[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Heißlufttrockner für eine Beschichtungsanlage
für Fahrzeugkarosserien, der einen Trocknernutzraum zur Aufnahme zu trocknender Fahrzeugkarosserien,
eine Fördereinrichtung zum Hindurchfördern der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien
durch den Trocknernutzraum längs einer Förderrichtung, wobei die zu trocknenden Fahrzeugkarosserien
eine sich längs der Förderrichtung erstreckende Förderkontur überstreichen, einen
Luftzuführkanal, der von dem Trocknernutzraum zuzuführender Trocknerzuluft durchströmbar
ist, eine zwischen dem Trocknernutzraum und dem Luftzuführkanal angeordnete Trennwand
und in der Trennwand vorgesehene Luftzuführöffnungen für den Durchtritt von Trocknerzuluft
aus dem Luftzuführkanal in den Trocknernutzraum umfasst.
[0002] Ein solcher Heißlufttrockner ist beispielsweise aus der DE 198 58 305 C1 bekannt.
[0003] Die bekannten Heißlufttrockner der aus der DE 198 58 305 C1 bekannten Art sind symmetrisch
zu der Förderkontur der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien ausgebildet und weisen
zu beiden Seiten der Förderkontur jeweils einen Luftzuführkanal auf, aus dem über
symmetrisch zu der Förderkontur ausgebildete und angeordnete Luftzuführöffnungen Trocknerzuluft
in den Trocknernutzraum eintreten kann, so dass sich eine bezüglich der Längsmittelebene
des Heißlufttrockners symmetrische Durchströmung des Trocknernutzraums ergibt. Durch
diese symmetrische Durchströmung des Trocknernutzraums ist gewährleistet, dass die
zu trocknenden Fahrzeugkarosserien gleichmäßig aufgeheizt werden und an keiner Stelle
derselben die gewünschte Aufheiztemperatur zu stark überschritten wird.
[0004] Wegen der jeweils beiderseits der Förderkontur vorhandenen Luftzuführeinrichtungen
erfordern die bekannten Heißlufttrockner der eingangs genannten Art viel Platz und
einen erheblichen Materialaufwand.
[0005] Die FR-A-2 029 314 offenbart einen Heißlufttrockner für eine Beschichtungsanlage
für Fahrzeugkarosserien mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
[0006] Die US-A-5,922,399 offenbart einen Heißluft-Kammertrockner zum Trocknen von Stoßfängern,
die zu mehreren auf einem Trocknerwagen angeordnet sind, wobei jeweils drei Trocknerwagen
in eine Trocknungskammer eingebracht, während des Trocknungsvorgangs in der Trocknungskammer
stillgesetzt und nach dem Trocknungsvorgang aus der Trocknungskammer wieder ausgebracht
werden. Die Trocknungsluft wird durch eine Luftzuführöffnung auf der einen Seite der
Trocknungskammer in die Trocknungskammer eingebracht und auf der anderen Seite der
Trocknungskammer durch eine Luftauslassöffnung wieder ausgebracht.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Neißlufttrockner der
eingangs genannten Art zu schaffen, der kompakter und einfacher herzustellen ist als
die bekannten Heißlufttrockner.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Heißlufttrockner gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0009] Dabei wird unter der Förderkontur der von den zu trocknenden Fahrzeugkarosserien
beim Hindurchbewegen durch den Trocknernutzraum überstrichene Teilbereich des Trocknernutzraums
verstanden, und die vertikale Längsmittelebene dieser Förderkontur bezeichnet jene
vertikale Ebene, die die Linie enthält, längs welcher die Schwerpunkte der zu trocknenden
Fahrzeugkarosserien gefördert werden, oder - im Fall von Kurven - tangential an dieser
Schwerpunktlinie anliegt. Sind die zu trocknenden Fahrzeugkarosserien zu einer Längsmittelebene
symmetrisch ausgebildet und werden sie längs einer parallel zu der Längsmittelebene
liegenden Förderrichtung gefördert, so fällt die Längsmittelebene der Förderkontur
mit der Längsmittelebene der Fahrzeugkarosserien zusammen.
[0010] Durch die unsymmetrische Anordnung der Luftzuführöffnungen bezüglich der vertikalen
Längsmittelebene der Förderkontur kann der konstruktive Aufwand erheblich reduziert
werden, weil die Luftzuführöffnungen, Luftzuführkanäle, Trennwände usw. nicht mehr
alle paarweise vorhanden sein müssen. Aus demselben Grund wird auch der für den Heißlufttrockner
erforderliche Platzbedarf, insbesondere die erforderliche Ausdehnung des Heißlufttrockners
senkrecht zur Förderrichtung, erheblich reduziert.
[0011] Die bezüglich der vertikalen Längsmittelebene der Förderkontur unsymmetrische Anordnung
der Luftzuführöffnungen hat eine unsymmetrische Durchströmung des Trocknernutzraums
zur Folge.
[0012] Überraschenderweise hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, dass die Temperaturunterschiede
zwischen auf verschiedenen Seiten der Förderkontur angeordneten Stellen der zu trocknenden
Fahrzeugkarosserien im noch tolerierbarem Rahmen liegen, so dass trotz der Unsymmetrie
jede Stelle der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien ausreichend erwärmt wird, um den
gewünschten Trocknungserfolg zu erzielen, und gleichzeitig keine Stelle der zu trocknenden
Fahrzeugkarosserien übermäßig erwärmt wird, so dass eine Schädigung der Beschichtung
der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien ausgeschlossen werden kann.
[0013] Die vorliegende Erfindung überwindet somit das in der Fachwelt vorherrschende Vorurteil,
eine symmetrische Ausbildung der Durchströmung des Trocknernutzraums sei zwingend
erforderlich, um eine ausreichend gleichmäßige Temperaturverteilung an den zu trocknenden
Fahrzeugkarosserien zu erzielen.
[0014] In der Regel umfasst ein Heißlufttrockner der eingangs genannten Art einen eingangsseitigen
Aufheizbereich, in dem die zu trocknenden Fahrzeugkarosserien auf eine gewünschte
Endtemperatur aufgeheizt werden, und einen sich an den Aufheizbereich anschließenden
Haltebereich, in dem die Temperatur der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien im wesentlichen
konstant gehalten wird. Da die den zu trocknenden Fahrzeugkarosserien zugeführte Wärmemenge
im Haltebereich geringer ist als im Aufheizbereich, eignet sich der Haltebereich besonders
gut zur Anwendung der vorliegenden Erfindung.
[0015] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist daher vorgesehen, dass der
Heißlufttrockner einen Haltebereich umfasst, in dem die Temperatur der zu trocknenden
Fahrzeugkarosserien im wesentlichen konstant gehalten wird, und dass die innerhalb
des Haltebereichs angeordneten Luftzuführöffnungen längs der gesamten Längserstreckung
des Haltebereichs bezüglich der Längsmittelebene der Förderkontur unsymmetrisch angeordnet
sind.
[0016] In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Temperaturunterschiede an verschiedenen
Stellen der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien innerhalb des Haltebereichs trotz der
unsymmetrischen Anströmung der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien im Bereich von lediglich
ungefähr 5 °C (bei einer mittleren Temperatur im Bereich von ungefähr 120 °C bis ungefähr
180 °C) und damit im noch tolerierbaren Rahmen liegen.
[0017] Der zur Erzeugung der Trocknerzuluftströmung durch den Trocknernutzraum erforderliche
apparative Aufwand wird dann besonders wirksam verringert, wenn möglichst viele der
Luftzuführöffnungen in demselben der durch die Längsmittelebene der Förderkontur begrenzten
Halbräume angeordnet sind.
[0018] Es ist daher günstig, wenn zumindest abschnittsweise mindestens ungefähr 90% der
Gesamtfläche der Luftzuführöffnungen in demselben der durch die Längsmittelebene der
Förderkontur begrenzten Halbräume angeordnet ist.
[0019] Besonders günstig ist es, wenn zumindest abschnittsweise sämtliche Luftzuführöffnungen
in demselben der durch die Längsmittelebene der Förderkontur begrenzten Halbräume
angeordnet sind.
[0020] Der Platzbedarf und der erforderliche apparative Aufwand werden besonders stark reduziert,
wenn auf einen der beiden üblichen Luftzuführkanäle ganz verzichtet wird, so daß der
Heißlufttrockner zumindest abschnittsweise nur einen einzigen Luftzuführkanal aufweist.
[0021] In diesem Fall ist es wiederum besonders günstig, wenn der Luftzuführkanal zumindest
abschnittsweise vollständig in nur einem der durch die Längsmittelebene der Förderkontur
begrenzten Halbräume liegt.
[0022] Die Luftzuführöffnungen selbst können zumindest teilweise mit Zuluftfiltern und/oder
mit Zuführdüsen versehen sein, wobei die Zuführdüsen zumindest teilweise schlitzförmig
und/oder rohrförmig ausgebildet sein können.
[0023] Um zu erreichen, daß die Strömung der Trocknerzuluft durch den Trocknernutzraum trotz
der Asymmetrie der Luftzuführöffnungen möglichst den gesamten Trocknernutzraum erfaßt,
ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß der Heißlufttrockner mindestens eine Luftauslaßöffnung
zum Abführen von Luft aus dem Trocknernutzraum ausweist, die in demjenigen der durch
die Längsmittelebene der Förderkontur begrenzten Halbräume angeordnet ist, in dem
ein geringerer Anteil der Gesamtfläche der Luftzuführöffnungen angeordnet ist.
[0024] Insbesondere ist in dem Fall, in dem sämtliche Luftzuführöffnungen zumindest abschnittsweise
in nur einem der beiden von der Längsmittelebene der Förderkontur begrenzten Halbräume
liegen, die Luftauslaßöffnung vorzugsweise in dem jeweils anderen Halbraum angeordnet.
[0025] Besonders günstig ist es, wenn die Luftauslaßöffnung im Bodenbereich des Trocknernutzraums
angeordnet ist.
[0026] Die Trennwand zwischen dem Trocknernutzraum und dem Zuluftkanal kann grundsätzlich
jede beliebige Form aufweisen.
[0027] Die Herstellung und Montage des Heißlufttrockners werden jedoch vereinfacht, wenn
vorteilhafterweise vorgesehen ist, daß die Trennwand im wesentlichen vertikal ausgerichtet
ist.
[0028] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
und zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
[0029] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Querschnitt durch ein Aufheizmodul eines Heißlufttrockners für
eine Beschichtungsanlage;
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das Aufheizmodul aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Trennwand des Aufheizmoduls aus den
Fig. 1 und 2, mit der Blickrichtung längs des in Fig. 2 mit "3" gekennzeichneten Pfeiles;
- Fig. 4
- eine vergrößerte Darstellung des in Fig. 1 mit I gekennzeichneten Bereiches, die eine
parallel zur lokalen Oberflächennormale ausgerichtete Düse und eine schräg zur lokalen
Oberflächennormale ausgerichtete Düse zeigt;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Trennwand im Bereich der Mündungsöffnung der schräg zur lokalen
Oberflächennormalen ausgerichteten Düse aus Fig. 4, mit der Blickrichtung längs des
in Fig. 4 mit "5" gekennzeichneten Pfeiles;
- Fig. 6
- einen schematischen Querschnitt durch ein Haltemodul eines Heißlufttrockners für eine
Beschichtungsanlage;
- Fig. 7
- eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das Haltemodul des Heißlufttrockners aus
Fig.6;
- Fig. 8
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Trennwand des Haltemoduls aus den Fig.
6 und 7, mit der Blickrichtung längs des in Fig. 7 mit "8" gekennzeichneten Pfeiles.
[0030] Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet.
[0031] Ein in den Fig. 1 bis 8 dargestellter, als Ganzes mit 100 bezeichneter Heißlufttrockner
dient dem Trocknen einer Oberflächenbeschichtung von Fahrzeugkarosserien 102, die
in einem vor dem Heißlufttrockner 100 angeordneten Beschichtungsauftragsabschnitt
einer Beschichtungsanlage mit einer Oberflächenbeschichtung versehen und anschließend
mittels einer an sich bekannten Fördereinrichtung 104, beispielsweise mittels eines
invertierten Kreisförderers, längs einer Förderrichtung 106 durch den Heißlufttrockner
100 hindurch gefördert werden.
[0032] Der Heißlufttrockner 100 umfaßt einen eingangsseitigen Aufheizbereich, der mindestens
ein Aufheizmodul 108 umfaßt, wie es in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist, und einen
sich an den Aufheizbereich anschließenden Haltebereich, der mindestens ein Haltemodul
110 umfaßt, wie es in den Fig. 6 bis 8 dargestellt ist.
[0033] In dem Aufheizbereich erfolgt eine Aufheizung der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien
102 auf eine Temperatur im Bereich von ungefähr 120 °C bis ungefähr 180°C, während
in dem sich darin anschließenden Haltebereich die Temperatur der Fahrzeugkarosserien
102 im wesentlichen nicht weiter erhöht, sondern vielmehr im wesentlichen konstant
gehalten wird.
[0034] Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu ersehen ist, ist das Aufheizmodul 108 im wesentlichen
quaderförmig ausgebildet und weist einen Boden 112, eine Decke 114 und zwei vertikale,
sich längs der Förderrichtung 106 erstreckende seitliche Außenwände 116 auf.
[0035] Diese äußeren Begrenzungswände des Aufheizmoduls 108 sind sämtlich mit einer Wärmeisolierung
versehen, um den Verlust von Wärme aus dem Innenraum des Aufheizmoduls 108 an die
Umgebung zu minimieren.
[0036] Der Innenraum des Aufheizmoduls 108 ist zumindest abschnittsweise symmetrisch zu
dessen Längsmittelebene 118 ausgebildet und umfaßt einen mittigen tunnelförmigen Trocknernutzraum
120, der einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist, sich längs der Förderrichtung
106 erstreckt und zu beiden Seiten durch jeweils eine vertikale Trennwand 122 von
jeweils einem seitlichen Luftzuführkanal 124 getrennt ist.
[0037] Jeder der Luftzuführkanäle 124 ist mittels einer Filterwand 126 in eine dem Trocknernutzraum
120 zugewandte Düsenvorkammer 128 und einen dem Trocknernutzraum 120 abgewandten Druckkanal
130 unterteilt.
[0038] Jede der Filterwände 126 weist im wesentlichen rechteckige Filteröffnungen 132 auf,
die durch Flterkassetten 134 verschlossen sind, welche einen im wesentlichen rechteckigen
Rahmen mit darin eingespanntem Filtermaterial umfassen.
[0039] Über jeweils eine im Boden 112 des Aufheizmoduls 108 vorgesehene Lufteinlaßöffnung
136 ist der Druckkanal 130 jedes der Luftzuführkanäle 124 mit einem (nicht dargestellten)
Luftzuführschacht verbunden.
[0040] Jede der Lufteinlaßöffnungen 136 wird von einem Gitterrost 138 überdeckt, um den
Luftzuführkanal 124 für Wartungs- und Reinigungszwecke begehbar zu machen.
[0041] Wie am besten aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind im Bodenbereich des Trocknernutzraums
120 Luftauslaßöffnungen 140 vorgesehen, die im wesentlichen rechteckig und bezüglich
der Längsmittelebene 118 symmetrisch zueinander ausgebildet und angeordnet sind.
[0042] Durch die Luftauslaßöffnungen 140 ist der Trocknernutzraum 120 mit einem (nicht dargestellten)
Luftabsaugschacht verbunden.
[0043] Die Luftauslaßöffnungen 140 sind jeweils von einem Gitterrost 142 überdeckt, um den
Trocknernutzraum 120 für Wartungs- und Reinigungszwecke begehbar zu machen.
[0044] Der Luftabsaugschacht ist über eine Filtereinheit, einen Wärmetauscher und ein Gebläse
mit dem Luftzuführschacht verbunden, so daß ein Umluftstrom erzeugbar ist, welcher
von dem Trocknernutzraum 120 durch den Luftabsaugschacht, die Filtereinheit, den Wärmetauscher,
das Gebläse, den Luftzuführschacht und die Luftzuführkanäle in den Trocknernutzraum
120 zurückführt, wobei die mittels des Gebläses umgewälzte Luft durch die Filtereinheit
gereinigt und durch den Wärmetauscher erwärmt wird.
[0045] Vorzugsweise wird der Wärmetauscher in Strömungsrichtung vor dem Gebläse angeordnet,
um eine möglichst gleichmäßige und wirbelfreie Durchströmung des Wärmetauschers zu
gewährleisten.
[0046] Wie bereits erwähnt, werden die Fahrzeugkarosserien 102 mittels der Fördereinrichtung
104 längs der Förderrichtung 106 durch den Trocknernutzraum 120 hindurchgefördert,
wobei der von den Fahrzeugkarosserien 102 überstrichene Teilbereich des Trocknernutzraums
120 eine sich längs der Förderrichtung 106 erstreckende Förderkontur 144 der Fahrzeugkarosserien
102 bildet, deren senkrecht zur Förderrichtung 106 genommener Querschnitt dem Querschnitt
einer Fahrzeugkarosserie 102 entspricht.
[0047] Da die Fahrzeugkarosserien 102 im wesentlichen symmetrisch zu ihrer Längsmittelebene
ausgebildet sind und durch die Förderrichtung 104 im wesentlichen mittig durch den
Trocknernutzraum 120 gefördert werden, stimmt die vertikale Längsmittelebene 145 der
Förderkontur 144, welche durch den Schwerpunkt der Fahrzeugkarosserien 102 verläuft,
im wesentlichen mit der Längsmittelebene 118 des Aufheizmoduls 108 und des Trocknemutzraumes
120 überein.
[0048] Im wesentlichen symmetrisch zu dieser Längsmittelebene 118 sind in den vertikalen
Trennwänden 122 Luftzuführöffnungen 146 ausgebildet, durch welche warme Zuluft aus
den Düsenvorkammem 128 in den Trocknernutzraum 120 einströmen kann.
[0049] An jeder der Luftzuführöffnungen 146 ist jeweils eine Zuführdüse 148 angeordnet durch
welche die Trocknerzuluft aus der Düsenvorkammer 128 in den Trocknernutzraum 120 einströmt.
[0050] Wie am besten aus Fg. 4 zu ersehen ist, weist jede der Zuführdüsen 148 einen trichterförmigen
Eintrittsbereich 150, einen rohrförmigen Durchströmungsbereich 152, der im wesentlichen
rotationssymmetrisch zu einer Düsenlängsachse 154 ausgebildet ist, und einen Austrittsbereich
156 auf, der eine von einem ringförmigen Halteflansch 158 umgebene Austrittsöffnung
160 umfaßt.
[0051] Der Halteflansch 158 jeder Zuführdüse 148 liegt düsenvorkammerseitig an der jeweiligen
vertikalen Trennwand 122 an und ist an derselben mittels geeigneter Befestigungselemente
162, beispielsweise mittels Schrauben und Muttern, lösbar festgelegt.
[0052] Die Zuführdüsen 148 sind so an den Trennwänden 122 festgelegt, daß die Luftzuführöffnungen
146 in den Trennwänden 122 mit den Austrittsöffnungen 160 der Zuführdüsen 148 fluchten.
[0053] Die Düsenlängsachse 154 jeder Zuführdüse 148 legt die mittlere Ausströmrichtung 164
fest, längs welcher die Trocknerzuluft durch die betreffende Zuführdüse 148 in den
Trocknernutzraum 120 ausströmt.
[0054] Bei einer Reihe von Zuführdüsen 148, die im folgenden als Standarddüsen 166 bezeichnet
werden, ist die Düsenlängsachse 154 und damit die mittlere Ausströmrichtung 164 parallel
zur jeweiligen Oberflächennormale 170 der vertikalen Trennwand 122 ausgerichtet, so
daß die Trocknerzuluft durch diese Standarddüsen 166 im wesentlichen horizontal in
den Trocknernutzraum 120 einströmt.
[0055] Neben den Standarddüsen sind jedoch auch im folgenden als Neigedüsen 168 bezeichnete
Zuführdüsen 148 vorgesehen, die so an der jeweiligen Trennwand 122 angeordnet sind,
daß deren Düsenlängsachse 154 und somit deren mittlere Ausströmrichtung 164 relativ
zu der lokalen Oberflächennormale 170 der Trennwand 122 um einen Winkel α nach unten
geneigt ist.
[0056] Vorzugsweise beträgt der Winkel zwischen der mittleren Ausströmrichtung 164 und der
lokalen Oberflächennormale 170 bei der Neigedüse 168 mehr als 15 Grad. Als besonders
günstig hat sich ein Winkel α von ungefähr 20 Grad bis ungefähr 50 Grad erwiesen.
[0057] Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist die mittlere Ausströmrichtung 164 der
Neigedüse 168 senkrecht zur Förderrichtung 106 ausgerichtet. Es wäre jedoch auch denkbar,
die Neigedüse 168 so auszubilden und anzuordnen, daß ihre mittlere Ausströmrichtung
164 eine Komponente aufweist, die parallel zur Förderrichtung 106 oder entgegengesetzt
zur Förderrichtung 106 gerichtet ist.
[0058] Während bei den Standarddüsen 166 der ringförmige Halteflansch 158 senkrecht zur
Düsenlängsachse 154 ausgerichtet ist, ist bei der Neigedüse 168 der Halteflansch 158
um einen Winkel gegenüber der Senkrechten zur Düsenlängsachse 154 geneigt, welcher
dem Winkel α entspricht.
[0059] Da die Neigedüse 168 die Trennwand 122 nicht senkrecht, sondern unter dem Winkel
(90°-α) schneidet, weisen die Austrittsöffnung 160 und der dieselbe umgebende Halteflansch
eine ellipsenförmige Gestalt auf.
[0060] Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, werden die Neigedüsen 168 an der jeweiligen Trennwand
122 so angeordnet und bezüglich ihrer mittleren Ausströmrichtung 164 so ausgebildet,
daß die mittlere Ausströmrichtung 164 der betreffenden Neigedüse 168 beim Vorbeilaufen
einer Fahrzeugkarosserie 102 durch eine Fensteröffnung 172 der Fahrzeugkarosserie
102 in den Innenraum der Fahrzeugkarosserie 102 gerichtet ist.
[0061] Vorzugsweise werden die Neigedüsen 168 ferner so ausgerichtet, daß deren mittlere
Ausströmrichtungen 164 jeweils durch eine Fensteröffnung 172 der Fahrzeugkarosserie
102 auf den unteren Rand der der Fensteröffnung gegenüberliegenden Türöffnung gerichtet
sind, so daß die durch die Fensteröffnung 172 in das Innere der Fahrzeugkarosserie
102 eingeleitete Trocknerzuluft durch die - üblicherweise leicht geöffnete - gegenüberliegende
Tür wieder aus dem Innenraum entweichen kann.
[0062] Durch die bezüglich der vertikalen Längsmittelebene 145 der Förderkoritur 144 symmetrische
Ausbildung und Anordnung der Luftzuführöffnungen 146 und Zuführdüsen 148 ist eine
gleichmäßige Aufheizung der Fahrzeugkarosserien 102 im Aufheizbereich des Heizlufttrockners
100 gewährleistet, wobei alle Stellen der Fahrzeugkarosserien 102 auf die erforderliche
Endtemperatur im Bereich von ungefähr 120 °C bis ungefähr 180°C aufgeheizt werden,
ohne daß die gewünschte Aufheiztemperatur stellenweise erheblich überschritten wird.
[0063] Die Luftzuführkanäle 124 des Aufheizmoduls 108 sind an ihren vorderen und hinteren
Enden mit jeweils einer quer zur Förderrichtung 106 ausgerichteten Abschlußwand 173
versehen.
[0064] Um den Durchgang von dem Luftzuführkanal 124 des Aufheizmoduls 108 zu dem Luftzuführkanal
124 eines in der Förderrichtung 106 vor oder hinter dem betreffenden Modul liegenden
weiteren Moduls zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, daß eine oder mehrere der Abschlußwände
173 mit einer Durchgangstür 175 versehen sind.
[0065] Um den Zugang zu dem Trocknernutzraum 120 von außerhalb des Aufheizmoduls 108 zu
ermöglichen, kann ferner in einer der seitlichen Außenwände 116 eine weitere Durchgangstür
177 vorgesehen sein.
[0066] Nach erfolgter Aufheizung auf die gewünschte Endtemperatur treten die zu trocknenden
Fahrzeugkarosserien 102 aus dem Aufheizbereich in den Haltebereich über, der aus einem
oder mehreren Haltemodulen 110 zusammengesetzt ist, welche längs der Förderrichtung
106 aufeinanderfolgen.
[0067] Wie aus den Fig. 6 bis 8 zu ersehen ist, weist auch jedes der Haltemodule 110 einen
Boden 174, eine Decke 176 sowie zwei vertikale, sich längs der Förderrichtung 106
erstreckende seitliche Außenwände 178 auf.
[0068] Sämtliche äußeren Begrenzungswände des Haltemoduls 110 sind mit einer Wärmeisolation
versehen, um Wärmeverluste aus dem Innenraum des Haltemoduls 110 in die Umgebung desselben
zu minimieren.
[0069] Das Hattemodul 110 umfaßt einen tunnelförmigen Trocknernutzraum 180 mit einem im
wesentlichen rechteckigen Querschnitt, der sich längs der Förderrichtung 106 erstreckt
und von einem seitlich neben dem Trocknernutzraum angeordneten, sich ebenfalls längs
der Förderrichtung 106 erstreckenden Luftzuführkanal 182 durch eine vertikale Trennwand
184 getrennt ist.
[0070] Die Trennwand 184 weist im wesentlichen rechteckige Luftzuführöffnungen 186 auf,
die durch Filterkassetten 188 verschlossen sind, welche einen im wesentlichen rechteckigen
Rahmen mit darin eingespanntem Filtermaterial umfassen.
[0071] Durch die Luftzufuhröffnungen 186 mit den darin angeordneten Flterkassetten 188 kann
warme Trocknerzuluft aus dem Luftzuführkanal 182 in den Trocknernutzraum 180 eintreten.
[0072] Im Bodenbereich des Luftzuführkanals 182 ist eine im wesentlichen rechteckige Lufteinlaßöffnung
190 angeordnet, durch welche der Luftzuführkanal 182 mit einem (nicht dargestellten)
Luftzuführschacht verbunden ist.
[0073] Die Lufteinlaßöffnung 190 wird von einem Gitterrost 192 überdeckt, um den Luftzuführkanal
182 für Wartungs- und/oder Reinigungszwecke begehbar zu machen.
[0074] Im Bodenbereich des Trocknernutzraums 180 ist eine im wesentlichen rechteckige Luftauslaßöffnung
194 vorgesehen (siehe Fig. 7), über welche Luft aus dem Trocknernutzraum 180 in einen
(nicht dargestellten) Luftabsaugschacht abgesaugt werden kann.
[0075] Die Luftauslaßöffnung 194 wird von einem Gitterrost 195 überdeckt, um den Trocknernutzraum
180 für Wartungs- oder Reinigungszwecke begehbar zu machen.
[0076] Der Luftabsaugschacht ist über eine Filtereinheit, einen Wärmetauscher und ein Gebläse
mit dem Luftzuführschacht verbunden, so daß in dem Haltemodul 110 ein Umluftstrom
erzeugbar ist, welcher aus dem Trocknernutzraum 180 durch den Luftabsaugschacht, die
Filtereinheit, den Wärmetauscher, das Gebläse, den Luftzuführschacht und den Luftzuführkanal
182 zurück in den Trocknernutzraum 180 führt.
[0077] Bei der Umwälzung der Luft in diesem Umluftkreislauf wird die Luft in der Filtereinheit
gereinigt und in dem Wärmetauscher erwärmt.
[0078] Wie bereits erwähnt, fördert die Fördereinrichtung 104 die Fahrzeugkarosserien 102
längs der Förderrichtung 106 durch den Trocknernutzraum 180 der Haltemodule 110 des
Haltebereichs des Heißlufttrockners 100 und erzeugt dabei die Förderkontur 144 der
Fahrzeugkarosserien 102.
[0079] Anders als bei den Aufheizmodulen 108 fällt jedoch die vertikale Längsmittelebene
145 der Förderkontur 144 bei den Haltemodulen 110 nicht mit der Längsmittelebene des
jeweiligen Haltemoduls zusammen.
[0080] Ferner sind sämtliche Luftzuführöffnungen 186, durch welche erwärmte Trocknerzuluft
auf die zu trocknenden Fahrzeugkarosserien 102 einströmt, in demselben Halbraum, der
von der vertikalen Längsmittelebene 145 der Förderkontur 144 begrenzt wird, angeordnet.
In dem in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Luftzuführöffnungen
186 sämtlich in dem (in der Förderrichtung 106 gesehen) linken Halbraum 197 angeordnet.
[0081] Ferner sind sämtliche Luftzuführöffnungen 186 an nur einem Luftzuführkanal 182 vorgesehen,
welcher vollständig in demselben durch die vertikale Längsmittelebene 145 der Förderkontur
144 begrenzten Halbraum (nämlich dem linken Halbraum 197) liegt.
[0082] Dadurch, daß das Haltemodul 110 nur einen einzigen Luftzuführkanal 182 aufweist,
der nur auf einer Seite der zu trocknenden Werkstücke angeordnet ist, ist das Haltemodul
110 einfacher und kompakter aufgebaut als ein herkömmliches Haltemodul mit zwei symmetrisch
zueinander ausgebildeten und angeordneten Luftzuführkanälen.
[0083] Die Luftauslaßöffnung 194 liegt den Luftzuführöffnungen gegenüber in dem anderen
von der vertikalen Längsmittelebene 145 der Förderkontur 144 begrenzten Halbraum.
Bei dem in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich hierbei
um den (in der Förderrichtung 106 gesehen) rechten Halbraum 199.
[0084] Die bezüglich der Längsmittelebene 145 der Förderkontur 144 unsymmetrische Anordnung
und Ausbildung der Luftzuführöffnungen 186 und der Luftauslaßöffnung 194 hat eine
ebenso unsymmetrische Strömung der dem Trocknernutzraum 180 zugeführten erwärmten
Trocknerzufuft durch den Trocknernutzraum 180 zur Folge.
[0085] Die Temperaturunterschiede zwischen den den Luftzuführöffnungen 186 zugewandten Stellen
der Fahr-zeugkarosserien 102 einerseits und den den Luftzuführöffnungen 186 abgewandten
Stellen der Fahrzeugkarosserien 102 andererseits liegen jedoch im Bereich von lediglich
ungefähr 5 °C und damit im noch tolerierbaren Rahmen.
[0086] Dadurch ist gewährleistet, daß trotz der unsymmetrischen Zuluftzufuhr zu den Fahrzeugkarosserien
102 jede Stelle der Fahrzeugkarosserien 102 ausreichend erwärmt wird, um den gewünschten
Trocknungserfolg zu erzielen, und gleichzeitig keine Stelle der Fahrzeugkarosserien
102 übermäßig erwärmt wird, so daß eine Schädigung der Oberflächenbeschichtung der
Fahrzeugkarosserien 102 ausgeschlossen ist.
[0087] Der Luftzuführkanal 182 des Haltemoduls 110 ist an seinem vorderen und an seinem
hinteren Ende mit jeweils einer quer zur Förderrichtung 106 ausgerichteten Abschlußwand
196 versehen.
[0088] Um den Durchgang von dem Luftzuführkanal 182 zu dem Luftzuführkanal 182 eines in
der Förderrichtung 106 vor oder hinter dem betreffenden Modul liegenden weiteren Moduls
zu ermöglichen, kann vorgesehen sein, daß eine oder beide der Abschlußwände 196 mit
einer Durchgangstür 198 versehen sind.
[0089] Um den Zugang zu dem Trocknernutzraum 180 von außerhalb des Haltemoduls 110 zu ermöglichen,
kann ferner in einer der seitlichen Außenwände 178 eine weitere Durchgangstür 200
vorgesehen sein.
1. Heißlufttrockner für eine Beschichtungsanlage für Fahrzeugkarosserien (102), umfassend
einen Trocknernutzraum (180) zur Aufnahme zu trocknender Fahrzeugkarosserien (102),
eine Fördereinrichtung (104) zum Hindurchfördern der zu trocknenden Fahrzeugkarosserien
(102) durch den Trocknernutzraum (180) längs einer Förderrichtung (106), wobei die
zu trocknenden Fahrzeugkarosserien (102) eine sich längs der Förderrichtung (106)
erstreckende Förderkontur (144) überstreichen,
einen Luftzuführkanal (182), der von dem Trocknernutzraum (180) zuzuführender Trocknerzuluft
durchströmbar ist,
eine zwischen dem Trocknernutzraum (180) und dem Luftzuführkanal (182) angeordnete
Trennwand (184) und
in der Trennwand (184) vorgesehene Luftzuführöffnungen (186) für den Durchtritt von
Trocknerzuluft aus dem Luftzuführkanal (182) in den Trocknernutzraum (180),
wobei die Luftzuführöffnungen (186) zumindest abschnittsweise unsymmetrisch bezüglich
einer vertikalen Längsmittelebene (145) der Förderkontur (144) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest abschnittsweise mindestens zwei Drittel der Gesamtfläche der Luftzuführöffnungen
(186) in demselben der durch die vertikale Längsmittelebene (145) der Förderkontur
(144) begrenzten Halbräume angeordnet sind.
2. Heißlufttrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißlufttrockner (100) einen Haltebereich umfasst, in dem die Temperatur der
zu trocknenden Fahrzeugkarosserien (102) im wesentlichen konstant gehalten wird, und
dass die innerhalb des Haltebereichs angeordneten Luftzuführöffnungen (186) längs
der gesamten Längserstreckung des Haltebereichs bezüglich der Längsmittelebene (145)
der Förderkontur (144) unsymmetrisch angeordnet sind.
3. Heißlufttrockner nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest abschnittsweise mindestens ungefähr 90% der Gesamtfläche der Luftzuführöffnungen
(186) in demselben der durch die vertikale Längsmittelebene (145) der Förderkontur
(144) begrenzten Halbräume angeordnet ist.
4. Heißlufttrockner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest abschnittsweise sämtliche Luftzuführöffnungen (186) in demselben der durch
die Längsmittelebene (145) der Förderkontur (144) begrenzten Halbräume angeordnet
sind.
5. Heißlufttrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißlufttrockner (100) zumindest abschnittsweise nur einen einzigen Luftzuführkanal
(182) aufweist.
6. Heißlufttrockner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftzuführkanal (182) zumindest abschnittsweise vollständig in nur einem der
durch die Längsmittelebene (145) der Förderkontur (144) begrenzten Halbräume liegt.
7. Heißlufttrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführöffnungen (186) zumindest teilweise mit Zuluftfiltern (188) versehen
sind.
8. Heißlufttrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführöffnungen (186) zumindest teilweise mit Zuführdüsen versehen sind.
9. Heißlufttrockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführdüsen zumindest teilweise schlitzförmig ausgebildet sind.
10. Heißlufttrockner nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführdüsen zumindest teilweise rohrförmig ausgebildet sind.
11. Heißlufttrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Heißlufttrockner (100) mindestens eine Luftauslassöffnung (194) zum Abführen
von Luft aus dem Trocknernutzraum (180) aufweist, die in demjenigen der durch die
Längsmittelebene (145) der Förderkontur (144) begrenzten Halbräume, in dem ein geringerer
Anteil der Gesamtfläche der Luftzuführöffnungen (186) angeordnet ist, angeordnet ist.
12. Heißlufttrockner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslassöffnung (194) im Bodenbereich des Trocknernutzraums (180) angeordnet
ist.
13. Heißlufttrockner nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (184) im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist.
1. Hot air dryer for a coating assembly for vehicle bodies (102) comprising
a dryer work space (180) to receive vehicle bodies (102) to be dried,
a transport means (104) for transporting the vehicle bodies (102) to be dried through
the dryer work space (180) in a transport direction (106), wherein the vehicle bodies
(102) to be dried pass over a transport contour (144) extending in the transport direction
(106),
an air supply duct (182), through which dryer inlet air to be supplied to the dryer
work space (180) can flow,
a partition wall (184) arranged between the dryer work space (180) and the air supply
duct (182) and
air supply openings (186) provided in the partition wall (184) for the passage of
dryer inlet air from the air supply duct (182) into the dryer work space (180),
wherein the air supply openings (186) are arranged non-symmetrically, at least sectionally,
relative to a vertical longitudinal central plane (145) of the transport contour (144),
characterised in that
at least sectionally, at least two thirds of the total area of the air supply openings
(186) are arranged in the same one of the half-spaces defined by the vertical longitudinal
central plane (145) of the transport contour (144).
2. Hot air dryer according to Claim 1, characterised in that the hot air dryer (100) comprises a holding area, in which the temperature of the
vehicle bodies (102) to be dried is kept substantially constant, and that the air
supply openings (186) arranged inside the holding area are arranged non-symmetrically
along the entire longitudinal extent of the holding area relative to the longitudinal
central plane (145) of the transport contour (144).
3. Hot air dryer according to Claim 1 or 2, characterised in that, at least sectionally, at least about 90% of the total area of the air supply openings
(186) is arranged in the same one of the half-spaces defined by the vertical longitudinal
central plane (145) of the transport contour (144).
4. Hot air dryer according to Claim 3, characterised in that, at least sectionally, all the air supply openings (186) are arranged in the same
one of the half spaces defined by the longitudinal central plane (145) of the transport
contour (144).
5. Hot air dryer according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the hot air dryer (100) has only a single air supply duct (182), at least sectionally.
6. Hot air dryer according to Claim 5, characterised in that, at least sectionally, the air supply duct (182) lies completely in only one of the
half-spaces defined by the longitudinal central plane (145) of the transport contour
(144).
7. Hot air dryer according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the air supply openings (186) are provided, at least partially, with incoming air
filters (188).
8. Hot air dryer according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the air supply openings (186) are provided, at least partially, with feed nozzles.
9. Hot air dryer according to Claim 8, characterised in that the feed nozzles are configured, at least partially, in the form of slots.
10. Hot air dryer according to Claim 8, characterised in that the feed nozzles are configured, at least partially, in tubular form.
11. Hot air dryer according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the hot air dryer (100) has at least one air outlet (194) for the removal of air
from the dryer work space (180), said outlet being arranged in that half-space of those defined by the longitudinal central plane (145) of the transport
contour (144), in which a smaller proportion of the total area of the air supply openings
(186) is arranged.
12. Hot air dryer according to Claim 11, characterised in that the air outlet (194) is arranged in the floor region of the dryer work space (180).
13. Hot air dryer according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the partition wall (184) is oriented substantially vertically.
1. Sécheur à air chaud pour une installation de revêtement pour carrosseries de véhicules
(102) comprenant
un espace utile de sécheur (180) pour le logement de carrosseries de véhicules (102)
à sécher,
un dispositif transporteur (104) pour le transport des carrosseries de véhicules (102)
à sécher à travers l'espace utile du sécheur (180) le long d'un sens de transport
(106), les carrosseries de véhicules (102) à sécher passant au-dessus d'un contour
de transport (144) s'étendant le long du sens de transport (106),
un canal d'arrivée d'air (182), qui peut être traversé par l'air d'arrivée du sécheur
à amener à l'espace utile du sécheur (180),
une paroi de séparation (184) disposée entre l'espace utile du sécheur (180) et le
canal d'arrivée d'air (182) et
des ouvertures d'arrivée d'air (186) prévues dans la paroi de séparation (184) pour
le passage de l'air d'arrivée du sécheur provenant du canal d'arrivée d'air (182)
dans l'espace utile du sécheur (180),
les ouvertures d'arrivée d'air (186) étant disposées au moins par portions de façon
dissymétrique par rapport à un plan médian longitudinal (145) vertical du contour
de transport (144),
caractérisé en ce que,
au moins par portions, au moins deux tiers de la surface globale des ouvertures d'arrivée
d'air (186) sont disposés dans le même des demi-espaces délimités par le plan médian
longitudinal (145) vertical du contour de transport (144).
2. Sécheur à air chaud selon la revendication 1, caractérisé en ce que le sécheur à air chaud (100) comprend une zone de retenue dans laquelle la température
des carrosseries de véhicules (102) à sécher est maintenue sensiblement constante,
et en ce que les ouvertures d'arrivée d'air (186) disposées à l'intérieur de la zone de retenue
sont disposées le long de l'ensemble de l'extension longitudinale de la zone de retenue
de façon dissymétrique par rapport au plan médian longitudinal (145) du contour de
transport (144).
3. Sécheur à air chaud selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que, au moins par portions, au moins environ 90 % de la surface totale des ouvertures
d'arrivée d'air (186) sont disposés dans le même des demi-espaces délimités par le
plan médian longitudinal (145) vertical du contour de transport (144).
4. Sécheur à air chaud selon la revendication 3, caractérisé en ce que, au moins par portions, toutes les ouvertures d'arrivée d'air (186) sont disposées
dans le même des demi-espaces délimités par le plan médian longitudinal (145) du contour
de transport (144).
5. Sécheur à air chaud selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le sécheur à l'air chaud (100) présente au moins par portions seulement un seul canal
d'arrivée d'air (182).
6. Sécheur à air chaud selon la revendication 5, caractérisé en ce que le canal d'arrivée d'air (182) se situe au moins par portions complètement dans seulement
l'un des demi-espaces délimités par le plan médian longitudinal (145) du contour de
transport (144).
7. Sécheur à air chaud selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les ouvertures d'arrivée d'air (186) sont dotées au moins partiellement de filtres
d'arrivée d'air (188).
8. Sécheur à air chaud selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les ouvertures d'arrivée d'air (186) sont dotées au moins partiellement de buses
d'arrivée d'air.
9. Sécheur à air chaud selon la revendication 8, caractérisé en ce que les buses d'arrivée d'air sont réalisées au moins partiellement en forme de fentes.
10. Sécheur à air chaud selon la revendication 8, caractérisé en ce que les buses d'arrivée d'air sont conçues au moins partiellement en forme de tubes.
11. Sécheur à air chaud selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le sécheur à air chaud (100) présente au moins une ouverture de sortie d'air (194)
pour l'évacuation d'air de l'espace utile de sécheur (180), qui est disposée dans
celui des demi-espaces délimités par le plan médian longitudinal (145) du contour
de transport (144) dans lequel est disposée une portion plus faible de la surface
totale des ouvertures d'arrivée d'air (186).
12. Sécheur à air chaud selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'ouverture de sortie d'air (194) est disposée dans la zone de fond de l'espace utile
de sécheur (180).
13. Sécheur à air chaud selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la paroi de séparation (184) est orientée sensiblement verticalement.