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(11) |
EP 1 287 304 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.12.2004 Patentblatt 2004/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.06.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F26B 1/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/006497 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/094866 (13.12.2001 Gazette 2001/50) |
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| (54) |
VERFAHREN UND ANLAGE ZUR TROCKNUNG VON SCHLAMM
METHOD AND INSTALLATION FOR DRYING SLUDGE
PROCEDE ET DISPOSITIF DE SECHAGE DE BOUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB NL |
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Priorität: |
09.06.2000 AT 10022000
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2003 Patentblatt 2003/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Andritz AG |
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8045 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- STUMMER, Giselher
A-8062 Kumberg (AT)
- MAIER, Christian
A-8280 Fürstenfeld (AT)
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Vertreter: Schweinzer, Friedrich |
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Stattegger Strasse 18 8045 Graz 8045 Graz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 537 637 EP-A- 0 802 381 DE-A- 2 360 235
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EP-A- 0 590 909 WO-A-94/29229 GB-A- 1 378 489
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trocknung von Schlamm, insbesondere Klärschlamm,
unter Erzeugung von Granulat aus dem Trocknungsgut, bei dem eine Mischung aus einem
aus rückgeführtem, bereits getrocknetem Schlamm bestehenden Trägermaterial und Naßschlamm
einem Trockner zugeführt werden, wobei das Trockengut nach dem Trockner einem Feststoffabscheider
zugeführt wird. Weiters betrifft die Erfindung eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens
gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 3.
[0002] Trommeltrocknungsanlagen gibt es seit vielen Jahren. Speziell für die Trocknung von
Schlamm, insbesondere Klärschlamm, sind derartige Anlagen und Verfahren z.B. in der
EP 0 789 209 oder der US 5,318,184 beschrieben. Weitere Anlagen dieser Art sind in
der GB 1 378 489 A, EP 0 802 381 A, DE 23 60 235 A, EP 0 537 637 A und EP 0 590 909
A beschrieben. Diesen Anlagen ist gemeinsam, daß eine Rückmischung von Trägermaterial
aus bereits getrocknetem Gut zum Naßschlamm zur Überwindung der sog. Leimphase vorgesehen
ist. Dazu wird ein großer Teil des bereits getrockneten Materials mittels einer Anzahl
von Förderorganen in einen Trägermaterialsilo geleitet, von wo es entsprechend verschiedener
Regelungsgrößen dem Naßschlamm zugegeben und mit diesem vermischt wiederum dem Trockner
zugeführt wird. Um das getrocknete Material im Silo lagern zu können, muß es mittels
einer speziellen Kühlvorrichtung (z.B. Kühlschnecke) gekühlt werden.
[0003] Weiters sind für den Trägermaterialsilo aus sicherheitstechnischen Gründen spezielle,
teure Ausführungen erforderlich.
[0004] Ziel der Erfindung ist es daher, eine Verfahren und ein Anlage zu schaffen, die sicherheitstechnisch
optimiert sind, eine hohe Verfügbarkeit aufweisen und durch Reduktion der Anzahl der
Anlagenkomponenten auch einen geringeren Platzbedarf und geringere Herstellkosten
aufweisen.
[0005] Die Erfindung ist daher dadurch gekennzeichnet, daß das Trockengut im Feststoffabscheider
oder in einem direkt nachgeschalteten Zwischenbehälter zwischengespeichert wird, der
Füllgrad im Abscheider/Separator oder Zwischenbehälter durch ein integriertes Förderaggregat,
beispielsweise Förderschnecke, geregelt wird und das als Trägermaterial eingesetzte
Trockengut ohne weitere Speicherung mit dem Nassschlamm vermischt wird.
[0006] Es kann dadurch der bisher erforderliche Trägermaterialsilo sowie die Kühlvorrichtung
entfallen und immer eine optimale Zugabe zum Naßschlamm einerseits und eine optimale
Trennwirkung des Abscheiders/Separators bewirkt werden.
[0007] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenspeicherung des Trockengutes im inerten Bereich erfolgt. Durch die Speicherung
des getrockneten Materials im inerten Teil des Trocknungssystems, wird die Gefahr
von Bränden oder Verpuffungen deutlich herabgesetzt.
[0008] Die Erfindung betrifft auch eine Anlage zur Durchführung des Verfahrens. Diese ist
dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Trockner ein Feststoffabscheider mit einem Speichervolumen
oder einem direkt mit dem Feststoffabscheider verbundenen separaten Speicherbehälter
für das Trockengut vorgesehen ist in den Abscheider/Separator bzw. den Speicherbehälter
eine Austragsvorrichtung, beispielsweise eine Austragsförderschnecke, integriert ist
und zwischen Austragsvorrichtung und Mischer mindestens ein Förderaggregat vorgesehen
ist, das das aus bereits getrocknetem Schlamm bestehende Trägermaterial direkt, d.h.
ohne Zwischenschaltung von anderen Aggregaten oder Behältern, vom Feststoffabscheider
zum Mischer fördert. Es kann dadurch der bisher erforderliche Trägermaterialsilo sowie
die Kühlschnecke entfallen und damit immer eine optimale Zugabe zum Naßschlamm einerseits
und eine optimale Trennwirkung des Abscheiders/Separators bewirkt werden.
[0009] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffabscheider
ein Filter ist, wobei der Feststoffabscheider auch ein Zyklon sein kann. Damit kann
die Anlage kostengünstiger ausgeführt werden.
[0010] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Förderaggregat
alternativ ein Rohr- bzw. Schachtkettenförderer, ein Elevator oder eine Förderschnecke
sein kann. Ein Rohrkettenförderer bietet die Möglichkeit, beim Abstellen der Anlage
das rückzuführende getrocknete Gut im Kreislauf zu führen und gegebenenfalls dabei
zu kühlen, wobei das Produkt immer im inerten Bereich bleibt. Mit einem Elevator läßt
sich in günstiger Weise der Transport des getrockneten Schlammes durchführen und mit
einer Förderschnecke besonders gut die Zufuhrmenge regeln.
[0011] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein weiteres Förderaggregat, z.B. Rohrkettenförderer, Schachtkettenförderer, Elevator
oder Förderschnecke zwischen Austragsvorrichtung und Mischer vorgesehen ist.
[0012] So kann immer die optimale Förderung und Regelung der Rückführmenge des getrockneten
Gutes erzielt werden.
[0013] Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielhaft beschrieben, wobei Fig.
1 eine Anlage nach dem Stand der Technik, Fig. 2 eine Anlage gemäß der Erfindung darstellt.
[0014] Fig. 1 zeigt eine Trocknungsanlage nach dem Stand der Technik, wobei vorentwässerter
Schlamm 1 einem Behälter 2 zugeführt wird, aus dem er über eine Zufuhrschnecke 3,
die mittels eines regelbaren Motors 4 angetrieben ist, einem Mischer 5 zugeführt und
von dort beispielsweise über eine weitere Misch- und Förderschnecke 5' in den Trockner
6 gelangt. Als Trockner 6 kann neben dem dargestellten Dreizug-Trommeltrockner auch
ein Weibelschicht-, Band-, Fließbett- oder Scheibentrockner eingesetzt werden. Das
getrocknete Gut wird durch die zugeführte Trocknungsluft über eine Leitung 7 einem
Abscheider 8 zugeführt und über eine Zellenradschleuse 10 an einen Schneckenförderer
11 weitergeleitet. Die feinen Feststoffteilchen, die noch nach dem Vorabscheider 8
in der Luft verblieben sind, werden in einem nachfolgenden Filter 9 abgeschieden und
ebenfalls der Förderschnecke 11 zugeführt. Die Förderschnecke ist als Kühlschnecke
ausgeführt, um die zulässigen Temperaturen für die Speicherung im Trägermaterialsilo
18 einhalten zu können. Der granulatförmige Feststoff wird weiters über eine Schleuse
12 einer Siebanlage 13 zugeleitet, bei der zu große Granulatkörner einem Brecher 14
zugeführt werden, und das Granulat mit der gewünschten Körnung über eine Leitung 15
zu Verpackungsund Transportvorrichtungen gefördert wird. Wahlweise kann auch ein Teilstrom
der gewünschten Körnung den Brecher zugeführt werden. Das im Brecher 14 zerkleinerte
Material wird mit den Feinstteilchen aus dem Sieb 13 vermischt und über einen Schneckenförderer
16 und einen anschließenden Förderlift 17 einem Trägermaterialsilo 18 zugeführt. Von
diesem wird das Trägermaterial über eine Trägermaterial-Zufuhrschnecke 19, die durch
einen drehzahlgeregelten Motor 20 angetrieben ist, dem Mischer 5 zugeführt. Die Energie
für die Trocknung wird gemäß Fig. 1 durch einen Brenner 21 erzeugt, der seine Wärme
in einem Wärmetauscher 22 an die Umluft abgibt. Das Brennerabgas wird mittels eines
Ventilators 23 teilweise über eine Leitung 24 wieder dem Brenner zugeführt bzw. über
eine Leitung 25 in den Abgaskamin 26 geleitet und von dort an die Umgebung abgegeben.
Die im Wärmetauscher 22 aufgeheizte Umluft wird über die Leitung 27 dem Trockner 6
zugeführt. Alternativ kann das Brennerabgas auch direkt dem Trockner 6 zugeführt werden.
Die Förderung der Trockenluft erfolgt durch einen nach dem Filter 9 angeordneten Ventilator
28. Dadurch wird auch gewährleistet, daß im Bereich des Luftsystems, in dem Material
gefördert wird, ein Unterdruck herrscht und somit kein Staub an die Umgebung abgegeben
werden kann. Die heiße, mit Feuchtigkeit beladene Luft wird nach dem Ventilator 28
einem Wäscher / Kondensator 29 zugeführt, bei dem Kühlwasser eingespritzt wird. Anschließend
wird die nun abgekühlte und getrocknete Luft über eine Leitung 30 wieder dem Wärmetauscher
22 und somit einer erneuten Nutzung zugeführt. Ein Teilstrom der Luft wird aus dem
Wäscher 29 über eine Leitung 31 dem Brenner zur Verbrennung zugeführt.
[0015] Fig. 2 zeigt nun ein System gemäß der Erfindung, wobei die gleichen Elemente auch
mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Im Unterschied zu Fig. 1 ist hier ein System
mit direkter Zufuhr des Brennerabgases in den Trockner dargestellt, wobei auch ein
indirektes Heizungssystem (mit Wärmetauscher) verwendet werden kann. Der Naßschlamm
1 wird hier ebenfalls nach Mischung mit bereits getrocknetem Schlamm in einem Trockner
6 getrocknet. In einem Abscheider 8 wird das getrocknete Gut vom Trocknungsgas abgetrennt.
Hier ist ein Speicherteil 32 des Abscheiders 8 dargestellt, in dem das getrocknete,
granulierte Gut gespeichert wird. Ein Teil davon wird als Endprodukt mittels einer
Austragschnecke 33 der Zellenradschleuse 12 zugeführt und in weiterer Folge über Leitung
15 zu Verpackungs- und Transportvorrichtungen gefördert.
[0016] Durch die spezielle Anordnung der Austragschnecke 33 wird der Füllgrad im Behälter
32 geregelt. Statt in einem separaten Behälter kann das getrocknete Gut auch direkt
im Abscheider/Separator 8 gespeichert werden, wobei hier die Austragschnecke 33 dann
den Füllgrad im Abscheider/Separator 8 regelt. Das als Trägermaterial verwendete getrocknete
Gut wird z.B. durch einen Rohrkettenförderer 34 über einen Brecher 14' direkt zum
Mischer 5 befördert, wo es mit frischem Naßschlamm aus dem Naßschlammsilo 2 vermischt
wird. Um beim Abstellen der Anlage das getrocknete Gut im Kreislauf führen zu können
ist hier noch ein zusätzlicher Kühler 35 vorgesehen.
[0017] Dadurch entfällt gegenüber dem System nach dem Stand der Technik (Fig. 1) die Kühlschnecke
(11) sowie das Trägermaterialsilo (18) mit Schnecke (19) und Antrieb (20). Durch die
Speicherung im Abscheider/Separator 8 oder einem direkt anschließenden Behälter 32
bleibt das Material im inerten Bereich, d.h. im geschlossenen System mit dem Trocknungsgas,
wodurch auch Verpuffungen wegen Staubanfall und die Gefahr von Bränden stark reduziert
wird.
1. Verfahren zur Trocknung von Nassschlamm, insbesondere Klärschlamm, unter Erzeugung
von Granulat aus dem Trocknungsgut, bei dem eine Mischung aus einem aus rückgeführtem,
bereits getrocknetem Schlamm bestehenden Trägermaterial und Nassschlamm einem Trockner
zugeführt werden, das Trockengut nach dem Trockner einem Feststoffabscheider zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockengut im Feststoffabscheider oder in einem direkt nachgeschalteten Zwischenbehälter
zwischengespeichert wird, der Füllgrad im Abscheider/Separator oder Zwischenbehälter
durch ein integriertes Förderaggregat, beispielsweise eine Förderschnecke, geregelt
wird und das als Trägermaterial eingesetzte Trockengut ohne weitere Speicherung mit
dem Nassschlamm vermischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zwischenspeicherung des Trockengutes im inerten Bereich erfolgt
3. Anlage zur Trocknung von Nassschlamm, insbesondere Klärschlamm, unter Erzeugung von
Granulat aus dem Trocknungsgut, bei dem eine Mischung aus einem aus rückgeführtem,
bereits getrocknetem Schlamm bestehenden Trägermaterial und Nassschlamm einem Trockner
zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Trockner (6) ein Feststoffabscheider (8) mit einem Speichervolumen (32)
oder einem direkt mit dem Feststoffabscheider (8) verbundenen separaten Speicherbehälter
für das Trockengut vorgesehen ist, in den Abscheider/Separator (8) bzw. den Speicherbehälter
(32) eine Austragsvorrichtung (33), beispielweise eine Austragsförderschnecke, integriert
ist und zwischen Austragsvorrichtung (33) und Mischer (5) mindestens ein Förderaggregat
(34) vorgesehen ist, das das aus bereits getrocknetem Schlamm bestehende Trägermaterial
direkt, d.h. ohne Zwischenschaltung von anderen Aggregaten oder Behältern, vom Feststoffabscheider
(8) zum Mischer (5) fördert.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffabscheider (8) ein Filter ist.
5. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffabscheider (8) ein Zyklon ist.
6. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Förderaggregat ein Rohr- bzw. Schachtkettenförderer (34) ist.
7. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Förderaggregat (34) ein Elevator ist.
8. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Förderaggregat (34) eine Förderschnecke ist.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dass mindestens ein weiteres Förderaggregat,
z.B. Rohrkettenförderer, Schachtkettenförderer, Elevator oder Förderschnecke zwischen
Austragsvorrichtung und Mischer vorgesehen ist.
1. Process for drying wet sludge, in particular sewage sludge, producing granulate from
the dried product, where a mixture of a base material, consisting of recycled sludge
that has already been dried, and wet sludge is fed to a dryer, the dried product is
fed to a solids separator after the dryer, characterised by the dried product being stored intermediately in the solids separator or in an intermediate
container that is placed immediately downstream, the filling level in the separator
or intermediate container being controlled by an integrated conveyor unit, for instance,
a conveying screw, and the dried material being used as base material being mixed
with wet sludge without further storage.
2. Process according to Claim 1, characterised by the dried material undergoing intermediate storage in the inert zone.
3. Plant for drying wet sludge, in particular sewage sludge, producing granulate from
the dried product, where a mixture of a base material, consisting of recycled sludge
that has already been dried, and wet sludge is fed to a dryer, characterised by a solids separator (8) with a storage volume (32) or with a separate storage container
for the dried material directly connected to the solids separator (8) being provided
after the dryer (6), a discharge device (33), for instance a discharge screw being
integrated into the separator (8) and/or the storage container (32), and at least
one conveying unit (34) being provided between the discharge device (33) and the mixer
(5) which conveys the base material consisting of already dried sludge directly (i.e.
without any intermediate units or containers), from the solids separator (8) to the
mixer (5).
4. Plant according to Claim 3, characterised by the solids separator (8) being a filter.
5. Plant according to Claim 3, characterised by the solids separator (8) being a cyclone.
6. Plant according to Claim 3, characterised by the at least one conveying unit being a vibrating tube or cubic chain conveyor (34).
7. Plant according to Claim 3, characterised by the at least one conveying unit (34) being a vertical bucket conveyor
8. Plant according to Claim 3, characterised by the at least one conveying unit (34) being a screw conveyor.
9. Plant according to one of Claims 6 to 8, characterised by at least one more conveying unit, e.g. a tube chain conveyor, cubic chain conveyor,
vertical bucket conveyor or screw conveyor, being provided between the discharge device
and the mixer.
1. Procédé de séchage de boues humides, surtout des boues d'épuration, produisant des
granulés à partir du produit séché, où un mélange d'une matière de base, se composant
des boues recyclées déjà séchées et des boues humides, est amené à un sécheur, le
produit séché issu du sécheur est alimenté dans un séparateur de solides, caractérisé en ce que le produit séché est entreposé dans le séparateur de solides ou bien dans un conteneur
intérimaire placé directement en aval, le niveau de remplissage dans le séparateur
ou conteneur intérimaire est contrôlé par un convoyeur intégré, par exemple, une vis
de convoyage, et la matière séchée est utilisée en tant que matière de base mélangée
avec de la boue humide sans entreposage ultérieur.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la matière séchée est entreposée en la zone inerté.
3. Installation de séchage des boues humides, surtout des boues d'épuration, produisant
des granulés à partir du produit séché, où un mélange d'une matière de base, se composant
des boues recyclées déjà séchées et des boues humides, est amené à un sécheur, caractérisée en ce qu'un séparateur des solides (8) avec un volume de stockage (32) ou avec un conteneur
de stockage séparé pour la matière séchée, directement connecté au séparateur de solides
(8), est prévu en aval du sécheur (6), un dispositif de décharge (33), par exemple
une vis de décharge, est intégré dans le séparateur (8) respectivement le containeur
de stockage (32), et au moins un convoyeur (34) est prévu entre le dispositif de décharge
(33) et le mélangeur (5) pour convoyer la matière de base consistant des boues préalablement
séchées directement, i.e. sans unités intérimaires ou conteneurs, à partir du séparateur
des solides (8) vers le mélangeur (5).
4. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que le séparateur des solides (8) est un filtre.
5. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que le séparateur des solides (8) est un cyclone.
6. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce qu'au moins un des convoyeurs est un convoyeur à tube vibrant ou un convoyeur à chaîne
cubique (34).
7. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que le (au moins un) convoyeur (34) est un élévateur.
8. Installation selon la revendication 3, caractérisée en ce que le (au moins un) convoyeur (34) est un convoyeur à vis.
9. Installation selon l'une des Revendications 6 à 8, caractérisée en ce qu'au au moins un autre convoyeur (34), p. ex. un convoyeur à tube vibrant ou un convoyeur
à chaîne cubique, un élévateur ou une vis de convoyage, est prévu entre le dispositif
de décharge et le mélangeur.

