(57) Die Vorrichtung dient zur induktiven Blockerwärmung mit einer ein- oder mehrlagigen
Blockerwärmungsspule (4) für runde Bolzen (5), insbesondere aus Kupfer, Aluminium
und deren Legierungen sowie ferritische und austenitische Werkstoffe größerer Durchmesser,
wobei die Blockerwärmungsspule (4) aus einer oder mehreren nacheinander angeordneten,
galvanisch getrennten Zonen besteht, die über eine elektrische Schalteinrichtung und
eine Steuereinheit mit elektrischer Energie aus dem Drehstromnetz versorgt werden,
und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Blockerwärmungsspule (4) aus mehreren hinsichtlich
Frequenz und Phase des induktiven Feldes synchron geregelten Zonen (Z1, Z2 bis Zn)
besteht, und daß für die Stromeinspeisung zu jeder Zone (Z1 bis Zn) der Blockerwärmungsspule
(4) ein Umrichter (2) mit variabler Frequenz und modularem Aufbau vorgesehen ist,
der aus mehreren leistungsmäßig in sich geschlossenen Einheiten mit DS-Netzeinspeisung
und Synchronisation von Phase und Frequenz der Ausgangsspannung besteht. Die Leistung
der Zonen Z1 bis Zn der Blockerwärmungsspule wird an Hand der zugeordneten gemessenen
Zonentemperaturen geregelt. Für die Leistungsregelung werden die Materialwerte (und
deren Temperaturabhängigkeit), die Geometrie des Bolzens und die Energieaufnahmefähigkeit
des Bolzens (dP/dt) einbezogen. Ziel der Regelung ist das Erreichen eines vorgegebenen
Temperaturprofils (im Toleranzbereich) in kürzester Erwärmungszeit, wobei dieses Kriterium
gleichzeitig den maximalen Wirkungsgrad der Erwärmung bestimmt.
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