[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zum Pressen von Metallpulver oder dergleichen
zu Presslingen nach dem Patentanspruch 1.
[0002] Die Herstellung von Werkzeugen, beispielsweise Schneidplatten zum Fräsen oder Bohren,
geschieht häufig im Sinterverfahren. Vor dem Sintern werden die Presslinge aus Metallpulver
geformt. Zum Verpressen des Metallpulvers dient eine Exzenter- oder eine hydraulische
Presse. Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Pulverpresse.
[0003] Bei einer hydraulischen Pulverpresse werden Ober- und Unterstempel mit Hilfe geeigneter
Pressenzylinder betätigt. Mit Hilfe der Pressenzylinder muss nicht nur ein erheblicher
Druck aufgebracht werden, vielmehr muss auch jeweils eine vorgegebene Position mit
den Stempeln angefahren werden können, um zum einen Beschädigungen zu vermeiden und
zum anderen reproduzierbar gewünschte Abmessungen für den Pressling zu gewährleisten.
[0004] Es ist für derartige Pulverpressen bekannt, sowohl den Weg, welcher die Stempel zurücklegen,
zu messen als auch die aufgebrachte Kraft. Auf diese Weise ist es möglich, bei vorgegebenen
Abmessungen eine gewünschte Verdichtung zu gewährleisten. Für die Kraftmessung ist
bekannt, zwischen dem Pressenzylinder und dem Stempel eine Kraftmessdose anzuordnen.
[0005] Sobald die Stempel ihre vorgegebene Position eingenommen haben und die maximale Presskraft
erreicht ist, wird eine Umsteuerung der Pressenzylinder vorgenommen und insbesondere
der Oberstempel aus der Matrizenbohrung herausgefahren, damit der Pressling mit Hilfe
des Unterstempels ausgeworfen werden kann.
[0006] Es ist ferner bekannt, dass die plötzliche Entlastung des Pressdruckes nachteilig
ist. Der Pressling zeigt ein gewisses Auffederungsverhalten, und es besteht die Gefahr,
dass es beim Auffedern zu unerwünschten Rissen im Pressling kommt, die sich ungünstig
beim Sintern auswirken und zu fehlerhaften Formlingen führen. Es ist bekannt, bei
der Aufhebung des Pressdruckes eine sogenannte Auflast aufrechtzuerhalten, beispielsweise
mit Hilfe einer Feder. Eine Feder hat jedoch nur eine vorgegebene Kennlinie, wie dies
in US-A-2,569,226, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, beschrieben ist. Aus dieser
Druckschrift ist ferner bekannt, den Oberstempel mit Hilfe eines Pneumatikzylinders
zu betätigen und gegen das Pulver in dem Formwerkzeug zu halten, während mit Hilfe
eines Hydraulikzylinders nacheinander Stöße auf den Oberstempel aufgebracht werden,
um das Pulver zu komprimieren. Beim endgültigen Rückhub des Hydraulikzylinders hält
der Pneumatikzylinder den Oberstempel mit einer bestimmten Kraft in Anlage an den
Pressling, bevor der Pneumatikzylinder den Oberstempel in die obere Totpunktlage verfährt.
[0007] Aus JP 05077099 A (Fanuc Ltd.), 30. März 1993 ist bekannt geworden, den Pressling
beim Ausstoßen aus der Pressform weiter zwischen Ober- und Unterstempel zu halten
und einen bestimmten Pressdruck aufrecht zu erhalten.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Presse zum Pressen von
Metallpulver oder dergleichen zu Presslingen zu schaffen, bei der ein kontrolliertes
Auffedern des Presslings ermöglicht wird.
[0009] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen hydraulischen Presse ist wie im beschriebenen Stand der
Technik im Kraftweg zwischen dem Pressenzylinder und dem Oberstempel für den Rückhub
eine begrenzte Totwegstrecke vorgesehen, in welcher keine Mitnahme des Oberstempels
erfolgt. Wird der Pressenzylinder nach Erreichen der maximalen Presskraft bzw. der
vorgegebenen Position für den Oberstempel in die entgegengesetzte Richtung betätigt,
nimmt er den Oberstempel eine erste Wegstrecke nicht mit. Falls keine besonderen Vorkehrungen
getroffen würden, würde der Pressling dann mit der Gewichtskraft des Oberstempels
belastet sein. Erfindungsgemäß ist jedoch ein separater, einen variablen Druck erzeugender
Druckerzeuger vorgesehen, der parallel zum Kraftweg angeordnet ist und während der
erwähnten Totwegstrecke eine vorgegebene Druckkraft auf dem Oberstempel erzeugt. Die
Druckkraft wird entlang einer vorgegebenen Kraftwegkurve gegen Null gefahren und ist
zum Beispiel Null in dem Augenblick, in dem der Oberstempel vom Pressenzylinder beim
Rückhub mitgenommen wird.
[0011] Der Krafterzeuger wirkt über eine erste Kraftmessvorrichtung auf den Oberstempel.
Der separate Druckerzeuger wirkt über eine zweite Kraftmessvorrichtung auf den Oberstempel.
Mit Hilfe der Kraftmessvorrichtung kann eine Regelung aufgebaut werden, um den Verlauf
der Auflast auf den Oberstempel nach vorgegebenen Werten zu regeln. Der Druckerzeuger
ist vorzugsweise ein doppelt wirkender Pneumatikzylinder. Eine Doppelwirkung des Pneumatikzylinders
ist erwünscht, damit dieser ganz oder teilweise die Gewichtskraft am Oberstempel kompensieren
kann.
[0012] Damit eine Steuervorrichtung für die Kontrolle beim Pressvorgang und die Auflast
feststellen kann, wann ein Auflastdruck ausgeübt werden muss, sieht die Erfindung
vor, dass die erste Kraftmesseinrichtung die Kraft am Oberstempel misst und bei Unterschreiten
eines vorgegebenen Wertes das Aufbringen der Auflast initiiert. Alternativ kann die
Auflast initiiert werden, wenn eine geeignete Wegmessvorrichtung feststellt, dass
der Oberstempel eine vorgegebene Position erreicht hat. Wegmessvorrichtungen bei derartigen
Pressen sind an sich bekannt.
[0013] Die erfindungsgemäße Presse hat den Vorteil, dass eine kontrollierte Auflast auf
den Pressling wirkt, sodass Rissbildungen am Pressling wirksam verhindert werden.
Die Auflast kann mit Hilfe der Erfindung langsam heruntergefahren werden. Darüber
hinaus ist der Vorteil gegeben, dass je nach Material und Geometrie des Presslings
eine vorgegebene Auflast eingestellt werden kann. Schließlich wird der Vorteil erhalten,
dass mit der Erfindung die nach dem Pressvorgang auf den Pressling wirkenden Kräfte
dokumentiert werden können.
[0014] Es sind verschiedene konstruktive Ausführungen denkbar, um das Aufbringen einer Auflast
bei einer hydraulischen Presse zu bewerkstelligen. Hierzu sieht eine Ausgestaltung
der Erfindung vor, dass der obere Pressenzylinder über eine erste und eine zweite
Führungsplatte auf den Oberstempel einwirkt, zwischen denen Drucksäulen angeordnet
sind, wobei die Drucksäulen so an der zweiten Führungsplatte angebracht sind, dass
sie sich während des Presshubes auf der zweiten Führungsplatte abstützen und bei einem
Rückhub bis zur Mitnahme der zweiten Führungsplatte eine begrenzte Strecke gegenüber
der zweiten Führungsplatte anheben.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt äußerst schematisch einen Teil einer erfindungsgemäßen Pulverpresse.
- Fig. 2
- zeigt ein Kraftwegdiagramm für die auf den Pressling einwirkende Kraft zu Beginn des
Rückhubs des Oberstempels der Pulverpresse.
- Fig. 3
- zeigt schematisch den konstruktiven Aufbau des oberen Bereichs einer erfindungsgemäßen
Pulverpresse.
[0016] In Fig. 1 ist bei 10 eine Matrizenplatte dargestellt mit einer Matrizenbohrung 12,
der ein Unterstempel 14 und ein Oberstempel 16 zugeordnet sind. Bei 18 ist ein oberer
hydraulischer Pressenzylinder angedeutet, der einen Pressenstößel 20 betätigt. Zwischen
dem Pressenstößel 20 und dem Oberstempel 16 ist eine Anordnung 22 vorgesehen, mit
der gezielt eine Auflast auf den Oberstempel 16 aufgebracht werden kann, wenn der
Pressenstößel 20 nach Erreichen der Endposition bzw. der maximalen Kraft auf Rückhub
umgeschaltet wird. Während der ersten Strecke des Rückhubs federt der Pressling 24
in der Matrizenbohrung 12 auf und folgt mithin dem Oberstempel 16. Es ergibt sich
dabei ein Kennlinienverlauf im Kraftwegdiagramm gemäß Fig. 2, der mit 26 gekennzeichnet
ist. Falls keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, setzt sich die Kennlinie 26
über den gestrichelten Ast 28 bis zur Kraft Null fort. Wie schon ausgeführt, ist jedoch
eine derartige Entlastung des Presslings nachteilig, da es hierbei zu unerwünschten
Rissen im Pressling kommt. In der Anordnung 22, in der auch die Kraft gemessen wird,
die auf den Oberstempel 16 ausgeübt wird, wird mithin auch festgestellt, wann eine
minimale Kraft bei 30 erreicht ist. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt ein in Fig. 2 nicht
dargestellter separater Krafterzeuger die Belastung des Oberstempels 26 und bringt
diese bei Fortschreiten der Bewegung des Oberstempels entlang des Kennlinienastes
32 zu Null. Es versteht sich, dass die in Fig. 2 dargestellte Strecke nur sehr kurz
ist und lediglich einige Millimeter beträgt.
[0017] In Fig. 3 ist ein möglicher konstruktiver Aufbau der Presse nach Fig. 1 wiedergegeben.
Es werden dabei gleiche Teile wie in Fig. 1 mit gleichen Bezugszeichen versehen.
[0018] Auf der Matrizenplatte 10 sind Führungssäulen 32, 34 angeordnet. Sie führen eine
Plattenanordnung 36 mit einer unteren Platte 38 und einer oberen Platte 40. Die Plattenanordnung
36 bildet eine untere Führungsplatte. Der Oberstempel 16 ist über ein nicht näher
bezeichnetes Bauteil 42 mit der Platte 38 verbunden.
[0019] Eine obere Platte 44 ist über einen Stempel 46 und eine Zwischenplatte 48 mit dem
nicht gezeigten Stößel des Pressenzylinders verbunden. Der Stempel 46 wirkt auf eine
separate Druckplatte 50, die in eine Ausnehmung der oberen Führungsplatte 44 eingelassen
ist.
[0020] Mittels Stiften 52 sind Drucksäulen 54, 56 mit der Unterseite der Führungsplatte
44 verbunden. Am unteren Ende stützen sich die Drucksäulen 54, 56 auf Buchsen 58,
60 ab, die ihrerseits mit der Oberseite der Platte 50 verschraubt sind. Durch Bohrungen
der Buchsen 58, 60 sind Stifte 62, 66 hindurchgeführt und in Blindbohrungen am unteren
Ende der Drucksäulen 54, 56 eingeschraubt. Die Stifte 62, 66 haben Flansche 68, 70,
die mit der Unterseite der Buchsen 58, 60 zusammenwirken, wenn die Stifte 62, 66 angehoben
werden.
[0021] Mit der Unterseite der oberen Führungsplatte 44 ist ein Pneumatikzylinder 74 verbunden.
Mit der Oberseite der Platte 40 ist eine Druckmessdose 76 verbunden. Der Pneumatikzylinder
74 kann einen Druck auf die Druckmessdose 76 ausüben, der auf die Plattenanordnung
36 und damit auf den Oberstempel 16 übertragen wird.
[0022] Es versteht sich, dass nicht nur zwei Führungen 32, 34 und zwei Drucksäulen 54, 56
vorgesehen sind, sondern jeweils mindestens vier, die im Quadrat angeordnet sein können.
[0023] Während des normalen Pressvorgangs wird vom nicht gezeigten Pressenzylinder ein Druck
auf die Zwischenplatte 48 gemäß Pfeil F ausgeübt, der sich unmittelbar auf den Oberstempel
16 auswirkt. Der Oberstempel 16 wird in die Matrizenbohrung 12 eingeführt und führt
den Pressvorgang in bekannter Weise aus, bis eine vorgegebene Position erreicht bzw.
eine vorgegebene Kraft aufgebracht worden ist. Anschließend wird der Pressenzylinder
in die entgegengesetzte Richtung beaufschlagt und verfahren. Sobald der Totpunkt für
den Pressenzylinder bzw. den Oberstempel erreicht ist, oder auch kurzzeitig danach,
übt der Pneumatikzylinder 74 ebenfalls eine Kraft über die Kraftmessdose 76 auf den
Stempel aus. Eine Rückhubbewegung des oberen Pressenzylinders führt jedoch nicht sofort
zu einer Mitnahme des Oberstempels 16, und zwar so lange, bis die Flansche 68, 70
gegen die Unterseite der Buchsen 58, 60 anschlagen. Im gezeichneten Zustand ist der
Abstand zwischen den Flanschen 68, 70 und den Buchsen 58, 60 etwa 3 bis 4 mm. Sobald
der Pressenzylinder seinen Rückhub beginnt, wird mithin der Pressling entlastet, wobei
jedoch nach wie vor eine Gegenkraft vom Pressling auf den Oberstempel 16 aufgebracht
wird, bis diese Kraft die Kraft des Pneumatikzylinders 74 erreicht. Bei einer weiteren
Rückhubbewegung bleibt die vom Pneumatikzylinder auf den Unterstempel aufgebrachte
Kraft erhalten oder wird nach einer vorgegebenen Kennlinie auf Null reduziert, und
zwar auf eine Art und Weise, bei der eine optimale Auflast auf dem Pressling erzielt
wird, bei der Rissbildungen oder dergleichen in jedem Fall vermieden werden. Hat der
Pressenzylinder den Spalt zwischen den Flanschen 68, 70 und den Buchsen 58, 60 überwunden,
wird der Oberstempel 16 nunmehr angehoben, und der Pneumatikzylinder 74 kann dann
auch keine Kraft mehr auf den Oberstempel 16 ausüben.
1. Hydraulische Presse zum Pressen von Metallpulver oder dergleichen zu Preßlingen, mit
einer Matrizenplatte (10), einem Ober- und mindestens einem Unterstempel (14, 16),
die mit einer Matrizenbohrung (12) zusammenwirken, einem hydraulisch betätigten Krafterzeuger
(18) für den Oberstempel (16) und einem parallel zum Kraftweg des Krafterzeugers (18)
angeordneten fluidbetätigten Druckerzeuger (22) im Kraftweg zwischen dem Krafterzeuger
(18) und dem Oberstempel (16) für den Rückhub eine begrenzte Totwegstrecke vorgesehen
ist, während welcher keine Mitnahme des Oberstempels erfolgt und über den Druckerzeuger
(22), während der Totwegstrecke eine Druckkraft am Oberstempel (16) erzeugt wird dadurch gekennzeichnet, daß der Krafterzeuger (18) über eine Kraftmeßvorrichtung auf den Oberstempel (16) wirkt,
der Druckerzeuger (22) über eine weitere Kraftmeßvorrichtung auf den Oberstempel (16)
wirkt, eine Steuervorrichtung den Druckerzeuger (22) betätigt, wenn die von der Kraftmeßvorrichtung
gemessene Kraft unterschritten wird oder der Krafterzeuger (18) bzw. der Oberstempel
(16) beim Rückhub eine von einer Wegmeßeinrichtung gemessene vorgegebene Position
erreicht hat und in die Steuervorrichtung mindestens eine Kraftwegkurve eingespeichert
ist, entlang der die Kraft des Druckerzeugers (22) auf den Oberstempel (16) aufgebracht
wird, wenn dieser seinen Rückhub beginnt.
2. Hydraulische Presse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Druckerzeuger ein doppelt wirkender Pneumatikzylinder (74) ist.
3. Hydraulische Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Pressenzylinder über eine erste Führungsplatte (44) und eine zweite Führungsplatte
(36) auf den Oberstempel (16) einwirkt, zwischen denen Drucksäulen (54, 56) angeordnet
sind, wobei die Drucksäulen (54, 56) so an der zweiten Führungsplatte (36) angebracht
sind, daß sie sich während des Preßhubes auf der zweiten Führungsplatte (36) abstützen
und beim Rückhub bis zur Mitnahme der zweiten Führungsplatte (36) eine begrenzte Strecke
gegenüber der zweiten Führungsplatte (36) anheben.
4. Hydraulische Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Pneumatikzylinder (74) an der Unterseite der ersten Führungsplatte (44) und eine
Druckmeßdose (76) an der Oberseite der zweiten Führungsplatte (36) angeordnet sind.
1. A hydraulic press for compressing metal powder or the like to form com-pacts, comprising
a die-plate (10), an upper ram (16), and at least one lower ram (14) which interact
with a die-bore (12), an hydraulically operated force generator (18) for the upper
ram (16) and a fluid-actuated pressure generator (22) disposed in parallel to the
force path of the force generator (18) in the force path between the force generator
(18) and the upper ram (16), wherein a limited dead path length is provided for the
return stroke, in which path the upper ram (16) is not carried along and the pressure
generator (22) generates a pressing force at the upper ram (16) during the dead path
length, characterized in that the pressure generator (18) acts onto the upper ram (16) via a force measuring device,
the pressure generator (22) acts onto the upper ram (16) via a further force measuring
device, a control device operates the pressure generator (22), if the force measured
by the force measuring device falls below a predetermined value or the force generator
(18) for the upper ram (16) during the return stroke reaches a predetermined position
measured by a path measuring device, and in the control device, at least one force-path
curve is stored, along which the force of the pressure generator (22) is applied to
the upper ram when the ram starts its return stroke.
2. The hydraulic press as claimed in claim 1, characterized in that the pressure generator is a dual-action pneumatic cylinder (74).
3. The hydraulic press as claimed in claims 1 or 2, characterized in that the upper press cylinder acts onto the upper ram (16) via a first guide plate (44)
and a second guide plate (36) between which pressure columns (54, 56) are arranged,
which pressure columns (54, 56) are mounted on the second guide plate (36) so as to
be supported on the second guide plate (36) during the press stroke and to be lifted
by a limited length with respect to the second guide plate (36) until carrying along
the second guide plate (36) during a return stroke.
4. The hydraulic press as claimed in any one of claims 1 to 3, characterized in that a pneumatic cylinder (74) is arranged at the lower side of the first guide plate
(44) and a load cell (76) is arranged at the upper side of the second guide plate
(36).
1. Presse hydraulique pour le compactage de poudre métallique ou similaire pour obtenir
des corps pressés, comportant une plaque matrice (10), un poinçon supérieur et au
moins un poinçon inférieur (14,16) qui coopèrent avec un alésage (12) de la matrice,
un générateur de force (18), actionné par voie hydraulique pour le poinçon supérieur
(16), et un générateur de pression (22), actionné par fluide et agencé parallèlement
à la trajectoire des forces du générateur de force (18), une distance morte limitée
pour la course de retour étant prévue dans la trajectoire des forces entre le générateur
de force (18) et le poinçon supérieur (16), distance sur laquelle il ne se produit
aucun entraînement du poinçon supérieur (16), et une force de pression étant générée
sur le poinçon supérieur (16) sur la distance morte par l'intermédiaire du générateur
de pression (22), caractérisée en ce que le générateur de force (18) agit sur le poinçon supérieur (16) par l'intermédiaire
d'un dispositif dynamométrique, le générateur de pression (22) agit sur le poinçon
supérieur (16) par l'intermédiaire d'un autre dispositif dynamométrique, un dispositif
de commande actionne le générateur de pression (22), lorsque la force mesurée par
le dispositif dynamométrique est dépassée vers le bas ou lorsque le générateur de
force (18) ou le poinçon supérieur (16) a atteint lors de la course de retour une
position prédéfinie mesurée par un dispositif de mesure du déplacement, et au moins
une courbe de la trajectoire des forces est mémorisée dans le dispositif de commande,
le long de laquelle la force du générateur de pression (22) est appliquée sur le poinçon
supérieur (16) lorsque celui-ci commence sa course de retour.
2. Presse hydraulique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le générateur de pression est un vérin pneumatique (74) à double effet.
3. Presse hydraulique selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le cylindre de presse supérieur agit sur le poinçon supérieur (16) par l'intermédiaire
d'une première plaque de guidage (44) et d'une deuxième plaque de guidage (36), entre
lesquelles sont agencées des colonnes de pression (54, 56), lesdites colonnes de pression
(54, 56) étant disposées sur la deuxième plaque de guidage (36) de telle sorte que,
pendant la course de pression, elles prennent appui sur la deuxième plaque de guidage
(36) et, pendant la course de retour jusqu'à l'entraînement de la deuxième plaque
de guidage (36), se relèvent sur une distance limitée par rapport à la deuxième plaque
de guidage (36).
4. Presse hydraulique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un vérin pneumatique (74) est agencé sur la face inférieure de la première plaque
de guidage (44) et un capteur dynamométrique (76) est agencé sur la face supérieure
de la deuxième plaque de guidage (36).