| (19) |
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(11) |
EP 1 287 584 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.11.2004 Patentblatt 2004/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.05.2001 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/001882 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2001/091229 (29.11.2001 Gazette 2001/48) |
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| (54) |
MOBILES TELEKOMMUNIKATIONS-ENDGERÄT
MOBILE TELECOMMUNICATIONS TERMINAL
APPAREIL TERMINAL DE TELECOMMUNICATION MOBILE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
22.05.2000 DE 10025269
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.2003 Patentblatt 2003/10 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ECKERT, Rainer
81677 München (DE)
- MAMIER, Lothar
81241 München (DE)
- ROSKI, Matthias
82031 Grünwald (DE)
- HUBER, Andreas
Chaoyang-Qu, Beijing 100102 (CN)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 742 604 EP-A- 1 113 346
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EP-A- 0 871 236
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 018, Nr. 531 (E-1614) 07 Oktober 1994 & JP 06 188 809
A (CASIO COMPUT CO LTD) 08 Juli 1994
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein mobiles Telekommunikations-Endgerät, welches an einem
oder in der Nähe eines Körperteils getragen oder befestigt wird, und hierfür ein ein-
oder mehrteiliges Band aufweist, das mit dem Gerätegehäuse verbunden ist, gemäß Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Das ein- oder mehrteilige Band kann auch als ein ein- oder
mehrteiliger Gurt oder Riemen ausgebildet sein.
[0002] In den letzten Jahren sind Entwicklungen sogenannter Handyphone oder Wristphone-Systeme
bekannt geworden, welche davon ausgehen, ein Telekommunikations-Gerät nach Art einer
Armbanduhr zu tragen und nutzen zu können. Beispielsweise sei hier auf das PHS Personal
Handyphone System der NTT Nippon Telephone and Telegraph verwiesen, das ein mobiles
Telefon im Armbanduhr-Format zeigt. Ein Zukunftsentwurf der Firma Philips stellt ebenfalls
auf ein Telefon im Armbanduhr-Format ab, mit dem sich Daten aus dem Internet abrufen,
Bildtelefon-Gespräche führen und Software- oder Videoclips übertragen lassen. Diese
Applikation soll durch eine neue Siliziumchip-Technologie möglich werden. Hier wird
auf die sogenannte QUBiC 3-Technologie zur Chipherstellung verwiesen, wobei derartige
Chips in der Lage sind, schnell große Datenmengen verarbeiten zu können, wie dies
beispielsweise in der Video-Technik benötigt wird.
[0003] Eine neuere Entwicklung ist weiterhin die Telefonuhr der koreanischen Firma Samsung.
Die mit Anycall bezeichnete Telefonuhr besitzt Abmessungen von im wesentlichen 67'x
58 x 20 mm und vereinigt alle notwendigen elektronischen und Anzeigeelemente. Die
Antennenanordnung der Anycall-Telefonuhr erstreckt sich seitlich vom Uhrengehäuse
und vom Armband weg oberhalb des Arms, ist aber recht dicht zur Oberfläche dieses
Körperteils orientiert.
[0004] Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei derartigen Telekommunikations-Endgeräten im Uhrenformat
die bisherigen Ausführungen der notwendigen Antennen Strahlung in den Arm des Trägers
einkoppeln mit der Folge einer unerwünschten Absorption, d.h. verschlechtertem Antennengewinn
und möglichen körperlichen Schäden. Armbanduhren mit Antennen sind ebentalls aus JP-A-06188809
und EP-A-1113346 (Artikel 54(3) EPÜ) bekannt.
[0005] Dieser Nachteil ist insbesondere dann relevant, wenn bei der gewünschten weiteren
Verkleinerung von Telekommunikations-Endgeräten im Uhrenformat allein durch die Skalierung
die Antenne dichter an das Körperteil, an welchem die Befestigung erfolgt, heranrückt.
[0006] Zur Vermeidung einer unerwünschten Strahlungseinkopplung wurde bei klassischen Mobiltelefonen
bereits vorgeschlagen, diese mit einem Klapp- oder Schiebemechanismus auszustatten
dergestalt, daß im Stand-by-Betrieb Teile der Funktionselemente, z.B. die Eingabetastatur
abgedeckt bleiben, wodurch sich sowohl ein Schutz der Bedienelemente ergibt als auch
durch die insbesondere klapp- oder schiebbare Gehäusehälfte eine Bauraumreduzierung
einstellt. Im Betriebsfall kann ein Gehäuseteil in Richtung Strahler verschoben werden,
um eine Schirmfläche zu schaffen, die sich dann zwischen dem Kopf des Benutzers und
der Energie abstrahlenden Antenne befindet. Bei einer solchen Konfiguration treten
jedoch unerwünschte Veränderungen der Empfangs- und Sendeeigenschaften auf. Dies wird
dann verstärkt, wenn in dem verschiebbaren Gehäuseteil nicht optimierte Metallflächen
und/oder zusätzliche aktive elektronische Bauelemente angeordnet sind.
[0007] Aus dem Vorgenannten ist es daher Aufgabe der Erfindung, eine Antennenanordnung für
mobile Telekommunikations-Endgeräte, insbesondere für Geräte anzugeben, welche an
einem oder in der Nähe eines Körperteils getragen oder befestigt werden.
[0008] Hier soll erfindungsgemäß auf der einen Seite ein optimaler Wirkungsgrad der Antenne
gegeben sein und andererseits ein unerwünschtes Eindringen von hochfrequenter Strahlung
in das Körperteil vermieden werden. Die Antennenanordnung soll weiterhin erfindungsgemäß
für miniaturisierte Telekommunikations-Endgeräte, insbesondere solchen Anwendung finden,
die nach Art einer Armbanduhr getragen und benutzt werden.
[0009] Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt demgemäß mit einem mobilen Telekommunikations-Endgerät
nach den Merkmalen des Patentanspruchs 1, wobei die Unteransprüche zweckmäßige Ausgestaltungen
und Weiterbildungen umfassen.
[0010] Beim mobilen Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 1 setzt das Befestigungsmittel
für das Telekommunikations-Endgerät unterhalb der Antenne, d.h. des flächen- oder
stabförmigen Strahlers an und die Antenne selbst ragt über das Befestigungsmittel,
z.B. Armband, nach oben hinaus. Daher liegt die Antenne weder seitlich am Arm an,
noch ist sie Teil des Armbands. Durch den vorgesehenen Abstand zwischen Antenne bzw.
Strahler und Arm und durch eine erfindungsgemäß metallische Fläche wird die unerwünschte
Einstrahlung in das Körperteil minimiert und es erhöht sich gleichzeitig der Tragekomfort
der Anordnung, da die flächenmäßige Ausdehnung des Gehäuses des Telekommunikations-Endgeräts
bezogen auf den Kontaktbereich zum Arm nicht vergrößert werden muß.
[0011] In der Ausgestaltung der Erfindung ist am befestigungsseitigen Ende des Armbands
die reflektierende metallische Fläche vorhanden. Einer Veränderung der Fußpunktimpedanz
durch diese metallische Fläche kann dadurch entgegengewirkt, daß zwischen metallischer
Fläche und Strahler ein Antennenanpassungs-Abschnitt vorgesehen ist, der zu einer
gemeinsamen Hochfrequenz-Masse führt.
[0012] Wie erläutert, ist die Antenne der Anordnung als flächenoder stabförmiger Strahler
ausgebildet und an der Oberseite am oder im Gehäuse, vom Körperteil sich weg erstreckend,
fixiert. Das Band zum Befestigen des Telekommunikations-Endgeräts an einem Körperteil
eines Trägers wird unterhalb des Strahlers am Gehäuse angeschlagen, so daß ein z.B.
dort notwendiger metallischer Stift die Antennencharakteristik nicht negativ beeinflußt,
weil dieser sich innerhalb des Speisepunkts befindet.
[0013] Das Gehäuse kann ausgestaltend ein Oberteil und ein Unterteil aufweisen, wobei die
Antenne vom Oberteil ausgehend sich seitlich in Richtung des Bandes erstreckt und
das Band am Gehäuseunterteil befestigt wird.
[0014] Die elektrische Kontaktierung des Antennen-Gegengewichts respektive der metallischen
Fläche zur Vermeidung des Eindringens hochfrequenter Strahlung in das Körperteil ist
über ein leitfähiges Stiftgelenk realisiert, wobei dieses Stiftgelenk üblichen Mitteln
zum Befestigen eines Bandes am Gehäuse entsprechen kann.
[0015] Der mindestens eine Strahler zur Bildung der Antenne kann baulich in ein Uhrengehäuse,
insbesondere Uhrengehäuse-Oberteil integriert oder Teil des Gehäuses sein, wobei bei
mehreren Strahlern diese im wesentlichen gegenüberliegend am Uhrengehäuse angeordnet
und unterhalb der Strahler die Befestigungsmittel für das Armband am Gehäuse vorgesehen
sind. Hierdurch ergeben sich Vorteile beim Uhrendesign und im Tragekomfort.
[0016] In einer Ausführungsform der Erfindung kann zur weiteren Vergrößerung des Strahlerabstands
zum Arm des Trägers der oder die Strahler gelenkig und verschwenkbar ausgeführt und
am Uhrengehäuse befestigt sein.
[0017] Bei der bevorzugten Ausführungsform der Antennenanordnung für ein sogenanntes Wristphone
ist am befestigungsmittelseitigen Ende des Armbands die metallische Fläche zur Bildung
eines Gegengewichts und zur Reflexion vorgesehen und zwischen Strahler und Schirm
der Antennenanpassungs-Abschnitt ausgebildet.
[0018] Die elektrische Kontaktierung der metallischen Fläche erfolgt bevorzugt im Bereich
des Strahler-Fußpunkts und im wesentlichen zur Strahler-Längsachse orientiert, was
mit Hilfe einer üblichen metallischen Achse, die in Ausnehmungen am Uhrengehäuse geführt
ist, realisiert werden kann. Auch wird hierbei eine unerwünschte Veränderung der Strahlungscharakteristik
der Antenne wirksam vermieden.
[0019] Durch die vorgestellte Möglichkeit der Anordnung von Strahler, Anpassungsabschnitt
und metallischer Fläche am Band, wobei die interne Kontaktierung zur zentralen HF-Masse
bezogen auf den Antennen-Fußpunkt variabel ist, läßt sich eine kapazitive Komponente
bilden, mit deren Hilfe eine Feinabstimmung der Antennenanpassung möglich ist. Auf
diese Weise gelingt es zusätzlich, die Fußpunktanpassung eines Hochfrequenz-Strahlers
auch dann zu optimieren, wenn im Nahfeldbereich des Strahlers absorbierende metallische
Komponenten in Form leitender Flächen vorhanden sind. Weiterhin wird die im Nahfeldbereich,
d.h. zum Körperteil des Nutzers hin auftretende Feldstärke reduziert, so daß sich
die spezifische Absorptionsrate (SAR) am Körperteil reduziert. Hinsichtlich des Fernfelds
ist die Beeinflussung der Abstrahlungscharakteristik im Verhältnis zu einem ungestörten
Strahler unwesentlich, da mit der vorgestellten Anordnung ein resonantes System bereitgestellt
wird, das optimale Anpaßwerte gewährleistet.
[0020] Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels sowie unter Zuhilfenahme von
Figuren näher erläutert werden.
[0021] Hierbei zeigen:
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines Telekommunikations-Endgeräts nach Art einer Armbanduhr
mit Ansicht auf das Gehäuseunterteil mit Befestigungspunkt für einen Teil des Armbands
sowie oberseitig vorgesehener Antenne;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht eines Wristphones mit weiterem Teil des Armbands vor dem Einsetzen
in Ausnehmungen am Gehäuseunterteil;
- Fig. 3
- eine Darstellung ähnlich Fig. 1, jedoch mit befestigtem weiteren Armbandteil und oberhalb
der metallischen Fläche des Armbandteils befindlicher Antenne bzw. Strahler; und
- Fig. 4
- ein am Am eines Nutzers befestigtes Wristphone mit der speziellen Antennenanordnung.
[0022] Bei den Figuren ist das Gehäuse des Wristphones mit dem Bezugszeichen 1 versehen,
wobei seitlich vom Gehäuse 1 in Richtung des Armbands 4 sich mindestens ein Strahler
2 erstreckt. Am Gehäuseunterteil 6 sind Befestigungspunkte 3 für die Teile des Armbands
4 vorgesehen.
[0023] Insbesondere Fig. 2 und Fig. 4 machen deutlich, daß der beim gezeigten Ausführungsbeispiel
einseitig vorgesehene Strahler 2 oberhalb des Armbands 4 befindlich ist und einen
optimalen Abstand zur Oberfläche des Armes 5 aufweist, so daß ein unerwünschtes Eindringen
hochfrequenter Strahlung und Absorbieren dieser minimiert wird.
[0024] Der Strahler 2 ist als flächen- oder stabförmiger Strahler ausgebildet und bevorzugt
am Gehäuseoberteil 7 fixiert.
Das gehäuseseitige Ende des Armbands 4 besitzt eine metallische Fläche 8 als Antennen-Gegengewicht
und zur Verringerung des Eindringens hochfrequenter Strahlung in den Arm 5.
[0025] Weiterhin kann zwischen Strahler 2 und metallischer Fläche 8 ein mit dem Gehäuse
1 verbundener oder einen Gehäuseteil umfassender Antennenanpassungs-Abschnitt (nicht
gezeigt) vorgesehen sein, wobei die elektrische Kontaktierung der metallischen Fläche
8 über ein leitfähiges Stiftgelenk zum Befestigen des Armbands 4 am Gehäuse 1 erfolgt.
[0026] Bei den Fig. 1 bis 4 ist der Strahler 2 einseitig, sich ausgehend vom Armband 4 nach
oben erstreckend, ausgebildet, wobei eine weitere Ausführungsform von zwei gegenüberliegenden
Strahlern, die am Gehäuseoberteil fixiert sind, ausgegangen wird. Ebenso besteht die
Möglichkeit, daß der oder die Strahler baulich in ein nichtmetallisches Gehäuse, insbesondere
in das Oberteil 7 integriert sind.
[0027] Zur Veränderung und Einstellung des Strahlerabstands zum Arm des Trägers oder zur
Feinanpassung besteht die Möglichkeit, den oder die Strahler gelenkig und verschwenkbar
am Uhrengehäuse, insbesondere am Oberteil 7 anzuschlagen.
[0028] Beim gezeigten Beispiel beträgt der Abstand zwischen Strahler 2 und der metallischen
Fläche 8 des Armbands 4 im wesentlichen λ/20. Dieser Abstand entspricht im UMTS-Frequenzbereich
nach IMT-2000 Standard von 1885 bis 2025 MHz etwa 0,5 bis 0,7 cm.
[0029] Aus den Darstellungen ist ersichtlich, daß im Gegensatz zu bekannten Antennenkonfigurationen
der Strahler sich nicht in Armlängsrichtung und dicht an dessen Oberfläche verlaufend
erstreckt, sondern quasi frei nach oben steht und vom Arm weg weist. Hierdurch ist
sowohl die Strahlungscharakteristik verbessert, als auch die spezifische Absorptionsrate
wesentlich günstiger als bei unmittelbar am Arm aufliegenden Antennen oder Antennen,
bei denen der aktive Strahler Teil des Armbands ist.
[0030] Durch die Kombination Anordnung des Strahlers, Ausbildung einer metallischen Fläche
unterhalb des Strahlers bevorzugt als Teil des Armbands und einer dazwischen befindlichen
Anpassung, die beispielsweise in Form einer weiteren metallischen Fläche ausgebildet
sein kann, wird eine Möglichkeit zur Bildung eines resonanten Strahlersystems geschaffen.
Durch die Wahl der Antennenenanpassungs-Kontaktverbindung, die im Gehäuseinneren ausgeführt
ist, besteht weiterhin die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Symmetrieverhältnisse
gewünschte Strahlungscharakteristika der Antenne einzustellen.
1. Mobiles Telekommunikations-Endgeräte, welches an einem oder in der Nähe eines Körperteils
(5) getragen oder befestigt werden kann und hierfür ein ein- oder mehrteiliges Band
(4) aufweist, das mit dem Gerätegehäuse (1) verbunden ist, wobei das Telekommunikations-Endgerät
eine Antenne aufweist, die als flächen- oder stabförmiger Strahler (2) ausgebildet
und an der Oberseite am oder im Gehäuse (1) vom Körperteil (5) weg erstreckend fixiert
ist, das Band in Gebrauchsrichtung unterhalb des Strahlers (2) am Gehäuse (1) befestigt
ist und der Strahler (2) sich seitlich in Richtung des Bandes (4) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter dem Strahler (2) am gehäuseseitigen Ende des Bandes (4) eine metallische Fläche
(8) als Antennen-Gegengewicht und zur Verminderung des Eindringens hochfrequenter
Strahlung in das Körperteil (5) vorhanden ist.
2. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse ein Oberteil (7) und ein Unterteil (6) aufweist,
wobei die Antenne vom Oberteil (7) ausgehend sich seitlich in Richtung des Bandes
(4) erstreckt und das Band (4) am Gehäuseunterteil (6) befestigt ist.
3. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Strahler (2) und metallischer Fläche (8) des Bandes (4) ein mit dem Gehäuse
(1) verbundener oder ein ein Gehäuseteil umfassender Antennenanpassungs-Abschnitt
vorgesehen ist, wobei die elektrische Kontaktierung des Antennen-Gegengewichts über
ein leitfähiges Stiftgelenk zum Befestigen des Bandes (4) am Gehäuse (1) erfolgt.
4. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Telekommunikations-Endgerät nach Art einer Armbanduhr ausgeführt ist, wobei mindestens
ein Strahler (2) sich oberhalb des Armbands (4), vom Arm (5) des Trägers beabstandet
und mit dem Uhrengehäuse (1) verbunden erstreckt.
5. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Strahler (2) baulich in das Uhrengehäuse (1), insbesondere Uhrengehäuse-Oberteil
(7) integriert sind oder ein Teil desselben darstellen.
6. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strahler (2) der Antenne im wesentlichen gegenüberliegend am Uhrengehäuse (1)
angeordnet und unterhalb der Strahler (2) Befestigungsmittel (3) für das Armband (4)
am Gehäuse (1) vorgesehen sind.
7. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vergrößerung des Strahlerabstands zum Arm (5) des Trägers der oder die Strahler
(2) gelenkig und verschwenkbar am Uhrengehäuse (1) befestigt sind.
8. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß am befestigungsmittelseitigen Ende des Armbands (4) die metallische Fläche (8) zur
Bildung eines Gegengewichts und zur Schirmung vorgesehen und zwischen Strahler (2)
und Schirm der Anpassungsabschnitt ausgebildet ist.
9. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zwischen Strahler (2) und der metallischen Fläche (8) des Bandes (4)
im wesentlichen λ/20 beträgt.
10. Mobiles Telekommunikations-Endgerät nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Kontaktierung der metallischen Fläche im Bereich des Strahler-Fußpunkts
und im wesentlichen zur Strahler-Längsachse orientiert erfolgt.
1. Mobile telecommunications terminal, which can be worn or attached on or in proximity
to a body part (5) and comprises a strap (4) with a single part or a plurality of
parts for this purpose, which is connected to the terminal housing (1), whereby the
telecommunications terminal comprises an antenna, which is configured as a monoplane
or linear radiation source (2) and is fixed on the upper side on or in the housing
(1) extending away from the body part (5), the strap is attached to the housing (1)
below the radiation source (2) in the operating direction and the radiation source
(2) extends laterally towards the strap (4),
characterized in that
a metal surface (8) is present below the radiation source (2) at the end of the strap
(4) closest to the housing to act as an antenna counterweight and to reduce the penetration
of high-frequency radiation into the body part (5).
2. Mobile telecommunications terminal according to Claim 1,
characterized in that
the housing comprises an upper part (7) and a lower part (6), whereby the antenna
extends laterally from the upper part (7) towards the strap (4) and the strap (4)
is attached to the lower part of the housing (6).
3. Mobile telecommunications terminal according to Claim 1 or 2,
characterized in that
an antenna matching section connected to the housing (1) or comprising a part of the
housing is provided between the radiation source (2) and metal surface (8) of the
strap (4), whereby electrical contact with the antenna counterweight is effected via
a conductive pin joint for attaching the strap (4) to the housing (1).
4. Mobile telecommunications terminal according to one of the preceding Claims,
characterized in that
the telecommunications terminal is configured in the manner of a wrist watch, whereby
at least one radiation source (2) extends above the arm strap (4) at a distance from
the arm (5) of the wearer and connected to the watch housing (1).
5. Mobile telecommunications terminal according to Claim 4,
characterized in that
the radiation source(s) (2) are integrated structurally in the watch housing (1),
in particular the upper part (7) of the watch housing or represent a part of same.
6. Mobile telecommunications terminal according to Claim 4 or 5,
characterized in that
the radiation sources (2) of the antenna are arranged essentially opposite each other
on the watch housing (1) and attachment devices (3) are provided on the housing (1)
for the arm strap (4) below the radiation sources (2).
7. Mobile telecommunications terminal according to one of Claims 4 to 6,
characterized in that
to increase the distance between the radiation source and the arm (5) of the wearer,
the radiation source(s) are attached in an articulated and swiveling manner to the
watch housing (1).
8. Mobile telecommunications terminal according to Claim 6,
characterized in that
the metal surface (8) is provided at the end of the arm strap (4) closest to the attachment
device to form a counterweight and for screening purposes and the matching section
is configured between the radiation source(s) and the screen.
9. Mobile telecommunications terminal according to Claim 8,
characterized in that
the distance between the radiation sources (2) and the metal surface (8) of the strap
(4) is essentially λ/20.
10. Mobile telecommunications terminal according to Claim 8 or 9,
characterized in that
electrical contact with the metal surface is effected in the area of the radiation
source base point and essentially oriented towards the longitudinal axis of the radiation
source.
1. Terminal mobile de télécommunication, qui peut être porté ou fixé sur une partie de
corps ou à proximité d'une partie de corps (5), et qui présente à cet effet une bande
(4) en une ou plusieurs parties, qui est reliée au boîtier d'appareil (1), le terminal
de télécommunication présentant une antenne qui est conçue comme un élément rayonnant
(2) de surface ou en forme de barre et est fixée sur le côté supérieur sur ou dans
le boîtier (1) en partant de la partie de corps (5), la bande étant fixée dans la
direction d'utilisation au-dessous de l'élément rayonnant (2) sur le boîtier (1) et
l'élément rayonnant (2) s'étendant sur le côté en direction de la bande (4),
caractérisé en ce
qu'une surface (8) métallique est présente sur l'extrémité côté boîtier de la bande (4)
comme contrepoids d'antenne et pour la réduction de la pénétration du rayonnement
à haute fréquence dans la partie de corps (5).
2. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le boîtier présente une partie supérieure (7) et une partie inférieure (6),
l'antenne s'étendant à partir de la partie supérieure (7) sur le côté en direction
de la bande (4) et la bande (4) étant fixée sur la partie inférieure de boîtier (6).
3. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
qu'entre l'élément rayonnant (2) et la surface (8) métallique de la bande (4) est prévue
une partie d'adaptation d'antenne reliée au boîtier (1) ou comprenant une partie de
boîtier, le contact électrique du contrepoids d'antenne s'effectuant au moyen d'une
articulation par tige conductible pour la fixation de la bande (4) sur le boîtier
(1).
4. Terminal mobile de télécommunication selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le terminal de télécommunication est réalisé à la façon d'un bracelet-montre, au moins
un élément rayonnant (2) s'étendant au-dessus du bracelet (4), espacé du bras (5)
du porteur et relié au boîtier de montre (1).
5. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le ou les éléments de rayonnement (2) sont intégrés au niveau de la construction dans
le boîtier de montre (1), en particulier la partie supérieure de boîtier de montre
(7) ou représentent une partie de ce boîtier.
6. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
les éléments rayonnants (2) de l'antenne sont disposés sensiblement les uns en face
des autres sur le boîtier de montre (1) et des moyens de fixation (3) pour le bracelet
(4) sur le boîtier (1) sont prévus au-dessous des éléments rayonnants (2).
7. Terminal mobile de télécommunication selon l'une quelconque des revendications 4 à
6,
caractérisé en ce que
pour l'agrandissement de la distance de l'élément rayonnant au bras (5) du porteur,
le ou les éléments rayonnants (2) sont fixés de façon articulée et basculante sur
le boîtier de montre (1).
8. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la surface (8) métallique pour la formation d'un contrepoids et pour le blindage est
prévue sur l'extrémité côté moyen de fixation du bracelet (4) et la partie d'adaptation
est conçue entre l'élément rayonnant (2) et l'écran.
9. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
la distance entre l'élément rayonnant (2) et la surface (8) métallique de la bande
(4) s'élève sensiblement à λ/20.
10. Terminal mobile de télécommunication selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que
le contact électrique de la surface métallique s'effectue dans la zone de la base
de l'élément rayonnant et est orienté sensiblement vers l'axe longitudinal de l'élément
rayonnant.

