| (19) |
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(11) |
EP 1 286 791 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.10.2004 Patentblatt 2004/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.03.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B07C 1/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/000874 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/068274 (20.09.2001 Gazette 2001/38) |
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| (54) |
VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM ERZEUGEN UND VERTEILEN VON FLACHEN SENDUNGEN FÜR MASSENPOST
METHOD AND DEVICE FOR THE CREATION AND DISTRIBUTION OF FLAT MAILINGS FOR CIRCULAR
POSTING
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR GENERER ET DISTRIBUER DES ENVOIS PLATS EN MASSE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
| (30) |
Priorität: |
14.03.2000 DE 10012236
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2003 Patentblatt 2003/10 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REICH, Karl
78315 Radolfzell-Markelfingen (DE)
- ROSENBAUM, Walter
F-75116 Paris (FR)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-99/21330
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US-A- 5 918 220
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 489 (P-1799), 12. September 1994 (1994-09-12)
& JP 06 162023 A (HITACHI ZOSEN CORP), 10. Juni 1994 (1994-06-10)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft die Erzeugung und Verteilung von Briefsendungen für Massenpost.
Dabei werden Dokumentdateien mit zugehörigen Empfängerdateien elektronisch an Servicezentren
übertragen und dort mit Hilfe der übertragenen Dateien an die Empfänger gerichtete
Sendungen automatisch erzeugt.
[0002] Gegenwärtig werden Briefsendungen für Massenpost für einen Auftraggeber (Bank, Werbeagentur,
etc.) noch vorwiegend in einer Briefdruckerei erstellt. Dafür müssen natürlich die
Daten wie Adressaten, Briefinhalt, etc. vorliegen. Die Briefinhalte werden gedruckt
und ggf. mithilfe sog. Couvertiermaschinen in Umschläge gesteckt und beim nächstgelegenen
Briefzentrum, dem sog. Abgangszentrum aufgegeben. Dort werden sie "abgangssortiert"
(normalerweise nach Stadt bzw. Postleitzahl) und zum Eingangszentrum transportiert,
wo sie nach Straßennamen "eingangssortiert" werden. Der letzte Sortiervorgang findet
im Zustellzentrum statt, wo der Briefträger die Post in der Reihenfolge seines Auslieferungsweges
(Gangfolge) sortiert. Danach wird der Brief zugestellt. Der gesamte Prozess der herkömmlichen
Bearbeitung von Massenpost ist in FIG 1 dargestellt.
[0003] Auf der Basis der rasanten Entwicklung der Computertechnik wurde die sogenannte "Hybrid
Mail" eingeführt, die eine Brücke zwischen der rein elektronischen Post "E-Mail" und
der konventionellen Briefpost darstellt. Hierbei werden die Text- und Adreßinformationen
elektronisch zu einem Servicezentrum übertragen, wo dann die Briefe erzeugt werden.
Dieses bekantte "Hybrid Mail"-System wird an einem typischen Beispiel der "Kontoauszüge"
erläutert (FIG 2). Typischerweise ergeht von einer Bank ein Auftrag an eine Postverwaltung,
entsprechende Kontoauszüge zu generieren. Dazu muß der Kunde, wie auch im konventionellen
Fall natürlich die Daten (Adressen, Kontostände, etc.) bereitstellen. Die Postverwaltung
sortiert daraufhin die Daten in der Weise, daß jedes Hybrid Mail Center die Daten
für die Kunden seines geographischen Bereiches erhält. Natürlich soll dem Kunden der
Kontostand nicht auf neutralem Papier, sondern auf entsprechend attraktiv gestaltetem
farbigen Layout mit Banklogo (in Originalfarbe !), etc. präsentiert werden. Es ist
bei der heute verfügbaren Technik typisch und zwingend, daß das Hybrid Mail Center
sich dazu die entsprechenden Leerformulare für jeden seiner Kunden auf Lager hält,
entweder in einem vorgelagerten Arbeitsgang selbst erstellt oder fremdbezogen. Entsprechendes
gilt, falls den Kontoauszügen auch noch Werbeschriften beigegeben werden sollen. Die
Leerformulare werden nun in den Drucker eingelegt und die variablen Kundendaten in
Schwarz / Weiß aufgedruckt, entsprechend den von den Kunden bereitgestellten Daten.
Danach werden die Kontoauszüge, typischerweise mit einer sog. Couvertiermaschine,
in unprofessionell aussehende Briefumschläge mit Fenster eingefügt und die Briefe
frankiert.
[0004] Es wurde darüberhinaus eine Lösung bekannt, bei welcher die Umschläge mit den Adressen
bedruckt werden und sichergestellt wird, daß die dazugehörenden, ebenfalls ausgedruckten
Inhaltsseiten in den Umschlag gesteckt werden (EP 536 640 B1). Dadurch ist es nicht
mehr notwendig, Fensterumschläge zu verwenden. Um diesen Ablauf sicherzustellen, wird
der Inhalt gescannt, der Adreßteil ermittelt und mit dieser Information der Umschlag
bedruckt. Es werden hierbei 2 Drucklinien benötigt: eine für den Inhalt und eine für
den Umschlag, wobei die Koordination des Druckens und Zusammenstellung der Sendungen
aufwendig ist.
[0005] Eine weitere Variante zur Verteilung und Erzeugung von "Hybrid-Mails" ist aus der
WO 99/21330 bekannt, bei der - im Gegensatz zur EP 536 640 B1- der Inhalt elektronisch
zur Postverwaltung übertragen wird.
[0006] Sollen auch noch Werbeeinlagen beigefügt werden, erfolgt dies normalerweise auch
beim Couvertieren durch die Couvertiermaschine.
[0007] Die derart erstellten Briefe werden nun zum nächstgelegenen Eingangszentrum transportiert
und in derselben Weise wie die konventionelle Post weiterverarbeitet.
[0008] Von der derzeit 70 bis 90% des Gesamtbriefaufkommens ausmachenden Massenpost wird
z.Zt. je nach Land nur relativ bescheidene 5 bis 15 % als Hybrid Mail bearbeitet,
obwohl diese Massenpost heute praktisch ausschließlich durch EDV generiert wird, die
Daten also zur Verfügung stünden und damit eine wesentliche Voraussetzung für Hybrid
Mail gegeben ist. Der Grund für den heute noch sehr eingeschränkten Einsatz von Hybrid
Mail liegt in der mangelnden wirtschaftlichen Effektivität.
[0009] Die einzige Einsparung ist neben dem Abgangssortierprozess der eingesparte Transport
der Briefe vom Abgangssortierzentrum zum Eingangssortierzentrum. Diese Einsparung
ist bei flächenmäßig kleinen Staaten natürlich sehr gering. Andererseits erklärt sich
auch dadurch, warum u.a. der Verwendungsgrad von Hybrid Mail in sog. Flächenstaaten,
wie z.B. den Skandinavischen Staaten heute noch am größten ist.
[0010] Eine weitere wesentliche Beschränkung liegt natürlich darin, daß praktisch alle Leerformulare
und Beigaben (z.B. Werbeschriften) für alle Kunden in jedem Hybrid Mail Center immer
in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, d.h. auf Lager gehalten werden müssen.
Dieses "Lagerhaltungsproblem" limitiert natürlich die Anzahl der potentiellen Hybrid
Mail Kunden (also Banken, Versicherungen, etc.) in der Praxis erheblich.
[0011] Der in den Patentansprüchen 1 und 12 angegebenen Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen und Verteilen von flachen
Sendungen für Massenpost zu schaffen, mit deren Hilfe der Sortier- und Transportaufwand
bei Einsatz der "Hybrid Mail"-Technik reduziert wird.
[0012] Statt die Briefe wie bisher absenderorientiert zu erstellen, werden sie empfängerorientiert
in der Verteilreihenfolge der jeweiligen Zusteller erzeugt, d.h. alle Briefe für den
Empfänger UVW, danach alle Briefe für seinen Nachbarn XYZ. Dies wird mit schnellen
Farblaserdruckern erreicht, die es ermöglichen, ohne Umrüstzeiten, mit von einem Blatt
zum anderen völlig variablem Inhalt, kostengünstig, farbig und mit sehr hoher Geschwindigkeit
zu drucken. Jedes Servicezentrum führt eine Datenbank, in der die Daten der Neuaufträge
aller Großkunden (Banken, Versicherungen, etc.) eingespeist und nach Empfänger sortiert
werden. Erst danach werden die Sendungen erzeugt, natürlich in Empfängerreihenfolge,
also in der Reihenfolge, in der die Briefträger die Post später zustellen werden.
[0013] In diesen Servicezentren befindet sich dazu ein integriertes System, bei der die
beiden Komponenten "Vierfarbendrucker und Couvertiermaschine" integriert, ggf. sogar
gekoppelt sind und von einem Rechnersystem angesteuert werden. Natürlich können druckbare
Werbeeinlagen dann auch gleich online in der entsprechenden Reihenfolge erzeugt werden.
[0014] Das neue Verfahren zeichnet sich durch zwei wesentliche Vorteile aus:
- Die Notwendigkeit der Lagerhaltung für die Leerformulare entfällt. Die Lagerung von
Werbebeigaben reduziert sich auf ganz speziell gestaltete Drucksachen (die z.B. ein
ganz besonderes Finish benötigen, z.B. geklebt werden müssen) und auf nicht druckbare
Objekte (z.B. Kugelschreiber, Chipkarten, etc.).
Damit wird ein wesentliches Hindernis zur weiteren Verbreitung von Hybrid Mail beseitigt.
- Gegenüber dem heute eingesetzten absenderorientierten Hybrid Mail - Verfahren werden
durch das empfängerorientierte Hybrid Mail - Verfahren zwei weitere physikalische
Sortierprozesse eingespart:
1. Das Eingangssortieren, d.h. sortieren nach Straßennamen
2. Das sog. Gangfolgesortieren, d.h. Sortieren in der Reihenfolge der Zustellung
Die Sortierung erfolgt nur noch auf den Daten der Sendungen, d.h. die Sortierkosten
gehen auf einen sehr kleinen Wert zurück.
[0015] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
[0016] Vorteilhaft ist es, wenn die Absender die Dateien an ein zentrales Annahmezentrum
elektronisch übertragen, von wo sie auf den Empfängern regional zugeordnete Servicezentren
verteilt werden. Die Sendungen können in den Servicezentren in zeitlich festen Abständen
oder in Abhängigkeit von der Anzahl der übertragenen Sendungsdaten erzeugt werden.
[0017] Zur Erzeugung der Sendung ist es vorteilhaft, Dateien für ein farbiges Layout der
Vorderseiten der dazugehörigen Umschläge neben den Dateien für Dokumente, die sowohl
Texte als auch Bilder enthalten können, zu erzeugen und zu übertragen. Das Ausdrucken
der Dateien erfolgt dann mittels eines schnellen Laserdruckers, so daß die ausgedruckten
Seiten für die einzelnen Sendungen, bestehend jeweils aus den Dokumentseiten und der
Seite mit dem Layout der Vorderseite des Umschlages, aufeinanderfolgen. Anschließend
werden die Umschläge mit der ausgedruckten Seite mit dem Layout der kompletten Sendungsvorderseite
komplettiert. Dies kann vorteilhaft realisiert werden durch das Aufkleben der Seiten
mit dem kompletten Layout der Vorderseiten der Umschläge auf die Vorderseiten der
bereitgestellten unbeschrifteten Umschläge. Danach erfolgt das Einstecken der Dokumentenseiten
in den jeweiligen dazugehörenden Umschlag. Dies erlaubt bei der elektronisch versandten
Post das Erzeugen von qualitativ hochwertigen Sendungen, die sich hinsichtlich der
ästhetischen Ansprüche kaum von Originalsendungen unterscheiden. Es ist nicht mehr
notwendig, für weitere Angaben neben der Empfängeradresse, wie Logos, Verfügungen
(Zurück an den Absender) usw. vorgedruckte spezielle Umschläge gezielt für den Druckvorgang
bereitzuhalten.
[0018] In einer anderen Variante kann das Komplettieren der Umschläge erfolgen durch das
Aufkleben der Seiten mit dem kompletten Layout der Vorderseiten der Umschläge auf
bereitgestellte Briefumschlagrückenseiten mit schmalen Klebelaschen zur Erzeugung
der fertigen Umschläge.
[0019] Um den Druckvorgang möglichst ökonomisch auszuführen, ist es vorteilhaft, die übertragenen
Dateien auf Papierbahnen auszudrucken. Anschließend werden die Seiten voneinander
getrennt und bei Bedarf auf das benötigte Format geschnitten.
[0020] Zur Einsparung der online-Trenn- und Schneidevorgänge ist es auch möglich, auf format-
und sortengerecht bereitgestellten Einzelblättern auszudrucken.
[0021] Vorteilhaft ist es auch, in das farbige Layout der Vorderseite des Umschlages sämtliche
für den Sendungszweck notwendigen Aufdrucke, wie Empfängeradresse, Absenderadresse
in grafischer Gestaltung, Verfügungen (z.B. Nach- oder Rücksendeverfügung), Logos,
Briefmarken und bei Bedarf maschinenlesbare Verteilkodes aufzunehmen. Infolge des
aufgedruckten maschinenlesbaren Kodes ist bei kodierter vollständiger Adresse kein
Lesen der Empfängeradresse mit OCR-Leser notwendig. Dies könnte für zusätzliche maschinelle
Sortiervorgänge zum Zusammenfügen mit anderen Sendungen notwendig sein.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird der Wert der aufzudruckenden Briefmarken
mittels einer in einer Datenbank gespeicherten Tariftabelle und den gemessenen oder
a priori bekannten, gemäß der Tabelle benötigten Sendungseigenschaften ermittelt.
Der Durchlauf der Sendungen durch eine separate Anlage zur Maschinenfrankierung ist
nicht mehr notwendig.
[0023] Anschließend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Dabei zeigen
- FIG 1
- eine schematische Darstellung der konventionellen Erzeugung und Verteilung von Massenpost
nach dem Stand der Technik
- FIG 2
- eine schematische Darstellung der Erzeugung und Verteilung von Massenpost mittels
absenderorientierter "Hybrid Mail"-Technik nach dem Stand der Technik
- FIG 3
- eine schematische Darstellung der Erzeugung und Verteilung von Massenpost mittels
empfängerorientierter "Hybrid Mail"-Technik
- FIG 4-7
- schematisch den Ablauf bei der Erzeugung einer Briefsendung
[0024] In den FIG 1 und 2 ist, wie schon eingangs geschildert, der Stand der Technik näher
dargestellt.
Demgegenüber wird in FIG 3 das vorgeschlagene Verfahren der Erzeugung und Verteilung
von Massenpost mittels einer empfängerorientierten "Hybrid Mail"-Technik erläutert.
[0025] Von einem Großkunden, z.B. einer Bank 10 werden die Daten an ein Annahmezentrum 20
übertragen. Dort werden die Dateien nach den verschiedenen Regionen sortiert auf die
diesen Regionen zugeordneten Servicezentren 30 für Hybrid Mail elektronisch verteilt.
Jedes Servicezentrum 30 führt eine Datenbank, in der die Daten der Neuaufträge aller
Absender (Großkunden wie Banken, Versicherungen) eingespeist und nach Empfänger und
Verteilreihenfolge entsprechend der Routen der Zusteller sortiert werden. Danach werden
die Sendungen in diesen Reihenfolgen erzeugt und zu den betreffenden Zustellzentren
40 transportiert. Dort erfolgt dann das Austragen der Sendungen in der Verteil- bzw.
Gangreihenfolge.
[0026] Zum Erzeugen der Sendungen werden die Dokumente als Inhalte der Sendungen ausgedruckt
und ggf. mit weiteren Beilagen in Umschläge gesteckt. Anschließend werden die Umschläge
verschlossen. Werden Fensterumschläge benutzt, so müssen sich die Empfängeradressen
nur auf den Dokumenten befinden. Trotzdem müssen diese Umschläge noch frankiert werden
und sonstige Verfügungen aufgedruckt werden. Eine wesentlich elegantere Lösung besteht
darin, zusammen mit den jeweiligen Dokumenten für jede Sendung eine Umschlagvorderseite
mit allen Angaben in einem Layout, das dem Original-Layout des Absenders entspricht,
auszudrucken und als Vorderseite des Umschlages zu applizieren.
[0027] Dazu befindet sich im Servicezentrum ein integriertes System, bestehend aus einem
schnellen Vierfarbenlaserdrucker mit entsprechenden Schneideeinrichtungen und einer
Couvertiermaschine, die auch die Umschläge komplettiert. Beide Maschinen sind vorteilhaft
gekoppelt und werden gemeinsam angesteuert.
[0028] Der Vorgang des Herstellens einer Sendung mit einer ausgedruckten Umschlagvorderseite
wird nun anhand der FIG 4-7 näher dargestellt.
[0029] Wie in FIG 4 schematisch dargestellt, befindet sich in einem Servicezentrum ein schneller
Farblaserdrucker 3, der auf Papierbahnen 2 ausdruckt. Die Papierbahnen 2 sind auf
Rollen 1 aufgewickelt und werden von diesen zum Drucken abgezogen. Die Ansteuerung
des Farblaserdruckers 3 mit entsprechenden Druckaufträgen erfolgt mittels Dateien
5, die bei den Absendern oder auch in aufnehmenden Servicezentren erzeugt und elektronisch
an das oder die die Sendungen erzeugenden Servicezentren übertragen werden. Das Ausdrucken
erfolgt so, daß für jede Sendung (Brief) zusammenhängend als erstes eine Seite 4 mit
dem kompletten Layout der Vorderseite des Umschlages und anschließend die dazugehörigen
Dokumentenseiten 7 ausgedruckt werden. Die Seite 4 mit dem kompletten Layout der Umschlagvorderseite
enthält, wie in der Zeichnung dargestellt, die Empfängeradresse, Absenderangaben in
grafischer Gestaltung bzw. ein Logo (geschlossener Pfeilkreis) und eine gedruckte
Briefmarke. Der Briefmarkenwert wird mit Hilfe einer in einer Datenbank gespeicherten
Tariftabelle und den lt. Tabelle benötigten Sendungseigenschaften ermittelt. Die Sendungseigenschaften
können je nach der Tariftabelle die Sendungsgröße (Standardbrief, Großbrief), Gewicht,
Entfernungszone, Postklasse (normale Beförderung, Eilsendung) sein. Sie sind bei der
Aufgabe der Sendung bekannt, so daß damit das konkrete Briefmarkenlayout mit übertragen
werden kann. Die Seite 4 mit dem Layout der Umschlagvorderseite kann auch noch weitere,
nicht in FIG 1 dargestellte Angaben wie Verfügungen (z.B. Falls verzogen, zurück an
Absender) enthalten. Weiterhin kann bei Bedarf ein maschinenlesbarer Verteilkode aufgedruckt
werden. Der maschinenlesbare Verteilkode kann auch als die Sendung kennzeichnender
Identifikationskode ausgeführt sein, dem die Empfängeradresse über eine Datenbank
zugeordnet ist. Erfolgt dies auch im letzten Servicezentrum, so muß die Identifikationsnummer
die Sendung nur im Verteilbereich dieses Servicezentrums für eine festgelegte Zeit
identifizieren. Sind die maschinenlesbaren Verteilkodes fluoreszierend auszuführen,
so erfolgt dies mit einem zusätzlichen Tintenstrahldrucker. Wie in FIG 1 dargestellt
erfolgt nach dem Druck der Seite 4 das Trennen von der Papierbahn, angedeutet durch
die dargestellte Schere.
[0030] Die separate Seite 4 mit dem Layout der Umschlagvorderseite wird dann gemäß FIG 2
auf die Vorderseite eines aus einem Stapel bereitgestellten unbeschrifteten und leeren
Umschlages 6 geklebt. Dieser Vorgang entspricht dem Aufbringen eines großen Etiketts
und gehört mit den Schritten Aufbringen einer Klebeschicht auf der Rückseite, Zusammenführen
und Andrücken von Seite 4 und Umschlag 6 mit Synchronisation der Bewegungsvorgänge
so, daß die Seite 4 mittig aufgeklebt wird, zum Stand der Etikettiertechnik. Wie zu
erkennen, hat die Papierbahn 2 eine etwas geringere Breite als der Umschlag 6, so
daß das Aufkleben und auch das Einstecken des Inhaltes problemlos realisiert werden
kann.
[0031] Die separate Seite 4 mit dem Layout der Umschlagvorderseite kann auch in einer zusätzlichen
Variante auf eine aus einem Stapel bereitgestellte Umschlagrückseite geklebt werden.
Diese Umschlagrückseite weist an ihren seitlichen Kanten und an ihrer unteren Kante
schmale Klebelaschen auf, die durch Falzen und Fixieren durch Klebung von schmalen
Überständen sowie Versehen der so entstandenen Laschen mit einer klebenden Oberfläche
erzeugt werden. Der obere Teil der Seite mit dem Layout der Umschlagvorderseite ragt
über die Umschlagrückseite hinaus und dient als Verschlußlasche.
[0032] Nach der Seite 4 mit dem Layout der Umschlagvorderseite werden die dazugehörenden
Dokumentseiten 7 ausgedruckt und seitenweise getrennt (angedeutet durch die Schere).
Die Dokumente können aus Textseiten mit Firmenlogo, wie dargestellt, aus Zeichnungen,
Bildern, Grafiken u.ä., und auch aus Mischformen bestehen (FIG 3).
[0033] Anschließend werden die Dokumentseiten 7 gefaltet und in die Umschläge 6 mit dem
vollständigen Vorderseitenlayout gesteckt (FIG 4). Dieser Verfahrensschritt ist aus
der Kuvertiertechnik an sich bekannt und muß hier nicht näher erläutert werden.
[0034] Selbstverständlich ist es auch möglich, zusätzlich weitere Beilagen in die entsprechend
großen Umschläge zu stecken.
[0035] Danach werden die Sendungen verteilt. Dazu müssen sie in einer bestimmten Verteilreihenfolge
vorliegen. Sollen in die Verteilung auch traditionell erzeugte und versandte Sendungen
einbezogen werden, so erfolgt dies auf Sequenzsortiermaschinen, die die Sendungen
auf der Basis der maschinenlesbaren Verteilkodes sortieren. Ist dieses Zusammenführen
nicht notwendig, weil der Hybrid Mail Sendungsanfall für den Zusteller relativ hoch
ist, so kann wie schon dargelegt auf ein Sortieren verzichtet werden, wenn die Sendungen
in der Verteilreihenfolge ausgedruckt werden.
[0036] Selbstverständlich ist es auch möglich, die Dokumentseiten 7 und die Seite 4 mit
dem kompletten Layout der Umschlagvorderseite auf sorten- und formatgerecht bereitgestellten
separaten Seiten auszudrucken.
1. Verfahren zum Erzeugen und Verteilen von flachen Sendungen für Massenpost, bei dem
Dokumentdateien (5) mit zugehörigen Empfängerdateien elektronisch an Servicezentren
(30) übertragen werden und bei dem dort mit Hilfe der übertragenen Dateien an die
Empfänger gerichtete Sendungen automatisch erzeugt werden, indem die Dokumentseiten
(7) mit den Empfängerangaben ausgedruckt, gefaltet, bei Bedarf mit Beilagen in bereitgestellte
Umschläge (6) gesteckt werden, die dann verschlossen und verteilt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß in den regional den Empfängern zugeordneten Servicezentren (30) die übertragenen
Dokumentdateien (5) mit zugehörigen Empfängerdateien nach den Empfängern sortiert
werden und danach die Sendungen nach Empfängern geordnet erzeugt werden, wobei die
Reihenfolge der Verteilreihenfolge für den jeweiligen Zusteller entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dateien von den Absendern an ein zentrales Annahmezentrum (20) gesendet werden,
von wo sie elektronisch an die den Empfängern regional zugeordneten Servicezentren
(30) übertragen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendungen in zeitlich festen Abständen erzeugt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendungen in den Servicezentren (30) in Abhängigkeit von der Anzahl der übertragenen
Dateien erzeugt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- auch Dateien für ein farbiges Layout der Vorderseiten der dazugehörigen Umschläge
erzeugt und übertragen werden,
- auf der Basis dieser Dateien für jede Sendung aufeinander folgend die Dokumentseiten
(7) und eine Seite (4) mit dem kompletten Layout der Vorderseite des Umschlages wie
bei einem Originalumschlag mittels eines schnellen Farblaserdruckers (3) ausgedruckt
werden,
- für jede Sendung mit der Seite (4) mit dem kompletten Layout der Vorderseite des
Umschlages der Umschlag komplettiert wird und die dazugehörenden Dokumentseiten (7)
und ggf. Beilagen in diesen fertiggestellten Umschlag (4,6) gesteckt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Sendung die Seite mit dem kompletten Layout der Vorderseite des Umschlages
auf die Vorderseite des bereitgestellten, aber unbeschrifteten Umschlages (6) geklebt
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Sendung die Seite (4) mit dem kompletten Layout der Vorderseite des Umschlages
auf eine bereitgestellte Umschlagrückseite (6), die an ihren seitlichen Kanten und
an ihrer unteren Kante schmale Klebelaschen (8) aufweist, geklebt wird, wobei die
Seite (4) mit dem kompletten Layout der Umschlagvorderseite über die obere Kante der
Umschlagrückseite (6) hinausragt und dieser Überstand zur Verschlußlasche gefaltet
wird.
8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basis der übertragenen Dateien (5) für jede Sendung auf Papierbahnen (2)
aufeinander folgend die Dokumentseiten (7) und die Seite (4) für die Vorderseite des
Umschlages mittels des schnellen Farblaserdruckers (3) ausgedruckt, die Seiten dann
voneinander getrennt und bei Bedarf auf das benötigte Format geschnitten werden.
9. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Sendung die Dokumentseiten (7) und die Seite (4) für die Vorderseite des
Umschlages aufeinander folgend auf format- und sortengerecht bereitgestellten Papierblättern
ausgedruckt werden.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das farbige Layout der Vorderseite des Umschlages je nach Bedarf Empfängeradressen,
Absenderadressen in grafischer Gestaltung, Verfügungen, Logos, Briefmarken und maschinenlesbare
Verteilkodes enthält.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der aufzudruckenden Briefmarke mittels einer in einer Datenbank gespeicherten
Tariftabelle und den gemessenen oder bekannten gemäß der Tabelle benötigten Sendungseigenschaften
ermittelt wird.
12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1.
1. Method of creating and distributing flat items of mail for mass mailings, in which
document files (5) with associated recipient data files are transmitted electronically
to service centres (30), and in which, with the aid of the files transmitted, items
of mail directed to the recipients are created automatically by the document pages
(7) being printed out with the recipient information, folded, if necessary with enclosures,
being stuffed into envelopes (6) which are provided, which are then closed and distributed,
characterized in that, in the service centres (30) assigned regionally to the recipients, the document
files (5) transmitted with associated recipient files are sorted in accordance with
the recipients, and then the items of mail are created, organized in accordance with
recipients, the order corresponding to the distribution order for the respective deliverer.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the files are sent from the senders to a central acceptance centre (20), from where
they are transmitted electronically to the service centres (30) assigned regionally
to the recipients.
3. Method according to Claim 1, characterized in that the items of mail are created at fixed time intervals.
4. Method according to Claim 1, characterized in that the items of mail are created in the service centres (30) on the basis of the number
of files transmitted.
5. Method according to Claim 1,
characterized in that
- files for a coloured layout of the front sides of the associated envelopes are also
created and transmitted,
- on the basis of these files, for each item of mail, the document pages (7) and a
page (4) having the complete layout of the front side of the envelope, as in the case
of an original envelope, are printed out successively for each item of mail by means
of a fast colour laser printer (3),
- for each item of mail, the envelope is completed with the page (4) having the complete
layout of the front side of the envelope, and the associated document pages (7) and,
if appropriate, enclosures are stuffed into this finished envelope (4, 6).
6. Method according to Claim 5, characterized in that, for each item of mail, the page having the complete layout of the front side of
the envelope is stuck onto the front side of the envelope (6), which is provided but
unlabelled.
7. Method according to Claim 5, characterized in that, for each item of mail, the page (4) having the complete layout of the front side
of the envelope is stuck to the rear side of an envelope (6) which is provided and
which has narrow adhesive tabs (8) on its lateral edges and on its bottom edge, the
page (4) having the complete layout of the front side of the envelope projecting beyond
the outer edge of the rear side (6) of the envelope and this projection being folded
to form the closure flap.
8. Method according to Claim 5, characterized in that, on the basis of the files (5) transmitted, for each item of mail, the document pages
(7) and the page (4) for the front side of the envelope are printed out successively
on paper webs (2), the pages are then separated from one another and, if required,
are cut to the necessary format.
9. Method according to Claim 5, characterized in that, for each item of mail, the document pages (7) and the page (4) for the front side
of the envelope are printed out successively on paper sheets provided in suitable
format and grade.
10. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the coloured layout of the front side of the envelope contains the recipient addresses,
sender addresses in a graphic configuration, instructions, logos, postage stamps and
machine-readable distribution codes, as required.
11. Method according to Claim 10, characterized in that the value of the postage stamp to be printed on is determined by means of a tariff
table stored in a database and the measured or known properties of the items of mail
needed in accordance with the table.
12. Apparatus for implementing the method according to Claim 1.
1. Procédé pour produire et pour répartir des envois plats expédiés en nombre, selon
lequel des fichiers de document (5) comportant les fichiers de destinataires correspondants
sont transmis sous forme électronique à des centres de services (30) et selon lequel
on y produit automatiquement à l'aide des fichiers transmis des envois adressés aux
destinataires, on imprime à cet effet les pages de document (7) comportant les références
du destinataire, on les plie et on les glisse le cas échéant avec d'autres pièces
dans des enveloppes (6) fournies qui sont ensuite fermées et réparties,
caractérisé en ce que, dans les centres de services (30) régionaux associés aux destinataires, les fichiers
de document (5) transmis ainsi que les fichiers de destinataires correspondants sont
triés d'après les destinataires et ensuite on produit les envois ordonnés d'après
les destinataires, la séquence correspondant à la séquence de répartition pour le
distributeur correspondant.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les fichiers provenant des expéditeurs sont envoyés à un centre de réception (20)
central d'où ils sont transmis sous forme électronique aux centres de services (20)
régionaux associés aux destinataires.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les envois sont produits à des intervalles de temps fixes.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les envois sont produits dans les centres de services (30) en fonction du nombre
de fichiers transmis.
5. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- on produit et on transmet aussi des fichiers destinés à une mise en pages en couleurs
des rectos des enveloppes correspondantes,
- à partir de ces fichiers, pour chaque envoi on imprime à la suite les unes des autres
les pages (7) du document et une page (4) d'après la mise en pages complète du recto
de l'enveloppe comme pour une enveloppe originale à l'aide d'une imprimante laser
couleur (3) rapide,
- pour chaque envoi, on complète l'enveloppe par la page (4) d'après la mise en pages
complète du recto de l'enveloppe et on glisse les pages (7) correspondantes du document
et éventuellement d'autres pièces dans cette enveloppe (4, 6) terminée.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que pour chaque envoi la page d'après la mise en pages complète du recto de l'enveloppe
est collée sur le recto de l'enveloppe (6) fournie mais vierge.
7. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que pour chaque envoi la page (4) d'après la mise en pages complète du recto de l'enveloppe
est collée sur un verso (6) d'enveloppe fournie qui sur ses bords latéraux et sur
son bord inférieur présente des bandes collantes (8) étroites ; la page (4) d'après
la mise en pages complète du recto d'enveloppe (6) dépasse alors du bord supérieur
du verso (6) de l'enveloppe et ce rebord est plié pour former la bande de fermeture.
8. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que, à partir des données (5) transmises pour chaque envoi, on imprime sur des bandes
de papier (2) les unes après les autres les pages de document (7) et la page (4) destinée
au recto de l'enveloppe à l'aide de l'imprimante laser couleur (3) rapide, les pages
sont ensuite séparées les unes des autres et sont coupées au format nécessaire le
cas échéant.
9. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que pour chaque envoi on imprime les unes après les autres les pages de document (7)
et la page (4) destinée au recto de l'enveloppe sur des feuilles de papier fournies
dont le format et le type sont adaptés.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mise en pages en couleurs du recto de l'enveloppe comprend le cas échéant des
adresses de destinataire, des adresses d'expéditeur graphiquement structurées, des
mentions, des logos, des timbres et des codes de répartition lisibles par machine.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la valeur du timbre à imprimer est déterminée à l'aide d'un tableau des tarifs mémorisé
dans une base de données et à l'aide des caractéristiques d'envoi mesurées ou connues
et indiquées par le tableau.
12. Dispositif pour réaliser le procédé selon la revendication 1.