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(11) |
EP 1 280 987 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2005 Patentblatt 2005/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F02D 35/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/001635 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/083968 (08.11.2001 Gazette 2001/45) |
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| (54) |
ABTASTVERFAHREN FÜR DRUCKSENSOREN BEI DRUCKBASIERTER FÜLLUNGSERFASSUNG
SCANNING METHOD FOR PRESSURE SENSORS USED IN THE PRESSURE-BASED DETECTION OF FILLING
LEVELS
PROCEDE DE BALAYAGE POUR DETECTEURS DE PRESSION UTILISES DANS LA DETECTION DE NIVEAUX
DE REMPLISSAGE, BASEE SUR LA PRESSION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR IT |
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Priorität: |
04.05.2000 DE 10021647
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.2003 Patentblatt 2003/06 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- PFITZ, Manfred
71665 Vaihingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/16196 DE-C- 19 900 738
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DE-A- 19 741 820 US-A- 4 991 554
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Bei heutigen Anwendungen von Abtastverfahren zur sensorgestützten, druckbasieren
Füllungserfassung erfolgt eine Abtastung des Drucksensors alle 1 ms, danach erfolgt
eine Aufsummation der Abtastwerte über ein Segment. Die Summe der Abtastwerte wird
durch die Anzahl der Abtastungen geteilt, so daß ein arithmetischer Mittelwert erhalten
wird, der eine Füllungsberechnung aufgrund der jeweiligen Partialdrücke von Restgas
und Frischgas des Zylinders einer Verbrennungskraftmaschine erlaubt.
Stand der Technik
[0002] Bei dem bisher angewandten Verfahren erfolgt eine Abtastung eines Drucksignal sensierenden
Drucksensors kontinuierlich alle 1 ms und anschließender Mittelwertbildung zwischen
zwei Zündungen (Segment). Die erhaltenen Werte dienen zur Bestimmung des Gesamtpartialdruckes,
bestehend aus dem Restgaspartialdruck und dem Frischgaspartialdruck. Eine Bestimmung
des Gesamtpartialdruckes und die darauf beruhende Feillungsermittlung an den jeweiligen
Zylindern einer Verbrennungskraftmaschine liefert nur bei symmetrischer Pulsationsamplitude
präzise Werte, um eine indirekt über den Saugrohrdruck berechnete Füllungsbestimmung
durchführen zu können. In der Praxis können die an der Verbrennungskraftmaschine auftretenden
Pulsationsfortnen zum Zeitpunkt Einlaßventil schließt extrem unsymmetrisch sein; daher
kann eine arithmetische Mittelwertbildung zur Bestimmung der Zylinderfrischluftfüllung
unpräzise Ergebnisse liefern. Eine alle 1 ms erfolgende Abtastung ist wegen sporadisch
auftretenden Störungen wesentlich empfindlicher als die Mittelwertsbildung. Diese
Störungen können z.B. durch elektromagnetische Einflüsse (EMV) hervorgerufen werden.
Ein solcher elektrischer Störimpuls kann auch beispielsweise beim Kaltstart auftreten
und das Meßergebnis des Drucksensors total verfälschen, so daß eine nicht zutreffende
Füllungsberechnung für die Zylinder der Verbrennungskraftmaschine erfolgt. Daraus
resultieren ein schlechtes Kaltstartverhalten, sowie eine starke, jedoch vermeidbare
Emissionszunahme während der Startphase, die die Umwelt erheblich belastet, jedoch
vermeidbar wäre.
[0003] Eine alle 1 ms erfolgende Abtastung des Drucksensors kann durch Störspitzen, etwa
beim Kaltstart oder aufgrund von EMV-Einflüssen zu falschen Druckinformationen für
die Frischgasbefüllungsberechnung führen, da die ermittelten Partialdrücke unzutreffend
sind und die tatsächlichen Gegebenheiten nicht korrekt wiedergeben.
[0004] In der US-A-4991554 wird ein Zylinderdrucksignal zu einem vorbestimmten kurbelwellenwinkel
ϑ
0 nach dem unteren Totpunkt UT gemessem.
Darstellung der Erfindung
[0005] Mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung läßt sich der Gesamtpartialdruck an
den jeweiligen Zylindern einer Verbrennungskraftmaschine kurz vor dem Zeitpunkt "Einlaßventil
schließt" (ES) mehrmals hintereinander messen. Es wird in vorteilhafter Weise ein
Abtastverfahren vorgeschlagen, bei dem die Abtastwerte durch die Anzahl der Abtastungen
geteilt werden und so ein repräsentativer, die tatsächlichen Gegebenheiten widerspiegelnder
Mittelwertdruck zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung steht. Anhand eines solcherart
ermittelten, repräsentativen Mitteldruckes kann eine Berechnung der Frischgasfüllung
im Zylinder durchgeführt werden. Durch die höhere Anzahl von Abtastungen des Druckes
zum Zeitpunkt "Einlaßventil schließt" (ES) entspricht der im Saugrohr der Verbrennungskraftmaschine
ermittelte Saugrohrdruck dem im Zylinder herrschenden Gesamtpartialdruck. Da eine
große Anzahl von Abtastungen kurz hintereinander während des oben genannten Zeitpunktes
vorgenommen werden, werden eventuell aufgenommene Fehlabtastungen, verursacht durch
EMV oder andere Störspitzen während der Kaltstartphase ausgemittelt, so daß keine
unzutreffende, weil verfälschte Druckinformation in die Frischgasfüllungsrechnung
eingeht.
[0006] Ein weiterer mit der erfindungsgemäßen Lösung einhergehender Vorteil ist der Umstand,
daß bei Motoren mit großem Verhältnis von Zylinder-/Saugrohrvolumen, d.h. bei extrem
kleinem Saugrohr, die dämpfende Wirkung des Saugrohres in Bezug auf die Ansaugluftpulsationen
sehr stark in seiner Wirkung reduziert ist. Eine Frischluftberechnung über den Saugrohrdruck
wäre in diesem Falle nicht möglich, da das Drucksignal stationär zu große Pulsationen
aufweist.
Zeichnung
[0007] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
[0008] Es zeigt:
- Fig. 1
- den Signalverlauf des Drucksensorsignals aufgetragen über der Zeitachse,
- Fig. 2
- den Verlauf des kontinuierlich alle 1 ms auftretenden Abtastsignales und Bezugssignal
zur Kurbelwelle,
- Fig. 3
- das Erzeugen eines Abtastsignalpaketes zum Zeitpunkt "Einlaßventil schließt", aufgetragen
über dem Kurbelwellenwinkel, und
- Fig. 4
- mit Mittelwertbildung über 1 Segment (Zeit zwischen zwei Zündungen).
Ausführungsvarianten:
[0009] In der Darstellung gemäß Fig. 1 ist der Signalverlauf des Drucksensorsignales über
der Zeitachse aufgetragen.
[0010] In [mV] ist der Signalverlauf des Drucksensorsignales 1 über der Zeitachse 2 aufgetragen.
Die Zeitachse 2 ist in [ms] skaliert. Aus der Darstellung des Drucksensorsignales
1 in Fig. 1 ist die Amplitude 3 des Drucksignales ohne weiteres ablesbar. Aus dem
Verlauf des Drucksignales 1 geht hervor, daß die Pulsationsform des Drucksignales
1 über der Zeitachse, d.h. dem Kurbelwellenwinkel extrem unsymmetrisch verläuft.
[0011] Fig. 2 zeigt den Verlauf des Drucksignales, welches kontinuierlich im ms-Takt abgetastet
wird und den Bezug zur Kurbelwelle.
[0012] In der oberen Hälfte der Fig. 2 ist der Verlauf des Drucksignales über der Zeitachse
2 aufgetragen; in der unteren Hälfte der Fig. 2 ist der Verlauf 1.2 des ms-Signales
wiedergegeben und der Bezug zur Kurbelwelle.
[0013] Aus der Darstellung gemäß Fig. 3 geht die Generierung der Abtastfolge zum Zeitpunkt
des Schließens des Einlaßventiles deutlicher hervor.
[0014] Die den Verlauf der Kurbelwellenumdrehung darstellende Horizontale ist zunächst für
einen ersten Zylinder einer Verbrennungskraftmaschine mit einer Referenzmarke 5 (GRD-Wert)
versehen. Von diesem Wert aus, der einer bestimmten Winkelstellung der Kurbelwelle
entspricht, zählt ein in der Steuerungselektronik implementierter Softwarezähler 4
den Kurbelwellenwinkel, bei dem das Einlaßventil des betreffenden Zylinders der Verbrennungskraftmaschine
schließt. Dieser Zeitpunkt ist mit Bezugszeichen 9 identifiziert. Während der Zeitspanne,
die von der Referenzmarke 5 bis zum Zeitpunkt des Schließens des Einlaßventiles des
betreffenden Zylinders der Verbrennungskraftmaschine vergeht, hat an dem ersten Zylinder
einer Verbrennungskraftmaschine eine Zündung des verdichteten Kraftstoff/Luftgemisches
stattgefunden, ferner hat der Kolben des betreffenden Zylinders 1 den Hubweg vom oberen
Totpunkt 6 zum unteren Totpunkt 8 zurückgelegt. Das Ansaugen des Kraftstoff/Luftgemisches
ist nun abgeschlossen, der Zeitpunkt 9 des Schließens des oder der betreffenden Einlaßventile
am Zylinder ist nunmehr erreicht.
[0015] Das Einlaßventil ist im Begriff, in seinen geschlossenen Zustaad überzugehen. Während
dieses Vorganges wird der Gesamtpartialdruck des betreffenden Zylinders mehrmals hintereinander
abgetastet und entsprechende Drucksignale aufgenommen. Die Abtastfolge 10, die den
Abtastbereich 11 zum Zeitpunkt 9 des Schließens des Einlaßventiles überstreicht -
beispielsweise über einer Mikrokontroller mit einer Quarzfrequenz von 24 MHz - erzeugt
und ermöglicht Abtastfolgen 10 von Einzelimpulsen 11, die nur 160 µs auseinanderliegen.
Verglichen mit einer alle 1 ms erfolgenden Abtastung wie sie bisher aus dem
[0016] Stand der Technik bekannt ist, sind Abtastabstände von 160 µs möglich, so daß eine
etwa 6-mal häufigere Abtastung des Drucksignales pro Zylinder der Verbrennungskraftmaschine,
verglichen mit bisherigen Anwendungen erfolgen kann.
[0017] Im Mikrocontroller mit einer beispielsweise 24 MHz betragenden Quarzfrequenz können
die Abtastsignale bei der Berechnung und Auswertung derselben unterschiedlich gewichtet
werden. So lassen sich die Drucksignale zum Zeitpunkt 9, d.h. des Schließens des Einlaßventiles
einer Berechnung der Füllungsermittlung des betreffenden Zylinders bei der Mittelung
unterschiedlich gewichten; die Signale, die recht früh in Bezug auf den Schließzeitpunkt
9 des Einlaßventiles liegen, oder diejenigen Signale, die spät liegen, können bei
der Mittelwertbildung im Mikrocontroller wenig stark gewichtet werden, verglichen
mit denjenigen Signalen, die unmittelbar vor dem tatsächlichen Schließzeitpunkt des
Einlaßventiles erhalten werden. Diese Signale entsprechen mit sehr hoher Genauigkeit
dem tatsächlichen Gesamtpartialdruck im entsprechenden Zylinder der Verbrennungskraftmaschine.
Diese Signale lassen sich bei der Ermittlung des tatsächlichen Gesamtpartialdruckes
im Zylinder der Verbrennungskraftmaschine bei der Mittelwertbildung dann stärker berücksichtigen.
Die Mittelwertbildung im Druckkontroller aus Einzelabtastsignalen 11, die alle 160
µs aufgenommen werden, erfolgt bei A/D-Wandelzeiten von ca 10 µs und kann auch derart
vorgenommen werden, daß alle Signalwerte gleichmäßig gewichtet in die Mittelwertberechnung
eingehen. So wird vermieden, daß falsche Abtastinformationen die ermittelten Mittelwertergebnisse
verfälschen und ein Drucksignal in die Frischgasfüllungsrechnung eingeht, welches
insbesondere während der Kaltstartphase durch sporadisch auftretende Störungen oder
EMV-Einflüsse verfälscht ist.
[0018] Bei weiterer Umdrehung der Kurbelwelle um ihre Kubelwellenachse erfolgt gemäß Fig.
3 eine Zündung des verdichteten Kraftstoff/Luftgemisches in einem weiteren Zylinder,
nämlich dem Zylinder 2 der Verbrennungskraftmaschine, welcher mit Bezugszeichen 13
gekennzeichnet ist. Der Zündzeitpunkt liegt einige Kurbelwellenwinkelgrade vor dem
oberen Totpunkt des Zylinders 2 der Verbrennungskraftmaschine, in der Fig. 3 mit Bezugszeichen
14 bezeichnet.
[0019] Fig. 4 zeigt eine 1-ms-Abtastung mit Mittelwertbildung über 1 Segment.
[0020] Aus der nur schematisch wiedergegebenen Darstellung gemäß Fig. 4 geht hervor, daß
die vom Sensor erhaltenen Drucksignale in einer Summationseinheit 17 sämtlich aufaddiert
werden. Die Summationseinheit 17 ist über ein Rücksetzelement 16 auf den Wert 0 rücksetzbar.
Über eine elektronisch implementierte Zähleinrichtung 15 wird die Anzahl der ermittelten
Einzelabtastungen 12 innerhalb der Abtastfolge 10 aufgenommen. Auch die Zähleinrichtung
15 ist mit einem Rücksetzelement 18 versehen. Die Signale sowohl der Zähleinrichtung
15 als auch der Summationseinheit 17 werden an eine Mittelwertbildungsstufe 19 übertragen,
wo eine Mittelwertbildung entweder gewichtet oder arithmetisch erfolgt. Bei einer
gewichteten Mittelwertbildung werden diejenigen Signale, die in der Nähe des tatsächlichen
Schließpunktes des Einlaßventiles liegen, stärker berücksichtigt, als diejenigen Signale,
die weiter entfernt vom tatsächlichen Schließpunkt des Einlaßventiles liegen. Bei
einer arithmetischen Mittelwertbildung werden die erhaltenen Druckwerte durch die
Anzahl der ermittelten Einzelimpulse 12 geteilt. Innerhalb dieses Funktionsrahmens,
gekennzeichnet durch Bezugszeichen 20, kann eine Mittelwertbildung erfolgen, der jedoch
eine höhere Anzahl von den tatsächlichen Gesamtpartialdruckverhältnis am Zylinder
wiedergebenden Drucksignalen zugrundeliegen. Daher sind die solcher Art erhaltenen
Mittelwerte wesentlich aussagekräftiger und spiegeln ein Abbild der tatsächlich am
jeweiligen Zylinder, dessen Frischluftfüllung berechnet werden soll, vorliegenden
Gegebenheiten wider. Mittels des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Verfahrens ist die
Abtastfrequenz genau zum kritischen Zeitpunkt, d.h. dem Schließen 9 des Einlaßventiles
des jeweiligen Zylinders der Verbrennungskraftmaschine signifikant erhöht worden.
Durch die Mittelwertbildung lassen sich weiterhin Störsignale und nur sporadisch auftretende
Signale, die ein Meßergebnis erheblich verfälschen können, wirksam ausschließen.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1.
- Signalverlauf Drucksensorsignal
- 1.1
- 1-ms Signal
- 2.
- Zeitachse
- 3.
- Amplitude
- 4.
- Softwarezähler
- 5.
- Referenzmarke (GRD-Wert) 6. oberer Totpunkt Zylinder 1
- 7.
- Zündzeitpunkt Zylinder 1
- 8.
- unterer Totpunkt Zylinder 1
- 9.
- Schließzeitpunkt Einlaßventil
- 10.
- Abtastfolge
- 11.
- Abtastbereich
- 12.
- Einzelimpuls
- 13.
- Zündzeitpunkt Zylinder 2
- 14.
- oberer Totpunkt Zylinder 2
- 15.
- Zähleinrichtung Abtastanzahl
- 16.
- Rücksetzelement nach Segmentende
- 17.
- Summierer
- 18.
- Rücksetzelement nach Segmentende
- 19.
- Mittelwertbildner
- 20.
- Funktionsrahmen
1. Verfahren zur Abtastung eines Drucksensors, der Drucksignale (1) erzeugt, der Drucksignale
(1) aufnimmt, die einer Drucksignal-basierten Zylinderfüllungsberechnung zur Berechnung
der Frischgasfüllung der Zylinder einer Verbrennungskraftmaschine zugrundegelegt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Zeitpunkt des Schließens (9) des jeweiligen Einlaßventiles an den jeweiligen
Zylindern einer Verbrennungskraftmaschine das Drucksignal (1) durch eine Folge (10)
von Abtastungen mehrmals hintereinander aufgenommen wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtpartialdruck im Zylinder der Verbrennungskraftmaschine kurz vor dem Zeitpunkt
(9) des Schließens des Einlaßventiles mehrmals hintereinander aufgenommen wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der Einzelabtastungen (12) innerhalb der Abtastfolge (10) von Abtastungen
abhängig von der Grundpulsation der Verbrennungskraftmaschine ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastfolge (10) der Einzelabtastungen (12) bei 160 µs liegt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Anzahl der Einzelabtastungen (12) innerhalb der Abtastfolge (10) ein repräsentativer
Drehzahlwert zur Berechnung der Frischgasfüllung im Zylinder zur Verfügung steht.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Generierung der Abtastfolge (10) nach Ablauf einer Zeitspanne (4) nach einer
Referenzmarke (5) erfolgt.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastfolge (10) nach Passage des unteren Totpunktes (8) des jeweiligen Zylinders
der Verbrennungskraftmaschine generiert wird.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastfolge (10) von einem Mikrokontroller mit einer Quarzfrequenz von 24 MHz,
bei A/D-Wandelzeiten von ca. 10 µs erzeugt wird.
1. Method for sampling a pressure sensor which generates pressure signals (1) and which
picks up pressure signals (1) which are used as the basis for a pressure-signal-based
cylinder charge calculation for calculating the fresh gas charge of the cylinders
of an internal combustion engine, characterized in that at the time when the respective inlet valve on the respective cylinders of an internal
combustion engine is closed (9) the pressure signal (1) is recorded repeatedly in
succession by means of a sequence (10) of sampling operations.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the overall partial pressure in the cylinder of the internal combustion engine is
recorded repeatedly in succession just before the time (9) when the inlet valve closes.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the number of individual sampling operations (12) within the sampling sequence (10)
of sampling operations is dependent on the basic pulsation of the internal combustion
engine.
4. Method according to Claim 1, characterized in that the sampling sequence (10) of the individual sampling operations (12) is 160 µs.
5. Method according to Claim 1, characterized in that a representative rotational speed value for calculating the fresh gas charge in the
cylinder is made available from the number of individual sampling operations (12)
within the sampling sequence (10).
6. Method according to Claim 1, characterized in that the sampling sequence (10) is generated after the expiry of a time period (4) after
a reference mark (5).
7. Method according to Claim 1, characterized in that the sampling sequence (10) is generated after the passage of the bottom dead centre
(8) of the respective cylinder of the internal combustion engine.
8. Method according to Claim 1, characterized in that the sampling sequence (10) is generated by a micro controller with a quartz frequency
of 24 MHz with A/D conversion times of approximately 10 µs.
1. Procédé de balayage d'un détecteur de pression, qui génère des signaux de pression
(1) et reçoit des signaux de pression (1), utilisés dans le cadre d'un calcul du niveau
de remplissage d'un cylindre basé sur les signaux de pression pour calculer le niveau
de remplissage en gaz neuf des cylindres d'un moteur à combustion interne,
caractérisé en ce qu'
au moment de la fermeture (9) de la soupape d'admission respective sur les cylindres
respectifs d'un moteur à combustion interne, le signal de pression (1) est reçu plusieurs
fois successivement par une séquence (10) de balayages.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la pression partielle globale dans le cylindre du moteur à combustion interne est
reçue plusieurs fois successivement peu avant l'instant (9) de la fermeture de la
soupape d'admission.
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le nombre de balayages individuels (12) à l'intérieur de la séquence (10) de balayages
dépend de la pulsation de base du moteur à combustion interne.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la séquence (10) des balayages individuels (12) est d'environ 160 µs.
5. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
à partir du nombre de balayages individuels (12) à l'intérieur de la séquence de balayages
(10), on dispose d'une valeur de régime représentative pour le calcul du niveau de
remplissage en gaz neuf dans le cylindre.
6. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la génération de la séquence de balayages (10) s'effectue après écoulement d'une période
(4) suivant un repère de référence (5).
7. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la séquence de balayages (10) est générée après le passage du point mort bas (8) du
cylindre respectif du moteur à combustion interne.
8. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la séquence de balayages (10) est générée par un microcontrôleur ayant une fréquence
de quartz de 24 MHz, pour des temps de conversion analogique/numérique A/N d'environ
10 µs.