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EP 1 280 432 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.04.2005 Patentblatt 2005/15 |
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Anmeldetag: 26.04.2001 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/001585 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/082737 (08.11.2001 Gazette 2001/45) |
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GURTSCHNALLE
BELT BUCKLE
BOUCLE DE CEINTURE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
02.05.2000 DE 20007724 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.2003 Patentblatt 2003/06 |
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Patentinhaber: Schmitz, Hans-Jörg |
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42579 Heiligenhaus (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmitz, Hans-Jörg
42579 Heiligenhaus (DE)
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Vertreter: Sroka, Peter-Christian, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Ing. Peter-C. Sroka,
Dipl.-Phys. Dr. W.-D. Feder,
Rechtsanwalt Jan Sroka,
Dominikanerstrasse 37 40545 Düsseldorf 40545 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 732 636 US-A- 3 713 192 US-A- 5 496 068
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DE-A- 19 647 631 US-A- 4 578 844
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gurtschnalle gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bei einer derartigen, in der US-PS 5,355,562 beschriebenen Gurtschnalle, bei der
die beiden an Gurtenden befestigbaren Schnallenglieder aus Metall bestehen, ist das
eine Schnallenglied mit einer Aufnahmekammer zum Einstecken des zweiten Schnallenglieds
versehen. Im Bereich des ersten Schnallenglieds sind zwei in die Aufnahmekammer ragende
Rastglieder angeordnet. Auf diese Rastglieder wirkt eine innerhalb der Aufnahmekammer
untergebrachte, metallische Feder in Form einer Blattfeder mit einer die Rastglieder
nach außen beaufschlagenden Kraft ein. Jedes Rastglied ist mit einer eine Hinterschneidung
aufweisenden, beispielsweise hakenförmigen Rastelement versehen, das mit einem ähnlich
gestalteten hakenförmigen Rastelement des zweiten Schnallenglieds zusammenwirkt, um
bei ineinander gesteckten Schnallengliedem eine sichere Verbindung zwischen diesen
zu gewährleisten. Zum Lösen der Verbindung werden die beiden Rastglieder gegen die
Kraft der Rückstellfeder nach innen gedrückt, um die zusammenwirkenden Rastelemente
der ersten und zweiten Schnallenglieder voneinander zu trennen. Bei diesem bekannten
System bedingen die hakenförmigen Rastelemente einen erhöhten konstruktiven Aufwand.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine demgegenüber verbesserte Gurtschnalle
zu schaffen.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Rastglieder und die Rückstellfeder im Bereich
des in die Aufnahmekammer des ersten Schnallenglieds einsteckbaren zweiten Schnallenglieds
angeordnet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine demgegenüber verbesserte Gurtschnalle
zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe bestehen die Schnallenglieder aus Metallguß, wobei die Rastglieder
um eine starre Achse verschwenkbar sind und von mindestens einer mechanischen Feder,
vorzugsweise Druckfeder, abgestützt sind.
[0006] Die Schnallenglieder bestehen vorzugsweise aus Messingguß oder Zinkguß und haben
eine durch Kugelstrahlen und anschließendes Galvanisieren bearbeitete Oberfläche.
[0007] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben:
- Figur 1
- zeigt eine Seitenansicht der beiden Schnallenglieder, die in Richtung des Pfeiles
f1 ineinandersteckbar sind;
- Figur 2
- zeigt eine Draufsicht der beiden Schnallenglieder;
- Figur 3
- zeigt eine Draufsicht der beiden ineinander gesteckten Schnallenglieder.
[0008] Jedes Schnallenglied 1,2 weist an seinem hinteren Ende eine ösenartige Öffnung 3
bzw. 4 zum Befestigen der Schnallenglieder 1 und 2 an in Figur 1 schematisch dargestellten
Gurtenden 5 auf. Das Schnallenglied 1 ist mit einer zu seinem vorderen Ende hin offenen
Aufnahmekammer 6 versehen, die durch obere und untere Wandabschnitte 7 und 8 sowie
Seitenwände 9 und 10 begrenzt ist. Gemäß Figur 2 sind die oberen und unteren Wandabschnitte
7 und 8 mit miteinander fluchtenden seitlichen Aussparungen 11 bzw. 12 versehen.
[0009] Das zweite Schnallenglied 2 ist in seinen Abmessungen so auf das erste Schnallenglied
1 abgestimmt, dass es in die Aufnahmekammer 6 des ersten Schnallengliedes hineingesteckt
bzw. eingeschoben werden kann, und es besteht demzufolge aus einem zungenartigen Hauptkörper
13, an dem zwei Rastglieder 14, 15 derart angeordnet sind, dass sie beim Einstecken
des Schnallengliedes 2 in das Schnallenglied 1 gegen die Rückstellkraft einer im Bereich
des zweiten Schnallenglieds 2 angeordneten, nicht dargestellten Rückstellfeder, vorzugsweise
in Form einer Druckfeder nach innen ausweichen können. Sobald die Rastglieder 14 und
15 in den Bereich der Aussparungen 11, 12 eintreten, werden sie von der auf sie einwirkenden
(nicht dargestellten) Druckfeder nach außen verstellt, so dass die rückwärtigen Ecken
14.1 bzw. 15.1 der Rastglieder 14 bzw. 15 gegen die im vorderen Bereich des Schnallengliedes
1 befindlichen Abschnitt 9 bzw. 10 zur Anlage kommt. Diese Abschnitte 9 bzw. 10 haben
damit im wesentlichen die Funktion von Hinterschneidungen, hinter denen die Ecken
14.1 bzw. 15.1 einrasten.
[0010] Zum Lösen der Schnalle werden die Rastglieder 14 bzw. 15 in Richtung der Pfeile f2
von Hand nach innen gedrückt, so dass die hinteren Ecken 14.1 und 15.1 von den Hinterschneidungen
freikommen.
[0011] Die erfindungsgemäßen Schnallenglieder bestehen bevorzugt aus Messing-Druckguss odre
Messing-Sandguss oder aus Zink-Druckguss. Die Oberflächen sind vorzugsweise durch
Kugelstrahlen und anschließendes Galvanisieren veredelt. Das Galvanisieren ist vorzugsweise
in einem Nickel- oder Messingbad durchgeführt worden. Für den Fall, dass das Galvanisieren
im Chrombad erfolgt, findet vorher vorzugsweise eine galvanische Verkupferung statt.
[0012] Jedes Schnallenglied hat ein in einer ersten Ebene liegendes Einsteck- bzw. Aufnahmeglied
und einen gegenüber dieser Ebene in einer schräg gestellten Ebene liegenden Abschnitt
zum Anbringen von Gurtenden.
1. Gurtschnalle, bestehend aus
a) zwei an Gurtenden befestigbaren Schnallengliedern (1, 2) aus Metallguss, von denen
das erste Schnallenglied eine Aufnahmekammer (6) zum axialen Hineinstecken des zweiten
Schnallengliedes aufweist,
b) im Bereich eines der beiden Schnallenglieder angeordneten Rastgliedern (14, 15),
die bei in die Aufnahmekammer (6) des anderen Schnallengliedes eingestecktem zweitem
Schnallenglieds (2) die Verbindung zwischen den beiden Schnaliengliedern (1, 2) sichern,
c) im Bereich des anderen der beiden Schnallenglieder angebrachten Hinterschneidungen,
die zur Sicherung der Verbindung der beiden Schnallenglieder mit den Rastgliedern
(14, 15) zusammenwirken und
d) mindestens einer mechanischen Rückstellfeder, die auf die Rastglieder eine relativ
zur Gurtschnalle nach außen gerichtete Kraft ausübt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rastglieder (14, 15) und die Rückstellfeder im Bereich des zweiten Schnallenglieds
(2) angeordnet sind.
2. Gurtschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenglieder (1, 2) aus Messingguß bestehen.
3. Gurtschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenglieder (1, 2) aus Zinkguß bestehen.
4. Gunschnalle nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenglieder (1, 2) eine durch Kugelstrahlen und anschließendes Galvanisieren
bearbeitete Oberfläche haben.
5. Gurtschnalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenglieder (1, 2) eine durch Galvanisieren im Nickelbad bearbeitete Oberfläche
haben.
6. Gurtschnalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenglieder (1, 2) eine durch Galvanisieren im Messingbad bearbeitete Oberfläche
haben.
7. Gurtschnalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnallenglieder (1, 2) eine durch Verkupferung und anschließendes Galvanisieren
im Chrombad bearbeitete Oberfläche haben.
8. Gurtschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastglieder (14, 15) von mindestens einer Druckfeder abgestützt sind.
9. Gurtschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schnallenglied (1, 2) ein in einer ersten Ebene liegendes Einsteck- bzw. Aufnahmeglied
und einen gegenüber dieser Ebene in einer schräg gestellten Ebene liegenden Abschnitt
zum Anbringen der Gurtenden aufweist.
1. Belt buckle consisting of
(a) two buckle members (1, 2) made of cast metal which are adapted to be connected
to belt ends and wherein said first buckle member is provided with a receiving chamber
(6) for an axial insertion of said second buckle member therein,
(b) snap fit elements (14, 15) disposed in the region of one of the two buckle members,
which snap-fit elements secure the connection between the two buckle members (1, 2)
when the second buckle member is inserted into the receiving chamber (6) of the other
buckle member,
(c) undercuts provided in the region of the other one of the two buckle members which
undercuts cooperate with the snap-fit elements for the purpose of securing the connection
of the two buckle members, and
(d) at least one mechanical return spring which effects a force against the snap-fit
elements which force is directed outwardly relatively to the belt buckle.
characterized in that the snap-fit elements (14, 15) and the return spring are disposed in the region of
the second buckle member (2).
2. A belt buckle acc. to claim 1, characterized in that the belt buckle members (1, 2) are made of cast brass.
3. A belt buckle acc. to claim 1, characterized in that the buckle members (1, 2) are made of cast zinc.
4. A belt buckle acc. to claims 2 or 3, characterized in that the buckle members (1, 2) have a surface processed by shot hardening and subsequent
galvanization.
5. A belt buckle acc. to claim 4, characterized in that the buckle members (1, 2) have a surface processed by galvanization in a nickel bath.
6. A belt buckle acc. to claim 4, characterized in that the belt buckle members (1, 2) have a surface processed by galvanization in a brass
bath.
7. A belt buckle acc. to claim 4, characterized in that the buckle members (1, 2) have a surface processed by copper plating and subsequent
galvanization in a chromium bath.
8. A belt buckle acc. to claim 1, characterized in that the snap-fit elements (14, 15) are supported against at least one compression spring.
9. A belt buckle acc. to claim 1, characterized in that each of the two buckle members (1, 2) has either an insertion element or a receiving
element disposed in a first plane, and furthermore has a portion which is provided
for connection to belt ends and which is disposed in a second plane that is disposed
at an angle to said first plane.
1. Boucle de ceinture composée de
(a) deux membres de boucle (1, 2) en métal coulé dont le premier membre de boucle
comprend une chambre de réception (6) pour introduire axialement le deuxième membre
de boucle,
(b) des membres d'arrêt (14, 15) positionnés dans la région de l'un de deux membres
de boucle, ces membres d'arrêt arrètent la connection entre les deux membres de boucle
quand le deuxième membre de boucle est introduit dans la chambre de réception (6)
de l'autre membre de boucle,
(c) des contre-dépouilles qui sont arrangées dans la région de l'autre des deux membres
de boucle, ces contre-dépouilles coopèrent avec les membres d'arrêt pour arrêter la
connection entre les deux membres de boucle, et
(d) au moins un ressort mécanique de rappel qui exerce sur les membres d'arrêt une
force agissant vers l'extérieur relatif à la boucle de ceinture,
caractérisée en ce que les membres d'arrêt (14, 15) et le ressort de rappel sont arrangés dans la région
de la deuxième membre de boucle (2).
2. Boucle de ceinture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les membres de boucle (1, 2) consistent en laiton coulé.
3. Boucle de ceinture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les membres de boucle (1, 2) consistent en zinc coulé.
4. Boucle de ceinture selon les revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que les membres de boucle (1, 2) ont une surface traitée par grenaillage et galvanisation
suivante.
5. Boucle de ceinture selon la revendication 4, caractérisée en ce que les membres de boucle (1, 2) ont une surface traitée par galvanisation dans un bain
à nickel.
6. Boucle de ceinture selon la revendication 4, caractérisée en ce que les membres de boucle (1, 2) ont une surface traitée par galvanisation dans un bain
à laition.
7. Boucle de ceinture selon la revendication 4, caractérisée en ce que les membres de boucle (1, 2) ont une surface traitée par cuvrage et galvanisation
suivante dans un bain au chrome.
8. Boucle de ceinture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les membres d'arrêt (14, 15) sont soutenus par au moins un ressort de rappel.
9. Boucle de ceinture selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque membre de boucle (1, 2) a un organe mâle ou bien de réception, situé dans
un premier plan et une section pour attacher les extrémités de la ceinture, cette
section est située dans un plan qui est incliné relativement au premier plan.

