[0001] Die Erfindung betrifft eine Beschichtungsmaschine zum Veredeln von Druckbogen mittels
eines fließfähigen Stoffes nach Anspruch 1.
[Stand der Technik]
[0002] Eine Beschichtungsmaschine dieser Art ist aus
DE 298 18 148 U1 bekannt und ist mit in Reihenbauweise ausgebildeten Beschichtungseinheiten ausgeführt.
Dieses Dokument offenbart eine Beschichtungsmaschine zum Veredeln von Druckbogen mit
einer Anlegereinheit, wenigstens einer nachgeordneten Beschichtungseinheit für die
Vorderseite der Druckbogen, einer nachgeordneten Bogenwendeeinheit wenigstens einer
nachgeordneten Beschichtungseinheit für die Rückseite der Druckbogen, wobei jede Beschichtungseinheit
einen bogenführenden Gegendruckzylinder, einen Formzylinder und ein eine Auftragwalze
enthaltendes Dosiersystem für einen fließfähigen Stoff und jeweils eine Trocknervorrichtung
mit einem Trocknersystem aufweist, und einer nachgeordneten Auslegereinheit,
wobei in Förderrichtung der ersten Beschichtungseinheit für die Bogenvorderseite unmittelbar
die zugehörige Trocknervorrichtung nachgeordnet ist, und wobei dieser Trocknervorrichtung
unmittelbar eine zweite Beschichtungseinheit für die Bogenvorderseite nachgeordnet
ist und dieser zweiten Beschichtungseinheit
für die Bogenvorderseite die Bogenwendeeinheit und wenigstens die erste Beschichtungseinheit
für die Bogenrückseite folgen.
[0003] Unter dem Aspekt der prozeßstabilen Trocknung sind für bestimmte Veredelungsaufträge
diese Trocknermodule nachteilig.
[0004] Aus
DE-U-200 06 513 ist eine Bogen-Rotationsdruckmaschine mit mehreren Druckwerken und einem Lackwerk
bekannt. Dem Lackwerk ist in Förderrichtung der Bogen ein Multifunktionsmodul nachgeordnet.
Das Multifunktionsmodul ist für den einzelnen oder gruppenweisen Anbau einer Reihe
unterschiedlicher Zusatzeinrichtungen verschiedenster Art vorbereitet und weist grundsätzlich
eingangsseitig eine Bogenfördereinrichtung und ausgangsseitig einen Bogenführungszylinder
auf. In einer ersten Ausbildung ist die Bogenfördereinrichtung eine Bogenfördertrommel,
welche die Bogen vom Bogenführungszylinder des Lackwerks übernimmt und an den Bogenführungszylinder
des Multifunktionsmoduls übergibt. In einer zweiten Ausbildung weist die Bogenfördereinrichtung
des Multifunktionsmoduls anstelle der Bogenfördertrommel ein über Umlenkelemente umlaufendes
Kettenfördersystem auf, das aus Rollenketten mit angelenkten Greifersystemen besteht.
In diesem Modul sind weiterhin Trocknervorrichtungen angeordnet.
[Aufgabe der Erfindung]
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Beschichtungsmaschine der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, welche die Beschichtungsqualität der Druckbogen bei
beidseitiger Beschichtung erhöht.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkmale von Anspruch 1 gelöst.
Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0007] Ein erster Vorteil der Beschichtungsmaschine ist darin begründet, dass im Inline-Betrieb
eine einseitige (Vorderseite) oder eine beidseitige (Vorder- und Rückseite) Beschichtung
von Druckbogen in hoher Beschichtungsqualität in Verbindung mit einer prozeßstabilen
Trocknung, realisierbar ist. Die einseitige sowie beidseitige Beschichtung ist dabei
auch als Mehrfachbeschichtung vornehmbar. Die Druckbogen sind vor dem Einlaufen in
die nachfolgende Beschichtungseinheit bzw. nachfolgende Bogenwendeeinheit besser,
insbesondere gleichmäßiger, getrocknet, was insbesondere durch die Ausbildung der
Trocknervorrichtungen bedingt ist. Durch die prozeßstabile Trocknung ist die Gefahr
von Markierungen, Kratzern bzw. Abschmiereffekten am Druckbogen spürbar reduziert
und eine Erhöhung der Fortdruckleistung sowie höhere Schichtaufträge sind realisierbar.
Ebenso ist im Inline-Betrieb einseitig oder beidseitig eine Mehrfachbeschichtung auf
den Druckbogen realisierbar. Hierbei handelt es sich um Beispiele, die das Verständnis
der Erfindung erleichtern sollen. Darüber hinaus ist eine Weiterverarbeitung, beispielsweise
Perforieren, Stanzen, Prägen oder Kennzeichnen, der Druckbogen durchführbar.
[0008] Von Vorteil ist weiterhin, dass vorher in einer Verarbeitungsmaschine, z.B. einer
Offsetdruckmaschine und/oder einer Tiefdruckmaschine, erzeugte Druckbogen anschließend
in der geschaffenen Beschichtungsmaschine veredelbar sind oder unbedruckte Druckbogen,
z.B. Recyclingmaterial, direkt in der Beschichtungsmaschine veredelbar sind.
[0009] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass erfindungsgemäß bei beidseitig bedruckten
Druckbogen die Beschichtungen individuell auf die Vorder- bzw. Rückseite der Druckbogen
- bei einer prozeßstabilen Trocknung - auftragbar sind, um die Beschichtungsqualität
zu erhöhen. Beispielsweise ist auf eine bedruckte Vorderseite insbesondere eine einlagige
Beschichtung auftragbar und für die Rückseite ist insbesondere eine zweilagige Beschichtung
auftragbar (und umgekehrt).
[0010] Derartige Veredelungen sind als Beschichtungen für Druckbogen relevant, deren Vorder-/Rückseiten
vorher bevorzugt in unterschiedlichen Druckverfahren bedruckt worden sind. Beispielsweise
erfolgen derartige Beschichtungen (ein- bzw. beidseitig) unter dem Aspekt:
- der unterschiedlichen Saugfähigkeit des Materials der Druckbogen, und/oder
- von in oder auf den Druckbogen angeordneten Sujets und/oder Sicherheitsmerkmalen,
und/oder
- von Glanzeffekten, und/oder
- des Oberflächenschutzes (Scheuerfestigkeit).
[0011] Erfindungsgemäß ist ferner, dass zumindest der ersten Beschichtungseinheit für die
Vorderseite (in Förderrichtung der Druckbogen) eine Trocknervorrichtung nachgeordnet
ist, die vorzugsweise längenvariabel ausführbar ist. Eine derartige Trocknervorrichtung
dient der Verbesserung der Beschichtungsqualität der Druckbogen durch eine prozeßstabile
Trocknung. Dem beschichteten Druckbogen verbleibt - je nach eingesetztem fließfähigen
Stoff - ausreichend Zeit zum Wegschlagen, zum oxidativen Trocknen oder zum Vernetzen.
Als fließfähiger Stoff sind bevorzugt wässrige Dispersionslacke, UV-Lacke, Flexoduckfarbe,
Deckweiß bzw. pigmentierte Lacke einsetzbar. Die Druckbogen sind somit spürbar besser
getrocknet, ehe diese in Förderrichtung beispielsweise an die nächste Beschichtungseinrichtung,
alternativ eine Glätteinrichtung bzw. eine sonstige Verarbeitungseinrichtung für die
Bogenvorderseite, übergeben werden.
[0012] Erfindungsgemäß folgt dieser nächsten Beschichtungs-/ bzw. Glätteinrichtung in Förderrichtung
eine Bogenwendeeinheit und dieser wenigstens eine Beschichtungseinheit für die Bogenrückseite,
und letzterer Beschichtungseinheit folgt eine Trocknervorrichtung mit Trocknersystemen,
welche vorzugsweise längenvariabel ausführbar ist, vorzugsweise eine nachgeordnete
weitere Beschichtungseinrichtung bzw. Verarbeitungseinrichtung, oder direkt eine Auslegereinheit
mit Trocknersystemen.
[0013] Vorteilhaft ist ebenso, dass bevorzugt alle Beschichtungseinheiten den gleichen Aufbau
aufweisen. Lediglich die Druckformen (Druck-/Lackplatte) und die den Formzylindern
zugeordneten Dosiersysteme mit Auftragwalzen sind - den Aufträgen entsprechend - wahlweise
einsetzbar. Dabei sind die Formzylinder universell nutzbar, indem wahlweise der Formzylinder
einer Beschichtungseinheit eine Druck-/Lackplatte (z.B. Flachdruckform, flexible Hochdruckform),
eine Stanzvorrichtung, bevorzugt eine Stanzplatte, eine Perforierplatte oder ein Perforiermesser,
eine Prägeplatte, eine Glättplatte oder eine Rillierplatte trägt.
[0014] Ein weiterer Vorteil ist dadurch gegeben, dass die Bogenwendeeinheit der Beschichtungsmaschine
in ihrer Betriebsweise umschaltbar ist. Somit ist die Beschichtungsmaschine mit ihren
Beschichtungseinheiten für das nicht erfindungsgemäße einseitige (Schöndruckbetrieb)
als auch beidseitige Beschichten (Schön- und Widerdruckbetrieb) der Druckbogen einsetzbar.
[0015] In vorteilhafter Ausbildung weist jede Beschichtungseinheit einen Formzylinder mit
Plattenspannmitteln und einer Plattenwechseleinrichtung auf. Damit sind an der Beschichtungsmaschine
Beschichtungseinheiten mit einem eine Rüstzeitverkürzung ermöglichenden Aufbau realisierbar.
[Beispiele]
[0016] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigen
schematisch:
- Fig. 1
- eine nicht erfindungsgemäße Beschichtungsmaschine mit je einer Beschichtungseinheit
für die Vorder- und Rückseite von Druckbogen und einer Trocknervorrichtung,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Weiterbildung der Beschichtungsmaschine gemäß Fig. 1 mit zwei
Trocknervorrichtungen,
- Fig.3
- eine Weiterbildung der Beschichtungsmaschine gemäß Fig. 2 mit einer zusätzlichen Beschichtungseinheit.
[0017] Eine Beschichtungsmaschine gemäß Fig. 1 weist in Förderrichtung 18 der Druckbogen
eine Anlegereinheit auf, welche durch einen Anleger 1 und einen Zuführtisch 2, bevorzugt
einen Saugbändertisch, gebildet ist. Dem Zuführtisch 2 folgt eine erste Beschichtungseinheit
I für die Bogenvorderseite, die u.a. eine Schwingvorrichtung 3, eine Anlagetrommel
4, einen Formzylinder 6 und als Bogenführungszylinder einen Druckzylinder 5 aufweist.
Dem Formzylinder 6 ist als Dosiersystem für einen fließfähigen Stoff, beispielsweise
einen Dispersions- oder UV-Lack, eine gerasterte Auftragwalze 7 mit Kammerrakel 8
zugeordnet.
[0018] Der ersten Beschichtungseinheit I für die Bogenvorderseite folgt in Förderrichtung
18 eine erste Trocknervorrichtung 9. Diese Trocknervorrichtung 9 weist ein endlos
umlaufendes Fördermittel 10 mit zwei Umlenkelementen 11 und horizontal angeordneten
Trums sowie in Abständen daran angeordnete Bogenhaltesysteme 13 auf. Parallel zum
unteren Trum des Fördermittels 10 ist wenigstens ein Trocknersystem 12, beispielsweise
IR-Trockner, Thermolufttrockner oder UV-Trockner, oberhalb der Bogenförderebene angeordnet.
Erfindungsgemäß ist zumindest im Bereich der Trocknersysteme 12 unterhalb der Bogenförderebene
eine Bogenleiteinrichtung 14, beispielsweise pneumatisch beaufschlagbar, angeordnet.
Durch diese Ausbildung der Trocknervorrichtung 9 ist eine beliebige Anzahl von Trocknersystemen
12 in Förderrichtung 18 nacheinander in horizontaler Ebene anordenbar.
[0019] In bevorzugter Ausbildung als pneumatisch beaufschlagbare Bogenleiteinrichtung 14
ist deren Leitfläche insbesondere mit einem Kühlmittelsystem in Funktionsverbindung.
Ein derartiges Kühlmittelsystem ist bevorzugt durch an einer der Leitfläche für die
Bogenführung entgegengesetzten Fläche angeordnete Kühlmittelkanäle gebildet. Die Kühlmittelkanäle
sind von einem bevorzugt in einem Kühlkreislauf aufbereiteten Kühlmittel durchströmbar.
Eine derartige Ausbildung ist beispielsweise aus
DE 298 16 734 U1 bekannt.
[0020] Der Trocknervorrichtung 9 folgt in Förderrichtung 18 eine zweite Beschichtungseinheit
II für die Bogenvorderseite, welche analog zur ersten Beschichtungseinheit I einen
Formzylinder 6, eine gerasterte Auftragwalze 7 mit Kammerrakel 8 sowie einen Druckzylinder
5 aufweist. Dieser zweiten Beschichtungseinheit II für die Bogenvorderseite folgt
in Förderrichtung 18 eine Bogenwendeeinheit 15. In einer Weiterbildung ist in Förderrichtung
18 dem Formzylinder 6 der zweiten Beschichtungseinheit II für die Bogenvorderseite
ein Trocknersystem 12 im Abstand zum bogenführenden Druckzylinder 5 nachgeordnet.
Ein derartiges Trocknersystem 12 ist beispielsweise ein UV-Trockner.
[0021] Wie in Fig. 1 - 3 gezeigt ist alternativ die zweite Beschichtungseinheit II lediglich
mit einem bogenführenden Druckzylinder 5 und einem als Glättzylinder wirkenden Formzylinder
6 betreibbar. Alternativ zum Formzylinder 6 ist auch wenigstens eine Glättwalze installierbar.
Der Glättzylinder dient der Verbesserung der mechanischen Struktureigenschaft der
Oberfläche der Druckbogen sowie zur Erhöhung des Glanzes. Gleichzeitig unterstützt
der Glättzylinder die Bogenführung bei einer nichtaktiven zweiten Beschichtungseinheit
II. Der Formzylinder 6 trägt hierzu eine Glättplatte oder ist selbst als ein Glättzylinder
ausgebildet bzw. durch einen Glättzylinder austauschbar.
[0022] Bevorzugt weist die Glättplatte bzw. der Glättzylinder eine haftfeste Beschichtung,
bestehend aus Metallen wie Chrom, Eisen, Nickel, Kobalt oder Wolfram, deren Mischungen
bzw. Legierungen, auf. Eine weitere bevorzugte Beschichtung ist Molybdän. Diese Beschichtungen
weisen zusätzlich eine Versiegelungsschicht auf, welche vorzugsweise aus der Gruppe
der Polyorganosiloxanen gebildet ist.
[0023] Die Dosiersysteme, beispielsweise Kammerrakel 8 und Auftragwalze 7, sind dabei vom
Formzylinder 6 bzw. Glättzylinder abgestellt. Alternativ sind die Dosiersysteme auch
aus der Beschichtungseinheit II entfernbar. Die Beschichtungseinheit II ist vorzugsweise
für den Einsatz einer Glätteinrichtung geeignet, jedoch deren Einsatz auch in nachgeordneten
Beschichtungseinheiten (III - V) realisierbar.
[0024] Bevorzugt ist das in Förderrichtung 18 erste Umlenkelement 11 in den Seitenwänden
eines Gestells 19 der Trocknervorrichtung 9 gelagert und das in Förderrichtung 18
nachgeordnete, zweite Umlenkelement 11 ist im Gestell der zweiten Beschichtungseinheit
II für die Bogenvorderseite gelagert. Die Länge der Seitenwände des Gestells 19 (einschließlich
Fördermittel 10, Bogenhaltesysteme 13) ist individuell auf die erforderliche Trocknerstrecke
(Mehrfachanordnung der Trocknersysteme 12) anpassbar. Dabei sind die Seitenwände des
Gestells 19 einstückig oder modular aneinandergereiht aufbaubar.
[0025] Die Umlenkelemente 11 weisen bevorzugt einen gleichen Außendurchmesser auf. Weiterhin
sind die Achsmittelpunkte der Umlenkelemente 11 bevorzugt in einer Ebene angeordnet.
Ebenso sind die Umlenkelemente 11 - bezogen auf einen einfachgroßen Formzylinder 6
- sowie die bogenführenden Zylinder, Druckzylinder 5 und ggf. Transferzylinder 17
bzw. Wendetrommel der Bogenwendeeinheit 15, mit gleichen Durchmessern doppeltgroß
ausgebildet.
[0026] Gemäß Fig. 1 ist der Bogenwendeeinheit 15 eine erste Beschichtungseinheit III für
die Bogenrückseite nachgeordnet und dieser Beschichtungseinheit III ist eine Auslegereinheit
16 nachgeordnet. Die Auslegereinheit 16 weist Trocknersysteme 12, beispielsweise IR-Trockner,
Thermolufttrockner, UV-Trockner, auf sowie umlaufende Fördermittel 10 mit Bogenhaltesystemen
13 zum Ablegen der Druckbogen auf einen Auslegerstapel.
[0027] Gemäß Fig. 2 ist in Weiterbildung von Fig.1 - bei gleicher Maschinenkonfiguration
bis zur Bogenwendeeinheit 15 - wiederum die erste Beschichtungseinheit III für die
Bogenrückseite nachgeordnet. Im Anschluss daran folgt eine zweite Trocknervorrichtung
9, die baugleich zu der bereits beschriebenen, der ersten Beschichtungseinheit I für
die Bogenvorderseite nachgeordneten Trocknervorrichtung 9 (Fig. 1) ist. Die Länge
der Seitenwände des Gestells 19 (einschließlich Fördermittel 10, Bogenhaltesysteme
13) ist ebenfalls individuell auf die erforderliche Trocknerstrecke (Mehrfachanordnung
von Trocknersystemen 12) anpassbar.
[0028] Die zweite Trocknervorrichtung 9 weist somit endlos umlaufende Fördermittel 10, zwei
Umlenkelemente 11 und horizontal angeordneten Trums sowie in Abständen angeordnete
Bogenhaltesysteme 13, weiterhin wenigstens ein den unteren Trums der Fördermittel
10 oberhalb der Bogenförderebene parallel zugeordnetes Trocknersystem 12 und zumindest
eine im Bereich der Trocknersysteme 12 unterhalb der Bogenförderebene parallel angeordnete
Bogenleiteinrichtung 14 auf. Die Bogenleiteinrichtung 14 ist in bevorzugter Ausbildung
pneumatisch beaufschlagbar und deren Leitfläche ist bevorzugt mit einem Kühlmittelsystem
in Funktionsverbindung.
[0029] Der zweiten Trocknervorrichtung 9 ist eine zweite Beschichtungseinheit IV für die
Bogenrückseite nachgeordnet. Daran schließt sich die Auslegereinheit 16 mit Trocknersystemen
12 und Bogenleiteinrichtungen an, welche bevorzugt mit einem Kühlmittelsystem in Funktionsverbindung
sind.
[0030] Figur 3 stellt eine Weiterbildung von Fig. 2 dar, wonach der zweiten Beschichtungseinheit
IV für die Bogenrückseite eine dritte Beschichtungseinheit V für die Bogenrückseite
mit bevorzugt einem dazwischen geschalteten Transferzylinder 17 nachgeordnet ist.
Dem Transferzylinder ist bevorzugt eine Bogenleiteinrichtung zugeordnet. Statt des
Transferzylinders 17 ist ebenso eine Trocknervorrichtung 9 anordenbar.
[0031] Die zweite Beschichtungseinheit IV für die Bogenrückseite oder die dritte Beschichtungseinheit
V für die Bogenrückseite weisen wahlweise eine Einrichtung zum Perforieren oder Stanzen
oder Schneiden oder Nummerieren oder Prägen oder Kennzeichnen, beispielsweise mit
Sicherheitsmerkmalen bzw. Codierungen, der Druckbogen auf.
[0032] Beispielsweise ist die zweite Beschichtungseinheit IV für die Bogenrückseite zum
Perforieren einsetzbar und die dritte Beschichtungseinheit V für die Bogenrückseite
ist zum Beschichten, vorzugsweise Lackieren, einsetzbar. Hierzu trägt beispielsweise
der Formzylinder 6 der zweiten Beschichtungseinheit IV ein Perforierblech und der
Druckzylinder 5 dient als Ambosszylinder. Nach dem Perforieren im zweiten Beschichtungswerk
IV für die Bogenrückseite werden die Druckbogen im dritten Beschichtungswerk V für
die Bogenrückseite nochmals beschichtet, vorzugsweise lackiert. Daran schließt sich
die Auslegereinheit 16 mit Trocknersystemen 12 und Bogenleiteinrichtungen, bevorzugt
mit Kühlmittelsystem, an.
[0033] Die Dosiersysteme der Beschichtungseinheiten I - V sind nicht auf ein Kammerrakel
8 mit Auftragwalze 7 beschränkt. Vielmehr sind Zweiwalzenwerke mit von oben in einen
Walzenspalt einspeisbaren flüssigem Stoff (Quetschwalzenprinzip) oder Zwei- und Dreiwalzenwerke
nach dem Tauchwalzen/Schöpfwalzenprinzip einsetzbar.
[0034] In einer weiteren Ausbildung ist wenigstens einem Druckzylinder 5 einer Beschichtungseinrichtung
I - V und/oder einer Trocknervorrichtung 9 eine Einrichtung zur Kontrolle der Schichtdicke
bzw. zur Glanzmessung zugeordnet. Bevorzugt ist nach dem Kontaktspalt von Formzylinder
6 und Druckzylinder 5 in Förderrichtung 18 eine derartige Einrichtung im Abstand zum
bogenführenden Druckzylinder angeordnet. Dabei ist zusätzlich zwischen diesem Kontaktspalt
und dieser Einrichtung wenigstens ein Trocknersystem 12 anordenbar.
Bevorzugt ist weiterhin in der Trocknervorrichtung 9 in Förderrichtung 18 nach den
Trocknersystemen 12 in Abstand zum geförderten Druckbogen eine derartige Einrichtung
zur Schichtdickenmessung bzw. Glanzmessung anordenbar.
[0035] Die vorstehend beschriebenen Ausbildungen der Beschichtungsmaschine sind damit nicht
erschöpft. Vielmehr ist beispielsweise in Förderrichtung 18 zusätzlich vor der ersten
Beschichtungseinheit I eine weitere Beschichtungseinheit mit zumindest einem bogenführenden
Druckzylinder 5 und einem Formzylinder 6 bzw. einem Glättzylinder oder wenigstens
einer Glättwalze anordenbar. Eine derartige Anordnung ist beispielsweise vorteilhaft
bei bereits bedruckten, mit Puder bestäubten Druckbogen. Mit dieser vorgeschalteten
Beschichtungseinheit ist das Pudermaterial glättbar und bei den nachfolgenden Beschichtungen
sind der Glanzeffekt und/oder die Oberflächenglätte verbesserbar.
[0036] In bevorzugter Ausbildung weist jede Beschichtungseinheit I - V an jedem Formzylinder
6 Plattenspannmittel auf. Die Plattenspannmittel dienen der Aufnahme der Lackplatte
(Gummituch mit bevorzugt metallischer Trägerschicht, flexible Hochdruckform), der
Glättplatte, des Perforier-, Präge- oder Stanzbleches und sind vorzugsweise umfangsseitig
am Formzylinder 6 angeordnet. Jedem Formzylinder 6 ist ferner eine Plattenwechseleinrichtung
zugeordnet. Bevorzugt ist eine derartige Plattenwechseleinrichtung jedem Formzylinder
6 an der Seite zur Auslegereinheit 16 zugeordnet.
Unabhängig von den Plattenspannmitteln und den Plattenwechseleinrichtungen ist jeder
Formzylinder 6 mit einer Registereinstellvorrichtung verbunden.
[0037] Die Wirkungsweise ist beispielsweise wie folgt. Die Druckbogen werden in Förderrichtung
18 mittels Anleger 1, Zuführtisch 2, Schwingvorrichtung 3, Anlagetrommel 4 an den
bogenführenden Druckzylinder 5 der ersten Beschichtungseinheit I (für die Bogenvorderseite)
zugeführt.
Im Kontaktspalt, gebildet von Formzylinder 6 (mit Gummituch; flexibler Hochdruckform)
und dem bogenführenden Druckzylinder 5, erfolgt eine Lackierung (vollflächiges Lackieren;
ausgespartes Lackieren) auf die Vorderseite der Druckbogen. Als fließfähiger Stoff
ist ein wässriger Dispersionslack im Einsatz.
Die Druckbogen werden anschließend vom Druckzylinder 5 an die Bogenhaltesysteme 13
der Trocknervorrichtung 9 übergeben, mittels Fördermittel 10 in der Bogenförderebene
an den Trocknersystemen 12 vorbei geführt und an den nachfolgenden Druckzylinder 5
übergeben.
Im Kontaktspalt der nachfolgenden zweiten Beschichtungseinheit II (für die Bogenvorderseite)
ist beispielsweise der Formzylinder 6 als Glättzylinder und zur Unterstützung der
Bogenführung aktiv.
In der Bogenwendeeinheit 15 werden die Druckbogen nach dem Prinzip der Hinterkantenwendung
gewendet. Die Bogenwendeeinheit 15 ist umschaltbar, so dass auch die Funktion eines
Transferzylinders für die nicht erfindungsgemäße einseitige Beschichtung realisierbar
ist. Die Bogenwendeeinheit 15 ist bevorzugt als eine Eintrommelwendung oder eine Mehrtrommelwendung
mit wenigstens einer der Wendetrommel vorgeordneten Speichertrommel ausgebildet.
Der Bogenwendeeinheit 15 folgt die erste Beschichtungseinheit III (für die Bogenrückseite).
In deren Kontaktspalt, gebildet von Formzylinder 6 (mit flexibler Hochdruckform) und
dem bogenführenden Druckzylinder 5, erfolgt eine Spotlackierung (ausgespartes Lackieren)
auf die Rückseite der Druckbogen. Danach werden die Druckbogen gemäß Fig. 1 an die
Bogenhaltesysteme der Auslegereinheit 16 übergeben und getrocknet.
[0038] Gemäß Fig. 2 werden die Druckbogen in der ersten Beschichtungseinheit III (für die
Bogenrückseite), beispielsweise mit einem UV-Lack, beschichtet. Hierzu ist dem Formzylinder
6 ein UV-Trocknersystem 12 nachgeordnet. Die Druckbogen werden anschließend vom Druckzylinder
5 an die Bogenhaltesysteme 13 der Trocknervorrichtung 9 übergeben, mittels Fördermittel
10 in der Bogenförderebene an den Trocknersystemen 12 vorbei geführt und an den nachfolgenden
Druckzylinder 5 der zweiten Beschichtungseinheit IV übergeben, beschichtet und anschließend
der Auslegereinheit 16 übergeben und getrocknet.
[0039] Gemäß Fig. 3 werden nach der Wendung die Druckbogen in der ersten Beschichtungseinheit
III (für die Bogenrückseite) mit einem Lack beschichtet. Die Druckbogen werden anschließend
vom Druckzylinder 5 an die Bogenhaltesysteme 13 der Trocknervorrichtung 9 übergeben,
mittels Fördermittel 10 in der Bogenförderebene an den Trocknersystemen 12 vorbei
geführt und an den nachfolgenden Druckzylinder 5, welcher bevorzugt mit einem Gegenstanzblech
versehen ist, der zweiten Beschichtungseinheit IV übergeben. Der Formzylinder 6 trägt
ein Perforier-/Stanzblech und die Druckbogen werden perforiert bzw. gestanzt. Anschließend
werden die Druckbogen an den Transferzylinder 17 übergeben und von dort an den Druckzylinder
5 der dritten Beschichtungseinheit V (für die Bogenrückseite) übergeben. In der letzten
Beschichtungseinheit V werden die Druckbogen nochmals beschichtet und anschließend
der Auslegereinheit 16 übergeben mittels Trocknersysteme 12 getrocknet und auf den
Stapel abgelegt.
[Bezugszeichenliste]
[0040]
- 1
- Anleger
- 2
- Zuführtisch
- 3
- Schwingvorrichtung
- 4
- Anlagetrommel
- 5
- Druckzylinder
- 6
- Formzylinder
- 7
- Auftragwalze
- 8
- Kammerrakel
- 9
- Trocknervorrichtung
- 10
- Fördermittel
- 11
- Umlenkelement
- 12
- Trocknersystem
- 13
- Bogenhaltesystem
- 14
- Bogenleiteinrichtung
- 15
- Bogenwendeeinheit
- 16
- Auslegereinheit
- 17
- Transferzylinder
- 18
- Förderrichtung
- 19
- Gestell
- I
- erste Beschichtungseinheit (für die Bogenvorderseite)
- II
- zweite Beschichtungseinheit (für die Bogenvorderseite)
- III
- erste Beschichtungseinheit (für die Bogenrückseite)
- IV
- zweite Beschichtungseinheit (für die Bogenrückseite)
- V
- dritte Beschichtungseinheit (für die Bogenrückseite)
1. Beschichtungsmaschine zum Veredeln von Druckbogen mit einer Anlegereinheit (1), wenigstens
einer nachgeordneten Beschichtungseinheit (I) für die Vorderseite der Druckbogen,
einer nachgeordneten Bogenwendeeinheit (15) , wenigstens einer nachgeordneten Beschichtungseinheit
(III) für die Rückseite der Druckbogen, wobei jede Beschichtungseinheit (I, III) einen
bogenführenden Gegendruckzylinder (5), einen Formzylinder (6) und ein eine Auftragwalze
(7) enthaltendes Dosiersystem (8) für einen fließfähige Stoff und jeweils eine Trocknervorrichtung
(9) mit einem Trocknersystem (12) aufweist, und einer nachgeordneten Auslegereinheit
(16) mit Trocknersystemen (12),
wobei in Förderrichtung (18) der ersten Beschichtungseinheit (I) für die Bogenvorderseite
unmittelbar die zugehörige Trocknervorrichtung (9) nachgeordnet ist, welche endlos
umlaufende Fördermittel (10) mit zwei Umlenkelementen (11) und horizontal angeordneten
Trums sowie in Abständen angeordnete Bogenhaltesysteme (13) aufweist,
wobei wenigstens ein Trocknersystem (12) oberhalb der Bogenförderebene parallel zu
den unteren Trums der Fördermittel (10) angeordnet ist,
wobei zumindest im Bereich der Trocknersysteme (12) unterhalb der Bogenförderebene
parallel eine Bogenleiteinrichtung (14) angeordnet ist, und
wobei dieser zugehörigen Trocknervorrichtung (9) unmittelbar eine zweite Beschichtungseinheit
(II) für die Bogenvorderseite nachgeordnet ist und dieser zweiten Beschichtungseinheit
(II) für die Bogenvorderseite die Bogenwendeeinheit (15) und wenigstens die erste
Beschichtungseinheit (III) für die Bogenrückseite folgen.
2. Beschichtungsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Förderrichtung (18) das erste Umlenkelement (11) im Gestell (19) jeder Trocknervorrichtung
(9) gelagert ist und das zweite Umlenkelement (11) im Gestell einer Beschichtungseinheit
(II, IV) gelagert ist.
3. Beschichtungsmaschine nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Umlenkelemente (11) einen gleichen Außendurchmesser aufweisen.
4. Beschichtungsmaschine nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Achsmittelpunkte der Umlenkelemente (11) in einer Ebene angeordnet sind.
5. Beschichtungsmaschine nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Formzylinder (6) der zweiten Beschichtungseinheit (II) für die Bogenvorderseite
ein Glättzylinder ist.
6. Beschichtungsmaschine nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Förderrichtung (18) dem Formzylinder (6) der zweiten Beschichtungseinheit (II)
für die Bogenvorderseite ein Trocknersystem (12) im Abstand zum Druckzylinder (5)
nachgeordnet ist.
7. Beschichtungsmaschine nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Beschichtungseinheit (IV) für die Bogenrückseite oder die dritte Beschichtungseinheit
(V) für die Bogenrückseite eine Einrichtung zum Perforieren oder Stanzen oder Schneiden
oder Nummerieren oder Prägen oder Kennzeichnen der Druckbogen aufweist.
8. Beschichtungsmaschine nach wenigstens Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnete
dass jede Trocknervorrichtung (9) eine pneumatisch beaufschlagbare Bogenleiteinrichtung
(14) aufweist, deren Leitfläche mit einem Kühlmittelsystem in Funktionsverbindung
ist.
1. A coating machine for the refining of print sheets with a feeder unit (1), at least
one coating unit (I) arranged downstream for the front page of the print sheets, a
sheet turner unit (15) arranged downstream, at least one coating unit (III) arranged
downstream for the back page of the print sheets, wherein each coating unit (I, III)
comprises a sheet-guiding impression cylinder (5), a form cylinder (6) and a dosing
system (8) containing an application roller for a flow-capable substance and a dryer
device (9) each with a dryer system (12), and a delivery unit (16) with dryer systems
(12) arranged downstream, wherein in conveying direction (18) of the first coating
unit (I) for the sheet front page the corresponding dryer device (9) is arranged immediately
downstream, which comprises continuously circulating conveying means (10) with two
reversing elements (11) and horizontally arranged strands and sheet holding systems
(13) arranged at intervals, wherein at least one dryer system (12) is arranged above
the sheet conveying plane parallel to the lower strand of the conveying means (10),
wherein at least in the region of the dryer systems (12) below the sheet conveying
plane a sheet guiding device (14) is arranged in parallel, and wherein a second coating
unit (II) for the sheet front page is arranged immediately downstream of this corresponding
dryer device (9) and the sheet turner unit (15) and at least the first coating unit
(III) for the sheet back page follow this second coating unit (II) for the sheet front
page.
2. The coating machine according to Claim 1, characterized in that in conveying direction (18) the first reversing element (11) is mounted in the frame
(19) of each dryer device (9) and the second reversing element (11) is mounted in
the frame of a coating (II, IV).
3. The coating machine according to at least Claim 1, characterized in that the reversing elements (11) have a same outer diameter.
4. The coating machine according to at least Claim 1, characterized in that the axis centre points of the reversing elements (11) are arranged in one plane.
5. The coating machine according to at least Claim 1, characterized in that the form cylinder (6) of the second coating device (II) for the sheet front page
is a glazing cylinder.
6. The coating machine according to at least Claim 1, characterized in that in conveying direction (18) a dryer system (12) spaced from the print cylinder (5)
is arranged downstream of the form cylinder (6) of the second coating unit (II) for
the sheet front page.
7. The coating machine according to at least Claim 1, characterized in that the second coating unit (IV) for the sheet back page or the third coating unit (V)
for the sheet back page comprises a device for perforating or punching or cutting
or numbering or stamping or marking the print sheets.
8. The coating machine according to at least Claim 1, characterized in that each dryer device (9) comprises a pneumatically loadable sheet guiding device (14)
whose guiding surface is functionally connected with a coolant system.
1. Machine de revêtement pour la transformation de feuilles d'impression, comportant
une unité de margeur (1), au moins une unité de revêtement (I) installée en aval pour
le recto des feuilles d'impression, une unité de retournement de feuilles installée
en aval (15), au moins une unité de revêtement installée en aval (III) pour le verso
des feuilles d'impression, chaque unité de revêtement (I, III) présentant un cylindre
de contre-pression (5) guidant les feuilles, un cylindre gravé (6) et un système de
dosage (8) comportant un rouleau encreur (7) pour une substance fluide et respectivement
un dispositif de séchage (9) avec un système de séchage (12), et une unité de console
(16) à systèmes de séchage (12) installée en aval,
le dispositif de séchage correspondant (9) étant installé en aval dans le sens de
convoyage (18) de la première unité de revêtement (I) pour le recto des feuilles et
présentant des moyens de convoyage (10) tournant en continu (10) et pourvus de deux
éléments d'inversion (11) et de brins conducteurs disposés horizontalement ainsi que
de systèmes de retenue de feuilles (13) disposés dans des intervalles,
au moins un système de séchage (12) étant disposé au dessus du plan de convoyage des
feuilles parallèlement aux brins conducteurs inférieurs des moyens de convoyage (10),
un système de guidage de feuilles (14) étant disposé parallèlement au moins au niveau
des systèmes de séchage (12) en dessous du plan de convoyage des feuilles et
étant installée directement en aval de ce dispositif de séchage correspondant (9)
une deuxième unité de revêtement (II) pour le verso des feuilles et l'unité de retournement
de feuilles (15) et au moins la première unité de revêtement (III) pour le verso des
feuilles succédant à cette deuxième unité de revêtement (II) pour le recto des feuilles.
2. Machine de revêtement selon la revendication 1,
caractérisée en ce que,
dans le sens de convoyage (18), le premier élément d'inversion (11) s'appuie dans
le bâti (19) du dispositif de séchage (9) et le deuxième élément d'inversion (11)
dans le bâti d'une unité de revêtement (II, IV).
3. Machine de revêtement selon au moins la revendication 1,
caractérisée en ce que les éléments d'inversion (11) présentent un même diamètre extérieur.
4. Machine de revêtement selon au moins la revendication 1,
caractérisée en ce que les points centraux de l'axe des éléments d'inversion (11) sont disposés dans un
plan.
5. Machine de revêtement selon au moins la revendication 1,
caractérisée en ce que le cylindre gravé (6) de la deuxième unité de revêtement (II) pour le verso des feuilles
est un tambour lisseur.
6. Machine de revêtement selon au moins la revendication 1,
caractérisée en ce que, dans le sens de convoyage (18), en aval de la deuxième unité de revêtement (II)
pour le verso des feuilles, un système de séchage (12) est disposé à distance du cylindre
d'impression (5).
7. Machine de revêtement selon au moins la revendication 1,
caractérisée en ce que la deuxième unité de revêtement (IV) pour le recto des feuilles ou la troisième unité
de revêtement (V) pour le verso des feuilles présente un dispositif de perforation
ou de poinçonnage ou de coupe ou de numérotation ou de gaufrage ou de marquage des
feuilles imprimées.
8. Machine de revêtement selon au moins la revendication 1,
caractérisée en ce que chaque dispositif de séchage (9) présente un dispositif de guidage de feuilles (14)
pouvant être sollicité par système pneumatique et dont la surface conductrice est
en liaison fonctionnelle avec un système de fluide refroidisseur.