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EP 1 286 014 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.10.2004 Patentblatt 2004/44 |
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Anmeldetag: 04.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E06B 3/50 |
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Fenster oder Fenstertür mit Hilfe der Glasscheibe verriegelt
Window or door locked by its glass pane
Fenêtre ou porte-fenêtre verrouillée par sa vitre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
17.08.2001 DE 10140558
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
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Patentinhaber: Aug. Winkhaus GmbH & Co. KG |
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D-48291 Telgte (DE) |
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Erfinder: |
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- Wulfert, André
48317 Drensteinfurt (DE)
- Renz, Dieter
49479 Ibbenbüren (DE)
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 564 332 US-A- 2 744 593
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DE-B- 1 150 791 US-A- 4 041 644
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster oder eine Fenstertür nach den oberbegriffen der
Ansprüche 1 und 2.
[0002] Solche Fenster oder Fenstertüren werden bei Gebäuden häufig eingesetzt und sind beispielsweise
aus der BE 564 332 bekannt. Bei diesem Fester lässt sich der Flügel in dem Rahmen
in seiner Ebene verschieben. Durch die Verschiebung wird ein Öffnungsspalt zwischen
den Holmen des Rahmens und des Flügels erzeugt. Anschließend kann der Flügel gegenüber
dem Rahmen gedreht werden. Nachteilig bei diesem Fenster ist jedoch, dass die Verstellmöglickeiten
des Flügels sehr eingeschränkt sind. Beispielsweise lässt sich der Flügel nicht in
die Kippstellung bewegen. Zudem kann der Flügel von außen verschoben und damit das
Fenster entriegelt werden.
[0003] Weiterhin sind aus der Praxis bei Wohnhäusern Fenster und Fenstertüren mit einem
Treibstangenbeschlag bekannt. Der Flügel kann dabei eine nahezu beliebige Form aufweisen
und beispielsweise rechteckig oder an einer Seite halbrund gestaltet sein. Der Treibstangenbeschlag
hat in der Regel eine an dem Flügel längsverschieblich angeordnete Treibstange mit
darauf angeordneten Schließzapfen. In Schließstellung des Fensters oder der Fenstertür
dringen die Schließzapfen in an dem Rahmenteil befestigte Schließblechen ein und verhindern
ein Verschwenken des Flügels in die Offenstellung. Meist hat der Flügel zudem ein
Kipplager, mit dem sich das Scheibenteil um eine horizontale Achse in das Gebäude
hinein kippen lässt.
[0004] Nachteilig hierbei ist jedoch, dass der Treibstangenbeschlag aus sehr vielen Bauteilen
besteht und aufwändig zu montieren ist. Hierdurch gestaltet sich das Fenster oder
die Fenstertür sehr aufwändig.
[0005] Bei älteren Fenstern oder Fenstertüren ist es bekannt, den Flügel mittels eines einzelnen,
von einem Handgriff bewegbaren Riegels in Schließstellung mit dem Rahmen zu verbinden.
Hierdurch lässt sich der Flügel jedoch von außen mit geringem Kraftaufwand öffnen.
Das Fenster oder die Fenstertür bietet daher keinen ausreichenden Schutz vor einem
Einbruch.
[0006] Weiterhin sind aus der Praxis Schiebefenster mit zwei Scheibenteilen bekannt, wobei
eines der Scheibenteile feststeht und das andere Scheibenteil in die Offenstellung
über das andere Scheibenteil schiebbar ist. Das feststehende Rahmenteil hat hierfür
Führungen für das schiebbare Scheibenteil. Als Verriegelungsmittel sind beispielsweise
Schlösser bekannt, die ein Aufschieben des schiebbaren Scheibenteils verhindern. Nachteilig
bei diesem Fenster ist jedoch, dass seine Außenseite nicht von innerhalb des Gebäudes
vollständig gereinigt werden kann, da das schiebbare Scheibenteil und das feststehende
Scheibenteil sich in Offenstellung gegenseitig verdecken. Daher werden solche Fenster
von außen gereinigt, was sich häufig sehr aufwändig gestaltet.
[0007] Weiterhin sind Lüftungsklappen bekannt, welche sich meist nur geringfügig in den
Raum hineinschwenken lassen. Auch diese Belüftungsklappen lassen sich von außen nur
schwer reinigen.
[0008] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, zwei Möglichkeiten eines Fenster oder einer
Fenstertür der eingangs genannten Art zu entwickeln, bei denen das Fenster oder die
Fenstertür besonders einfach aufgebaut und möglichst einfach zu reinigen ist. Das
erfindungsgemäße Fenster oder die Fenstertür soll zudem einen hohen Schutz vor einem
Öffnen von außen bieten.
[0009] Eine erste Alternative zur Lösung des Problems besteht darin, dass in Schließstellung
das Scheibenteil die schwenkbaren Holme mit den Holmen des feststehenden Rahmenteils
formschlüssig verbindet und dass einer der Holme des feststehenden Rahmenteils zumindest
einen beweglichen Abschnitt aufweist und dass der bewegliche Abschnitt von einer das
Scheibenteil in Schließstellung formschlüssig halternden Stellung in eine den Formschluss
mit dem Scheibenteil lösbare Stellung bewegbar ist.
[0010] Durch diese Gestaltung ist das Scheibenteil als Verriegelungsmittel ausgebildet,
so dass sich das erfindungsgemäße Fenster oder die Fenstertür ohne Beschädigung des
Scheibenteils nicht von außen öffnen lässt. Die Beschädigung des Scheibenteils ist
jedoch mit Geräuschen verbunden, so dass das erfindungsgemäße Fenster oder die Fenstertür
einen hohen Schutz gegen ein Öffnen von außen bietet. Da zur Verriegelung des Flügels
in Schließstellung kein aufwändiger Treibstangenbeschlag erforderlich ist, ist das
erfindungsgemäße Fenster oder die Fenstertür besonders einfach aufgebaut. Zur Reinigung
der Außenseite wird der Flügel des erfindungsgemäßen Fensters oder der Fenstertür
wie bei dem bekannten, den Treibstangenbeschlag aufweisenden Fenster mit dem Treibstangenbeschlag
in den Raum geschwenkt. Die gesamte Fläche der Scheibe ist daher einfach zugänglich.
Die erfindungsgemäße Gestaltung des Fensters ist daher auch für Klappen geeignet,
bei denen das Scheibenteil undurchsichtig ist. Die Lösung des Formschlusses des Scheibenteils
mit den Holmen des feststehenden Rahmenteils zur Bewegung des Flügels in die Offenstellung
erfordert dabei einen besonders geringen konstruktiven Aufwand.
[0011] Die zweite Alternative zur Lösung des Problems besteht darin, dass in Schließstellung
das Scheibenteil die schwenkbaren Holme mit den Holmen des feststehenden Rahmenteils
formschlüssig verbindet und dass die Holme des feststehenden Rahmenteils und die schwenkbaren
Holme Führungen für das Scheibenteil aufweisen und dass das Scheibenteil zu seiner
Bewegung in die Offenstellung aus den Führungen der Holme des feststehenden Rahmenteils
heraus bewegbar ist.
[0012] Durch diese Gestaltung ist das Fenster ebenfalls sehr einfach aufgebaut und lässt
sich daher besonders einfach fertigen. Weiterhin werden bei dieser Alternative Bewegliche
Abschnitte der Holme des feststehenden Rahmenteils vermieden.
[0013] Ein mit dem erfindungsgemäßen Fenster oder der Fenstertür ausgestatteter Raum lässt
sich einfach belüften, wenn das Scheibenteil von der Schließstellung in eine Belüftungsstellung
in seiner Ebene bewegbar ist. Ein Kippen des Flügels, wie bei dem bekannten Fenster,
ist daher nicht erforderlich.
[0014] Das erfindungsgemäße, in Belüftungsstellung befindliche Fenster bietet einen hohen
Widerstand gegen ein gewaltsames Öffnen von außen, wenn in der Belüftungsstellung
das Scheibenteil die schwenkbaren Holme mit den feststehenden Holmen formschlüssig
verbindet. Durch diese Gestaltung sind manipulierbare Verriegelungsmittel des Flügels
in der Belüftungsstellung im Gegensatz zu dem bekannten Fenster mit dem Treibstangenbeschlag
von außen nicht zugänglich. Das gewaltsame Öffnen des erfindungsgemäßen Fensters aus
der Belüftungsstellung erfordert hierdurch die mit starken Geräuschen verbundene Zerstörung
des Scheibenteils.
[0015] Zur Lösung des Formschlusses mit dem Scheibenteil könnte beispielsweise der bewegliche
Abschnitt des Holms des feststehenden Rahmenteils von dem Scheibenteil weg verschieblich
geführt sein. Die Lösung des Formschlusses mit dem Scheibenteil durch den Holm des
feststehenden Rahmenteils erfordert gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn der bewegliche Abschnitt
des Holms des feststehenden Rahmenteils über ein Scharnier mit einem feststehenden
Abschnitt verbunden ist.
[0016] Das Scheibenteil wird gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
zuverlässig in den schwenkbaren Holmen abgestützt, wenn der untere Holm mit den Lagerungen
des Flügels verbunden ist.
[0017] Zur weiteren Erhöhung des Widerstandes des erfindungsgemäßen Fensters oder der Fenstertür
gegen ein gewaltsames Öffnen von außen trägt es bei, wenn die schwenkbaren Holme das
Scheibenteil U-förmig umgreifen und wenn eine Lagerung des Flügels an der Basis des
U's angeordnet ist. Hierdurch ist der Holm des feststehenden Rahmenteils der Lagerung
der schwenkbaren Holme gegenüberstehend angeordnet. Das Scheibenelement kann in Schließstellung
und in Belüftungsstellung den Formschluss mit dem Holm des feststehenden Rahmenteils
über seine gesamte Höhe sicherstellen.
[0018] Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit gegen ein gewaltsames Öffnen des Flügels trägt
es gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bei, wenn jeweils
zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Holme feststehend und schwenkbar gehalten
sind und wenn das Scheibenteil zur Bewegung in die Belüftungsstellung von einem der
übrigen Holmen des feststehenden Rahmenteils weg verschiebbar ist und zur Bewegung
in die Offenstellung von dem anderen der übrigen Holme weg verschiebbar ist. Der von
den Holmen in Schließstellung gebildete Rahmen ist hierbei diagonal in feststehende
Holme und schwenkbare Holme unterteilt. Durch eine geeignete Wahl der Bewegungsrichtungen
der Scheibe wird zudem ermöglicht, dass in der Belüftungsstellung ein Spalt zwischen
dem Scheibenteil und den Holmen des feststehenden Rahmenteils im oberen Bereich des
Flügels angeordnet ist. Dies ermöglicht eine besonders zugluftarme Belüftung des Raumes.
[0019] Der Flügel lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
wie bei dem bekannten Fenster mit dem Treibstangenbeschlag einfach zur Belüftung kippen,
wenn in Belüftungsstellung einer der schwenkbaren Holme an dem feststehenden Rahmenteil
gehalten und von dem Scheibenteil getrennt ist, und die anderen Holme in eine Kippstellung
des Scheibenteils bewegbar sind.
[0020] Das Kippen des Flügels erfordert gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn die zwei rechtwinklig
zueinander angeordneten, schwenkbaren Holme ein Kipplager aufweisen, wenn der der
Lagerung der schwenkbaren Holme gegenüberstehende Holm des feststehenden Rahmenteils
ein mit dem Kipplager der schwenkbaren Holme zusammenwirkendes Kipplager hat und wenn
in Belüftungsstellung das Scheibenteil einen Formschluss zwischen den schwenkbaren
Holmen und dem das Kipplager aufweisenden Holm hat.
[0021] Der in Offenstellung geschwenkte Flügel weist gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung eine hohe Stabilität auf, wenn in der Offenstellung des Flügels der
in Kippstellung feststehende Holm mit den schwenkbaren Holmen verbunden ist.
[0022] Die Lagerungen des kippbaren Flügels erfordern gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung einen besonders geringen konstruktiven Aufwand, wenn zwei
rechtwinklig zueinander angeordnete, schwenkbare Holme in ihrem Eckbereich ein gemeinsames
Dreh-/Kipplager und die anderen Holme mit dem Dreh-/Kipplager zusammenwirkende Drehlager
und Kipplager aufweisen. Durch diese Gestaltung werden über die Position des Scheibenteils
diejenigen Holme ausgewählt, die sich mit dem Scheibenteil bewegen lassen. Da die
Bewegung der Holme durch die Art ihrer Lagerung festgelegt ist, ergibt sich aus der
Stellung des Scheibenteils zwangsläufig die mögliche Bewegung des Flügels. Ein aufwändiger
Treibstangenbeschlag, wie bei dem bekannten Fenster, ist dank der Erfindung nicht
erforderlich. Der Flügel ist verriegelt, wenn das Scheibenteil mit allen Holmen gleichzeitig
formschlüssig verbunden ist.
[0023] Die Bewegung des Flügels von der Schließstellung über die Belüftungsstellung in die
Offenstellung erfordert einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn das Scheibenteil
geradlinig in eine einzige Richtung bewegbar ist, wobei in einer Mittelstellung die
Scheibe des Scheibenteils einen Abstand von einem der Holme hat.
[0024] Der Flügel lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
von der Schließstellung unmittelbar in die Offenstellung bewegen, wenn das Scheibenteil
in einer von der Richtung seiner Bewegung in die Belüftungsstellung abweichenden Richtung
zur Lösung des Formschlusses mit den feststehenden Holmen bewegbar ist. Dies ermöglicht
kurze Bewegungen eines das Scheibenteil bewegenden Stellelementes. Alternativ dazu
kann die Scheibe zunächst in der einen Richtung in die Belüftungsstellung und von
dort aus über die zweite Richtung in die Offenstellung bewegt werden.
[0025] Zur weiteren Verringerung der Anzahl der Bauteile des erfindungsgemäßen Fensters
oder der Fenstertür trägt es bei, wenn das Scheibenteil zur Erzeugung des Formschlusses
mit dem äußeren Rand der Scheibe in entsprechend gestaltete Führungen der Holme eindringt.
[0026] Tiefe Führungen in den Holmen für die Bewegung der Scheibe lassen sich gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn die Holme
des feststehenden Rahmenteils Ausnehmungen zur Aufnahme von entsprechend gestalteten,
in radial äußeren Bereichen des Scheibenteils angeordneten Halteteilen haben. Hierdurch
weisen die Holme eine hohe Stabilität auf.
[0027] Rastmechanismen zur Erzeugung des Formschlusses des Scheibenteils mit den Holmen
des feststehenden Rahmenteils in Schließstellung lassen sich einfach vermeiden, wenn
die Ausnehmungen quer zur Schwenkrichtung des Scheibenteils weisend angeordnet sind.
Zur Bewegung des Flügels aus der Schließstellung ist daher ausschließlich die Bewegung
des Scheibenteils relativ zu den Ausnehmungen erforderlich.
[0028] Das Scheibenteil hat gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
eine hohe Stabilität und einen Schutz gegen eine Beschädigung, wenn es einen eine
Einfassung des den äußeren Randes der Scheibe bildenden Rand aus Metall oder Kunststoff
aufweist.
[0029] Ein Auswechseln des Scheibenteils erfordert gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn das Scheibenteil in
die Führungen oder Ausnehmungen der schwenkbaren Holme lösbar eingesetzt ist. Hierdurch
lässt sich ein Glasbruch besonders schnell beheben. Weiterhin ermöglicht diese Gestaltung
einen komfortablen Wechsel einer Verglasung, beispielsweise von einer Sommerverglasung
auf eine Winterverglasung.
[0030] Die Führungen für das Scheibenteil erfordern gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einen besonders geringen baulichen Aufwand, wenn die Ausnehmungen als
Nuten und die Halteteile als äußerer Rand der Scheibe des Scheibenteils gestaltet
sind.
[0031] Insbesondere in Belüftungsstellung des erfindungsgemäßen Fensters oder der Fenstertür
lässt sich ein zuverlässiger Formschluss des Scheibenteils mit den Holmen des feststehenden
Rahmenteils erzeugen, wenn die Halteteile als an dem äußeren Rand der Scheibe angeordnete
Bolzen ausgebildet sind.
[0032] Die Bewegung des Scheibenteils erfordert gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung einen besonders geringen Aufwand, wenn an einem der Holme bewegbare
und mit den Halteteilen des Scheibenteils zusammenwirkende Stellelemente angeordnet
sind.
[0033] Die Stellelemente könnten beispielsweise einen Hebelmechanismus aufweisen. Die Anzahl
der zu montierenden Bauteile lässt sich jedoch gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
der Erfindung besonders gering halten, wenn die Stellelemente Führungsstücke mit einem
Führungsabschnitt aufweisen.
[0034] Ein zuverlässiges Zusammenarbeiten der Führungsstücke mit den Halteteilen lässt sich
gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach sicherstellen,
wenn die Führungsstücke zur Abstützung des Scheibenteils gestaltet sind.
[0035] Reibungskräfte bei der Bewegung des Scheibenteils lassen sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung besonders gering halten, wenn die Halteteile
Gleitelemente oder Rollelemente aufweisen.
[0036] Eine besonders zuverlässige Zwangssteuerung der Bewegung des Scheibenteils wird gemäß
einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung dadurch ermöglicht, dass Führungen
in Nuten der Führungsstücke angeordnet sind und die Halteteile in die Nuten eindringende
Kulissensteine aufweisen.
[0037] Eine automatische Steuerung des erfindungsgemäßen Fensters oder der Fenstertür wird
gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach ermöglicht,
wenn ein elektromotorischer Antrieb zur Bewegung der Führungsstücke und/oder von mit
den Halteteilen zusammenwirkenden Stellelementen gestaltet ist.
[0038] Die Verbindung des elektromotorischen Antriebs könnte beispielsweise eine Kette oder
ein Seil aufweisen. Aufwändig zu führende Bauteile lassen sich jedoch gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden, wenn der Antrieb
eine Gewindestange aufweist.
[0039] Eine unerwünschte Seitwärtsbewegung des Scheibenteils bei der Bewegung des Führungsstücks
lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach vermeiden,
wenn die Gewindestange auf einer Seite des elektromotorischen Antriebs ein Linksgewinde
und auf seiner anderen Seite ein Rechtsgewinde hat, wenn auf beiden Seiten des Antriebs
jeweils ein Führungsstück angeordnet ist und wenn die Führungsabschnitte der Führungsstücke
entgegengesetzt zueinander angeordnet sind. Diese Gestaltung erfordert einen besonders
geringen Aufwand bei der Führung des Scheibenteils.
[0040] Ein bei dem bekannten Fenster übliches, einen Handgriff aufweisendes Kantengetriebe
lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weiter verwenden,
wenn eine von Hand bewegbare Treibstange mit den Führungsstücken und/oder von mit
den Halteteilen zusammenwirkenden Stellelementen verbunden ist. Hierdurch wird die
Anzahl der für das erfindungsgemäße Fenster oder die Fenstertür zu fertigenden Bauteile
besonders gering gehalten.
[0041] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind mehrere davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig.1a - 1c
- ein erfindungsgemäßes Fenster in drei Stellungen,
- Fig.2a - 2c
- eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fensters in drei Stellungen,
- Fig.3a, 3b
- eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fensters in zwei Stellungen.
- Fig.3c, 3d
- Schnittdarstellungen durch das Fenster aus Figur 3a in zwei Stellungen,
- Fig.4a - 4c
- eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Fensters in drei Stellungen,
- Fig.5a, 5b
- einen Antriebsmechanismus zum Antrieb eines Scheibenteils des erfindungsgemäßen Fensters
in zwei Stellungen,
- Fig.6a - 6c
- eine weitere Ausführungsform des Antriebsmechanismus.
[0042] Die Figuren 1a bis 1c zeigen ein Fenster mit zwei Holmen 1 eines feststehenden Rahmenteils
und einen gegen die Holme 1 des feststehenden Rahmenteils schwenkbaren Flügel 2. Der
Flügel 2 hat zwei schwenkbare Holme 3 mit Lagerungen 4 und ein von den schwenkbaren
Holmen 3 gehaltenes Scheibenteil 5 mit einer Scheibe 6. Figur 1a zeigt das Fenster
in Schließstellung, in der der Flügel 2 mit den Holmen 1 des feststehenden Rahmenteils
formschlüssig verbunden ist. Die Holme 1 des feststehenden Rahmenteils bilden mit
den schwenkbaren Holmen 3 einen geschlossenen Rahmen. Die Scheibe 6 ist von dem Rahmen
vollständig umschlossen. Zur Verdeutlichung sind die schwenkbaren Holme 3 im Längsschnitt
dargestellt. Die Holme 1, 3 haben jeweils Führungen 7, 8 für den äußeren Rand des
Scheibenteils 5. Das Scheibenteil 5 befindet sich in der dargestellten Schließstellung
in den Führungen 7, 8 sämtlicher Holme 1, 3. Damit sind die schwenkbaren Holme 3 über
das Scheibenteil 5 mit den Holmen 1 des feststehenden Rahmenteils formschlüssig verbunden.
[0043] Figur 1b zeigt das Fenster in einer Belüftungsstellung, in der ein Spalt zwischen
dem Scheibenteil 5 und dem oberen der feststehenden Holme 1 vorhanden ist. Ausgehend
von der Stellung aus Figur 1a ist hierfür das Scheibenteil 5 nach unten bewegt, bis
es auf dem Grund der Führung 8 des unteren Holms 3 aufliegt. Der Formschluss zwischen
den schwenkbaren Holmen 3 des Rahmenteils ist über das Scheibenteil 5 und dem linken
Holm 1 des feststehenden Rahmenteils gewährleistet.
[0044] Figur 1c zeigt das Fenster in einer Offenstellung, in der das Scheibenteil 5 vollständig
aus den Führungen 7 der Holme 1 des feststehenden Rahmenteils herausbewegt ist. Damit
ist der Formschluss zwischen den schwenkbaren Holmen 3 und den Holmen 1 des feststehenden
Rahmenteils aufgehoben. Der Flügel 2 kann damit geöffnet werden.
[0045] Zur Verdeutlichung sind die Bewegungsrichtungen des Scheibenteils 5 mit Pfeilen gekennzeichnet.
Die Bewegungsrichtung von der Belüftungsstellung in die Offenstellung ist hier rechtwinklig
zu der Bewegungsrichtung von der Schließstellung in die Belüftungsstellung dargestellt.
[0046] Die Figuren 2a bis 2c zeigen eine weitere Ausführungsform des Fensters in einer Schließstellung,
einer Belüftungsstellung und einer Offenstellung eines gegen einen Holm 9 eines feststehenden
Rahmenteils schwenkbaren Flügels 10. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von
der aus den Figuren 1a bis 1c vor allem dadurch, dass drei schwenkbare Holme 11 U-förmig
angeordnet und Lagerungen 12 des Flügels 10 in der Basis des U's befestigt sind und
dass die Bewegung eines Scheibenteils 13 von der Schließstellung in die Offenstellung
geradlinig verläuft. In einer Mittelstellung befindet sich daher die in Figur 2b dargestellte
Belüftungsstellung. Das Scheibenteil 13 hat eine Scheibe 14 mit daran angeordneten
Halteteilen 15. Die Scheibe 14 ist in Führungen 16 der Holme 9, 11 geführt. Der Holm
9 des feststehenden Rahmenteils weist den Halteteilen 15 entsprechende Ausnehmungen
18 auf. Die Halteteile 15 sind bolzenförmig ausgebildet und an dem äußeren Rand der
Scheibe 14 befestigt. Wenn man ausgehend von der Schließstellung aus Figur 2a die
Scheibe 14 nach links bewegt, lässt sich ein in Figur 2b dargestellter Lüftungsspalt
stufenlos einstellen, bis die Halteteile 15 aus dem Bereich des Holms 9 des feststehenden
Rahmenteils herausgelangen. Erst in der in Figur 2c dargestellten Offenstellung des
Fensters sind die Halteteile 15 vollständig aus dem Holm 9 des feststehenden Rahmenteils
herausbewegt, so dass ein Formschluss durch das Scheibenteil 13 zwischen den beweglichen
Holmen 11 und den Holmen 9 des feststehenden Rahmenteils aufgehoben ist.
[0047] Die Figuren 3a und 3b zeigen eine Ausführungsform des Fensters mit einem in einer
Schließstellung und in einer Belüftungsstellung befindlichen Flügel 19. Schwenkbare
Holme 20 des Flügels 19 sind U-förmig angeordnet und weisen jeweils Führungen 21 für
ein Scheibenteil 22 auf. Das Scheibenteil 22 stellt in der in Figur 3a dargestellten
Stellung einen Formschluss der schwenkbaren Holme 20 mit einem Holm 23 eines feststehenden
Rahmenteils dar. Ausgehend von der Schließstellung lässt sich das Scheibenteil 22
nach unten bewegen, so dass zwischen dem oberen Holm 20 und dem Scheibenteil 22 ein
Belüftungsspalt entsteht. Der Formschluss zwischen den schwenkbaren Holmen 20 und
dem Holm 23 des feststehenden Rahmenteils ist damit in der Schließstellung und in
der Belüftungsstellung gewährleistet.
[0048] Die Figuren 3c und 3d zeigen das Fenster aus Figur 3a in einem Schnitt entlang der
Linie III - III. In Figur 3c ist der Formschluss zwischen den schwenkbaren Holmen
20 und dem Holm 23 des feststehenden Rahmenteils gegeben. Der Holm 23 des feststehenden
Rahmenteils weist zwei über ein Scharnier 24 verbundene Abschnitte 25, 26 auf. Bei
einer Verschwenkung der Abschnitte 25, 26 lässt sich der Formschluss mit dem Scheibenteil
22 lösen und der Flügel 19 verschwenken. Dies kennzeichnet die Offenstellung und ist
in Figur 3d dargestellt.
[0049] Die Ausführungsform des Fensters nach den Figuren 3a bis 3d hat den Vorteil, dass
sich die Bewegung des Flügels 19 in die Offenstellung einfach, beispielsweise mittels
eines nicht dargestellten, an dem Holm 23 des feststehenden Rahmenteils angeordneten
Schlosses blockieren lässt, ohne eine stufenlos einstellbare Belüftung zu behindern.
Dies stellt einen Sicherheitsgewinn gegen ein gewaltsames Öffnen des in Belüftungsstellung
befindlichen Fensters dar, da dies von außen ohne Zerstörung des Scheibenteils 22
nicht möglich ist.
[0050] Die Figuren 4a bis 4c zeigen eine weitere Ausführungsform des Fensters in drei Stellungen
eines Flügels 27. In einer in Figur 4a dargestellten Schließstellung stellt ein Scheibenteil
28 einen Formschluss zwischen U-förmig angeordneten, schwenkbaren Holmen 29, 30 und
einem Holm 31 eines feststehenden Rahmenteils her. Zwei der schwenkbaren Holme 29
weisen ein gemeinsames Dreh-/Kipplager 32 auf, während der obere der Holme 30 ein
Drehlager 33 und der linke Holm 31 ein Kipplager 34 aufweist. Das Kipplager 34 und
das Drehlager 33 haben jeweils mit dem Dreh-/ Kipplager 32 gemeinsame, rechtwinklig
zueinander angeordnete Achsen. Der Holm 31 des feststehenden Rahmenteils lässt sich
daher nicht um die vertikale Achse der schwenkbaren Holme 29, 30 verschwenken.
[0051] Bei einer Bewegung des Scheibenteils 28 von der in Figur 4a dargestellten Schließstellung
in eine in Figur 4b dargestellte Belüftungsstellung nach unten wird der Formschluss
des oberen Holms 30 mit den übrigen schwenkbaren Holmen 29 aufgehoben. Das Scheibenteil
28 lässt sich daher um die horizontale Achse zusammen mit dem Holm 31 des feststehenden
Rahmenteils kippen. Zur Bewegung des Flügels in die in Figur 4c dargestellte Offenstellung
wird das Scheibenteil 28 ausgehend von der Stellung aus Figur 4a nach rechts verschoben,
bis der durch das Scheibenteil 28 erzeugte Formschluss der schwenkbaren Holme 29,
30 mit dem Holm 31 des feststehenden Rahmenteils gelöst wird. Anschließend lässt sich
der Flügel 27 um die vertikale Achse verschwenken.
[0052] Die Figuren 5a und 5b zeigen einen Antriebsmechanismus für ein Scheibenteil 35 mit
einem elektromotorischen Antrieb 36 zur Bewegung von Stellelementen 37. Die Stellelemente
37 stehen mit an dem Scheibenteil 35 befestigten Halteteilen 38 im Eingriff. Die Halteteile
38 stützen das Gewicht des Scheibenteils 28 auf Führungsabschnitten 39 zweier Führungsstücke
40 der Stellelemente 37 ab und weisen Rollelemente 41 auf. Der elektromotorische Antrieb
36 treibt zwei Gewindestangen 42 an, von denen eine ein Rechtsgewinde und die andere
ein Linksgewinde aufweist. Hierdurch werden die Führungsabschnitte 39 relativ zu den
Halteteilen 38 bewegt. Figur 5b zeigt das Scheibenteil 35 in einer gegenüber seiner
Stellung aus Figur 5a abgesenkten Stellung, nachdem die Führungsstücke 40 auseinander
bewegt wurden. Dieser Antriebsmechanismus eignet sich beispielsweise zur Bewegung
des Fensters aus den Figuren 3a bis 3d von der Schließstellung in die Belüftungsstellung.
[0053] Die Figuren 6a bis 6c zeigen einen Antriebsmechanismus mit einem elektromotorischen
Antrieb 43, mit dem sich ein Scheibenteil 44 zunächst nach rechts und anschließend
nach unten bewegen lässt. Das Scheibenteil 44 hat Halteteile 45 mit zwei Rollelementen
47 und einem Bolzen 48. Gegenüber den Rollelementen 47 sind zwei Führungsstücke 49
mit Führungsabschnitten 50 feststehend angeordnet. Der elektromotorische Antrieb 43
bewegt über eine Gewindestange 51 ein mit dem Bolzen 48 des einen Halteteils 45 teleskopartig
verbundenes Stellelement 52. Damit wird das Scheibenteil 44 mit den Rollelementen
47 entlang der Führungsabschnitten 50 geführt.
[0054] In einer alternativen Ausführungsform können statt der Rollelemente 41, 47 aus den
Figuren 5 und 6 selbstverständlich Gleitteile eingesetzt werden, oder die Halteteile
38, 45, 46 sind mit in nicht dargestellten Führungsnuten angeordneten Kulissensteinen
verbunden.
1. Fenster oder Fenstertür mit einem von einer Schließstellung in eine Offenstellung
schwenkbar gelagerten Flügel (19), mit einem feststehenden Rahmenteil, mit einem eine
Scheibe aufweisenden Scheibenteil (22) des Flügels (19) und mit Verriegelungsmitteln
zur formschlüssigen Verbindung des Flügels (19) mit dem feststehenden Rahmenteil in
Schließstellung, wobei in Schließstellung Holme (23) des feststehende Rahmenteils
und des Flügels (19) einen gemeinsamen Rahmen bilden, dadurch gekennzeichnet, dass in Schließstellung das Scheibenteil (22) schwenkbare Holme (20) des Flügels (19)
mit Holmen (23) des feststehenden Rahmenteils formschlüssig verbindet und dass einer
der Holme (23) des feststehenden Rahmenteils zumindest einen beweglichen Abschnitt
(26) aufweist und dass der bewegliche Abschnitt (26) von einer das Scheibenteil (22)
in Schließstellung formschlüssig halternden Stellung in eine den Formschluss mit dem
Scheibenteil (22) lösbare Stellung bewegbar ist.
2. Fenster oder Fenstertür mit einem von einer Schließstellung in eine Offenstellung
schwenkbar gelagerten Flügel, mit einem feststehenden Rahmenteil, mit einem eine Scheibe
aufweisenden Scheibenteil (5, 13, 28) des Flügels und mit Verriegelungsmitteln zur
formschlüssigen Verbindung des Flügels mit dem feststehenden Rahmenteil in Schließstellung,
wobei in Schließstellung Holme (1, 9, 31) des feststehende Rahmenteils und des Flügels
(2, 10, 27) einen gemeinsamen Rahmen bilden, dadurch gekennzeichnet, dass in Schließstellung das Scheibenteil (5, 13, 28) schwenkbare Holme (3, 11, 29, 30)
des Flügels (2, 10, 27) mit den Holmen (1, 9, 31) des feststehenden Rahmenteils formschlüssig
verbindet und dass die Holme (1, 9, 31) des feststehenden Rahmenteils und die schwenkbaren
Holme (3, 11, 29, 30) Führungen (7, 8, 16, 17) für das Scheibenteil (5, 13, 28) aufweisen
und dass das Scheibenteil (5, 13, 28) zu seiner Bewegung in die Offenstellung aus
den Führungen (7, 8, 16, 17) der Holme (1, 9, 31) des feststehenden Rahmenteils herausbewegbar
ist.
3. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibenteil (5, 13, 22, 28) von der Schließstellung in eine Belüftungsstellung
in seiner Ebene bewegbar ist.
4. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Belüftungsstellung das Scheibenteil (5, 13, 22, 28) die schwenkbaren Holme
(3, 11, 20, 29, 30) mit den feststehenden Holmen (1, 9, 23, 31) formschlüssig verbindet.
5. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Abschnitt (26) des Holms (23) des feststehenden Rahmenteils über ein
Scharnier (24) mit einem feststehenden Abschnitt (25) verbunden ist.
6. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Holm (3, 11, 20, 29) mit den Lagerungen (4, 12) des Flügels (2, 10, 19,
27) verbunden ist.
7. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Holme (11, 20, 29, 30) das Scheibenteil (13, 22, 28) U-förmig umgreifen
und dass eine Lagerung (4, 12) des Flügels (10, 19, 27) an der Basis des U's angeordnet
ist.
8. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei rechtwinklig zueinander angeordnete Holme (3, 29) feststehend und schwenkbar
gehalten sind und dass das Scheibenteil (5, 28) zur Bewegung in die Belüftungsstellung
von einem der Holme (1, 30, 31) der übrigen Holme weg verschiebbar ist und zur Bewegung
in die Offenstellung von dem anderen der übrigen Holme (1, 30, 31) weg verschiebbar
ist.
9. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Belüftungsstellung einer der schwenkbaren Holme (30) an dem feststehenden Rahmenteil
gehalten und von dem Scheibenteil (28) getrennt ist und die anderen Holme (29, 31)
in eine Kippstellung des Scheibenteils (28) bewegbar sind.
10. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei rechtwinklig zueinander angeordneten, schwenkbaren Holme (29) ein Kipplager
aufweisen, dass der der Lagerung der schwenkbaren Holme (29) gegenüberstehende Holm
(31) des feststehenden Rahmenteils ein mit dem Kipplager der schwenkbaren Holme (29)
zusammenwirkendes Kipplager (34) hat, und dass in Belüftungsstellung das Scheibenteil
(35) einen Formschluss zwischen den schwenkbaren Holmen (29) und dem das Kipplager
(34) aufweisenden Holm (31) hat.
11. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Offenstellung des Flügels (27) der in Kippstellung feststehende Holm (30)
mit den schwenkbaren Holmen (29) verbunden ist.
12. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei rechtwinklig zueinander angeordnete, schwenkbare Holme (29) in ihrem Eckbereich
ein gemeinsames Dreh-/Kipplager (32) und die anderen Holme (30, 31) mit dem Dreh-/Kipplager
(32) zusammenwirkende Drehlager (33) und Kipplager (34) aufweisen.
13. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibenteil (13, 22) geradlinig in eine einzige Richtung bewegbar ist, wobei
in einer Mittelstellung die Scheibe (14) des Scheibenteils (13, 22) einen Abstand
von einem der Holme (9, 20) hat.
14. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibenteil (5, 28) in einer von der Richtung seiner Bewegung in die Belüftungsstellung
abweichenden Richtung zur Lösung des Formschlusses mit den feststehenden Holmen (1,
31) bewegbar ist.
15. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibenteil (5, 13, 22, 28) zur Erzeugung des Formschlusses mit dem äußeren
Rand der Scheibe (6, 14) in entsprechend gestaltete Führungen (7, 8, 16, 17, 21) der
Holme (1, 3, 9, 11, 20, 23, 29, 30, 31) eindringt.
16. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Holme (9) des feststehenden Rahmenteils Ausnehmungen (18) zur Aufnahme von entsprechend
gestalteten, in radial äußeren Bereichen des Scheibenteils (13) angeordneten Halteteilen
(15) haben.
17. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (18) quer zur Schwenkrichtung des Scheibenteils (13) weisend angeordnet
sind.
18. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibenteil (5, 13, 22, 28, 35, 44) einen eine Einfassung des den äußeren Randes
der Scheibe (6, 14) bildenden Rand aus Metall oder Kunststoff aufweist.
19. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheibenteil (5, 13, 22, 28) in die Führungen (8, 17, 21) oder Ausnehmungen (18)
der schwenkbaren Holme (3, 11, 20) lösbar eingesetzt ist.
20. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (18) als Nuten und die Halteteile (15) als äußerer Rand der Scheibe
des Scheibenteils gestaltet sind.
21. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile (45) als an dem äußeren Rand der Scheibe angeordnete Bolzen (48) ausgebildet
sind.
22. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Holme bewegbare und mit den Halteteilen (38, 45, 46) des Scheibenteils
(35, 44) zusammenwirkende Stellelemente (37, 52) angeordnet sind.
23. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellelemente (37, 52) Führungsstücke (40, 49) mit einem Führungsabschnitt (39,
50) aufweisen.
24. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstücke (40, 49) zur Abstützung des Scheibenteils (35, 44) gestaltet sind.
25. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile (38, 45, 46) Gleitelemente oder Rollelemente (41, 47) aufweisen.
26. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass Führungen in Nuten der Führungsstücke angeordnet sind und die Halteteile in die Nuten
eindringende Kulissensteine aufweisen.
27. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektromotorischer Antrieb (36, 43) zur Bewegung der Führungsstücke (40) und/oder
von mit den Halteteilen (45) zusammenwirkenden Stellelementen (52) gestaltet ist.
28. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (36, 43) eine Gewindestange (42, 51) aufweist.
29. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange (42) auf einer Seite des elektromotorischen Antriebs (36) ein Linksgewinde
und auf seiner anderen Seite ein Rechtsgewinde hat, dass auf beiden Seiten des Antriebs
(36) jeweils ein Führungsstück (40) angeordnet ist und dass die Führungsabschnitte
(39) der Führungsstücke (40) entgegengesetzt zueinander angeordnet sind.
30. Fenster oder Fenstertür nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine von Hand bewegbare Treibstange mit den Führungsstücken (40, 49) und/oder von
mit den Halteteilen zusammenwirkenden Stellelementen (37, 52) verbunden ist.
1. Window or casement door having a casement (19) which is mounted such that it can be
pivoted from a closed position into an open position, having a fixed frame part, having
a pane-containing pane part (22) for the casement (19), and having locking means for
connecting the casement (19) in a form-fitting manner to the fixed frame part in the
closed position, members (23) of the fixed frame part and of the casement (19) forming
a common frame in the closed position, characterized in that, in the closed position, the pane part (22) connects pivotable members (20) of the
casement (19) in a form-fitting manner to members (23) of the fixed frame part, and
in that one of the members (23) of the fixed frame part has at least one moveable portion
(26), and in that the moveable portion (26) can be moved from a position in which the pane part (22)
is secured in a form-fitting manner in the closed position into a position in which
the form fit with the pane part (22) can be released.
2. Window or casement door having a casement which is mounted such that it can be pivoted
from a closed position into an open position, having a fixed frame part, having a
pane-containing pane part (5, 13, 28) for the casement, and having locking means for
connecting the casement in a form-fitting manner to the fixed frame part in the closed
position, members (1, 9, 31) of the fixed frame part and of the casement (2, 10, 27)
forming a common frame in the closed position, characterized in that, in the closed position, the pane part (5, 13, 28) connects pivotable members (3,
11, 29, 30) of the casement (2, 10, 27) in a form-fitting manner to the members (1,
9, 31) of the fixed frame part, and in that the members (1, 9, 31) of the fixed frame part and the pivotable members (3, 11,
29, 30) have guides (7, 8, 16, 17) for the pane part (5, 13, 28), and in that, for movement into the open position, the pane part (5, 13, 28) can be moved out
of the guides (7, 8, 16, 17) of the members (1, 9, 31) of the fixed frame part.
3. Window or casement door according to Claim 1 or 2, characterized in that the pane part (5, 13, 22, 28) can be moved in its own plane from the closed position
into a ventilating position.
4. Window or casement door according to Claim 3, characterized in that, in the ventilating position, the pane part (5, 13, 22, 28) connects the pivotable
members (3, 11, 20, 29, 30) in a form-fitting manner to the fixed members (1, 9, 23,
31).
5. Window or casement door according to Claim 1, characterized in that the moveable portion (26) of the member (23) of the fixed frame part is connected
to a fixed portion (25) via a hinge (24).
6. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that the bottom member (3, 11, 20, 29) is connected to the mountings (4, 12) of the casement
(2, 10, 19, 27).
7. Window or casement door according to Claim 1 or 2, characterized in that the pivotable members (11, 20, 29, 30) engage in a U-shaped manner around the pane
part (13, 23, 28), and in that a mounting (4, 12) of the casement (10, 19, 27) is arranged on the base of the U.
8. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that in each case two members (3, 29) arranged at right angles to one another are retained
in a fixed and pivotable manner, and in that the pane part (5, 28), for movement into the ventilating position, can be displaced
away from one of the rest of the members (1, 30, 31) and, for movement into the open
position, can be displaced away from the other of the rest of the members (1, 30,
31).
9. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that, in a ventilating position, one of the pivotable members (30) is retained on the
fixed frame part and is separate from the pane part (28) and the other members (29,
31) can be moved into a tilting position of the pane part (28).
10. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that the two pivotable members (29), which are arranged at right angles to one another,
have a tilt bearing, in that the member (31) of the fixed frame part, this member being located opposite the mounting
of the pivotable members (29), has a tilt bearing (34) which interacts with the tilt
bearing of the pivotable members (29), and in that, in the ventilating position, the pane part (35) has a form fit between the pivotable
members (29) and the member (31) with the tilt bearing (34).
11. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that, in the open position of the casement (27), the member (30), which is fixed in the
tilting position, is connected to the pivotable members (29).
12. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that two pivotable members (29), which are arranged at right angles to one another, have
a common pivot/tilt bearing (32) in their corner region, and the other members (30,
31) have tilt bearings (34) and pivot bearings (33) interacting with the pivot/tilt
bearing (32).
13. Window or casement door according to Claim 1 or 2, characterized in that the pane part (13, 22) can be moved rectilinearly in a single direction, the pane
(14) of the pane part (13, 22), in a central position, being spaced apart from one
of the members (9, 20).
14. Window or casement door according to Claim 2, characterized in that, in order to release the form fit with the fixed members (1, 31), the pane part (5,
28) can be moved in a direction other than the direction in which it moves into the
ventilating position.
15. Window or casement door according to Claim 1 or 2, characterized in that, in order to produce the form fit with the outer periphery of the pane (6, 14), the
pane part (5, 13, 22, 28) penetrates into correspondingly configured guides (7, 8,
16, 17, 21) of the members (1, 3, 9, 11, 20, 23, 29, 30, 31).
16. Window or casement door according to Claim 1 or 2, characterized in that the members (9) of the fixed frame part have cutouts (18) for accommodating correspondingly
configured retaining parts (15) arranged in radially outer regions of the pane part
(13).
17. Window or casement door according to Claim 16, characterized in that the cutouts (18) are oriented transversely to the pivoting direction of the pane
part (13).
18. Window or casement door according to Claim 1 or 2, characterized in that the pane part (5, 13, 22, 28, 35, 44) has a periphery which is made of metal or plastic
and forms a surround for the outer periphery of the pane (6, 14).
19. Window or casement door according to Claim 16, characterized in that the pane part (5, 13, 22, 28) is inserted in a releasable manner into the guides
(8, 17, 21) or cutouts (18) of the pivotable members (3, 11, 20).
20. Window or casement door according to Claim 16, characterized in that the cutouts (18) are configured as grooves and the retaining parts (15) are configured
as the outer periphery of the pane of the pane part.
21. Window or casement door according to Claim 16, characterized in that the retaining parts (45) are designed as bolts (48) arranged on the outer periphery
of the pane.
22. Window or casement door according to Claim 16, characterized in that moveable adjusting elements (37, 52) which interact with the retaining parts (38,
45, 46) of the pane part (35, 44) are arranged on one of the members.
23. Window or casement door according to Claim 22, characterized in that the adjusting elements (37, 52) have guide components (40, 49) with a guide portion
(39, 50).
24. Window or casement door according to Claim 23, characterized in that the guide components (40, 49) are configured for supporting the pane part (35, 44).
25. Window or casement door according to Claim 22, characterized in that the retaining parts (38, 45, 46) have sliding elements or rolling elements (41, 47).
26. Window or casement door according to Claim 23, characterized in that guides are arranged in grooves of the guide components, and the retaining parts have
sliding blocks penetrating into the grooves.
27. Window or casement door according to Claim 23, characterized in that an electromotive drive (36, 43) is configured for moving the guide components (40)
and/or adjusting elements (52) interacting with the retaining parts (45).
28. Window or casement door according to Claim 27, characterized in that the drive (36, 43) has a threaded rod (42, 51).
29. Window or casement door according to Claim 28, characterized in that the threaded rod (42) has a left-handed thread on one side of the electromotive drive
(36) and a right-handed thread on its other side, in that in each case one guide component (40) is arranged on both sides of the drive (36),
and in that the guide portions (39) of the guide components (40) are arranged in opposite directions
to one another.
30. Window or casement door according to Claim 23, characterized in that a manually moveable connecting rod is connected to the guide components (40, 49)
and/or adjusting elements (37, 52) interacting with the retaining parts.
1. Fenêtre ou porte-fenêtre comportant un battant (19) logé de manière pivotante passant
d'une position fermée à une position ouverte, constituée d' une partie fixe de châssis
avec, sur le battant (19), une partie vitrée (22) présentant une vitre, et des moyens
de verrouillage afin de réaliser une jonction mécanique du battant (19) avec la partie
fixe du châssis en position fermée, des montants (23) de la partie fixe du châssis
et du battant (19) formant, en position fermée, un châssis commun caractérisé par le fait qu'en position fermée, la partie vitrée (22) assure la jonction mécanique des montants
(20) pivotants du battant (19) avec les montants (23) de la partie fixe du châssis
et que l'un des montants (23) de la partie fixe du châssis présente au moins un tronçon
(26) mobile et que ledit tronçon (26) mobile peut passer d'une position maintenant
mécaniquement la partie vitrée (22) en position fermée à une position qui lève le
blocage mécanique avec la partie vitrée (22).
2. Fenêtre ou porte-fenêtre comportant un battant logé de manière pivotante passant d'une
position fermée à une position ouverte, constituée d'une partie fixe de châssis avec,
sur le battant, une partie vitrée (5, 13, 28) présentant une vitre, et des moyens
de verrouillage afin de réaliser une jonction mécanique du battant (19) avec la partie
fixe du châssis en position fermée, des montants (1, 9, 31) de la partie fixe du châssis
et du battant (2, 10, 27) formant, en position fermée, un châssis commun caractérisé par le fait qu'en position fermée, la partie vitrée (5, 13, 28) assure la jonction mécanique des
montants (3, 11, 29, 30) pivotants du battant (2, 10, 27) avec les montants (1, 9,
31) de la partie fixe du châssis et que les montants (3, 11, 29, 30) pivotants présentent
des guidages (7, 8, 16, 17) pour la partie vitrée (5, 13, 28) et que la partie vitrée
(5, 13, 28) peut sortir, afin de prendre sa position ouverte, des guidages (7, 8,
16, 17) des montants (1, 9, 31) de la partie fixe du châssis.
3. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la partie vitrée (5, 13, 22, 28) peut passer, en restant sur son plan, d'une position
fermée à une position d'aération.
4. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 3, caractérisée par le fait qu'en position d'aération, la partie vitrée (5, 13, 22, 28) assure une jonction mécanique
des montants (3, 11, 20, 29, 30) pivotants avec les montants fixes (1, 9, 23, 31).
5. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le tronçon (26) mobile du montant (23) de la partie fixe du châssis est relié par
une charnière (24) avec le tronçon (25) fixe.
6. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le montant inférieur (3, 11, 20, 29) est relié aux paliers (4, 12) du battant (2,
10, 19, 27).
7. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que les montants (11, 20, 29, 30) pivotants entourent la partie vitrée (13, 22, 28) à
la manière d'un U, et qu'un palier (4, 12) du battant (10, 19, 27) est placé à la
base du U.
8. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait que deux montants (3, 29) disposés perpendiculairement l'un par rapport à l'autre sont
maintenus de manière fixe et pivotante et que la partie vitrée (5, 28) peut être décalée,
afin de la placer en position d'aération, en s'écartant de l'un de ces montants (1,
30, 31) parmi les montants restants et que, pour la placer en position ouverte, elle
peut être décalée, en s'écartant de l'autre montant parmi les montants (1, 30, 31)
restants.
9. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait qu'en position d'aération, l'un des montants (30) pivotants est maintenu sur la partie
fixe du châssis et qu'il est séparé de la partie vitrée (28) et que les autres montants
(29, 31) peuvent être mis dans une position de basculement en imposte de la partie
vitrée (28).
10. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait que les deux montants (29) pivotants disposés perpendiculairement l'un par rapport à
l'autre présentent un palier à imposte et que le montant (31) de la partie fixe du
châssis, opposé à la fixation des montants (29) pivotants présentent un palier à imposte
(34) agissant conjointement avec le palier à imposte des montants pivotants (29) et
qu'en position d'aération la partie vitrée (35) présente un blocage mécanique entre
les montants (29) pivotants et le montant (34) présentant le palier à imposte (34).
11. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait qu'en position ouverte du battant ( 27) le montant (30) fixe en position oscillante est
relié avec les montants (29) pivotants.
12. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait que deux montants (29) pivotants disposés perpendiculairement l'un par rapport à l'autre
présentent dans leur zone d'angle un palier commun rotation et de basculement en imposte
(32) et que les autres montants (30, 31) présentent des paliers de rotation (33) et
des paliers de basculement en imposte (34) qui agissent conjointement avec le palier
de rotation et de basculement en imposte (32).
13. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1 ou 2 caractérisée par le fait que la partie vitrée (13, 22) peut être déplacée de manière rectiligne dans une seule
direction, le vitrage (14) de la partie vitrée (13, 22) présentant, en position intermédiaire,
un intervalle par rapport à l'un des montants (9, 20).
14. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 2, caractérisée par le fait que la partie vitrée (5, 28) peut être déplacée dans un sens divergeant du sens de son
mouvement en position d'aération afin de désolidariser la jonction mécanique avec
les montants (1, 31) fixes.
15. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la pièce vitrée (5, 13, 22, 28) pénètre, afin de former une jonction mécanique avec
le bord périphérique du vitrage (6, 14), dans des guidages (7, 8, 16, 17, 21) conformés
de manière correspondante, des montants (1, 3, 9, 11, 20, 23, 29, 30, 31).
16. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que les montants (9) de la partie fixe du châssis présentent des évidements (18) conformés
de manière correspondante, destinés à loger des pièces de maintien (15) disposées
sur les zones radiales extérieures de la partie vitrée (13).
17. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 16, caractérisée par le fait que les évidements (18) sont disposés perpendiculairement au sens de pivotement de la
partie vitrée (13).
18. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que la partie vitrée (5, 13, 22, 28, 35, 44) présente un bord en métal ou en caoutchouc
formant un sertissage du bord extérieur de la vitre (6, 14).
19. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 16, caractérisée par le fait que la porte vitrée (5, 13, 22, 28) est insérée, de manière à pouvoir être désolidarisée,
dans les guidages (8, 17, 21) ou évidements (18) des montants pivotants (3, 11, 20).
20. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 16, caractérisée par le fait que les évidements (18) sont conformés en tant que rainures, et que les pièces de maintien
(15) sont conformées en tant que bords extérieurs du vitrage de la partie vitrée.
21. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 16, caractérisée par le fait que les pièces de maintien (45) sont conformées en tant qu'axes (48) disposés sur le
bord extérieur du vitrage.
22. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 16, caractérisée par le fait que des éléments de positionnement (37, 52) mobiles et agissant conjointement avec les
pièces de maintien (38, 45, 46) de la partie vitrée (35, 44) sont disposés sur l'un
des montants.
23. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 22, caractérisée par le fait que les éléments de positionnement (37, 52) présentent des pièces de guidage (40, 49)
avec un tronçon de guidage (39, 50).
24. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 23, caractérisée par le fait que les pièces de guidage (40, 49) sont conformées pour permettre l'appui de la pièce
vitrée (35, 44).
25. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 22, caractérisée par le fait que les pièces de maintien (38, 45, 46) présentent des éléments de glissement ou des
éléments à rouleaux (41, 47).
26. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 23, caractérisée par le fait que des guidages sont disposés dans les rainures des pièces de guidage et que les pièces
de maintien présentent des glisseurs pénétrant dans les rainures.
27. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 23, caractérisée par le fait qu'un entraînement (36, 43) par électromoteur est conçu pour déplacer les pièces de guidage
(40) et/ou les éléments de positionnement (52) agissant conjointement avec les pièces
de maintien (45).
28. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 27, caractérisée par le fait que l'entraînement (36, 43) présente une tige filetée (42, 51).
29. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 28, caractérisée par le fait que la tige filetée (42) présente d'un côté de l'entraînement (36) par électromoteur
un filetage à gauche et de l'autre côté un filetage à droite, que, sur les deux côtés
de l'entraînement (36), est placée une pièce de guidage (10) et que les tronçons de
guidage (39) des pièces de guidage (40) sont disposés de manière opposée l'un par
rapport à l'autre.
30. Fenêtre ou porte-fenêtre selon la revendication 23, caractérisée par le fait qu'une bielle pouvant être déplacée manuellement est reliée aux pièces de guidage (40,
49) et/ou aux éléments de positionnement (37, 52) agissant conjointement avec les
pièces de maintien.