| (19) |
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(11) |
EP 1 279 889 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.09.2005 Patentblatt 2005/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.07.2002 |
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Leuchte mit einem Basisteil und einer wannenförmigen Abdeckung sowie Basisteil für
eine Leuchte
Light with base unit and tub-shaped cover and a base unit for the lamp
Eclairage avec une pièce support et un couvercle en forme de cuve et une pièce support
pour la lampe
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
27.07.2001 DE 20112365 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Zumtobel Staff GmbH |
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6850 Dornbirn (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ladstätter, Gerald Ing.
6833 Klaus (AT)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt-Evers, Jürgen et al |
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Patentanwälte Mitscherlich & Partner,
Sonnenstrasse 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 528 796 US-A- 5 746 502
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GB-A- 859 429 US-A- 6 139 169
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte und ein Basisteil nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 bzw 11.
[0002] Eine Leuchte bzw. ein Basisteil dieser Art ist bekannt. Die bekannte Leuchte bzw.
das Basisteil ist von länglicher und rechteckiger Bauform, die durch ein im wesentlichen
flaches Basisteil mit Mitteln zum Befestigen an einem Träger, z. B. an einer Wand
oder Decke, und einer wannenförmigen Abdeckung gebildet ist, die mittels lösbaren
Befestigungselementen mit dem Basisteil verbunden ist. Diese vorbekannte Leuchte erfüllt
einen weniger anspruchsvollen Beleuchtungszweck, z. B. in Treppenhäusern, Kellern,
Feuchträumen, Garagen, Hallen u. dgl. Da die Abdeckung aus opalem Material besteht,
ist die bekannte Leuchte blendfrei, was jedoch die Leuchtleistungsausnutzung etwas
beeinträchtigt.
[0003] Ferner ist aus der CH 528,796 eine Leuchte mit einem Basisteil bekannt, dass mit
einer wannenförmigen Abdeckung verbunden ist. Die Abdeckung weist bei dieser bekannten
Leuchte eine bezüglich ihrer Breite verringerte Anschlussöffnung auf, zu deren Rand
hin sich von den Seitenwänden Deckenwandabschnitte nach innen erstrecken. Eine Verbindung
zwischen der Abdeckung und dem Basisteil erfolgt dadurch, dass der Verbindungsbereich
der Abdeckung im Bereich der Anschlussöffnung in Form einer U-Rille ausgestaltet ist,
in welche ein ebenfalls U-förmiger Vorsprung des Basisteils eingreift.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Leuchte der oben beschriebenen
Art die Leuchtleistung zu verbessern. Insbesondere soll auch die Leuchtenumgebung
an der Anbauseite, z.B. der Decke zumindest leicht aufgehellt werden.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche 1 oder 11 gelöst.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Leuchte ist das Basisteil in seinem der Abdeckung zugewandten
Bereich derart ausgestaltet ist, dass im montierten Zustand der Abdeckung eine an
die Deckenwandabschnitte angrenzende und jeweils seitlich offene Ausnehmung gebildet
ist. Bei dieser Ausgestaltung ist die Abstrahlfläche der Leuchte um die Flächengröße
der Ausnehmungen nicht nur vergrößert, so daß mehr Licht abgestrahlt wird, sondern
die vergrößerten Flächenbereiche sind auch zur Anbauseite, z. B. zur Decke, hin gerichtet.
Hierdurch wird die Umgebung der Leuchte im Bereich der Anbauseite vermehrt beleuchtet.
[0007] Weiterbildungen der Erfindung führen zu einfachen, kleinen und kostengünstig herstellbaren
Bauweisen, wobei auch die Befestigung des Rasters und/oder der wannenförmigen Abdeckung
verbessert werden. Weitere Weiterbildungen verbessern die Leuchte hinsichtlich der
Lichtabstrahlung auch im seitlichen Bereich.
[0008] Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zugrunde, ein Basisteil so auszugestalten, daß
es sich auch für eine verbesserte Beleuchtung in seinen seitlichen Bereichen bzw.
im Anbauseitenbereich eignet.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 11 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung sind in zugehörigen Unteransprüchen beschrieben. Zu den durch die Ausgestaltung
nach Anspruch 11 erzielbaren Vorteilen wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf
die Vorteilsbeschreibung bezüglich dem unabhängigen Anspruch 1 verwiesen. Jene Vorteile
gelten auch für die Ausgestaltung nach Anspruch 11.
[0010] Nachfolgend werden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung anhand von bevorzugten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Leuchte in perspektivischer Seitenansicht;
- Fig. 2
- die Leuchte im vertikalen Querschnitt;
- Fig. 3
- ein Basisendteil eines Basisteils der Leuchte in Fig. 1 in vergrößerter perspektivischer
Darstellung von links unten;
- Fig. 4
- eine besondere Einzelheit des Basisteils in vergrößerter Darstellung;
- Fig. 5
- eine besondere Einzelheit des Basisteils in abgewandelter Ausgestaltung und in perspektivischer
Darstellung.
[0011] Die Hauptteile der in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichneten Leuchte sind ein sockelförmiges
Basisteil 2 mit vereinfacht dargestellten Befestigungsmitteln 3 zum Befestigen des
Basisteils 2 an der Anbauseite 4 eines Anbaukörpers, z. B. einer Decke oder einer
Wand, eine wannenförmige Abdeckung 5, die durch Befestigungsmittel 6 an der der Anbauseite
4 abgewandten Seite des Basisteils 2 mit diesem lösbar verbindbar ist, einem Raster
7, das zwischen dem Basisteil 2 und der Bodenwand 5a der Abdeckung 5 angeordnet ist
und weiteren, insbesondere durch wenigstens eine Steckfassung gebildeten Befestigungsmitteln
8 zur Halterung und elektrischen Verbindung von einer mittig oder zwei nebeneinander
angeordneten Lampen 9 sowie weiteren üblichen Betriebsmitteln zur elektrischen Stromversorgung.
[0012] Die vorzugsweise längliche Leuchte 1 weist eine im wesentlichen rechteckige oder
quadratische Querschnittsform auf, wobei sie auch unter Berücksichtigung ihrer sich
rechtwinklig zur Längsmittelachse erstreckenden Stirnseiten die Form eines Rechteckquaders
aufweist. Die vorzugsweise ebenen Seitenwände 5b und gegebenenfalls auch die vorzugsweise
ebenen Stirnwände 5c der Abdeckung 5 können sich in Richtung auf das Basisteil 2 auch
konvergent erstrecken, wie es in Fig. 2 angedeutet ist.
[0013] Das Basisteil 2 ist mit einem an der der Abdeckung 5 zugewandten Seite umlaufend
ausgebildeten Ringvorsprung 2a im Längs- und Querschnitt U-förmig ausgebildet, wobei
der Hohlraum dieser U-Form mit 11 bezeichnet ist.
[0014] Beim Ausführungsbeispiel ist das Basisteil 2 ein Blechteil, das einteilig geformt
sein kann. Die Abdeckung 5 ist mit der Bodenwand 5a und den Seiten- bzw. Stirnwänden
5b, 5c topfförmig ausgebildet, und sie faßt mit einem Ringstutzen 12 in den Hohlraum
11 ein, wobei zwischen dem Ringstutzen 12 und dem Ringvorsprung 2a ein die Montage
bzw. Demontage gewährleistendes Bewegungsspiel vorhanden ist. Die Querschnittsform
des Ringstutzens 12 ist an die viereckige Querschnittsform des Ringvorsprungs 2a angepaßt.
Der Ringstutzen 12 ist somit bezüglich den Außenseiten der Abdeckung 5 um das Maß
der Dicke d des Ringvorsprungs 2a verjüngt. In diesem Verjüngungsbereich erstreckt
sich an einander gegenüberliegenden Seiten, hier den Längsseiten (s. Fig. 1), oder
auf dem gesamten Umfang ein ringförmiger Deckenwandabschnitt 5d einteilig von der
zugehörigen Seiten- bzw. Stirnwand 5b, 5c zur Ringwand 12a des Ringstutzens 12. Der
Ringvorsprung 2a liegt somit dem Deckenwandabschnitt 5d gegenüber. Die Befestigungsmittel
6 können z. B. durch Verrastungsvorrichtungen 13 gebildet sein, die zwischen dem Ringstutzen
12 und dem Ringvorsprung 2a wirksam sind und durch vorzugsweise am Ringvorsprung 2a
befestigte Rastnasen 13a gebildet sein können, die jeweils einen Rastvorsprung 13b
am Ringstutzen 12 mit einer elastischen Kraft hintergreifen. Beim Montieren des Anbauteils
5 durch Einstecken weichen die z. B. an Federarmen angeordneten Rastnasen 13a selbsttätig
aus und schnappen hinter den Rastvorsprüngen 13b selbsttätig ein, wodurch die Abdeckung
5 am Basisteil 2 lösbar fixiert ist. Vorzugsweise ist die Verrastungsvorrichtung 13
zum Lösen der Abdeckung 5 durch eine manuell an ihr ausgeübte Zugkraft lösbar, wobei
die Rastnasen 13a selbsttätig ausweichen. Für eine sichere Fixierung reichen zwei
einander gegenüberliegend und mittig angeordnete Verrastungsvorrichtungen 13 aus.
Bei der vorliegenden länglichen Bauweise ist es vorteilhaft, in jedem Endbereich zwei
einander gegenüberliegend angeordnete Verrastungsvorrichtungen 13 vorzusehen.
[0015] Das aus Blech geformte Basisteil 2 weist einen den Hohlraum 11 oberseitig begrenzenden
Deckenwandabschnitt 2b und innen- sowie außenseitige Seitenwandabschnitte 2c, 2d auf,
die kastenförmig miteinander verbunden sind. Der äußere Seitenwandabschnitt 2d überragt
den Deckenwandabschnitt 2b zur Anbauseite 4 hin. Von seinem freien Rand kann sich
ein kurzer Flanschabschnitt 2e nach innen erstrecken, wodurch der Seitenwandabschnitt
2d stabilisiert wird. In dem sich zwischen dem freien Rand des äußeren Seitenwandabschnitts
2d und dem Deckenwandabschnitt 2b vorhandenen Hohlraum 14 kann sich eine Einbuchtung
2f des Deckenwandabschnitts 2b erstrecken, wodurch ein nach oben vergrößerter Freiraum
11 für elektrische Betriebsmittel und dgl. geschaffen wird, z. B. ein Vorschaltgerät
15, das von unten an dem Deckenwandabschnitt 2b - gegebenenfalls in der Einbuchtung
2f - befestigt ist, z. B. mittels nicht dargestellten Schrauben.
[0016] Im Basisteil 2 ist an wenigstens einer Seite, hier an beiden Längsseiten eine Ausnehmung
16 vorgesehen, die seitlich sowie zur Abdeckung 5 hin offen ist und beim Ausführungsbeispiel
durch zwei winkelförmige Wandabschnitte 2h, 2i begrenzt ist, von denen sich der Wandabschnitt
2h an oder in einem geringen Abstand vom inneren Seitenwandabschnitt 2c erstreckt
und somit den Abstand a an der Außenseite aufweist und der Wandabschnitt 2i den Abstand
b von der Stirnseite des Ringvorsprungs 2a Deckenwandabschnitt 5d aufweist und sich
beim Ausführungsbeispiel etwa auf halber Höhe des Basisteils 2 befindet. Der Abstand
a beträgt vorzugsweise etwa 5 mm bis 20 mm. Ein Abstand a von etwa 12 mm ist unter
Berücksichtigung vorgegebener Raumverhältnisse und Außenabmessungen der Leuchte 1
besonders vorteilhaft. Der Abstand b beträgt vorzugsweise ebenfalls wenigstens etwa
5 mm und er ist insbesondere geringer bemessen als die Höhe h des Basisteils 2, wodurch
das Basisteil 2 an der Anbauseite 4 die Form eines stabilen Sockels erhält.
[0017] Bei dem Raster 7 handelt es sich um eine an sich bekannte Bauweise mit zwei einander
gegenüberliegenden Reflexionsseitenwänden 17, die bezüglich einer zur Anbauseite 4
rechtwinklig gerichteten Längsmittelebene E symmetrisch angeordnet und geformt sind,
und mit sich dazwischen quer erstreckenden aufrechten Rasterwänden 18, die durch an
sich bekannte Befestigungsmittel 19 mit den Reflexionsseitenwänden 17 verbunden sind,
und deren Höhe geringer als die Höhe der Reflexionsseitenwände 17 bemessen ist, so
daß die wenigstens eine Lampe 9 zwischen den einen Längsabstand c voneinander aufweisenden
Rasterwänden 18 und den oberen Rändern der Reflexionsseitenwände 17 angeordnet ist.
Das Raster 7 ist vorzugsweise an der Abdeckung 5 positioniert oder fixiert. Für eine
Deckenleuchte reicht eine Positionierung - hier in der Mitte - in der Abdeckung 5
aus, da das Raster 7 aufgrund der Schwerkraft an der Bodenwand 5a anliegen kann. Zur
Positionierung in der Mitte können von den unteren Rändern der Reflexionsseitenwände
17 nach außen abstehende Positionierarme 21 vorgesehen sein, die sich bis zu den Seitenwänden
5b erstrecken. Die Länge der Positionierarme 21 ist so groß bemessen, daß das Raster
7 durch Schrägstellung aus der verjüngten Öffnung 5e der Abdeckung 5 einsetzbar bzw.
entnehmbar ist. Die Positionierarme 21 können auch elastisch biegbar sein, so daß
das Einsetzen bzw. Entnehmen des Rasters im verjüngten Öffnungsbereich möglich ist.
Das Raster 7 kann auch an der Abdeckung 5 befestigt sein, z. B. durch Verkleben des
unteren Randbereichs der Reflexionsseitenwände 17 mit der Bodenwand 5a, wobei dieser
Randbereich durch einen unteren, sich nach außen etwa parallel zur Bodenwand 5a erstreckenden
Seitenwandschenkel 17a und einen sich von dessen äußeren Rand nach oben erstreckenden
Seitenwandschenkel 17b gebildet sein kann. Die Positionierarme 21 können sich vom
freien Rand des Seitenwandschenkels 17b zur zugehörigen Seitenwand 5b erstrecken,
wobei sie mit einer seitlichen Druckspannung an diesen anliegen können, wodurch eine
Klemmvorrichtung zur Positionierung des Rasters 7 der Abdeckung 5 gebildet ist. Bei
einer solchen oder anderen Befestigungsvorrichung für das Raster 7 in der Abdeckung
5 eignet sich die Leuchte 1 auch für eine um etwa 90 ° verdrehte Anbringung, z. B.
an einer Wand. Eine Befestigung des Rasters in der Abdeckung 5 kann bei einer Vorfertigung
erfolgen, so daß bei der Montage die Abdeckung 5 und das Raster 7 zusammen montiert
werden können.
[0018] Das Basisteil 2 besteht vorzugsweise aus einem sich über den Großteil der Längsabmessung
erstreckenden Profilabschnitt 22 und gleichen und/oder spiegelbildlich zueinander
angeordneten Endteilen 23, die durch nicht dargestellte Verbindungsvorrichtungen mit
dem zugehörigen Ende des Profilabschnitts 22 verbunden sind, z. B. mittels längs des
Profils zusammensteckbaren Steckvorrichtungen. Beim Ausführungsbeispiel weisen die
Endteile 23 in Richtung auf den Profilabschnitt 22 vorstehende Endteilschenkel 23a
auf, die durch einen Endteilsteg 23b miteinander verbunden sind. Die Verbindungsvorrichtungen
zwischen den Endteilschenkeln 23a und dem Profilabschnitt 2 sind aus Vereinfachungsgründen
nicht dargestellt. Im Bereich der Endteile 23 erstrecken sich der Hohlraum 11 und
der Ringstutzen 12 bis zu den Endteilstegen 23b, die schmaler als die Endteilschenkel
23b bemessen sein können, wie es Fig. 3 zeigt.
[0019] Die Ausbildung des Basisteils 2 aus dem Längsabschnitt 22 und den Endteilen 23 ist
aus mehreren Gründen vorteilhaft. Zum einen ist es möglich, den Längsabschnitt 22
als Profil auszubilden bzw. vorzufertigen, z. B. als Strangpreßprofil oder auch als
Blechprofil, das abgekantet oder im Zuge eines Durchlaufs gewalzt bzw. geformt sein
kann. Hierdurch wird eine einfache und preiswerte Herstellung für den Längsabschnitt
22 erreicht. Dieser kann somit z. B. aus Kunststoff oder Metallblech wie Stahlblech
oder Aluminiumblech, bestehen. Beim Ausführungsbeispiel erstrecken sich die Ausnehmungen
16 nur im Bereich des Längsabschnitts 22, d. h. in den Endteilen 23 sind die Ausnehmungen
16 nicht vorhanden.
[0020] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß mehrere Längsabschnitte 22 sich stapeln lassen,
wie es Fig. 4 zeigt. Im Bereich der Vorfertigung lassen sich somit mehrere oder eine
Vielzahl Längsabschnitte 22 bei verringertem Raumbedarf lagern und deshalb auch günstig
transportieren.
[0021] Fig. 5 zeigt eine gleichfalls vorteilhafte Alternative für das Basisteil 2 und/oder
den Längsabschnitt 22. Bei dieser Ausgestaltung ist die Deckenwand 2b durch einen
z. B. sich vertikal erstreckenden Verbindungsschenkel 2j mit dem Flanschabschnitt
2e zu einer Kastenform verbunden. Der innenseitige Seitenwandabschnitt 2c fehlt dagegen,
wobei beim Ausführungsbeispiel sich vom Wandabschnitt 2h ein Innenschenkel 2k nach
innen erstreckt, z. B. U-förmig.
[0022] Die Stapelbarkeit ist bei beiden Profilformen gewährleistet, weil der Abstand a unter
Berücksichtigung eines Bewegungsspiels größer ist als die Abmessung des Flanschabschnitts
2e beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 4 oder die Abmessung e des nach oben weisenden
Sockelringes 24. Die Endteile 23 können auch beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5,
wie vorbeschrieben, ausgebildet sein.
[0023] Die Bodenwand 5a der Abdeckung 5 besteht wenigstens im Bereich des beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel durch ein Raster 7 gebildeten Reflektors 7a oder im gesamten Bodenwandbereich
aus klar lichtdurchlässigem Material wie Glas oder Kunststoff. Hierdurch gibt die
Leuchte 1 im Funktionsbetrieb ein Licht mit hoher Leuchtdichte in der durch den Pfeil
25 verdeutlichten, quer zur Bodenwand 5a gerichteten Hauptabstrahlrichtung ab. Die
Seitenwände 5b können aus klar durchsichtigem oder durchscheinendem (opalem) Material
bestehen. In beiden Fällen ist die Leuchte 1 bzw. die Abdeckung 5 somit geeignet,
durch den Pfeil 26 vereinfacht dargestelltes Seitenlicht abzustrahlen, das aus Lichtstrahlen
gebildet ist, die von der wenigstens einen Lampe 9 durch den sich zwischen den oberen
Rändern der Reflexionsseitenwände 17 erstreckenden Abstand f in den Raum oberhalb
des Reflektors 7a erstrecken und von dem sich darüber befindlichen Freiraum 27 seitlich
nach außen gelangen. Hierzu kann eine Reflexion dieser Lichtstrahlen an der Innenseite
der Deckenwand 2b beitragen, deren Innenseite vorzugsweise als Reflexionsfläche ausgebildet
ist. Hierbei wird ein Anteil 26a des Seitenlichts auch schräg aufwärts durch die Deckenwandabschnitte
5d abgestrahlt, was zur weiteren Beleuchtung der seitlichen Umgebung der Leuchte 1
beiträgt, insbesondere im Bereich der Anbauseite 4. Auch die Seitenwände 5b einschließlich
den sich außerhalb des Reflektors 7a befindlichen Bodenwandabschnitten 5a1 und die
Deckenwandabschnitte 5d können aus klar durchsichtigem oder durchscheinendem (opalem)
Material bestehen.
[0024] Die Leuchte 1 kann durch die Abstrahlung von farbigem Seitenlicht 26 spezifiziert
und an besondere Bedürfnisse und Raumeinrichtungen angepaßt werden. Es kann der stufenförmige
Absatz, mit dem die Abdeckung 5 an dem Basisteil 2 befestigt ist, hier die Ringstutzenwand
12a und/oder die Deckenwandabschnitte 5d, gefärbt sein.
[0025] Eine andere Ausgestaltung zur Erzeugung von farbigem Seitenlicht 26 bzw. 26a kann
durch die Anordnung eines sich quer zum Seitenlicht 26 erstreckenden Farbfilters 28
im Hohlraum 5e erzeugt werden. Das Farbfilter 28 kann z. B. durch eine Folie aus vorzugsweise
steifem Material gebildet sein, die sich schräg zwischen dem oberen Randbereich der
Reflexionsseitenwände 17 und dem Eckenbereich des Hohlraums 11 erstreckt und das Seitenlicht
26 färbt. Zur formschlüssigen Halterung des Farbfilters 28 kann jeweils am oberen
Rand der Reflexionsseitenwände 17 ein kleiner Querschenkel (nicht dargestellt) angeformt
sein, der in Verbindung mit dem Eckenbereich des Hohlraums 11 eine formschlüssige
Halterung gewährleistet.
[0026] Die Farbe des Seitenlichts 26 bzw. auch 26a kann z. B. grün, blau, gelb oder rot
sein.
[0027] Die Leuchte 1 strahlt somit gerichtetes Licht 25 nach unten und Seitenlicht 26 bzw.
26a gleicher bzw. weißer Farbe oder farbiges Licht zur Seite ab, um die Umgebung und
den Bereich der Anbauseite mit zu beleuchten.
1. Leuchte (1) mit einem Basisteil (2), das wenigstens eine Fassung für wenigstens eine
Lampe (9) trägt sowie mit einer wannenförmigen Abdeckung (5), die durch lösbare Befestigungsmittel
(6) mit dem Basisteil (2) verbunden ist,
wobei die Abdeckung (5) eine bezüglich ihrer Breite verringerte Anschlußöffnung (5e)
aufweist, zu deren Rand hin sich von den Seitenwänden (5a) Deckenwandabschnitte (5d)
nach innen erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Basisteil (2) in seinem der Abdeckung (5) zugewandten Bereich derart ausgestaltet
ist, dass im montierten Zustand der Abdeckung (5) eine an die Deckenwandabschnitte
(5d) angrenzende und jeweils seitlich offene Ausnehmung (16) gebildet ist, welche
eine Lichtabstrahlung auch über die Deckenwandabschnitte (5d) ermöglicht.
2. Leuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leuchte (1) zwischen dem Basisteil (2) und der Bodenwand (5a) der Abdeckung (5)
ein Raster (7) aufweist und die Bodenwand (5a) wenigstens im Bereich des Rasters (7)
klar durchsichtig ist.
3. Leuchte nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Raster (7) an der Abdeckung (5) positioniert oder fixiert ist.
4. Leuchte nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Raster (7) an der Bodenwand (5a) anliegt.
5. Leuchte nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Raster (7) an der Bodenwand (5a) oder den Seitenwänden (5b) der Abdeckung (5)
positioniert oder fixiert ist.
6. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenwände (5b) der Abdeckung (5) klar durchsichtig oder durchscheinend (opal)
sind.
7. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise ebenen Seitenwände (5b) der Abdeckung (5) in ihrer der Bodenwand
(5a) abgewandten Richtung konvergent sind.
8. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leuchte (1) eine langgestreckte Leuchte ist.
9. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Basisteil (2) aus einem Längsabschnitt (22) und an zwei einander gegenüberliegenden
Enden des Längsabschnitts (22) angeordneten Endteilen (23) besteht.
10. Leuchte nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausnehmungen (16) sich über die gesamte Länge erstrecken oder in einem Abstand
von den Enden enden oder sich nur im Längsabschnitt (22) erstrecken.
11. Basisteil (2) für eine Leuchte (1), insbesondere nach einem der vorherigen Ansprüche,
mit auf einer Seite des Basisteils (2) angeordneten Befestigungsmitteln (3) zur Befestigung
an einer Anbauseite (4) eines Leuchtenträgers und an seiner gegenüberliegenden Seite
angeordneten Befestigungsmitteln (6) zur lösbaren Befestigung einer Abdeckung (5)
für wenigstens eine Lampe (9),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Basisteil (2) einen Längsabschnitt (22) und an zwei einander gegenüberliegenden
Enden des Längsabschnitts (22) angeordnete Endteile (23) aufweist, und daß der Längsabschnitt
(22) an seinen sich zwischen den Endteilen (23) erstreckenden Längsseiten derart ausgestaltet
ist, daß im montierten Zustand der Abdeckung (5) seitlich offene Ausnehmungen (16)
gebildet werden, über welche eine Lichtabstrahlung ermöglicht wird.
12. Leuchte oder Basisteil nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Längsabschnitt (22) ein Profilabschnitt ist.
1. Luminaire (1) having a base part (2), which carries at least one fitting for at least
one lamp (9), and having a tub-shaped cover (5) which is connected with the base part
(2) by releasable attachment means (6),
wherein the cover (5) has a connection opening (5e) which is reduced with regard to
its width, towards the edge of which cover wall sections (5d) extend inwardly from
the side walls (5a),
characterized in that,
the base part (2) is so configured in its region towards the cover (5) that in the
mounted condition of the cover (5) there is formed a recess (16) in each case open
to the side and bounding on the cover wall sections (5d), which recess makes possible
light emission also via the cover wall sections (5d).
2. Luminaire according to claim 1,
characterized in that,
the luminaire (1) has a raster (7) between the base part (2) and the base wall (5a)
of the cover (5), and the base wall (5a) is clear transparent at least in the region
of the raster (7).
3. Luminaire according to claim 2,
characterized in that,
the raster (7) is positioned or fixed on the cover (5).
4. Luminaire according to claim 2 or 3,
characterized in that,
the raster (7) bears on the base wall (5a).
5. Luminaire according to claim 3 or 4,
characterized in that,
the raster (7) is positioned or fixed on the base wall (5a) or the side walls (5b)
of the cover (5).
6. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the side walls (5b) of the cover (5) are clear transparent or translucent (opal).
7. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the preferably plane side walls (5b) of the cover (5) are convergent in their direction
away from the base wall (5a).
8. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the luminaire (1) is an elongated luminaire.
9. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the base part (2) is of a longitudinal section (22) and two end parts (23) arranged
at two opposite ends of the longitudinal section (22).
10. Luminaire according to any preceding claim,
characterized in that,
the recesses (16) extend over the entire length or end at a spacing from the ends
or extend only in the longitudinal section (22).
11. Base part (2) for a luminaire (1), in particular in accordance with any preceding
claim, having on one side of the base part (2) attachment means (3) arranged for attaching
to a mounting side (4) of a luminaire carrier and on its opposite side attachment
means (6) arranged for the releasable attachment of a cover (5) for at least one lamp
(9),
characterized in that,
the base part (2) has a longitudinal section (22) and two end parts (23) arranged
at two opposite ends of the longitudinal section (22), and in that the longitudinal section (22) is so configured at its longitudinal sides extending
between the end parts (23) that in the mounted condition of the cover (5) recesses
(16) open to the side are formed, via which an emission of light is possible.
12. Luminaire or base part according to any of claims 9 to 11,
characterized in that,
the longitudinal section (22) is a profile section.
1. Lampe (1), avec un élément de base (2), portant au moins une douille pour au moins
une ampoule (9) et avec un couvercle (5) en forme de cuve, qui est relié à l'élément
de base (2) par des moyens de fixation amovibles (6),
le couvercle (5) comportant un orifice de raccordement (5e) rétréci par rapport
à sa largeur, vers le bord duquel des sections de paroi supérieure (5d) s'étendent
à partir des parois latérales (5a)
caractérisée en ce que, dans sa région faisant face au couvercle (5), l'élément de base (2) est conçu de
façon à former à l'état monté du couvercle (5) un évidement (16) adjacent aux sections
de paroi supérieure (5d) et respectivement, ouvert latéralement, qui permet une réflexion
de la lumière également sur les sections du fond supérieur (5d).
2. Lampe selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'entre l'élément de base (2) et le fond inférieur (5a) du couvercle (5), la lampe (1)
comporte une trame (7) et le fond inférieur (5a) est transparent au moins dans la
région de la trame (7).
3. Lampe selon la revendication 2,
caractérisée en ce que la trame (7) est positionnée ou fixée sur le couvercle (5).
4. Lampe selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que la trame (7) est appliquée sur la paroi du fond (5a).
5. Lampe selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce que la trame (7) est positionnée ou fixée sur la paroi du fond (5a) ou sur les parois
latérales (5b) du couvercle (5).
6. Lampe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les parois latérales (5b) du couvercle (5) sont transparentes ou translucides (opales).
7. Lampe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les parois latérales (5b) du couvercle (5), qui sont de préférence planes, sont convergentes
dans leur direction opposée à la paroi du fond (5a).
8. Lampe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la lampe (1) est une lampe allongée.
9. Lampe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'élément de base (2) est composé d'une section longitudinale (22) et de deux éléments
d'extrémité (23) disposés sur des extrémités opposées entre elles de la section longitudinale
(22).
10. Lampe selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les évidements (16) s'étendent sur toute la longueur ou finissent à une distance
des extrémités ou ne s'étendent que dans la section longitudinale (22).
11. Elément de base (2) pour une lampe (1), notamment selon l'une quelconque des revendications
précédentes, avec des moyens de fixation (3) disposés sur un côté de l'élément de
base (2), pour la fixation sur un côté d'assemblage (4) d'un support de lampe et avec
des moyens de fixation (6) disposés sur son côté opposé, pour la fixation amovible
d'un couvercle (5) pour au moins une ampoule (9),
caractérisé en ce que l'élément de base (2) comporte une section longitudinale (22) et des éléments d'extrémités
(23) disposés sur deux extrémités opposées de la section longitudinale (22) et en ce que sur ses côtés longitudinaux qui s'étendent entre les éléments d'extrémité (23), la
section longitudinale (22) est conçue de façon à former à l'état monté du couvercle
(5) des évidements (16) latéralement ouverts, par l'intermédiaire desquels une réflexion
de la lumière est possible.
12. Lampe ou élément de base selon l'une quelconque des revendications 9 à 11,
caractérisée en ce que la section longitudinale (22) est une section de profilé.

