| (19) |
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(11) |
EP 1 285 476 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/001717 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/086750 (15.11.2001 Gazette 2001/46) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUR BREITBANDIGEN ELEKTRISCHEN SIGNAL- BZW. ENERGIEUEBERTRAGUNG MIT RICHTKOPPLERN
DEVICE FOR THE BROADBAND ELECTRICAL SIGNAL AND/OR ENERGY TRANSMISSION WITH DIRECTIONAL
COUPLERS
DISPOSITIF DE TRANSMISSION D'ENERGIE ET DE SIGNAUX ELECTRIQUES A LARGE BANDE AU MOYEN
DE COUPLEURS DIRECTIFS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
05.05.2000 DE 10021670
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Schleifring und Apparatebau GmbH |
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82256 Fürstenfeldbruck (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LOHR, Georg
82223 Eichenau (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lohr, Georg |
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Patentanwaltskanzlei Dr. Lohr
Hauptstrasse 40 82223 Eichenau 82223 Eichenau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-97/19483 US-A- 4 358 746
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WO-A-98/29919
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 012, no. 026 (E-577), 26. Januar 1988 (1988-01-26)
-& JP 62 183601 A (MITSUBISHI ELECTRIC CORP), 12. August 1987 (1987-08-12)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 010, no. 285 (E-441), 27. September 1986 (1986-09-27)
& JP 61 105903 A (SONY CORP), 24. Mai 1986 (1986-05-24)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Übertragung elektrischer Signale
bzw. Energie zwischen mehreren gegeneinander beweglichen Einheiten.
[0002] Der Übersichtlichkeit halber wird in dieser Patentschrift nicht zwischen der Übertragung
zwischen gegeneinander beweglichen Einheiten und einer feststehenden und dazu beweglichen
Einheiten unterschieden, da dies nur eine Frage des Ortsbezugs ist und keinen Einfluss
auf die Funktionsweise der Erfindung hat. Ebenso wird nicht weiter zwischen der Übertragung
von Signalen und Energie unterschieden, da die Wirkungsmechanismen hier die selben
sind.
[0003] Bei linear beweglichen Einheiten wie Kran- und Förderanlagen und auch bei drehbaren
Einheiten wie Radaranlagen oder auch Computertomographen ist es notwendig zwischen
gegeneinander beweglichen Einheiten elektrische Signale bzw. Energie zu übertragen.
Zur Signalübertragung sind kontaktierende, wie auch kontaktlose Verfahren bekannt.
In der US-Patentschrift US 520 85 81 wird ein Verfahren beschrieben, welches mit einer
geschlossenen Leiterbahn eine Signalübertragung auf kontaktierendem Wege ermöglicht.
Dieses Verfahren besitzt zwei entscheidende Nachteile. Zum Einen ist es nur auf geschlossene
rotationssymmetrische Anordnungen anwendbar und stellt somit keine Lösung für lineare
Übertragungseinrichtungen, wie sie z. B. bei Krananlagen benötigt werden, zur Verfügung.
Weiterhin bietet dieses System im Falle der Weiterhin bietet dieses System im Falle
der Signaleinspeisung einer beweglichen Einheit in die Signalbahnen sehr schlechte
Hochfrequenzeigenschaften. Das Problem hierbei ist, dass diametral gegenüberliegend
zum Einspeisepunkt ein Abschlusswiderstand über eine zweite Schleifkontaktanordnung
angekoppelt werden muss. Die Signalübertragung funktioniert nur dann einwandfrei,
wenn sowohl die Einspeiseankoppelung als auch der Abschluss einwandfrei angekoppelt
sind. Dies ist in der Praxis mit den üblichen Schleifkontaktanordnungen, wie Goldfederdrähten
oder Silbergraphitkohlen, nur sehr schwer zu erreichen. Der Grund liegt darin, dass
derartige Kontaktsysteme einen Übergangswiderstand aufweisen, welcher breitbandigen
Rauschcharakter bis zu mehreren Megahertz Bandbreite haben kann. Wird nun zur einwandfreien
Funktion der Übertragungsstrecke eine Serienschaltung (Einspeisepunkt und Abschluss)
von zwei derartigen Kontaktsystemen benötigt, so ist eine störarme Übertragung nur
mit sehr hohem Aufwand realisierbar. Vorteile bieten hier kontaktlose Übertragungstechniken,
wie sie im US-Patent US 553 04 22 und in der deutschen Patentschrift DE 197 00 110
sowie der WO 98/029919 beschrieben sind. Die erste dieser Übertragungstechniken benutzt
zur Übertragung eine Streifenleitung, während die zweite dieser Übertragungstechniken
eine aus einer Vielzahl von diskreten Blindelementen bestehende Leiterstruktur einsetzt.
Diese bietet den Vorteil einer sehr hohen Störunterdrückung. Beide Leitersysteme sind
nicht wie das zuerst zitierte Leitersystem an den Enden zu einem geschlossenen Ring
verbunden. Sie sind offen und können damit jeder beliebigen Trajektorie angepasst
werden. An beiden Enden dieser Leiterstrukturen befindet sich jeweils ein Abschlusselement
zum reflexionsfreien Abschluss. Die Signaleinspeisung erfolgt fest an einer geeigneten
Stelle in die Leiterstruktur. Damit erfolgt die Signalübertragung immer von der Leiterstruktur
zu einer gegenüber dieser beweglich angeordneten Einheit. Dieses System besitzt jedoch
in verschiedenen Anwendungen gravierende Nachteile. Wird z. B. im Falle einer linearen
Übertragung der Signale von beweglichen Krananlagen zu einer stationären Einheit gewünscht,
so muss an dieser beweglichen Krananlage ein Antennenelement, welches die gesamte
Länge des Verfahrweges abdeckt, angebracht sein. Dies bedeutet, dass am Fuße der Krananlage
ein z. B. 50 m langer Antennenträger befestigt sein muss. Dies ist in der Praxis nicht
realisierbar. In anderen Anwendungsgebieten, wie z. B. Computertomographen, ist die
Leiterstruktur auf einem mechanischen Schleifring aufgebracht, der sich mit dem rotierenden
Teil dreht. Damit ist eine Datenübertragung vom rotierenden Teil zum stationären Teil
problemlos möglich, aber eine Übertragung in umgekehrter Richtung erfordert einen
zusätzlichen Ring zur Aufnahme einer stationären Leiterstruktur. Dies ist aber gerade
im Bereich der Computertomographen aus Kostengründen nicht realisierbar. Nachfolgend
wird der Begriff Leiterstruktur als Oberbegriff für Strukturen in denen sich elektromagnetische
Wellen ausbreiten können, wie Anordnungen aus Blindelementen, Streifenleitungen oder
anderen Leitersystemen benutzt.
Darstellung der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es entsprechend dem Anspruch 1 eine Vorrichtung zur kontaktlosen
Übertragung elektrischer Signale vorzustellen, die eine Übertragung von einer beweglichen
Einheit zur Leiterstruktur oder die gleichzeitige Übertragung von Signalen in beiden
Richtungen ermöglicht.
[0005] Die Aufgabe wird mittels der im Anspruch eins und seinen Unteransprüchen dargestellten
Mitteln gelöst.
Zur Signalübertragung zwischen zwei entlang einer beliebigen Trajektorie angeordneten
gegeneinander beweglichen Teilen wird eine symmetrische mit einem Differenzsignal
betriebene Leiterstruktur benutzt, die an zumindest einem Ende reflexionsfrei abgeschlossen
ist. Diese Leiterstruktur kann eine beliebige Anordnung zur Leitung elektromagnetischer
Wellen wie Anordnungen aus Blindelementen oder Streifenleitungen sein. Zur gleichzeitigen
Übertragung von Signalen in beide Richtungen sind wenigstens zwei Richtkoppler vorgesehen,
welche die Richtungstrennung der Signale der beiden Richtangen bewirken.
[0006] Eine besonders vorteilhafte Ausführung der Anordnung ist derart ausgelegt, dass in
beide Richtungen Signale übertragen werden können. Im Folgenden wird die Signalübertragungsrichtung
von der Leiterstruktur zu einem dazu beweglichen Element als die erste Übertragungsrichtung,
die entgegengesetzte Richtung als die zweite Übertragungsrichtung bezeichnet. Grundsätzlich
erfolgt die Signalübertragung in der ersten Richtung durch Einspeisung des Sendesignals
an einem fest vorgegebenen Punkt in die Leiterstruktur. Bei drehbaren Anordnungen
ist es sinnvoll, den Einspeisepunkt in die Mitte der Leiterstruktur, d. h., dem Ort,
der von beiden Enden gleich weit entfernt ist, zu legen. Damit sind die Signallaufzeiten
zu beiden Enden der Leiterstruktur gleich lang und entsprechend die Phasenverschiebung
gleich Null. Dies führt beim Überfahren der Leiterenden zu einem kontinuierlichen
Phasenverlauf ohne Sprünge. Die Signalübertragung in der zweiten Richtung erfolgt
in der zuvor beschriebenen Weise von der beweglichen Einheit zur Leiterstruktur.
[0007] In einer besonders einfachen Ausführung der Anordnung kann hier der Empfänger der
zweiten Richtung an der gleichen Einkoppelstelle wie der Sender für die erste Richtung
an der Leiterstruktur angebracht werden. Bei dieser Ausführungsart ist allerdings
nur ein Halbduplexbetrieb möglich, d. h., es können in jeweils nur eine der beiden
Richtungen zum gleichen Zeitpunkt Daten übertragen werden.
[0008] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass mittels
Richtkoppler die Signale der ersten und der zweiten Datenübertragungsrichtung voneinander
getrennt werden. Dadurch ist die gleichzeitige Übertragung in beiden Richtungen (Vollduplexbetrieb)
möglich.
[0009] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung wird zumindest eines der
beiden Signale für die erste oder die zweite Richtung zusätzlich auf einen Träger
moduliert. Wenn dieser Träger außerhalb des Übertragungsbereiches des jeweils anderen
Signals gewählt wird, dann ist eine einfache Trennung der beiden Signale auch im Duplexbetrieb
möglich.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der Anordnung ist mindestens ein Richtkoppler zur
richtungsselektiven Auskoppelung der Signale in den Träger der Leiterstruktur integriert.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zumindest ein Richtkoppler zur
Richtungstrennung der Signale in die Zuleitung zum Einkoppelpunkt der Leiterstruktur
integriert.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung erfolgt sowohl die Ein- als auch die
Auskoppelung von Signalen in die Leiterstruktur durch relativ gegenüber dieser beweglichen
Einheiten. Damit ist eine Signalübertragung zwischen Einheiten, die sich mit unterschiedlichen
relativen Geschwindigkeiten bewegen, möglich.
[0013] In einer weiteren Ausführung ist eine zusätzliche feste Ein- und Auskoppelung von
Signalen an der Leiterstruktur vorgesehen.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird zumindest eine gegenüber
der Leiterstruktur bewegliche Koppeleinheit als Richtkoppler ausgeführt. Damit können
Signale richtungsabhängig ein- bzw. ausgekoppelt werden. Dies erlaubt eine bessere
Trennung von Sende- und Empfangssignalen.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird an beiden Enden
der Leiterstruktur jeweils ein Empfänger fest angeschlossen. Weiterhin sind mindestens
zwei bewegliche Sendeeinheiten vorhanden, welche als Richtkoppler ausgeführt sind.
Diese Sendeeinheiten werden so angeordnet, dass die erste Sendeeinheit die Signale
in Richtung des ihr zugeordneten ersten Empfängers aussendet. Die zweite Sendeeinheit
wird so angeordnet, dass sie ihre Signale in der entgegengesetzten Richtung zu dem
ihr zugeordneten Empfänger überträgt.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden an mindestens
einem Ende der Leiterstruktur ein Sender für die erste Signalübertragungsrichtung
sowie ein Empfänger für die zweite Signalübertragungsrichtung mittels eines Richtkopplers
angekoppelt. Dieser Richtkoppler kann entsprechend dem Stand der Technik mit Leitungselementen
oder auch diskreten Bauelementen, wie Übertragern, aufgebaut sein. Zum Empfang der
Signale der ersten Übertragungsrichtung ist ein als Richtkoppler ausgeführtes Empfangselement
vorgesehen. Das Senden bzw. die Einkoppelung der Sendesignale in der zweiten Übertragungsrichtung
erfolgt über eine zweite gegenüber der Leiterstruktur bewegliche Koppeleinheit. Um
ein Überkoppeln der Signale des beweglichen Senders zum beweglichen Empfänger zu vermeiden,
muss sich dieser auf derjenigen Seite des Empfängers befinden, welche dem der ersten
Signalübertragungsrichtung zugeordneten Sender abgewandt ist.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird jeweils zumindest
ein Sender bzw. Empfänger über Richtkoppler fest an die Leiterstruktur angekoppelt,
sowie ein beweglicher Sender, welcher ein als Richtkoppler ausgeführtes Einkoppelelement
besitzt, vorgesehen. Die bewegliche Empfangseinheit kann hier ohne jede Richtungsselektion
ausgeführt werden, wenn sie sich auf derjenigen Seite des beweglichen Senders befindet,
welche demjenigen Ende der Leiterstruktur abgewandt ist, welches mit dem Empfänger
der zweiten Signalübertragungsrichtung verbunden ist.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung werden bei einer festen
Kontaktierung der Leiterstruktur mit Sender und Empfänger über Richtkoppler die beweglichen
Koppelelemente für den beweglichen Sender sowie den beweglichen Empfänger als Richtkoppler
ausgeführt.
[0019] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch beschrieben,
auf die im übrigen hinsichtlich der Offenbarung aller im Text nicht näher erläuterten
erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es zeigen:
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0020]
- Fig. 1 :
- Anordnung zur gleichzeitigen Übertragung von zwei Signalen der bewegten Einheiten
zur stationären Einheit;
- Fig. 2 :
- Anordnung zur gleichzeitigen Übertragung von zwei Signalen der stationären Einheit
zu den bewegten Einheiten;
- Fig. 3 :
- Anordnung richtungsselektiver Signalauskopplung und richtungsunselektiver Signaleinkopplung
der bewegten Einheit;
- Fig. 4 :
- Anordnung richtungsunselektiver Signalauskopplung und richtungsselektiver Signaleinkopplung
der bewegten Einheit;
- Fig. 5 :
- Anordnung richtungsselektiver Signalein- und Auskopplung der bewegten Einheit;
- Fig. 6 :
- Anordnung richtungsselektiver Signalein- und Auskopplung der bewegten Einheit über
richtungsunselektive Koppelemente;
- Fig. 7:
- Anordnung optimiert für geschlossene Trajektorie;
- Fig. 8:
- Weitere Anordnung optimiert für geschlossene Trajektorie;
Darstellung von Ausführungsbeispielen
[0021] Fig. 1 zeigt eine Abbildung zur gleichzeitigen Übertragung von zwei Kanälen. Dabei
ist an jedem Ende der Leiterstruktur eine Empfangseinrichtung angeordnet. Die Einkoppelung
der Signale von den beweglichen Einheiten erfolgt über Koppelelemente, welche als
Richtkoppler (20), (21) ausgeführt sind. Die Koppelrichtung beider Richtkoppler (20),
(21) zeigt in entgegengesetzte Richtungen zu den jeweils zugeordneten Empfängern.
Es ist jeweils der Sender für die erste Übertragungsrichtung mit T1, der zugehörige
Empfänger mit R1 bezeichnet. Die Elemente der zweiten Übertragungsrichtung sind mit
T2 und R2 gekennzeichnet.
[0022] Der Einfachheit halber sind in dieser und den folgenden Darstellungen die symmetrisch
ausgeführten Leiterstrukturen (1) als einfache Linien dargestellt. Für diejenigen
Fälle, in denen die Koppelelemente zur Signalein- bzw. Auskopplung als Richtkoppler
ausgeführt sind, sind diese als symmetrische Bauelemente realisiert. Sind Richtkoppler
über Leitungen an Leiterstruktur oder Koppelemente angekoppelt, so können diese wahlweise
symmetrisch oder auch asymmetrisch aufgebaut werden. Ein asymmetrischer Aufbau ist
sinnvoll, wenn der Richtkoppler über ein Symmetrierelement wie z.B. ein Balun mit
der symmetrisch aufgebauten Leiterstruktur verkoppelt ist.
[0023] Fig. 2 zeigt eine ähnliche Anordnung mit umgekehrter Datenübertragungsrichtung. Dabei
sind an beiden Enden der Leiterstruktur Sender (T1), (T2) angeordnet. Die zugehörigen
Empfänger (R1), (R2) sind über Koppelelemente, welche als Richtkoppler (20), (21)
ausgeführt sind, beweglich angeordnet. Dabei ist die Koppelrichtung der beiden Richtkoppler
entgegengesetzt, so dass jeder Empfänger ausschließlich die Signale des ihm zugeordneten
Senders empfängt.
[0024] Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei der an einem Ende der Leiterstruktur ein Sender
(T1) sowie ein Empfänger (R2) über Richtkoppler angekoppelt sind. Dabei speist der
Sender (T1) für die erste Übertragungsrichtung das Signal in die Leiterstruktur ein,
während der Richtkoppler (22) selektiv das Signal, welches aus der Leiterstruktur
kommt, zum Empfänger (R2) der zweiten Übertragungsrichtung leitet. Als Auskoppelelement
für die erste Übertragungsrichtung ist ein Richtkoppler (20) vorgesehen, der selektiv
die Signale aus der Richtung des ihm zugeordneten Senders (T1) zum Empfänger (R2)
überträgt. Auf einer zweiten beweglichen Einheit, welche fest mit der ersten beweglichen
Einheit verbunden sein kann, befindet sich ein Sender (T2), welcher seine Signale
mittels eines richtungsunselektiven Koppelelementes (27) in die Leiterstruktur überträgt.
Das Signal dieses Senders breitet sich nun in beiden Richtungen in der Leiterstruktur
aus. Dabei wird es einerseits über den mit der Leiterstruktur verbundenen Richtkoppler,
dem Empfänger (R2) der zweiten Signalrichtung zugeführt, andererseits wird die zweite
in entgegengesetzter Richtung laufende Welle vom reflexionsfreien Abschluss (3) der
Leiterstruktur absorbiert.
[0025] Fig. 4 zeigt eine Anordnung bei der gegenüber der vorhergehenden Anordnung die richtungsselektiven
Elemente vertauscht sind. Hier ist nun der Sender (T2) der zweiten Übertragungsrichtung
über einen Richtkoppler (20) an die Leiterstruktur angekoppelt. Der bewegliche Empfänger
wird über ein richtungsunselektives Koppelelement (29) mit der Leiterstruktur verkoppelt.
Bei dieser Anordnung ist eine Richtungsselektivität im beweglichen Empfänger nicht
notwendig, da das Signal des beweglichen Senders (T2) ausschließlich in die Richtung
des mit der Leiterstruktur fest verbundenen Empfängers (R1) übertragen wird.
[0026] Fig 5 zeigt eine weitere Anordnung, bei der zur Signalein- und Auskoppelung der beweglichen
Einheiten Richtkoppler eingesetzt werden. Diese Anordnung besitzt gegenüber den beiden
vorhergehenden Anordnungen den Vorteil, dass die Entkoppelung zwischen dem beweglichen
Sender und dem beweglichen Empfänger wesentlich höher ist.
[0027] Fig. 6 zeigt eine Anordnung, bei der der Sender (T1) für die erste Übertragungsrichtung
sowie der Empfänger (R2) für die zweite Übertragungsrichtung mittels eines Richtkopplers
(22) fest an die Leiterstruktur angeschlossen sind. Weiterhin ist eine bewegliche
kombinierte Sende- und Empfangseinheit vorgesehen, bei der die Signale von Sender
(T2) und Empfänger (R1) ebenfalls über Richtkoppler (23) getrennt werden. Zur Ein-
bzw. Auskopplung der Signale wird ein richtungsunselektives Koppelelement (29) verwendet.
[0028] Fig. 7 zeigt eine Anordnung, wie sie vorzugsweise zur Drehübertragung oder zumindest
bei geschlossenen Trajektorien eingesetzt werden kann. Hierbei erfolgt beispielsweise
die Ankoppelung des Senders für die erste Signalübertragungsrichtung (T1) sowie des
Empfängers (R2) für die zweite Signalübertragungsrichtung durch einen Richtkoppler
(26) näherungsweise in der Mitte der Leiterstruktur. Grundsätzlich kann die Einkopplung
an jedem beliebigen Punkt der Leiterstruktur erfolgen. Sind die beiden Enden der Leiterstruktur
jedoch nahe beieinander angeordnet, so sollten die Signalphasen der Signale an den
Enden möglichst gleich sein. Dies lässt sich durch die gleiche Signallaufzeit beider
Signale und damit durch gleiche Leiterlängen erreichen. Die gegenüber dieser Leiterstruktur
bewegliche Einheit ist derart ausgeführt, dass sie von jeder Position der Leiterstruktur
aus Daten senden bzw. empfangen kann. Das Senden der Daten (T2) von der beweglichen
Einheit erfolgt mit dem richtungsunselektiven Koppelelement (27). Der Empfang der
Signale (R1) erfolgt abhängig von der relativen Position der festen Einkoppeleinheit
zur beweglichen Einkoppeleinheit wahlweise über einen der beiden Richtkoppler (24)
oder (25). So wird im dargestellten Fall das Signal (T1) in die Leiterstruktur eingekoppelt
und über den Richtkoppler (25) zum Empfänger (R1) ausgekoppelt. Der Richtkoppler (24)
kann hier wegen der falschen Richtung nur einen vernachlässigbaren Signalanteil auskoppeln.
Die Verknüpfung der beiden Richtkoppler erfolgt in der Verknüpfungseinheit (28) wahlweise
über einen Addierer oder aber auch über einen Umschalter, welcher beispielsweise durch
einen Positionsencoder gesteuert werden kann.
[0029] Fig. 8 zeigt eine verbesserte Ausführung der in Fig. 7. dargestellten Anordnung.
Befindet sich in der Anordnung aus Fig. 7 das Einkoppelelement (27) direkt über der
stationären Ankoppelstelle des Sendesignals (T1) bzw. des Empfangssignals (R2), so
ist ein Empfang nicht möglich, da sich das Sendesignal über die Leiterstruktur in
den Richtungen der größten Koppeldämpfung entlang der Richtkoppler (24) und (25) bewegt.
Damit kann nur ein sehr geringer Signalanteil ausgekoppelt werden. Dem hilft die in
Fig. 8 dargestellte Anordnung ab. Hier wird die Leiterstruktur in zwei Stücke unterteilt.
Beide Stücke sind wie zuvor die gesamte Leiterstruktur an beiden Enden durch die Abschlussimpedanzen
(2), (12) bzw. (3), (13) reflexionsfrei abgeschlossen. Die stationären Einspeisepunkte
befinden sich nahe beieinander in einem Abstand, der jedoch mindestens so groß ist,
wie einer der beiden zur beweglichen Signalauskoppelung eingesetzten Richtkoppler
(24) oder (25) plus die Länge des Koppelelementes (27). Dadurch ist sichergestellt,
dass zumindest einer der beiden Richtkoppler (24) oder (25) ein Signal der Richtung
(T1) in der Signalrichtung niedriger Dämpfung erhält. Zur Signalauskoppelung an den
stationären Punkten werden die beiden durch die Richtkoppler (31) bzw. (32) ausgekoppelten
Signale über eine Einheit (33) miteinander verknüpft. Diese Einheit (33) kann als
Addierer ausgestaltet sein oder aber auch einen Schalter enthalten, welcher positions-
oder signalstärkeabhängig zwischen den beiden Signalen aus dem Richtkoppler (31) oder
(32) umschaltet.
1. Anordnung zur breitbandigen Signal- bzw. Energieübertragung zwischen mindestens zwei
entlang einer beliebigen Bahn gegeneinander beweglichen Einheiten, bestehend aus einer
ersten Einheit, welche eine symmetrische mit einem Differenzsignal betriebene Leiterstruktur
mit mindestens einem reflexionsfrei abgeschlossenen Ende, in der sich eine elektromagnetische
Welle ausbreiten kann, enthält, sowie mindestens einer zweiten Einheit, welche eine
Koppeleinheit zur Signalein- bzw. Auskoppelung elektrischer Signale zur bzw. aus der
Leiterstruktur enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens zwei Richtkoppler (20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 31, 32) vorgesehen sind,
welche zur gleichzeitigen Übertragung von Signalen in beide Richtungen die Richtungstrennung
der Signale der beiden Richtungen bewirken.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Einspeisepunkt des Sendesignals in die Leiterstruktur im Falle einer geschlossenen,
insbesondere einer kreisförmigen Bahn der Bewegung am Punkt halber Leiterlänge angebracht
ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
Treiberstufen (T1, T2) und/oder Empfangselemente (R1, R2) mittels Richtkopplern (20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 31, 32) an die Leiterstruktur angekoppelt werden, um Sende-
bzw. Empfangssignale zu trennen.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein Richtkoppler (22, 26, 31, 32) zur Ein- bzw. Auskoppelung der Signale
in die Leiterstruktur integriert ist.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine Treiberstufe (T1, T2) mit einem Modulator zur Modulation der Sendesignale
vorhanden ist und zumindest ein Empfangselement (R1, R2) einen entsprechenden Demodulator
besitzt.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest eine gegenüber der Leiterstruktur bewegliche Koppeleinheit als Richtkoppler
(20, 21, 24, 25) zur richtungsabhängigen Signalein- bzw. Auskoppelung ausgeführt ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
an beiden Enden der Leiterstruktur jeweils ein Empfänger (R1, R2) fest angeschlossen
ist, sowie weiterhin eine erste bewegliche als Richtkoppler ausgeführte Koppeleinheit
(20) derart angeordnet ist, dass sie Signale überwiegend in Richtung des ihr zugeordneten
ersten Empfängers (R1) sendet und weiterhin mindestens eine zweite als Richtkoppler
ausgeführte Koppeleinheit (21) derart angeordnet ist, dass sie ihre Signale überwiegend
in Richtung der ihr zugeordneten zweiten Empfangseinheit (R2) überträgt.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
an einem Ende der Leiterstruktur ein Sender (T1) für die erste Datenrichtung, sowie
ein Empfänger (R2) für die zweite Datenrichtung mittels eines Richtkopplers (22) angekoppelt
sind und dass weiterhin eine erste beweglich ausgeführte Auskoppeleinheit, welche
als Richtkoppler (20) zum Empfang der Daten in der ersten Datenübertragungsrichtung
ausgeführt ist, sowie weiterhin mindestens eine zweite bewegliche Koppeleinheit (27)
zur Einkoppelung der Signale in der zweiten Signalübertragungsrichtung vorhanden ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
an mindestens einem Ende der Leiterstruktur über Richtkoppler (22) ein Sender (T1)
für die erste Signalübertragungsrichtung sowie ein Empfänger (R2) für die zweite Signalübertragungsrichtung
angekoppelt sind und dass eine bewegliche Koppeleinheit, welche mit einem Sender (T2)
für die zweite Signalübertragungsrichtung verbunden ist, als Richtkoppler (20) ausgeführt
ist, sowie eine weitere bewegliche Empfangseinheit (R1) für die erste Signalübertragungsrichtung
vorhanden ist.
10. Anordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite bewegliche Koppeleinheit (21) zur Einkoppelung der Signale in der zweiten
Datenübertragungsrichtung als Richtkoppler ausgeführt ist.
1. Arrangement for broadband signal or energy transmission between at least two units
that are movable relative to each other along any optional track, the units consisting
of a first unit containing a symmetrical conductor structure in which an electromagnetic
wave can propagate and which is operated with a difference signal and which has at
least one end terminated to be free from reflection, and also at least one second
unit containing a coupling unit for coupling electrical signals into, or out from,
the conductor structure,
characterized in that
at least two directional couplers (20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 31, 32) are provided
which cause a directional separation of the signals of the two directions for a simultaneous
transmission of signals in both directions.
2. Arrangement according to claim 1,
characterized in that
the feeding-in point of the transmitted signal into the conductor structure for the
case of a closed, and in particular a circular, track of movement is disposed at a
point halfway along the conductor length.
3. Arrangement according to claim 1 or 2,
characterized in that
driver stages (T1, T2) and/or receiving elements (R1, R2) are coupled to the conductor
structure by means of directional couplers (20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 31, 32) for
separating transmitted and received signals.
4. Arrangement according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
at least one directional coupler (22, 26, 31, 32) in incorporated into the conductor
structure for coupling signals in or out.
5. Arrangement according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
at least one driver stage (T1, T2) having a modulator for modulating the transmitted
signals is present, and at least one receiving element (R1, R2) has a corresponding
demodulator.
6. Arrangement according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
at least one coupling unit that is movable relative to the conductor structure is
designed to be a directional coupler (20, 21, 24, 25) for coupling signals in or out
in dependence upon direction.
7. Arrangement according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that
a receiver (R1, R2) is permanently connected to each of both ends of the conductor
structure, and that furthermore a first movable coupling unit (20) designed to be
a directional coupler is disposed so that it transmits signals predominantly in the
direction of its assigned first receiver (R1), and furthermore at least one second
coupling unit (21) designed to be a directional coupler is disposed so that it transmits
its signals predominantly in the direction of its assigned second receiving unit (R2).
8. Arrangement according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that
a transmitter (T1) for the first data direction, and also a receiver (R2) for the
second data direction, are coupled onto one end of the conductor structure by means
of a directional coupler (22), and that furthermore a first coupling-out unit that
is adapted to be movable and designed to be a directional coupler (20) for receiving
the data in the first data transmission direction, and also at least one second movable
coupling unit (27) for coupling-in the signals in the second signal transmission direction
are present.
9. Arrangement according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that
a transmitter (T1) for the first signal transmission direction, and also a receiver
(R2) for the second signal transmission direction, are coupled onto at least one end
of the conductor structure via directional couplers (22), and that a movable coupling
unit that is connected to a transmitter (T2) for the second signal transmission direction
is designed to be a directional coupler (20), and that another movable receiving unit
(R1) for the first signal transmission direction is present.
10. Arrangement according to claim 8,
characterized in that
the second movable coupling unit (21) for coupling-in the signals in the second data
transmission direction is designed to be a directional coupler.
1. Système de transmission, à large bande, des signaux ou de l'énergie entre au moins
deux unités mobiles l'une relativement à l'autre le long d'une voie quelconque, composé
d'une première unité, qui comprend une structure à conducteurs symétrique, opérée
par un signal différentiel, à au moins une extrémité terminée sans réflexion, dans
laquelle une onde électromagnétique peut se propager, ainsi qu'au moins une deuxième
unité, qui renferme une unité de couplage pour le couplage ou respectivement de découplage
des signaux électriques,
caractérisé en ce
qu'au moins deux coupleur directionnels (20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 31, 32) sont disposés,
qui réalisent la séparation des directions des deux signaux pur la transmission simultanée
des signaux en les deux sens.
2. Système selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le point d'alimentation du signal émis dans la structure à conducteurs est monté
au point correspondant à la mi-longueur du conducteur au cas d'une trajectoire fermée,
en particulier circulaire, du mouvement.
3. Système selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
que des étages excitateurs (T1, T2) et/ou des éléments récepteurs (R1, R2) sont couplés
moyennant des coupleurs directionnels (20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 31, 32) à ladite
structure à conducteurs afin de séparer les signaux émis ou respectivement reçus.
4. Système selon une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
qu'au moins un coupleur directionnel (22, 26, 31, 32) est intégré dans ladite structure
à conducteurs pour le couplage ou respectivement découplage des signaux.
5. Système selon une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce
qu'au moins un étage excitateur (T1, T2) est présent à un modulateur pour la modulation
des signaux émis, et qu'au moins un élément récepteur (R1, R2) comprend un démodulateur
correspondant.
6. Système selon une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce
qu'au moins une unité de couplage, mobile relativement à ladite structure à conducteurs,
est réalisée sous forme de coupleur directionnel (20, 21, 24, 25) pour le couplage
ou respectivement découplage en fonction de la direction.
7. Système selon une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
qu'un récepteur respectif (R1, R2) est raccordé, de manière fixe, aux deux extrémités
de la structure à conducteurs, et qu'au plus une première unité de couplage (20) mobile,
réalisée sous forme d'un coupleur directionnel, est disposée d'une telle manière,
qu'elle émet surtout en direction vers ledit premier récepteur (R1) affecté à elle,
et qu'au plus au moins une deuxième unité de couplage (21), réalisée sous forme d'un
coupleur directionnel, est disposée d'une telle manière, qu'elle transmet ses signaux
surtout en une direction vers ladite deuxième unité réceptrice (R2) affectée à elle.
8. Système selon une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
qu'un émetteur (T1) pour la première direction des données est couplé à une extrémité
de la structure à conducteurs, et qu'un récepteur (R2) pour la deuxième direction
des données est couplé moyennant un coupleur directionnel (22), et en ce qu'au plus
une première unité de découplage, réalisée sous forme mobile et conçue en tant que
coupleur directionnel (20) pour la réception des données dans la première direction
de transmission des données, et qu'au plus au moins une deuxième unité de couplage
mobile (27) est disposée pour le couplage des signaux dans la deuxième direction de
transmission des signaux.
9. Système selon une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
qu'un émetteur (T1) pour la première direction de transmission des signaux ainsi qu'un
récepteur (R2) pour la deuxième direction de transmission des signaux sont couplés
à au moins une extrémité de la structure à conducteurs via des coupleurs directionnels
(22), et en ce qu'une unité de couplage mobile, qui est raccordée à un émetteur (T2)
pour la deuxième direction de transmission des signaux, est réalisée sous forme d'un
coupleur directionnel (20), et qu'au plus une autre unité réceptrice mobile (R1) est
disposée pour la première direction de transmission des signaux.
10. Système selon la revendication 8,
caractérisé en ce
que ladite deuxième unité de couplage mobile (27) est réalisée sous forme d'un coupleur
directionnel pour le couplage des signaux dans la deuxième direction de transmission
des données.