| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 282 465 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.12.2003 Patentblatt 2003/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.05.2001 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B01F 7/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE0101/812 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 0108/7474 (22.11.2001 Gazette 2001/47) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUM MISCHEN VON STOFFEN
DEVICE FOR MIXING MATERIALS
DISPOSITIF MELANGEUR DE MATIERES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
16.05.2000 DE 10023694
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.02.2003 Patentblatt 2003/07 |
| (73) |
Patentinhaber: YSTRAL GmbH MASCHINENBAU + PROCESSTECHNIK |
|
79282 Ballrechten-Dottingen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- JACOB, Hans-Joachim
79282 Ballrechten-Dottingen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: RACKETTE Partnerschaft Patentanwälte |
|
Postfach 13 10 79013 Freiburg 79013 Freiburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 040 513 US-A- 6 000 840
|
US-A- 5 540 499
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Mischen von Stoffen, insbesondere zum Dispergieren,
Suspendieren und Emulgieren von Gasen und/oder Flüssigkeiten und/oder fließfähigen
festen Stoffen, mit einem eine Trennscheibe oder mehrere Trennscheiben, Innenflügel
und Außenflügel aufweisenden Rotor und mit einem topfartigen Stator, dessen Wand bis
zu einem den Stator abschließenden Randsteg von Ausnehmungen durchbrochen sowie zwischen
den Innenflügeln und Außenflügeln des Rotors angeordnet ist, wobei der Rotor und der
Stator in einer Mischkammer angeordnet sind, in die auf einer Seite einer Trennscheibe
ein erster Produkteinlaßstutzen, auf der anderen Seite der betreffenden Trennscheibe
ein zweiter Produkteinlaßstutzen und ein der Trennscheibe zugeordneter Produktauslaßstutzen
münden.
[0002] Eine Vorrichtung des eingangs genannten Art ist aus US-A-5,540,499 bekannt. Die vorbekannte
Vorrichtung, weist einen Stator auf, der in einer über Produkteinlaßstutzen mit den
zu mischenden Stoffen beaufschlagbaren Mischkammer angeordnet ist. In die Wand des
Stators sind bis zu einem den Stator abschließenden Randsteg regelmäßig verteilte
rundliche, gleich dimensionierte Ausnehmungen eingebracht. Weiterhin ist ein mit einer
Trennscheibe sowie Innenflügeln und Außenflügeln ausgebildeter drehbarer Rotor vorhanden,
wobei die Trennscheibe innerhalb des Rotors angeordnet ist. Durch das Zusammenwirken
von Stator und Rotor werden in die Mischkammer eingetragene Stoffe miteinander intensiv
durchmischt. Obwohl bei einer derartigen, üblicherweise auch als Inline-Dispergierer
bezeichneten Vorrichtung bereits verhältnismäßig gute Mischergebnisse erzielt werden,
ist in der Praxis eine Durchmischung bei höherem Durchsatz und einer möglichst flexiblen
Anpassung an die jeweils erforderlichen Mischverhältnisse wünschenswert.
[0003] Aus DE-B-10 40 513 ist eine Vorrichtung zum Mischen von Stoffen bekannt, die als
Eintauchgerät oder sogenannter Chargendispergierer ausgebildet ist und über einen
zylindrischen Stator mit zwei Reihen von in die Wand des Stators in Umfangsrichtung
eingebrachten schlitzförmigen, unter einem Winkel in radialer Richtung ausgerichteten
Statorausnehmungen verfügt. Zwischen den Reihen von Statorausnehmungen ist ein Zwischensteg
ausgebildet. Die Dimensionen der Statorausnehmungen einer Reihe sind von den Dimensionen
der Statorausnehmungen der anderen Reihe verschieden.
[0004] Weiterhin weist die letztgenannte Vorrichtung einen zylinderförmigen Rotor auf, der
drehbar innerhalb des Stators angeordnet ist, wobei die Innenwand des Stators und
die Außenwand des Rotors mit einem sehr kleinen Abstand voneinander angeordnet sind.
Die Wand des Rotors ist ebenfalls mit zwei Reihen von schlitzförmigen, radial ausgerichteten
Rotorausnehmungen ausgebildet, wobei jedoch die Dimensionen der Rotorausnehmungen
in jeder Reihe gleich sind. Zwischen den Reihen von Rotorausnehmungen ist eine Trennscheibe
vorhanden, die zum Verbinden von zwei beidseitig der Trennscheibe gelegenen Mischbereichen
mit einer Anzahl von axial ausgerichteten Verbindungsausnehmungen ausgebildet ist.
[0005] Die letztgenannte Vorrichtung weist jedoch den Nachteil auf, dass aufgrund der sich
durch die Ausgestaltung als Eintauchgerät ergebenden Doppelaufgabe, nämlich neben
einem Mischen der Stoffe selbst auch noch den Inhalt des Behälters umwälzen zu müssen,
in den sie eingetaucht ist, das Mischergebnis trotz der für eine bessere Umwälzung
vorgesehenen Verbindungsausnehmungen insbesondere bei verhältnismäßig großen Behältern
nicht befriedigend ist, so dass sich dieser Gerätetyp zum Mischen größerer Stoffmengen
nicht durchgesetzt hat.
[0006] Aus US-A-6,000,840 ist eine ebenfalls als Eintauchgerät ausgebildete Vorrichtung
zum Mischen von Stoffen mit einem zylinderförmigen Stator bekannt, der über zwei Reihen
von in die Wand eingebrachte längliche Ausnehmungen verfügt. Die Ausnehmungen der
Reihen sind radial zueinander versetzt und winklig zu einer Mittelebene des Stators
aufeinander zu laufend ausgerichtet. Der drehbar innerhalb des Stators gelagerte Rotor
weist sich über den gesamten Innendurchmesser und die Höhe des Stators erstreckende,
V-förmig ausgebildete Innenflügel auf, wobei die Schenkel der Innenflügel jeweils
entgegen der Längsrichtung der Ausnehmungen ausgerichtet sind. Dadurch wird zwar eine
verhältnismäßig gute Dispergierwirkung erzielt, allerdings bestehen ebenfalls die
vorgenannten, für Eintauchgeräte typischen Nachteile.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Vorrichtungen der eingangs genannten Art
anzugeben, mit denen bei einem verhältnismäßig hohen Durchsatz mit verhältnismäßig
geringen Änderungsarbeiten unterschiedlichste Durchsatz- und Mischverhältnisse eingestellt
werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß einem ersten
Typ erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Randsteg in der Ebene einer Trennscheibe
angeordnet ist und dass die oder jede Trennscheibe die Mischkammer in getrennte Mischbereiche
unterteilt, wobei ein Stoffaustausch zwischen den Mischbereichen innerhalb der Mischkammer
verhindert ist.
[0009] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß einem zweiten
Typ erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in die Wand des Stators in Umfangsrichtung
wenigstens zwei Reihen von Ausnehmungen eingebracht sind, wobei die Dimensionen der
Ausnehmungen einer Reihe gegenüber den Dimensionen der Ausnehmungen wenigstens einer
anderen Reihe verschieden sind, und dass zwischen zwei benachbarten Reihen von Ausnehmungen
jeweils ein umfänglich durchgehender Zwischensteg ausgebildet ist, der in der Ebene
einer zugeordneten Trennscheibe des Rotors angeordnet ist, und dass die oder jede
Trennscheibe die Mischkammer in getrennte Mischbereiche unterteilt, wobei ein Stoffaustausch
zwischen den Mischbereichen innerhalb der Mischkammer verhindert ist.
[0010] Beiden erfindungsgemäßen Vorrichtungen liegt die einzige allgemeine erfinderische
Idee zugrunde, die Wand des Stators in durch die Trennscheibe getrennten Mischbereichen
der Mischkammer verschieden auszugestalten, um bei einem Ersteintrag eines Stoffes
in einen Mischbereich Durchsatz- und Mischverhältnisse einstellen zu können, die von
den entsprechenden Verhältnissen eines auf der anderen Seite der jeweiligen Trennscheibe
gelegenen Mischbereichs verschieden sind. Dabei kann die Vorrichtung des ersten Typs
als Grenzfall der Vorrichtung des zweiten Typs mit einer einzigen sich über den gesamten
Umfang der Wand erstreckenden Ausnehmung angesehen werden.
[0011] Durch das Vorsehen von wenigstens einem Zwischensteg bei einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung des zweiten Typs können auch in Längsrichtung verhältnismäßig groß dimensionierte
Statoren verwendet werden, ohne dass die Gefahr von Brüchen von Materialstreifen zwischen
Ausnehmungen durch die mechanisch stabilisierende Wirkung des oder jedes Zwischensteges
besteht.
[0012] Bei Vorsehen von mehreren Trennscheiben und einer entsprechenden Anzahl von Stoffeinlässen
und Stoffauslässen können mit erfindungsgemäßen Vorrichtungen auch mehrstufige Mischvorgänge
projektiert werden.
[0013] Bei einer Vorrichtung des ersten Typs ist zum Trennen der Mischbereiche vorteilhafterweise
vorgesehen, dass der Randsteg dünner als die Trennscheibe ausgebildet ist.
[0014] Soll in dem zweiten Mischbereich keine oder allenfalls eine sehr geringe Wirkung
von Mischkräften erfolgen, ist in einer Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
des ersten Typs zweckmäßigerweise vorgesehen, dass eine einzige Reihe von Ausnehmungen
vorgesehen ist, wobei die Ausnehmungen dieser einen Reihe gegenüber der Längsrichtung
des Stators schräg ausgerichtet sind.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung des ersten Typs
ist vorgesehen, dass wenigstens zwei Reihen von Ausnehmungen vorgesehen wird. Diese
Ausgestaltung ist bei mehrstufigen Mischvorgängen vorgesehen.
[0016] Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung des zweiten Typs sowie einer für mehrstufige
Mischvorgänge ausgelegten erfindungsgemäßen Vorrichtung des ersten Typs ist zweckmäßigerweise
vorgesehen, dass die Breiten der Ausnehmungen in verschiedenen Reihen verschieden
sind. Bei einer diesbezüglichen Weiterbildung ist zum Einstellen besonders unterschiedlicher
Mischungsverhältnisse in verschiedenen Mischbereichen zweckmäßig, dass die Anzahl
der Ausnehmungen in wenigstens zwei Reihen jeweils verschieden ist.
[0017] Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung des zweiten Typs und einer für mehrstufige
Mischvorgänge ausgelegten erfiridungsgemäßen Vorrichtung des ersten Typs ist für einen
erhöhten beziehungsweise verminderten Stoffeintrag zweckmäßigerweise vorgesehen, dass
die Ausnehmungen wenigstens einer Reihe gegenüber der Längsrichtung des Stators schräg
ausgerichtet sind. Bei einer diesbezüglichen Weiterbildung ist zweckmäßig, dass Ausnehmungen
von wenigstens zwei Reihen winklig zueinander ausgerichtet sind. Auf diese Weise können
in den jeweiligen Mischbereichen verschiedene Einträge von Stoffen erzielt werden.
[0018] Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung des zweiten Typs und einer für mehrstufige
Mischvorgänge ausgelegten erfindungsgemäßen Vorrichtung des ersten Typs ist zum im
wesentlichen vollständigen Trennen von den Mischbereichen beidseitig einer Trennscheibe
zweckmäßigerweise vorgesehen, dass die Zwischenstege jeweils dünner als ihre zugeordneten
Trennscheiben ausgebildet sind.
[0019] Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der
nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Figuren der
Zeichnung. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer Seitenansicht eine als Mischeinheit mit zwei Stoffeinlässen und einem Stoffauslaß
ausgebildete erfindungsgemäße Vorrichtung, die in einem Kreislauf betrieben wird,
- Fig. 2
- in einer teilgeschnittenen Ansicht eine erste Ausgestaltung einer Mischeinheit mit
einem zwei Reihen von Ausnehmungen aufweisenden Stator,
- Fig. 3 und Fig. 4
- in einer teilgeschnittenen Seitenansicht Ausgestaltungen von Statoren für eine Mischeinheit
gemäß Fig. 2,
- Fig. 5
- in einer teilgeschnittenen Seitenansicht eine weitere Ausgestaltung einer Mischeinheit
mit einem lediglich eine Reihe von Ausnehmungen aufweisenden Stator, der sich lediglich
über einen Teil der Höhe einer Mischkammer erstreckt, und
- Fig. 6
- in einer teilgeschnittenen Seitenansicht eine Ausführung eines Stators für die Mischeinheit
gemäß Fig. 5.
[0020] Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht einen Behälter 1, in dem zu Beginn eines Mischvorganges
eine Flüssigkeit als erster Stoff eines zu erzeugenden Stoffgemisches bevorratet ist.
In den Behälter ragt eine von einem Rührantrieb 2 angetriebene Mischeinrichtung 3
hinein. Vorzugsweise erstreckt sich die Mischeinrichtung 3 bis in den unteren Bereich
des Behälters 1, um eine effektive Durchmischung zu erzielen.
[0021] Am Boden des sich nach unten verjüngenden Behälters 1 ist ein Produktzulaufhahn 4
angesetzt, der weiterhin mit einer ersten Produktzulaufleitung 5 verbunden ist. Die
erste Produktzulaufleitung 5 mündet über einen ersten Produkteinlaßstutzen 6 in eine
Mischeinheit 7 als erfindungsgemäßer Vorrichtung.
[0022] Weiterhin ist an die Mischeinheit 7 ein zweiter Produkteinlaßstutzen 8 angesetzt,
an den ein Produkteinlaßhahn 9 angeflanscht ist. Der Produkteinlaßhahn 9 steht mit
einer zweiten Produktzulaufleitung 10 in Verbindung, die sich in der Darstellung gemäß
Fig. 1 in einen mit Pulver als zweitem Stoff gefüllten Sack 11 erstreckt.
[0023] Zur Durchführung des Mischvorganges ist die Mischeinheit 7 an einen Mischantrieb
12 angeschlossen.
[0024] Schließlich verfügt die Mischeinheit 7 über einen Produktauslaßstutzen 13, an den
ein Produktauslaßhahn 14 angeflanscht ist. Der Produktauslaßhahn 14 steht weiterhin
mit einer Produktabführleitung 15 in Verbindung, die von der oberen Seite her in den
Behälter 1 hineinragt.
[0025] Bei der Durchführung des Mischvorganges zur Vermischung der in dem Behälter 1 bevorrateten
Flüssigkeit als erstem Stoff mit dem in dem Sack 11 bevorrateten Pulver als zweitem
Stoff gelangen die Flüssigkeit und das Pulver in die Mischeinheit 7, werden dort in
einer weiter unten näher erläuterten Weise miteinander vermischt, und das sich daraus
ergebende Produkt gelangt in den Behälter 1 zurück. Dort vermischt sich das unmittelbar
aus der Mischeinheit 7 ausgetretene Produkt mit der Flüssigkeit beziehungsweise dem
bereits gemischten Produkt und wird wieder der Mischeinheit 7 zugeführt, bis der Mischvorgang
mit einem Endprodukt abgeschlossen ist, das dann in dem Behälter 1 vorliegt.
[0026] Fig. 2 zeigt in einer teilgeschnittenen Ansicht eine erste Ausführung der Mischeinheit
7. Die Mischeinheit 7 weist eine Antriebswelle 16 auf, die mit dem in Fig. 1 nicht
dargestellten Mischantrieb 12 verbunden ist. Die Antriebswelle 16 ist drehfest mit
einem Rotor 17 verbunden, der in einer Mischkammer 18 angeordnet ist. Der Rotor 17
weist eine sich radial von einer mit der Antriebswelle 16 verbundenen Steckmuffe 19
nach außen erstreckende Trennscheibe 20 auf. Am äußeren Rand der Trennscheibe 20 sind
umfänglich verteilt axial ausgerichtete Innenflügel 21 vorgesehen, die sich in der
Ausgestaltung gemäß Fig. 2 lediglich auf eine Seite der Trennscheibe 20 erstrecken.
Weiterhin weist der Rotor 17 radial von den Innenflügeln beabstandete Außenflügel
22 auf, die sich im wesentlichen über die gesamte Höhe der Mischkammer 18 erstrecken
und von einer Außenwand 23 der Mischkammer 18 umschlossen sind.
[0027] Weiterhin ist die Mischeinheit 7 mit einem als Doppelreihenstator 24 ausgebildeten
Stator ausgestattet, der an einem die Mischkammer 18 im Bereich des zweiten Produkteinlaßstutzens
8 abschließenden Deckelflansch 25 angebracht ist. Der Doppelreihenstator 24 ist topfartig
mit einer umfänglichen Wand 26 ausgebildet, die zwischen den Innenflügeln 21 und den
Außenflügeln 22 des Rotors 17 angeordnet ist.
[0028] Die Außenwand 23 der Mischkammer 18 ist in einem Auslaßbereich 27 durchbrochen, in
dem der Produktauslaßstutzen 13 angesetzt ist.
[0029] Fig. 3 zeigt in einer teilgeschnittenen Seitenansicht den Doppelreihenstator 24 der
Mischeinheit 7 gemäß Fig. 2. Der Doppelreihenstator 24 verfügt über eine Anzahl von
in einer ersten Reihe 28 umfänglich angeordneten ersten Ausnehmungen 29, die regelmäßig
beabstandet und mit abgerundeten Eckbereichen trapezartig ausgestaltet in die Wand
26 eingebracht sind. Weiterhin ist der Doppelreihenstator 24 mit einer zweiten Reihe
30 von zweiten Ausnehmungen 31 ausgebildet, die ebenfalls umfänglich in die Wand 26
regelmäßig beabstandet eingebracht und mit abgerundeten Eckbereichen ausgestaltet
sind. Die zweiten Ausnehmungen 31 der zweiten Reihe 30 sind gegenüber den ersten Ausnehmungen
29 der ersten Reihe 28 in Umfangsrichtung weniger breit ausgebildet. Weiterhin ist
die Anzahl der Ausnehmungen 31 in der zweiten Reihe 31 größer als die Anzahl der ersten
Ausnehmungen 29 in der ersten Reihe 28.
[0030] In der Ausgestaltung des Doppelreihenstators 24 gemäß Fig. 3 sind die Ausnehmungen
29, 31 gegenüber der Längsachse des Doppelreihenstators 24 geneigt ausgerichtet, wobei
die Ausnehmungen 29, 31 zueinander ebenfalls winklig angeordnet sind.
[0031] Zwischen den Ausnehmungen 29, 31 der beiden Reihen 28, 30 ist ein Zwischensteg 32
ausgebildet, der in Umfangsrichtung geschlossen ist. Die Dicke des Zwischenstegs 32
in axialer Richtung des Doppelreihenstators 24 ist geringer als die Dicke der Trennscheibe
20 in axialer Richtung des Rotors 17.
[0032] Der Mischvorgang geht mit einer Mischeinheit 7 gemäß Fig. 2 und Fig. 3 wie folgt
vonstatten. In den ersten Produkteinlaßstutzen 6 tritt Flüssigkeit beziehungsweise
bereits teilgemischtes Produkt aus dem Behälter 1 in die Mischkammer 18 ein. Über
den zweiten Produkteinlaßstutzen 8 gelangt beispielsweise Pulver als zweiter Stoff
in die Mischkammer 18. Durch die Trennscheibe 20 wird die Mischkammer 18 in einen
ersten Mischbereich und einen zweiten Mischbereich unterteilt, wobei in jedem Mischbereich
eine Reihe 28, 30 von jeweils unterschiedlich dimensionierten Ausnehmungen 29, 31
wirkt. Dabei ist durch die gegenüber dem Zwischensteg 32 dickere Ausgestaltung der
Trennscheibe 20 sowie ein Eintauchen der Wand 26 des Stators zwischen die Innenflügel
21 und die Außenflügel 22 des Rotors 17 sichergestellt, dass zwischen den Mischbereichen
ein Stoffaustausch verhindert ist.
[0033] Bei der Mischeinheit 7 gemäß Fig. 2 mit dem Doppelreihenstator 24 gemäß Fig. 3 erfolgt
in dem ersten Mischbereich durch die verhältnismäßig groß dimensionierten ersten Ausnehmungen
29 eine bereits verhältnismäßig gute Durchmischung, verbunden mit einem verhältnismäßig
hohen Durchsatz des eintretenden zweiten Stoffes. In dem zweiten Mischbereich erfolgt
durch die relativ zu den Abmessungen der ersten Ausnehmungen 29 der ersten Reihe 28
schmalere Dimensionierung der zweiten Ausnehmungen 31 der zweiten Reihe 30 eine gegenüber
dem ersten Mischbereich wesentlich intensivere Durchmischung des bereits kurz nach
Beginn des Mischvorganges teilgemischten Produkts bei einem noch hinreichend großen
Durchsatz. Durch die in Umlaufrichtung pfeilartige Ausrichtung der Ausnehmungen 29,
31 ist weiterhin die Förderwirkung in beiden Mischbereichen gegenüber einer Ausrichtung
parallel zu der Längsrichtung des Doppelreihenstators 24 erhöht.
[0034] Fig. 4 zeigt eine Abwandlung des Doppelreihenstators 24 gemäß Fig. 3, bei der die
zweiten Ausnehmungen 31 der zweiten Reihe 30 parallel zu den ersten Ausnehmungen 29
der ersten Reihe 28 und die Ausnehmungen 29, 31 jeweils schräg zu der Längsachse des
Doppelreihenstators 24 ausgerichtet sind. Bei dieser Abwandlung wird eine verhältnismäßig
intensive Einförderung insbesondere von Pulver als zweiten Stoff in den ersten Mischbereich
beibehalten, während durch die von der Umlaufrichtung des Rotors 17 abgewandte Ausrichtung
der zweiten Ausnehmungen 31 der zweiten Reihe 30 gegenüber der Ausbildung gemäß Fig.
3 in dem zweiten Mischbereich eine intensivere Durchmischung bei etwas herabgesetztem
Durchsatz erzielt ist.
[0035] Es versteht sich, dass weitere Varianten bezüglich der Ausrichtung und Dimensionierung
der Ausnehmungen 29, 31 der Reihen 28, 30 in Abhängigkeit der jeweils in den Mischbereichen
zu erzielenden Durchsätze sowie Mischungsintensitäten vorgesehen sein können. Falls
beispielsweise der über den zweiten Produkteinlaßstutzen 8 zugeführte zweite Stoff
bei dem Ersteintrag bereits verhältnismäßig intensiv eingemischt werden muß, danach
jedoch nur noch verhältnismäßig geringen Mischungskräften unterworfen werden darf,
werden die Ausnehmungen in dem ersten Mischbereich bei einer verhältnismäßig hohen
Anzahl relativ klein dimensioniert und die Ausnehmungen in dem zweiten Mischbereich
bei verhältnismäßig großer Dimensionierung weniger zahlreich sein.
[0036] Fig. 5 zeigt eine Mischeinheit 7, die bis auf den Stator entsprechend der anhand
Fig. 2 erläuterten Mischeinheit 7 ausgebildet ist. Dabei sind gleiche Elemente mit
gleichen Bezugszeichen versehen und im weiteren nicht näher erläutert. Die Mischeinheit
7 gemäß Fig. 5 ist mit einem Einfachreihenstator 33 als Stator ausgebildet, dessen
Wand 34 sich lediglich bis in den Bereich der Trennscheibe 20 des Rotors 17 und damit
lediglich über den ersten Mischbereich der Mischkammer 18 erstreckt, so dass der Zwischenraum
zwischen den Innenflügeln 21 und Außenflügeln 22 des Rotors 17 in dem zweiten Mischbereich
frei ist.
[0037] Fig. 6 zeigt in einer Seitenansicht den Einfachreihenstator 33 gemäß Fig. 5. In die
Wand 34 des Einfachreihenstators 33 sind Ausnehmungen 35 eingebracht, die in lediglich
einer Reihe 36 angeordnet und entsprechend den Ausnehmungen 29, 31 der anhand Fig.
3 und Fig. 4 erläuterten Doppelreihenstatoren 24 gegenüber der Längsrichtung schräg
angeordnet sind. Die Ausnehmungen 35 enden an ihrer in Richtung der Mitte der Mischkammer
18 weisenden Seite in einen Randsteg 37, der entsprechend dem Zwischensteg 32 der
Doppelreihenstatoren 24 dünner als die Trennscheibe 20 ausgebildet ist.
[0038] Der Mischvorgang unter Verwendung eines Einfachreihenstators 33 entspricht grundsätzlich
dem anhand Fig. 2 und Fig. 3 erläuterten Mischvorgang mit einem Doppelreihenstator
24, wobei der Einfachreihenstator 33 als theoretischer Grenzfall eines Doppelreihenstators
24 mit einer einzigen sich über den gesamten Umfang erstreckenden Ausnehmung in der
zweiten Reihe angesehen werden kann. Bei Einsatz eines Einfachreihenstators 33 ist
der Mischvorgang in dem zweiten Mischbereich allein durch das Zusammenwirken der Innenflügel
21 und Außenflügel 22 des Rotors 17 bestimmt, wobei hierdurch keine oder allenfalls
äußerst geringe Durchmischung beispielsweise bei sehr scherempfindlichen Produkten
wie Mikroballons, Hohlkügelchen oder verdickenden Polymeren erfolgt.
1. Vorrichtung zum Mischen von Stoffen, insbesondere zum Dispergieren, Suspendieren und
Emulgieren von Gasen und/oder Flüssigkeiten und/oder fließfähigen festen Stoffen,
mit einem eine Trennscheibe (20) oder mehrere Trennscheiben, Innenflügel (21) und
Außenflügel (22) aufweisenden Rotor (17) und mit einem topfartigen Stator (33), dessen
Wand (34) bis zu einem den Stator (33) abschließenden Randsteg (37) von Ausnehmungen
(35) durchbrochen sowie zwischen den Innenflügeln (21) und Außenflügeln (22) des Rotors
(17) angeordnet ist, wobei der Rotor (17) und der Stator (33) in einer Mischkammer
(18) angeordnet sind, in die auf einer Seite einer Trennscheibe (20) ein erster Produkteinlaßstutzen
(6), auf der anderen Seite der betreffenden Trennscheibe (20) ein zweiter Produkteinlaßstutzen
(8) und ein der Trennscheibe (20) zugeordneter Produktauslaßstutzen (13) münden, dadurch gekennzeichnet, dass der Randsteg (37) in der Ebene einer Trennscheibe (20) angeordnet ist und dass die
oder jede Trennscheibe (20) die Mischkammer (18) in getrennte Mischbereiche unterteilt,
wobei ein Stoffaustausch zwischen den Mischbereichen innerhalb der Mischkammer (18)
verhindert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Randsteg (37) dünner als die Trennscheibe (20) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Reihe (36) von Ausnehmungen (35) vorgesehen ist, wobei die Ausnehmungen
(35) dieser einen Reihe (36) gegenüber der Längsrichtung des Stators (33) schräg ausgerichtet
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Reihen von Ausnehmungen vorgesehen sind.
5. Vorrichtung zum Mischen von Stoffen, insbesondere zum Dispergieren, Suspendieren und
Emulgieren von Gasen und/oder Flüssigkeiten und/oder fließfähigen festen Stoffen,
mit einem eine Trennscheibe (20) oder mehrere Trennscheiben, Innenflügel (21) und
Außenflügel (22) aufweisenden Rotor (17) und mit einem topfartigen Stator (24), dessen
Wand (26) bis zu einem den Stator (24) abschließenden Randsteg von Ausnehmungen (29,
31) durchbrochen sowie zwischen den Innenflügeln (21) und Außenflügeln (22) des Rotors
(17) angeordnet ist, wobei der Rotor (17) und der Stator (24) in einer Mischkammer
(18) angeordnet sind, in die auf einer Seite einer Trennscheibe (20) ein erster Produkteinlaßstutzen
(6), auf der anderen Seite der betreffenden Trennscheibe (20) ein zweiter Produkteinlaßstutzen
(8) und ein der Trennscheibe (20) zugeordneter Produktauslaßstutzen (13) münden, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wand (26) des Stators (24) in Umfangsrichtung wenigstens zwei Reihen (28,
30) von Ausnehmungen (29, 31) eingebracht sind, wobei die Dimensionen der Ausnehmungen
(29, 31) einer Reihe (28, 30) gegenüber den Dimensionen der Ausnehmungen (31, 29)
wenigstens einer anderen Reihe (30, 28) verschieden sind, und dass zwischen zwei benachbarten
Reihen (28, 30) von Ausnehmungen (29, 31) jeweils ein umfänglich durchgehender Zwischensteg
(32) ausgebildet ist, der in der Ebene einer zugeordneten Trennscheibe (20) des Rotors
(17) angeordnet ist, und dass die oder jede Trennscheibe (20) die Mischkammer (18)
in getrennte Mischbereiche unterteilt, wobei ein Stoffaustausch zwischen den Mischbereichen
innerhalb der Mischkammer (18) verhindert ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breiten der Ausnehmungen (29, 31) in verschiedenen Reihen (28, 30) verschieden
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Ausnehmungen (29, 31 ) in wenigstens zwei Reihen (28, 30) jeweils
verschieden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (29, 31) wenigstens einer Reihe (28, 30) gegenüber der Längsrichtung
des Stators (24, 33) schräg ausgerichtet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Ausnehmungen (29, 31 ) von wenigstens zwei Reihen (28, 30) winklig zueinander ausgerichtet
sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenstege (32) jeweils dünner als ihre zugeordneten Trennscheiben (20) ausgebildet
sind.
1. Device for mixing substances, in particular for dispersing, suspending and emulsifying
gases and/or liquids and/or flow-capable solid materials, with a rotor (17) having
a separator screen (20) or a plurality of separator screens, an inner wing (21) and
an outer wing (22) and a pot-shaped stator (33), whose wall (34) is perforated by
recesses (35) as far as an edge web (37) delimiting the stator (33) and is arranged
between the inner wings (21) and the outer wings (22) of the rotor (17), whereby the
rotor (17) and the stator (33) are arranged in a mixing chamber (18) into which, on
one side of one separator screen (20), a first product inlet port (6) and, on the
other side of the respective separator screen (20), a second product inlet port (8)
and a product outlet port (13) assigned to the separator screen (20) open, characterised in that the edge web (37) is arranged in the plane of a separator screen (20) and that the
or each separator screen (20) divides the mixing chamber (18) into separate mixing
regions, whereby a substance exchange between the mixing regions within the mixing
chamber (18) is prevented.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the edge web (37) is designed to be thinner than the separator screen (20).
3. Device according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that a single row (36) of recesses (35) is provided, whereby the recesses (35) of this
one row (36) are oriented obliquely with respect to the longitudinal direction of
the stator (33).
4. Device according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that at least two rows of recesses are provided.
5. Device for mixing substances, in particular for dispersing, suspending and emulsifying
gases and/or liquids and/or flow-capable solid materials, with a rotor (17) having
a separator screen (20) or a plurality of separator screens, an inner wing (21) and
an outer wing (22) and a pot-shaped stator (24), whose wall (26) is perforated by
recesses (29, 31) as far as an edge web delimiting the stator (24) and is arranged
between the inner wings (21) and the outer wings (22) of the rotor (17), whereby the
rotor (17) and the stator (24) are arranged in a mixing chamber (18) into which, on
one side of one separator screen (20), a first product inlet port (6) and, on the
other side of the respective separator screen (20), a second product inlet port (8)
and a product outlet port (13) assigned to the separator screen (20) open, characterised in that at least two rows (28, 30) of recesses (29, 31) are introduced into the wall (26)
of the stator (24) in the circumferential direction, whereby the dimensions of the
recesses (31, 29) of one row (28, 30) are different from the dimensions of the recesses
(31, 29) of at least one other row (30, 28) and that, in each case, between two adjacent
rows (28, 30) of recesses. (29, 31) a continuous peripheral intermediate web (32)
is formed, which is arranged in the plane of an associated separator screen (20) of
the rotor (17), and that the or each separator screen (20) divides the mixing chamber
(18) into separate mixing regions, whereby a substance exchange between the mixing
regions within the mixing chamber (18) is prevented.
6. Device according to Claim 4 or Claim 5, characterised in that the width of the recesses (29, 31) is different in different rows (28, 30) .
7. Device according to one of the claims 4 to 6, characterised in that the number of recesses (29, 31) is different in at least two rows (28, 30).
8. Device according to one of the claims 4 to 7, characterised in that the recesses (29, 31) of at least one row (28, 30) are oriented obliquely with respect
to the longitudinal direction of the stator (24, 33).
9. Device according to Claim 8, characterised in that recesses (29, 31) of at least two rows (28, 30) are directed at an angle to each
other.
10. Device according to one of the claims 4 to 9, characterised in that the intermediate webs (32) are each designed thinner than their associated separator
screens (20).
1. Dispositif pour mélanger des matières, en particulier pour disperser, mettre en suspension
et émulsifier des gaz et/ou des liquides et/ou des matières solides coulables, comprenant
un disque de séparation (20) ou plusieurs disques de séparation, un rotor (17) présentant
des ailettes internes (21) et des ailettes externes (22), et avec un stator en forme
de pot (33), dont la paroi (34), jusqu'à une nervure périphérique (37) fermant le
stator (33), est interrompue par des évidements (35) et est disposée entre les ailettes
internes (21) et les ailettes externes (22) du rotor (17), le rotor (17) et le stator
(33) étant disposés dans une chambre de mélange (18) dans laquelle débouchent, d'un
côté d'un disque de séparation (20), une première tubulure d'entrée de produit (6),
et de l'autre côté du disque de séparation (20) concerné, une deuxième tubulure d'entrée
de produit (8) et une tubulure de sortie de produit (13) associée au disque de séparation
(20), caractérisé en ce que la nervure périphérique (37) est disposée dans le plan d'un disque de séparation
(20) et en ce que le ou chaque disque de séparation (20) divise la chambre de mélange (18) en zones
de mélange séparées, un échange de matière étant empêché entre les zones de mélange
à l'intérieur de la chambre de mélange (18).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la nervure périphérique (37) est réalisée de manière plus mince que le disque de
séparation (20).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce qu'une rangée unique (36) d'évidements (35) est prévue, les évidements (35) de cette
rangée (36) étant orientés en biais par rapport à la direction longitudinale du stator
(33).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins deux rangées d'évidements sont prévues.
5. Dispositif pour mélanger des matières, en particulier pour disperser, mettre en suspension
et émulsifier des gaz et/ou des liquides et/ou des matières solides coulables, comprenant
un disque de séparation (20) ou plusieurs disques de séparation, un rotor (17) présentant
des ailettes internes (21) et des ailettes externes (22), et avec un stator en forme
de pot (24), dont la paroi (26), jusqu'à une nervure périphérique fermant le stator
(24), est interrompue par des évidements (29, 31) et est disposée entre les ailettes
internes (21) et les ailettes externes (22) du rotor (17), le rotor (17) et le stator
(24) étant disposés dans une chambre de mélange (18) dans laquelle débouchent, d'un
côté d'un disque de séparation (20), une première tubulure d'entrée de produit (6),
et de l'autre côté du disque de séparation (20) concerné, une deuxième tubulure d'entrée
de produit (8) et une tubulure de sortie de produit (13) associée au disque de séparation
(20), caractérisé en ce qu'au moins deux rangées (28, 30) d'évidements (29, 31) sont pratiquées dans la paroi
(26) du stator (24) dans la direction périphérique, les dimensions des évidements
(29, 31) d'une rangée (28, 30) étant différentes par rapport aux dimensions des évidements
(31, 29) d'au moins une autre rangée (30, 28), et en ce qu'entre deux rangées voisines (28, 30) d'évidements (29, 31) est réalisée à chaque fois
une nervure intermédiaire (32) continue sur toute la périphérie, qui est disposée
dans le plan d'un disque de séparation (20) associé du rotor (17), et en ce que le ou chaque disque de séparation (20) divise la chambre de mélange (18) en zones
de mélange séparées, un échange de matière étant empêché à l'intérieur de la chambre
de mélange (18) entre les zones de mélange.
6. Dispositif selon la revendication 4 ou la revendication 5, caractérisé en ce que les largeurs des évidements (29, 31) sont différentes dans différentes rangées (28,
30).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le nombre des évidements (29, 31) dans au moins deux rangées (28, 30) est à chaque
fois différent.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que les évidements (29, 31) d'au moins une rangée (28, 30) sont orientés obliquement
par rapport à la direction longitudinale du stator (24, 33).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que les évidements (29, 31) d'au moins deux rangées (28, 30) sont orientés suivant un
certain angle les uns par rapport aux autres.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que les nervures intermédiaires (32) sont réalisées à chaque fois de manière plus mince
que leurs disques de séparation associés (20).