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(11) |
EP 1 286 779 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.2009 Patentblatt 2009/27 |
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Anmeldetag: 25.05.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/006020 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/094023 (13.12.2001 Gazette 2001/50) |
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| (54) |
ELEKTROSTATISCHER STAUBABSCHEIDER
ELECTROSTATIC DUST SEPARATOR
DEPOUSSIEREUR ELECTROSTATIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
06.06.2000 AT 9902000
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2003 Patentblatt 2003/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co |
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4031 Linz (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Gittler, Philipp
4060 Leonding (AT)
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| (74) |
Vertreter: Maier, Daniel Oliver et al |
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Siemens AG
CT IP Com E
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 252 371 GB-A- 755 757
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DE-C- 520 710
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Elektrostatischen Staubabscheider für horizontalen Gasdurchgang,
mit einem zu einer zentralen Gehäuseachse im wesentlichen rotationssymmetrischen Gehäuse.
[0002] Solche Elektrofilter sind aus dem Stand der Technik bekannt und weisen üblicherweise
vertikale plattenförmige Niederschlagselektroden auf, die in äquidistanten Abständen
parallel zur Hauptachse des Gehäuses angeordnet sind. Die Niederschlagselektroden
sind dabei in äquidistanten Abständen parallel zur Hauptachse des Gehäuses angeordnet,
die sich entsprechend der jeweiligen Kreissehnenlänge im wesentlichen über die gesamte
verfügbare Höhe erstreckt. Zwischen den Niederschlagselektroden sind in Rahmen gespannte
Sprühelektroden vorgesehen. Zusätzlich kann, um abgeschiedenen Staub von der Gehäuseinnenwand
zu entfernen, Kratzeinrichtungen vorgesehen sein, beispielsweise um die Gehäuseachse
über den unteren, mit Staubaustragsöffnungen versehenen Bereich der Gehäusewandung,
schwenkbare Kratzeinrichtungen.
[0003] Ein derartiger Staubabscheider ist aus der
EP 0 252 371 A1 bekannt. Dieser Staubabscheider weist einen Eingangs- und Ausgangsstutzen auf, die
jeweils von 3 unterschiedlichen konischen Abschnitten gebildet werden, wobei die konischen
Abschnitte in bestimmten Größen- und Höhenverhältnissen zum Gehäusedurchmesser des
Staubabscheiders stehen. In dem mittleren konischen Abschnitt sind drei Gasverteilungslochbleche
angeordnet.
[0004] Staubabscheider dieser Bauart werden zur trockenen Entstaubung industrieller Nutz-
und Abgase eingesetzt, insbesondere wenn es sich um dauernd oder zeitweise explosive
Gasgemische handelt. So werden beispielsweise Gichtgase aus Hochöfen, die mit einem
Überdruck von 1,5 bis 2,5 bar arbeiten, auf diese Weise entstaubt, um sie ohne Erosionsgefahr
zur Energierückgewinnung in Turbinen auf 40 bis 80 mbar entspannen zu können, wobei
zuvor der Staubgehalt auf 5 bis 20 mg/m
3 reduziert werden muss. Im Hinblick auf ein möglichst hohes ausnutzbares Druckgefälle,
kommen hierfür nur Elektrofilter mit einem Druckverlust von 1 bis 2 mbar in Betracht,
denn in der Abscheideleistung gleichwertige Hochleistungswäscher weisen einen Druckverlust
von 200 bis 400 mbar auf.
[0005] Ein weiteres Anwendungsgebiet für derartige Staubabscheider sind Kohlemahlanlagen,
deren Abgase wegen des Kohlestaubgehalts in bestimmten Grenzen explosiv sind. Unkontrollierte
Änderungen der Gaszusammensetzung durch Aufwirbelung von Kohlestaubablagerungen oder
durch Einbruch von Falschluft, müssen hier auf jeden Fall vermieden werden.
[0006] Besonders kritisch ist auch die Entstaubung von Abgasen aus Stahlkonvertern, weil
der Staubabscheider wegen der diskontinuierlichen Betriebsweise abwechselnd von brennbaren
Gasen und von lediglich nur leicht mit Staub und Gasen vermischter Umgebungsluft durchströmt
wird. Die brennbaren Gase werden nach der Entstaubung in Behältern gesammelt oder
in Gasversorgungssysteme eingespeist, während die intermittierend ausserhalb der eigentlichen
Blasphasen des Konverters anfallenden Gase nach der Entstaubung über einen Kamin in
die Atmosphäre abgegeben werden. Dazu dient eine Umschaltvorrichtung stromab vom Staubabscheider,
die zeitlich bzw. in Abhängigkeit von der Gaszusammensetzung gesteuert wird. Von dieser
Umschalteinrichtung, vom Konverter und auch durch Verpuffungen stromauf vom Staubabscheider,
können Druckstösse im Gasstrom initiert werden, durch die Staubansammlungen im Staubabscheider
oder im stromauf gelegenen Kanalsystem abgelöst und in dem Gasstrom verwirbelt werden
können. Solche "Staubstösse" beeinträchtigen einerseits die Abscheideleistung des
Staubabscheiders und sind andererseits mit einer erhöhten Verpuffungsgefahr verbunden.
[0007] Aufgrund der heutigen immer strengeren Umweltgesetzgebung ist es allerdings nicht
mehr ausreichend, Staubabscheider einzusetzen, bei denen lediglich die Gefahr von
Staubstößen und Verpuffungen minimiert ist. Mit einschlägigen, aus dem Stand der Technik,
insbesondere aus der
EP 0 252 371 A1 bekannten Elektrofiltern ist es kaum mehr möglich, die heutigen gesetzlichen Auflagen
bezüglich des Staubgehaltes des Reingases zu erfüllen. Ein weiterer Nachteil des aus
der
EP 0 252 371 A1 bekannten Elektrofilters besteht darin, dass die drei konischen Abschnitte des Ein-
und Ausgangsstzutzens technisch schwierig und aufwändig zu realisieren sind.
[0008] Es ist daher die Aufgabe der gegenständlichen Erfindung, einen elektrostatischen
Staubabscheider vorzuschlagen, welcher eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte
Abscheideeffizienz aufweist und kostengünstiger herzustellen ist, wobei aber die aus
dem Stand der Technik bekannte geringe Neigung zu Verpuffungen aufrechterhalten bleiben
soll.
[0009] Diese Aufgabe wird nun erfindungsgemäß durch die Kombination der folgenden Merkmale
gelöst: dass der elektrostatische Staubabscheider mit einem sich in einem einzigen
konischen Abschnitt bis auf 80 bis 95% des Gehäusedurchmessers erweiternden Eingangsstutzen
versehen ist, wobei die verbleibende Erweiterung von 5 bis 20% des Gehäusedurchmessers
in Form einer Stufe ausgeführt ist, welche im wesentlichen senkrecht und radialsymmetrisch
zur Gehäuseachse ausgeführt ist, mit zumindest zwei in dem konischen Abschnitt angeordneten
Gasverteilungslochblechen, welche im wesentlichen senkrecht zur Gehäuseachse angeordnet
sind.
[0010] Überraschenderweise gelingt es durch diese Merkmalskombination, dass der Elektrofilter
auch weiterhin nicht zu Verpuffungen neigt, dass aber die Abscheideeffizienz gegenüber
dem aus dem Stand der Technik bekannten Staubabscheider erhöht ist. Die Erhöhung der
Abscheideeffizienz beruht dabei auf einem über den Querschnitt des Stuababscheiders
weitgehend vergleichmäßigten Gasgeschwindigkeitsprofil, wodurch die Verweilzeitverteilung
ebenfalls vergleichmäßigt ist. Während diese Faktoren den laufenden Betrieb des Elektrofilters
beeinflussen, ist aufgrund des einfachen Aufbaus des erfindungsgemäßen Staubabscheiders
mit nur einem einzigen Konus und einer Stufe eine einfachere und kostengünstigere
Herstellung möglich. Es ist weiterhin auch möglich, bestehende Staubabscheider rasch
und wenig kostenintensiv in erfindungsgemäße Staubabscheider umzurüsten.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform, welche zur weiteren Optimierung der Gasgeschwindigkeitsverteilung
beiträgt, ist zwischen dem konischen Abschnitt und der stufenförmigen Erweiterung
ein zylindrischer Abschnitt vorgesehen, wobei die Höhe (h
1) des zylindrischen Abschnittes 5 bis 15 %, bevorzugterweise etwa 10 % des Gehäusedurchmessers
D beträgt.
[0012] Um eine optimale Gasverteilung zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, dass die Höhe
h2 des konischen Abschnittes in einem bestimmten Größenverhältnis zum Gehäusedurchmesser
steht. Als besonders vorteilhaft hat sich dabei eine Höhe h
2 des konischen Abschnittes von 20 bis 40 % des Gehäusedurchmessers erwiesen.
[0013] Es hat sich weiters als vorteilhaft erwiesen, wenn zumindest drei, bevorzugterweise
genau drei Gasverteilungslochbleche in dem konischen Abschnitt des Eingangsstutzens
vorgesehen sind, wobei die Gasdurchlässigkeit der Gasverteilungslochbleche in Gasströmungsrichtung
von 51 - 47 % auf 48 - 44% und dann auf 45 - 41 % zu/ab-nimmt.
[0014] Zusätzlich gehorchen die Postionen
x1 bis
x3 der Gasverteilungslochbleche der nachstehenden Beziehung, wobei
x1 bis
x3 entlang der Gehäuseachse gemessen wird, und zwar von der Querschnittsebene des stufenförmigen
Rücksprungs also vom Übergang Stufe/Konus bzw. Stufe/zylindrischer Abschnitt, entgegen
der Gasströmungsrichtung:

wobei

bedeutet.
[0015] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform schließt gasausgangsseitig des
Gehäuses eine stufenförmige Verjüngung auf 80 bis 95% des Gehäusedurchmessers an,
welche Verjüngung im wesentlichen senkrecht und radialsymmetrisch zur Gehäuseachse
ausgeführt ist.
[0016] Es ist weiters zweckmäßig, wenn an die stufenförmige Verjüngung ein sich in einem
einzigen Abschnitt konisch verjüngender Abschnitt anschließt, mit zumindest einem
in dem konischen Abschnitt angeordneten Gasverteilungslochblech, welche im wesentlichen
senkrecht zur Gehäuseachse angeordnet sind und wobei die Höhe (
h4) des konischen Abschnitts 20 bis 40% des Gehäusedurchmessers D beträgt.
[0017] Konischer Abschnitt und stufenförmige Verjüngung bilden dabei zusammen einen Ausgangsstutzen
des erfindungsgemäßen Staubabscheiders.
[0018] Vorteilhaft ist dabei zwischen stufenförmiger Verjüngung und Ausgangsstutzen ein
zylindrischer Abschnitt angeordnet ist, wobei die Höhe (
h3) des zylindrischen Abschnittes 5 bis 15 % des Gehäusedurchmessers D beträgt.
[0019] Bevorzugterweise sind drei Gasverteilungslochbleche im konischen Abschnitt des Ausgangsstutzens
vorgesehen, wobei die Gasdurchlässigkeit der Gasverteilungslochbleche in Gasströmungsrichtung
von 41 - 45 % auf 44 - 48 % und dann auf 47 51 % zu/ab-nimmt.
[0020] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Staubabscheiders sind
Eingangs- und Ausgangsstutzen gleich, aber spiegelverkehrt symmetrisch ausgeführt.
[0021] Besonders bevorzugt sind dabei für Ein- und Ausgangsstutzen jeweils der zwischen
konischem Abschnitt und sprungförmiger Erweiterung angeordnete zylindrische Abschnitt
und jeweils drei iim jeweiligen konischen Teil angeordnete Gasverteilungslochbleche.
[0022] Die Tatsache an sich, Ein- und Ausgangsstutzen gleichartig und spiegelverkehrt auszuführen
ist zwar aus dem Stand der Technik bekannt, nicht aber die erfindungsgemäße Kombination
von Konus, sprungförmiger Erweiterung und Gasverteilungslochblechen.
[0023] Während bisher die Abscheideleistung eines Elektrofilters auf der letzten Wegstrecke
vor dem Ausgangsstutzen stark abnimmt, gelingt durch die erfindungsgemäße Ausführung
des Ausgangsstutzens auch in diesem Bereich eine über den Querschnitt vergleichmäßigte
Gasgeschwindigkeitsverteilung und damit eine über die gesamte Länge des Staubabscheiders
konstante Abscheideleistung.
[0024] Nachfolgend wird der erfindungsgemäße Staubabscheider anhand der in den Zeichnungen
Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1: Eingangsstutzen mit Gasverteilungslochblechen
Fig. 2: erfindungsgemäßer Staubabscheider
[0025] In Fig. 1 ist schematisch ein Eingangsstutzen 1 für einen erfindungsgemäßen Staubabscheider
mit einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse 2 und einer zentralen Gehäuseachse
3 dargestellt. Der Eingangsstutzen 1 erweitert sich in einem einzigen konischen Abschnitt
10 auf etwa 90% des Durchmessers D des Gehäuses 2 des Staubabscheiders und die Höhe
h2 des konischen Abschnittes 10 beträgt etwa 35 % des Gehäusedurchmessers D. An den
konischen Abschnitt 10 schließt ein zylindrischer Abschnitt 4 an, dessen Höhe
h1 etwa 5 % des Gehäusedurchmessers D beträgt. Die restlichen 10 % der Durchmessererweiterung
auf den Gehäusedurchmesser D sind in Form eines stufenförmigen, radialsymmetrischen
Rücksprungs 5 ausgebildet. In dem konischen Abschnitt 10 sind Gasverteilungslochbleche
6,6',6" in den Abständen
x1 bis
x3 angeordnet, wobei die Abstände
x1 bis
x3 von der Ebene des stufenförmigen Rücksprungs 5 gemessen werden. Mit dem Pfeil 7 ist
die Gasströmungsrichtung angedeutet.
[0026] In Fig 2 ist schematisch ein erfindungsgemäßer Staubabscheider 8 mit einem Eingangsstutzen
1, einem Gehäuse 2 und einem Ausgangsstutzen 9 dargestellt, wobei der Pfeil 7 wiederum
die Gasströmungsrichtung verdeutlicht.
[0027] Die in dem Gehäuse 2 vorhandenen Einbauten, wie Niederschlags- und Sprühelektroden,
Kratzeinrichtungen, etc., sind - weil erfindungsunwesentlich - zeichnerisch nicht
dargestellt.
[0028] Der Eingangsstutzen 1 und der Ausgangsstutzen 9 sind in Fig. 2 identisch aufgebaut,
so dass
h1 =
h3 und
h2 =
h4. Weiters sind auch die jeweiligen Abmessungen x
1 bis x
3 des Ein- und Ausgangsstutzens gleich groß.
1. Elektrostatischer Staubabscheider (8) für horizontalen Gasdurchgang, mit einem zu
einer zentralen Gehäuseachse (3) im wesentlichen rotationssymmetrischen Gehäuse (2)
mit konusförmigem Eingangsstutzen (1) und mit zumindest zwei in dem Eingangsstutzen (1) angeordneten Gasverteilungslochblechen (6,6', 6"),
welche im wesentlichen senkrecht zur Gehäuseachse (3) angeordnet sind, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale : mit
einem sich in einem einzigen konischen Abschnitt (10) bis auf 80 bis 95% des Gehäusedurchmessers
(D) erweiternden Eingangsstutzen (1), wobei die
verbleibende Erweiterung von 5 bis 20% des Gehäusedurchmessers (D) in Form einer Stufe
(5) ausgeführt ist, welche im wesentlichen senkrecht und radialsymmetrisch zur Gehäuseachse
(3) ausgeführt ist,.
2. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem konischen Abschnitt (10) und der stufenförmigen Erweiterung (5) ein
zylindrischer Abschnitt (4) vorgesehen ist.
3. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h1) des zylindrischen Abschnittes (4) 5 bis 15 %, bevorzugterweise etwa 10% des Gehäusedurchmessers
(D) beträgt.
4. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h2) des konischen Abschnittes (10) 20 bis 40 % des Gehäusedurchmessers (D) beträgt.
5. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei Gasverteilungslochbleche (6,6', 6") in dem konischen Abschnitt (10)
vorgesehen sind.
6. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass drei Gasverteilungslochbleche (6,6', 6") im konischen Abschnitt (10) des Eingangsstutzens
(1) vorgesehen sind, wobei die Gasdurchlässigkeit der Gasverteilungslochbleche (6,6',
6") in Gasströmungsrichtung (7) von 51-47% auf 48-44% und dann auf 45-41 % zu/abnehmend
ausgeführt ist.
7. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass gasausgangsseitig des Gehäuses (2) eine stufenförmige Verjüngung des Gehäuses (2)
auf 80 bis 95% des Gehäusedurchmessers anschliesst, welche Verjüngung im wesentlichen
senkrecht und radialsymmetrisch zur Gehäuseachse (3) ausgeführt ist.
8. Elektrostatischer Staubabscheider(8) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an die stufenförmige Verjüngung ein sich in einem einzigen Abschnitt konisch verjüngender
Abschnitt anschliesst, mit zumindest zwei in dem konischen Abschnitt angeordneten
Gasverteilungslochblechen, welche im wesentlichen senkrecht zur Gehäuseachse angeordnet
sind und wobei die Höhe(h4) des konischen Abschnittes 20 bis 40 % des Gehäusedurchmessers D beträgt.
9. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen stufenförmiger Verjüngung und Ausgangsstutzen ein zylindrischer Abschnitt
angeordnet ist, wobei die Höhe (h3) des zylindrischen Abschnittes 5 bis 15 % des Gehäusedurchmessers D beträgt.
10. Elektrostatischer Staubabscheider (8) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass drei Gasverteilungslochbleche im konischen Abschnitt des Ausgangsstutzens vorgesehen
sind, wobei die Gasdurchlässigkeit der Gasverteilungslochbleche in Gasströmungsrichtung
von 41-45 % auf 44-48 % und dann auf 47-51 % zu/abnehmend ausgeführt ist.
1. Electrostatic dust separator (8) for horizontal gas throughflow, with a housing (2)
having a conical tubular inlet port (1) which is substantially rotationally symmetrical
in relation to a central housing axis (3) and with at least two perforated gas-distributing
plates (6, 6', 6") arranged in the tubular inlet port (1) and substantially perpendicularly
in relation to the housing axis (3), characterized by the combination of the following features: with a tubular inlet port (1) flaring
in a single conical section (10) up to 80 to 95% of the housing diameter (D), the
remaining widening of 5 to 20% of the housing diameter (D) taking the form of a step
(5) which is configured substantially perpendicularly and radially symmetrically in
relation to the housing axis (3).
2. Electrostatic dust separator (8) according to Claim 1, characterized in that a cylindrical section (4) is provided between the conical section (10) and the step-shaped
widening (5).
3. Electrostatic dust separator (8) according to Claim 2, characterized in that the height (h1) of the cylindrical section (4) is 5 to 15%, preferably approximately 10%, of the
housing diameter (D).
4. Electrostatic dust separator (8) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the height (h2) of the conical section (10) is 20 to 40% of the housing diameter (D).
5. Electrostatic dust separator (8) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least three perforated gas-distributing plates (6, 6' 6'') are provided in the
conical section (10).
6. Electrostatic dust separator (8) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that three perforated gas-distributing plates (6, 6' 6'') are provided in the conical
section (10) of the tubular inlet port (1), the gas permeability of the perforated
gas-distributing plates (6, 6' 6") being configured to increase/decrease in the direction
of gas flow (7) from 51 - 47% to 48 -44% and then to 45 - 41%.
7. Electrostatic dust separator (8) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that there follows on the gas outlet side of the housing (2) a step-shaped narrowing of
the housing (2) to 80 to 95% of the housing diameter, which narrowing is configured
substantially perpendicularly and radially symmetrically in relation to the housing
axis (3).
8. Electrostatic dust separator (8) according to Claim 7, characterized in that the step-shaped narrowing is followed by a section tapering conically in a single
section, with at least two perforated gas-distributing plates arranged in the conical
section and substantially perpendicularly in relation to the housing axis, and the
height (h4) of the conical section being 20 to 40% of the housing diameter D.
9. Electrostatic dust separator (8) according to Claim 8, characterized in that a cylindrical section is arranged between the step-shaped narrowing and the tubular
outlet port, the height (h3) of the cylindrical section being 5 to 15% of the housing diameter D.
10. Electrostatic dust separator (8) according to one of Claims 7 to 9, characterized in that three perforated gas-distributing plates are provided in the conical section of the
tubular outlet port, the gas permeability of the perforated gas-distributing plates
being configured to increase/decrease in the direction of gas flow from 41 - 45% to
44 - 48% and then to 47 - 51%.
1. Dépoussiéreur électrostatique (8) pour passage de gaz horizontal, avec un boîtier
(2) présentant essentiellement la symétrie de révolution par rapport à un axe central
(3) du boîtier et comportant un tuyau d'entrée (1) de forme conique, et avec au moins
deux tôles perforées de distribution du gaz (6, 6', 6") disposées dans le tuyau d'entrée
(1), qui sont essentiellement perpendiculaires à l'axe (3) du boîtier, caractérisé par la combinaison des caractéristiques suivantes: avec un tuyau d'entrée (1) s'évasant
en une seule section conique (10) jusque 80 à 95 % du diamètre de boîtier (D), dans
lequel le reste de l'élargissement de 5 à 20 % du diamètre de boîtier (D) est réalisé
sous la forme d'un épaulement (5), qui est essentiellement perpendiculaire et radialement
symétrique à l'axe (3) du boîtier.
2. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu une section cylindrique (4) entre la section conique (10) et l'élargissement
en forme d'épaulement (5).
3. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la hauteur (h1) de la section cylindrique (4) vaut 5 à 15 %, de préférence environ 10 %, du diamètre
de boîtier (D).
4. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la hauteur (h2) de la section conique (10) vaut 20 à 40 % du diamètre de boîtier (D).
5. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins trois tôles perforées de distribution du gaz (6, 6', 6") dans
la section conique (10).
6. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce qu'il est prévu au moins trois tôles perforées de distribution du gaz (6, 6', 6") dans
la section conique (10) du tuyau d'entrée (1), dans lequel la perméabilité au gaz
des tôles perforées de distribution du gaz (6, 6', 6") dans la direction d'écoulement
du gaz (7) est réalisée de façon croissante/décroissante de 51-47 % à 48-44 % et ensuite
à 45-41 %.
7. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'un rétrécissement en forme d'épaulement du boîtier (2) jusque 80 à 95 % du diamètre
de boîtier (D) se raccorde au côté de sortie des gaz du boîtier (2), rétrécissement
qui est essentiellement perpendiculaire et radialement symétrique à l'axe (3) du boîtier.
8. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une section de rétrécissement de forme conique se raccorde en une seule section au
rétrécissement en forme d'épaulement, avec au moins deux tôles perforées de distribution
du gaz disposées dans la section conique, qui sont disposées essentiellement perpendiculairement
à l'axe du boîtier et dans lequel la hauteur (h4) de la section conique vaut 20 à 40 % du diamètre de boîtier (D).
9. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une section cylindrique est disposée entre le rétrécissement en forme d'épaulement
et un tuyau de sortie, dans lequel la hauteur (h3) de la section cylindrique vaut 5 à 15 % du diamètre de boîtier (D).
10. Dépoussiéreur électrostatique (8) selon l'une quelconque des revendications 7 à 9,
caractérisé en ce qu'il est prévu trois tôles perforées de distribution du gaz dans la section conique
du tuyau de sortie, dans lequel la perméabilité au gaz des tôles perforées de distribution
du gaz dans la direction d'écoulement du gaz est réalisée de façon croissante/décroissante
de 41-45 % à 44-48 % et ensuite à 47-51 %.


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