[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors, bei dem zwischen
einem Magerbetrieb mit überstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis λ > 1 und
einem Fettbetrieb mit unterstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis λ < 1 umgeschaltet
wird.
[0002] Zur Abgasreinigung von Dieselmotoren werden Adsorptionseinrichtungen für Stickoxide
(NO
x) verwendet. NO
x-Adsorbersysteme speichern unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. freie Speicherkapazität,
aktives Temperaturfenster, die Stickoxide von Verbrennungskraftmaschinen bei magerer
Verbrennung, d.h. überstöchiometrischer Verbrennung mit λ > 1 und Restsauerstoff im
Abgas. NO
x-Adsorbersysteme speichern auch den im Kraftstoff und Motoröl enthaltenen Schwefel
in Form von Sulfaten (SO
x). Die Sulfate belegen durch die höheren chemischen Bindungskräfte unerwünscht die
Speicherstellen für die Stickoxide. Zur Regeneration solcher NO
x-Adsorbersysteme, also eine Desorption von NO
x und ein gleichzeitiger NO
x-Umsatz sowie eine Desorption von SO
x und gleichzeitiger SO
x-Umsatz, wird sauerstofffreies Abgas mit λ < 1 und möglichst hohem Reduktionsmittelgehalt
benötigt. Eine solche Regeneration eines NO
x-Adsorbersystems kann durch zeitweisen fetten Motorbetrieb, d.h. mit unterstöchiometrischer
Verbrennung mit λ < 1, realisiert werden.
[0003] In der Patentschrift DE 195 43 219 C1 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors
beschrieben, bei dem zwischen einem Magerbetrieb mit überstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis
λ > 1 und einem Fettbetrieb mit unterstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis
λ < 1 umgeschaltet wird. Die Umschaltung erfolgt zur Regeneration einer Abgasreinigungsanlage
mit einem NO
x-Adsorbersystem. Das Umschalten von Magerbetrieb auf Fettbetrieb erfolgt durch elektronisch
geregelte Abgasrückführung, Ansaugluftdrosselung, zusätzliche Nacheinspritzung von
Kraftstoff sowie Erhöhung des Abgasgegendrucks.
[0004] In der Patentschrift DE 197 50 226 C1 ist ein Motorregelsystem für einen Dieselmotor
beschrieben, bei dem mit dem Umschalten zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb gleichzeitig
zwischen gespeicherten Kennfeldern für den Magerbetrieb und Kennfeldern für den Fettbetrieb
umgeschaltet wird. Damit soll unter anderem erreicht werden, dass der Fahrer das Umschalten
zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb nicht als störend empfindet bzw. nicht bemerkt.
Der Dieselmotor liefert aber nur in einem begrenzten Bereich des Fettbetriebes etwa
die gleiche Leistung wie in dem entsprechenden Magerbetrieb, so dass ein unbemerkter
Wechsel zwischen den Betriebsarten nur in diesem begrenzten Bereich erfolgen kann.
[0005] In der Patentschrift DE 197 53 718 C1 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors
beschrieben, bei dem nur bei Vorliegen eines stationären oder quasi stationären Motorbetriebszustandes
von Magerbetrieb auf Fettbetrieb des Dieselmotors umgeschaltet wird. Dadurch soll
erreicht werden, dass beim Umschalten hinsichtlich der Leistungsentfaltung des Dieselmotors
vom Fahrer keine Veränderung bemerkt wird. Bei Vorliegen eines instationären Motorbetriebszustandes
im Fettbetrieb wird vom Fettbetrieb in den Magerbetrieb zurückgeschaltet. In einem
Speicher der Motorsteuerung sind sowohl Kennfelder für den Magerbetrieb als auch für
den Fettbetrieb des Dieselmotors abgespeichert.
[0006] Die Offenlegungsschrift DE 196 36 790 A1 beschreibt das Einstellen eines fetten Abgasgemisches
eines Dieselmotors, wobei eine Leistungseinbuße dadurch verhindert werden soll, dass
das fette Abgasgemisch lediglich bei niedriger Belastung, in Schubphasen oder im Leerlauf
eingestellt wird.
[0007] In der Offenlegungsschrift DE 196 36 040 A1 wird vorgeschlagen, ein fettes Abgasgemisch
zur Regeneration eines NO
x-Speichers durch Anheben einer Abgasrückführungsrate zu erreichen. Bei höheren Lasten
der Brennkraftmaschine, insbesondere ≥ 20% der Nennleistung, wird vorgeschlagen, das
Verhältnis von rückgeführtem Abgasstrom zur Ansaugluft zu verkleinern, um einem Leistungsabfall
entgegenzuwirken.
[0008] Die Offenlegungsschrift DE 199 14 787 A1 beschreibt ein Abgasreinigungssystem für
einen Dieselmotor, bei dem zur Regeneration eines NO
x-Speichers Reduktionsmittel in den Abgasstrang eingespritzt wird und eine Abgasdurchflussmenge
mit einer Abgasdrosselklappe reduziert wird. Da ein solcher Regenerationsbetrieb den
Pumpverlust des Motors erhöht, die Motorleistung reduziert und dadurch einen Drehmomentstoß
verursacht, wird die in die Verbrennungskammer eingespritzte Kraftstoffmenge sowie
ein öffnungsgrad eines Abgasrückführungsventils erhöht, um dieselbe Motorleistung
wie vor der Reduzierung der Abgasdurchflussmenge sicherzustellen.
[0009] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein Verfahren zum Betreiben
eines Dieselmotors und einen Dieselmotor anzugeben, bei denen eine Umschaltung zwischen
einem Magerbetrieb und einem Fettbetrieb des Dieselmotors für den Fahrer unbemerkt
und ohne Einbußen an Fahrkomfort geschehen kann.
[0010] Erfindungsgemäß ist hierzu ein Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors mit den
Merkmalen von Anspruch 1 und ein Dieselmotor mit den Merkmalen von Anspruch 13 vorgesehen.
[0011] Indem Motormomentschwankungen während des Umschaltens bestimmt werden, kann unmittelbar
auf den Fahrkomfort beeinträchtigende Drehmomentstöße reagiert werden. In Verbindung
mit dem Konstanthalten des Motormoments mittels einer Motormomentregelung während
des Umschaltens durch Einstellen von das Motormoment beeinflussende Parametern ist
es möglich, auch bei hoher Motorlast und instationären Betriebszuständen in den Fettbetrieb
umzuschalten, ohne dass dies von einem Fahrer bemerkt wird. Durch die Bestimmung tatsächlich
auftretender Motormomentschwankungen können auch die Auswirkungen von Fertigungstoleranzen
und Verschleiß auf Drehmomentstöße beim Umschalten ausgeglichen werden.
[0012] Durch Erfassen eines Fahrzustandes im Fettbetrieb, Ermitteln eines bei dem erfassten
Fahrzustand im Magerbetrieb abgegebenen Motormoments und Einstellen eines bei dem
erfassten Fahrzustand im Fettbetrieb abgegebenen Motormoments auf das für den Magerbetrieb
ermittelte Motormoment ist ein Vergleich zwischen Fettbetrieb und Magerbetrieb ermöglicht.
Indem die das Motormoment beeinflussenden Parameter eingestellt werden, kann im Fettbetrieb
das gleiche Motormoment wie bei einem entsprechenden Fahrzustand im Magerbetrieb erreicht
werden, so dass ein Fahrer die eingestellte Betriebsart nicht bemerkt. Der Fahrzustand
kann dabei durch die Drehzahl und die Fahrpedalstellung bestimmt sein. Ein solches
Verfahren ermöglicht es auch, Fertigungstoleranzen zwischen verschiedenen Motoren
und Verschleiß durch einen Vergleich von Magerbetrieb und Fettbetrieb zu detektieren.
[0013] Indem beim Umschalten von Magerbetrieb auf Fettbetrieb der Wechsel von einem kraftstoffgeführten
Gemischbildungsverfahren auf ein luftmassengeführtes Gemischbildungsverfahren erfolgt,
kann auch im Fettbetrieb eine Laständerung in weiten Bereichen erreicht werden. Eine
Regelung im Fettbetrieb über die Einstellung der Luftmasse, anstatt über die Einstellung
der Kraftstoffmenge wie im Magerbetrieb, ist vorteilhaft, da bei einem Dieselmotor
im Fettbetrieb kaum noch Laständerungen durch eine Variation der Kraftstoffmasse erreichbar
sind. Der Wechsel zwischen kraftstoffgeführtem Gemischbildungsverfahren und luftmassengeführtem
Gemischbildungsverfahren kann dabei kontinuierlich oder diskontinuierlich erfolgen.
[0014] Das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter beinhaltet das Einstellen
einer zugeteilten Luftmasse. Dies kann über eine Drosseleinrichtung im Ansaugweg,
z.B. ein elektrisch oder pneumatisch betätigtes Ventil oder eine Drosselklappe, bewirkt
werden. Eine Vorrichtung zur Bestimmung der Luftmasse, z.B. ein Heißfilm-Luftmassen-Durchflußmesser,
kann vorgesehen sein.
[0015] Ein weiterer das Motormoment beeinflussender Parameter ist eine Abgasrückführrate,
die über ein elektrisch oder pneumatisch betätigtes Abgasrückführventil eingestellt
werden kann. Ein Abgasrückführungskühler kann ebenfalls vorgesehen sein.
[0016] Das Motormoment wird auch durch die Einstellung eines Saugrohrdrucks beeinflusst,
der beispielsweise durch eine Drosseleinrichtung im Ansaugweg, eine Abgasrückführung
und eine Aufladeeinrichtung, wie ein Turbolader, eingestellt wird.
[0017] Weitere, das Motormoment beeinflussende Parameter sind Abgasgegendruck, Einspritzbeginn
und Einspritzmenge. Variationsmöglichkeiten des Einspritzvorgangs bestehen bezüglich
einer Vor-, Haupt- und Nacheinspritzung, beispielsweise so, dass nacheingespritzter
Kraftstoff nicht mehr an einer Verbrennung teilnehmen kann.
[0018] Ein komfortabler Fahrbetrieb wird auch dadurch erreicht, dass bei Vorliegen ungünstiger
Randbedingungen das Umschalten zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb zeitlich verzögert
wird.
[0019] Ein neutraler Übergang wird dadurch begünstigt, dass vor dem Wechsel von dem kraftstoffgeführten
Gemischbildungsverfahren auf das luftmassengeführte Gemischbildungsverfahren eine
Einstellung von einen Luftpfad betreffenden Parametern erfolgt. So werden beispielsweise
eine Drosselklappe und ein Abgasrückführungsventil bereits vor dem Wechsel auf das
luftmassengeführte Gemischbildungsverfahren in die dann benötigte Stellung gefahren.
[0020] Indem das Verändern der das Motormoment beeinflussenden Parameter durch eine adaptive
Regelung oder eine adaptive Steuerung erfolgt, kann eine schnellere Anpassung des
Motormoments erreicht werden, da bereits von durch Adaption voreingestellten Werten
ausgegangen werden kann.
[0021] Ein erfindungsgemäßer Dieselmotor weist einen Drehzahlsensor und/oder einen Motormomentsensor
auf. Damit, insbesondere mit einem hochauflösenden Drehzahlsensor, ist die Ausgangsbasis
für eine genaue Bestimmung von Motormomentschwankungen vorhanden. Mit einer Drosseleinrichtung
mit einem ersten Stellglied im Ansaugweg und/oder einer Abgasrückführeinrichtung mit
einem Abgasrückführventil mit einem zweiten Stellglied können die zugeteilte Luftmasse,
der Saugrohrdruck und/oder die Abgasrückführrate beeinflusst werden. Motormomentschwankungen
und die für das Konstanthalten des Motormoments notwendigen Einstellungen der das
Motormoment beeinflussenden Parameter werden in einer Motorsteuerungseinheit bestimmt,
die auch die Stellglieder durch entsprechende Signale steuert, zwischen Magerbetrieb
und Fettbetrieb umschaltet, Motormomentschwankungen bestimmt und das Motormoment regelt.
Das Abgasrückführungsventil kann stromaufwärts oder stromabwärts der Drosseleinrichtung
im Ansaugweg angeordnet sein. Indem die Motorsteuerungseinheit mittels der Motormomentregelung
während des Umschaltens zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb das Motormoment konstant
hält, kann ein Wechsel zwischen den Betriebsarten Magerbetrieb und Fettbetrieb für
einen Fahrer unmerklich durchgeführt werden.
[0022] Vorteilhafterweise weist der Dieselmotor eine mit dem Ansaugweg verbundene Aufladeeinrichtung,
beispielsweise einen Turbolader, mit einem dritten Stellglied auf, das von der Motorsteuerungseinheit
ansteuerbar ist. Über die Motorsteuerungseinheit und das dritte Stellglied kann bei
einem Abgasturbolader beispielsweise ein Ladedruck im Ansaugweg, ein Abgasgegendruck,
ein durchströmter Querschnitt und ein durchströmendes Abgasvolumen eingestellt werden.
[0023] Eine genaue Einstellung der zugeteilten Luftmasse wird durch eine Vorrichtung zum
Verändern eines Ansaugquerschnitts eines jeden Zylinders mit einem vierten Stellglied,
das von der Motorsteuerungseinheit ansteuerbar ist, begünstigt. Eine solche Vorrichtung
kann beispielsweise als Einzeldrosselklappe im Ansaugtrakt jedes Zylinders realisiert
sein.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen, die folgendes zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Dieselmotors gemäß der vorliegenden Erfindung
und
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung von Schritten des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0025] Der in der Fig. 1 schematisch dargestellte Dieselmotor 10 weist einen Drehzahlsensor
12 und einen Motormomentsensor 14 auf. Der Drehmomentsensor 12 und der Motormomentsensor
14 sind mit einer Motorsteuerungseinheit 16 verbunden. Anhand der Signale von dem
Drehzahlsensor 12 und dem Motormomentsensor 14 bestimmt die Motorsteuerungseinheit
16 eventuell auftretende Motormomentschwankungen.
[0026] Die Motorsteuerungseinheit 16 steuert eine Einspritzanlage 18, über ein erstes Stellglied
20 eine Drosselklappe 22, über ein zweites Stellglied 24 ein Abgasrückführungsventil
26, über ein drittes Stellglied 28 die Abgasturbine 30 eines Abgasturboladers 31 und
über ein viertes Stellglied 32 Einzeldrosselklappen 34 im Ansaugweg jedes Zylinders.
Das Abgasrückführungsventil 26 öffnet und verschließt einen Abgasrückführungskanal
36, der von einem Auspuffkrümmer 38 ausgeht, einen Abgasrückführungskühler 40 durchläuft
und im Ansaugweg 42 des Dieselmotors 10 mündet. Der Eintritt von Frischluft in den
Ansaugweg 42 des Dieselmotors 10 ist mit einem Pfeil 44 bezeichnet. Die bei 44 eintretende
Frischluft passiert eine Verdichterturbine des Abgasturboladers 31, passiert die Drosselklappe
22 und das Abgasrückführungsventil 26 und gelangt vorbei an den Einzeldrosselklappen
34 im Ansaugtrakt jedes Zylinders in die Verbrennungsräume der Zylinder. Aus dem Verbrennungsraum
ausgestoßenes Abgas gelangt in den Auspuffkrümmer 38, in die Abgasturbine 30, passiert
einen NO
x-Adsorber 46 und verlässt den Dieselmotor 10 an der mit einem Pfeil 48 bezeichneten
Stelle.
[0027] Mit Hilfe der Motorsteuerung 16 kann der Dieselmotor 10 zwischen einem Magerbetrieb
mit überstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis λ > 1 und einem Fettbetrieb mit
unterstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis λ < 1 umgeschaltet werden. Hierzu
erhöht die Motorsteuerung 16 beispielsweise die von der Einspritzanlage 18 eingespritzte
Kraftstoffmenge und verringert gleichzeitig über das Stellglied 20 und die Drosselklappe
22 die zugeführte Luftmasse. Ein zeitweiser Fettbetrieb des Dieselmotors 10 ist für
eine Regeneration des NO
x-Adsorbers 46 erforderlich. Damit eine solche Umschaltung zwischen Magerbetrieb und
Fettbetrieb für den Fahrer unbemerkt geschehen kann, bestimmt die Motorsteuerung 16
aus den Signalen des Drehzahlsensors 12 und/oder den Signalen des Motormomentsensors
14 Motormomentschwankungen, die während des Umschaltens auftreten. Detektiert die
Motorsteuerungseinheit 16 auftretende Schwankungen des Motormoments, so hält sie das
Motormoment während des Umschaltens konstant, indem sie zur Einstellung von das Motormoment
beeinflussenden Parametern Signale an das erste, zweite, dritte und vierte Stellglied
20, 24, 28, 32 und an die Einspritzanlage 18 ausgibt.
[0028] Solche Parameter sind eine zugeteilte Luftmasse, die durch Einstellung der Drosselklappe
22, der Einzeldrosselklappen 34, des Abgasrückführungsventils 26 sowie des Abgasturboladers
31 verändert werden kann. Eine Messung der zugeteilten Luftmasse erfolgt beispielsweise
über einen nicht dargestellten Heißfilm-Luftmassen-Durchflußmesser im Ansaugweg 42.
Das Motormoment wird auch durch den Saugrohrdruck im Ansaugweg 42 beeinflußt, der
von der Motorsteuerungseinheit 16 durch Einstellung des Abgasrückführungsventils 26,
der Drosselklappe 22, der Einzeldrosselklappen 34 und des Abgasturboladers 31 verändert
wird. Weiter wird das Motormoment durch die Abgasrückführrate beeinflusst, die von
der Motorsteuerungseinheit 16 durch Einstellung des Abgasrückführungsventils 26, der
Drosselklappe 22 und des Abgasturboladers 31 verändert werden kann. Als weitere Parameter,
die das Motormoment beeinflussen, werden von der Motorsteuerungseinheit 16 über die
Einspritzanlage 18 ein Einspritzbeginn und eine Einspritzmenge des Kraftstoffs einer
Vor-, Haupt- und Nacheinspritzung verändert. Schließlich beeinflusst ein Abgasgegendruck
das Motormoment, der von der Motorsteuerungseinheit 16 mit Hilfe des Stellglieds 28
an der Abgasturbine 30 eingestellt werden kann.
[0029] Im Magerbetrieb wird der Dieselmotor 10 durch die Motorsteuerungseinheit 16 mit einem
kraftstoffgeführten Gemischbildungsverfahren betrieben. Dabei erfolgt eine Regelung
des Motormoments durch Einstellung der zugeteilten Kraftstoffmenge. Beim Umschalten
von Magerbetrieb auf Fettbetrieb des Dieselmotors 10 stellt die Motorsteuerungseinheit
16 auf ein luftmassengeführtes Gemischbildungsverfahren um. Dabei erfolgt die Regelung
des Motormoments über eine Einstellung der zugeteilten Luftmasse. Im Fettbetrieb des
Dieselmotors 10 ermöglicht erst ein solches luftmassengeführtes Gemischbildungsverfahren
die Regelung des Motormoments im gesamten Betriebsbereich des Dieselmotors 10, da
im Fettbetrieb eine Laständerung des Dieselmotors kaum noch durch eine Variation der
Kraftstoffmasse erreichbar ist. Damit kann die Motorsteuerungseinheit 16 auch bei
instationären Betriebszuständen und/oder hoher Motorlast zwischen Magerbetrieb und
Fettbetrieb umschalten, ohne dass durch das Umschalten ein Drehmomentstoß spürbar
würde. Der Übergang von dem kraftstoffmassengeführten auf das luftmassengeführte Gemischbildungsverfahren
und zurück erfolgt durch kontinuierliches Nachführen aller oder einzelner Stellglieder
20, 24, 28, 32.
[0030] Auch nach dem Umschalten auf den Fettbetrieb wertet die Motorsteuerungseinheit 16
die Signale von dem Drehzahlsensor 12 und dem Motormomentsensor 14 aus und ordnet
das so ermittelte Motormoment dem gerade aktuellen Fahrzustand, beispielsweise Drehzahl
und Fahrpedalstellung, zu. Dieses bei einem bestimmten Fahrzustand ermittelte Motormoment
im Fettbetrieb wird mit einem Motormoment verglichen, das bei dem erfassten Fahrzustand
im Magerbetrieb abgegeben würde. Stellt die Motorsteuerungseinheit eine Abweichung
des Motormoments im Fettbetrieb im Vergleich zum Magerbetrieb fest, wird das im Fettbetrieb
bei dem erfassten Fahrzustand abgegebene Motormoment auf das für den Magerbetrieb
ermittelte Motormoment eingestellt. Durch einen solchen Vergleich der beiden Betriebsarten
können sowohl Fertigungstoleranzen von Motoren als auch langfristige Verschiebungen
aufgrund von Alterungs- oder Verschleißvorgängen detektiert werden. Auch bemerkt ein
Fahrer nicht, ob der Dieselmotor 10 gerade im Magerbetrieb oder im Fettbetrieb läuft.
[0031] Fig. 2 verdeutlicht schematisch den Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Betreiben
des Dieselmotors 10. Im Schritt 50 werden von der Motorsteuerungseinheit 16 Umschaltkriterien
für die Umschaltung zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb und umgekehrt abgeprüft.
Diese betreffen beispielsweise die vorhandene Speicherkapazität des NO
x-Adsorbers 46 und die vorliegende Abgastemperatur, die beide über geeignete Sensoren
bestimmt und der Motorsteuerungseinheit 16 übermittelt werden. Sind die Umschaltkriterien
nicht erfüllt, wird der Dieselmotor 10, wie im Schritt 52 dargestellt, von der Motorsteuerungseinheit
16 weiter im Magerbetrieb betrieben. Die im Magerbetrieb erfolgende Regelung des Motormoments
ist durch Schritte 54, 56 ... 58 angedeutet, in denen einzelne, das Motormoment beeinflussende
Parameter, wie Saugrohrdruck im Ansaugweg 42 und Menge des von der Einspritzanlage
18 eingespritzten Kraftstoffs entsprechend dem bei Magerbetrieb angewandten kraftstoffgeführten
Gemischbildungsverfahren eingestellt werden.
[0032] Sind dagegen die Umschaltkriterien im Schritt 50 erfüllt, schaltet die Motorsteuerungseinheit
16 im Schritt 52 auf Fettbetrieb des Dieselmotors 10 um und wechselt auf ein luftmassengeführtes
Gemischbildungsverfahren über. Die Regelung des Motormoments während des Umschaltens,
d.h. bis zum Erreichen eines unterstöchiometrischen Luftverhältnisses λ < 1, und im
Fettbetrieb durch Einstellen von das Motormoment beeinflussenden Parametern, wie die
zugeteilte Luftmasse und die Abgasrückführungsrate, entsprechend dem bei Fettbetrieb
angewandten luftmassengeführten Gemischbildungsverfahren, ist durch die Schritte 60,
62 ... 64 angedeutet. Ergibt die fortlaufende Überprüfung der Umschaltkriterien im
Schritt 50, dass die Umschaltkriterien nicht mehr erfüllt sind, schaltet die Motorsteuerungseinheit
16 im Schritt 52 wieder auf Magerbetrieb des Dieselmotors 10 um. Auch bei dieser Rückumschaltung
wird das Motormoment konstant gehalten, so dass der Umschaltvorgang vom Fahrer nicht
bemerkt wird.
[0033] Die Regelung des Motormoments in den Schritten 54, 56, 58 bzw. 60, 62, 64 erfolgt
in adaptiver Weise. Durch Adaption werden die einzustellenden Parameter auf Werte
aus einem zu erwartenden Bereich voreingestellt, so dass zur Regelung kleine Veränderungen
genügen.
1. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors, bei dem zwischen einem Magerbetrieb mit
überstöchiometrischem Verbrennungsluftverhältnis λ > 1 und einem Fettbetrieb mit unterstöchiometrischem
Verbrennungsluftverhältnis λ < 1 umgeschaltet wird,
gekennzeichnet durch
die Schritte:
- Bestimmen von Motormomentschwankungen während des Umschaltens und
- Konstanthalten des Motormoments mittels einer Motormomentregelung während des Umschaltens
durch Einstellen von das Motormoment beeinflussenden Parametern.
2. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
die Schritte:
- Erfassen eines Fahrzustandes im Fettbetrieb
- Ermitteln eines bei dem erfassten Fahrzustand im Magerbetrieb abgegebenen Motormoments
und
- Einstellen eines bei dem erfassten Fahrzustand im Fettbetrieb abgegebenen Motormoments
auf das für den Magerbetrieb ermittelte Motormoment durch Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter.
3. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
beim Umschalten von Magerbetrieb auf Fettbetrieb der Wechsel von einem kraftstoffgeführten
Gemischbildungsverfahren auf ein luftmassengeführtes Gemischbildungsverfahren erfolgt.
4. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter das Einstellen einer
zugeteilten Luftmasse beinhaltet.
5. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter das Einstellen einer
Abgasrückführrate beinhaltet.
6. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter das Einstellen eines
Saugrohrdrucks beinhaltet.
7. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter das Einstellen eines
Abgasgegendrucks beinhaltet.
8. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter das Einstellen eines
Einspritzbeginns beinhaltet.
9. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter das Einstellen einer
Einspritzmenge beinhaltet.
10. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Umschalten zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb bei Vorliegen ungünstiger Randbedingungen
zeitlich verzögert wird.
11. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach Anspruch 3 und einem der vorstehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
vor dem Wechsel von dem kraftstoffgeführten Gemischbildungsverfahren auf das luftmassengeführte
Gemischbildungsverfahren eine Einstellung von einen Luftpfad betreffenden Parametern
erfolgt.
12. Verfahren zum Betreiben eines Dieselmotors nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Einstellen der das Motormoment beeinflussenden Parameter durch eine adaptive Regelung
oder eine adaptive Steuerung erfolgt.
13. Dieselmotor zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen Drehzahlsensor (12) und/oder einen Motormomentsensor (14), eine Drosseleinrichtung
(22) mit einem ersten Stellglied (20) im Ansaugweg (42) und/oder eine Abgasrückführeinrichtung
(36, 40) mit einem Abgasrückführungsventil (26) mit einem zweiten Stellglied (24)
und eine Motorsteuerungseinheit (16), die mit dem Drehzahlsensor (12) und/oder dem
Motormomentsensor (14) sowie dem ersten Stellglied (20) und dem zweiten Stellglied
(24) gekoppelt ist, und zum Umschalten zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb, zum
Bestimmen von Motormomentschwankungen sowie zum Regeln eines Motormoments ausgelegt
ist, wobei während des Umschaltens zwischen Magerbetrieb und Fettbetrieb das Motormoment
mittels der Motormomentregelung konstant gehalten wird.
14. Dieselmotor nach Anspruch 13,
gekennzeichnet durch
eine mit dem Ansaugweg (42) verbundene Aufladeeinrichtung (30) mit einem dritten Stellglied
(28), das von der Motorsteuerungseinheit (16) ansteuerbar ist.
15. Dieselmotor nach Anspruch 13 oder 14,
gekennzeichnet durch
eine Vorrichtung (34) zum Verändern eines Ansaugquerschnitts eines jeden Zylinders
mit einem vierten Stellglied (32), das von der Motorsteuerungseinheit (16) ansteuerbar
ist.
1. A process for operating a diesel engine which switches between lean operation with
a combustion air ratio (λ > 1) lean of stoichiometry and rich operation with a combustion
air ratio (λ < 1) rich of stoichiometry,
characterised by
the following steps:
- determination of engine torque fluctuations during the switch and
- maintenance of a constant engine torque by means of an engine torque regulation
system during the switch by setting parameters influencing engine torque.
2. A process for operating a diesel engine in accordance with claim 1,
characterised by
the following steps:
- detection of a driving status in rich operation,
- determination of an engine torque developed in lean operation in the driving status
detected,
- setting of an engine torque developed in lean operation in the driving status detected
to the engine torque determined for lean operation by setting the parameters influencing
engine torque.
3. A process for operating a diesel engine in accordance with claim 1 or 2,
characterised in that
when switching from lean operation to rich operation a change from a fuel-led carburetion
process to an air mass-led carburetion process takes place.
4. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque includes the setting of
a apportioned air mass.
5. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque includes the setting of
an exhaust gas recirculation rate.
6. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque includes the setting of
an induction pipe pressure.
7. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque includes the setting of
an exhaust gas backpressure.
8. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque includes the setting of
an injection start point.
9. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque includes the setting of
an injection quantity.
10. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the switch between lean operation and rich operation is time-delayed in the presence
of unfavourable boundary conditions.
11. A process for operating a diesel engine in accordance with claim 3 and one of the
preceding claims,
characterised in that
prior to the switch from the fuel-led carburetion process to the air mass-led carburetion
process parameters relating to an air path are set.
12. A process for operating a diesel engine in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the setting of the parameters influencing the engine torque takes the form of an adaptive
regulation process or an adaptive control process.
13. A diesel engine for carrying out a process in accordance with one of the preceding
claims,
characterised by
an engine speed sensor (12) and/or an engine torque sensor (14), a throttle device
(22) with a first actuator (20) in the induction path (42) and/or an exhaust gas recirculation
device (36, 40) with an exhaust gas recirculation valve (26) with a second actuator
(24) and an engine control unit (16) which is linked to the engine speed sensor (12)
and/or the engine torque sensor (14) and to the first actuator (20) and the second
actuator (24) and is designed for switching between lean operation and rich operation,
for determining engine torque fluctuations and for regulating an engine torque, the
engine torque being held constant by means of the engine torque regulation system
during the switch between lean operation and rich operation.
14. A diesel engine in accordance with claim 13,
characterised by
a supercharger (30) connected to the induction path (42) with a third actuator (28)
which can be actuated by the engine control unit (16).
15. A diesel engine in accordance with claim 13 or 14,
characterised by
a device (34) for changing an induction cross-section of each cylinder with a fourth
actuator (32) which can be actuated by the engine control unit (16).
1. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel, dans lequel on passe entre un fonctionnement
pauvre présentant un rapport d'air de combustion sur-stoechiométrique λ > 1 et un
fonctionnement riche présentant un rapport d'air de combustion sous-stoechiométrique
λ < 1,
caractérisé par les étapes suivantes :
- on évalue des fluctuations du couple moteur pendant le passage, et
- on maintient constant le couple moteur au moyen d'une régulation de couple moteur
pendant le passage, par réglage de paramètres qui influencent le couple moteur.
2. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon la revendication 1,
caractérisé par les étapes suivantes :
- on détecte un état de circulation pendant le fonctionnement riche,
- on détermine un couple moteur fourni en fonctionnement pauvre dans l'état de circulation
détecté,
- on règle un couple moteur fourni en fonctionnement riche dans l'état de circulation
détecté pour le faire passer au couple moteur déterminé pour le fonctionnement pauvre,
par réglage des paramètres qui influencent le couple moteur.
3. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une ou l'autre des revendications
1 et 2, caractérisé en ce que lors du passage depuis le fonctionnement pauvre vers le fonctionnement riche, il
s'effectue un changement pour passer d'un processus de formation de mélange dicté
par le carburant vers un processus de formation de mélange dicté la masse d'air.
4. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur inclut le réglage d'une
masse d'air attribuée.
5. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur inclut le réglage d'un
taux de recirculation de gaz d'échappement.
6. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur inclut le réglage d'une
pression dans la tubulure d'aspiration.
7. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur inclut le réglage d'une
contre-pression des gaz d'échappement.
8. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur inclut le réglage d'un
début d'injection.
9. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur inclut le réglage d'une
quantité injectée.
10. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le passage entre le fonctionnement pauvre et le fonctionnement riche est retardé
dans le temps en présence de conditions aux limites défavorables.
11. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon la revendication 3 et selon
l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'avant le changement pour passer d'un processus de formation de mélange dicté par le
carburant vers un processus de formation de mélange dicté par la masse d'air, il s'effectue
un réglage des paramètres relatifs à un trajet d'air.
12. Procédé pour le fonctionnement d'un moteur diesel selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réglage des paramètres qui influencent le couple moteur s'effectue par une régulation
adaptative ou par une commande adaptative.
13. Moteur diesel pour mettre en oeuvre le procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
un détecteur de vitesse de rotation (12) et/ou par un détecteur de couple moteur (14),
un dispositif d'étranglement (22) comportant un premier organe de positionnement (20)
dans le trajet d'aspiration (42) et/ou par un dispositif de recirculation de gaz d'échappement
(36, 40) comportant une valve de recirculation de gaz d'échappement (26) avec un deuxième
organe de positionnement (24) et une unité de commande moteur (16) qui est couplée
au détecteur de vitesse de rotation .(12) et/ou au détecteur de couple moteur (14)
ainsi qu'au premier organe de positionnement (20) et au deuxième organe de positionnement
(24), et qui, pour le passage entre un fonctionnement pauvre et un fonctionnement
riche, est conçue pour évaluer des fluctuations de couple moteur ainsi que pour régler
un couple moteur, et pendant le passage entre le fonctionnement pauvre et le fonctionnement
riche, le couple moteur est maintenu constant au moyen de la régulation de couple
moteur.
14. Moteur diesel selon la revendication 13, caractérisé par un dispositif de suralimentation (30) relié au trajet d'aspiration (42) et comportant
un troisième organe de positionnement (28) qui est susceptible d'être piloté par l'unité
de commande moteur (16).
15. Moteur diesel selon l'une ou l'autre des revendications 13 et 14, caractérisé par un dispositif (34) pour modifier une section transversale d'aspiration de chaque
cylindre, comportant un quatrième organe de positionnement (32) qui est susceptible
d'être piloté par l'unité de commande moteur (16).