jedoch
zu entnehmen. In dem Schloßgehäuse 1 ist zwischen zwei Endstellungen verlagerbar ein
Riegel 2 gelagert. Zur Führung des Riegels 2 innerhalb des Schloßgehäuses 1 greifen
am Schloßboden 1a festgelegte Führungsstifte 3 in im Riegel 2 ausgebildete Führungsschlitze
2a ein, die sicherstellen, daß der Riegel 2 im wesentlichen nur in Längsrichtung verschiebbar
ist.
[0013] In der in Fig. 1a dargestellten Offenstellung ist der Riegel 2 vollständig in das
Schloßgehäuse 1 eingezogen, so daß die Vorderkante des Riegels 2 bündig mit dem Stulpblech
1c abschließt. Bei der in Fig. 2a dargestellten Schließstellung ist der Riegel 2 dahingegen
durch eine nicht dargestellte Öffnung im Stulpblech 1c aus dem Schloßgehäuse 1 ausgefahren.
Das Verlagern des Riegels 2 von der Offenstellung in die Schließstellung und wieder
zurück erfolgt bei dem nur als Beispiel dargestellten Schloß über Schlüssel 4, wobei
dieses Schloß unabhängig voneinander über zwei unterschiedliche Schlüssel 4 betätigbar
ist. Das Verlagern des Riegels 2 kann auch durch z. B. einen Elektromotor erfolgen.
[0014] Zum Sperren des Riegels 2 in einer Endstellung ist am Riegel 2 eine Sperreinrichtung
5 vorgesehen, die, wie aus Fig. 1a und 2a ersichtlich, als Zapfen-Schlitz-Steuerung
ausgebildet ist und im wesentlichen aus einem in Bewegungsrichtung des Riegels 2 angeordneten
Langloch 6 und einem mit einem Elektromagneten 7 verbundenen, in dem Langloch 6 geführten
Zapfen 8 besteht. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Riegel 2 nur in der
in Fig. 2a dargestellten Schließstellung über die Sperreinrichtung 5 so verriegelbar,
daß der Riegel 2 nicht mehr in die Offenstellung überführbar ist. Der Aufbau der Sperreinrichtung
5 sowie des als einfacher Haltemagnet arbeitenden Elektromagneten 7 ist genauer den
Detailansichten gemäß den Abbildungen Fig. 1b, 2b und 3 zu entnehmen.
[0015] Wie insbesondere aus Fig. 1b und 2b ersichtlich, weist das Langloch 6 der Sperreinrichtung
5 an einem Ende eine Abwinklung 6a auf, die im dargestellten Fall als parallel zum
Langloch 6 verlaufende Verlängerung des Langlochs 6 ausgebildet ist. In der in Fig.
2a und 2b dargestellten Sperrstellung des Riegels 2 befindet sich der Zapfen 8 in
dieser Abwinklung 6a. In dieser Lage verhindert der Zapfen 8 ein Zurückziehen des
Riegels 2 in die Offenstellung, da hierbei der Zapfen gegen einen an der Abwinklung
6a des Langlochs 6 ausgebildeten Anschlag 6b anläuft und so die Bewegung des Riegels
2 in die Offenstellung blockiert.
[0016] Das Langloch 6 läuft an seinem Ende, an dem sich die Abwinklung 6a anschließt, in
einer Schräge 6c von ca. 45° aus. Diese Schräge 6c leitet von der Unterkante des Langlochs
6 auf die Unterkante des parallel versetzten Bereichs der Abwinklung 6a über. Beim
Überführen des Riegels 2 von seiner Offenstellung in seine Schließstellung "schiebt"
diese Schräge 6c den Zapfen 8 in Richtung zu dem Elektromagneten. Sodann läßt sich
die Sperreinrichtung 5 aktivieren.
[0017] Das Aktivieren der Sperreinrichtung 5 erfolgt elektrisch mittels des Elektromagneten
7, der wie aus Fig. 3 ersichtlich, aus einer Spule 7a und einem in der Spule 7a angeordneten
Kern 7b besteht, die in einem Gehäuse 7c angeordnet sind, welches wiederum ortsfest
mit dem Schloßboden 1a des Schloßgehäuses 1 verbunden ist. Sobald die Spule 7a des
Elektromagneten 7 elektrisch erregt wird, wird der magnetisierte Kern 7b in der Spule
7a festgehalten, wie dies Fig. 2b verdeutlicht. Der Zapfen 8 verharrt hierdurch im
Bereich der Abwinklung 6a.
[0018] Alternativ zu der dargestellten Ausführungsform ist es auch möglich, an beiden Enden
des Langlochs 6 Abwinklungen 6a auszubilden, so daß der Riegel 2 in beiden Endstellungen
verriegelbar ist. Auch können bei umgekehrter Anordnung des Elektromagneten die Positionen
"bestromt" und "unbestromt" vertauscht werden.
[0019] Um sicherzustellen, daß das Schloß auch bei Stromausfall mittels eines Schlüssels
4 aus der Schließstellung in die Offenstellung überführt werden kann, ist der Kern
7b des Elektromagneten 7 über eine den Kern 7b koaxial umgebende Ringfeder 9 in die
aus der Spule 7a ausgefahrene Position vorgespannt, wie dies insbesondere der Schnittdarstellung
gemäß Fig. 3 zu entnehmen ist. Diese Abbildung zeigt ferner, daß bei diesem Ausführungsbeispiel
der quer zur Bewegungsrichtung des Riegels 2 am spulenfernen freien Ende des Kerns
7b angeordnete Zapfen 8 zusätzlich in Langlöchern 1e im Schloßboden 1a und in der
Schloßdecke 1d geführt ist, wodurch sichergestellt wird, daß der Zapfen 8 gut geführt
ist und nicht außer Eingriff mit dem Langloch 6 der Sperreinrichtung 5 treten kann.
[0020] Das Betätigen des dargestellten Schlosses geschieht wie folgt:
[0021] Ausgehend von der in Fig. 1a dargestellten Offenstellung kann der in das Schloßgehäuse
1 eingezogene Riegel 2 mittels eines Schlüssels 4 aus dem Schloßgehäuse 1 herausgedrückt
werden. Hierzu wird einer der dargestellten Schlüssel 4 im Gegenuhrzeigersinn verdreht,
bis der Schlüssel 4 gegen eine am Riegel 2 ausgebildete Anschlagfläche 2b anläuft.
Beim weiteren Verdrehen des Schlüssels 4 im Gegenuhrzeigersinn wird nun der Riegel
2 aus dem Schloßgehäuse 1 herausgedrückt. Während dieser Bewegung des Riegels 2 wird
der Zapfen 8 der Sperreinrichtung 5 in dem Langloch 6 geführt, dessen Länge im wesentlichen
dem Verlagerungsweg des Riegels 2 entspricht. Am Ende der Bewegung schiebt die Schräge
6c den Zapfen 8 in seine obere Stellung, d. h. in den Bereich der Abwinklung 6a. Da
Zapfen 8 und Kern 7b verbunden sind, gelangt der Kern 7b vollständig in die Spule
7a.
[0022] Sobald der Riegel 2 vollständig aus dem Schloßgehäuse 1 herausgeschoben wurde, kann
der Riegel 2 durch Betätigung der Sperreinrichtung 5 in dieser Schließstellung verriegelt
werden, so daß das Schloß nicht mehr mittels eines Schlüssels 4 geöffnet werden kann.
Hierzu wird die Spule 7a des Elektromagneten 7 elektrisch erregt, was dazu führt,
daß der den Zapfen 8 tragende Kern 7b des Elektromagneten 7 in der Spule 7a festgehalten
wird. In dieser aktivierten Position des Kerns 7b ist eine Verlagerung des Riegels
2 in die Offenstellung nicht mehr möglich, da der Zapfen 8 an den Anschlag 6b der
Abwinklung 6a anstößt.
[0023] Um das Schloß wieder in die Offenstellung überführen zu können, ist es zunächst erforderlich,
die Erregung der Spule 7a durch Abschalten der Stromzufuhr zu beenden. Sobald die
Stromzufuhr zur Spule 7a des Elektromagneten 7 abgeschaltet worden ist, kann unter
dem Einfluß der den Kern 7b umgebenden Ringfeder 9 der Kern 7b des Elektromagneten
7 wieder aus der Spule 7a heraustreten, so daß der am freien Ende des Kerns 7b angeordnete
Zapfen 8 unter Federkraft wieder aus der Abwinklung 6a heraus und in das Langloch
6 eintreten kann. Jetzt kann der Riegel 2 durch Drehen eines Schlüssels 4 im Uhrzeigersinn
wieder in das Schloßgehäuse 1 hineingezogen werden. Das Einziehen des Riegels 2 erfolgt
dadurch das der Schlüssel 4 gegen einen auf dem Riegel 2 angeordneten Mitnahmebolzen
2c anläuft, über den beim weiteren
[0024] Verdrehen des Schlüssels 4 der Riegel 2 in das Schloßgehäuse 1 hineingezogen wird.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Schloßgehäuse
- 1a
- Schloßboden
- 1b
- Seitenwand
- 1c
- Stulpblech
- 1d
- Schloßdecke
- 1e
- Langloch
- 2
- Riegel
- 2a
- Führungsschlitz
- 2b
- Anschlagfläche
- 2c
- Mitnahmebolzen
- 3
- Führungsstift
- 4
- Schlüssel
- 5
- Sperreinrichtung
- 6
- Langloch
- 6a
- Abwinklung
- 6b
- Anschlag
- 6c
- Schräge
- 7
- Elektromagnet
- 7a
- Spule
- 7b
- Kern
- 7c
- Gehäuse
- 8
- Zapfen
- 9
- Ringfeder
1. Schloß mit einem in einem Schloßgehäuse (1) geführten und zwischen einer Schließstellung
und einer Offenstellung verlagerbaren Riegel (2), der zumindest in einer der beiden
Endstellungen über eine elektrisch betätigbare Sperreinrichtung (5) verriegelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperreinrichtung (5) als Zapfen-Schlitz-Steuerung ausgebildet ist, die ein am
Riegel (2) ausgebildetes, mindestens eine Abwinklung (6a) aufweisendes Langloch (6)
sowie einen in dem Langloch (6) geführten und mit einem Elektromagneten (7) verbundenen
Zapfen (8) umfaßt.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (6) in Bewegungsrichtung des Riegels (2) am Riegel (2) ausgebildet ist
und die mindestens eine Abwinklung (6a) an einem Ende des Langlochs (6) angeordnet
ist.
3. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge des Langlochs (6) etwas geringer als der Verfahrweg des Riegels
(2) im Schloßgehäuse (1) ist.
4. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (6) über eine Schräge (6c) in die Abwinklung (6a) übergeht.
5. Schloß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Langlochs (6) eine Abwinklung (6a) ausgebildet ist.
6. Schloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Abwinklung (6a) als im wesentlichen parallel zum Langloch (6)
angeordnete Verlängerung des Langlochs (6) ausgebildet ist.
7. Schloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Abwinklung (6a) des Langlochs (6) einen Anschlag (6b) für den
Zapfen (8) in der den Riegel (2) sperrenden Stellung bildet.
8. Schloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (7) eine Spule (7a) und einen bei Erregung der Spule (7a) in dieser
Spule (7a) verharrenden Kern (7b) oder Anker umfaßt und der Zapfen (8) der Sperreinrichtung
(5) quer zur Bewegungsrichtung des Riegels (2) am Kern (7b) oder Anker des Elektromagneten
(7) befestigt ist.
9. Schloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (8) am spulenfernen freien Ende des Kerns (7b) oder Anker angeordnet ist.
10. Schloß nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (7b) oder Anker über eine ihn koaxial umgebende Ringfeder (9) in die aus
der Spule (7a) ausgefahrene Position vorgespannt ist.
11. Schloß nach mindestens einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (8) in der in die Spule (7a) eingezogenen, den Riegel (2) sperrenden Stellung
im Bereich einer Abwinklung (6a) des Langlochs (6) gehalten ist.
12. Schloß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schloßdecke (1d) und/oder im Schloßboden (1a) des Schloßgehäuses (1) parallel
zu dem mit der mindestens einen Abwinklung (6a) versehenen Langloch (6) jeweils ein
korrespondierendes Langloch (1e) zur Führung des Zapfens (8) ausgebildet ist.