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EP 1 285 708 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.10.2003 Patentblatt 2003/44 |
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Anmeldetag: 20.08.2001 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Hohlprofilleisten zu Abstandhalterrahmen
für Isolierglasscheiben
Method and apparatus for bending hollow profiles for spacers for insulated glazing
panels
Méthode et dispositif pour le cintrage des profilés d'écartement pour les vitrages
isolants
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
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Patentinhaber: Lisec, Peter |
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3363 Amstetten-Hausmening (AT) |
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Erfinder: |
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- Lisec, Peter
3363 Amstetten-Hausmening (AT)
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Vertreter: Beer, Manfred, Dipl.-Ing. et al |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 19 839 444
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US-A- 6 023 956
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung mit den Merkmalen des einleitenden
Teils des Verfahrenshauptanspruches und des Vorrichtungshauptanspruches.
[0002] Biegevorrichtungen für Hohlprofilleisten, um aus diesen Abstandhalterrahmen mit einstückig
ausgebildeten Ecken zu biegen, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Beispielsweise
wird auf die EP 0 461 100 A (= US 5 136 871 A) und die EP 0 318 748 A verwiesen.
[0003] Aus der US-A-6 023 956 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung bekannt. Diese bekannte Biegevorrichtung besitzt eine vor der Biegestelle
angeordnete Haltevorrichtung für die abzubiegende Hohlprofilleiste, die an der Hohlprofilleiste
von oben und von unten her angreift. Des weiteren besitzt das bekannte Biegewerkzeug
eine Auflage für den einen Seitensteg des Hohlprofils und einen Niederhalter für den
anderen Seitensteg des Hohlprofils. Die Auflage und der Niederhalter wirken als Backen,
die an die Hohlprofilleiste anlegbar sind.
[0004] Die aus der US-A-6 023 956 bekannte Biegevorrichtung besitzt ein Biegewerkzeug mit
einem Widerlager, das einen von seiner eigentlichen Widerlagerfläche ausgehenden "Fortsetzungsschenkel"
besitzt. Der Fortsetzungsschenkel des Widerlagers schwenkt gemeinsam mit dem Biegewerkzeug,
wenn eine Hohlprofilleiste abzubiegen ist. Des weiteren verformt das Biegewiderlager
beim Ausführen der Biegebewegung den von ihm unmittelbar beaufschlagten Quersteg der
Hohlprofilleiste in Richtung zur neutralen Faser der Hohlprofilleiste hin.
[0005] Bei der aus der US-A-6 023 956 bekannten Biegevorrichtung wird das Widerlager und
sein Fortsetzungsschenkel synchron mit der Biegebewegung des Biegewerkzeuges verschwenkt.
Dabei erfolgt das Verformen der dem Widerlager zugekehrten Wand der Hohlprofilleiste
während der eigentliche Biegevorgang ausgeführt wird.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Gattung ("Biegekopf") in der Weise weiterzubilden, daß mit der Biegevorrichtung auch
Stahlprofile (insbesondere dünnwandige Stahlprofile) zu Abstandhalterrahmen für Isolierglasscheiben
gebogen werden können.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe, was das Verfahren anlangt, mit den Merkmalen des Verfahrenshauptanspruches
und was die Vorrichtung anlangt, mit den Merkmalen des Vorrichtungshauptanspruches.
[0008] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und
der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Wesentlich für den Erfolg des erfindungsgemäßen Verfahrens und für den Erfolg der
insbesondere zum Durchführen des Verfahrens geeigneten Vorrichtung ist es, daß die
an die Außenseite der Hohlprofilleiste zugestellte Biegewange während des Abwinkelns
der Hohlprofilleiste an der Außenwand anliegt und die Hohlprofilleiste von außen her
abstützt und daß das Biegewiderlager gemeinsam mit der von außen anliegenden Biegewange
verschwenkbar ist. In einer Ausführungsform wird der Biegevorgang dadurch vorteilhaft
unterstützt, daß sich die Biegewange beim Abbiegen der Hohlprofilleiste an dieser
entlang, und zwar von der Biegestelle weg, bewegt, während sie an der Außenseite der
Hohlprofilleiste anliegt.
[0010] Die erfindungsgemäße Arbeitsweise und die erfindungsgemäß vorgesehene Vorrichtung
erlauben es, auch solche Hohlprofilleisten, bei denen die Seitenflanken über die Innenwand
der Hohlprofilleiste überstehen, so abzubiegen, ohne daß die überstehenden Seitenwände
nach dem Biegevorgang faltig sind.
[0011] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung der Arbeitsweise und der Konstruktion eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung (Biegekopf).
[0012] Es zeigt:
Fig. 1 schematisch die wesentlichen Teile des erfindungsgemäßen Biegekopfes in der
Ausgangsstellung;
Fig. 2 die Stellung des Biegekopfes nach dem Abwinkeln einer Hohlprofilleiste um etwa
90°;
Fig. 3 die Stellung des Biegekopfes nach dem Abwinkeln einer Hohlprofilleiste um mehr
als 90°;
Fig. 4 das Biegewiderlager, die Biegewange und die seitlichen Führungs- bzw. Haltebacken
in Ansicht von rechts der Fig. 1 aus gesehen;
Fig. 5 den Biegekopf in der Ausgangsstellung in Schrägansicht;
Fig. 6 den Biegekopf in der Stellung gemäß Fig. 5 in anderer Schrägansicht;
Fig. 7 den Biegekopf nach dem Abwinkeln einer Hohlprofilleiste um 90° in Schrägansicht;
Fig. 8 den Biegekopf in der Stellung gemäß Fig. 7 in anderer Schrägansicht; und
Fig. 9 die obere Führungswange mit dem Biegewiderlager.
[0013] Die wesentlichen Teile des schematisch in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Biegekopfes
1 sind eine beim Biegevorgang ortsfeste untere Führung 3, eine obere Führungswange
4, zwei seitliche Stützbacken 14, 15 für die abzubiegende Hohlprofilleiste 2, ein
um eine Achse 6 verschwenkbares Biegewiderlager 5 und eine Biegewange 7, die an einem
um dieselbe Achse 6 wie das Biegewiderlager 5 verschwenkbaren Hebel 8 angeordnet ist.
[0014] Der Abstand der Führung 3 von der Führungswange 4 ist beispielsweise durch Verstellen
der oberen Führungswange 4 an die Abmessung (Höhe) der Hohlprofilleiste 2 anpassbar.
[0015] Zum Zustellen der Biegewange 7 an die in Fig. 1 untere Außenseite der Hohlprofilleiste
2 ist die Biegewange 7 an einem Arm 9 eines zweiarmigen Hebels 10 gelagert, der um
eine Achse 11 am Hebel 8 verschwenkbar gelagert ist. Am anderen Arm 12 des zweiarmigen
Hebels 10 greift ein Druckmittelzylinder 13 an, durch den der zweiarmige Hebel 10
so verschwenkt wird, daß die (untere) Biegewange 7 von unten gegen die Außenseite
der abzubiegenden Hohlprofilleiste 2 angelegt wird. Bevorzugt liegen die Achse 6 und
die Achse, um die die Biegewange 7 an dem zweiarmigen Hebel 10 gelagert ist, in der
in Fig. 1 gezeigten Ausgangsstellung im wesentlichen in einer zur Hohlprofilleiste
2 senkrecht stehenden Ebene.
[0016] Das Biegewiderlager 5 (siehe auch Fig. 9) besitzt an seinem vorderen, der Hohlprofilleiste
2 zugekehrten Kopf 16 einen abgeflachten Bereich 17, der in der Stellung des Biegewiderlagers
5 von Fig. 1 der (in Fig. 1 nach oben weisenden) Innenwand der Hohlprofilleiste 2
zugewendet ist und bevorzugt an dieser anliegt. Beim Verschwenken des Biegewiderlagers
5 in die in Fig. 1 punktiert gezeigte Stellung drückt der Kopf 16 des Biegewiderlagers
5 die Innenwand der Hohlprofilleiste 2 bereichsweise nach innen, so daß der Biegevorgang
erleichtert wird. Wie in Fig. 9 gezeigt, kann das Biegewiderlager 5 an der oberen
Führungswange 4 um die Achse 6 verschwenkbar gelagert sein.
[0017] Bei dem in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Hohlprofilleiste 2
eine solche aus Stahlblech, wobei die Seitenwände der Hohlprofilleiste 2 über die
Innenwand der Hohlprofilleiste 2 überstehen.
[0018] Zum Abwinkeln einer Hohlprofilleiste 2 wird durch Betätigen des Druckmittelzylinders
13 zunächst die Biegewange 7 an die (nach unten weisende) Außenseite der Hohlprofilleiste
2 angelegt und nimmt diese, wie in Fig. 4 gezeigt, bevorzugt in einer entsprechend
der Außenseite der Hohlprofilleiste 2 konturierten Fläche auf, so daß die Außenseite
der Hohlprofilleiste 2 beim Biegevorgang gut abgestützt ist. Dann wird das Biegewiderlager
5 aus der in Fig. 1 in vollen Linien eingezeichneten Stellung in die in Fig. 1 punktiert
eingezeichnete Stellung verschwenkt (Pfeil 24), wobei die Innenwand der Hohlprofilleiste
2 durch den Kopf 16 des Biegewiderlagers 5 bereichsweise nach innen verformt werden
kann. Das Biegewiderlager 5 kann einschließlich seines Kopfes 16 eine Breite haben,
die so bemessen ist, daß das Biegewiderlager 5 zwischen den über die Innenwand überstehenden
Seitenwänden der Hohlprofilleiste 2 aufgenommen ist und die Seitenwände im Biegebereich,
insbesondere während des eigentlichen Biegevorganges abstützt (vgl. Fig. 4).
[0019] Wenn die Hohlprofilleiste 2 so zwischen Biegewange 7 einerseits und Biegewiderlager
5 anderseits angeordnet ist, wird der Schwenkhebel 8 und damit die Biegewange 7 und
synchron dazu das Biegewiderlager 5 um die Achse 6 verschwenkt, bis das über die Biegestelle
(symbolisiert durch Pfeil 20 in Fig. 1) überstehende Ende der Hohlprofilleiste 2 mit
dem anderen Teil der Hohlprofilleiste 2 den gewünschten Winkel einschließt. Dieser
Winkel kann beliebig groß sein und beispielsweise 90° betragen oder ein stumpfer oder
ein spitzer Winkel sein, wie dies in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist.
[0020] Nachdem der Biegevorgang beendet ist, wird der Schwenkhebel 8 mit der Biegewange
7 und das Biegewiderlager 5 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurückgeschwenkt. Hierauf
wird die Hohlprofilleiste 2 soweit vorgeschoben, bis die nächste Stelle in der eine
Ecke durch Abwinkeln der Hohlprofilleiste 2 zu erzeugen ist, in der Biegestelle (Pfeil
20) ausgerichtet ist.
[0021] Die in Fig. 4 gezeigten Backen 14 und 15, zwischen welchen die Seitenwände der Hohlprofilleiste
2 gehalten und geführt sind, sind in Fig. 5 und 6 in mehr Einzelheiten gezeigt. Eine
der beiden Backen (im gezeigten Ausführungsbeispiel die Backe 14) ist verstellbar,
um den Biegekopf 1 unterschiedlich breite Hohlprofilleisten 2 anpassen zu können und
um zwischen den einzelnen Biegevorgängen die Backen 14, 15 voneinander entfernen zu
können, damit das Vorschieben der Hohlprofilleiste 2 vereinfacht wird.
[0022] In den Fig. 5 und 6 ist das Biegewiderlager 5 in seiner Wirklage (in Fig 1 strichliert
eingezeichnet) gezeigt. Zum Verschwenken des Biegewiderlagers 5 z.B. zum Verschwenken
in die Stellungen der Fig. 2, 3, 7 oder 8 ist ein Drehmotor 20 vorgesehen, der einen
Schwenkhebel 21 antreibt, der über einen Kupplungsarm 22 mit einem um die Achse 6
verschwenkbaren Hebel 23 angreift, so daß das Biegewiderlager 5 mit dem nach Art eines
Parallelogrammtriebes ausgebildeten Antrieb im Sinne des Doppelpfeiles 24 in Fig.
1 verschwenkt werden kann.
[0023] Die Schwenkachse 6 des Hebels 8, an dem die Biegewange 7 angeordnet ist, ist dieselbe
Achse, um die das Biegewiderlager 5 verschwenkbar ist, so daß dieses auch gleichzeitig
die Achse ist, um die eine Hohlprofilleiste 2 abgewinkelt wird.
[0024] In den Fig. 5 und 6 ist gezeigt, daß der erfindungsgemäße Biegekopf 1 unter anderem
auch zum Biegen von Hohlprofilleisten 2 geeignet ist, deren Seitenwände über die Innenwand
der Hohlprofilleiste 2 überstehen, wie dies beispielsweise bei Hohlprofilleisten aus
Stahlblech oft der Fall ist.
[0025] Die Fig. 7 und 8 zeigen den Biegekopf aus den Fig. 5 und 6 in seiner Stellung nach
dem Abwinkeln einer Hohlprofilleiste um 90°.
[0026] Die von oben an der Hohlprofilleiste 2 angreifende und im gezeigten Ausführungsbeispiel
zwischen die nach oben überstehenden Seitenwände eingreifende Führungswange 4 ist
zusammen mit dem an ihr gelagerten Biegewiderlager 5 nach dem Öffnen der Backen 14,
15 leicht austauschbar, um den Biegekopf 1 an andere Breiten von Hohlprofilleisten
anpassen zu können. Sinngemäß kann auch die Biegewange 7 einfach gegen eine solche
mit einer anderen Breite bzw. Profilierung ausgetauscht werden.
[0027] Zusammenfassend kann ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt
beschrieben werden:
Ein Biegekopf 1 zum Abwinkeln von metallischen Hohlprofilleisten 2 beim Herstellen
von Abstandhalterrahmen für Isolierglasscheiben besitzt ein Biegewiderlager 5 und
eine Biegewange 7. Das Biegewiderlager 5 ist durch Verschwenken an der einen Seite
des abzubiegenden Abschnittes der Hohlprofilleiste 2 anlegbar, wogegen die Biegewange
7 von außen an die Hohlprofilleiste 2 anlegbar ist. Beim Ausführen des Biegevorgangs
werden das Biegewiderlager 5 und die Biegewange 7 gleichzeitig bewegt und halten den
abzubiegenden Abschnitt der Hohlprofilleiste 2 zwischen sich.
1. Verfahren zum Abwinkeln von Hohlprofilleisten (2) beim Herstellen von Abstandhalterrahmen
für Isolierglasscheiben, bei dem eine Hohlprofilleiste (2) um einen ortsfesten Punkt
abgewinkelt wird, wobei die Hohlprofilleiste (2) beim Abwinkeln an dem abzuwinkelnden
Abschnitt von innen her durch ein Biegewiderlager (5) und von außen her durch einen
Biegehebel (8) und in ihrem vor dem Abwinklungspunkt liegenden Abschnitt von innen
durch eine Führungswange (4) und von außen her durch eine Führung (3) abgestützt wird,
und wobei das Biegewiderlager (5) beim Ausführen der Biegearbeit zusammen mit dem
Biegehebel (8) verschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Biegehebel (8) gegenüberliegende und nach dem Abwinkeln innen liegende Wand
der Hohlprofilleiste (2), nach dem Positionieren der Hohlprofilleiste (2) in der Biegestelle
und noch vor dem Abwinkeln durch Verschwenken des Biegewiderlagers (5) in seine an
der dann innen liegenden Wand der Hohlprofilleiste (2) anliegende Stellung nach innen
gedrückt wird.
2. Vorrichtung insbesondere zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit an den
Seitenwänden der Hohlprofilleiste (2) anlegbaren Backen (14, 15), mit einem Biegewiderlager
(5) und mit einem Biegehebel (8), der eine Biegewange (7) aufweist, die von außen
her an die Außenwand der Hohlprofilleiste (2) anlegbar ist, wobei das Biegewiderlager
(5), dessen vorderes der Hohlprofilleiste (2) zugekehrte Ende abgerundet ist, unabhängig
vom Biegehebel (8) um die Schwenkachse (6) des Biegehebels (8) verschwenkbar ist,
um das Biegewiderlager (5) an die Innenwand der Hohlprofilleiste (2) anzulegen, bevor
der Biegehebel (8) zum Ausführen der Biegearbeit verschwenkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere der Hohlprofilleiste (2) zugekehrte Ende des Biegewiderlagers (5) eine
abgeflachte Stelle aufweist, die in der Ausgangsstellung des Biegewiderlagers (5)
parallel zur Hohlprofilleiste (2) ausgerichtet und an die Hohlprofilleiste (2) anlegbar
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegewange (7) am Biegehebel (8) auf die Hohlprofilleiste (2) zustellbar angeordnet
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegewange (7) an einem Arm (9) eines zweiarmigen, am Schwenkhebel (8) gelagerten
Hebels (10) angeordnet ist, an dessen anderem Arm (12) ein Linearmotor (13) angreift,
der am Biegehebel (8) abgestützt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegewange (7) an ihrer der Hohlprofilleiste (2) zugekehrten Seite eine der Form
der Außenwand der Hohlprofilleiste (2) entsprechende Kontur aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Biegewiderlager (5) an einer von oben her an der Hohlprofilleiste (2) anliegenden
Führungswange (4) verschwenkbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswange (4) mit dem Biegewiderlager (5) an dem Biegekopf (1) austauschbar
befestigt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegewange (7) an dem Schwenkhebel (8) austauschbar befestigt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswange (4) und das Biegewiderlager (5) eine Breite aufweist, die kleiner
ist als die Breite der in der Vorrichtung abzuwinkelnden Hohlprofilleiste (2).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungswange (4) und das Biegewiderlager (5) eine Breite aufweist, die so groß
ist wie der lichte Abstand von zwei über die Innenwand der Hohlprofilleiste (2) vorstehende
Abschnitte der Seitenwände der Hohlprofilleiste (2).
1. Method for angling-over hollow profile strips (2) when producing spacer frames for
insulated glazing panels, in which a hollow profile strip (2) is angled-over around
a stationary point, the hollow profile strip (2) being supported from the interior
during angling-over on the portion to be angled-over by a bending abutment (5) and
from the exterior by a bending lever (8) and in its portion lying in front of the
angling-over point from the interior by a guide cheek (4) and from the exterior by
a guide (3), and the bending abutment (5) being pivoted when performing the bending
operation together with the bending lever (8), characterised in that the wall of the hollow profile strip (2) situated opposite the bending lever (8)
and situated inside after angling-over is pushed inwardly, after positioning of the
hollow profile strip (2) in the bending position and still before angling-over, by
pivoting the bending abutment (5) into its position abutting against the inwardly
situated wall of the hollow profile strip (2).
2. Device in particular for implementing the method according to claim 1, having clamps
(14, 15), which can be placed on the side walls of the hollow profile strip (2), having
a bending abutment (5) and having a bending lever (8) which has a bending cheek (7)
which can be placed from the exterior against the outer wall of the hollow profile
strip (2), the bending abutment (5), the front end of which orientated towards the
hollow profile strip (2) is rounded, being pivotable independently of the bending
lever (8) about the pivot axis (6) of the bending lever (8) in order to place the
bending abutment (5) against the inner wall of the hollow profile strip (2) before
the bending lever (8) is pivoted in order to perform the bending operation, characterised in that the front end of the bending abutment (5) orientated towards the hollow profile strip
(2) has a flattened place which is aligned parallel to the hollow profile strip (2)
in the starting position of the bending abutment (5) and can be placed against the
hollow profile strip (2).
3. Device according to claim 2, characterised in that the bending cheek (7) is disposed on the bending lever (8) so as to be able to be
advanced towards the hollow profile strip (2).
4. Device according to claim 3, characterised in that the bending cheek (7) is disposed on an arm (9) of a two-armed lever (10), mounted
on the pivoting lever (8), on the other arm (12) of which a linear motor (13) engages
which is supported on the bending lever (8).
5. Device according to one of the claims 2 to 4, characterised in that the bending cheek (7) has on its side orientated towards the hollow profile strip
(2) a contour corresponding to the shape of the outer wall of the hollow profile strip
(2).
6. Device according to one of the claims 2 to 5, characterised in that the bending abutment (5) is mounted pivotably on a guide cheek (4) abutting from
above against the hollow profile strip (2).
7. Device according to claim 6, characterised in that the guide cheek (4) with the bending abutment (5) is secured exchangeably on the
bending head (1).
8. Device according to one of the claims 2 to 7, characterised in that the bending cheek (7) is secured exchangeably on the pivoting lever (8).
9. Device according to one of the claims 6 to 8, characterised in that the guide cheek (4) and the bending abutment (5) has a width which is smaller than
the width of the hollow profile strip (2) to be angled-over in the device.
10. Device according to one of the claims 6 to 8, characterised in that the guide cheek (4) and the bending abutment (5) has a width which is as great as
the clear spacing of two portions of the side walls of the hollow profile strip (2)
which protrude beyond the inner wall of the hollow profile strip (2).
1. Procédé pour couder des barres profilés creuses (2) dans la production de cadres entretoises
pour vitres isolantes, dans lequel une barre profilé creuse (2) est coudée autour
d'un point fixe, dans lequel, au moment où elle est coudée, la barre profilée creuse
(2) est soutenue de l'intérieur au droit du segment à couder, par une butée de pliage
(5), et de l'extérieur, par un levier de pliage (8), et dans son segment situé en
amont du point de pliage, de l'intérieur par une joue de guidage (4) et de l'extérieur
par un guide (3), et dans lequel la butée de pliage (5) est basculée avec le levier
de pliage (8) lors de l'exécution du travail de pliage, caractérisé en ce que la paroi de la barre profilée creuse (2) qui est à l'opposé du levier de pliage (8)
et se trouve à l'intérieur après le coudage, est pressée vers l'intérieur, après le
positionnement de la barre de profilé creuse (2) dans la zone de pliage et encore
avant le coudage par pivotement de la butée de pliage (5), dans sa position appuyée
contre la paroi de la barre profilée creuse (2) qui se trouve alors à l'intérieur.
2. Dispositif en particulier pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication
1, comprenant des mâchoires (14, 15) qui peuvent être appliquées contre les parois
latérales de la barre profilée creuse (2), une butée de pliage (5) et un levier de
pliage (8) qui présente une joue de pliage (7) qui peut être appliquée de l'extérieur
contre la paroi extérieure de la barre profilée creuse (2), la butée de pliage (5)
dont l'extrémité avant, dirigée vers la barre profilée creuse (2), est arrondie, peut
être basculée autour de l'axe de pivotement (6) du levier de pliage (8) indépendamment
de ce levier de pliage, pour appliquer la butée de pliage (5) contre la paroi intérieure
de la barre profilée creuse (2) avant que le levier de pliage (8) soit basculé pour
l'exécution du travail de pliage, caractérisé en ce que l'extrémité avant de la butée de pliage (5) qui est dirigée vers la barre profilée
creuse (2) présente une zone aplatie qui, dans la position de départ de la butée de
pliage (5), est dirigée parallèlement à la barre profilée creuse (2) et peut être
appliquée contre la barre profilée creuse (2).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la joue de pliage (7) présente sur le levier de pliage (8) est disposée de façon
à pouvoir être appuyée sur la barre profilée creuse (2).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la joue de pliage (7) est disposée sur un bras (9) d'un levier à deux bras (10) articulé
sur le levier pivotant (8), dont l'autre bras (12) est attaqué par un moteur linéaire
(13) qui prend appui sur le levier de pliage (8).
5. Dispositif selon une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la joue de pliage (7) présente sur son côté dirigé vers la barre profilée creuse
(2) un profil qui correspond à la forme de la paroi extérieure de. la barre profilée
creuse (2).
6. Dispositif selon une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la butée de pliage (5) est montée pivotante au niveau d'une joue de guidage (4) qui
est appuyée par le haut contre la barre profilée creuse (2).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la joue de guidage (4) avec la butée de pliage (5) est fixée de façon interchangeable
à la tête de pliage (1).
8. Dispositif selon une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que la joue de pliage (7) est fixée au levier pivotant (8) de façon interchangeable.
9. Dispositif selon une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la joue de guidage (4) et la butée de pliage (5) possèdent une largeur qui est inférieure
à la largeur de la barre profilée creuse (2) qu'il s'agit de couder dans le dispositif.
10. Dispositif selon une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que la joue de guidage (4) et la butée de pliage (5) possèdent une largeur qui est aussi
grande que la distance libre entre deux segments des parois latérales de la barre
profilée creuse (2) qui sont en saillie au-delà de la paroi intérieure de la barre
profilée creuse (2).