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(11) |
EP 1 293 149 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.2007 Patentblatt 2007/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.07.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Halte- und Führungseinrichtung für Tafeln und dergleichen
Holding- and guiding device for boards or the like
Dispositif pour tenir et guider des tableaux ou similaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
13.09.2001 DE 10145041
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.2003 Patentblatt 2003/12 |
| (73) |
Patentinhaber: edding Aktiengesellschaft |
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22926 Ahrensburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schmidt, Thomas
21217 Seevetal (DE)
- Brumeister, Kay
Horn-Westerw. 7,
59387 Acheberg-Herbern (DE)
- Kubsch, Burkhard
Horn-Westerw. 7,
59387 Acheberg-Herbern (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hauck Patent- und Rechtsanwälte |
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Neuer Wall 41 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 685 799 DE-A- 19 603 130
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CH-A- 685 913 US-A- 4 457 436
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Halte- und Führungseinrichtung für Tafeln und dergleichen,
mit einer Wandschiene und einem oder mehreren Trägerelementen, die mit einem hakenförmigen
Ende in einen Halteabschnitt der Wandschiene eingehängt werden können. Neben Tafeln
lassen sich beispielsweise Whiteboards, Projektionswände, Planungstafeln und Flipcharts
in die Wandschiene einhängen.
[0002] DE 94 08 189 U1 betrifft eine Hängeschiene zur Halterung von Trägerelementen bekannt. Die Hängeschiene
besitzt eine an einer Wand horizontal befestigbare Profilschiene, in die Trägerelemente
eingehängt werden können. Das Kopfteil des Trägerelements liegt im eingehängten Zustand
in einer Ausnehmung der Innenwandung der Nut des Halteabschnitts formschlüssig an.
[0003] Nachteilig an der bekannten Wandschiene ist, daß das eingehängte Trägerelement nicht
in der Wandschiene verschieblich ist.
[0004] Aus
US 4,457,436 ist eine Wandschiene mit einem Abdeckstreifen bekannt. Der Abdeckstreifen wird in
die Wandschiene eingeschoben, um deren Befestigungsschrauben zu verdecken. Der Abdeckstreifen
wird als länglicher Streifen in zwei Schlitze am oberen und unteren Ende eingefädelt
und entlang der Wandschiene gezogen.
[0005] Aus
CH 685913 A5 ist ein Wandschienensystem bekannt, bei dem an einer Wandschiene eine Profilschiene
eingehängt werden kann. Sowohl die Wandschiene als auch die Profilschiene besitzen
Führungsspuren, in denen ein Hängerahmen über Rollen eingesetzt ist. Für das modulare
System ist eine Frontblende vorgesehen, die in einem Profilflansch eingesetzt ist
mit einem hakenförmigen Ende in die Führungsspur eingreift. Das hakenförmige Ende
der Frontblende bildet hierbei die Anlage für die Rolle in der Führungsspur.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halte- und Führungseinrichtung bereitzustellen,
deren Abdeckschiene vorgenannte Nachteile überwindet
[0007] Die Wandschiene besitzt einen Halteabschnitt, in dem sich eine Nut in Längsrichtung
der Wandschiene erstreckt. Die Wandschiene wird üblicherweise horizontal aufgehängt,
so daß auch der Halteabschnitt mit der Nut im wesentlichen horizontal verläuft. Die
Wandschiene besitzt eine sich in Längsrichtung erstreckende Aufnahmenut sowie einen
Profilabschnitt mit einem hakenförmigen Ende. Der hakenförmige Profilabschnitt ist
bevorzugt zur Wand hin gewandt. Zu der Wandschiene ist eine Abdeckschiene vorgesehen,
die mit ihrer in Längsrichtung verlaufenden Kante in die Aufnahmenut der Wandschiene
einsetzbar ist. Die Abdeckschiene besitzt ebenfalls einen hakenförmigen Abschnitt,
der im eingesetzten Zustand der Abdeckschiene in den hakenförmigen Profilabschnitt
der Wandschiene eingehakt ist. Ein besonderer Vorteil einer solchen Wandschiene liegt
darin, daß die Abdeckschiene in die Aufnahmenut eingesetzt und die hakenförmigen Abschnitte
verhakt werden können. Hierdurch wird die Montage der Abdeckschiene besonders erleichtert.
[0008] Bevorzugt besitzt die Abdeckschiene einen von der Wandschiene fort weisenden Schenkel,
der eine parallel zur Halteeinrichtung verlaufende Ablagefläche bildet. Vorzugsweise
ist die Ablagefläche durch einen weiteren Schenkel begrenzt, der mit dem von der Wandschiene
fort weisenden Schenkel der Abdeckschiene einen stumpfen Winkel einschließt. Die so
begrenzte Ablagefläche eignet sich zum Ablegen von Kabeln und elektrischen Versorgungsleitungen.
Diese können in dem von der Abdeckschiene gebildeten Kabelkanal abgelegt werden und
sind gleichzeitig direkt von oben zugänglich. Der Kabelkanal wird durch den weiteren
Schenkel der Ablagefläche optisch verdeckt und steht zur Versorgung von in der Abdeckschiene
vorgesehenen elektrischen Verbrauchern oder Anschlüssen zur Verfügung.
[0009] Um die Abdeckschiene leichter an die Wandschiene setzen zu können, ist die in die
Aufnahmenut eingesetzte Abdeckschiene um eine in Längsrichtung der Wandschiene verlaufende
Achse schwenkbar. Die Abdeckschiene wird in die Aufnahmenut eingesetzt und in die
gesicherte Position, in der die hakenförmigen Abschnitte ineinander eingehakt sind,
verschwenkt. Für eine bessere Führung der Abdeckschiene beim Verschwenken ist deren
Kante mit einem zylindrischen Wulst versehen, mit dem die Abdeckschiene in der Aufnahmenut
abrollt.
[0010] Zur Sicherung des Ineinanderhakens von Abdeckschiene und Wandschiene besitzen die
hakenförmigen Abschnitte von Wandschiene und Abdeckschiene auf ihren einander zugewandten
Seiten jeweils einen Vorsprung mit einem Absatz, die ineinander verrasten.
[0011] Zum Aufhängen von blattförmigem Flachmaterial ist in der Wandschiene eine zusätzliche
Nut vorgesehen, die einen Zurückhalteabschnitt für eine in die Nut eingeschobene Schiene
besitzt. In diese Nut eingeschoben werden kann eine Klemmprofilschiene zum Halten
von blattförmigem Flachmaterial. Die in die zusätzliche Nut eingeschobene Klemmprofilschiene
ist von dem Zurückhalteabschnitt gehalten. Die Klemmprofilschiene besitzt zwei aneinander
anliegende Backen, die gegeneinander vorgespannt sind. Im eingeschobenen Zustand der
Klemmprofilschiene ist diese an der Wandschiene gehalten und blattförmiges Material
kann in die Klemmprofilschiene eingeschoben werden, wobei die Klemmprofilschiene durch
die Wandschiene verdeckt ist.
[0012] Um eine eingehängte Tafel leichter entlang einer Wand verschieben zu können, ist
ein Abstandshalter für die Tafel vorgesehen, der an einem Ende ein drehbar gelagertes
Rad zur Anlage an der Wand aufweist. Bei einem Verschieben der Tafel entlang der Wandschiene
rollt das Rad des Abstandshalters an der Wand ab, ohne daß Schleifspuren oder sonstige
Spuren an der Wand zurückbleiben. Der Abstandshalter besitzt einen länglichen Körper,
der an einem Ende eine Radaufnahme und am gegenüberliegenden Ende eine kreisförmige
Verbindungsausnehmung zur Verbindung des Abstandshalters mit der Tafel besitzt. Die
Dimensionierung des Körpers richtet sich hierbei nach den Abmessungen des verwendeten
Abstandshalters. Bevorzugt kann der Abstandshalter über eine Abstandshülse mit der
Tafel verbunden sein und relativ zu der Tafel verschwenkt werden, um in unterschiedliche
Winkelpositionen gestellt zu werden. Die Verbindungsausnehmung des Abstandshalters
besitzt eine Aufnahmevertiefung mit radial verlaufenden Rippen an ihrem Grund, die
zur Drehsicherung in die radialen Ausnehmungen der Abstandshülse an deren Stirnfläche
eingreifen. Hierbei sind Abstandshalter und Verbindungshülse bevorzugt über ein stiftförmiges
Befestigungselement miteinander verbunden. Ein Federelement spannt Abstandshalter
und Verbindungshülse in die verdrehgesicherte Position vor, in der die radialen Ausnehmungen
der Abstandshülse in die Rippen der Aufnahmevertiefung eingreifen.
[0013] Bei der Halte- und Führungseinrichtung für Tafeln und dergleichen hat es sich als
besonders vorteilhaft erwiesen, für die zu haltenden Tafeln einen Rahmen mit horizontalen
und vertikalen Profilleisten vorzusehen, die jeweils im Querschnitt eine erste geschlossene
Kammer und eine zweite Kammer aufweisen. Je nach Art der zu haltenden Tafel kann die
zweite Kammer geschlossen oder offen ausgebildet sein. Die Profilleisten werden bevorzugt
über Eckverbindungselemente miteinander verbunden, die für jede Profilleiste mindestens
zwei vorstehende Zapfen aufweisen, die in die erste geschlossene Kammer der Profilleisten
eingreifen. Die Kontur der Eckverbindungselemente ist dabei jeweils an die Kontur
der Profilleiste angepaßt.
[0014] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist am einem von der Wandschiene beabstandeten
Halteschenkel der Nut ist ein in die Nut weisender Vorsprung vorgesehen. Der Vorsprung
besitzt bevorzugt eine im Querschnitt dreieckige Form. In die Nut ist ein hakenförmiges
Element des Trägerelements einhängbar. Das Trägerelement besitzt jeweils einen oder
mehrere Schenkel, die im eingehängten Zustand in die Nut des Halteabschnitts vorstehen.
An jedem der Schenkel ist ein zu dem Halteschenkel weisender Vorsprung vorgesehen,
der den Vorsprung des Halteschenkels hintergreift. Hierbei müssen die Vorsprünge nicht
notwendig in Kontakt miteinander stehen, sondern können im eingehängten Zustand des
Trägerelements auch einen Abstand voneinander aufweisen, so daß das Trägerelement
im wesentlichen an dem freien Ende des Halteschenkels aufliegt. Durch die einander
hintergreifenden Vorsprünge, die vorzugsweise beide eine im Querschnitt dreieckige
Form besitzen, wird das Trägerelement in seinem eingehängten Zustand in der Wandschiene
gesichert. Bei einem versehentlichen Stoß gegen die eingehängte Tafel springt das
Trägerelement nicht aus dem Halteabschnitt der Wandschiene, sondern wird durch die
Vorsprünge gesichert.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Vorsprünge im eingehängten Zustand des
Trägerelements derart voneinander beabstandet, daß in einem leicht angehobenen Zustand
des Trägerelements die Vorsprünge nach Art einer Schnappverbindung zusammenwirken.
Um ein Ein- und Aushängen des oder der Trägerelemente in den Halteabschnitt zu vereinfachen,
wird durch die Vorsprünge lediglich eine geringe Rückhaltekraft vorgesehen, die ein
unbeabsichtigtes Herausspringen des Trägerelements aus der Wandschiene verhindert.
[0016] Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung der Wandschiene besitzt diese zwei parallel
zueinander verlaufende Halteabschnitte. Die Verwendung von zwei Halteabschnitten gestattet
es, zwei eingehängte Tafeln, die beispielsweise einander verdecken können, aufzuhängen.
Hierbei hat es sich für ein Einhängen der Trägerelemente als besonders vorteilhaft
erwiesen, wenn die Halteschenkel des ersten und des zweiten Halbschnitts in einer
gemeinsamen, gedachten Linie zueinander liegen, wodurch insbesondere für eine unterhalb
der aufgehängten Wandschiene stehende Person ein Einhängen der Trägerelemente erleichtert
wird.
[0017] Um das Trägerelement in seinem eingehängten Zustand leichter in dem Halteabschnitt
verschieben zu können, besitzt das Trägerelement ein Gleitschlittenelement, das mit
dem Trägerelement lösbar verbunden ist und das auf dem freien Ende des Halteschenkels
aufliegt. Das Gleitschlittenelement bildet das hakenförmige Ende des Trägerelements
und kann aus einem gut gleitenden Material hergestellt sein.
[0018] Zur Befestigung der aufzuhängenden Tafel oder dergleichen ist das an dem vom hakenförmigen
Ende beabstandete Ende des Trägerelements mit einem Verbindungszapfen für eine zu
haltende Tafel versehen. Der Verbindungszapfen besitzt eine umlaufende Nut, deren
freies Ende einen kegelstumpfförmigen Abschnitt aufweist. Zur Befestigung der Tafel
ist diese mit einer Verbindungshülse versehen, die an einem Ende einen Abschnitt besitzt,
der mehrere den Innendurchmesser einer durch die Hülse verlaufenden Bohrung verkleinernde
Vorsprünge besitzt, die in einem aufgeschnappten Zustand den kegelförmigen Abschnitt
des Zapfens des Trägerelements hintergreifen. Trägerelement und Verbindungshülse werden
also ineinander gesteckt und miteinander verbunden, um die Tafel zu halten.
[0019] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Halte- und Führungseinrichtung
wird anhand der nachfolgenden Figuren näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Detailansicht eines Halteabschnitts mit eingehängtem Trägerelement,
- Fig. 2
- die Wandschiene mit zwei eingehängten Trägerelementen und eingesetzter Abdeckleiste,
- Fig. 3
- die Wandschiene im Querschnitt,
- Fig. 4
- die Abdeckschiene im Querschnitt,
- Fig. 5a
- einen Abstandshalter in einer langen Ausführung in der perspektivischen Ansicht,
- Fig. 5b
- den Abstandshalter aus Fig. 5a im Querschnitt,
- Fig. 6a
- einen Abstandshalter in kurzer Ausführung in der perspektivischen Ansicht,
- Fig. 6b
- den Abstandshalter aus Fig. 6a im Querschnitt,
- Fig. 7a
- eine Rolle für den Abstandshalter nach Fig. 5 oder Fig. 6 in der perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 7b
- die Rolle aus Fig. 7a in der Draufsicht,
- Fig. 8a
- eine Blattklemme in der perspektivischen Ansicht,
- Fig. 8b
- die Blattklemme aus Fig. 8a in der Draufsicht,
- Fig. 9a
- eine perspektivische Ansicht einer Hülse für den Abstandshalter,
- Fig. 9b
- die Hülse für den Abstandshalter nach Fig. 9a im Querschnitt,
- Fig. 10a
- eine Hülse für das Trägerelement in der perspektivischen Ansicht,
- Fig. 10b
- die Hülse für das Trägerelement aus Fig. 10a im Querschnitt,
- Fig. 11
- eine horizontale Profilschiene geschlossen,
- Fig. 12
- eine horizontale Profilschiene offen,
- Fig. 13
- eine vertikale Profilschiene geschlossen,
- Fig. 14
- eine vertikale Profilschiene offen,
- Fig. 15a
- einen Eckverbinder für Profilschienen nach Fig. 13 und Fig. 14 in der perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 15b
- einen Eckverbinder nach Fig. 15a im Querschnitt und
- Fig. 16
- ein Trägerelement mit Gleitschlitten in einer auseinandergezogenen Darstellung.
[0020] Fig. 1 zeigt einen Halteabschnitt 10 einer Wandschiene mit einem eingehängten Trägerelement
12 im Ausschnitt. Der Halteabschnitt 10 besitzt eine Nut 14, die sich in Längsrichtung
der Wandschiene erstreckt. Die Nut 14 ist durch einen Halteschenkel 16 begrenzt, auf
dem das Trägerelement 12 im Bereich 18 aufliegt.
[0021] Der Halteschenkel 10 ist mit einem Vorsprung 20 versehen, der in die Nut 14 vorsteht.
Der Vorsprung 20 erstreckt sich ebenfalls in Längsrichtung der Wandschiene. Das Trägerelement
12 besitzt einen Schenkel 22, der im eingehängten Zustand in die Nut 14 vorsteht.
An der zum Halteschenkel 16 weisenden Seite ist der Schenkel 22 mit einem Vorsprung
24 versehen. Die vom Halteschenkel 16 fort weisende Seite des Schenkels 22 ist abgeschrägt
und schließt mit der zum Grund der Nut 14 weisenden Seite des Vorsprungs 24 ungefähr
einen rechten Winkel ein.
[0022] Um das Trägerelement 12 aus der Nut 14 in Richtung des Pfeils A herauszuheben, muß
der durch die Anlage der Vorsprünge 20 und 24 erzeugte Widerstand überwunden werden.
Die Vorsprünge 20 und 24 sind dabei derart dimensioniert, daß lediglich eine geringe
Kraft zum Herausheben des Trägerelements 12 aus der Nut 14 erforderlich ist. Die Kraft
ist aber groß genug, um ein versehentliches Herausheben des Trägerelements 12 aus
der Nut 14 zu verhindern. Sind die Vorsprünge 20 und 24 hintereinander geschnappt,
so kann das Trägerelement 12 quer zur eingezeichneten Richtung A aus dem Halteabschnitt
10 entnommen werden. Eine mit dem Trägerelement 12 verbundene Tafel ist dann ausgehängt.
[0023] In Fig. 2 dargestellt ist eine Wandschiene 26 mit einem ersten Halteabschnitt 28
und einem zweiten Halteabschnitt 30. Erster und zweiter Halteabschnitt verlaufen parallel
zueinander. Die Halteschenkel 32 und 34 der Halteabschnitte sind geneigt gegenüber
der Wandschiene 26 und liegen in ihrer Verlängerung auf einer gemeinsamen Linie. Der
Halteabschnitt 28 ist gegenüber dem Halteabschnitt 30 weiter von der Rückseite 36
der Wandschiene 26 entfernt. Die Wandschiene 26 besitzt im Bereich der Halteabschnitte
28 und 30 einen L-förmigen Abschnitt.
[0024] Die beiden übereinander angeordneten Halteabschnitte dienen dazu, unterschiedliche
Trägerelement 38 und 40 aufzunehmen. Die Trägerelemente 38 und 40 sind unterschiedlich
dimensioniert, so daß sie Tafeln jeweils in einem anderen Abstand von der Wandschiene
26 abstehen. Das obere Trägerelement 38 kann beispielsweise eine Tafel halten, die
eine von dem unteren Trägerelement 40 gehaltene Tafel überdeckt.
[0025] Ebenfalls in Fig. 2 dargestellt ist eine Abdeckleiste 42. Die Abdeckleiste 42 ist
in Fig. 4 isoliert dargestellt. Die Abdeckleiste 42 besitzt eine Kante 44, mit einem
zylindrisch erweiterten Kopf 46. Ein erster Wandabschnitt 48 bildet einen Vorsprung
50. An den Vorsprung 50 anschließend folgt ein zweiter Wandabschnitt 52, der parallel
zu dem ersten Wandabschnitt 48 verläuft. Der Wandabschnitt 52 besitzt einen im wesentlichen
um 90° abgewinkelten Verlauf. In dem von der Wandschiene fortweisenden Abschnitt 54
ist ein U-förmiger Profilabschnitt 56 vorgesehen, dessen freies Ende einen abgewinkelten,
hakenförmigen Abschnitt 58 besitzt. Der hakenförmige Abschnitt 58 ist mit einem Vorsprung
60 versehen. An den von der Wandschiene 26 fort weisenden Abschnitt 54 der Abdeckschiene
schließt sich ein Blendabschnitt 62 mit einem hakenförmigen Ende 65 an. Der Blendabschnitt
62 ist gegenüber dem Abschnitt 42 geneigt. In Fig. 4 dargestellt ist der eingesetzte
Zustand der Abdeckschiene 42. In diesem Zustand bildet der Blendabschnitt 62 eine
gemeinsame gedachte Linie mit den Abstützschenkeln 32 und 34 der Wandschiene.
[0026] Die Wandschiene 26 ist mit einer in Längsrichtung verlaufenden Aufnahmenut 64 versehen.
Die Aufnahmenut 64 ist durch einen Steg 66 von der Nut 28 des ersten Halteabschnitts
getrennt. Der Grund der Nut 64 besitzt abgerundete Ecken. An dem oberen Ende der Wandschiene
26 ist ein hakenförmiger Abschnitt 68 vorgesehen, der einen U-förmigen Verlauf besitzt.
Der hakenförmige Abschnitt ist zu der Rückseite 36 der Wandschiene hin geöffnet. Am
freien Ende des hakenförmigen Abschnitts ist ein Vorsprung 70 vorgesehen. In dem in
Fig. 2 dargestellten eingesetzten Zustand der Abdeckschiene in die Wandschiene sind
die Haken 60 und 70 miteinander verhakt. Die Abdeckschiene 42 ist mit ihrer Kante
44 in die Aufnahmenut 64 eingesetzt und wird zur Rückseite der Wandschiene hin verschwenkt.
Das hakenförmige Ende 58 der Wandschiene wird dabei an seiner zur Aufnahmenut 64 weisenden
Seite durch den hakenförmigen Abschnitt 68 der Wandschiene hochgebogen, bis durch
ein weiteres Verschwenken der Abdeckschiene der hakenförmige Abschnitt 56 in dem hakenförmigen
Abschnitt 68 eingehakt ist. Die eingehakte Position wird zusätzlich durch die Vorsprünge
60 und 71 gesichert.
[0027] Die Wandschiene 26 besitzt für ihre Aufhängung an einer Wand zwei Anlageflächen 67
und 69. Wie in Fig. 3 ersichtlich, besitzen die Anlageflächen jeweils einen abgesenkten
Abschnitt, in dem im Querschnitt kreisförmige Anlagebänder 70 eingesetzt sind. Die
Wandschiene 26 wird im Anlagebereich 66 beispielsweise an die Wand geschraubt.
[0028] In ihrer eingesetzten Position erfüllt die Abdeckschiene 42 mehrere Aufgaben. Zum
ersten wird der Bereich 67 verdeckt, in dem Schraubenköpfe sichtbar wären. In dieser
Funktion dient die Abdeckschiene als eine Blende. Gleichzeitig bildet die Abdeckschiene
einen Kabelkanal 72, in dem elektrische Versorgungsleitungen und ähnliches geführt
werden können. Weiterhin kann die Abdeckschiene auch als Halterung für Strahler und
Lampen vorgesehen sein. Hierbei kann die Versorgung der Lampen (nicht dargestellt)
über den Kabelkanal 72 erfolgen.
[0029] Figuren 5a bis 7b zeigen Abstandshalter für eingehängte Tafeln. Der Abstandshalter
wird an dem von der Wandschiene fortweisenden Ende der Tafel vorgesehen, um die über
Trägerelemente 38 oder 40 in die Wandschiene eingehängte Tafel in einer gewünschten
Position zu halten. Der Abstandshalter 74 in Fig. 5a ist hierbei für das Trägerelement
38 vorgesehen. Der Abstandshalter 76 in Fig. 6a ist für das kürzere Trägerelement
40 vorgesehen. Das Trägerelement 74 besitzt an einem Ende eine Radaufnahme 78, die
schlitzförmig in den Abstandshalter 74 eingreift. An dem gegenüberliegenden Ende des
Abstandshalters ist ein Aufnahmebereich 80 mit einer Durchgangsbohrung 82 vorgesehen.
Der Aufnahmebereich 80 besitzt eine kreisförmige Vertiefung 84, in deren Zentrum die
Durchgangsbohrung 82 liegt. Radial sind in der kreisförmigen Vertiefung zwei Rippen
86 vorgesehen, die vom Grund der Ausnehmung vorstehen.
[0030] Der in den Figuren 6a und 6b vorgesehene Abstandshalter unterscheidet sich von dem
Abstandshalter 74 lediglich in dem Abstand zwischen Radaufnahme 85 und Durchgangsbohrung
87. Ansonsten sind sowohl die Radaufnahme als auch die Durchgangsbohrung mit ihrem
Aufnahmebereich gleich dimensioniert.
[0031] Wie aus den Querschnittsdarstellungen in Fig. 5b und 6b ersichtlich, verlaufen die
Achsen der Durchgangsbohrungen 82 und 87 nicht parallel zu den Radachsen in den Aufnahmebereichen
78 und 85.
[0032] In die Radaufnahmen 78 und 85 eingesetzt werden kann ein Rad 88, das beispielsweise
einen weichen Kunststoffmantel 90 als Reifen besitzt. Das Rad 88 besitzt einen Lagerzapfen
(nicht dargestellt). Der Lagerzapfen kann beispielsweise an beiden Seiten vorstehen,
um das Rad in der Radaufnahme 78 oder 85 zu lagern.
[0033] Figuren 8a und 8b zeigen eine Klemmleiste 92 mit einem U-förmigen Außenumfang. In
den Innenraum der Klemmleiste 92 stehen zwei Klemmbacken 94 und 96 vor, die ungefähr
mittig von der Klemmleiste 92 aneinander im Bereich 98 anliegen. Um blattförmiges
Material aufzuhängen, wird dieses in Richtung des Pfeils B in die Klemmleiste 92 eingeschoben.
[0034] Die Wandschiene 96 besitzt, wie in Fig. 3 dargestellt, eine zusätzliche Nut 100.
Die Nut 100 ist parallel zu dem Halteabschnitt 30 angeordnet und entgegengesetzt zu
der Nut des Halteabschnitts 30 orientiert. Die Nut 100 besitzt zwei Absätze 102 an
ihrer Öffnung, die die Öffnung der zusätzlichen Nut 100 begrenzen. Die Klemmleiste
92 kann in die zusätzliche Nut 100 eingeschoben werden und wird von den Vorsprüngen
102 in der zusätzlichen Nut 100 gehalten.
[0035] In den Figuren 9a und 9b ist eine mit den Abstandshaltern 74 und 76 zusammenwirkende
Abstandshülse 104 dargestellt. Die Abstandshülse 104 besitzt an ihrer Stirnseite radial
ausgerichtete Vorsprünge 106. Der gegenüberliegende Abschnitt der Abstandshülse 104
besitzt eine Aufnahme 108, in die ein vorstehender Stift einer Tafel eingesetzt wird.
[0036] Die Abstandshülse 104 wird mit ihrer Stirnseite in der kreisförmigen Vertiefung 84
eines Abstandshalters angeordnet. Durch die Durchgangsbohrung 82 und die Abstandshülse
104 wird im zusammengebauten Zustand ein Stift geführt, der mit einem Federelement
versehen ist. Das Federelement erzeugt eine Vorspannung der Abstandshülse 104 gegen
den Abstandshalter, so daß die Rippen 86 des kreisförmigen Aufnahmebereichs in die
Ausnehmungen an der Stirnseite des Abstandshalters eingreifen. Hierdurch ist der Abstandshalter
in einer verdrehgesicherten Position gehalten. Um die Position des Abstandshalters
zu verändern, wird der Abstandshalter gegen die Federspannung von dem Abstandshalter
fortgezogen, so daß die Rippe 86 in dem Aufnahmebereich außer Eingriff mit der Abstandshülse
gelangt. In dieser Position kann der Abstandshalter um die Achse der Bohrung 82 gedreht
werden.
[0037] Die in Fig. 2 dargestellten Trägerelemente 38 und 40 besitzen einen Zapfen 110, der
aus dem Abstandshalter vorsteht. Der Zapfen 110 besitzt eine umlaufende Ausnehmung
112, an die sich ein kegelstumpfförmiger Abschnitt 114 anschließt.
[0038] Befestigt wird die Tafel an dem Abstandshalter durch eine Hülse 116, vergleiche Figuren
10a und 10b, die mit einem aus der Tafel vorstehenden Stift verbunden ist. Der aus
der Tafel vorstehende Stift wird in die Öffnung 118 eingeführt, die einen sich konusförmig
öffnenden Rand 120 besitzt. Die Hülse 116 wird bevorzugt mit der Öffnung 118 auf einem
aus dem Rahmen der zu haltenden Tafel vorstehenden Stift (nicht dargestellt) aufgeklebt
oder in sonstiger Weise mit diesem verbunden.
[0039] An dem der Öffnung 118 gegenüberliegenden Ende besitzt die Hülse 116 zahnförmige
Vorsprünge 122, die den Innendurchmesser der Hülse verjüngen. Im aufgesetzten Zustand
liegen die zahnförmigen Vorsprünge 122 in der umlaufenden Ausnehmung 112 des Zapfens
110 an und wirken mit dem kegelstumpfförmigen Absatz 114 zusammen. Bei einem Aufschieben
der Hülse 116 werden die Vorsprünge 122 durch den kegelstumpfförmigen Abschnitt 114
aufgespreizt.
[0040] Figuren 11 bis 15b zeigen Profilschienen jeweils mit geöffneter und geschlossener
Kammer. Die in Fig. 11 dargestellte Profilschiene 124 besitzt eine Verbindungskammer
126 und eine geschlossene zweite Kammer 128. Bei dem in Fig. 11 dargestellten Profil
handelt es sich um ein horizontales Profil, das beispielsweise als Rahmen für Whiteboards
eingesetzt wird. Die Verbindungskammer 126 besitzt an der der zweiten Kammer gegenüberliegenden
Wand eine Einstülpung 130. Die geschlossene Kammer 128 ist durch einen Absatz 132
verstärkt. Seitlich ist in dem Bereich der geschlossenen Kammer 128 eine zweite Ausstülpung
vorgesehen. Die Ausstülpungen 130 und 134 wirken zusammen als Schnappverbindungen
für Projektionswandrahmen oder Whiteboards.
[0041] Fig. 12 zeigt eine horizontale Profilschiene 136 mit einer geschlossenen Kammer 138
und einer offenen zweiten Kammer 140. Die horizontale Profilschiene dient als Rahmen
für Schreibtafeln. Auch bei dieser Profilschiene sind Ausstülpungen 130 und 134 vorgesehen.
[0042] Die Figuren 13 und 14 zeigen entsprechend vertikale Profilschienen 142 und 144. Hierbei
entspricht die Profilschiene 142 als vertikale Schiene der horizontalen Schiene 124
und die Schiene 144 entspricht dem Profil 136.
[0043] Die Profilschienen 142 und 144 besitzen eine geschlossene Kammer 146. In die Kammer
146 stehen Vorsprünge 148 mit hakenförmigen Enden vor. An der gegenüberliegenden Seite
der geschlossenen Kammer 146 sind Vorsprünge 145 vorgesehen, die in die geschlossene
Kammer vorstehen. Die zweite geschlossene Kammer 152 besitzt einen Verstärkungsabschnitt
154, der mittig an der von der ersten Kammer beabstandeten Wand als eine verstärkte
Außenwand der Kammer 152 vorgesehen ist. Die vertikale Profilschiene 144, die bevorzugt
für Schreibtafeln und dergleichen eingesetzt wird, besitzt eine geschlossene Kammer
156, deren Aufbau mit der geschlossenen Kammer 146 identisch ist. Die offene zweite
Kammer 158 besitzt, wie auch die Kammer 140, einen im wesentlichen U-förmigen Verlauf,
wobei zwei Vorsprünge 160 in die Kammer 158 vorstehen.
[0044] Vertikale und horizontale Profilschienen werden jeweils paarweise über einen Eckverbinder
gehalten. Fig. 15a zeigt eine perspektivische Ansicht eines Eckverbinders 162. Der
Eckverbinder besitzt zwei parallel zueinander vorstehende Zapfen 164, die in der geschlossenen
Kammer der vertikalen Profilschiene angeordnet werden können. Die Zapfen 164 wirken
dabei mit den Vorsprüngen 148 und 150 in der geschlossenen Kammer zusammen, um den
Eckverbinder an der Profilschiene zu halten. Senkrecht zu den Zapfen 164 steht aus
dem Eckverbinder 162 ein miteinander verbundenes Zapfenpaar 166 vor. Das Zapfenpaar
166 besitzt Auskerbungen 168 zu seiner Festlegung an der Profilschiene. Das Zapfenpaar
166 wird zum Verbinden von horizontaler und vertikaler Profilleiste in die geschlossene
Kammer 126, 138 der horizontalen Profilschiene geschoben. Der Körper des Eckverbinders
162 ist dabei jeweils an die Außenkontur der Profilleiste angepaßt.
[0045] Fig. 16 zeigt einen Abstandshalter mit herausgenommenem Gleitschlitten 170. Das Gleitelement
170 besitzt endseitig zwei hakenförmige Vorsprünge 172. Die hakenförmigen Vorsprünge
172 besitzen dabei eine L-Form, wobei das freie Ende der Vorsprünge parallel zu der
Oberseite des Gleitelements verlaufen. Das Gleitelement besitzt ferner mehrere Schenkel
22, die im eingehängten Zustand des Trägerelements in die Nut des Haltebereichs vorstehen,
wie in Fig. 1 dargestellt. Der Körper des Trägerelements 174 besitzt zwei L-förmige
Ausnehmungen 176, in die die Vorsprünge des Gleitelements 170 eingeschoben werden.
Zur Festlegung des Gleitelements an dem Trägerelement 174 kann in den Ausnehmungen
eine Zunge vorgesehen sein, die in einer Ausnehmung des Gleitelements 170 verrastet.
1. Halte- und Führungseinrichtung für Tafeln und dergleichen, mit einer Wandschiene (26)
und einem oder mehreren Trägerelementen (12), die mit einem hakenförmigen Ende in
einen Halteabschnitt (10) der Wandschiene (26) eingehängt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandschiene (26) eine sich in Längsrichtung erstreckende Aufnahmenut (64) sowie
einen hakenförmigen Profilabschnitt (68) besitzt, wobei die Aufnahmenut (64) durch
einen Steg (66) von dem Halteabschnitt getrennt ist, und eine Abdeckschiene (42) vorgesehen
ist, die eine in Längsrichtung verlaufende Kante (44) und einen hakenförmigen Abschnitt
(56) besitzt, wobei im gesicherten Zustand die Kante (44) in der Aufnahmenut (64)
verläuft und der hakenförmige Abschnitt (56) der Abdeckschiene (42) in den hakenförmigen
Profilabschnitt (68) der Wandschiene (26) eingehakt ist.
2. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckschiene (42) einen von der Wandschiene (26) fortweisenden Schenkel (54)
aufweist, der eine parallel zum Halteabschnitt verlaufende Ablagefläche (72) bildet.
3. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablagefläche durch einen weiteren Schenkel (62) begrenzt ist, wobei der weitere
Schenkel gegenüber dem von der Wandschiene fortweisenden Schenkel (54) einen stumpfen
Winkel einschließt.
4. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckschiene mit ihrer Kante (44) derart in die Aufnahmenut (64) eingesetzt
ist, daß die Abdeckschiene um eine in Längsrichtung der Wandschiene verlaufende Achse
schwenkbar gehalten ist.
5. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckschiene in der verschwenkten Position außer Eingriff mit dem hakenförmigen
Profilabschnitt der Wandschiene steht.
6. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kante der Abdeckschiene einen zylindrischen Kopf (46) aufweist, mit dem die Abdeckschiene
in der Aufnahmenut abrollt.
7. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der hakenförmige Abschnitt von der Wandschiene (26)und Abdeckschiene (42) in ihrer
einander zugewandten Seiten jeweils einen Absatz (58, 70) und einen Vorsprung (60)
besitzen, die miteinander verrasten.
8. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandschiene eine zusätzliche Nut (100) aufweist, die einen Zurückhalteabschnitt
(102) für eine in der Nut angeordnete Schiene besitzt und das eine Klemmprofilschiene
zum Halten von blattförmigen Flachmaterial vorgesehen ist, wobei die Klemmprofilschiene
(90) in die zusätzliche Nut eingeschoben von deren Zurückhalteabschnitte gehalten
ist.
9. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmprofilschiene zwei aneinander liegende Backen (94, 96) aufweist, die gegeneinander
vorgespannt sind.
10. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstandhalter (74) für die Tafel vorgesehen ist, der an einem Ende ein drehbar
gelagertes Rad (88) zur Anlage an einer Wand aufweist.
11. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter (74) einen länglichen Körper besitzt, der an einem Ende eine Radaufnahme
(78) und am gegenüberliegenden Ende eine kreisförmige Auf nahmevertiefung (80) zur
Verbindung des Abstandhalters mit der Tafel besitzt.
12. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter über eine Abstandshülse (64) mit der Tafel verbunden und relativ
zu der Tafel in unterschiedliche Winkelpositionen einstellbar ist.
13. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshülse (104) mit ihren in der Verbindungsausnehmung angeordneten Ende
eine Stirnfläche mit radialen Ausnehmungen (106) aufweist, die Aufnahmevertiefung
(80) ein radial verlaufende Rippe an ihrem Grund besitzt, die als Drehsicherung in
die radialen Ausnehmungen der Abstandshülse eingreift.
14. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandhalter und die Verbindungshülse mit einem stiftförmigen Befestigungselement
miteinander verbunden und über ein Federelement in der verdrehgesicherten Position
vorgespannt sind.
15. Halte- und Führungseinrichtung für Tafeln nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit einer
Wandschiene und einem oder mehreren Trägerelementen, die mit einem hakenförmigen Ende
in ein Halteabschnitt mit der Wandschiene eingehängt werden können,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Tafel in einem Rahmen mit horizontaler und vertikalen Profilleisten (124; 136;
142; 144) gehalten ist, die jeweils im Querschnitt eine erste geschlossene Kammer
(126; 138; 146; 156) und eine zweite Kammer (128; 140; 152; 158) aufweist, die offen
oder geschlossen ausgebildet sein kann.
16. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine vertikale und horizontale Profilleisten über ein Eckverbindungselement (162)
miteinander verbunden sind, das für jede Profilleiste mindestens zwei vorstehende
Zapfen aufweist, die in die erste geschlossene Kammer gesteckt, die Profilleiste an
dem Eckverbinder halten.
17. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Halteabschnitt (10) eine sich in Längsrichtung der Wandschiene erstreckende Nut
(14) besitzt, die durch einen Halteschenkel (16) begrenzt ist, der einen in die Nut
weisenden Vorsprung (20) besitzt, und
das hakenförmige Ende des Trägerelements (12) jeweils einen oder mehrere Schenkel
(22) besitzt, die im eingehängten Zustand des Trägerelements in die Nut des Halteabschnitts
vorstehen und jeweils einen zum Halteschenkel weisenden Vorsprung (24) besitzen, der
den Vorsprung des Halteschenkels hintergreift.
18. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Nut weisende Innenseite des Halteschenkel mit dem Grund der Nut einen stumpfen
Winkel einschließt.
19. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (20) an dem Halteschenkel im Querschnitt im wesentlichen dreieckig
ist.
20. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (24) an jedem Schenkel (22) des Trägerelements (12) im Querschnitt
im wesentlichen dreieckig ist.
21. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß im eingehängten Zustand des Trägerelements die Vorsprünge von Halteschenkel (16)
und Trägerelement (12) derart beabstandet sind, daß die Vorsprünge nach Art einer
Schnappverbindung zusammenwirken.
22. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge von Halteschenkel und Trägerelement derart einander hintergreifen,
daß das Trägerelement gegen eine geringe Rückhaltekraft aus der Nut entfernt werden
kann.
23. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandschiene einen zweiten Halteabschnitt (30) besitzt, der parallel zum ersten
Halteabschnitt (28) verläuft.
24. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschenkel (32, 34) des ersten und des zweiten Halteabschnitts in einer gemeinsamen,
gedachten Linie zueinander liegen.
25. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement ein Gleitschlittenelement (170) besitzt, das mit dem Trägerelement
lösbar verbunden ist und auf dem Halteschenkel aufliegt, wobei das Gleitschlittenelement
das hakenförmige Ende des Trägerelements bildet.
26. Halte- und Führungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß an dem vom hakenförmigen Ende beabstandeten Ende des Trägerelements ein Verbindungszapfen
(110) für eine zu haltende Tafel vorsteht.
27. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungszapfen eine umlaufende Nut (112) aufweist, an die sich zum freien
Ende hin ein kegelstumpfförmiger Abschnitt (114) anschließt.
28. Halte- und Führungseinrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindungshülse (116) vorgesehen ist, die an einem Ende einen Abschnitt mit
mehreren den Innendurchmesser der Hülse verkleinernden Vorsprüngen (122) besitzt,
die in einem aufgeschnappten Zustand den kegelstumpfförmigen Abschnitt des Zapfens
des Trägerelements hintergreifen.
1. Holding and guiding device for boards and the like, with a wall rail (26) and one
or more support elements (12) which may be suspended by a hook-shaped end into a holding
portion (10) of the wall rail (26), characterised in that
the wall rail (26) has a receiver groove (64) extending in the longitudinal direction
as well as a hook-shaped profile portion (68), the receiver groove (64) being separated
from the holding portion by a projection (66), and a cover rail (42) being provided
which has an edge (44) extending in the longitudinal direction and a hook-shaped portion
(56), in the secured state the edge (44) extending in the receiver groove (64) and
the hook-shaped portion (56) of the cover rail (42) being hooked into the hook-shaped
profile portion (68) of the wall rail (26).
2. Holding and guiding device according to Claim 1, characterised in that the cover rail (42) has an arm (54) facing away from the wall rail (26) which forms
a depositing surface (72) extending parallel to the holding portion.
3. Holding and guiding device according to Claim 2, characterised in that the depositing surface is delimited by a further arm (62), the further arm enclosing
an obtuse angle relative to the arm (54) facing away from the wall rail.
4. Holding and guiding device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the cover rail is inserted with its edge (44) in the receiver groove (64) such that
the cover rail is pivotably held about an axis extending in the longitudinal direction
of the wall rail.
5. Holding and guiding device according to Claim 4, characterised in that, in the pivoted position, the cover rail is out of engagement with the hook-shaped
profile portion of the wall rail.
6. Holding and guiding device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the edge of the cover rail has a cylindrical head (46) by means of which the cover
rail rolls in the receiver groove.
7. Holding and guiding device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the hook-shaped portion of the wall rail (26) and the cover rail (42) have, in their
sides facing one another, one respective extension piece (58, 70) and a projection
(60) which are latched to one another.
8. Holding and guiding device according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the wall rail has an additional groove (100) which has a retaining portion (102)
for a rail arranged in the groove, and in that a clamping profile rail is provided for holding leaf-shaped flat material, the clamping
profile rail (90) inserted into the additional groove being held by the retaining
portions thereof.
9. Holding and guiding device according to Claim 8, characterised in that the clamping profile rail has two jaws (94, 96) positioned against one another, which
are pretensioned relative to one another.
10. Holding and guiding device according to one of Claims 1 to 9, characterised in that a spacer (74) is provided for the board, which at one end has a rotatably mounted
wheel (88) for bearing against a wall.
11. Holding and guiding device according to Claim 10, characterised in that the spacer (74) has an elongate body which at one end has a wheel receiver (78) and
at the opposing end has a circular receiver recess (80) for connecting the spacer
to the board.
12. Holding and guiding device according to Claim 11, characterised in that the spacer is connected to the board via a spacer sleeve (64) and may be adjusted
relative to the board at various angular positions.
13. Holding and guiding device according to Claim 12, characterised in that the spacer sleeve (104) has a front face with radial recesses (106) with its end
arranged in the connecting recess and the receiver recess (80) has a radially extending
rib at its base which engages in the radial recesses of the spacer sleeve in a manner
which is secured against rotation.
14. Holding and guiding device according to Claim 13, characterised in that the spacer and the connecting sleeve are connected to one another by a pin-shaped
fastening element and are pretensioned in a position secured against rotation via
a spring element.
15. Holding and guiding device for boards according to one of Claims 1 to 14, with a wall
rail and one or more support elements which may be suspended by a hook-shaped end
into a holding portion with the wall rail, characterised in that the board is held in a frame with horizontal and vertical profile strips (124; 136;
142; 144) which respectively comprise in cross section a first closed chamber (126;
138; 146; 156) and a second chamber (128; 140; 152; 158) which may be of open or closed
configuration.
16. Holding and guiding device according to Claim 15, characterised in that vertical and horizontal profile strips are connected to one another via a corner
connection element (162), which comprises at least two projecting pins for each profile
strip, which are inserted into the first closed chamber and which hold the profile
strip on the corner connector.
17. Holding and guiding device according to Claim 1, characterised in that the holding portion (10) has a groove (14) extending in the longitudinal direction
of the wall rail, which is delimited by a holding arm (16), which has a projection
(20) facing into the groove, and the hook-shaped end of the support element (12) has
one or more respective arms (22) which, in the suspended state of the support element,
project into the groove of the holding portion and respectively have one projection
(24) facing towards the holding arm, which engages behind the projection of the holding
arm.
18. Holding and guiding device according to Claim 17, characterised in that the inner face of the holding arm facing towards the groove encloses an obtuse angle
with the base of the groove.
19. Holding and guiding device according to Claim 18, characterised in that the projection (20) on the holding arm is substantially triangular in cross section.
20. Holding and guiding device according to Claim 18 or 19, characterised in that the projection (24) on each arm (22) of the support element (12) is substantially
triangular in cross section.
21. Holding and guiding device according to Claim 20, characterised in that, in the suspended state of the support element, the projections are spaced apart
from the holding arm (16) and the support element (12) such that the projections cooperate
in the manner of a snap connection.
22. Holding and guiding device according to Claim 21, characterised in that the projections of the holding arm and support element engage behind one another
such that the support element is able to be removed from the groove counter to a small
retaining force.
23. Holding and guiding device according to one of Claims 17 to 22, characterised in that the wall rail has a second holding portion (30) which extends parallel to the first
holding portion (28).
24. Holding and guiding device according to Claim 23, characterised in that the holding arm (32, 34) of the first and of the second holding portion are located
in a common, imaginary line relative to one another.
25. Holding and guiding device according to Claim 24, characterised in that the support element has a sliding runner element (170) which is releasably connected
to the support element and rests on the holding arm, the sliding runner element forming
the hook-shaped end of the support element.
26. Holding and guiding device according to one of Claims 17 to 25, characterised in that at the end of the support element at a distance from the hook-shaped end, a connecting
pin (110) projects for a board to be held.
27. Holding and guiding device according to Claim 26, characterised in that the connecting pin has a peripheral groove (112) on which a frustoconical portion
(114) is attached towards the free end.
28. Holding and guiding device according to Claim 27, characterised in that a connecting sleeve (116) is provided which at one end has a portion with a plurality
of projections (122) reducing the internal diameter of the sleeve, which in a snapped-on
state engage behind the frustoconical portion of the pin of the support element.
1. Dispositif pour tenir et guider des tableaux et similaires, avec un rail mural (26)
et un ou plusieurs éléments supports (12), qui peut être suspendu par une extrémité
en forme de crochet dans un tronçon de maintien (10) du rail mural (26),
caractérisé en ce que
le rail mural (26) possède une rainure de réception (64) s'étendant dans le sens longitudinal,
ainsi qu'un tronçon profilé (68) en forme de crochet, la rainure de réception (64)
étant séparée du tronçon de maintien par une âme (66), et en ce qu'il est prévu un rail de recouvrement (42), qui possède une arête (44) disposée dans
le sens longitudinal et un tronçon (56) en forme de crochet, l'arête (44) étant disposée
dans la rainure de réception (64) à l'état fixé, et le tronçon (56) en forme de crochet
du rail de recouvrement (42) étant accroché dans le tronçon profilé (68) en forme
de crochet du rail mural (26).
2. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rail de recouvrement (42) présente une branche (54), s'éloignant du rail mural
(26), qui forme une surface d'appui (72) disposée parallèlement au tronçon de maintien.
3. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface d'appui est limitée par une autre branche (62), l'autre branche enfermant
un angle obtus par rapport à la branche (54) du rail mural.
4. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rail de recouvrement est inséré avec son arête (44) dans la rainure de réception
(64) de sorte que le rail de recouvrement est maintenu en pivotement autour d'un axe
disposé dans le sens longitudinal du rail mural.
5. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 4, caractérisé en ce que le rail de recouvrement, dans la position de pivotement, n'est pas en prise avec
le tronçon profilé en forme de crochet du rail mural.
6. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'arête du rail de recouvrement présente une tête cylindrique (46) avec laquelle
le rail de recouvrement roule dans la rainure de réception.
7. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tronçon en forme de crochet du rail mural (26) et celui du rail de recouvrement
(42) possèdent, dans leurs côtés tournés l'un vers l'autre, respectivement un épaulement
(58, 70) et une saillie (60) qui s'enclenchent l'un dans l'autre.
8. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le rail mural présente une rainure (100) supplémentaire qui possède un tronçon de
retenue (102) pour un rail disposé dans la rainure, et en ce qu'un rail profilé de serrage est prévu pour maintenir le matériau plat en forme de feuille,
le rail profilé de serrage (90) étant maintenu dans la rainure supplémentaire, inséré
par les tronçons de retenue de celle-ci.
9. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 8, caractérisé en ce que le rail profilé de serrage présente deux mâchoires (94, 96) juxtaposées qui sont
précontraintes l'une contre l'autre.
10. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un élément d'écartement (74) est prévu pour le tableau et présente à une extrémité
une roue (88) reposant en rotation pour l'appui sur une paroi.
11. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément d'écartement (74) possède un corps oblong qui possède à une extrémité un
logement de roue (78) et, à l'extrémité opposée, un creux de réception (80) circulaire
pour raccorder l'élément d'écartement au tableau.
12. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément d'écartement est raccordé au tableau par le biais d'une douille d'écartement
(64) et peut être réglé dans différentes positions angulaires par rapport au tableau.
13. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 12, caractérisé en ce que la douille d'écartement (104) avec son extrémité disposée dans le creux de liaison
présente une face frontale avec des évidements radiaux (106), en ce que le creux de réception (80) possède sur son fond une nervure, disposée dans le sens
radial, qui pénètre, en tant que blocage antirotation, dans les évidements radiaux
de la douille d'écartement.
14. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'élément d'écartement et la douille de raccordement sont raccordés l'un à l'autre
par un élément de fixation en forme de broche et sont précontraints, par le biais
d'un élément à ressort, dans la position protégée contre la torsion.
15. Dispositif pour tenir et guider des tableaux selon une des revendications 1 à 14,
avec un rail mural et un ou plusieurs éléments supports qui peuvent être suspendus
par une extrémité en forme de crochet dans un tronçon de maintien avec le rail mural
(26),
caractérisé en ce que
le tableau est maintenu dans un cadre avec des baguettes profilées (124 ; 136 ; 142
; 144) horizontales et verticales qui présentent respectivement en coupe transversale
une première chambre fermée (126 ; 138 ; 146 ; 156) et une deuxième chambre (128 ;
140 ; 152 ; 158) qui peuvent être constituées de façon ouverte ou fermée.
16. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 15, caractérisé en ce qu'une baguette profilée verticale et une baguette profilée horizontale sont raccordées
l'une à l'autre par le biais d'un élément de raccordement d'angle (162) qui présente
pour chaque baguette profilée au moins deux tourillons en saillie qui, enfichés dans
la première chambre fermée, maintiennent la baguette profilée sur le raccord d'angle.
17. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le tronçon de maintien (10) possède une rainure (14) s'étendant dans le sens longitudinal
du rail mural, qui est limitée par une branche de maintien (16) qui possède une saillie
(20) dirigée dans la rainure, et
en ce que l'extrémité en forme de crochet de l'élément support (12) possède respectivement
une ou plusieurs branches (22) qui, dans l'état suspendu de l'élément support, font
saillie dans la rainure du tronçon de maintien et possèdent respectivement une saillie
(24) dirigée vers la branche de maintien et qui vient agripper par l'arrière la saillie
de la branche de maintien.
18. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 17, caractérisé en ce que le côté intérieur de la branche de maintien dirigée vers la rainure enferme, avec
le fond de la rainure, un angle obtus.
19. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 18, caractérisé en ce que la saillie (20) est essentiellement de section transversale triangulaire sur la branche
de maintien.
20. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 8 ou 19, caractérisé en ce que la saillie (24) est essentiellement de section transversale triangulaire sur chaque
branche (22) de l'élément support (12).
21. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 20, caractérisé en ce que, dans l'état suspendu de l'élément support, les saillies de la branche de maintien
(16) et de l'élément support (12) sont distantes de sorte que les saillies coopèrent
à la façon d'un raccordement à encliquetage.
22. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 21, caractérisé en ce que les saillies de la branche de maintien et de l'élément support s'agrippent l'une
l'autre par l'arrière de sorte que l'élément support peut être éloigné hors de la
rainure contre une faible force de retenue.
23. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 17 à 22, caractérisé en ce que le rail mural possède un deuxième tronçon de maintien (30) qui est disposé parallèlement
au premier tronçon de maintien (28).
24. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 23, caractérisé en ce que les branches de maintien (32, 34) du premier et du deuxième tronçon de maintien sont
situées l'une par rapport à l'autre sur une ligne commune imaginaire.
25. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 24, caractérisé en ce que l'élément support possède un élément de chariot coulissant (170) qui est raccordé
de façon détachable à l'élément support et repose sur la branche de maintien, l'élément
de chariot coulissant formant l'extrémité en forme de crochet de l'élément support.
26. Dispositif pour tenir et guider selon une des revendications 17 à 25 caractérisé en ce que, sur l'extrémité de l'élément support distante de l'extrémité en forme de crochet,
un tourillon de raccordement (110) pour un tableau à maintenir fait saillie.
27. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 26, caractérisé en ce que le tourillon de raccordement présente une rainure périphérique (112) à laquelle se
raccorde un tronçon (114) de forme tronconique en direction de l'extrémité libre.
28. Dispositif pour tenir et guider selon la revendication 27, caractérisé en ce qu'il est prévu une douille de raccordement (116) qui possède à une extrémité un tronçon
avec plusieurs saillies (122) qui diminuent le diamètre intérieur de la douille et
qui, dans un état encliqueté, agrippent par l'arrière le tronçon tronconique du tourillon
de l'élément support.
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