| (19) |
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(11) |
EP 1 285 152 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.2004 Patentblatt 2004/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.05.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F01M 13/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/006159 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/092690 (06.12.2001 Gazette 2001/49) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM ENTÖLEN VON KURBELGEHÄUSE-ENTLÜFTUNGSGASEN EINER BRENNKRAFTMASCHINE
DEVICE FOR DEOILING CRANKCASE VENTILATION GASES IN AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
DISPOSITIF POUR DESHUILER DES GAZ EVACUES DU CARTER DE VILEBREQUIN D'UN MOTEUR A COMBUSTION
INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
30.05.2000 DE 20009605 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Hengst GmbH & Co. KG |
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48147 Münster (DE) |
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Erfinder: |
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- PIETSCHNER, Sieghard
48268 Greven (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schulze Horn, Kathrin |
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Schulze Horn & Partner GbR
Patent- und Rechtsanwälte
Goldstrasse 50 48147 Münster 48147 Münster (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 713 720 EP-A- 0 810 351 US-A- 4 169 432 US-A- 5 586 541
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EP-A- 0 730 086 DE-A- 4 214 324 US-A- 5 564 401
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entölen von Kurbelgehäuse-Entlüftungsgasen
einer Brennkraftmaschine mit mindestens einem Ölnebelabscheider, der einen mit dem
Kurbelgehäuse verbundenen Gaseinlaß und einen mit dem Luftansaugtrakt verbundenen
Gasauslaß sowie eine mit dem Ölsumpf der Brennkraftmaschine verbundenen Ölauslaß aufweist.
[0002] Beim Betrieb einer Brennkraftmaschine gelangen sogenannten Blow-By-Gase in den Kurbelgehäuse-Innenraum,
die abgeführt werden müssen, da ansonsten eine unerwünschte Erhöhung des Innendrucks
im Kurbelgehäuse entstehen würde. Zu diesem Zweck werden die Blow-By-Gase als Kurbelgehäuse-Entlüftungsgase
über einen Entlüftungsweg dem Luftansaugtrakt der Brennkraftmaschine wieder zugeführt.
Zur Entölung des Kurbelgehäuse-Entlüftungsgases werden die Gase in bekannter Weise
durch einen Ölnebelabscheider geleitet, dessen Gaseinlaß direkt oder indirekt über
ein Kürbelgehäuse-Unterdruckregelventil mit dem Kurbelgehäuse und dessen Gasauslaß
direkt oder indirekt über das Kurbelgehäuse-Unterdruckregelventil mit dem Luftansaugtrakt
verbunden ist. Dabei erzeugt der Ölnebelabscheider aufgrund seines Strömungswiderstandes
eine Druckdifferenz (Δp = p
1-p
2).
[0003] Im folgenden wird der gaseinlaßseitige Druckbereich als 1. Druckbereich (p1) und
der gasauslaßseitige Druckbereich als 2. Druckbereich (p2) bezeichnet.
[0004] Der Differenzdruckabfall über den Ölnebelabscheider bewirkt somit unmittelbar eine
Drukkerhöhung im Kurbelgehäuse. Außerdem ist der Abscheidegrad des Ölnebelabscheiders
abhängig von der Druckdifferenz.
[0005] Als Ölnebelabscheider werden vorzugsweise Zyklone oder sogenannten Koaleszenzabscheider
in Form eines Gestrick- oder Wickelabscheiders eingesetzt. Ein Zyklon-Ölnebelabscheider
ist beispielsweise aus der DE 42 14 324 C2 bekannt Eine Entölungsvorrichtung mit einem
Koaleszenzabscheider ist in der DE 197 29 439 A1 beschrieben.
[0006] Problematisch bei dem Einsatz dieser Ölnebelabscheider ist jedoch, daß ihr Strömungwiderstand
und damit die vom Ölnebelabscheider erzeugte Druckdifferenz nicht konstant ist, sondem
sich je nach Art des Ölnebelabscheiders in Abhängigkeit von bestimmten Parametern
ändert. Bei einem Zyklon hängt der Strömungswiderstand und damit die erzeugte Druckdifferenz
vom Volumenstrom der Blow-By-Gase ab. Dieser ist wiederum abhängig vom Lastzustand
und der Drehzahl der Brennkraftmaschine, die sich kurzzeitig ändern können. Darüber
hinaus ist der Volumenstrom der Blow-By-Gase auch abhängig vom Verschleiß der Brennkraftmaschine,
der im Laufe der Zeit zunimmt. Bei einem Gestrick- oder Wickelabscheider ist der Strömungswiderstand
vom Verschmutzungsgrad abhängig, der ebenfalls im Laufe der Zeit zunehmen kann. Zur
Abhilfe schlägt der bekannte Stand der Technik einen durch ein differenzdruckabhängig
verstellbares Ventil gesteuerten Umgehungskanal vor. Nachteilig wird aber aus dem
Gas, das den Umgehungskanal durchströmt, der Ölnebel nicht ausgeschieden.
[0007] Differenzdruckerhöhungen am Ölnebelabscheider, die ein bestimmtes Maß überschreiten,
bewirken eine unzulässige Druckerhöhung im Kurbelgehäuse, die insbesondere dann, wenn
sie lange wirkt oder häufig auftritt, zu Schäden an der Brennkraftmaschine führt.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur Entölung von Kurbelgehäuse-Entlüftungsgasen
zu entwickeln, die unter allen Betriebsbdingungen eine Ölnebelabscheidung bewirkt
und mit der unzulässige Druckerhöhungen im Kurbelgehäuse vermieden werden.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die
sich daran anschließenden Unteransprüche enthalten vorteilhafte Ausführungsformen
und Wieterbildungen der Erfindung.
[0010] Die Vorrichtung gemäß Erfindung verwendet einen hinsichtlich seiner Durchströmung
steuerbaren Umgehungskanalsehen, der als Bypass paralell zum Ölnebelabscheider im
Kurbelgehäuse-Entlüftungsweg angeordnet ist Zu diesem Zweck weist der Umgehungskanal
einen direkt oder indirekt mit dem Kurbelgehäuse (1. Druckbereich) verbundenen Gas-einlaß
und einen direkt oder indirekt mit dem Luftansaugtrakt (2. Druckbereich) verbundenen
Gasauslaß auf. Zur Steuerung der Gasdruchströmung ist erfindungsgemäß ein Mittel vorgesehen,
das in Abhängigkeit vom Differenzdruck (Δp = p
1-p
2) zwischen den beiden Druckbereichen den Umgehungskanal für die Durchströmung von
Kurbelgehäuse-Entlüftungsgas stufenlos oder stufenweise öffnet und schließt und das
zugleich bei geöffnetem Umgehungskanal die Ölnebelabscheidung bewirkt. Der Umgehungskanal
samt seines Steuermittels ist also so ausgebildet, daß auch im Umgehungskanal infolge
von Strömungsumlenkung und Prallabscheidung bzw. infolge von Impaktion eine Ölabscheidung
im Umgehungskanal bewirkt wird. In Bezug auf das Abscheideverhalten der gesamten Vorrichtung
(Ölnebelabscheider plus steuerbarer Umgehungskanal) wird somit sichergestelt, daß
der Abscheidegrad auch bei geöffnetem Bypass noch ausreichend hoch ist Zur Ableitung
des im Umgehungskanal abgeschiedenen Öls ist der Umgehungskanal, z.B. über einen Ölauslaß
mit dem Ölsumpf verbunden.
[0011] Überschreitet der Differenzdruck am Ölnebelabscheider einen vorbestimmten Wert, so
gibt das Mittel den Umgehungskanal für eine Durchströmung von Kurbelgehäuse-Entlüftungsgas
frei, so daß ein Teilvolumenstrom des Kurbelgehäuse-Entlüftungsgases an dem Ölnebelabscheider
vorbei durch den Umgehungskanal in den 2. Druckbereich (Luftansaugtrakt) strömt. Auf
diese Weise können eine schädliche Druckerhöhung im Kurbelgehäuse und eine unzureichende
Ölnebelabscheidung vermieden werden.
[0012] In der Praxis wird der Ölnebelabscheider so ausgelegt, daß er für einen bestimmten
Volumenstrom einen bestimmten Abscheidegrad aufweist, womit dann auch ein bestimmter
Differenzdruckabfall impliziert ist. Dabei wird bei der Festlegung des Arbeitspunktes
darauf geachtet, daß der Differenzdruck plus ggf. eines gewissen Toleranzbereiches
unterhalb einer für den Kurbelgehäusedruck kritischen Grenze liegt.
[0013] Werden die Volumenströme des Blow-By-Gases im Laufe der Zeit bei an sich gleichen
Betriebsbedingungen (Lastzustand, Drehzahl) der Brennkraftmaschine infolge von Verschleiß
dauerhaft höher, so würde dies bei einem Zyklon-Ölnebelabscheider einen drastischen
Differenzdruckanstieg bewirken, der wiederum eine schädliche Druckerhöhung im Kurbelgehäuse
zur Folge hätte. Diesem Differenzdruckanstieg wird nun mit dem steuerbaren Bypass
entgegengewirkt. Dabei ist das Mittel zum Öffnen und Schließen des Umgehungkanals
so ausgelegt, daß der Öffnungsdruck gleich einem für das Kurbelgehäuse kritischen
Differenzdruck ggf. plus einem Toleranzaufschlag ist.
[0014] Der erfindungsgemäß steuerbare Bypass wirkt in gleicher Weise bei einem Gestrick-
oder Wickelabscheider, der bei an sich gleichem Volumenstrom infolge von Verschmutzungen
im Laufe der Zeit einen wesentlich erhöhten Differenzdruck der Gesamtvorrichtung erzeugen
würde. Insbesondere bei einem Gestrick- oder Wickelabscheider ist erfindungsgemäß
noch ein Sensor vorgesehen, der detektiert, ob der Umgehungskanal geöffnet ist oder
nicht Bei geöffnetem Umgehungskanal (Ventil in der Offenstellung) wird dann ein optisches
oder akustisches Warnsignal für den Bediener der Brennkraftmaschine erzeugt Dieses
Signal ist dann ein Hinweis darauf, daß er Gestrick- und Wickelabscheider einen bestimmten
Verschmutzungsgrad erreicht hat. Der Bediener kann dann entsprechend reagieren und
den Gestrick- oder Wickelabscheider austauschen.
[0015] Die differenzdruckbegrenzende Wirkung des steuerbaren Umgehungskanals entsteht selbstverständlich
nicht nur bei erst nach einer gewissen Zeit eintretenden Differenzdruckerhöhungen
infolge von Verschleiß der Brennkraftmaschine oder Verschmutzung des Ölnebelabscheiders,
sondern auch bei kurzzeitig auftretenden Differenzdruckerhöhungen.
[0016] Anhand der beigefügten Zeichnungen soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert
werden. Es zeigt
- Fig. 1
- eine schematsiche Darstellung der Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Entlüftungsweg,
wobei ein Kurbelgehäuse-Unterdruckregelventil vor der erfindungsgemäßen Vorrichtung
angeordnet ist,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung der Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Entlüftungsweg,
wobei das Kurbelgehäuse-Unterdruckregelventil nach der erfingungsgemäßen Vorrichtung
angeordnet ist,
- Fig. 3
- Differenzdruck/Volumenstrom-Kennlinien,
- Fig. 4
- Ascheidegrad/Volumenstrom-Kennlinien,
- Fig. 5
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des Umgehungskanals im Bereich des Ventilkörpers zur
Verdeutlichung der Prallabscheidung infolge von Strömungsumlenkung.
[0017] Figur 1 zeigt eine schematische Anordnung der erfinungsgemäßen Vorrichtung (1) im
Entlüftungsweg. Die Vorrichtung (1) bestehend aus Ölnebelabscheider (2) und steuerbarem
Umgehungskanal (3) ist zwischen dem zu entlüftenden Kurbelgehäuse (5) und dem Luftansaugtrakt
(6) angeordnet Der im Luftansaugtrakt (6) herrschende Unterdruck kann in bestimmten
Betriebszuständen der Brennkraftmaschine stark ansteigen. Zur Vermeidung eines zu
großen Unterdrucks ist im Entlüftungsweg ein sogenanntes Kurbelgehäuse-Unterdruckregelventil
(9) vorgesehen, das hier vor der Entölungsvorrichtung (1) angeordnet ist Die Gaseinlässe
(2A,3A) des Ölnebelabscheiders (2) sowie des Umgehungskanals (3) sind also daher über
das Kurbelgehäuse-Unterdruckregelventil (9) indirekt mit dem Druckbereich des Kurbelgehäuses
(5) verbunden. Der gaseinlaßseitige Druck ist als 1. Druckbereich gekennzeichnet Die
Gasauslässe (2B,3B) des Ölnebelabscheiders (2) und des Umgehungskanals (3) sind hier
direkt mit dem als 2. Druckbereich gekennzeichneten Luftansaugtrakt (6) verbunden.
[0018] In Figur 2 ist das Kurbelgehäuse-Unterdruckregelventil (9) hinter der Entölungsvorrichtung
(1) angeordnet.
[0019] In Figur 3 sind zwei Differenzdruck/Volumenstrom-Kennlinien für eine Zyklon-Abscheidevorrichtung
dargestellt. Die durchgezogene Linie bezieht sich auf einen Zyklon ohne den steuerbaren
Umgehungskanal. Die gestrichelte Linie auf eine Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bestehend aus Zyklon und steuerbarem Umgehungskanal. Wie man erkennen kann, steigt
der Differenzdruck bei einem Zyklon-Ölnebelabscheider mit steigendem Volumenstrom
drastisch an. Insbesondere bei Verschleiß der Brennkraftmaschine können die Volumenströme
dauerhaft so groß sein, daß der damit verbundene Differenzdruckanstieg unvertretbar
ist Diesem Druckanstieg wirkt die erfindungsgemäße Vorrichtung entgegen. Wie man aus
dem Diagramm ersehen kann, öffnet bei einem bestimmten Volumenstrom, der einen kritischen
Druckabfall am Zyklon bewirkt, automatisch der Umgehungskanal, so daß der weitere
Anstieg des Differenzdrucks bei zunehmendem Volumenstrom wesentlich flacher verläuft.
[0020] In Figur 4 sind zwei Abscheidegrad/Volumenstrom-Kennlinien für eine Zyklon-Abscheidevorrichtung
dargestellt. Die durchgezogene Linie bezieht sich auf einen Zyklon ohne den steuerbaren
Umgehungskanal, die gestrichelte Linie auf eine Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bestehend aus Zyklon und steuerbarem Umgehungskanal. Wie man erkennen kann, hat man
auch bei geöffnetem Umgehungskanal noch einen guten Abscheidegrad - auch wenn dieser
geringer ist als bei einem Zyklon-Ölnebelabscheider ohne Umgehungskanal.
[0021] Der relativ gute Abscheidegrad auch bei geöffnetem Umgehungskanal ist auf die besondere
Ausgestaltung des Umgehungskanals samt seines Steuermittels zurückzuführen. Diese
sind nämlich so ausgebildet, daß infolge von Strömungsumlenkung und Prallabscheidung
bzw infolge von Impaktion eine Entölung bewirkt wird. Figur 6 zeigt eine vergrößerte
Darstellung des Umgehungkanals im Bereich des Ventilkörpers zur Verdeutlichung der
Ölnebelabscheidung entsprechend dem Impaktionsprinzip. Dabei wirkt der federbeaufschlagte
Ventilkörper als Prallscheibe eines sich dynamisch anpassenden Impaktors, dessen Strömungsspalt
(S) über die Ventilfeder differenzdruckabhängig einstellbar ist.
[0022] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist somit im Auslegungspunkt des Ölnebelabscheiders
einen hohen Abscheidegrad auf, während bei hohen Volumenströmen ein Überdruck im Kurbelgehäuse
sicher vermieden wird, wobei auch dann noch ein hinreichend hoher Abscheidegrad bewirkt
wird.
[0023] Figur 5 zeigt einen Schnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung. Dort ist der
Ölnebelabscheider als Zyklon (2) ausgebildet, an dem einstückig der Umgehungskanal
(3) angeordnet ist Vorzugsweise sind Zyklon (2) und Umgehungskanal (3) einstückig
im Spritzgießverfahren ausgebildet, wodurch sich die erfindungsgemäße Vorrichtung
kostengünstig herstellen läßt. Vorzugsweise sind der ölnebelabscheider (2) und der
Umgehungskanal (3), die hier als integrale Baueinheit ausgebildet sind, in einem Aufnahmegehäuse
(7) untergebracht, das hier nur angedeutet ist. Das Aufnahmegehäuse (7) ist mit dem
1. Druckbereich verbunden, so daß die Gaseinlässe (2A,3A) von Zyklon (2) und Umgehungskanal
(3) im Inneren des Aufnahmeraums (7) mit dem Druck p
1 beaufschlagt werden. Die Gasauslässe (2B,3B) von Zyklon (2) und Umgehungskanal (3)
sind gegenüber dem Druckbereich im Inneren des Aufnahmegehäuses (7) abgedichtet aus
diesem heraus in den 2. Druckbereich (zum Luftansaugtrakt) geführt. Vorzugsweise münden
die Gasauslässe (2B,3B) von Zyklon (2) und Umgehungskanal (3) in einem abgedichteten
Zwischenraum (8), der mit dem 2. Druckbereich verbunden ist. Durch die integrale Baueinheit
(Zyklon + Umgehungskanal) und dem Einbau in ein druckdichtes Aufnahmegehäuse (7) kann
auf separate, ansonsten doppelt ausgeführt Anschlußleitungen vom Kurbelgehäuse zu
den Gaseinlässen von den Gasauslässen zum Luftansaugtrakt verzichtet werden.
[0024] Als Mittel (4) zum differenzdruckabhängigen Öffnen und Schließen ist im Umgehungskanal
(3) ein von einer Druckfeder (4C) beaufschlagter Ventilkörper (4A) - hier eine Ventilplatte
- angeordnet. Unterhalb einer vorbestimmten Öffnungsdruckdifferenz wird der Ventilkörper
(4A) von der Druckfeder (4C) gegen einen im Umgehungskanal (3) angeordneten Ventilsitz
(4B) in eine Schließstellung gedrückt. Oberhalb der vorbestimmten Öffnungsdruckdifferenz
wird der Ventilkörper (4A) gegen die Druckfeder (4C)unter Freigabe eines Strömungsspaltes
(S) vom Ventilsitz (4B) angehoben. Die Öffnungsdruckdifferenz ergibt sich aus der
Federkonstanten und der angeströmten Fläche des Ventilkörpers (4A). Um Fertigungstoleranzen
der Druckfeder (4C) auszugleichen, ist es vorgesehen, die Druckfeder (4C) mit einer
gezielten, auf die Öffnungsdruckdifferenz abgestimmten Vorspannung im Umgehungskanal
(3) einzubauen. Für diesen Zweck ist die Einbaulänge der Druckfeder (4C) im differenzdrucklosen
Zustand einstellbar. Dies kann bspw. dadurch geschehen (nicht dargestellt), daß die
Druckfeder (4C) sich an ihrem dem Ventilkörper (4A) abgewandten Ende auf einem Stützelement
(4D) im Umgehungskanal (3) abstützt, dessen axialer Abstand zum Ventilsitz (4B) einstellbar
ist.
[0025] Anstatt eines Ventilkörpers mit Druckfeder kann auch ein Ventilkörper verwendet werden,
der von der Schwerkraft unterhalb einer bestimmten Öffnungsdruckdifferenz gegen den
Ventilsitz in eine Schließstellung gedrückt wird, wobei oberhalb der Öffnungsdruckdifferenz
der Ventilkörper vom Ventilsitz unter Freigabe des Strömungsspaltes angehoben wird.
[0026] Um den Strömungsspalt (S) auf ein maiximal zulässiges Maß zu begrenzen, kann ein
Hubbegrenzugnsanschlag (nicht dargestellt) vorgesehen sein.
[0027] Darüber hinaus sind als alternative Mittel zum Öffnen und Schließen des Umgehungskanals
eine im Umgehungskanal schwenkbar angeordnete Drosselklappe oder ein eine Öffnung
unter Vorspannung verschließendes Blattventil einsetzbar (beide Ausführungsformen
sind nicht dargestellt), die ebenfalls eine Entölung durch Impaktion bewirken.
[0028] Geodätisch unterhalb der in Figur 5 dargestellten Vorrichtung (1) befindet sich der
Ölsumpf, wobei das vom Zyklon (2) abgeschiedene Öl über ein am Ölauslaß (2C) angeordnetes
Ablaßventil (2D) in den Ölsumpf gelangt. Das vom Umgehungskanal (3) abgeschiedene-Öl
kann über den Gaseinlaß (3A) wider austreten und direkt oder über ein Zwischenreservoir
(nicht dargestellt) in den Ölsumpf zurückfließen bzw. -tropfen.
1. Vorrichtung zum Entölen von Kurbelgehäuse-Entlüftungsgasen einer Brennkraftmaschine
mit mindestens einem Ölnebelabscheider (2), der
- einen mit einem 1. Druckbereich (p1) verbundenen Gaseinlaß (2A), der direkt oder indirekt an das Kurbelgehäuse (5) angeschlossen
werden kann,
- einen mit einem 2. Druckbereich (p2) verbundenen Gasauslaß (2B), der direkt oder indirekt an den Luftansaugtrakt (6)
angeschlossen werden kann, und
- einen mit dem Ölsumpf der Brennkraftmaschine verbindbaren Ölauslaß (2C)
aufweist,
wobei
- ein Umgehungskanal (3) vorgesehen ist, der einen mit dem 1. Druckbereich verbundenen
Gaseinlaß (3A) und einen mit dem 2. Druckbereich verbundenen Gasauslaß (3B)
aufweist,
- mindestens ein Mittel (4) vorgesehen ist, das in Abhängigkeit vom Differenzdruck
(Δp=p1-p2) zwischen den beiden Druckbereichen, den Umgehungskanal (3) für die Durchströmung
von Kurbelgehäuse-Entlüftungsgas stufenlos oder stufenweise öffnet und schließt,
- wobei bei geöffnetem Umgehungskanal (3) ein Teilvolumenstrom des Kurbelgehäuse-Entlüftungsgases
an dem Ölnebelabscheider (2) vorbei durch den Umgehungskanal (3) in der 2. Druckbereich
strömt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umgehungskanal (3) und das Mittel (4) zum Öffnen und Schließen des Umgehungskanals
(3) so ausgebildet sind, daß bei geöffnetem Umgehungskanal (3) infolge von Strömungsumlenkung
und Prallabscheidung eine Entölung im Umgehungskanal bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (4) zum Öffnen und Schließen des Umgehungskanals (3) ein von einer Druckfeder
(4C) beaufschlagter Ventilkörper (4A) ist, der unterhalb einer vorbestimmten Öffnungsdruckdifferenz
von der Druckfeder (4C) gegen einen im Umgehungskanal (3) angeordneten Ventilsitz
(4B) in eine Schließstellung gedrückt wird, wobei oberhalb des vorbestimmten Öffnungdruckdifferenz
der Ventilkörper (4A) gegen die Druckfelder (4C) vom Ventilsitz (4B) unter Freigabe
eines Strömungsspaltes (S) angehoben wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einbaulänge der Druckfeder (4C) im differenzdrucklosen Zustand einstellbar ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckfeder (4C) sich an ihrem dem Ventilkörper (4A) abgewandten Ende auf einem
Stützelement (4D) im Umgehungskanal (3) abstützt, dessen axialer Abstand zum Ventilsitz
einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (4) zum Öffnen und Schließen des Umgehungskanals (3) von einem Ventilkörper
(4A) gebildet ist, der unterhalb einer vorbestimmten Öffnungsdruckdifferenz von der
Schwerkraft gegen einen im Umgehungskanal (3) angeordneten Ventilsitz (4B) in eine
Schließstellung gedrückt wird, wobei oberhalb des vorbestimmten Öffnungsdruckdifferenz
der Ventilkörper (4A) vom Ventilsitz (4B) unter Freigabe eines Strömüngsspaltes (S)
angehoben wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Hubbegrenzungsanschlag vorgesehen ist, der das maximale Maß bestimmt um den der
Ventilkörper (4A) gegenüber dem Ventilsitz (48) angehoben kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (4) zum Öffnen und Schließen des Umgehungskanals (3) von einer im Umgehungskanal
(3) schwenkbar angeordneten Drosselklappe gebildet wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Mittel (4) zum Öffnen und Schließen des Umgehungskanals (3) von einem Blattventil
gebildet wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ölnebelabscheider (2) als Zyklon ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ölnebelabscheider (2) als Koaleszenzabscheider in Form eines Gestrick- oder Wickelabscheiders
ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgehungskanal (3) als integraler Bestandteil des Ölnebelsbscheider (2) ausgebildet
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgehungskanal (3) und der Zyklon (2) einstückig aus Kunststoff hergestellt s
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ölnebelabscheider (2) und der Umgehungskanal (3) jeweils mit ihren Gaseinlässen
(2A, 3A) in einem gemeinsamen Aufnahmegehäuse (7) angeordnet sind, das mit dem 1.
Druckbereich verbunden ist, wobei die Gasauslässe (28, 3B) des Ölnebelabscheiders
(2) und des Umgehungskanals (3) gegenüber dem Druckbereich im Aufnahmegehäuse (7)
abdichtend aus dem Aufnahmegehäuse (7) in den 2. Druckbereich sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gasauslässe (2B, 3B) des Ölnebelabscheiders (2) und des Umgehungskanals (3) in
eine abgedichteten Zwischenraum (8) münden, der mit den 2. Druckbereich verbunden
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gasauslässe (2B, 3B) des Ölnebelabscheiders (2) und des Umgehungskanals (3) getrennt
aus dem Aufnahmegehäuse (7) heraus in den 2. Druckbereich geführt sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
eine Wandung des Umgehungskanals (3) das Mittel (4) zu dessen Öffnen und Schließen
unter Freilassung eines Spaltraums (3C) umgibt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dürchlaßquerschnitt des Spaltraums (3C) maximal so groß ist wie der Durchlaßquerschnitt
des Mittels (4).
18. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umgehungskanal (3) über einen Ölauslaß direkt oder indirekt mit dem Ölsumpf verbunden
ist.
19. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
ein Sensor vorgesehen ist, der detektiert, ob der Umgehungskanal (3) geöffnet ist,
und der Sensor bei geöffnetem Umgehungskanal (3) ein optisches oder akustisches Warnsignal
erzeugt.
20. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittsfläche des Umgehungskanals (3) vor dem Mittel (4) 1/3 bis 1/8 der
Anström-Stirnfläche (4E) des Mittels (4) beträt.
1. Device to deoil the crankcase ventilation gases of an internal combustion engine with
at least one oil mist separator (2), which has:
- a gas inlet (2A) that is connected to a 1st pressure area (p1) and can directly or indirectly be connected to the crankcase (5);
- a gas outlet (2B) that is connected to a 2nd pressure area (p2) and can directly or indirectly be connected to the air intake section (6); and
- an oil outlet (2C) that can be connected to the oil sump of the internal combustion
engine,
where
- there is a bypass channel (3), which has a gas inlet (3A) that is connected to the
1st pressure area and a gas outlet (3B) that is connected to the 2nd pressure area;
- there is at least one device (4) which, depending on the pressure difference (Δp
≈ p1 - p2) between the two pressure areas, opens or closes the bypass channel (3) continuous
or gradually to allow the crankcase ventilation gases to flow through;
- when the bypass channel (3) is open, a partial volumetric flow of the crankcase
ventilation gas flows past the oil mist separator through the bypass channel (3) into
the 2nd pressure area,
characterised in that
the bypass channel (3) and the device (4) to open and close the bypass channel (3)
are designed so that, when the bypass channel (3) is opened, deoiling is brought about
by flow diversion and impact separation in the bypass channel.
2. Device according to claim 1, characterised in that the device (4) to open and close the bypass channel (3) is a valve body (4A) charged
by a pressure spring (4C), which, below a pre-specified opening pressure difference,
is pressed into a closed position by the pressure spring (4C) against a valve seat
(4B), which is located in the bypass channel, wherein above the pre-specified opening
pressure difference the valve body (4A) is raised from the valve seat (4B) against
the pressure spring (4C), thus releasing a flow gap (S).
3. Device according to claim 2, characterised in that the overall length of the pressure spring (4C) can be adjusted in the differential
pressure-less state.
4. Device according to claim 3, characterised in that the end of the pressure spring (4C) that is turned away from the valve body (4A)
is supported on a support element (4D) in the bypass channel (3), wherein the axial
distance of the support element (4D) from the valve seat can be adjusted.
5. Device according to claim 1, characterised in that the device (4) to open and close the bypass channel (3) is a valve body which, below
a pre-specified opening pressure difference, is pressed into a closed position by
gravity against the valve seat (4B) located in the bypass channel (3), wherein above
the pre-specified opening pressure difference, the valve body (4A) is raised from
the valve seat (4B), thus releasing a flow gap (S).
6. Device according to claims 2 to 5 above, characterised in that there is a lift limiter stop, which determines the maximum amount by which the valve
body (4A) can be raised from the valve seat (4B).
7. Device according to claim 1, characterised in that the device (4) to open and close the bypass channel (3) is formed by a hinged throttle
valve in the bypass channel (3).
8. Device according to claim 1, characterised in that the device (4) to open and close the bypass channel (3) is formed by a leaf valve.
9. Device according to one of the above claims, characterised in that the oil mist separator (2) is in the form of a cyclone.
10. Device according to one of the above claims 1 to 8, characterised in that the oil mist separator (2) is a coalescence separator in the form of a knitted or
wrap-around separator.
11. Device according to one of the above claims, characterised in that the bypass channel (3) is an integral component of the oil mist separator (2).
12. Device according to claims 9 and 11, characterised in that the bypass channel (3) and the cyclone (2) are made in one piece from synthetic material.
13. Device according to claim 11 or 12, characterised in that the oil mist separator (2) and the bypass channel (3) are located, together with
their respective gas inlets (2A, 3A), in a common reception case (7), which is connected
to the 1st pressure area, wherein the gas outlets (2B, 3B) of the oil mist separator (2) and
of the bypass channel (3) are sealed against the pressure area inside the reception
case, out of which they are led into the 2nd pressure area.
14. Device according to claim 13, characterised in that the gas outlets (2B, 3B) of the oil mist separator (2) and of the bypass channel
(3) are led into a sealed intermediate space (8), which is connected to the 2nd pressure area.
15. Device according to claim 12, characterised in that the gas outlets (2B, 3B) of the oil mist separator (2) and of the bypass channel
(3) are led separately out of the reception case (7) into the 2nd pressure area.
16. Device according to one of the above claims, characterised in that a wall of the bypass channel (3) surrounds the device (4) for it to open and close,
with keeping clear a gap (3C).
17. Device according to claim 16, characterised in that the feed through cross section of the gap (3C) is maximally as big as the feed through
cross section of the device (4).
18. Device according to one of the above claims, characterised in that the bypass channel (3) is directly or indirectly connected to the oil sump via an
oil outlet.
19. Device according to one of the above claims, characterised in that there is a sensor, which detects whether the bypass channel (3) is open, and which
generates an optical or acoustical warning signal when the bypass channel (3) is open.
20. Device according to one of the above claims, characterised in that the cross sectional surface of the bypass channel (3) in front of the device (4)
is 1/3 to 1/8 of the flow face (4E) of the device (4).
1. Dispositif pour le déshuilage de gaz de désaération ducarter de la manivelle d'un
moteur à combustion interne avec au moins un séparateur de brouillard d'huile (2)
comportant
- une admission de gaz (2A) reliée à une 1ère zone de pression (p1) pouvant être raccordée directement ou indirectement au carter du vilebrequin (5),
- une sortie de gaz (2B) reliée à une 2ème zone de pression (p2) pouvant être raccordée directement ou indirectement à la hotte d'aspiration d'air
(6), et
- une sortie d'huile (2C) pouvant être reliée au puisard du moteur à combustion interne,
étant donné que
- un canal périphérique (3) est prévu, lequel canal comporte une admission de gaz
(3A) reliée à la 1ère zone de pression et une sortie de gaz (2B) reliée à la 2ème zone de pression,
- au moins un dispositif (4) est prévu pour ouvrir et fermer progressivement ou graduellement,
en fonction de la pression différentielle (Δ ≈ p1 - p2) entre les deux zones de pression, le canal périphérique (3) afin d'assurer l'écoulement
du gaz de désaération du carter de la manivelle,
- étant donné que, lorsque le canal périphérique (3) est ouvert, une partie du volume
du gaz de désaération ducarter de la manivelle s'écoule dans la 2ème zone de pression, via le séparateur de brouillard d'huile (2), à travers le canal
périphérique (3),
caractérisé par le fait que
le canal périphérique (3) et le dispositif (4) d'ouverture et de fermeture du canal
périphérique (3) sont conçus de manière à ce que, lorsque le canal périphérique (3)
est ouvert, et sous l'effet de la déviation du flux et la séparation par déflexion,
on assiste à un déshuilage dans le canal périphérique.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que le dispositif (4) d'ouverture et de fermeture du canal périphérique (3) est un corps
de soupape (4A) chargé par un ressort de pression (4C), lequel corps de soupape est,
au-dessous d'une différence de pression d'ouverture définie au préalable, pressé par
le ressort de pression (4C) contre un siège de soupape (4C) disposé dans le canal
périphérique (3) dans une position de fermeture, étant donné que, au-dessus de la
différence de pression d'ouverture définie au préalable, le corps de soupape (4A)
est soulevé du siège de la soupape (4B) contre le ressort de pression (4C) en dégageant
une fente d'écoulement (S).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé par le fait que la longueur de montage du ressort de pression (4C) peut être ajustée lorsque la pression
différentielle est nulle.
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé par le fait que le ressort de pression (4C) s'appuie à son extrémité orientée vers le corps de soupape
(4A) sur un élément d'appui (4D) dans le canal périphérique (3), élément dont l'écartement
axial par rapport au siège de soupape est réglable.
5. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que le dispositif (4) d'ouverture et de fermeture du canal périphérique (3) est constitué
par un corps de soupape (4A) qui, au-dessous d'une différence de pression d'ouverture
définie au préalable, est pressé par la force gravitationnelle contre un siège de
soupape (4B) disposé dans le canal périphérique (3) dans une position de fermeture,
étant donné que, au-dessus de la différence de pression d'ouverture définie au préalable,
le corps de soupape (4A) est soulevédu siège de soupape (4B) en dégageant une fente
d'écoulement (S).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 5,
caractérisé par le fait qu'une butée de limitation de course a été prévue pour déterminer la dimension de la
levée maximale du corps de soupape (4A) par rapport au siège de soupape (4B).
7. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que le dispositif (4) d'ouverture et de fermeture du canal périphérique (3) est constitué
par une vanne-papillon pivotante disposée dans le canal périphérique (3).
8. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que le dispositif (4) d'ouverture et de fermeture du canal périphérique (3) est constitué
par une soupape à lamelle.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le séparateur de brouillard d'huile (2) est conçu comme cyclone.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé par le fait que le séparateur de brouillard d'huile (2) est conçu comme séparateur à coalescence
sous forme d'un séparateur à tricot ou à enroulement.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le canal périphérique (3) est conçu comme partie intégrante du séparateur de brouillard
d'huile (2).
12. Dispositif selon la revendication 9 et 11,
caractérisé par le fait que le canal périphérique (3) et le cyclone (2) sont fabriqués en une pièce unique en
matière plastique.
13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé par le fait que le séparateur de brouillard d'huile (2) et le canal périphérique (3) sont chacun
disposés avec leurs admissions de gaz (2A, 3A) dans un boîtier de réception (7) commun
relié à la 1ère zone de pression, étant donné que les sorties de gaz (2B, 3B) du séparateur de brouillard
d'huile (2) et du canal périphérique (3) créent l'étanchéité par rapport à la zone
de pression dans le boîtier de logement (7) dudit boîtier de logement (7) dans la
2ème zone de pression.
14. Dispositif selon la revendication 13,
caractérisé par le fait que les sorties de gaz (2B, 3B) du séparateur de brouillard d'huile (2) et du canal périphérique
(3) débouchent dans un espace intermédiaire (8) étanchéifié qui est relié à la 2ème zone de pression.
15. Dispositif selon la revendication 12,
caractérisé par le fait que les sorties de gaz (2B, 3B) du séparateur de brouillard d'huile (2) et du canal périphérique
(3) sont conduites séparément hors du boîtier de réception (7) dans la 2ème zone de pression.
16. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'une paroi du canal périphérique (3) entoure le dispositif (4) pour l'ouverture et
la fermeture de ce dernier, tout en dégageant une fente (3C).
17. Dispositif selon la revendication 16,
caractérisé par le fait que la section de passage de la fente (3C) est au maximum aussi grande que la section
de passage du dispositif (4).
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le canal périphérique (3) est relié directement ou indirectement au puisard par une
sortie d'huile.
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait qu'il a été prévu un détecteur qui détecte si le canal périphérique (3) est ouvert, étant
donné que, si le canal périphérique (3) est ouvert, le détecteur émet un signal d'avertissement
optique ou acoustique.
20. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la surface de la section droite du canal périphérique (3) en amont du dispositif
(4) est comprise entre 1/3 et 1/8 de la face terminale d'attaque (4E) du dispositif
(4).