[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Dokumentenprüfgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Derartige Dokumentenprüfgeräte sind in mehrfachen Ausführungsformen bekannt geworden.
Sie dienen zur automatischen Prüfung der Echtheit von Dokumenten, insbesondere Paßkarten,
Ausweiskarten, Führerscheinen, Identitätskarten, Aufenthaltsbescheinigungen (Visa)
und dgl. Ausweisen mehr, wobei hierunter z. B. auch Eintrittskarten fallen.
[0002] Die Erfindung betrifft also die automatische Prüfung (Verifikation) von Dokumenten
jeglicher Art, welche mit bestimmten Echtheitsmerkmalen versehen sind. Hierbei ist
es bekannt, das zu prüfende Dokument auf eine durchsichtige Auflagefläche zu legen,
das Dokument von unten her mit entsprechenden Beleuchtungsquellen zu beleuchten und
das reflektierte Bild mit einer Kamera aufzunehmen. Es handelt sich hierbei in an
sich bekannter Weise um ein oder mehrere Matrix-Kameras, welche das beleuchtete Ausweis-
oder Dokumentenbild aufnehmen und mit einer nachgeschalteten Software auswerten. Die
Auswerteauflösung einer derartigen feststehenden Einheit ist jedoch stark begrenzt,
weil bspw. bekannte Kameras ein Auflösungsvermögen von 600 dpi haben und wegen der
Spiegelumlenkung und der Dokumentengröße bei herkömmlichen Personalausweisen oder
Paßkarten lediglich eine Auswertegenauigkeit von 100 dpi möglich ist.
[0003] D. h. also, die bekannten Dokumentenauswertegeräte haben eine relativ geringe Auflösung
und dadurch eine relativ schlechte Möglichkeit zur Erkennung der Echtheitsmerkmale
auf den Dokumenten.
[0004] Derartige Dokumentenprüfgeräte sind zwar geeignet, um Text aus dem Dokument auszulesen
- wie es bei Flachbettscannern auch bekannt ist - aber sie sind nicht geeignet, z.
B. einen 2D-Barcode auszulesen oder schon gar nicht geeignet, entsprechende Echtheitsmerkmale
auszulesen, welche auf Beugungsstrukturen beruhen oder die steganographisch in Bildanteilen
versteckte Echtheitsmerkmale betreffen.
[0005] Das Auflösungsvermögen derartiger bekannter Anordnungen reicht nicht aus.
[0006] Bisher ist es lediglich bekannt, Echtheitsmerkmale, welche auf Beugungsstrukturen
beruhen, mit einem separaten Lasergerät auszulesen, wobei in einem Handgerät ein Laser
und eine dazugehörende Auswerteeinheit angeordnet sind und das gesamte Gerät per Hand
auf das entsprechende, mit dem Auge erkannte, Echtheitsmerkmal auf dem Dokument aufgesetzt
wird, um dann dieses Handgerät zur Auslesung des Echtheitsmerkmals zu veranlassen
und das Echtheitsmerkmal auszuwerten.
[0007] Es ist jedoch nicht bekannt, eine derartige Auswerteeinheit in einem automatisch
arbeitenden Dokumentenprüfgerät einzusetzen.
[0008] Es sind ferner auf dem allgemeinen Gebiet des Standes der Technik Flachbettscanner
bekannt, welche im wesentlichen aus einem in Y-Richtung verfahrbaren Schlitten bestehen,
auf welchem Schlitten eine Beleuchtungseinheit angeordnet ist und ferner eine Kamera,
welche das von dem beleuchteten Dokument erzeugte Bild erfaßt und auswertet. Derartige
Flachbettscanner sind jedoch nicht zur automatischen Dokumentenprüfung geeignet, weil
sie nicht geeignet sind, Echtheitsmerkmale auf der Basis von Beugungsstrukturen in
einem Dokument zu erkennen. Hierzu gehört nämlich eine Auswertung mit einem Laserstrahl.
[0009] Außerdem sind Flachbettscanner nicht geeignet, spezielle Strukturen auf einem Dokument
zu erkennen, weil es hierfür notwendig ist, derartige spezielle Strukturen noch mit
unterschiedlichen Beleuchtungsquellen zu beleuchten.
[0010] Aus
EP 0 522 769 A1 ist eine Vorrichtung zum Lesen von Bildern bekannt, welche in der Lage ist, vorbestimmte
Bilder zu erkennen. In einem Lesemodus (BOOK-MODE) wird das Original mittels einer
CCD-Einheit, die in X- und Y-Richtung verschieblich ist, gescannt. In einem weiteren
Lesemodus (SHEET-MODE), der unabhängig vom BOOK-MODE arbeitet, wird ein Lesekopf mittels
eines Scan-Motors entlang der Y-Richtung bewegt.
[0011] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Dokumentenprüfgerät der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß eine automatische Untersuchung eines Dokumentes
auf Echtheitsmerkmale schnell und genau möglich ist, wobei u. a. auch Echtheitsmerkmale
mit Beugungsstrukturen sicher und einwandfrei erkannt werden sollen.
[0012] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruches 1 gekennzeichnet.
[0013] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß das Dokumentprüfgerät einen in X-Y-Richtung
verfahrbaren Kreuzschlitten aufweist, wobei die zur Auswertung der Echtheitsmerkmale
erforderlichen Komponenten auf diesem Kreuzschlitten (nachfolgend auch X-Y-Schlitten
bezeichnet) angeordnet sind.
[0014] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß nun
ein X-Y-Schlitten verwendet wird, auf dem die zur Auswertung der Echtheitsmerkmale
notwendigen Komponenten angeordnet sind.
[0015] Damit besteht also der Vorteil, daß man mit einem derartigen X-Y-Schlitten hochgenau
an die zu untersuchenden Echtheitsmerkmale des Dokumentes heranfahren kann und an
Ort und Stelle unmittelbar die Verifizierung dieses Echtheitsmerkmals mit höchster
Auflösung und höchster Erkennungsgenauigkeit durchführen kann. Durch diese X-Y-Positioniermöglichkeit
der Auswerteeinheit ist es demzufolge auch möglich, Positionsfehler der Echtheitsmerkmale
auf dem Dokument zu kompensieren. Ist nämlich ein Dokument in der Weise hergestellt
worden, daß das Echtheitsmerkmal auf dem Dokument z. B. um mehrere Millimeter verschoben
ist, dann kann dies aufgrund des Aufbaus des X-Y-Schlittens erkannt werden, weil die
Schlittenpositionierung so erfolgt, daß eben die Auswerteeinheit genau unter dieses
Echtheitsmerkmal positioniert wird.
[0016] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß auf dem X-Y-Schlitten
die Auswertekomponenten angeordnet sind, welche zur Auswertung der Beugungsstrukturen
und welche darüber hinaus auch noch zur Auswertung weiterer Echtheitsmerkmale, wie
z. B. eines Textes, eines Barcodes, einer im IR-Bereich sichtbarer Schrift oder anderer
Echtheitsmerkmale dienen.
[0017] Hierbei wird es bevorzugt, wenn die Auswerteeinheit zur Auswertung der Beugungsstrukturen
aus einem Laser und einer entsprechenden Auswerteoptik besteht, wobei die gesamte
Auswerteeinheit auf einem in X-Y-Richtung verfahrbareri inneren Schlitten angeordnet
ist wobei dieser innere Schlitten (nachfolgend auch als X-Schlitten bezeichnet) in
einem in Y-Richtung verfahrbaren äußeren Schlitten verfahrbar angeordnet ist.
[0018] Derartige Auswerteoptiken beinhalten insbesondere eine OCR-Kamera mit Objektiv, die
sowohl im Weißlicht als auch im IR-Licht bestimmte Dokumentenstrukturen auslesen kann.
[0019] Damit ist es nun erstmals möglich, daß man die gesamte Auswerteeinheit, bestehend
aus Lasereinheit und dazugehörende Auswerteoptik, in X-Y-Richtung verfahren kann und
damit hochgenau unter den Echtheitsmerkmalen des zu untersuchenden Dokumentes positionieren
kann.
[0020] Man könnte zwar auch die anderen Auswertekomponenten (zur Auswertung des Textes,
IR-Feldes und des Fotofeldes) auf dem inneren X-Schlitten anordnen, dies ist jedoch
nicht Iösungsnotwendig. Es wird deshalb bevorzugt, wenn die anderen Auswertekomponenten
auf dem Y-Schlitten angeordnet sind und fest auf dem Y-Schlitten befestigt sind, so
daß diese lediglich in Y-Richtung verfahrbar sind, nicht aber in X-Richtung.
[0021] Dies hat den Vorteil, daß diese Komponenten nicht in dem X-Schlitten verfahren werden
und daher nur mit dem Y-Schlitten sehr genau über die gesamte Breite des Dokumentes
gesehen das Dokument abtasten und das Dokument über die gesamte Breite in einem einzigen
Arbeitsgang abtasten können. Es handelt sich also um eine zeilenweise Abtastung des
Dokumentes in Y-Richtung.
[0022] Es wird hierbei in einer Weiterbildung der Erfindung bevorzugt, wenn auf dem Y-Schlitten
auch die Beleuchtungseinheit angeordnet ist. Dies ist zwar nicht unbedingt lösungsnotwendig,
denn eine Beleuchtungseinheit (oder auch mehrere Beleuchtungseinheiten) könnten auch
ortsfest außerhalb des X-Y-Schlittens angeordnet werden, um so ebenfalls das Dokument
durch die Auflagefläche hindurch beleuchten zu können. Es wird jedoch bevorzugt, wenn
diese Beleuchtungseinheit auf dem Y-Schlitten angeordnet ist und aus mindestens einer
Beleuchtungszeile besteht, so daß also während der Verfahrung des Y-Schlittens an
dem Dokument entlang die Beleuchtungszeile eine Lichtzeile (Abtastzeile) auf dem Dokument
über die gesamte Breite des Dokumentes erzeugt und diese Abtastzeile über eine entsprechende
Spiegeloptik auf die OCR-Matrix-Kamera gelenkt und von dieser ausgewertet wird.
[0023] In einer Weiterbildung der Erfindung ist es vorgesehen, daß noch zusätzlich eine
ortsfeste Auswerteeinheit für Fluoreszenzmerkmale des Dokuments an dem Dokumentenprüfgerät
angeordnet ist.
[0024] Hierzu ist in einem ersten Ausführungsbeispiel eine ortsfeste Kamera im Gehäuse des
Gerätes montiert, welche auf einen Spiegel sieht, welcher Spiegel wiederum die Auflagefläche
- auf welcher das Dokument aufliegt - abbildet.
[0025] Mit einer geeigneten UV-Beleuchtungsquelle wird nun die Auflagefläche im UV-Bereich
angestrahlt, so daß die zur Fluoreszenz angeregten Sicherheitselemente des Dokuments
Licht emittieren und dieses über den Spiegel auf die ortsfeste Matrix-Kamera gelenkt
wird.
[0026] Diese Auswerteeinheit ist völlig unabhängig vom dem X-Y-Schlitten, und für diese
Auswerteeinheit und deren ortsfester Anordnung sowie für die Gestaltung der Einzelheiten
wird gesonderter Schutz - unabhängig von den sonstigen Merkmalen der Erfindung - beansprucht.
[0027] In einer anderen Ausgestaltung dieser Auswerteeinheit kann es vorgesehen sein, daß
die ortsfest angeordnete UV-Kamera entfällt und das stattdessen die für die Laserauswertung
auf dem X-Schlitten verwendete Kamera gleichzeitig verwendet wird, auch das UV-Bild
auszuwerten.
[0028] Es könnten selbstverständlich auch zwei voneinander getrennte Kameras auf dem X-Schlitten
montiert werden, von denen die eine zur Laserauswertung der Beugungsstrukturen geeignet
ist, während die andere Kamera zur Auswertung des UV-Bildes bestimmt ist.
[0029] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorher erwähnte Auswertung im
UV-Bereich beschränkt; dies hängt insbesondere von der Art der verwendeten Filter
und von der Art der verwendeten Beleuchtungsquelle ab. Es können selbstverständlich
alle Auswertungen auch in einem anderen Spektralbereich stattfinden, insbesondere
können statt der UV-Filter auch Polarisationsfilter verwendet werden, oder es können
völlig andere Wellenlängenbereiche verwendet werden.
[0030] Insbesondere kann der Wellenlängenbereich des NIR verwendet werden (naher Infrarotbereich)
oder auch jegliche andere Wellenlängenbereiche. Soweit also in der folgenden Beschreibung
von einer UV-Auswertung gesprochen wird, ist dies nur als Ausführungsbeispiel zu verstehen.
[0031] Insgesamt kann festgestellt werden, daß die hier dargestellte Lösung der Verwendung
eines X-Y-Schlittens mit in dem X-Schlitten montierten Laserauswerteeinheit den wesentlichen
Vorteil hat, daß diese Lasereinheit gegen Dejustage in hervorragender Weise geschützt
ist.
[0032] Es wäre nämlich denkbar, einen ortsfesten Laser anzuordnen, der auf einen gegenüberliegenden
Spiegel strahlt, dessen Reflexion wiederum von einer Auswerteeinheit aufgenommen wird,
die in einem Schlitten verfahrbar angeordnet ist. Dies hat aber den Nachteil, daß
der ortsfest angebrachte Laser und der gegenüberliegend angeordnete Spiegel außerordentlich
große Strahllängen zwischen sich aufweisen, so daß die gesamte Anordnung gegen Dejustage
sehr empfindlich ist. Ein derartiges Gerät ist empfindlich gegen Stoßbelastungen und
würde sich bei derartigen Stößen dejustieren und ist nur sehr schwierig einzustellen.
[0033] Hier setzt die Erfindung ein, welche die gesamte Auswerteeinheit von Laser, Spiegel
und dazugehörender Kamera mit Objektiv auf engstem Raum in einem in X-Y-Richtung verfahrbaren
(inneren) Schlitten anordnet, wodurch die gesamte Einheit gegen Stöße geschützt ist,
weil nur sehr geringe Strahllängen zwischen der Lasereinheit und der Auswerteeinheit
zurückzulegen sind.
[0034] Bei Transporten kann der gesamte X-Y-Schlitten sehr leicht gesichert (arretiert)
werden, wodurch auch die Führungen, in welchen der X-Y-Schlitten geführt ist, entsprechend
geschont werden und gegen Ausschlagen gesichert sind.
[0035] Die Erfindung betrifft auch die kinematische Umkehrung eines X-Y-Schlittens. Vorstehend
wurde ausgeführt, daß der in X-Richtung verfahrbare Schlitten der innere Schlitten
ist und der in Y-Richtung verfahrbare Schlitten der äußere Schlitten ist, welcher
in Längsachse des Gerätes gesehen entlang dem Dokument verfahrbar ist. In kinematischer
Umkehrung kann es auch vorgesehen sein, daß der innere Schlitten in Y-Richtung verfahrbar
ist und der äußere Schlitten in X-Richtung.
[0036] Selbstverständlich kann der vorher erwähnte X-Y-Schlitten oder der Y-X-Schlitten
auch durch andere, in zwei Ebenen positionierbare, Lagesysteme ersetzt werden. Es
ist deshalb vorgesehen, daß die gesamten Auswertekomponenten auf einem frei im Raum
in zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen verfahrbar ist. Dies kann durch
Spindelantriebe, durch elektromotorische Antriebe oder durch elektromagnetische Antriebe
geschehen.
[0037] Derartige, frei in der X-Y-Ebene positionierbare Systeme sind bekannt. Sie bestehen
aus Hydraulik- oder Pneumatikzylindern, aus elektromotorisch angetriebenen Spindeln
oder dgl. mehr.
[0038] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0039] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden
als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
[0040] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0041] Es zeigen:
- Figur 1:
- Schematisiert ein Schnitt durch das Dokumentenprüfgerät nach der Erfindung;
- Figur 2:
- perspektivische Seitenansicht eines Teils der Laser-Auswerteeinheit;
- Figur 3:
- Schnitt durch das Gerät mit Darstellung weiterer Einzelheiten;
- Figur 4:
- eine separate Darstellung des X-Schlittens mit seinem Antrieb;
- Figur 5:
- eine Seitenansicht des Y-Schlittens;
- Figur 6:
- eine Draufsicht auf das Gerät nach Figur 3 mit dem X-Schlitten in zwei verschiedenen
Positionen.
[0042] In Figur 1 ist allgemein das Gehäuse 1 eines Gerätes dargestellt, welches etwa pultartig
ausgebildet ist und eine im Winkel 4 zur Horizontalen geneigte Frontplatte 2 aufweist,
innerhalb der eine durchsichtige Auflagefläche 3 (z. B. aus Glas) angeordnet ist.
Auf diese Auflagefläche 3 wird mit definiertem Anpreßdruck das zu untersuchende Dokument
aufgelegt und angepreßt, so daß die zu untersuchenden Dokumentenoberfläche von der
Unterseite der Auflagefläche 3 sichtbar ist.
[0043] Erfindungsgemäß ist nun im Gehäuse 1 in später zu beschreibenden Schlittenführungen
ein X-Y-Schlitten 7, 8 verfahrbar angeordnet, wobei der Y-Schlitten 7 in Y-Pfeilrichtung
5 verfahrbar ist und der X-Schlitten in Pfeilrichtung 6 (nämlich senkrecht zur Zeichenebene
der Figur 1).
[0044] Wichtig ist nun, daß auf dem äußeren Y-Schlitten 7 die weniger empfindlichen Auswertekomponenten
angeordnet sind, nämlich insbesondere eine in schräger Richtung zur Ebene der Frontplatte
geneigt angeordnete Beleuchtungseinheit 14, welcher eine zeilenförmig ausgebildete
Fokussierlinse 15 vorgeschaltet ist, so daß das ebenfalls vor der zeilenförmig ausgebildeten
Beleuchtungseinheit 14 abgestrahlte Licht über die Fokussierlinse 15 auf die, auf
der Auflagefläche 3 liegende, Dokumentenunterseite fokussiert wird.
[0045] Es wird bevorzugt, wenn die Beleuchtungseinheit 14 (siehe hierzu Figur 6) aus zeilenförmig
angeordneten LEDs besteht, die insbesondere Weißlicht erzeugen. Es können jedoch auch
andere Beleuchtungseinheiten verwendet werden wie z. B. eine Beleuchtungseinheit,
welche LEDs im Wechsel vorsieht, von denen der eine Teil der LEDs Weißlicht und der
andere ein IR-Licht ausstrahlt.
[0046] Ebenso können selbstverständlich auch mehrere Beleuchtungseinheiten 14 nebeneinanderliegend
oder auch übereinanderliegend angeordnet werden und jede Beleuchtungseinheit kann
ein getrenntes Spektrum oder auch ein gemischtes Spektrum erzeugen.
[0047] Das von der Beleuchtungseinheit an der Unterseite des Dokumentes reflektierte Licht
wird über den Strahlengang 13 auf einen Umlenkspiegel 12 gelenkt und dort durch ein
Objektiv 11 auf eine Zeilenkamera 10 gerichtet, welche geeignet ist, entsprechend
den Text auf dem Dokument auszuwerten oder auch Bildinformationen oder auch versteckte
Informationen, die bspw. nur im NIR-Bereich auslesbar sind.
[0048] Auf dem Y-Schlitten 7 ist im übrigen noch fest eine Signalverarbeitungsplatine 9
befestigt, mit deren Hilfe die entsprechenden Auswertungen erfolgen. Dies sichert,
daß die Informationswege und die Kabellängen kurz sind und daher die gesamte Anordnung
wenig störungsanfällig ist.
[0049] Durch Vergleich der Figur 1 mit der Figur 3 wird im übrigen erkennbar, daß die Richtung
des Strahlengangs 16 durchaus unterschiedlich sein kann, d. h., in Figur 1 ist der
Strahlengang 16 schräg nach vorne in Richtung auf die Auflagefläche 3 geneigt, während
in Figur 3 der Strahlengang 16 schräg nach hinten geneigt ist. Beide geneigten Strahlengänge
werden in der vorliegenden Erfindung beansprucht.
[0050] Die Anordnung eines geneigten Strahlenganges 16 im Winkel zur Auflagefläche 3 hat
nämlich den Vorteil, daß mit dieser Beleuchtungseinheit 14 und letzten Endes mit der
Kamera 10 zunächst grob während des Abtastens des Dokumentes die entsprechenden Positionen
der später mit der Laserauswerteeinheit zu erfassenden Beugungsmerkmale auf dem Dokument
festgestellt werden können. Es wird also mit der Zeilen-Kamera 10 beim Abtasten der
Dokumentenoberfläche zunächst grob die Position der später mit der Laseroptik zu erkennenden
Beugungsmerkmale festgestellt und erst später dann mit den auf dem X-Schlitten angeordneten
Laser-Auswertekomponenten dieses Beugungsmerkmal verifiziert.
[0051] Wichtig ist nämlich, daß die eigentliche Verifikation des Beugungsmerkmals mit Hilfe
der auf dem X-Schlitten 8 angeordneten Komponenten erfolgt. Diese Komponenten bestehen
aus einem Laser 21 (siehe hierzu auch Figur 2), welcher einen Strahlengang 22 auf
einen Umlenkspiegel 20 erzeugt, der seinerseits einen Strahlengang 23 auf die zu untersuchende
Dokumentenoberfläche lenkt.
[0052] Hierbei wird angenommen , daß der X-Y-Schlitten 7, 8 nun genau unterhalb des zu untersuchenden
Beugungsmerkmals positioniert ist, d. h., der X-Y-Schlitten wurde bereits schon in
eine genau festgelegte X-Y-Position verfahren. Die Figur 1 zeigt ja lediglich die
Grundstellung, während in der Auswertestellung der X-Y-Schlitten an einer ganz genau
festgelegten und zur Auswertung des Beugungsmerkmals geeigneten Stelle unterhalb der
Auflagefläche 3 verfahren wird.
[0053] Das von dem Beugungsmerkmal erzeugte reflektierte Bild wird auf die Mattscheibe 19
reflektiert und bildet auf der Mattscheibe 19 ein bestimmtes Beugungsmuster 49, welches
durch die Mattscheibe 19 hindurch von unten her unter einem bestimmten Raumwinkel
24 einer OCR-Matrix-Kamera 17 durch ein Objektiv 18 betrachtet wird.
[0054] D. h. also, das auf die Mattscheibe auftreffende Beugungsmuster 49 wird in dem Objektiv
18 fokussiert und auf die OCR-Matrix-Kamera 17 gelenkt und dort ausgewertet.
[0055] Damit ist klar, daß die gesamte Auswerteeinheit auf engstem Raum und gegen Dejustage
unempfindlich in dem X-Schlitten 8 angeordnet ist und daher eine sehr kompakte Einheit
bildet.
[0056] Es wird im folgenden nun die UV-Auswerteeinheit beschrieben, welche insbesondere
zur Auswertung von fluoreszierenden Echtheitsmerkmalen auf der Dokumentenoberfläche
dient.
[0057] Die gesamte Anordnung ist insbesondere für die Betrachtung in UV-Licht ausgerichtet.
Dies bedeutet, daß hierzu ein UV-Blitz 26 vorgesehen ist, welcher mit einer Filterscheibe
27 versehen ist, der in Pfeilrichtung 30 ein Licht mit hohem UV-Anteil auf die Dokumentenoberfläche
richtet und dadurch die Dokumentenoberfläche mit charakteristisch aufleuchtenden fluoreszierenden
Fäden anregt. Das vom Dokument 3 reflektierte Licht wird zwischen den begrenzenden
Strahlengängen 32, 33 auf den Spiegel 25 gelenkt und von dort über das Objektiv 28
mit der Abbdilung 31 in die Kamera 29 abgebildet und von einem dort angeordneten CCD-Chip
erfaßt.
[0058] Vor dem Objektiv 28 kann ein UV-Filter angeordnet werden, welcher das UV-Licht sperrt,
so daß nur ein Licht außerhalb des UV-Bereiches von der Kamera erfaßt wird. Damit
kann die Kamera 29 nicht von dem UV-Blitz 26 "geblendet" werden.
[0059] Die mechanischen Komponenten der Anordnung werden nun anhand der Figuren 3 bis 6
näher beschrieben.
[0060] Hierbei ist wichtig, daß gemäß Figur 3 und 6 zwei in Y-Richtung weisende Führungsschienen
35 parallel zueinander angeordnet und im Gehäuse 1 fest verankert sind. Die Führungsschienen
35 sind hierbei jeweils von Lagerböcken 39 getragen.
[0061] In den Führungsschienen 35 laufen jeweils zwei hintereinanderliegend angeordnete
Kugelbüchsen 48 (siehe Figur 6), mit welchen der Y-Schlitten 7 fest verbunden ist.
[0062] Damit ist der gesamte Y-Schlitten in den Pfeilrichtungen 5 in Y-Richtung frei verfahrbar
und steuerbar. Der Antrieb erfolgt hierbei über einen Schrittmotor 34, der fest am
Gehäuse 1 verankert ist und der über eine Antriebswelle 36 einen Zahnriemen 37 trägt,
welcher auf der gegenüberliegenden Seite auf einer Umlenkrolle 40 läuft. Das eine
Trum des Zahnriemens ist hierbei mit dem Y-Schlitten 7 verbunden.
[0063] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf eine obenliegende Führung mit obenliegenden,
parallelen Führungsschienen 35 beschränkt; es können auch andere Führungselemente
verwendet werden, insbesondere untenliegende Führungsschienen 35, und statt der vier
verwendeten Führungsbüchsen 48 können auch mehr oder weniger Führungsbüchsen verwendet
werden.
[0064] Es werden im übrigen sämtliche Linearführungen beansprucht, welche in der Lage sind,
einen derartigen X-Y-Schlitten 7, 8 zu verwirklichen.
[0065] An der Unterseite des Y-Schlittens 7 ist ein Gehäuse 38 angeordnet, in dem fest die
Zeilen-Kamera 10 und das Objektiv 11 angeordnet sind, was dafür sorgt, daß diese Teile
leicht auswechselbar gehalten sind und damit getrennt voneinander justiert werden
können. D. h., es kann aufgrund der Anordnung in dem Gehäuse 38 die Kamera 10 werksseitig
sehr genau auf das dort angeordnete Objektiv 11 justiert werden, und später kann das
gesamte Gehäuse 38 sehr genau auf den außerhalb angeordneten Umlenkspiegel 12 justiert
werden.
[0066] Der X-Schlitten 8 ist senkrecht zur Zeichenebene der Figur 3 in dem Y-Schlitten verfahrbar
angeordnet.
[0067] Hierbei wird der X-Schlitten 8 auf einer als Rohrführung 41 ausgebildeten linksseitigen
Führung verschiebbar zur Zeichenebene der Figur 3 verfahrbar angetrieben, während
die rechte Seite der Führung durch eine Gleitführung 50 gebildet ist, auf welcher
der Y-Schlitten lediglich mit einem Gleitklotz aufsetzt und die Führungsschiene fest
in dem Y-Schlitten befestigt ist.
[0068] Zur Einstellung der Endlage des X-Schlittens 8 in den Y-Schlitten 7 sind hierbei
zwei im Abstand voneinander angeordnete Endschalter 42 vorgesehen, die auch in den
Figuren 4 und 5 dargestellt sind.
[0069] X- und Y-Achse besitzen also jeweils zwei Endschalter.
[0070] Der Antriebsmotor 43 für den X-Schlitten ist hierbei im Y-Schlitten 7 befestigt und
treibt über seine Antriebswelle 44 und einen Zahnriemen 45 den X-Schlitten 8 in Pfeilrichtung
6 an.
[0071] Hierbei läuft dieser Zahnriemen 45 über eine Umlenkrolle 47 gemäß Figur 5 im Y-Schlitten
7.
[0072] Die Rohrführung 41 ist im übrigen hierbei auf zwei im Abstand voneinander angeordneten
Lagerböcken 46 im Y-Schlitten gemäß Figur 5 befestigt.
[0073] Die Figur 6 zeigt in Draufsicht, daß der X-Schlitten 8 in zwei verschiedene Endpositionen
verfahren werden kann, wobei die Endposition des X-Schlittens mit 8' angegeben ist.
Zeichnungslegende
[0074]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Frontplatte
- 3
- Auflagefläche
- 4
- Winkel
- 5
- Y-Richtung
- 6
- X-Richtung
- 7
- Y-Schlitten
- 8
- X-Schlitten
- 9
- Signalverarbeitungsplatine
- 10
- Zeilen-Kamera
- 11
- Objektiv
- 12
- Umlenkspiegel
- 13
- Strahlengang
- 14
- Beleuchtungseinheit
- 15
- Fokussierlinse
- 16
- Strahlengang (Beleuchtung)
- 17
- OCR-Matrix-Kamera
- 18
- Objektiv
- 19
- Mattscheibe
- 20
- Umlenkspiegel
- 21
- Laser
- 22
- Strahlengang
- 23
- Strahlengang
- 24
- Raumwinkel
- 25
- Umlenkspiegel
- 26
- UV-Blitz
- 27
- Filterscheibe
- 28
- Objektiv
- 29
- Matrix-Kamera
- 30
- Pfeilrichtung
- 31
- Abbildung
- 32
- Strahlengang
- 33
- Strahlengang
- 34
- Schrittmotor
- 35
- Führungsschiene
- 36
- Antriebswelle
- 37
- Zahnriemen
- 38
- Gehäuse
- 39
- Lagerbock (Y)
- 40
- Umlenkrolle
- 41
- Rohrführung
- 42
- Endschalter
- 43
- Motor (X)
- 44
- Antriebswelle
- 45
- Zahnriemen
- 46
- Lagerbock (X)
- 47
- Umlenkrolle (X)
- 48
- Kugelbüchse (Y)
- 49
- Beugungsmuster
- 50
- Gleitführung
1. Dokumentenprüfgerät zur automatischen Prüfung von Wert- und Sicherheitsdokumenten,
das einen in X-Y-Richtung (5, 6) verfahrbaren Kreuzschlitten (7, 8) aufweist, wobei
auf dem Kreuzschlitten Komponenten (9-12, 14-21) zur Auswertung von Echtheitsmerkmalen
angeordnet sind, wobei eine erste Gruppe von Auswerteeinheiten (17-21) auf dem in
X-Richtung verfahrbaren X-Schlitten (8) innerhalb des in Y-Richtung verfahrbaren Y-Schlittens
des Kreuzschlittens angeordnet ist und daher in X- und in Y-Richtung derart verfahrbar
ist, dass die Echtheitsmerkmale lokal an ihrer Position mit höchster Auflösung und
Erkennungsgenauigkeit verifizierbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Gruppe von Auswerteeinheiten (9-12, 14, 15) auf dem in Y-Richtung verfahrbaren
Y-Schlitten angeordnet ist und nicht in X-Richtung verfahrbar ist, wobei die zweite
Gruppe von Auswerteeinheiten derart ausgebildet ist, dass basierend auf den durch
die zweite Gruppe von Auswerteeinheiten (9-12, 14, 15) erfassten Daten die Position
der Echtheitsmerkmale auf dem abgetasteten Wert- und Sicherheitsdokument in X- und
in Y-Richtung grob lokalisierbar ist, und dass Mittel vorhanden sind, welche die erste
Gruppe von Auswerteeinheiten (17-21) an die lokalisierte Position der Echtheitsmerkmale
verfahren.
2. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gruppe von Auswerteeinheiten oder die zweite Gruppe von Auswerteeinheiten
Einrichtungen zur Auswertung eines Textes und/oder eines IR-Feldes und/oder eines
Fotofeldes aufweist.
3. Dokumentenprüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gruppe und/oder zweite Gruppe von Auswerteeinheiten einen Beleuchtungseinheit
(14, 21) und eine Auswerteoptik (17-20) aufweist.
4. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit der ersten Gruppe von Auswerteeinheiten als Laser (21) ausgebildet
ist.
5. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit der zweiten Gruppe von Auswerteeinheiten als Beleuchtungszeile,
vorzugsweise als zeilenförmig angeordnete LEDs ausgebildet ist.
6. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteoptik der ersten Gruppe von Auswerteeinheiten dem Strahlengang des Lasers
folgend einen Auswertespiegel (20), eine Mattscheibe (19), ein Objektiv (18) und eine
OCR-Matrix-Kamera (17) aufweist.
7. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die OCR-Matrix-Kamera (17) derart ausgebildet ist, dass sie im sichtbaren und/oder
IR-Wellenlängenbereich Bilder aufnimmt.
8. Dokumentenprüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der X-Schlitten und der Y-Schlitten motorgetrieben sind.
9. Dokumentenprüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Auswerteeinheit (25-29) vorgesehen ist, die ortsfest ausgebildet ist.
10. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Auswerteeinheit für die Auswertung von Fluoreszenzmerkmalen vorgesehen
ist, die eine UV-Beleuchtungsquelle (26) aufweist.
11. Dokumentenprüfgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-Beleuchtungsquelle derart ausgebildet ist, dass sie einen UV-Blitz abgibt.
1. Device for verifying documents, for automatically verifying valuable documents and
security documents, which comprises a compound slide (7, 8) which is movable in the
X-Y direction (5, 6), components (9-12, 14-21) for evaluating authenticity features
being arranged on the compound slide, a first group of evaluation units (17-21) being
arranged on the X-slide (8), which is movable in the X-direction, within the Y-slide
of the compound slide, which is movable in the Y-direction, and therefore movable
in the X-direction and in the Y-direction, such that the authenticity features may
be verified locally at their position with the highest resolution and recognition
accuracy, characterised in that a second group of evaluation units (9-12, 14, 15) is arranged on the Y-slide, which
is movable in the Y-direction, and is not movable in the X-direction, the second group
of evaluation units being configured such that, based on the data detected by the
second group of evaluation units (9-12, 14, 15), the position of the authenticity
features on the detected valuable document and security document is able to be approximately
located in the X-direction and in the Y-direction and in that means are present which move the first group of evaluation units (17-21) to the located
position of the authenticity features.
2. Device for verifying documents according to Claim 1, characterised in that the first group of evaluation units or the second group of evaluation units has devices
for evaluating a text and/or an infrared field and/or a photographic field.
3. Device for verifying documents according to one of Claims 1 to 2, characterised in that the first group and/or second group of evaluation units comprises an illumination
unit (14, 21) and an optical evaluation system (17-20).
4. Device for verifying documents according to Claim 3, characterised in that the illumination unit of the first group of evaluation units is configured as a laser
(21).
5. Device for verifying documents according to Claim 3, characterised in that the illumination unit of the second group of evaluation units is configured as an
illumination line, preferably LEDs arranged in a linear manner.
6. Device for verifying documents according to Claim 3, characterised in that the optical evaluation system of the first group of evaluation units following the
beam path of the laser, comprises an evaluation mirror (20), a ground-glass screen
(19), a lens (18) and an OCR matrix camera (17).
7. Device for verifying documents according to Claim 6, characterised in that the OCR matrix camera (17) is configured such that it receives images in the visible
and/or infrared wavelength range.
8. Device for verifying documents according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the X-slide and the Y-slide are motor-driven.
9. Device for verifying documents according to one of Claims 1 to 8, characterised in that a third evaluation unit (25-29) is provided which is configured to be stationary.
10. Device for verifying documents according to Claim 9, characterised in that the third evaluation unit is provided for the evaluation of fluorescence features,
which comprises a UV illumination source (26).
11. Device for verifying documents according to Claim 10, characterised in that the UV illumination source is configured so that it emits a UV flash.
1. Appareil de vérification de documents pour le contrôle automatique de documents de
valeur et de sécurité, qui présente un chariot en croix (7, 8) déplaçable dans la
direction X-Y (5, 6), des composants (9-12, 14-21) pour l'analyse de caractéristiques
d'authenticité étant disposés sur le chariot en croix, un premier groupe d'unités
d'analyse (17-21) étant disposé sur le chariot en croix (8) déplaçable dans la direction
X à l'intérieur du chariot Y, déplaçable dans la direction Y, du chariot en croix
et étant donc déplaçable dans la direction X et dans la direction Y de telle sorte
que les caractéristiques d'authenticité sont vérifiables localement sur leur position
avec une résolution extrême et une précision de reconnaissance extrême, caractérisé en ce qu'un second groupe d'unités d'analyse (9-12, 14, 15) est disposé sur le chariot Y déplaçable
dans la direction Y et n'est pas déplaçable dans la direction X, le second groupe
d'unités d'analyse étant conçu de telle sorte que, sur la base des données enregistrées
par le second groupe d'unités d'analyse (9-12, 14, 15), la position des caractéristiques
d'authenticité sur le document de valeur et de sécurité balayé est localisable approximativement
dans la direction X et dans la direction Y, et en ce que des moyens sont présents qui déplacent le premier groupe d'unités d'analyse (17-21)
sur la position localisée des caractéristiques d'authenticité.
2. Appareil de vérification de documents selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier groupe d'unités d'analyse ou le second groupe d'unités d'analyse présente
des dispositifs pour l'analyse d'un texte et/ou d'un champ infrarouge ou d'un champ
photo.
3. Appareil de vérification de documents selon l'une quelconque des revendications 1
à 2, caractérisé en ce que le premier groupe et/ou le second groupe d'unités d'analyse présente une unité d'éclairage
(14, 21) et une optique d'analyse (17-20).
4. Appareil de vérification de documents selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité d'éclairage du premier groupe d'unités d'analyse est conçue sous forme de
laser (21).
5. Appareil de vérification de documents selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'unité d'éclairage du second groupe d'unités d'analyse est conçue sous forme de
ligne d'éclairage, de préférence sous forme de LED disposées en forme de ligne.
6. Appareil de vérification de documents selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'optique d'analyse du premier groupe d'unités d'analyse présente, en suivant la
trajectoire du faisceau du laser, un miroir d'analyse (20), un disque mat (19), un
objectif (18) et une caméra à matrice OCR (17).
7. Appareil de vérification de documents selon la revendication 6, caractérisé en ce que la caméra à matrice OCR (17) est conçue de telle sorte qu'elle enregistre des images
dans la plage de longueurs d'onde visibles et/ou dans la plage de longueurs d'ondes
infrarouge.
8. Appareil de vérification de documents selon l'une quelconque des revendications 1
à 7, caractérisé en ce que le chariot X et le chariot Y sont entraînés par moteur.
9. Appareil de vérification de documents selon l'une quelconque des revendications 1
à 8, caractérisé en ce qu'il est prévu une troisième unité d'analyse (25-29), qui est conçue de façon fixe.
10. Appareil de vérification de documents selon la revendication 9, caractérisé en ce que la troisième unité d'analyse est prévue pour l'analyse de caractéristiques de fluorescence,
qui présente une source d'éclairage UV (26).
11. Appareil de vérification de documents selon la revendication 10, caractérisé en ce que la source d'éclairage UV est conçue de telle sorte qu'elle délivre un éclair UV.