TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befeuchten von flüssigkeitsaufnehmenden
Mitteln für die Körperhygiene oder -pflege, wie Toilettenpapier, Wattebäusche, Reinigungstücher,
Wattepads, Vliese oder dergleichen mit einem System-Behälter, in dem die Flüssigkeit
zum Befeuchten gespeichert ist, wie z.B. im Dokument
DE-297 16 687 U1 beschrieben wird.
[0002] Die Reinigung des Darmausgangs beim Stuhlgang ausschließlich mit trockenem Toilettenpapier
ist nach hygienischen Gesichtspunkten unbefriedigend und vermittelt sehr häufig ein
Gefühl des Unwohlseins und der Unsicherheit. Niemand würde auf den Gedanken kommen,
entsprechend verschmutzte Hände oder Gesichtspartien lediglich mit einem trockenen
Papier zu reinigen.
STAND DER TECHNIK
[0003] Um den Anforderungen an eine erhöhte Hygiene gerecht zu werden, ist es bekannt, feuchte
Toilettenpapiere einzusetzen. Diese haben jedoch eine Reihe von Nachteilen.
[0004] Feuchte Toilettenpapiere sind gefaltet und aufeinandergeschichtet in einer Box erhältlich.
Bei der Entnahme ist das Separieren der Tücher voneinander sehr mühselig und benötigt
sehr häufig die zweite Hand. Das Verschließen der Box nach der Entnahme ist ein weiterer
umständlicher, aber nötiger Vorgang, da sonst die feuchten Tücher sehr schnell austrocknen.
[0005] Ein sehr entscheidender Nachteil der feuchten Tücher besteht darin, dass sie sich
in Flüssigkeit, also auch im Abwasser, sehr schlecht und langsam zersetzen, was häufig
die Ursache von Rohrverstopfungen ist. Auch im weiteren ökologischen Kreislauf ist
die Resistenz gegen Feuchtigkeit und Flüssigkeit derartiger Tücher sehr problematisch
und erfordert entsprechende Maßnahmen in Kläranlagen und allgemein bei der Abwassereinleitung
in Flüsse.
[0006] Weiterhin sind verschiedene Lösungen bekannt, die sich mit dem Gedanken befassen,
normales Toilettenpapier zu befeuchten.
[0007] Einige Lösungen feuchten das normale Toilettenpapier in einem Gerät durch Kontaktaufnahme
mit einem nassen Vlies, das zuvor durch die Reinigungsflüssigkeit, die sich in einem
offenen Behälter befindet, gezogen wird, solange der Streifen mit den einzelnen Blättern
von der Rolle abrollt. Dies bedeutet, dass das benetzte Toilettenpapier mit einer
gewissen Kraft aus der Einrichtung gezogen wird, wobei die Vorratsrolle zum Abwickeln
gebracht wird. Eine derartige Lösung ist beispielsweise in der
WO 99/53816 beschrieben. Die Folge ist, dass der Toilettenpapierstreifen durch die Feuchtigkeit
bereits angelöst und damit mechanisch nicht mehr sehr beanspruchbar ist und dadurch
oftmals ungewollt abreißt. Erneutes, umständliches und zeitaufwendiges Einfädeln des
Streifens in die Einrichtung ist danach nötig. Häufig ist es sehr umständlich, die
Flüssigkeiten in diese Einrichtung nachzufüllen, wobei die Gefahr des Verschüttens
besteht. Außerdem ist durch den offenen Behälter die Möglichkeit gegeben, dass die
Reinigungsflüssigkeit verunreinigt werden kann.
[0008] Andere Lösungen sprühen Flüssigkeit auf normales Toilettenpapier, um diesen Feuchtigkeitseffekt
zu erzielen. So ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 89 03 900 bekannt,
einen flexiblen Vorratsbehälter einzusetzen, der zusammengedrückt wird und durch die
Volumenreduzierung die bevorratete Reinigungsflüssigkeit über einen Sprühkopf herausgedrückt
und auf das Papier zerstäubt wird. Eine derartige Lösung wird den unterschiedlichen
Papierarten und den unterschiedlichen Aufbauten der Toilettenpapiere nicht gerecht,
da die austretende Menge nur nach Gefühl und nicht exakt durch Vorwahl dosiert werden
kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich der Behälter durch die Formrückbildung
mit Luft füllt, die beim erneuten Flüssigkeitsspenden, das heißt vor dem Austritt
von Reinigungsflüssigkeit, zunächst entweichen muss.
[0009] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 91 12 823 ist ein Flüssigkeitsspender für Toilettenpapier
bekannt, bei dem die Flüssigkeit über einen Kugel-Wälz-Körper, der Teil eines Ventils
ist, aus einem Vorratsbehälter auf das normale Toilettenpapier abgegeben wird. Dies
ist ebenfalls, was die auf das Papier abzugebende Flüssigkeitsdosis anbelangt, sehr
ungenau, zumal die Übergabestelle dem Einsichtsbereich gegenüber verdeckt ist. Weiterhin
erfordert die Flüssigkeitsübergabe geraume Zeit, wenn das Papier ausreichend befeuchtet
werden soll. Die dabei eingesetzten gängigen Ventile besitzen in der Regel den Nachteil,
dass diese nach einiger Zeit nicht mehr dicht schließen, da Partikel über den Wälz-Körper
in das Ventil gelangen. Infolge der Undichtigkeit tritt Befeuchtungslösung ungewollt
aus und verursacht Verschmutzungen der Umgebung.
[0010] Neben Toilettenpapier werden für die Körpertoilette auch weitere feuchtigkeitsaufnehmende
Mittel eingesetzt, wie beispielsweise Wattebäusche, Reinigungstücher oder dergleichen.
Vielfach stehen Reinigungsflüssigkeiten im sanitären Bereich in Flaschen oder sonstigen
Vorratsbehältern für die Körpertoilette zur Verfügung. Um die Flüssigkeit auf die
erwähnten Träger zur Reinigung zu bringen, müssen die Flaschen geöffnet, zur Inhaltsabgabe
mit dem Träger kontaktiert und gedreht und anschließend wieder verschlossen und weggestellt
werden.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0011] Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die
Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde, eine Vorrichtung zum Befeuchten
von flüssigkeitsaufnehmenden Mitteln anzugeben, die die hygienischen Standards erfüllt,
die eine einfache Bedienbarkeit gewährleistet, die eine dauerhaft zuverlässige Funktion
hinsichtlich der Befeuchtung und Bedienung gewährleistet und die wirtschaftlich eingesetzt
werden kann.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Befeuchten von flüssigkeitsaufnehmenden Mitteln
ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0013] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Kapillareinheit,
insbesondere beabstandet zum Verteilerteller angeordnet ist und als Benetzungssieb
oder Gittereinheit mit durchgehenden Ausnehmungen ausgebildet ist.
[0014] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung zeichnet sich dadurch aus, dass die Ausnehmungen
des Benetzungssiebes beziehungsweise der Gittereinheit so angeordnet und dimensioniert
sind, dass sie eine kapillare Wirkung gegenüber der/des infolge des Bewegungshubs
in den Zwischenraum zwischen Verteilerteller und Benetzungssieb beziehungsweise in
die Trichtereinheit eingebrachten Flüssigkeit beziehungsweise Flüssigkeitsnebels aufweisen,
sodass am aufgelegten flüssigkeitsaufnehmenden Mittel der Löschblatteffekt eintritt.
[0015] Alternativ kann die Kapillareinheit auch als Schwamm ausgebildet sein.
[0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung bietet den Vorteil, bequem und hygienisch einwandfrei
Toilettenpapier mit einer Hand zu befeuchten, wobei die abgegebene Reinigungsflüssigkeit,
entsprechend Qualität und Aufbau des Toilettenpapiers, an der Vorrichtung voreinstellbar
ist. Durch einfaches Auflegen der feuchtigkeitsaufnehmenden Mittel auf die Kapillareinheit
beziehungsweise das Benetzungssieb und einfaches Ausführen der Hubbewegung werden
die Mittel im voreingestellten Maße befeuchtet.
[0017] Damit es zu einer zuverlässigen Verteilung der in den Zwischenraum eingebrachten
Flüssigkeit kommt, zeichnet sich eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dadurch aus, dass das Benetzungssieb beziehungsweise die Gittereinheit
unterseitig in dem der Düse der Ventileinheit gegenüberliegenden Bereich eine Prallfläche
aufweist.
[0018] Bevorzugt weist der Ventilteller/die Trichtereinheit zumindest einen Ablauf auf,
über den überschüssige Flüssigkeit abfließen kann, sodass es für den Fall, dass zunächst
das Volumen der einzubringenden Flüssigkeit als zu hoch eingestellt worden ist, zu
keiner Überbefeuchtung beispielsweise des Toilettenpapiers kommt.
[0019] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Verteilereinrichtung
mit System-Behälter in einem Gehäuse lösbar angeordnet ist. Durch diese Maßnahme ist
es möglich, mit einem Nachfüll-System zu arbeiten, das heißt, dass das Gehäuse mit
der Verteilereinrichtung erhalten bleibt und lediglich der System-Behälter ausgetauscht
wird.
[0020] Eine einfache Handhabung zeichnet sich gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung dadurch
aus, dass das Gehäuse oberseitig einen Gehäusedeckel zum lösbar dichten Verschließen
der Verteilereinrichtung und vorderseitig eine Gehäuse-Tür, durch deren Öffnen der
System-Behälter mit oder ohne Verteilereinrichtung in das Gehäuse eingestellt beziehungsweise
aus dem Gehäuse entnommen werden kann, aufweist.
[0021] Um eine Einstellung auf unterschiedliche Qualitäten hinsichtlich der Saugfähigkeit
der zu befeuchtenden Mittel zu gewährleisten, zeichnet sich eine besonders vorteilhafte
Alternative dadurch aus, dass das Volumen der in den Zwischenraum einbringbaren Flüssigkeit
beziehungsweise die in die Trichtereinheit einbringbare Flüssigkeitsnebelmenge durch
Begrenzung des Hubweges der Ventileinheit einstellbar ist.
[0022] Die Ventileinheit kann als Doppelkugelventil ausgebildet sein. Diese an sich bekannte
Ventiltechnik gewährleistet eine dauerhaft zuverlässige Funktion und einen wirtschaftlichen
Einsatz.
[0023] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Verdunstungsbehälter
vorhanden ist, in den die über den zumindest einen Ablauf abfließende überschüssige
Flüssigkeitsmenge geleitet wird, und in der Wandung des Gehäuses Verdunstungsschlitze
vorhanden sind, wobei eine Alternativ-Weiterbildung sich dadurch auszeichnet, dass
der Verdunstungsbehälter zur Vergrößerung der Verdunstungsfläche Verdunstungs-Kaskaden,
insbesondere mit rauer Oberfläche, aufweist.
[0024] Eine bevorzugte Ausgestaltung, die in einfacher Art und Weise eine Einstellung der
bei der Hubbewegung abgegebenen Flüssigkeitsmenge aufweist und konstruktiv besonders
einfach umzusetzen ist, zeichnet sich dadurch aus, dass am Gehäuse eine Einstelleinheit,
insbesondere Einstellspindel, vorhanden ist, die direkt oder indirekt auf die Position
eines drehbar gelagerten Volumen-Anschlagbalken fixiert und an der Verteilereinrichtung
ein Anschlag angeordnet ist, der beim Erreichen des eingestellten Hubweges an dem
Volumen-Anschlagbalken anschlägt. Dabei kann in vorteilhafter Art und Weise eine von
außen ablesbare Skala eingesetzt werden, wobei die Anzeige der Skala in Abhängigkeit
der Stellung des Volumen-Anschlagbalkens steuerbar ist.
[0025] Um ein Verkanten der Verteilereinrichtung bei Erreichen des eingestellten Hubweges
zuverlässig zu verhindern, zeichnet sich eine vorteilhafte Ausgestaltung dadurch aus,
dass jeweils zwei gegenüberliegend angebrachte Volumen-Anschlagbalken vorhanden sind.
[0026] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Verteilereinrichtung
und das Gehäuse als getrennte, insbesondere Kunststoff-Spritzbauteile ausgebildet
sind.
[0027] Weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den
Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0028] Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematische Seitenansicht eines System-Behälters mit getrennt dargestellter Verteilereinrichtung,
- Fig. 2
- schematische Seitenansicht eines System-Behälters mit aufgesetzter Verteilereinrichtung,
- Fig. 3a bis 3c
- schematische Draufsicht, Seitenansicht und Vorderansicht des Gehäuses einer Vorrichtung
zum Befeuchten von flüssigkeitsaufnehmenden Mitteln,
- Fig. 4a
- schematischer Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung zum Befeuchten mit eingesetztem
System-Behälter, Verteilereinrichtung und Einstelleinheit für den Hubweg,
- Fig. 4b
- schematischer Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 4a mit teilweise geschnittenem
Benetzungssieb und Ventilteller,
- Fig. 5
- schematische Detailquerschnittausbildung der auf eine Ventileinheit aufgesetzten Verteilerein-
richtung mit aufgelegtem Toilettenpapier,
- Fig. 6
- vergrößerter Detailschnitt durch eine Verteiler- einrichtung im Randbereich,
- Fig. 7
- schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Befeuchten ohne Gehäuse mit System-Behälter
mit aufgesetzter Verteilereinrichtung und aufgelegtem Toilettenpapier,
- Fig. 8a
- schematische Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß Fig. 4a bei abgelöster Oberseite,
- Fig. 8
- schematische Seitenansicht der Darstellung gemäß Fig. 8a,
- Fig. 9
- schematischer Detailquerschnitt und schematische Detailseitenansicht einer zweiten
Ausführungsform einer trichterförmig ausgebildeten Verteilerein- richtung für eine
Vorrichtung zum Befeuchten ohne Darstellung des Gehäuses,
- Fig. 10
- schematische Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Befeuchten mit einer Verteilereinrichtung
gemäß Fig. 9 in in einem Systembehälter eingesetztem Zustand und
- Fig. 11
- schematische Draufsicht auf die Darstellung gemäß Fig. 10 mit vergrößert dargestellter
Verteiler- einrichtung.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0029] Im Folgenden ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 50 zum Befeuchten flüssigkeitsaufnehmender
Mittel, nämlich Toilettenpapier 12, beschrieben.
[0030] Die Vorrichtung 50 weist ein Gehäuse 7 mit einem oberseitig schwenkbar angeordneten
Gehäusedeckel 1 und einer vorderseitig schwenkbar angeordneten Gehäuse-Tür 11 auf.
Insgesamt besitzt das Gehäuse 7 eine quaderförmige Kontur. Auf der Oberseite, der
Vorderseite und auf den Seitenwänden sind Verdunstungsschlitze 1a in die Wandung des
Gehäuses 7 eingeformt.
[0031] Innerhalb des Gehäuses 7 ist ein mit Reinigungsflüssigkeit gefüllter System-Behälter
5 lösbar angeordnet, der oberseitig eine Ventileinheit 5a aufweist, die als Doppelkugelventil
ausgebildet ist. Mit der Ventileinheit 5a ist eine lösbare, aufsetzbare Verteilereinrichtung
2 gekoppelt (siehe Figuren 1 und 2), die auf die Ventileinheit 5a in einfacher Art
und Weise aufgesetzt und arretiert wird.
[0032] Wie in Fig. 7 dargestellt, besitzt die Verteilereinrichtung 2 im oberen Bereich einen
Verteilerteller 2b, an dem oberseitig beabstandet ein Benetzungssieb 3 vorhanden ist,
das rasterförmig vorhandene, durchgehende Ausnehmungen 3b (Fig. 6) mit Kapillarwirkung
aufweist. Unterseitig sind am Verteilerteller 2b Abläufe 2a angeformt. Das zu befeuchtende
Toilettenpapier 12 wird oberseitig auf das Benetzungssieb 3 gelegt. Der Verteilerteller
2b besitzt in seinem zentralen Mittenbereich eine Ausnehmung 14, innerhalb derer die
Düse 20 der Ventileinheit 5a mit ihrer Austrittsfläche 5b angeordnet ist. Gegenüberliegend
der Düse 20 ist unterseitig an dem Benetzungssieb 3 eine Prallfläche 3a vorhanden.
[0033] Der Raum zwischen dem Verteilerteller 2b und dem Benetzungssieb 3 ist in Fig. 5 und
6 mit dem Bezugszeichen 16 versehen.
[0034] Der maximale Hub der Ventileinheit 5a beziehungsweise der damit gekoppelten Verteilereinrichtung
2 wird durch einen um eine Drehachse 18 (Fig. 4a) drehbar gelagerten Volumen-Anschlagbalken
4 begrenzt, dessen jeweilige Position durch ein über eine Einstelleinheit 9, die als
Einstellspindel ausgebildet ist, verschiebbares Koppelglied 10 festgelegt wird. Der
Volumen-Anschlagbalken 4 besitzt oberseitig eine Anschlagkurve 4a, die zur Begrenzung
des Hubweges an einen entsprechenden an die Verteilereinrichtung 2 angeformten Anschlag
22 anschlägt. Zu Stabilisierungszwecken befindet sich beidseitig gegenüberliegend
an der Verteilereinrichtung 2 beidseitig ein Anschlag 22 und am Volumen-Anschlagbalken
4 ebenfalls beidseitig eine Anschlagkurve 4a. Mit dem Volumen-Anschlagbalken 4 ist
ein Anzeigehebel 24 verbunden, der mit der Einstellposition des Anschlagbalkens 4
korrespondiert und einer von oben sichtbaren Skala 4b anzeigemäßig zugeordnet ist.
An dieser Skala 4b kann eine Orientierungszahl für die über die Einstelleinheit 9
eingestellte Flüssigkeitsmenge, die bei einem Hub abgegeben wird, abgelesen werden.
[0035] Um den System-Behälter 5 ist ein Verdunstungsbehälter 6 angeordnet, der in der Draufsicht
(Fig. 4b) gesehen eine U-förmige Ausbildung aufweist, derart, dass die offene Seite
des U in Richtung der Gehäuse-Tür 11 weist, sodass bei geöffneter Gehäuse-Tür 11 der
System-Behälter 5 problemlos entnommen werden kann. Im unteren Bereich des Verdunstungsbehälters
6 befindet sich die eigentliche Auffangwanne 6a, an die nach oben verlaufend Verdunstungs-Kaskaden
6b angeordnet sind, die schließlich in eine schräge Fläche 6c münden, die den System-Behälter
5 im oberen Bereich U-förmig umschließt.
[0036] Im Folgenden wird die Handhabung der Vorrichtung 50 beispielhaft beschrieben.
[0037] Erfolgte die Vorreinigung des Stuhles mit trockenem Toilettenpapier, bietet die Vorrichtung
50 bequem und hygienisch einwandfrei die Möglichkeit, anschließend das Toilettenpapier
für die Endreinigung mit einer Hand zu befeuchten, wobei die abgegebene Reinigungsflüssigkeit,
entsprechend Qualität und Aufbau des Toilettenpapiers, am Gerät einmalig voreingestellt
wird.
[0038] Dazu tippt der Benutzer, das Toilettenpapier 12 bereits in der Hand haltend, den
Gehäusedeckel 1 mit einer Bewegung nach oben an, wonach sich der Deckel selbst öffnet
(Pfeil D) und den Verteilerteller 2b mit dem Benetzungssieb 3 für die Befeuchtung
des Toilettenpapiers 12 freigibt (Fig. 4a).
[0039] Drückt man das Toilettenpapier auf das Benetzungssieb 3, bewegt sich der Verteilerteller
2b mit Benetzungssieb 3 bis zum voreingestellten Anschlag des Volumen-Anschlagbalkens
4 nach unten. Durch diese Bewegung erfolgt eine Volumenreduzierung in der Kammer des
Doppelkugelventils 5a - Teil des System-Behälters 5 -, wonach die bereitstehende,
zuvor angesaugte Flüssigkeitsmenge über die Austrittsfläche 5b des Doppelkugelventils
5a ausgestoßen wird - (Fig. 4b).
[0040] Die ausgestoßene Menge an Reinigungsflüssigkeit wird gegen die Prallfläche 3a des
Benetzungssiebes 3 gedrückt und im Raum 16 zwischen Verteilerteller 2b und dem Benetzungssieb
3 verteilt (Fig. 6).
[0041] Durch den Kontakt zwischen Benetzungssieb 3 und Toilettenpapier 12 wird die Reinigungsflüssigkeit
an diese, aus dem zuvor beschriebenen Raum, übertragen - Löschblatteffekt. Die vielen
kleinen Ausnehmungen 3b des Benetzungssiebes 3 sind so dimensioniert, dass sie kapillare
Wirkung aufweisen, andererseits sind sie jedoch im Sieb so verteilt, dass über die
zeitliche Abfolge des Benetzungsvorganges ein Übernässen des Papiers nicht eintreten
kann, selbst wenn für das entsprechende Papier ein etwas zu großes Flüssigkeitsvolumen
voreingestellt wurde. Überschüssige Flüssigkeit fließt in den vorhandenen Verdunstungsbehälter
6 ab.
[0042] Ein wesentlicher Teil der Erfindung besteht in dieser Anordnung zwischen Verteilerteller
2b und Benetzungssieb 3 zueinander, sowie deren Dimensionierung, sodass der Löschblatteffekt
entsteht. - Vergleichsbeispiel: Hält man eine Tintenfeder an ein Löschblatt, erfolgt
die Übergabe der Tinte an das Löschblatt durch die Kapillarwirkung des Blattes zunächst
sehr schnell. Der Tintenfluss/ -Übergabe an das Löschblatt erfolgt dann immer langsamer,
immer weniger Tinte in entsprechender Zeit wird über die Austrittsöffnung der Feder
in das Blatt fließen, da nachfließende Tinte in der Struktur des Blattes erst einfließen
kann, wenn die bereits eingeflossene Tinte in der Struktur des Blattes weitergeflossen
ist.
[0043] Da nicht jedes eingesetzte Toilettenpapier 12 die gleichen Fließeigenschaften zur
schnellen und entsprechend portionierten Aufnahme der Reinigungsflüssigkeit besitzt,
ist eine Einrichtung im Gerät zur Voreinstellung der abzugebenden Flüssigkeitsmenge
notwendig, sodass das günstigste Verhältnis - Toilettenpapieraufnahmefähigkeit zu
Volumenabgabe und Übertragung durch Benetzungssieb - einstellbar ist.
[0044] Wird das Benetzungssieb 3 nach der Flüssigkeitsaufnahme durch das Toilettenpapier
wieder freigegeben, geht durch die Federkraft im Doppelkugelventil 5a der Verteilerteller
2b mit dem Benetzungssieb 3 wieder in Ausgangsstellung zurück. Bei diesem Vorgang
wird wieder die entsprechende Menge Reinigungsflüssigkeit in das Ventil 5a gesaugt
und ist durch eine Kugel gegen die Umwelt getrennt.
[0045] Der Deckel 1 des Gehäuses 7 wird anschließend geschlossen, wonach das Benetzungssieb
3 geschützt ist.
[0046] Kleine Restmengen der Reinigungsflüssigkeit fließen über die Abläufe 2a des Verteilertellers
2b ab und tropfen in einen Verdunstungsbehälter 6 darunter. Dieser Verdunstungsbehälter
6 ist für die Verdunstung der restlichen Flüssigkeit mit Kaskaden 6b mit einer relativ
großen rauen Oberfläche ausgeführt. Durch die Oberflächenspannung der Flüssigkeit
legt diese einen längeren Weg bis zur Auffangwanne 6a des Verdunstungsbehälters 6
zurück und verdunstet dabei. Das Gehäuse 7 ist dafür seitlich und vorn, im Gehäuse-Zwischenboden
8 und am Gehäusedeckel 1 mit großen Lüftungsschlitzen für die Konvektion geöffnet,
wodurch im gesamten Gehäuse 7 ein Kamineffekt entsteht. Dieser Effekt wiederum bewirkt,
neben der Verdunstung der restlichen Überschuss-Reinigungsflüssigkeit zur Duftspende
im Raum, auch, dass sich selbst kleinste Staubpartikel, die eventuell durch die schmalen
Austrittsöffnungen im Gehäusedeckel in das Gerät gelangen könnten, nicht auf dem Benetzungssieb
3 niederlassen können.
[0047] Nach diesem Ansatz können die verwendeten Reinigungsflüssigkeiten mit einem wohlriechenden
Duftstoff und bei Reinigungsflüssigkeiten üblich, geringen Menge Alkohol, versetzt
sein, um diesen Effekt zu unterstützen. Die Abgabe von Duftstoff kann mit eingelegten
Substanzen in den Verdunstungsbehälter 6 verstärkt werden. Danach tritt mit dieser
Lösung die Nebenfunktion zu einem Duftspender im Sanitärraum ein.
[0048] Die Vorrichtung 50 löst problemlos die Aufgabe, normales Toilettenpapier zu befeuchten,
dabei hygienischen Standards zu entsprechen, eine Reinigungsflüssigkeit aus einem
auswechselbaren, geschlossenen Nachfüll-System-Behälter, auf einen definierten Bereich
und nach vorgewählten Volumen abzugeben.
[0049] Ist die Reinigungsflüssigkeit aufgebraucht, ist der System-Behälter 5 mit Ventileinheit
5a leicht aus der Einrichtung entfernbar (Pfeil A in Fig. 4a), indem die Gehäuse-Tür
11 geöffnet wird (Pfeil T), der leere System-Behälter entnommen wird und durch einen
gefüllten, am Markt erhältlichen Behälter ersetzt wird.
[0050] Hygienische Belange werden im hohen Umfang dadurch erfüllt, dass der Anwender vor
dem Einsetzen des System-Behälters 5 mit der Reinigungsflüssigkeit in das Gehäuse
7 einen Klebestreifen von der Düsenöffnung des Ventilkopfes der Ventileinheit 5a abzieht
- wie bei Zahnpasten bekannt - und anschließend die Verteilereinrichtung 2 auf diese
Behältereinheit aufsetzt. Der System-Behälter 5 ist während des Transports in einer
Sicherungsstellung/-Verriegelung des Ventilkopfes der Ventileinheit 5a gegen die Umwelt
verschlossen; ein unbeabsichtigter Pumpenhub und demzufolge ein Flüssigkeitsaustritt
ist nicht möglich.
[0051] Während des Einsetzvorganges wird durch eine Drehung der Ventileinheit 5a und der
aufgesetzten Verteilereinrichtung 2 über das Gewinde die Sicherung gelöst und die
Einheit - Ventileinheit 5a und Verteilerteller 2b mit Benetzungssieb 3 - wird in Funktionsstellung
nach oben gegen den inneren Ventilanschlag geschoben. Ein Spendepumpen ist danach
möglich. Damit ist sichergestellt, dass der Verbraucher vor dem Anwendungsfall der
Stuhlgangsreinigung nicht mit der Reinigungslösung in Berührung kommt. - Das Prinzip
ist von Handwaschlösungen her bekannt -
[0052] Weiter ist die Reinigungsflüssigkeit nach dem Einsetzen in die Vorrichtung durch
das Doppelkugelventil der Ventileinheit 5a gegen die Außenwelt abgeschlossen.
[0053] Die Reinigungsflüssigkeit wird aus dem System-Behälter 5 durch Niederdrücken auf
die Einheit Verteilerteller 2b mit Benetzungssieb 3 - auch ein Schwamm oder Gitter
ist hier denkbar - abgegeben. Die Reinigungsflüssigkeit wird dann durch Kontaktnahme
zwischen Benetzungssieb 3 und Toilettenpapier 12 vom Toilettenpapier in vorbestimmter
Menge aufgenommen.
[0054] Um den unterschiedlichen Toilettenpapierarten und -aufbauten gerecht zu sein, verfügt
die Einrichtung über eine Volumenvoreinstellung. Durch Drehen der Einstellspindel
9 wird die Anschlagposition des Volumen-Anschlagbalkens 4 über das Koppelglied 10
verstellt. Die Hublänge des Verteilertellers 2b wird durch den Kurvenanschlag 4a des
Volumen-Anschlagbalkens 4 begrenzt.
[0055] Das abgegebene Volumen der Reinigungsflüssigkeit wird durch den Bewegungshub des
Verteilertellers 2b, der gegen den Volumen-Anschlagbalken 4 fährt, bestimmt. Die Hubhöhe
des Verteilertellers 2b wird auf die Ventileinheit 5a des System-Behälters 5 übertragen
und ist dem abgegebenen Flüssigkeitsvolumen äquivalent.
[0056] Der Volumen-Anschlagbalken 4 besitzt eine seitliche Ausnehmung mit einer Skala 4b
(Fig. 8a). Diese ist so gestaltet, dass sich die Skala 4b bei Verstellung der Einstellspindel
9 und resultierenden Veränderung der Anschlagposition 4a des Volumen-Anschlagbalkens
4, unterhalb eines Sichtfensters des Gehäuse-Zwischenbodens 8 vorbei dreht. Die angezeigten
Zahlen sind eine Angabe über die Abgabedosis der Reinigungsflüssigkeit, beziehungsweise
dient als Einstellwert für die verschiedenen Toilettenpapierarten.
[0057] Die Kontakfläche für die Flüssigkeitsabgabe des Benetzungssiebes ist bei Nichtgebrauch
durch den Gehäusedeckel 1 abgedeckt und liegt im Luftstrom durch das Gehäuse, sodass
diese durch normale Verhältnisse nicht verschmutzt wird.
[0058] Das Gehäuse kann im Rückwandbereich für eine Wandbefestigung gestaltet sein. An der
Unterfläche des Gehäuses kann sich eine System-Koppeleinrichtung, für eine Alternativbefestigung
mit einem darunter installierten anderen Gehäuse, zum Beispiel eine Einrichtung, in
der sich eine Aufnahme für eine Rolle Toilettenpapier mit Ausgabeeinheit und weiterer
Utensilien, befinden.
[0059] In den Figuren 9 bis 11 ist eine zweite Ausführungsvariante einer Vorrichtung 50a
zum Befeuchten dargestellt, die vom grundsätzlichen Prinzip her gleich arbeitet wie
das oben dargestellte Ausführungsbeispiel. Allerdings wird bei diesem Ausführungsbeispiel
gemäß den Figuren 9 bis 11 eine Verteilereinrichtung 2' eingesetzt, die eine Trichtereinheit
A2 aufweist, wobei auf dem Endbereich der Trichtereinheit A2 mit dem größeren Durchmesser
ein Benetzungsgitter A3 angeordnet ist, das durchgehende Ausnehmungen 3b aufweist,
die so bemessen sind, dass der Kapillareffekt eintritt.
[0060] Im Bodenbereich der Trichtereinheit A2, das heißt im Bereich des kleinen Durchmessers
der Trichtereinheit A2, ist eine Düse A1 angeordnet, die mit dem System-Behälter 5
in Kommunikationsverbindung steht. Insgesamt ist die Verteilereinrichtung 2' auf der
Ventileinheit 5a des System-Behälters 5 lösbar angeordnet. Die Düse A1 ist jedoch
im Gegensatz zur Düse 20 der Vorrichtung 50 als Zerstäubungsdüse ausgebildet, das
heißt die Flüssigkeit wird nicht als Flüssigkeitsstrahl sondern als Flüssigkeitsnebel
in den seitlich durch die Trichterflächen A2c begrenzten Innenraum der Trichtereinheit
A2 eingebracht und setzt sich an dem Benetzungsgitter A3 ab, sodass bei aufgelegtem
Toilettenpapier 12 sich dieses aufgrund des Kapillareffektes mit Flüssigkeit vollsaugt.
[0061] Die Flüssigkeit wird somit ebenfalls durch Niederdrücken der Verteilereinrichtung
2' in Form von Flüssigkeitsnebel in die Trichtereinheit A2 eingebracht und dem Benetzungsgitter
A3 zugeführt.
[0062] Die vom Toilettenpapier 12 nicht aufgenommene Flüssigkeit und auch die Flüssigkeit,
die sich durch den Zerstäubungsvorgang an den Trichterflächen A2c der Trichtereinheit
A2 niedergeschlagen hat, wird in einer Rücklaufrinne A2b gesammelt und umfangsmäßig
um 90° (Altgrad) versetzt vorhandenen Abläufen A2a zugeführt. Die Abläufe A2a geben
die überschüssige Flüssigkeit in den Verdunstungsbehälter 6 ab, der bereits oben beschrieben
worden ist. Sämtliche weiteren Bauteile tragen dasselbe Bezugszeichen wie im ersten
Ausführungsbeispiel und werden nicht nochmals erläutert. Auch bei dieser Lösung ist
es möglich, abhängig von der Saugqualität des aufgelegten Toilettenpapiers 12 die
in die Trichtereinheit A2 eingebrachte Flüssigkeitsnebelmenge zu regulieren beziehungsweise
den Vertikalhub der Verteilereinrichtung 2' variabel einzustellen.
[0063] Die beschriebene Vorrichtung 50 beziehungsweise 50a löst Befeuchtungsprobleme optimal,
nachdem sie griffgünstig im Sanitärbereich an der Wand befestigt wird und in der oben
beschriebenen Weise die Flüssigkeiten auf die Träger übergibt. Damit wird die Vorrichtung
Kriterien, wie Sicherheit, Optik, Funktionalität und Zeitersparnis gerecht und erfüllt
hohe Anforderungen.
1. Vorrichtung (50) zum Befeuchten von flüssigkeitsaufnehmenden Mitteln für die Körperhygiene
oder -pflege, wie Toilettenpapier (12), Wattebäusche, Reinigungstücher, Wattepads,
Vliese oder dergleichen mit
- einem System-Behälter (5), in dem die Flüssigkeit zum Befeuchten gespeichert ist,
- einer verschiebbar gelagerten, flüssigkeitsdurchlässigen Auflegeeinheit, auf der
die zu befeuchtenden Mittel auflegbar sind, und
- einer Düse (20), über die die Flüssigkeit bei Betätigung der Auflegeeinheit abgegeben
wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Düse (20) Bestandteil einer am System-Behälter (5) angeordneten Hub-Ventileinheit
(5a) ist, bei deren Hubbetätigung Flüssigkeit oder ein Flüssigkeitsnebel über deren
Düse (20) abgegeben wird,
- auf der Ventileinheit (5a) eine an die Hubbewegung der Ventileinheit (5a) gekoppelte
Verteilereinrichtung (2, 2') lösbar angeschlossen ist, die einen Verteilerteller (2b)
und die auf dem Verteilerteller (2b) angeordnete Auflegeeinheit aufweist, die als
Kapillareinheit (3) ausgebildet ist oder die eine Trichtereinheit (A2) und die auf
der Trichtereinheit (A2) angeordnete Auflegeeinheit aufweist, die als Kapillareinheit
(A3) ausgebildet ist,
- im Boden des Verteilertellers (2b)/der Trichtereinheit (A2) eine Ausnehmung (14)
vorhanden ist, innerhalb derer die Düse (20) der Ventileinheit (5a) angeordnet ist,
- die zu befeuchtenden Mittel zum Durchführen der Hubbewegung auf der Kapillareinheit
(3, A3) auflegbar sind, wobei die Kapillareinheit (3, A3) so ausgebildet und dimensioniert
ist, dass sie die/den bei der Hubbewegung abgegebene/n Flüssigkeit/Flüssigkeitsnebel
infolge Kapillarwirkung zumindest teilweise aufnimmt und die aufgenommene Flüssigkeit/der
aufgenommene Flüssigkeitsnebel an die aufgelegten flüssigkeitsaufnehmenden Mittel
nach dem Löschblattprinzip abgegeben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Kapillareinheit (3) als Benetzungssieb oder Gittereinheit mit durchgehenden
Ausnehmungen (3b) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Ausnehmungen (3b) des Benetzungssiebes beziehungsweise der Gittereinheit so
angeordnet und dimensioniert sind, dass sie eine kapillare Wirkung gegenüber der/des
infolge des Bewegungshubs in den Zwischenraum (16) zwischen Verteilerteller (2b) und
Benetzungssieb (3) beziehungsweise in die Trichtereinheit (A2) eingebrachten Flüssigkeit
beziehungsweise Flüssigkeitsnebels aufweisen, sodass am aufgelegten flüssigkeitsaufnehmenden
Mittel der Löschblatteffekt eintritt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Kapillareinheit als Schwamm ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Benetzungssieb beziehungsweise die Gittereinheit unterseitig in dem der Düse
(20) der Ventileinheit (5a) gegenüberliegenden Bereich eine Prallfläche (3a) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Verteilerteller (2b) beziehungsweise die Trichtereinheit (A2) zumindest einen
Ablauf (2a, A2a) aufweist, über den überschüssige Flüssigkeit abfließen kann.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verteilereinrichtung (2) mit System-Behälter (5) in einem Gehäuse (7) lösbar
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Gehäuse (7) oberseitig einen Gehäusedeckel (1) zum lösbaren Verschließen der
Verteilereinrichtung (2) und vorderseitig eine Gehäuse-Tür (11), durch deren Öffnen
der System-Behälter (5) mit oder ohne Verteilereinrichtung (2) in das Gehäuse (7)
eingestellt beziehungsweise aus dem Gehäuse (7) entnommen werden kann, aufweist.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das Volumen der in den Zwischenraum (16) einbringbaren Flüssigkeit beziehungsweise
die in die Trichtereinheit (A2) einbringbare Flüssigkeitsnebelmenge durch Begrenzung
des Hubweges der Ventileinheit (5a) einstellbar ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Ventileinheit (5a) als Doppelkugelventil ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
- ein Verdunstungsbehälter (6) vorhanden ist, in den die über den zumindest einen
Ablauf abfließende überschüssige Flüssigkeitsmenge geleitet wird, und
- in der Wandung des Gehäuses (7) Verdunstungsschlitze (1a) vorhanden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Verdunstungsbehälter (6) zur Vergrößerung der Verdunstungsfläche Verdunstungs-Kaskaden
(6b), insbesondere mit rauer Oberfläche, aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- am Gehäuse (7) eine Einstelleinheit (9), insbesondere Einstellspindel, vorhanden
ist, die direkt oder indirekt auf die Position eines drehbar gelagerten Volumen-Anschlagbalken
(4) fixiert und an der Verteilereinrichtung (2) ein Anschlag angeordnet ist, der beim
Erreichen des eingestellten Hubweges an dem Volumen-Anschlagbalken (4) anschlägt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
- eine von außen ablesbare Skala (4b) für die jeweils über die Ventileinheit (5a)
abgegebene Flüssigkeit vorhanden ist, deren Anzeigeposition insbesondere in Abhängigkeit
von der Stellung des Volumen-Anschlagbalkens (4) gesteuert wird.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
- jeweils zwei gegenüberliegend angeordnete Volumen-Anschlagbalken (4) und entsprechende
Anschläge (22) vorhanden sind.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
- mehrere Abläufe (2a, A2a) im Bodenbereich des Ventiltellers (2b)/der Trichtereinheit
(A2) vorhanden sind und der Verdunstungsbehälter (6) den System-Behälter (5) U-förmig
umgibt, wobei die offene U-Seite des Verdunstungsbehälters (6) zur Gehäuse-Tür (11)
weist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verteilereinrichtung (2, 2') und das Gehäuse (7) als getrennte Bauteile ausgebildet
sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verteilereinrichtung (2, 2') vertikal verschiebbar im Gehäuse gelagert ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Verteilereinrichtung (2, 2') und/oder das Gehäuse (7) als Kunststoff-Spritzteil
ausgebildet sind.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
- Anschlusseinheiten zum Befestigen der Vorrichtung an Bauteilen vorhanden sind und/oder
weitere Anschlusseinheiten vorhanden sind zum Anschließen weiterer Gehäuseeinheiten,
insbesondere zum Lagern der Mittel für die Körperhygiene.
1. Device (50) for moistening fluid-absorbing media for body-hygiene or care, such as
toilet paper (12), cotton balls, cleaning tissues, cotton pads, fleeces and similar,
with a system reservoir (5), in which the fluid for moistening is stored, a slide
able supported, permeative, set on unit, on which the fluid-absorbing media is laid
on, and one nozzle (20), which gives off liquid upon engagement of the set on unit,
distinguishes itself, that the nozzle (20) is an integrated part of the stroke valve unit (5a) positioned
on the system reservoir (5), which upon the stroke movement gives off liquid or liquid
mist by way of its nozzle (20), on the valve unit (5a), a delachable distribution
unit (2, 2') is attached to its stroke movement, which includes a distribution plate
(2b) with set-on unit developed as a capillary unit (3) on it, or a funnel unit (A2)
with a set-on unit developed as a capillary unit or mesh unit (3) on it, in the bottom
of the distribution plate (2b) /funnel unit (2A) there is a recess (14) in which the
nozzle (20, A1) of the valve unit (5a) is positioned, the media to be moistened can
be placed on the capillary unit (3, A3) to initiate the stroke movement, whereby the
capillary unit (3, A3) is so designed and dimensioned so that the liquid/liquid mist
released through the stroke movement will be at least partially taken up through the
capillary effect and this liquid/liquid mist passed on to the fluid-absorbing media
via the "blotting-paper" principle.
2. Device according to claim 1,
distinguishes itself, that the capillary unit (3) is designed as moistening screen or mesh unit with through
holes (3b).
3. Device according to claim 2,
distinguishes itself, that the through holes (3b) of the moistening screen respectively the mesh unit are
positioned and dimensioned that a capillary effect results with the liquid or liquid
mist, that due the stroke movement is brought into the space (16) between distribution
plate (2b) and moistening screen (3) respectively in the funnel unit (A2), so that
a "blotting-paper" effect can take place with the fluid-absorbing media.
4. Device according to claim 1,
distinguishes itself, that the capillary unit is developed as a sponge.
5. Device according to claim 2 or 3,
distinguishes itself, that on the bottom of the moistening screen or the mesh unit across from the nozzle
(20) and the valve unit (5a) there is a rebounding surface (3 a).
6. Device according to one or more of the afore mentioned claims,
distinguishes itself, that the distribution plate (2b) respectively the funnel unit (A2) has at least one
runoff (2a, A2a) which the excessive liquid can flow through.
7. Device according to one or more of the afore mentioned claims,
distinguishes itself, that the distribution unit (2) with the system reservoir (5) are positioned in a
housing (7) and are removable.
8. Device according to claim 7,
distinguishes itself, that the housing (7) has a topside housing lid (1) to temporarily close the distribution
unit (2) and a front side housing door (11), through which opening the system reservoir
(5) with or without the distribution unit (2) can be placed into respectively removed
from the housing(7).
9. Device according to one or more of the afore mentioned claims,
distinguishes itself, that the volume of the liquid being brought into the space (16) respectively the
liquid mist being brought into the funnel unit (A2), is adjustable by limiting the
stroke of the valve unit (5a).
10. Device according to one or more of the afore mentioned claims,
distinguishes itself, that the valve unit (5a) is designed as a double valve (ball).
11. Device according to claim 6,
distinguishes itself, that an evaporation container (6) exists into which the excessive liquid flows over
at least one runoff, and the walls of the housing (7) have evaporation slots (1a)
in them.
12. Device according to claim 11,
distinguishes itself, that the evaporation container (6) has evaporation cascades (6b) with especially
rough surfaces to increase the evaporation surface.
13. Device according to claim 7,
distinguishes itself, that an adjustment unit (9) attached to the housing (7), especially an adjustment
spindle, that is positioned directly or indirectly with the pivoted volume stroke
beam (4) and on the distribution unit (2) a stroke limiter is positioned that strikes
the volume strike beam (4) when the set stroke distance is reached.
14. Device according to claim 13,
distinguishes itself, that an exterior viewable scale (4b) for the amount of liquid dispensed through the
valve unit (5a), whereby the display of the scale is directly controlled by the position
of the volume strike beam (4).
15. Device according to claim 13,
distinguishes itself, that there are stroke limiters (22) on both sides of the distribution unit (2), and
there are strike curves 4a on both sides of the volume strike beam (4).
16. Device according to one or more of the claims 6 to 11,
distinguishes itself, that there are several runoffs (2a, A2a) in the floor area of the distribution plate
(2b) / the funnel unit (A2) and the evaporation container (6) is positioned around
the system reservoir (5) in a U-form, such that the open U-side of the evaporation
container (6) faces the housing door (11).
17. Device according to claim 7,
distinguishes itself, that the distribution unit (2, 2') and the housing (7) are designed as two separate
parts.
18. Device according to claim 7,
distinguishes itself, that the distribution unit (2, 2') can be slid vertically within the housing.
19. Device according to one or more of the afore mentioned claims,
distinguishes itself, that the distribution unit (2, 2') and/or the housing (7) are developed as plastic
injected moulded parts.
20. Device according to one or more of the afore mentioned claims,
distinguishes itself, that there are connection units for attaching the device to other parts and/or there
are further connection units to connect further housing units, especially for the
storage of resources for body hygiene.
1. Dispositif (50) d'humidification de moyens absorbant les liquides qui sont destinés
à l'hygiène ou aux soins du corps, comme du papier hygiénique (12), des tampons d'ouate
ou morceaux de coton, des lingettes nettoyantes, des disques d'ouate, des non-tissés
ou analogues, comprenant :
- un réservoir-système (5), dans lequel le liquide d'humidification est stocké,
- une unité d'application, montée à translation et perméable aux liquides, sur laquelle
les moyens à humidifier peuvent être appliqués, et
- une buse (20), par l'intermédiaire de laquelle le liquide est délivré lorsqu'on
actionne l'unité d'application,
caractérisé en ce que
- la buse (20) fait partie d'un ensemble de soupape mobile (5a) disposé sur le réservoir
(5), lors de l'actionnement duquel du liquide ou un brouillard de liquide est délivré
par l'intermédiaire de sa buse (20),
- un équipement distributeur (2, 2') solidaire de la course de l'ensemble de soupape
(5a) est monté de manière amovible sur l'ensemble de soupape (5a) et il comprend un
plateau distributeur (2b) ainsi que l'unité d'application disposée sur le plateau
distributeur (2b) et réalisée sous la forme d'une unité à capillarité (3), ou bien
il comprend un ensemble d'entonnoir (A2) ainsi que l'unité d'application disposée
sur l'ensemble d'entonnoir (A2) et réalisée sous la forme d'une unité à capillarité
(A3),
- un évidement (14) est ménagé dans le fond du plateau distributeur (2b) ou respectivement
de l'ensemble d'entonnoir (A2), évidement à l'intérieur duquel est disposée la buse
(20) de l'ensemble de soupape (5a),
- les moyens à humidifier peuvent être appliqués sur l'unité à capillarité (3, A3)
pour effectuer le déplacement, sachant que l'unité à capillarité (3, A3) est réalisée
et dimensionnée de telle sorte qu'elle recueille au moins partiellement par capillarité
le liquide ou le brouillard de liquide délivré lors du déplacement, et que le liquide
ou le brouillard de liquide recueilli est transféré sur les moyens absorbants selon
le principe du buvard.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité à capillarité (3) est réalisée sous forme de tamis de mouillage ou d'ensemble
de grille doté d'évidements traversants (3b).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les évidements (3b) du tamis de mouillage ou de l'ensemble de grille sont disposés
et dimensionnés de telle sorte qu'ils possèdent une action ou un effet capillaire
vis-à-vis du liquide ou du brouillard de liquide introduit par suite de la course
de déplacement dans l'espace intermédiaire (16) entre le plateau distributeur (2b)
et le tamis de mouillage (3) ou respectivement dans l'ensemble d'entonnoir (A2), créant
ou déclenchant ainsi l'effet de papier buvard sur le moyen absorbant les liquides
appliqué.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité à capillarité est réalisée sous forme d'éponge.
5. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le tamis de mouillage ou l'ensemble de grille présente sur le dessous, dans la région
faisant face à la buse (20) de l'ensemble de soupape (5a), une surface de rebondissement
ou d'impact (3a).
6. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le plateau distributeur (2b) ou respectivement l'ensemble d'entonnoir (A2) présente
au moins une évacuation (2a, A2a) par laquelle peut s'écouler le liquide excédentaire.
7. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement distributeur (2) est disposé de manière amovible avec le réservoir-système
(5) dans un boîtier (7).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le boîtier (7) présente sur le dessus un couvercle de boîtier (1) pour fermer de
manière amovible l'équipement distributeur (2), et sur le devant une porte de boîtier
(11) qui, lorsqu'elle est ouverte, permet de mettre en place le réservoir-système
(5) avec ou sans l'équipement distributeur (2) dans le boîtier (7), ou de le retirer
du boîtier (7).
9. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le volume de liquide pouvant être introduit dans l'espace intermédiaire (16), ou
respectivement la quantité de brouillard de liquide pouvant être introduite dans l'ensemble
d'entonnoir (A2), peut être réglé(e) en limitant la longueur de course de l'ensemble
de soupape (5a).
10. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble de soupape (5a) est réalisé sous forme de soupape à bille double.
11. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
- un récipient d'évaporation (6) est présent, dans lequel est dirigée la quantité
de liquide excédentaire s'écoulant par au moins une évacuation, et
- des fentes d'évaporation (1a) sont présentes dans la paroi du boîtier (7).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le récipient d'évaporation (6) présente, afin d'augmenter la surface d'évaporation,
des cascades d'évaporation (6b), notamment à surface rugueuse.
13. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une unité de réglage (9), notamment une broche de réglage, est présente sur le boîtier
(7), laquelle fixe directement ou indirectement la position d'une barre de butée de
volume (4) montée à rotation, et une butée est disposée sur l'équipement distributeur
(2), laquelle bute contre la barre de butée de volume (4) à l'atteinte de la longueur
de course réglée.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'une graduation (4b) pouvant être lue de l'extérieur est présente pour le liquide respectivement
délivré via l'ensemble de soupape (5a), graduation dont la position d'affichage est
notamment commandée en fonction de la position de la barre de butée de volume (4).
15. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'il est respectivement prévu deux barres de butée de volume (4) disposées en vis-à-vis,
et des butées correspondantes (22).
16. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications 6 à 11, caractérisé en ce que plusieurs évacuations (2a, A2a) sont présentes dans la région de fond du plateau
distributeur (2b) ou respectivement de l'ensemble d'entonnoir (A2) et le récipient
d'évaporation (6) entoure, en forme de U, le réservoir-système (5), sachant que le
côté ouvert du U du récipient d'évaporation (6) est tourné vers la porte de boîtier
(11).
17. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'équipement distributeur (2, 2') et le boîtier (7) sont réalisés sous la forme d'éléments
séparés.
18. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'équipement distributeur (2, 2') est monté à translation verticale dans le boîtier.
19. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équipement distributeur (2, 2') et/ou le boîtier (7) sont réalisés sous la forme
d'une pièce en matière plastique moulée par injection.
20. Dispositif selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que des unités de raccordement sont présentes pour fixer le dispositif sur des éléments
structurels, et/ou d'autres unités de raccordement sont présentes pour raccorder d'autres
ensembles de boîtier, notamment pour le stockage de moyens d'hygiène corporelle.