| (19) |
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(11) |
EP 1 284 359 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.07.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kraftstoffhochdruckspeicher
High pressure fuel accumulator
Accumulateur de combustible à haute pression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
16.08.2001 DE 10140057
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.2003 Patentblatt 2003/08 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Knoedl, Helmut
71672 Marbach-Rielingshausen (DE)
- Kreschel, Henning
71640 Ludwigsburg (DE)
- Jung, Steffen
71229 Leonberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hörschler, Wolfram Johannes |
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Isenbruck, Bösl, Hörschler, Wichmann, Huhn
Patentanwälte
Theodor-Heuss-Anlage 12 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 10 103 195 DE-A- 19 948 338
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DE-A- 10 103 250
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 06, 22. September 2000 (2000-09-22) & JP
2000 073908 A (DENSO CORP), 7. März 2000 (2000-03-07)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Ein Einspritzsystem dient der Versorgung einer Brennkraftmaschine mit Kraftstoff.
Bei dem Common-Rail-System genannten Speichereinspritzsystem sind Druckerzeugung und
Einspritzung voneinander zeitlich und örtlich entkoppelt. Eine separate Hochdruckpumpe
erzeugt den Einspritzdruck in einem zentralen Kraftstoffhochdruckspeicher. Der Einspritzbeginn
und die Einspritzmenge werden durch Ansteuerzeitpunkt und -dauer von elektrisch betätigten
Injektoren bestimmt, die über Kraftstoffleitungen mit dem Kraftstoffhochdruckspeicher
verbunden sind.
Stand der Technik
[0002] DE 199 36 533 A betrifft einen Kraftstoffhochdruckspeicher für ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
einer Brennkraftmaschine mit einem rohrförmigen Grundkörper, der eine in Längsrichtung
verlaufende Sacklochbohrung und mehrere Anschlüsse aufweist.
[0003] DE 101 03 195 A bezieht sich auf eine gemeinsame Leitung. Es wird eine gemeinsame Leitung offenbart,
die ein stabiles Einspritzen von Kraftstoff ermöglicht, indem die Druckveränderungen
in einem Einspritzrohr begrenzt wird. Die gemeinsame Leitung wird gebildet durch eine
Vorgabe einer Verzweigungsbohrung mit einer Druckaufnahme - Sitzfläche, die mit einer
Hauptrohrleitung in Verbindung steht und an einem Vorsprungteil nach außen geöffnet
ist.
DE 101 03 195 A zeigt ein Einsatzstück, welches sie in einem Grundkörper des Hochdruckspeichers befindet.
Eine Querbohrung durchsetzt ein Einsatzteil.
[0004] DE 101 03 250 A bezieht sich auf eine Kraftstoff Hochdruckspeicher für Dieselmotoren. Gemäß dieser
Lösung wird eine Erhöhung der Ermüdungsfestigkeit dadurch erreicht, dass Verzweigungsanschlüsse
eine Ni- diffundierte Verstärkungsschicht zur Erhöhung der Ermüdungsfestigkeit aufweisen.
Die Ni- diffundierte Verstärkungsschicht wird aufplatiert oder auf wenigstens einem
Teil einer inneren Umfangsoberfläche des Hochdruckspeichers gebildet. Durch die Ni-
diffundierte Verstärkungsschicht wird die Ermüdungsfestigkeit des Hochdruckspeichers
gegen den hohen Kraftstoffinnendruck erhöht.
[0005] JP 2000 073908 A bezieht sich auf einen Hochdruckspeicher. Der Hochdruckspeicher umfasst einen äußeren
Speicherkörper und einen inneren Speicherkörper. Der innere Speicherkörper wird in
den äußeren Speicherkörper eingepresst, wobei Bohrungen im äußeren Speicherkörper
und eine Bohrung im inneren Speicherkörper miteinander fluchten. Nach Montage des
inneren Speicherkörpers im äußeren Speicherkörper wird der innere Speicherkörper mit
einer Schraube im äußeren Speicherkörper gesichert.
[0006] DE 199 48 338 A1 offenbart ein Verfahren zur Bearbeitung eines Kraftstoffhochdruckspeichers mit Anschlussstutzen.
Die Hochdruckfestigkeit eines Kraftstoffhochdruckspeichers wird dadurch erhöht, dass
der Grundkörper im Bereich der Anschlussöffnungen verformt wird. Die Verformung des
Grundkörpers im Bereich von Anschlussöffnungen mit Hilfe eines Anschlussstutzens erfolgt
von Außen, wodurch eine elastische Verformung unter Eintrag von Eigenspannung erzielt
wird.
[0007] Aus
DE 199 49 962 A ist ein Kraftstoffhochdruckspeicher für ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem
einer Brennkraftmaschine bekannt. Der Kraftstoffhochdruckspeicher besitzt einen hohlen
Grundkörper, der mit mehreren Anschlussöffnungen ausgestattet ist. Der Innenraum des
Grundkörpers ist dabei im Bereich der Anschlussöffnungen eben ausgebildet.
[0008] Die Hochdruckfestigkeit des Kraftstoffhochdruckspeichers wird hauptsächlich durch
die Verschneidungen zwischen den Anschlussöffnungen und dem Grundkörper beschränkt.
Diese Bohrungsverschneidungen werden durch den Innendruck stark belastet und stellen
mögliche Versagensstellen des Kraftstoffhochdruckspeichers dar. Im Betrieb treten
dort Spannungsspitzen auf, durch die sich Risse in dem Grundkörper bilden können.
Darstellung der Erfindung
[0009] Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass die Druckfestigkeit eines Kraftstoffhochdruckspeichers
erhöht wird. Sie ergibt sich aufgrund einer stärkeren Belastbarkeit der Bohrungsverschneidungen
zwischen der Längsbohrung in dem Grundkörper des Kraftstoffhochdruckspeichers und
den Querbohrungen in seinem Anschlussstutzen.
[0010] Dieser Vorteil wird erfindungsgemäß durch einen Kraftstriffhochdruckspeicher für
ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen erreicht, der einen
Grundkörper aus einem Grundwerkstoff mit mindestens einem Anschlussstutzen umfasst.
Der Grundkörper enthält dabei eine einen Innenraum bildende Längsbohrung und der mindestens
eine Anschlussstutzen mindestens eine in die Längsbohrung mündende Querbohrung. Der
Innenraum des Grundkörpers enthält im Bereich der mindestens einen Querbohrung ein
hochfestes Zusatzmaterial, wobei das hochfeste Zusatzmaterial mindestens ein Material
aus der Gruppe der Eisenwerkstoffe, der Keramikwerkstoffe und der Verbundwerkstoffe
enthält und wobei der Grundkörper den Zusatzwerkstoff in der Form mindestens eines
Einlassteils oder eines Einlegeteils enthält.
[0011] Durch das gezielte Einbringen des hochfesten Zusatzmaterials im Bereich der Bohrungsverschneidungen,
die die Schwachstelle des Kraftstoffhochdruckspeichers darstellen, kann in vorteilhafter
Weise als Grundwerkstoff für den restlichen Grundkörper ein kostengünstiges niederfestes
Material gewählt werden, bevorzugt Stahl.
Zeichnung
[0012] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert.
[0013] Es zeigt:
- Figur 1
- Den Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruck-speicher mit Einlassteil,
- Figur 2
- den Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruckspeicher mit Einlegeteil
und
- Figur 3
- verschiedene Formen des eingebrachten Zusatzmaterials in einem erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruckspeicher.
Ausführungsvarianten
[0014] Figur 1 zeigt den Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruckspeicher
mit einem Einlassteil aus einem hochfesten Zusatzmaterial.
[0015] Der im Querschnitt dargestellte Kraftstoffhochdruckspeicher umfasst einen Grundkörper
1 aus einem Grundwerkstoff, in dem die Längsbohrung 2 einen Innenraum bildet. An dem
Grundkörper 1 ist ein Anschlussstutzen 3 ausgebildet, in dem sich eine Querbohrung
4 senkrecht zur Längsbohrung 2 erstreckt. Die Querbohrung mündet in die Längsbohrung
2. Über den Anschlussstutzen 3 führen (nicht dargestellte) Kranstoffleitungen zu den
einzelnen Injektoren, die den Kraftstoff in den Brennraum der Brennkraftmaschine einspritzen.
In dem Bereich des Innenraumes des Grundkörpers 1, in dem sich die Bohrungverschneidungen
der Längsbohrung 2 mit der Querbohrung 4 befinden, enthält der Grundkörper 1 ein Einlassteil
5 aus einem hochfesten Zusatzmaterial. Dieses verstärkt den Bereich der Bohrungsverschneidungen,
um eine Rißbildung durch Spannungsspitzen in diesem Bereich zu verhindern.
[0016] In dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält der Grundkörper
den Zusatzwerkstoff in der Form mindestens eines Einlassteils 5. Unter einem Einlassteil
5 ist dabei ein Teil aus dem Zusatzmaterial zu verstehen, das in eine Vertiefung in
dem Grundwerkstoff des Grundkörpers eingefügt ist. Dadurch ersetzt es zumindest mit
einem Teil seines Volumens das Grundmaterial des bereits die Längsbohrung 2 enthaltenden
Grundkörpers 1. Teilweise kann das Einlassteil 5 in den durch die Längsbohrung 2 erzeugten
zylindrischen Innenraum hineinragen und dessen Volumen verringern.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umgibt je ein Einlassteil
5 je eine Querbohrung 4 an der dem Innenraum des Grundkörpers 1 zugewandten Seite
der Querbohrung 4. Das hochfeste Zusatzmaterial wird dabei gezielt und in kostensparender
Weise nur in dem in Betrieb des Kraftstoffhochdruckspeichers hoch beanspruchten Bereich
der Bohrungsverschneidungen eingesetzt. Es kann beispielsweise den zweifachen Durchmesser
der Querbohrung 4 besitzen.
[0018] In der in Figur 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist der Innenraum des Grundkörpers 1 im Bereich der mindestens einen Querbohrung 4
durch das Zusatzmaterial eben ausgebildet. Das Einlassteil 5 bildet dabei eine ebene
Fläche 6 in dem ursprünglich zylindrischen Innenraum des Grundkörpers 1. Die ebene
Fläche 6 erstreckt sich senkrecht zur Mittellinie 7 der Querbohrung 4 und parallel
zur Mittellinie der Längsbohrung 2. Vorteilhaft ist dabei, dass die Spannungsspitzen
im Bereich der Bohrungsverschneidungen minimiert werden. Je größer das Verhältnis
zwischen dem Innendurchmesser des Grundkörpers 1 und dem Innendurchmesser der Querbohrung
4 ist, um so höher ist die Druckfestigkeit des Kraftstoffhochdruckspeichers. Durch
die ebene Fläche 6 im Innenraum des Grundkörpers 1 im Bereich der Querbohrung 4 wird
ein unendlich großer Innendurchmesser des Grundkörpers simuliert und dadurch die Druckfestigkeit
des Kraftstoffhochdruckspeichers in diesem Bereich maximiert.
[0019] In der in Figur 1 dargestellten Ausführungsförm der vorliegenden Erfindung weist
das Einlassteil 5 einen viereckigen Querschnitt auf. Dabei handelt es sich um einen
Querschnitt des Einlassteils 5 in der Form eines Rechtecks.
[0020] Figur 2 zeigt den Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruckspeicher
mit einem Einlegeteil aus einem hochfesten Zusatzmaterial.
[0021] Der im Querschnitt dargestellte Kraftstoffhochdruckspeicher umfasst (analog zu Figur
1) einen Grundkörper 1 aus einem Grundwerkstoff mit einem Anschlussstutzen 3. Der
Grundkörper 1 enthält die Längsbohrung 2, der Anschlussstutzen 3 enthält die mindestens
eine Querbohrung 4. In dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
liegt der Zusatzwerkstoff in dem Grundkörper 1 in der Form eines Einlegeteils 8 vor.
Unter einem Einlegeteil 8 ist dabei ein zusätzliches Teil zu verstehen, das in den
durch die Längsbohrung 2 im Grundkörper 1 vorliegenden Innenraum eingefügt ist. Das
Einlegeteil 8 reduziert das Volumen des durch die Längsbohrung 2 erzeugten zylindrischen
Innenraums des Grundkörpers 1.
In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umgibt je ein Einlegeteil
8 aus hochfestem Zusatzmaterial je eine Querbohrung 4 an der dem Innenraum des Grundkörpers
1 zugewandten Seite der Querbohrung 4. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umgibt ein Einlegeteil 8 die dem Innenraum des Grundkörpers
1 zugewandte Seite aller Querbohrungen 4. Dabei erstreckt sich das Einlegeteil 8 vorzugsweise
entlang der gesamten Längsbohrung 2 oder entlang einem großen Teil ihrer Länge.
[0022] In der in Figur 2 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
ist der Innenraum des Grundkörpers 1 im Bereich der mindestens einen Querbohrung 4
durch das Einlegeteil 8 eben ausgebildet. Dadurch ergibt sich aus bereits genannten
Gründen eine maximale Druckfestigkeit des Kraftstoffhochdruckspeichers in dem Bereich
der Verschneidungen von Längs- und Querbohrungen.
[0023] In der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
das Einlegeteil 8 einen Querschnitt in der Form eines Kreisabschnitts auf.
[0024] Femer betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffhochdruckspeichers bei dem das Zusatzmaterial (in der Form eines Einlassteils
5 oder eines Einlegeteils 8) durch ein thermisches Fügeverfahren in den Innenraum
des Grundkörpers 1 eingefügt wird. Das Zusatzmaterial kann beispielsweise durch Verlöten
oder Verschweißen mit dem Grundmaterial des Grundkörpers 1 verbunden werden. Denkbar
ist auch ein Einbringen des Zusatzmaterials als Schmelze, die anschließend im Innenraum
des Grundkörpers 1 abkühlt und aushärtet.
[0025] In einem weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
Kraftstoffhochdruckspeichers wird das Zusatzmaterial (in der Form eines Einlass- oder
Einlegeteils) durch Kleben in den Innenraum des Grundkörpers eingefügt.
[0026] Denkbar ist auch ein kraftschlüssiges Einfügen des Zusatzmaterials in den Innenraum
des Grundkörpers 1, beispielsweise durch Einpressen eines Einlassteils. Das Zusatzmaterial
kann ferner durch Sintern mit dem Grundwerkstoff des Grundkörpers 1 verbunden werden.
[0027] Das einzufügende Einlass- oder Einlegeteil kann bereits vor dem Einfügen in den Innenraum
des Grundkörpers 1 Bohrungen umfassen, die nach seinem Einfügen mit den Querbohrungen
4 eine durchgehende Öffnung bilden. In vorteilhafter Weise werden die Querbohrungen
erst nach dem Einfügen des Zusatzmaterials durch die Anschlussstutzen und durch das
Zusatzmaterial gebohrt. Dies hat den Vorteil, dass die Bohrungen exakt übereinanerliegen
und in nur einem Arbeitsschritt gefertigt werden können.
[0028] Figur 3 zeigt verschiedene Formen des eingebrachten Zusatzmaterials in einem erfindungsgemäßen
Kraftstoffhochdruckspeicher. In Figur 3.1 ist ein Einlassteil 9 dargestellt, das im
Querschnitt die Form eines Kreisringteils aufweist. In dieser bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ragt das Einlassteil 9 nicht in den durch die Längsbohrung
2 erzeugten zylindrischen Innenraum.
[0029] Figur 3.2 zeigt einen erfindungsgemäßen Kraftstoffhochdruckspeicher mit einem Einlassteil
10, das einen kreissektorförmigen Querschnitt besitzt und teilweise in den durch die
Längsbohrung 2 erzeugten zylindrischen Innenraum des Grundkörpers 1 hineinragt.
[0030] In Figur 3.3 ist ein erfindungsgemäßer Kraftstoffhochdruckspeicher mit einem Einlassteil
11 gezeigt. Das Einlassteil 11 weist einen Querschnitt auf, dessen Form eine Kombination
eines Kreisringteils mit einem Kreisabschnitt darstellt, wobei der kreisabschnittförmige
Teil des Einlassteils 11 in den durch die Längsbohrung 2 erzeugten Innenraum des Grundkörpers
1 hineinragt. Vorteilhaft ist bei dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, dass das Einlassteil 11 eine ebene Fläche 6 in dem ursprünglich zylindrischen
Innenraum des Grundkörpers 1 bildet und dadurch die Druckfestigkeit des Kraftstoffhochdruckspeichers
im Bereich der Bohrungsverschneidungen maximiert wird.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Längsbohrung
- 3
- Anschlussstutzen
- 4
- Querbohrung
- 5
- Einlassteil
- 6
- ebene Fläche
- 7
- Mittellinie der Querbohrung
- 8
- Einlegeteil
- 9
- Einlassteil 1
- 10
- Einlassteil 2
- 11
- Einlassteil 3
1. Kraftstoffhochdruckspeicher für ein Common-Rail-Kraftstoffeinspritzsystem für Brennkraftmaschinen,
der einen Grundkörper (1) aus einem Grundwerkstoff mit mindestens einem Anschlussstutzen
(3) umfasst, wobei der Grundkörper (1) eine einen Innenraum bildende Längsbohrung
(2) und der mindestens eine Anschlussstutzen (3) mindestens eine in die Längsbohrung
(2) mündende Querbohrung (4) enthält, wobei der Innenraum des Grundkörpers (1) im
Bereich der mindestens einen Querbohrung (4) ein hochfestes Zusatzmaterial enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass das hochfeste Zusatzmaterial mindestens ein Material aus der Gruppe der Eisenwerkstoffe,
der Keramikwerkstoffe und der Verbundwerkstoffe enthält und der Grundkörper (1) den
Zusatzwerkstoff in der Form mindestens eines Einlassteils (5) oder eines Einlegeteils
(8) enthält.
2. Kraftstoffhochdruckspeicher gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Einlassteil (5) je eine Querbohrung (4) umgibt.
3. Kraftstoffhochdruckspeicher gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einlassteil (5) alle Querbohrungen (4) umgibt.
4. Kraftstoffhochdruckspeicher gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassteil (5) im Querschnitt eine Form aus der Gruppe der Kreisabschnitte,
der Kreissektoren, der Kreisringteile und der Vierecke aufweist.
5. Kraftstoffhochdruckspeicher gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Zusatzmaterial der Innenraum des Grundkörpers (1) im Bereich der mindestens
einen Querbohrung (4) eben ausgebildet ist.
6. Verfahren zur Herstellung eines Kraftstoffhochdruckspeichers gemäß einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmaterial durch ein thermisches Fügeverfahren in dem Innenraum des Grundkörpers
(1) eingefügt wird.
7. Verfahren zur Herstellung eines Kraftstoffhochdruckspeichers gemäß einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmaterial durch Kleben in den Innenraum des Grundkörpers (1) eingefügt wird.
8. Verfahren zur Herstellung eines Kraftstoffhochdruckspeichers gemäß einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzmaterial kraftschlüssig in den Innenraum des Grundkörpers (1) eingefügt
wird.
1. High-pressure fuel accumulator for a common-rail fuel injection system for internal
combustion engines, which high-pressure fuel accumulator comprises a basic body (1)
which is composed of a basic material and which has at least one connecting pipe (3),
with the basic body (1) comprising a longitudinal bore (2), which forms an interior
space, and with the at least one connecting pipe (3) comprising at least one transverse
bore (4) which opens out into the longitudinal bore (2), with the interior space of
the basic body (1) comprising a high-strength additional material in the region of
the at least one transverse bore (4), characterized in that the high-strength additional material comprises at least one material from the group
of iron materials, ceramic materials and composite materials, and the basic body (1)
comprises the additional material in the form of at least one inset part (5) or an
inlay part (8).
2. High-pressure fuel accumulator according to Claim 1, characterized in that in each case one inset part (5) surrounds in each case one transverse bore (4).
3. High-pressure fuel accumulator according to Claim 1, characterized in that one inset part (5) surrounds all the transverse bores (4).
4. High-pressure fuel accumulator according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the inset part (5) has, in cross section, a shape from the group of circular sections,
circular sectors, circular-ring parts and tetragons.
5. High-pressure fuel accumulator according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the additional material of the interior space of the basic body (1) is formed so
as to be planar in the region of the at least one transverse bore (4).
6. Method for producing a high-pressure fuel accumulator according to one of Claims 1
to 5, characterized in that the additional material is joined in the interior space of the basic body (1) by
means of a thermal joining process.
7. Method for producing a high-pressure fuel accumulator according to one of Claims 1
to 5, characterized in that the additional material is joined into the interior space of the basic body (1) by
means of adhesive bonding.
8. Method for producing a high-pressure fuel accumulator according to one of Claims 1
to 5, characterized in that the additional material is joined into the interior space of the basic body (1) in
a force-fitting manner.
1. Accumulateur de carburant haute pression pour un système d'injection de carburant
à rampe commune de moteurs à combustion interne, comprenant un corps de base (1) en
un matériau de base avec au moins un ajutage de branchement (3),
le corps de base (1) a un perçage longitudinal (2) formant un volume intérieur et
l'ajutage de branchement (3) comporte au moins un perçage transversal (4) débouchant
dans le perçage longitudinal (2), et
le volume intérieur du corps de base (1), au niveau au moins du perçage transversal
(4) comporte un matériau additif très résistant,
caractérisé en ce que
le matériau additif très résistant est au moins un matériau du groupe des matériaux
ferreux, des céramiques et des matières composites et le corps de base (1) contient
l'additif sous la forme d'au moins une pièce d'insertion (5) ou d'une pièce encastrée
(8).
2. Accumulateur de carburant à haute pression selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
chaque pièce d'insertion (5) comporte un perçage transversal (4).
3. Accumulateur de carburant à haute pression selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
une pièce d'insertion (5) entoure tous les perçages transversaux (4).
4. Accumulateur de carburant à haute pression selon au moins l'une des revendications
1 à 3,
caractérisé en ce que
la pièce d'insertion (5) a en section une forme choisie dans le groupe composé par
les segments circulaires, les secteurs de cercle, les parties d'anneau circulaire
et les carrés.
5. Accumulateur de carburant à haute pression selon au moins l'une des revendications
1 à 4,
caractérisé en ce que
le matériau supplémentaire aplanit le volume intérieur du corps de base (1) dans la
région d'au moins un perçage transversal (4).
6. Procédé de fabrication d'un accumulateur de carburant haute pression selon l'une des
revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le matériau additif est inséré par un procédé d'assemblage thermique dans le volume
intérieur du corps de base (1).
7. Procédé de fabrication d'un accumulateur de carburant haute pression selon l'une des
revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le matériau additif est ajouté par collage dans le volume intérieur du corps de base
(1).
8. Procédé de fabrication d'un accumulateur de carburant haute pression selon l'une des
revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le matériau auxiliaire est inséré par une liaison par la force dans le volume intérieur
du corps de base (1).


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