[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschinen-Nadel mit von einem Kolben ausgehendem
Schaft, welcher auf seiner Mantelfläche - ausgehend vom spitzenseitigen Öhr - mindestens
eine in Richtung des Kolbens verlaufende Fadenrinne aufweist, deren Rinnengrund, als
in Querrichtung des Schaftes liegende Wölbungsfläche gestaltet ist und deren vom Wolbungsbereich-Endpunkt
ausgehende Seitenflanken einen sich zur Mantelfläche hin erbreiternden Rinnenquerschnitt
formen.
[0002] Eine Nähmaschinen-Nadel mit klassisch rundem Schaftquerschnitt ist durch die
DE 31 49 383 A1 bekannt (Fig. 4). Die Fadenrinne ist von rechteckiger Kontur; die parallel verlaufenden
Seitenflanken sind über einen rechtwinklig dazu ausgerichteten Rinnengrund, ebenfalls
als Flachflanke, verbunden.
[0003] Der
DE-PS 193 006 ist eine trapezförmige Fadenrinnen-Kontur entnehmbar. Die Seitenflanken divergieren
zur Mantelfläche hin. Das führt zu einem deutlich erbreiterten Rinnenquerschnitt.
Der Rinnengrund ist überwiegend ebenflächig und geht über je eine kurze konkave Ausrundung
in die Wandabschnitte der Seitenflanken über. Neben einem auch hier runden Schaftquerschnitt
ist dieser Nähmaschinen-Nadel in diametraler Gegenüberlage zur Fadenrinne eine relativ
flach ausgeführte Ergänzungsrinne zugeordnet (Abb. 3).
[0004] Aus der
DE 37 32 948 A ist eine Nähmaschinennadel mit einem Nadelgrundkörper und einem Schaft sowie einem
im Wesentlichen zylindrischen Kolben bekannt. Der Kolben ist durch einen den Nadelgrundkörper
umgebenden Hüllkörper gebildet. An dem Schaft der Nadel ist eine Fadenrinne ausgebildet,
die sich bis in den Bereich des Kolbens hinein erstreckt und dort als Verankerungsstelle
für ein Blech oder einen Draht dient, der zur Ausbildung des Kolbens um den Schaft
gewickelt wird.
[0005] Die
DE 32 35 153 A1 zeigt eine gattungsgemäße Nähmaschinen-Nadel, deren Rinnengrund als in Querrichtung
des Schaftes liegende Wölbungsfläche gestaltet ist, welche an divergierend ausgerichtete
Seitenflanken anschließt und welche Seitenflanken einen sich zur Mantelfläche erbreiternden
Rinnenquerschnitt formen (Fig. 11a). Der Rinnengrund ist, mehr einem Kerbtal gleichend,
relativ eng ausgeformt.
[0006] In Kenntnis dieser Vorgaben hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Nähmaschinen-Nadel
der geschilderten Art bei fadenführungsgünstiger Rinnenkontur wiederstandsfähiger
gegenüber abbiegenden Belastungskräften auszubilden.
[0007] Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einer Nähmaschinen-Nadel mit den
Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass der Durchmesser
des kreisbogenförmigen Wölbungsverlaufs der Wölbungsfläche etwa dem Radius des Schaftes
entspricht. Der hieraus gewonnene Rinnengrund entbehrt der Enge, ist so reibungswärmesenkend
und belässt dabei dennoch so viel Restquerschnitt, dass der Schaft nicht geschwächt
ist. Der Wölbungsverlauf ist in eine solche Tiefe gelegt, dass die Zone etwa ab dem
schaft-peripheren Halbkreis für den erstrebten vergrößerten Rinnenquerschnitt gestaltet
werden kann. Selbst die bruchkritischen Übergangsbereiche haben an Kerbwirkung verloren.
Die Ecken sind "ausgebügelt". Über die großzügige konkave Rundung entstehen günstig
liegende Sperrflächen gegenüber abbiegenden Kräften, dies sowohl in Öhrrichtung als
auch quer dazu. Es liegt ein erheblicher Versteifungseffekt vor. Vorteilhaft ist es
dabei, dass der Wölbungsverlauf der Wölbungsfläche derart gestaltet ist, dass zwei
von einem im Schaftquerschnitt jenseits des Schaftzentrums und auf der Längsmittelebene
des Schaftes liegenden Punkt (Scheitelpunkt) an den Wölbungsverlauf angelegten Tangenten
(Tangenten-Anlegepunkt) einen Erbreiterungsfreiraum-Querschnitt und einen kleineren
bzw. maximal flächengleichen, oberhalb des Tangenten-Anlegepunktes liegenden Zwickelabschnitt
definieren, welch letzterer geformt ist einerseits durch die Wölbungslinie der Wölbungsfläche
und andererseits durch die Tangente, angelegt im Wölbungsscheitel und der rechtwinklig
dazu stehenden Radialen und durch den Tangenten-Punkt verlaufenden Geraden, parallel
liegend zu der durch das Zentrum des Schaftes und den Wölbungsmittelpunkt verlaufenden
Längsmittelebene. Das zur Verbreitung weggenommene Material ist gleichsam eckausfüllend
und so kerbbruchentschärfend dem ausgerundeten Part des Rinnengrundes beigeschlagen.
Er bildet die großzügig konkav ausgerundeten Ausläufer des erbreiterten Rinnenquerschnitts.
Die Querschnittsverhältnisse sind bezüglich der Differenz der Flächengrößen des Erbreiterungsfreiraum-Querschnitts
zum Zwickelabschnitt maximal etwas weniger als 30 %. Weiter ist eine vorteilhafte
Lösung erreicht durch eine der Fadenrinne in an sich bekannter Weise gegenüberliegende
Ergänzungsrinne kleineren Querschnitts mit gewölbter Grundfläche und einer Mündungsbreite
etwa der lichten Mündungsbreite der Fadenrinne, deren Seitenflanken stumpfwinklig
in die Mantelfläche des Schaftes einlaufen. Eine solche Ergänzungsrinne ist von geringerer
Tiefe als die übliche lange Fadenrinne. Der konkave Rundungsverlauf trägt zur Erzielung
einer polydirektionalen Wandungsausrichtung des Schaftes und damit zur Erhöhung des
Widerstandes gegenüber abbiegenden Kräften bei. Solche Nähmaschinen-Nadeln oder auch
eine sogenannte Doppelrinnennadeln haben praktisch ein Doppel-T-Profil, wobei die
rinnenbildenden Übergänge in der geschilderten Weise bezüglich einer Kerbwirkung außer
Gefahr stehen. Dabei ist es günstig, dass bei zwei einander gegenüberliegenden Fadenrinnen
gleicher Geometrie, entsprechend dem Kennzeichen des zweiten Anspruches, sich die
Scheitelpunkte der angelegten Tangenten im Bereich der Schaft-Längsmittelachse, des
Zentrums also, treffen bzw. sich sogar überlappen.
[0008] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine als Doppelrinnennadel realisierte Nähmaschinen-Nadel in Ansicht, und zwar gegen
eine Fadenrinne gesehen, vergrößert,
- Fig. 2
- den Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- die Unteransicht der Nähmaschinen-Nadel, und zwar gegen die Hohlkehle gesehen,
- Fig. 4
- einen stark vergrößerten Querschnitt durch den Schaft der Nähmaschinen-Nadel, aufweisend
eine Ergänzungsrinne,
- Fig. 5
- einen entsprechenden Querschnitt, zeigend die Nähmaschinen-Nadel als Doppelrinnennadel,
- Fig. 6
- dasselbe in geometrischer Abwandlung (die Schnittschraffur ist in diesen beiden Darstellungen
weggelassen).
[0009] Die im klassischen Reduzierverfahren mittels Umlaufpresse im Wege des Kaltstreckens
als Rohling erzeugbare, in spanabhebender Weise produzierbare oder gar im Wege des
Formpressens/Beschneidens weitestgehend nachbearbeitungsfrei erzielbare Nähmaschinen-Nadel
1 ist im Grunde kreisrunden Querschnitts. Das gilt für den querschnittsgrößeren Kolben
2 ebenso wie für den den größten Längenabschnitt einnehmenden Schaft 3 der Nähmaschinen-Nadel
1.
[0010] Bezüglich des Schaftquerschnitts sei auf die Figuren 4 bis 6 verwiesen. Dort ist
die zylindrische Mantelfläche desselben mit 4 bezeichnet.
[0011] Der Kolben 2 geht über einen kegelstumpfartigen Ansatz 5 in den deutlich querschnittsreduzierten
Schaft 3 über, welcher mit einer Nadelspitze 6 abschließt.
[0012] Die Nadelspitze 6 erstreckt sich im öhrseitigen Endabschnitt 1' der Nähmaschinen-Nadel
1. Die eigentliche Spitze ist 7. Das Öhr ist mit 8 bezeichnet. Vor demselben befindet
sich die sogenannte Hohlkehle 9. Letztere bildet einen vergrößerten Greiferraum für
den nicht dargestellten Greifer einer Nähmaschine.
[0013] Im Rücken der Hohlkehle 9, also auf der einem Höcker 10 abgewandten Seite, läuft
eine Fadenrinne 11. Deren Rinnengrund heißt 12.
[0014] Die Fadenrinne 11 verläuft zwischen dem Öhr 8 im Endabschnitt 1' und dem Ansatz 5
durchgehend und im Wesentlichen von gleicher Tiefe. Lediglich der ansatzseitige Endbereich
keilt auf die Kegelstumpfmantelfläche des Ansatzes 5 gehend aus. Der Kolben 2 selbst
ist gleichmäßig zylindrisch. Er könnte aber auch schwach konisch oder gestuft sein.
Sein freier Endabschnitt trägt das Bezugszeichen 1". Dieser kolbenseitige Endabschnitt
ist gefast.
[0015] In einer Querschnittsdiametralen des Schaftes 3 weist dieser auf der der Fadenrinne
11 abgewandten Seite noch eine Fadenrinne 13 auf. Die ist von geringerer radialer
Tiefe als die Fadenrinne 11 und hat eine Ausprägung, wie sie aus Fig. 5 hervorgeht
oder eine solche, wie sie aus Fig. 4 erkennbar ist, dort realisiert als Ergänzungsrinne
14.
[0016] Die weitere Fadenrinne 13 ist räumlich vor dem Öhr 8 endgeschlossen, dort bzw. einerseits
durch den erwähnten Höcker 10 und andererseits durch die gegenüber der Rinnentiefe
ansteigende Mantelfläche des Ansatzes 5. Auch hier kommt es zu dem bezüglich der Rinne
11 erwähnten Auskeilen.
[0017] Die Längserstreckung der Rinnen 11, 13, 14 ist übereinstimmend, und zwar raumparallel
zum eine Längsmittelachse x-x stellenden Zentrum Z des Schaftes 3.
[0018] Bezüglich des Abbiegekräfte aufnehmenden, relativ dünnstieligen Schaftes 3 ist auf
eine stabile Ausgestaltung geachtet, welche die federnde Nachgiebigkeit ebenso erbringt
wie einen genügenden Fadenführungsquerschnitt besonders bezüglich der Fadenrinne 11.
[0019] Der Rinnengrund 12 ist als in Querrichtung des Schaftes 3 liegende Wölbungsfläche
W gestaltet. Die nimmt weniger als einen Halbkreisbogen ein. Wölbungsbereich-Endpunkte
gehen in Seitenflanken 15 über. Letztere nehmen divergierenden Verlauf und erbringen
so zur Mantelfläche 4 hin einen erbreiternden Rinnenquerschnitt 16. Der liegt über
dem Durchmesser D des kreisbogenförmigen Wölbungsverlaufs der Wölbungsfläche W. Der
Öffnungswinkel zwischen den Seitenflanken 15 liegt bei ca. 20 bis 30°. Der Verlauf
von 15 ist spiegelsymmetrisch.
[0020] Der Durchmesser D des kreisbogenförmigen Wölbungsverlaufs der Wölbungsfläche W entspricht
im Wesentlichen dem Radius R des im Grunde kreisrunden Querschnitt aufweisenden Schaftes
3 der Nähmaschinen-Nadel 1.
[0021] Der Wölbungsmittelpunkt der in der Zeichnung zu einem vollständigen Kreis geschlossenen
Wölbungsfläche W trägt das Bezugszeichen y.
[0022] Die den Rinnengrund 12 bogenförmig konkav auswölbende, dargestellte Kreisgeometrie
ist so gesetzt, dass der Wölbungsmittelpunkt y noch im Grundquerschnitt des Schaftes
3 liegt, jedoch der Radius des Kreises tiefenmäßig nicht ausgeschöpft ist.
[0023] Der Abstand zum Zentrum Z ist erkennbar. Er entspricht im Wesentlichen dem halben
Radiusmaß des Durchmessers D.
[0024] Das Zentrum Z des Schaftes 3 und der Wölbungsmittelpunkt y der kreisförmigen Wölbungsfläche
W verlaufen in einer gemeinsamen Längsmittelebene E-E. In dieser Diametralen liegt
auch der anderen Seite des Schaftes 3 beispielsweise die weiter oben mit 13 bezeichnete
weitere Fadenrinne der Doppelrinnen-Nähmaschinen-Nadel 1.
[0025] Der Wölbungsverlauf der Wölbungsfläche W ist dabei derart gestaltet, dass zwei von
einem im Schaftquerschnitt jenseits des Zentrums Z des Schaftes 3 und auf der besagten
Längsmittelebene E-E des Schaftes 3 liegenden Punkt P1 an den Wölbungsverlauf angelegten
Tangenten T ein Erbreiterungsfreiraum-Querschnitt 17 und einen kleineren bzw. maximal
flächengleichen, oberhalb des Tangenten-Anlegepunktes 19 liegenden Zwickelabschnitt
18 definieren. Sowohl der den erbreiterten Rinnenquerschnitt 16 oder Rinneneingang
erbringende Erbreiterungsfreiraum-Querschnitt 17 als auch der erwähnte Zwickelabschnitt
18 sind in Form engschraffierter Felder dargestellt. Eingezeichnet ist dabei zum Vergleich
eine rechtwinklig gestaltete Fadenrinne gängiger Art. Die Zwickelabschnitte 18 füllen
die rechtwinkligen Ecken der Fadenrinne 11 alter Art konkav ausrundend aus. So sind
Eckkerben vermieden. Der Erbreiterungsfreiraum-Querschnitt 17 ist dagegen einen erbreiternden
Rinnenquerschnitt 16 schaffend weggeräumt. Die übergänge der so divergierend anschließenden
Seitenflanken 15 zur Mantelfläche 4 hin können, wie dargestellt, konvex verrundet
sein.
[0026] Der Zwickelabschnitt 18 ist einerseits geformt durch die den Rinnengrund 12 ausrundende
Wölbungslinie, also Wölbungsfläche W, und andererseits definiert durch die Tangente
T, angelegt im Wölbungsscheitel 19 und der rechtwinklig (Winkel Alpha) dazu stehenden
Radialen 20 und durch den Tangenten-Punkt P1 verlaufenden Geraden G, parallel liegend
zu der durch das Zentrum Z des Schaftes 3 und den Wölbungsmittelpunkt y verlaufenden
Längsmittelebene E-E.
[0027] Fig. 5 zeigt bezüglich der zusätzlichen Fadenrinne 13 eine vergleichbare Geometrie,
wobei jedoch der Wölbungsmittelpunkt y dieser Fadenrinne 13 weiter nach radial außen
versetzt ist, bleibend in der Längsmittelebene E-E. Der Wölbungsmittelpunkt y dieser
Wölbungsfläche W liegt schafteinwärts kurz hinter der als durchlaufende Linie gedachten
Mantelfläche 4. Die Bezugsziffern sind sinngemäß angewandt, dies ohne weitere textliche
Wiederholungen. Bei dieser Konstellation treffen sich die Scheitel der angelegten
Tangenten T im Bereich der Schaftmittelachse x-x, des Zentrums Z des Schaftes 3 also,
erkennbar sogar in überlappender Zuordnung. Der Scheitel der Tangenten T der Fadenrinne
13 ist mit P2 bezeichnet. Die Überlappungszone Ü erstreckt sich, von der Fadenrinne
11 aus gesehen, jenseits des Zentrums Z.
[0028] Gleichwohl ergibt sich bezüglich der Fadenrinne 13 auch der erstrebte erbreiternde
Rinnenquerschnitt 16.
[0029] Bezüglich der Variante Fig. 6 liegt eine dem Beschriebenen vergleichbare Geometrie
vor, zumindest was die Parameter der Fadenrinne 11 angeht. Abweichend ist nun eine
Ausgestaltung vorgenommen, die einen größeren Überlappungsbereich Ü in der Längsmittelebene
E-E betrifft. Die die weitere Fadenrinne 13 betreffende Gestaltung entspricht der
in Fig. 5 erläuterten. Bezüglich der Fadenrinne 11 sind die Tangenten T so gelegt,
dass die Wölbungsscheitel, sprich Tangenten-Anlegepunkte 19, aus dem unteren Drittel
der Tiefe der Fadenrinne 11 etwa auf die halbe Tiefe versetzt sind. Die Wölbungsscheitel
erbringen einen Scheitel bezeichnet mit P2, der deutlich weiter aus dem Zentrum Z
verlegt ist, aber noch innerhalb des Querschnitts des Schaftes 3 liegt. Entsprechend
fallen auch die Felder unterschiedlich groß aus bezüglich des Erbreiterungsfreiraum-Querabschnitts
17 und des Zwickelabschnitts 18. Erstgenannter ist flächenkleiner als der Zwickelabschnitt
18. Gleichwohl bleibt hier die durch die Wölbungsfläche W erzielte Ausrundung der
Übergangsbereiche zu den Seitenflanken 15 bestehen.
[0030] Bezüglich Fig. 5 ist eine eher ausgewogene Verteilung erkennbar. Die Differenz der
Flächengrößen des Erbreiterungsfreiraum-Querschnitts 17 zum Zwickelabschnitt 18 beträgt
maximal etwas weniger als 30%.
[0031] Zurückkommend auf die Variante gem. Fig. 4 bleibt noch festzuhalten, dass die dortige
Fadenrinne in Form der Ergänzungsrinne 14 auffallend kleineren Querschnitts ist als
die in den Figuren 5 und 6 erörterten. Da hier deutlich weniger als etwas geringer
als der halbe Kreisquerschnitt auftritt, kommt es aber auch hier zu einer aus dem
Verlauf der Wölbungsfläche W bestimmten Mündungsbreite, die etwa der lichten Mündungsbreite
16 der Fadenrinne 11 bzw. 13 entspricht.
[0032] Während bei den anderen Ausprägungen es im Übergang von Seitenflanke 15 zu Mantelfläche
4 zu spitzwinkligen Rinnenrändern kommt, ist die Ergänzungsrinne 14 - der Rinnengrund
ist mit 14' bezeichnet - stellende Ausgestaltung bezüglich dieser Ränder erkennbar
stumpfwinklig (Winkel Beta). Die hier von den Ausläufern der Wölbungsfläche W gestellten
Flanken gehen wie in der Grundversion über konvexe Randverrundungen in die Mantelfläche
4 des Schaftes 3 über.
[0033] Bei einer Einrinnen-Nadel haben Prüfungsergebnisse erbracht, dass die Nadel in Öhrrichtung
10 % steifer und in Querrichtung dazu 7% steifer war. Es handelte sich dabei um eine
Nadel, die die zu Fig. 5 beschriebene, untere Fadenrinne 11 aufwies.
[0034] Tests an einer Doppelrinnen-Nadel gemäß Darstellung Fig. 5 ergaben eine in Öhrrichtung
25 % höher liegende Steifigkeit und in Querrichtung 20 % höher ausgefallene Steifigkeit
des Nadelkörpers.
[0035] Untersuchungen des in Fig. 4 dargestellten Nadeltyps, also mit einer Fadenrinne 11
und der erläuterten Ergänzungsrinne 14 zeigten eine in Querrichtung 6 % höhere Steifigkeit.
In Öhrrichtung gemessen war sie 8 % schwächer.
1. Nähmaschinen-Nadel (1) mit von einem Kolben (2) ausgehendem Schaft (3), welcher auf
seiner Mantelfläche - ausgehend vom spitzenseitigen Öhr (8) - mindestens eine in Richtung
des Kolbens (2) verlaufende Fadenrinne (11) aufweist, deren Rinnengrund (12) als in
Querrichtung des Schaftes (3) liegende Wölbungsfläche (W) gestaltet ist und deren
vom Wölbungsbereich-Endpunkt ausgehende Seitenflanken (15) einen sich zur Mantelfläche
(4) hin erbreiternden Rinnenquerschnitt (16) formen, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser (D) des kreisbogenförmigen Wölbungsverlaufs der Wölbungsfläche (W)
etwa dem Radius (R) des Schaftes (3) entspricht.
2. Nähmaschinen-Nadel nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Wölbungsverlauf der Wölbungsfläche (W) derart gestaltet ist, dass zwei von einem
im Schaftquerschnitt jenseits des Zentrums (Z) des Schaftes (3) und auf der Längsmittelebene
(E-E) des Schaftes (3) liegenden Punkt (P1) an den Wölbungsverlauf angelegten Tangenten
(T) (Tangenten-Anlegepunkt 19) einen Erbreiterungsfreiraum-Querschnitt (17) und einen
kleineren bzw. maximal flächengleichen, oberhalb des Tangenten-Anlagepunktes (19)
liegenden Zwickelabschnitt (18) definieren, welch letzterer geformt ist einerseits
durch die Wölbungslinie der Wölbungsfläche (W) und andererseits durch die Tangente
(T), angelegt im Wölbungsscheitel und der rechtwinklig (Winkel Alpha) dazu stehenden
Radialen (20) und durch den Tangenten-Punkt (P1) verlaufenden Geraden (G), parallel
liegend zu der durch das Zentrum (Z) des Schaftes (3) und den Wölbungsmittelpunkt
(Y) verlaufenden Längsmittelebene (E-E).
3. Nähmaschinen-Nadel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz der Flächengrößen des Erbreiterungsfreiraum-Querschnitts (17) zum Zwickelabschnitt
(18) maximal etwas weniger als 30 % beträgt.
4. Nähmaschinen-Nadel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, gekennzeichnet durch eine der Fadenrinne (11) in an sich bekannter Weise gegenüberliegende Ergänzungsrinne
(14) kleineren Querschnitts mit gewölbter Grundfläche (14') und einer Mündungsbreite
etwa der lichten Mündungsbreite (16) der Fadenrinne (11), deren Seitenflanken (15)
stumpfwinklig in die Mantelfläche (4) des Schaftes (3) einlaufen.
5. Nähmaschinen-Nadel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere
danach, gekennzeichnet durch zwei einander gegenüberliegende Fadenrinnen (11) gleicher Geometrie, entsprechend
dem Kennzeichen des zweiten Anspruches, wobei sich die Scheitelpunkte (P1, P2) der
angelegten Tangenten (T) im Bereich der Schaft-Längsmittelachse (x-x), des Zentrums
(Z), treffen bzw. sich sogar überlappen (Ü).
1. Sewing machine needle (1) with a blade (3), which extends from a shank (2) and on
its shell surface - extending from the eye (8) on the point side - has at least one
thread groove (11) running in the direction of the shank (2), the groove base (12)
of the thread groove being configured as arching surface (W) lying in the transverse
direction of the blade (3) and its side flanks (15) extending from the end point of
the arching region form a groove cross-section (16) widening towards the shell surface
(4), characterised in that the diameter (D) of the circular arc-shaped arching course of the arching surface
(W) corresponds approximately to the radius (R) of the blade (3).
2. Sewing machine needle according to Claim 1 or in particular according thereto, characterised in that the arching course of the arching surface (W) is configured in such a manner that
two tangents (T) (tangent contact point 19) laid against the arching course from a
point (P1) located in the blade cross-section on the other side of the centre (Z)
of the blade (3) and on the longitudinal centre plane (E-E) of the blade (3) define
a broadening clearance cross-section (17) and a wedge area (18) of smaller or at maximum
equal area located above the tangent contact point (19), said wedge area being formed,
on one side, by the curve line of the arching surface (W) and, on the other side,
by the tangent (T) placed in the arch apex and the radial (20) standing at right angles
(angle alpha) thereto and straight lines (G) running through the tangent point (P1)
lying parallel to the longitudinal centre plane (E-E) running through the centre (Z)
of the blade (3) and the arch centre point (Y).
3. Sewing machine needle according to one or more of the preceding claims, or in particular
according thereto, characterised in that the difference in area sizes of the broadening clearance cross-section (17) from
the wedge section (18) amounts to slightly less than 30% at maximum.
4. Sewing machine needle according to one or more of the preceding claims, or in particular
according thereto, characterised by a supplementary groove (14) located opposite the thread groove (11) in a manner known
per se with a smaller cross-section, with arched base surface (14') and an opening
width of approximately the inside opening width (16) of the thread groove (11), the
side flanks (15) thereof running into the shell surface (4) of the blade (3) at an
obtuse angle.
5. Sewing machine needle according to one or more of the preceding claims, or in particular
according thereto, characterised by two thread grooves (11) with the same geometry located opposite one another in accordance
with the characterising clause of the second claim, wherein the apex points (P1, P2)
of the placed tangents (T) meet or even overlap (Ü) in the region of the blade longitudinal
centre axis (x-x) of the centre (Z).
1. Aiguille de machine à coudre (1) avec, partant de la tête, une tige (3) qui présente
sur sa surface externe - en partant du chas (8) situé vers la pointe - au moins une
rainure de fil (11) dirigée vers la tête (2) et dont le fond (12) est une surface
bombée (W) selon la direction transversale de la tige (3), avec des flancs latéraux
(15) qui, partant des extrémités de la zone bombée, donnent à la section de rainure
(16) une forme allant en s'élargissant vers la surface (4) de l'aiguille, caractérisée en ce que le diamètre (D) du contour en forme d'arc de cercle que présente la section transversale
de la surface bombée (W) correspond à peu près au rayon (R) de la tige (3).
2. Aiguille de machine à coudre selon la revendication 1, caractérisée en ce que le contour de la section transversale de la surface bombée (W) est configuré de manière
que deux tangentes (T) à ce contour, issues du point (P1) situé dans le plan de coupe
transversal de l'autre côté du centre (Z) de la tige (3) et dans le plan longitudinal
médian (E-E) de cette tige (points de contact de tangente (19)) définissent de chaque
côté une section d'espace libre élargie (17) et une section de coin (18) de surface
plus petite ou au plus égale à la précédente, située au-dessus du point de contact
de tangente (19), et qui est délimitée d'une part par le contour en coupe de la surface
bombée (W) et d'autre part par la tangente (T) au sommet du bombé, le rayon (20) perpendiculaire
à celle-ci (angle alpha) et par la droite (G) qui passe au point de contact de tangente
(19) en étant parallèle au plan longitudinal médian (E-E) passant par le centre (Z)
de la tige (3) et par le centre (Y) du contour bombé en arc de cercle.
3. Aiguille de machine à coudre selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la différence des surfaces de la section d'espace libre élargie (17) et de la section
de coin (18) ne dépasse pas 30 % environ.
4. Aiguille de machine à coudre selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une rainure complémentaire (14) disposée de manière connue à l'opposé de la rainure
de fil (11), présente une section plus petite avec une surface de fond bombée (14')
et une embouchure dont la largeur correspond à peu près à la largeur (16) de la rainure
de fil (11), et dont les flancs latéraux (15) se raccordent selon un angle obtus à
la surface externe (14) de la tige (3).
5. Aiguille de machine à coudre selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle comporte deux rainures de fil disposées à l'opposé l'une de l'autre, présentant
la même géométrie et correspondant aux caractéristiques de la revendication 2, les
points de sommet (P1, P2) des tangentes (T) se rencontrent dans la zone (Ü) de l'axe
longitudinal médian (x-x) de la tige et du centre (Z) pour venir même se chevaucher.