[0001] Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 und
eine Führungshülse für eine derartige Reihenklemme.
[0002] Aus der EP 0 936 697 A1 ist eine gattungsgemäße Reihenklemme bekannt. Die Kontaktfedern
sind jeweils an den beiden Enden einer Stromschiene ausgebildet, welche im Isolierstoffgehäuse
derart ausgerichtet ist, daß die Einführöffnungen der beiden Kontaktfedern voneinander
wegweisen, d.h., ein Leiter wird relativ zur Tragschiene von außen in die Kontaktfedern
eingeführt. Um das eigentliche Einführen der Leiter in die Kontaktfedern zu erleichtern,
sind Kontaktbetätigungsstücke vorgesehen, welche an der Oberseite des Isolierstoffgehäuses
angeordnet sind. Die Kontaktbetätigungsstücke sind schieberartig ausgebildet und werden
bei der Erstmontage von außen her in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt. Sie weisen
jeweils eine Leitereinführöffnung und unter einer im wesentliche U-förmigen Aussparung
im Fußbereich seitliche Mitnahmeflächen sowie einen Tiefenanschlag für den Leiter
auf.
[0003] Im oberen Öffnungsbereich des Isolierstoffgehäuses sind schwalbenschwanzartige Führungen
ausgebildet, auf denen das Kontaktbetätigungsstück mit beidseitigen entsprechenden
Schwalbenschwanznuten verschieblich geführt ist. Das Kontaktbetätigungsstück ist mittels
eines Schraubendrehers zwischen einer Leitereinführstellung und einer Kontaktierstellung
verlagerbar, wobei diese beiden Positionen durch eine Raststellung definiert sind.
[0004] Diese Reihenklemme und ihre Anschlußvorrichtungen haben sich an sich bewährt.
[0005] Verbesserungsbedarf besteht insbesondere in Hinsicht auf das Problem der Einführung
kleiner Leiter, welche bei relativ vielen in der Praxis realisierten Varianten nur
schwer in den Kontaktschlitz einführbar sind bzw. beim Einführen in die Reihenklemme
auf der Kontaktfeder aufliegen und insofern nicht immer sicher geschaltet werden können.
[0006] Die Lösung dieses Problems ist die Aufgabe der Erfindung.
[0007] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und 8.
[0008] Dabei weist das Isolierstoffgehäuse und/oder ein im Isolierstoffgehäuse - vorzugsweise
verschieblich oder aber beispielsweise verschwenkbar - geführtes Kontaktbetätigungsstück
eine Bohrung zum Einführen eines Leiters auf, in die eine Führungshülse einsetzbar
- oder eingesetzt - ist, die eine zentrische Bohrung zum Einführen der Leiter aufweist.
[0009] Die Führungshülse erlaubt es auf einfache Weise, den Leiter genau zur Mündung des
Schlitzes der Kontaktfeder zu führen. Fehlbedienungen werden auf diese Weise sicher
vermieden. Bei der Führungshülse handelt es sich zudem um ein außerordentlich preisgünstiges
Teil, welches die Kosten des Einsatzes der Reihenklemme nur unwesentlich erhöht, wohingegen
die Montage dünner Leiter deutlich vereinfacht wird. Insbesondere wird es möglich,
mit Reihenklemmen größerer Baubreite auch besonders dünne Leiter sicher zu beschalten,
so daß mit nur einer Reihenklemme Leiter mit sehr unterschiedlichen Durchmessern beschaltbar
werden..
[0010] Wichtig ist, daß die Bohrung der Führungshülse einen im wesentlichen konstanten oder
sich in Einführrichtung verbreiternden Durchmesser aufweist. Keinesfalls darf der
Durchmesser der Führungshülse derart eng sein, daß die Leiterisolierung nicht vollständig
durch die Führungshülse durchschiebbar ist. Im Gegensatz zu Einführungstüllen, wie
sie beispielsweise aus der G 87 04 473 bekannt sind, ist es nämlich bei IDC-Kontakten
zwingend notwendig, auch die Isolierung bis in den Bereich des eigentlichen Kontaktes
zu führen. Bei den Führungstüllen des genannten Standes der Technik soll dagegen die
Isolierung am Durchtritt durch die Führungstülle gerade gehindert werden.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0012] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung
näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1 bis 5
- verschiedene Varianten von Führungshülsen und Kontaktbetätigungsstücken,
- Figur 6 bis 9
- bandartig aneinandergereihte Führungshülsen,
- Fig. 10a-e
- das Einführens eines Leiters in die Anschlußvorrichtung einer erfindungsgemäße Reihenklemme
in fünf aufeinanderfolgenden Schritten; und
- Fig. 11a-c
- den Vorgang des Lösens des Leiters aus den Anschlußvorrichtungen der Reihenklemme
aus Fig. 10 in drei Schritten;
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht eines Schneidanschlusses der Reihenklemme aus Fig. 11
nebst Kontaktbetätigungsstück;
- Fig. 13
- einen Schnitt durch den oberen Bereich eines Klemmengehäuses und eines Kontaktbetätigungsstückes;
- Fig. 14
- eine Ansicht einer zweiten Reihenklemme mit Schneidanschlüssen;
- Fig. 15a-c
- verschiedene Ansichten weiterer bandartig aneinandergereihte Führungshülsen und eine
Sprengansicht eines Einführens der Führungshülse in ein Kontaktbetätigungsstück;
- Fig. 16a-c
- verschiedene Ansichten von an ein Band angereihten Führungshülsen nebst einer Sprengansicht
eines Einführens der Führungshülse in ein Kontaktbetätigungsstück.
[0013] Fig. 10 zeigt eine Reihenklemme 2 - hier eine Durchgangsklemme - mit einem hier einteiligen
Isolierstoffgehäuse 4 aus Kunststoff, welches in seinem in Fig. 1 unteren Bereich
Rastfüße 6, 8 zum Aufrasten der Reihenklemme auf eine - hier nicht dargestellte -
Tragschiene sowie in seinem oberen Bereich zwei Anschlußvorrichtungen 10, 12 zum Kontaktieren
elektrischer Leiter aufweist. Die Anschlußvorrichtungen 10, 12 sind hier direkt über
eine Stromschiene 14 leitend miteinander verbunden, deren Enden zunächst rechtwinklig
nach oben und dann rechtwinklig zueinander hin weisend umgebogen sind. Die Enden der
Stromschiene weisen damit zur Klemmenmitte hin bzw. zueinander und bilden jeweils
eine Art seitlich gelegtes "U" aus.
[0014] Bei alternativen Ausführungsformen ist es auch denkbar, die Stromschiene 14 mehrteilig
auszubilden und/oder zur Realisierung weiterer Klemmenvarianten elektronische Bauteile
zwischen die Anschlußvorrichtungen 10, 12 zu schalten.
[0015] Die Anschlußvorrichtungen 10, 12 sind jeweils in sogenannter IDC- Technik ausgeführt.
Sie umfassen jeweils an den zueinander hin weisenden, geschlitzt ausgebildeten Enden
der Stromschiene 14 eine Kontaktfeder 15. Diese weisen jeweils eine sich mündungsartig
erweiternde, ebenfalls geschlitzte Kontaktschneide 16 und einen relativ zur Kontaktschneide
16 längs des Schlitzes 18 der Stromschiene 14 versetzten Kontaktierungsbereich 20
auf, wobei die Kontaktschneide 16 und der Kontaktierungsbereich 20 der Stromschiene
14 einstückig und/oder aus einem einheitlichen Material oder aber mehrstückig, z.B.
aus zwei verschiedenen Materialien bestehend, ausgebildet sein können, wobei die verschiedenen
Materialien speziell an die Funktionen Schneiden (z.B. Stahlschneiden) und Kontaktierung
(z.B. Kupfer) angepaßt sind.
[0016] Wird ein Leiter in die an ihren Enden geschlitzt ausgebildete Stromschiene 14 eingeführt,
wird zunächst von den Kontaktschneiden 16 die Isolierung des Leiters durchtrennt und
beim weiteren Einschieben des Leiters etwas aufgeweitet. Dann werden die Kontaktierungsbereiche
20 der Kontaktfeder gegen die Leitungsadern des Leiters 36 (siehe Fig. 10b) gedrückt.
[0017] Die Kontaktfedern 15 werden im Kontaktierungsbereich 20 von einer im Querschnitt
im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Kraftfeder 22 eingefaßt.
[0018] Die Kraftfeder 22 weist im wesentlichen flächig ausgebildete Federschenkel 54, 56
auf, wobei die im wesentlichen flächigen Federschenkel 54, 56 im wesentlichen senkrecht
zu der Kontaktschneide 16 und dem Kontaktierungsbereich 20 verlaufen und diese entlang
des Kontaktierungsbereiches 20 umgreifen.
[0019] Das Einführen des Leiters in die Kontaktfedern 15 erfolgt jeweils mit Hilfe eines
im Isolierstoffgehäuse verschieblich geführten sowie auch pendelnd gelagerten Kontaktbetätigungsstückes
26. Die Betätigung mit einem Kontaktbetätigungsstück 26 ist zwar an sich aus der EP
0 926 697 bereits bekannt. Anders als in dieser Schrift ist es bei der Reihenklemme
der Fig. 1 aber durch die Maßnahme, die Enden der Stromschiene mit den Kontaktschneiden
aufeinander zu weisend zur "Klemmenmitte" hin auszurichten, möglich, die Kontaktbetätigungsstücke
26 zwischen den Kontaktfedern 15 - also zur Klemmenmitte hin - anzuordnen.
[0020] Die Kontaktbetätigungsstücke 26 sind jeweils bei der Erstmontage von oben her in
Öffnungen 28 des vorzugsweise einstückig ausgebildeten Isolierstoffgehäuses 4 eingesetzt
und dort im wesentlichen parallel zu den Kontaktfedern 15 verschieblich geführt.
[0021] Die Kontaktbetätigungsstücke 26 weisen in der Seitenansicht der Fig. 10 bzw. 15a
eine im weitesten Sinne sich von "oben" nach "unten", d.h. in Richtung der Tragschiene
verbreiternde, z.B. "birnenartige" Form auf und sind von einer Einführbohrung 34 für
den Leiter 36 durchsetzt (siehe Fig. 10, 12). Sie stehen aus der Öffnung 28 etwas
nach oben aus dem Isolierstoffgehäuse 4 vor, so daß ihre jeweilige Schaltstellung
im Isolierstoffgehäuse 4 von außen erkennbar ist, was das Einführen der Leiter 36
erleichtert. In ihrem der Kontaktschneide 16 zugewandten Bereich sind sie ferner mit
einer Aussparung 38 versehen. Sie weisen ferner eine Leiteranlagefläche 39 und eine
Aufnahme 40 für die Kontaktschneide 16 nach dem Durchtrennen der Leiterisolierung
auf.
[0022] Die Funktion dieser Anordnung wird in Hinsicht auf das Beschalten der Reihenklemme
aus Fig 10a-e und in Hinsicht auf das Entschalten der Reihenklemme 4 aus Fig. 11a-c
deutlich.
[0023] Zunächst wird ein Leiter (in Fig. 10a nicht dargestellt) in die Öffnung 34 des Kontaktbetätigungsstückes
26 eingeführt. Nach Fig. 10a ist es möglich, auf der von dem Kontaktierungsbereich
16 abgewandten Seite der Kontaktbetätigungsstücke 26 in die Öffnungen 28 des Isolierstoffgehäuses
4 zwischen dem Isolierstoffgehäuse 4 und dem Kontaktbetätigungsstück 26 ein Betätigungswerkzeug
42 wie die Spitze eines Schraubendrehers in das Isolierstoffgehäuse einzuführen. Dabei
trifft das Betätigungswerkzeug, hier rein beispielhaft der Schraubendreher 42, auf
eine Führungsschräge 44 im Isolierstoffgehäuse und drängt das Kontaktbetätigungsstück
26 (siehe Fig. 10b) mit dem darin eingeführten Leiter in Richtung der Kontaktschneide
16, wobei das Kontaktbetätigungsstück - siehe Fig. 10b - zunächst an seinem Führungszapfen
30 leicht pendelnd verschwenkt wird und dann unter Durchführung einer kombinierten
Drehund Linearbewegung weiter in der Führungsnut 32 verschoben.
[0024] Wird der Schraubendreher 42 weiter in die Öffnung 28 eingeführt, kommt er hier beispielhaft
schließlich in Anschlag mit der Stromschiene 14 (siehe Fig. 10c). Daraufhin wird er
auf der Stromschiene 14 aufsetzend in Richtung der Anschlußvorrichtung 10 bzw. 12
verschwenkt (siehe Fig. 10d und 10e).
[0025] Bei der Bewegung des Schraubendrehers 42 wird von den Kontaktschneiden die Leiterisolierung
durchtrennt und beim weiteren Einschieben des Leiters 36 in den Schlitz 18 aufgeweitet,
bis das Kontaktbetätigungsstück 26 mit dem darin eingesetzten Leiter gemäß Fig. 10e
mit der Aufnahme 40 die Kontaktschneiden 16 übergreift, wobei die Leitungsader(n)
des Leiters 36 die Kontaktierungsbereiche 20 der Anschlußvorrichtungen 10, 12 kontaktieren.
[0026] Fig. 11a-c zeigen das Entschalten der Reihenklemme der Fig. 1.
[0027] Beim Entschalten wird der Schraubendreher 42 an der relativ zur Tragschiene bzw.
Klemmenmitte (Ebene K) außen liegenden Seite des Kontaktbetätigungsstückes 26 in die
Öffnung 28 des Isolierstoffgehäuses 4 eingeführt (Fig. 11a), bis er auf einem die
Metallteile der Kontaktfeder 15 schützenden Anschlag 46 des Kontaktbetätigungsstükkes
26 zur Anlage kommt.
[0028] Daraufhin wird das Kontaktbetätigungsstück 26 mit dem Schraubendreher 42 zur Klemmenmitte
bzw. in Richtung der Tragschiene verschoben (Fig. 11b).
[0029] Dabei zieht das Kontaktbetätigungsstück 26 den Leiter 36 aus dem Kontaktierungsbereich
20 aus der Kontaktfeder 15 bis er schließlich an der Kontaktschneide 16 vorbei aus
der Kontaktfeder in die Position der Fig. 11c gleitet, in welcher der Leiter 36 nach
oben hin aus dem Kontaktbetätigungsstück 26 herausgezogen werden kann.
[0030] Aus den vorstehenden Erläuterungen des Be- und Entschaltens der Reihenklemme ergeben
sich unmittelbar weitere Vorteile der Erfindung.
[0031] Die Führung des Kontaktbetätigungsstückes 26 nach Art einer überlagerten Dreh- oder
Pendel- und einer Linearbewegung mit den Führungszapfen 30 in den Führungsnuten 32
verhindert besonders sicher ein Verkanten der Kontaktbetätigungsstücke 26 beim Be-
und Entschalten der Reihenklemme. Zudem ist es möglich, die Führungsnuten 32 kürzer
auszubilden, als dies bei einer reinen Linearbewegung der Kontaktbetätigungsstücke
26 in den Führungsnuten 32 denkbar wäre. Insbesondere bei einer Ausbildung der Führungsnuten
32 als Langlöcher (ggf. auch gebogen ausgebildet), ist es aber vorteilhaft, daß die
gegenüber einer Ausbildung der Kontaktbetätigungsstücke als allein verschiebbare Elemente
verkürzt werden kann, da dies die Stabilität des Isolierstoffgehäuses in diesem Bereich
gegenüber einer Aufnahmenut mit einer Länge, wie sie bei einer reinen Linearführung
nötig ist, erhöht.
[0032] Eine Verjüngung 47 in der Führungsnut 32 unterteilt diese in Raststellungen für den
Führungszapfen 30, die beidseits der Verjüngung ausgebildet sind und in die der Führungszapfen
bei der Betätigung spürbar einrastet.
[0033] Fig. 12 zeigt besonders deutlich einen weiteren Vorteil der Erfindung.
[0034] Danach ist vorgesehen, daß das Betätigungsstück 26 in seinem unteren, in das Isolierstoffgehäuse
eingreifenden Bereich 26' wenigstens eine, vorzugsweise zwei - hier beidseitig - zu
den Innenwandungen des Isolierstoffgehäuses weisende seitliche, schlitzartige Öffnungen
15a,b aufweist, so daß sich der zu beschaltende Leiter im wesentlichen bis an die
Innenwandung des Isolierstoffgehäuses erstrecken kann. Die Isolierung des Leiters
kann diese schlitzartigen Öffnungen 15a, b durchsetzen. Nur im oberen Bereich 26o,
welcher nicht in das Isolierstoffgehäuse eingreift, wird der Leiter rundum umschlossen.
Zwar überbrückt der Steg 30 die schlitzartigen Öffnungen. Da die Stege 30 jedoch vollständig
in die Führungsnuten 32 eingreifen, kann auch im Bereich der Stege 30 der Leiter zumindest
einen Durchmesser aufweisen, welcher der Breite der Öffnung 28 bzw. dem Abstand der
beiden Stege 30 voneinander entspricht.
[0035] Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 14 wird das Kontaktbetätigungsstück 26 im wesentlichen
linear in den Führungsnuten 32 geführt. Wie in Fig. 13 zu erkennen, greifen das Kontaktbetätigungsstück
26 und das Isolierstoffgehäuse 4 im oberen Bereich mittels einer Schwalbenschwanzverbindung
88 ineinander, d.h. die oberen Ränder der Stege 30 der Kontaktbetätigungsstücke 26
und die unteren Ränder des oberen Abschnittes 26o des Kontaktbetätigungsstückes sowie
die zugehörigen Abschnitte des Isolierstoffgehäuses 2 sind mit miteinander korrespondierenden
Führungsschrägen 90a, b, 92 a, b versehen. Dies sorgt für eine sichere lineare Führung
des Führungsbzw. Kontaktbetätigungsstückes auch beim Angriff eines Drehmomentes durch
das Bewegen des Betätigungswerkzeuges 42 (z.B. ein Schraubendreher).
[0036] Ein weiterer Unterschied des Ausführungsbeispiels in Fig. 14 zu dem der Fig. 1 liegt
in Federgeometrie und deren Anordnung. Anders als in Fig. 1 verläuft die Stromschiene
nicht U-förmig im inneren der Kraftfeder 22 sondern sie durchsetzt zunächst die Kraftfeder
22 im Kontaktierungsbereich 20, verläuft dann außerhalb der Kraftfeder 22 in Richtung
der Tragschiene 94 senkrecht nach unten und wendet sich schließlich von der Kraftfeder
22 senkrecht ab, so daß die Stromschiene in der Ansicht der Fig. 14 im Bereich der
Kraftfeder im wesentlichen eine z-artige Geometrie aufweist. Mit dem unteren Schenkel
des Z ist die Stromschiene 14 auf eine weitere Stromschiene 96 aufgesetzt, welche
die verschiedenen Anschlußvorrichtungen 10, 12 bzw. deren Stromschienenstücke 14 miteinander
verbindet.
[0037] Nach Fig. 14 ist die Kraftfeder 22 ist an ihrer zur Kontaktschneide 16 hin weisenden
Seite im Bereich der relativ zur Tragschiene unteren Ecke mit einem Vorsprung 98 am
Ansatz 48 versehen, welcher ein Widerlager 100 im Isolierstoffgehäuse untergreift.
Da die Stromschiene 14 und die Stromschiene 96 gemeinsam ein weiteres Widerlager 101
im Isolierstoffgehäuse untergreifen und da ferner auch weitere Seiten der Kraftfeder
22 an Wandungen des Isolierstoffgehäuses anliegen, wird auf einfache Weise ein definierter
Sitz der Kraftfeder 22 im Isolierstoffgehäuse 2 sichergestellt.
[0038] Auch bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 14 wird ein Leiter (nicht dargestellt)
in die Öffnung 34 des Kontaktbetätigungsstückes 26 eingeführt. Es ist wiederum möglich,
auf der von dem Kontaktierungsbereich 16 abgewandten Seite der Kontaktbetätigungsstücke
26 in die Öffnungen 28 des Isolierstoffgehäuses 4 zwischen dem Isolierstoffgehäuse
4 und dem Kontaktbetätigungsstück 26 ein Betätigungswerkzeug 42 in das Isolierstoffgehäuse
einzuführen. Dabei trifft das Betätigungswerkzeug 42 auf eine Führungsschräge 44 im
Isolierstoffgehäuse und drängt das Kontaktbetätigungsstück 26 mit dem darin eingeführten
Leiter in Richtung der Kontaktschneide 16, wobei das Kontaktbetätigungsstück unter
Durchführung einer Linearbewegung weiter in der Führungsnut 32 verschoben wird.
[0039] Wird das Betätigungswerkzeug 42 weiter in die Öffnung 28 eingeführt, kommt es schließlich
in Anschlag z.B. mit der Stromschiene 14. Daraufhin wird es auf der Stromschiene 14
oder einem Gehäuseanschlag aufsetzend in Richtung der Anschlußvorrichtung 10 bzw.
12 verschwenkt.
[0040] Beim Entschalten wird das Betätigungswerkzeug 42 an der relativ zur Tragschiene bzw.
Klemmenmitte (Ebene K) außen liegenden Seite des Kontaktbetätigungsstückes 26 in die
Öffnung 28 des Isolierstoffgehäuses 4 eingeführt, bis es auf einem die Metallteile
der Kontaktfeder 15 schützenden Anschlag 102 des Isolierstoffgehäuses zur Anlage kommt,
auf dem das Kontaktbetätigungsstück 26 "schienenartig" mit dem Betätigungswerkzeug
42 zur Klemmenmitte bzw. in Richtung der Tragschiene verschoben wird. Hervorzuheben
ist noch, daß das Entschalten auch möglich ist, wenn der Schraubendreher nicht wie
im linken Teil der Fig. 13 dargestellt nach links sondern nach rechts verschwenkt
auf den Anschlag 102 aufgesetzt und dann nach links verschwenkt wird.
[0041] Ein besonderes Problem tritt auf, wenn besonders dünne Drähte - z.B. Leitungen einer
Telekommunikationsanlage - eingesetzt werden.
[0042] Um auch bei extrem dünnen Leitern ein sicheres Beschalten zu gewährleisten, ist es
nach Figur 1 bis 9 vorgesehen, zunächst eine Führungshülse 110 in das Kontaktbetätigungsstück
26 einzusetzen, die eine mittige Bohrung 112 aufweist, sowie einen oberen hier beispielhaft
flanschartigen Anschlag 114, an den sich ein zylindrischer Abschnitt 116 mit einem
im Vergleich zum Flansch geringeren Durchmesser anschließt. Die Führungshülse 110
wird die in Fig. 15 mit 34 bezeichnete Einführöffnung 34 des Kontaktbetätigungsstückes
26 eingeschoben (siehe Figur 1b), wobei der flanschartige Anschlag 114, der einen
größeren Durchmesser aufweist als die Einführbohrung 34, auf dem oberen Ende des Kontaktbetätigungsstückes
26 zur Anlage kommt.
[0043] Der Durchmesser der Bohrung 112 muß dabei an allen Stellen größer sein als der maximale
Durchmesser der Leiterisolierung.
[0044] Da die Bohrung 112 lediglich in ihrem oberen Bereich einen sich trichterförmig verjüngenden
Einführabschnitt 118 aufweist, an den sich ein zylindrischer Bohrungsabschnitt 120
anschließt, wird auch ein relativ dünner Leiter stets sicher in den Bereich des Schlitzes
18 geführt bzw. wird derart in die Kontaktschneide 16 hineingeführt, daß die Schneidbereiche
16a und 16b den Leiter sicher kontaktieren. Es kann quasi nicht mehr dazu kommen,
daß der Leiter seitlich auf den Federschenkeln 15a, 15b der Kontaktfeder aufliegt
oder an diesen vorbeigeführt wird.
[0045] Das Ausführungsbeispiel der Figur 2 unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel der
Figur 1 dadurch, daß sich an den zylindrischen Abschnitt 116 noch ein weiterer Abschnitt
122 geringeren Durchmessers anschließt, welcher direkt bis auf die Federschenkel 15a,
15b der Kontaktfeder 15 führbar ist, was die Einführsicherheit nochmals erhöht.
[0046] Nach Figur 3 ist vorgesehen, an den zylindrischen Abschnitt 116 einen Bereich 124
anzuformen, der in einer seiner Ansichten (Figur 3c) einen geringeren Durchmesser
hat als der zylindrische Abschnitt 116 und der in einer hierzu um 90° gedrehten Ansicht
(Figur 3d) den Durchmesser des zylindrischen Abschnittes aufweist, so daß es möglich
ist, die Führungshülse in einer ihrer Ausrichtungen (Figur 3c) bis auf die Federschenkel
15a, b bzw. zwischen die oberen Enden der Kraftfeder 22 zu führen.
[0047] Nach Figur 4 verbreitert sich die ansonsten zylindrische Bohrung 120 an ihrem der
Kontaktfeder 15 zugewandten Ende, wobei - wie aus Figur 4c und 4d ersichtlich - der
Durchmesser der Bohrung 120 am unteren Ende in der Ansicht der Figur 4c im ansonsten
konstanten Durchmesser der zylindrischen Bohrung 120 entspricht und die Aufweitung
nur in der hierzu um 90° gedrehten Ansicht der Figur 4d erfolgt, so daß sichergestellt
ist, daß der Leiter in der Führungshülse 110 zur Kontaktfeder 15 geführt wird.
[0048] Figur 5 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Figur 4 dadurch, daß wiederum
entsprechend zu Figur 3 ein unterer Bereich 124 vorgesehen ist, der in einer Ansicht
der Führungshülse (Figur 5c) sich verjüngend ausgebildet ist und der in der weiteren
Ansicht der Figur 5d wiederum einen Durchmesser aufweist, welcher im wesentlichen
dem Durchmesser des übrigen zylindrischen Abschnittes 116 entspricht.
[0049] Figuren 6 bis 9 zeigen Möglichkeiten, die Führungshülsen 110 einfach handhabbar auszugestalten.
[0050] Den Ausführungsbeispielen der Figuren 6 bis 9 ist gemeinsam, daß die Führungshülsen
in Reihen angeordnet werden und jeweils über filmscharnierartige Verbindungen 126
miteinander verbunden sind. Auf diese Weise ist es möglich, wie beispielsweise bei
der Montage am Schaltschrank, ein ganzes Band von Führungshülsen 110 zu bevorraten
und dann jeweils beim Einsetzen der Führungshülsen in die Kontaktbetätigungsstücke
26 einzelne der Führungshülsen 110 vom Band abzureißen. Dazu sind die Führungshülsen
110 im Band an Sollbruchstellen - z.B. die Verbindungen 126 - manuell oder maschinell
voneinander trennbar.
[0051] Nach Figur 6 sind die flanschartigen Abschnitte 114 zur Auflage auf den Kontaktbetätigungsstücken
rund ausgebildet. Nach Figur 7 und 8 weisen diese Abschnitte 114 dagegen eine in der
Draufsicht der Figur 7 und 8 im wesentlichen rechteckige Grundform auf. Figur 6 und
Figur 7 ist gemeinsam, daß die flanschartigen Abschnitte 114 jeweils in einer geradlinigen
Reihe liegen, wogegen nach Figur 8 vorgesehen ist, daß die einzelnen Führungshülsen
zickzackartig zueinander versetzt sind. Nach Figur 8 ist eine besonders leichte Montage
gewährleistet, da sich die Filmscharniere besonders einfach bei der Montage durchtrennen
lassen.
[0052] Figur 9 zeigt eine weitere Idee bzw. Variante des Filmscharniers, wobei die einzelnen
Führungshülsen leicht axial voneinander versetzt sind. Die Filmscharniere bzw. Verbindungen
126 sind dabei jeweils zwischen dem oberen und dem unteren axialen Ende benachbarter
flanschartiger Abschnitte 114 angeordnet.
[0053] Es ist auch denkbar, daß die Führungshülsen 110 bei einer Ausbildung als Band als
vorgefertigte Einheit montierbar sind, wobei die Verbindungen 126 nach der Montage
durchtrennbar sind und/oder wobei separate Verbindungselemente, welche die Verbindungen
ausbilden, nach der Montage von der Einheit abnehmbar sind /(nicht dargestellt.
[0054] Fig. 15 und 16 zeigen wiederum Ausführungsbeispiele, bei denen die Führungshülsen
110 in Reihen angeordnet sind. Nach Fig. 15 ist dabei wiederum zwischen den Führungshülsen
110 jeweils eine filmscharnierartig durchtrennbare, bandartige Verbindung 126 vorgesehen.
Nach Fig. 16 sind die Führungshülsen 110 dagegen über filmschamierartige Verbindungen
126 jeweils mit einem Band 128 verbunden, welches seitlich von den Führungshülsen
110 verläuft.
[0055] Auf der vom Band 128 abgewandten Seite weisen die Führungshülsen 110 jeweils einen
seitlich angeformten Rastansatz 130 auf, welcher zum verrastenden Eingriff in eine
entsprechend ausgeformte Rastausnehmung 132 im Kontaktbetätigungsstück 26 ausgebildet
ist und derart einerseits den Sitz der Führungshülse 110 im Kontaktbetätigungsstück
26 verbessert und andererseits das Durchtrennen der Verbindungen 126 nach der Montage
einer Mehrzahl an Führungshülsen 110 erleichtert.
[0056] Ein weiterer Ansatz 134 an dem vom Einführungsende für den Draht abgewandten Ende
der Führungshülse 110 (nur Fig. 15 und 16c) erleichtert sowohl das Einrühren des Drahtes
in die Schneidvorrichtung als auch die Ausrichtung der Führungshülse 110 im Kontaktbetätigungsstück
26.
Bezugszeichen
[0057]
- Reihenklemme
- 2
- Isolierstoffgehäuse
- 4
- Rastfüße
- 6, 8
- Anschlußvorrichtungen
- 10, 12
- Stromschiene
- 14
- Kontaktfeder
- 15
- Federschenkel
- 15a,b
- Kontaktschneide
- 16
- Schneidbereiche
- 16a,b
- Schlitzes
- 18
- Kontaktierungsbereich
- 20
- Kantenbereiche
- 20a,b
- Kraftfeder
- 22
- Kontaktbetätigungsstück
- 26
- Öffnungen
- 28
- Führungszapfen
- 30
- Führungsnut
- 32
- Einführbohrung
- 34
- Leiter
- 36
- Aussparung
- 38
- Leiteranlagefläche
- 39
- Aufnahme
- 40
- Betätigungswerkzeug
- 42
- Führungsschräge
- 44
- Anschlag
- 46
- Verjüngung
- 47
- Ansatz
- 48
- Federrücken
- 49
- Ausprägungen
- 50
- Einschnitte
- 52
- Federschenkel
- 54, 56
- Ausnehmungen
- 58, 60
- Steg
- 61
- Knickkante
- 62
- Ausnehmungen
- 64
- Stufungen
- 66, 68
- Stromschienenverlängerungsstücke
- 70
- Anschlüsse
- 72, 74
- Knicklinie
- 76
- Stromschiene
- 78
- Stromschienenstück
- 80
- Stromschienenabschnitte
- 82, 84
- Ausnehmung
- 86
- Schwalbenschwanzverbindung
- 88
- Führungsschrägen
- 90
- Tragschiene
- 94
- Stromschiene
- 96
- Vorsprung
- 98
- Widerlager
- 100
- Widerlager
- 101
- Anschlag
- 102
- Führungshülse
- 110
- Bohrung
- 112
- Anschlag
- 114
- Zylindrischer Abschnitt
- 116
- Einführabschnitt
- 118
- zylindrischer Bohrungsabschnitt
- 120
- Abschnitt
- 122
- Bereich
- 124
- Verbindungen
- 126
- Band
- 128
- Rastansatz
- 130
- Rastausnehmung
- 132
- Ansatz
- 134
- Öffnungen
- 154a,b
- Mittelebene
- K
- Widerlager
- W
1. Reihenklemme mit
a) einem Isolierstoffgehäuse (4),
b) wenigstens einer im Isolierstoffgehäuse (4) angeordneten Anschlußvorrichtung (10,
12, 72, 74) für mindestens einen elektrischen Leiter (36), der wenigstens eine Leitungsader
und eine die Leitungsader umgebende Isolierung aufweist, wobei die Anschlußvorrichtung
(10, 12, 72, 74) eine Kontaktfeder (15) mit einer Kontaktschneide (16) zum Auftrennen
der Isolierung des elektrischen Leiters (36) und einen Kontaktierungsbereich (20)
zur Kontaktierung der wenigstens einen Leitungsader (14, 78) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
c) das Isolierstoffgehäuse (4) und/oder ein im Isolierstoffgehäuse (4) geführtes Kontaktbetätigungsstück
(26) eine Bohrung (34) zum Einführen eines Leiters aufweist/aufweisen, in die eine
Führungshülse (110) einsetzbar ist, die eine zentrische Bohrung (112) zum Einführen
der Leiter aufweist.
2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Anschlußvorrichtung (10, 12, 72,74) eine die Kontaktfedern (15) einfassende,
im wesentlichen U-förmig ausgebildete Kraftfeder (22) zugeordnet ist, welche im wesentlichen
flächig ausgebildete Federschenkel (54, 56) aufweist, wobei die im wesentlichen flächigen
Federschenkel (54, 56) im wesentlichen senkrecht zu der Kontaktfeder (15) verlaufen
und diese entlang des Kontaktierungsbereiches (20) umgreifen.
3. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (110) einen vorzugsweise flanschartigen Abschnitt (114) zur Auflage
auf dem Isolierstoffgehäuse (4) oder auf dem Kontaktbetätigungsstück (26) aufweist
und einen sich an den Abschnitt (114) anschließenden, im wesentlichen zylindrischen
Abschnitt (116), der in das Kontaktbetätigungsstück (26) einführbar ist.
4. Reihenklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (112) einen im wesentlichen konstanten Durchmesser aufweist.
5. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (112) einen sich in Einführrichtung des Leiters vergrößernden Querschnitt
aufweist.
6. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den zylindrischen Abschnitt (116) ein sich gleichmäßig oder in einer Erstreckungsrichtung
verjüngender Abschnitt (122) oder Bereich (124) angeformt ist, der vorzugsweise zwischen
den Federnschenkeln der Kraftfeder (22) bis auf die Kontaktfeder (15) führbar ist.
7. Reihenklemme nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der Führungshülsen (110) filmscharnierartig miteinander verbunden sind.
8. Führungshülse für eine der Reihenklemmen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (110) einen flanschartigen Abschnitt (114), einen im wesentlichen
zylindrischen Abschnitt (116) geringeren Durchmessers und eine Bohrung (112) aufweist,
deren Durchmesser im wesentlichen konstant ist und/oder sich in Einführrichtung verbreitert.
9. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere der Führungshülsen (110) filmscharnierartig zu einem Band miteinander oder
mit einem Band (128) verbunden sind.
10. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülsen (110) im/am Band m in einer Reihe liegen oder zickzackartig zueinander
versetzt angeordnet sind.
11. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülsen (110) im Band axial zueinander versetzt angeordnet sind.
12. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülsen (110) im Band an Sollbruchstellen - Verbindungsen (126) - manuell
oder maschinell voneinander trennbar sind.
13. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülsen (110) bei der Anordnung am Band oder als Band als Einheit montierbar
sind, wobei die Verbindungen (126) zwischen den Führungshülsen (110) und oder von
den Führungshülsen (110) zum Band (128) derart ausgelegt sind, daß sie bei oder nach
der Montage durchtrennbar und/oder abnehmbar sind.
14. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülsen (110) auf der vom Band (128) abgewandten Seite einen seitlich
angeformten Rastansatz (130) aufweisen, welcher zum verrastenden Eingriff in eine
entsprechend ausgeformte Rastausnehmung (132) im Kontaktbetätigungsstück (26) ausgebildet
ist.
15. Führungshülse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülsen (110) an ihrem vom Einführungsende für den Draht abgewandten Ende
einen weiteren Ansatz (134) aufweisen.