(19) |
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(11) |
EP 1 288 914 A3 |
(12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
(88) |
Veröffentlichungstag A3: |
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19.05.2004 Patentblatt 2004/21 |
(43) |
Veröffentlichungstag A2: |
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05.03.2003 Patentblatt 2003/10 |
(22) |
Anmeldetag: 10.06.2002 |
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
(30) |
Priorität: |
29.08.2001 DE 10142846
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(71) |
Anmelder: Deutsche Telekom AG |
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53113 Bonn (DE) |
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(72) |
Erfinder: |
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- Berger, Jens, Dr.
10405 Berlin (DE)
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(54) |
Verfahren zur Korrektur von gemessenen Sprachqualitätswerten |
(57) Instrumentelle Verfahren zur Bestimmung der Sprachqualität von Sprachsignalen werten
oft nur Signalabschnitte mit Sprachaktivität aus. Hintergrundgeräusche, die in den
Sprachpausen auftreten, bleiben dabei unberücksichtigt. Auch der aktuelle ITU-T Standard
P.862 "PESQ" beschränkt sich für die Berechnung des Sprachqualitätswertes auf Signalabschnitte
mit Sprachaktivität. Wenn Hintergrundgeräusche in Sprachpausen auftreten, aber ansonsten
hochqualitative Sprachqualität vorliegt, bewerten diese Messverfahren die Sprachqualität
als zu hoch.
Mit dem vorliegenden Verfahren werden die Geräusche in den Sprachpausen bei der Bestimmung
der Sprachqualität berücksichtigt, in dem die gemessenen Sprachqualitätswerte korrigiert
werden. Dazu werden ein oder mehrere Intensitätswert von den Hintergrundgeräuschen
in den Sprachpausen (z. B. mittlere Lautheit) bestimmt und aus diesen sowie dem Anteil
der Sprachpausen im Gesamtsignal und dem Qualitätswert selbst der Korrekturwert ermittelt,
um den der gemessene Sprachqualitätswert reduziert wird.
Das beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt die Korrektur der Sprachqualitätswerte
unter Benutzung der mittleren Lautheit der Hintergrundgeräusche in Sprachpausen für
den aktuellen ITU-T Standard P.862 "PESQ" (Stand 2001).

