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(11) |
EP 1 293 552 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.08.2005 Patentblatt 2005/32 |
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Anmeldetag: 13.09.2002 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Beschickung von Koksöfen einer Koksofenbatterie
Method and apparatus for charging a coke oven
Méthode et dispositif pour le chargement d'un four à coke
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
14.09.2001 DE 10145431
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.03.2003 Patentblatt 2003/12 |
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Patentinhaber: Uhde GmbH |
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44141 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Knoch, Ralf, Dipl.-Ing
45899 Gelsenkirchen (DE)
- Schücker, Franz-Josef, Dipl.-Ing
44579 Castrop-Rauxel (DE)
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| (74) |
Vertreter: Albrecht, Rainer Harald, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Andrejewski, Honke & Sozien,
Theaterplatz 3 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 903 393 DE-A- 3 822 928
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DE-A- 2 545 265
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 14, 31. Dezember 1998 (1998-12-31) & JP 10
259381 A (KOUBUKURO KOSAKUSHO:KK), 29. September 1998 (1998-09-29)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beschickung von Koksöfen einer Koksofenbatterie,
bei dem ein Kohlefüllwagen auf der Ofendecke in Längsrichtung der Koksofenbatterie
verfahren und zur Befüllung der Koksöfen an vorgegebenen Stellen positioniert wird,
wobei anschließend ein Deckel von einem Füllloch abgehoben, ein das Füllloch umgebender
Fülllochrahmen gereinigt und ein Füllteleskop zur Befüllung des Koksofens auf den
Fülllochrahmen abgesenkt wird.
[0002] In DE 33 16 936 C2 ist ein Kohlefüllwagen mit unterseitigem Kohleauslass, Schneckenförderer,
Füllteleskop, Deckelabheber und Rahmenreiniger beschrieben. Der Schneckenförderer
weist ein Fördergehäuse mit einem unter dem Kohleauslass angeordneten Kohleaufgabebereich,
einen mit dem Füllteleskop verbunden Auslassstutzen und eine motorisch angetriebene
Schneckenwelle auf. Das Füllteleskop, der Deckelabheber und der Rahmenreiniger sind
dabei mit dem Schneckenförderer zu einer Betriebseinheit vereinigt, die in einer horizontalen
Ebene in Längsrichtung der Koksofenbatterie (X-Richtung) beweglich geführt ist. Mittels
eines an einer Maschinensteuerung angeschlossenen Stellantriebes ist die Betriebseinheit
in X-Richtung verfahrbar, wobei der Stellweg so eingerichtet ist, dass in einer ersten
Arbeitsstellung der Fülllochdeckel frei zugänglich ist für die Deckelabhebevorrichtung
und bei unverändertem Standort des Kohlefüllwagens in einer zweiten Arbeitsstellung
der Auslassstutzen im Wesentlichen mit dem Füllloch fluchtet
[0003] In EP 0 903 393 wird ein Kohlefüllwagen mit einem Bodenauslaß Schneckenförderer,
auslaß stutzen, Teleshoprohr, Deckelabheber und Rahmenreiniger offenbart. Das Gehäuse
des Schneckenförderers ist Horizontal beweglich angeordnet.
[0004] In einem modernen Kokereibetrieb bereiten jedoch betrieblich bedingte Lageverschiebungen
der Fülllochrahmen, die sowohl in Längsrichtung der Koksofenbatterie (X-Richtung)
als auch in Querrichtung dazu (Y-Richtung) auftreten, Probleme bei der exakten Positionierung
des Füllteleskops am Fülllochrahmen sowie auch der Einrichtungen zum Abheben der Fülllochdeckel
und Reinigung der Fülllochrahmen. Im Rahmen der bekannten Maßnahmen versucht man,
durch aufwendige Teleskopkonstruktionen mit beweglichen Unterteilen, durch Zentrierkegel
auf den Fülllochdeckeln für den Deckelabheber und horizontal verschiebbaren Reinigungsmessern
des Rahmenreinigers, die betrieblich bedingten Lageabweichungen der Fülllochrahmen
zu kompensieren und eine ordnungsgemäße Funktion der Vorrichtungen zu gewährleisten.
Dies ist im Rahmen der bekannten Maßnahmen nur unvollkommen möglich. Die bekannten
Maßnahmen erlauben die Kompensation von Füllloch-Lageabweichungen allenfalls in der
Größenordnung bis ± 50 mm in X- und Y-Richtung. Insbesondere bei älteren Kokereien
können die betrieblich bedingten Lageverschiebungen der Fülllochrahmen Größenordnungen
bis ± 150 mm in Längs- und Querrichtung betragen. Zur Beseitigung der nicht tolerierbaren
Lageverschiebungen werden aufwendige, betriebseinschränkende und kostenträchtige Maßnahmen
durchgeführt, um die Fülllochrahmen in eine akzeptable Toleranzlage zurückzuversetzen.
Diese Maßnahmen müssen bei Bedarf in Zeitabständen je nach Zustand der Koksofenbatterie
wiederholt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zur Beschickung von Koksöfen
einer Koksofenbatterie so auszubilden, dass ohne betriebliche Änderungen an der Koksofenbatterie
eine ordnungsgemäße Befüllung der Koksöfen auch dann sichergestellt ist, wenn die
Fülllochrahmen in Längs- und Querrichtung (X, Y) mehr oder weniger große Lageabweichungen
von einer vorgegebenen Grundposition aufweisen.
[0006] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs beschriebenen Verfahren erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass horizontale Lageabweichungen der Fülllochrahmen von einer Grundposition in
Längs- und Querrichtung (X, Y) gemessen und gespeichert werden und
dass eine das Füllteleskop, einen Deckelabheber sowie einen Rahmenreiniger umfassende
Betriebseinheit, die verstellbeweglich an den Kohlefüllwagen angeschlossen ist, nach
Maßgabe der gespeicherten Werte in eine der tatsächlichen Lage der Fülllochrahmen
zugeordnete Position gebracht wird sowie aus dieser Position der Deckelabheber, der
Rahmenreiniger und das Füllteleskop in ihre jeweiligen Arbeitspositionen bewegt werden.
[0007] Das Füllteleskop, der Deckelabheber und der Rahmenreiniger werden erfindungsgemäß
zu einer Betriebseinheit vereinigt, die alle auftretenden Lageabweichungen der Fülllochrahmen
in Längsrichtung (X-Richtung) der Koksofenbatterie und quer dazu (Y-Richtung) kompensieren
kann, ohne dass die Fülllochrahmen aufwendig und mit erheblichen Kosten versetzt werden
müssen. Die betrieblich bedingten Abweichungen der Fülllochrahmen werden aufgemessen
und für jeden Fülllochrahmen in der Maschinensteuerung des Kohlefüllwagens gespeichert.
Von Zeit zu Zeit und nach Bedarf werden sie aktualisiert.
[0008] Zur Befüllung der Koksofenbatterie wird der Kohlefüllwagen auf der Ofendecke z.B.
unter Zuhilfenahme eines automatischen Positionierungssystems an einem Füllloch in
üblicher Weise positioniert, und zwar ohne Berücksichtigung etwaiger, betrieblich
bedingter Füllloch-Lageabweichungen. Nach Maßgabe der für den betreffenden Fülllochrahmen
gespeicherten Lageabweichungen wird die aus Füllteleskop, Deckelabheber und Rahmenreiniger
bestehende Betriebseinheit in X/Y-Richtung verstellt und auf die echte Lage des betreffenden
Fülllochrahmens eingestellt. Die Verstellung erfolgt unter Verwendung von internen
und/oder externen Wegstreckenmesssystemen linear in X- und Y-Richtung oder durch Kombination
einer linearen Stellbewegung in Längsrichtung (X-Richtung) mit einer Drehbewegung
um eine vertikale Achse. Nachdem die Füllloch-Lageabweichungen kompensiert worden
sind, können durch weitere Stellbewegungen in fest vorgegebenen Schritten der Deckelabheber,
der Rahmenreiniger und das Füllteleskop in ihre jeweiligen Arbeitspositionen bewegt
werden. Da Füllloch-Lageabweichungen vorher kompensiert wurden, stehen die Einrichtungen
in ihrer jeweiligen Arbeitsposition stets exakt über dem Fülllochrahmen. Das Füllteleskop,
der Deckelabheber und der Rahmenreiniger benötigen nur noch jeweils eine Vertikalbewegung,
um zum Fülllochdeckel bzw. in den Fülllochrahmen zu gelangen.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Erfindung weist die Betriebseinheit einen
Schneckenförderer auf, der über einen Kohleauslass an der Unterseite des Kohlefüllwagens
mit Kohle beschickt wird, die Kohle dem versetzt angeordneten Füllteleskop zuführt
und zum Ausgleich von Lageabweichungen der Fülllochrahmen in Querrichtung um den Kohleauslass
gedreht wird. Der Deckelabheber und der Rahmenreiniger sind zweckmäßig seitlich zum
Füllteleskop an dem Schneckenförderer befestigt. Dieser wird zur Positionierung des
Deckelabhebers, des Rahmenreinigers und des Füllteleskops in den jeweiligen Arbeitspositionen
um den Kohleauslass verschwenkt. In weiterer Ausgestaltung lehrt die Erfindung, dass
die Betriebseinheit zum Ausgleich von Lageänderungen der Fülllochrahmen auf einem
Verstellwagen, der auf Laufflächen an der Unterseite des Kohlefüllwagens geführt ist
und Führungen für eine Quer- oder Drehbewegung der Betriebseinheit aufweist, verfahren
wird.
[0010] Gegenstand der Erfindung ist auch ein Kohlefüllwagen zur Durchführung des beschriebenen
Verfahrens nach Anspruch 7. Bevorzugte konstruktive Ausgestaltungen des Kohlefüllwagens
sind in den nachgeordneten Ansprüchen 8 bis 14 beschrieben.
[0011] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen schematisch
- Fig. 1
- eine an der Unterseite eines Kohlefüllwagen angeordnete Vorrichtung zur Beschickung
von Koksöfen einer Koksofenbatterie,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung aus der Blickrichtung A,
- Fig. 3
- eine stirnseitige Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung aus der Blickrichtung
B,
- Fig. 4
- die Draufsicht auf einen zu der Vorrichtung in Fig. 1 gehörenden Verstellwagen,
- Fig. 5
- den Querschnitt C-C aus Fig. 1, und
- Fig. 6
- eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0012] Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung ist an der Unterseite eines Kohlefüllwagens
angeordnet. Der Kohlefüllwagen weist einen unterseitigen Kohleauslass 1 auf und wird
auf der Ofendecke 2 in Längsrichtung einer Koksofenbatterie verfahren und zur Befüllung
der Koksöfen an vorgegebenen Stellen im Bereich von Füllöffnungen 3 positioniert.
Zur Befüllung des Koksofens wird ein Deckel 4 von dem Füllloch 3 abgehoben, ein das
Füllloch umgebender Fülllochrahmen 5 gereinigt und ein Füllteleskop 6 zur Befüllung
des Koksofens auf den Fülllochrahmen 5 abgesenkt.
[0013] Zum grundsätzlichen Aufbau der an der Unterseite des Kohlefüllwagens angeordneten
Vorrichtung gehören ein Schneckenförderer 7, ein Deckelabheber 8 sowie ein Rahmenreiniger
9. Der Schneckenförderer 7 weist ein Gehäuse 10 mit einem unter dem Kohleauslass 1
angeordneten Kohleaufgabebereich, einen mit dem Füllteleskop 6 verbundenen Auslassstutzen
11 und eine motorisch angetriebene Schneckenwelle 12 auf.
[0014] Das Füllteleskop 6, der Deckelabheber 8 und der Rahmenreiniger 9 sind mit dem Schneckenförderer
7 zu einer Betriebseinheit 13 vereinigt, die in einer horizontalen Ebene beweglich
geführt ist. Die Betriebseinheit 13 ist in dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
um eine vertikale Achse 14 drehbeweglich auf einem Verstellwagen 15 angeordnet, der
in Längsrichtung (X-Richtung) auf Schienen 16 geführt ist. Die Schienen 16 sind an
der Unterseite des Kohlefüllwagens angeordnet. Im Ausführungsbeispiel ist die Betriebseinheit
13 axial beweglich und drehbeweglich um den Kohleauslass 1 geführt sowie auf einer
kreisbogenförmigen Bahn 17 auf dem Verstellwagen 15 abgestützt. Der Fig. 1 entnimmt
man, dass die Betriebseinheit mit einer Schwinge 18, die Laufrollen 19 aufweist, an
dem Verstellwagen 15 aufgehängt ist. An der Schwinge 18 ist ein Stellantrieb 20 mit
einem Ritzel angeordnet, das mit einem an dem Verstellwagen 15 angeordneten Zahnprofil
21 kämmt. Durch Betätigung des Stellantriebes 18 ist die Betriebseinheit 13 um die
Drehachse 14 verschwenkbar. Durch einen weiteren Stellantrieb 22, der beispielsweise
als Hydraulikzylinderkolbenanordnunq ausgeführt ist, ist der Verstellwagen 15 in Längsrichtung
(X-Richtung) bewegbar. Der Betätigung der Antriebe 20, 22 kann die Betriebseinheit
13 sowohl in Längsrichtung verstellt als auch um die vertikale Drehachse 14 geschwenkt
werden.
[0015] Einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 2 und 3 entnimmt man, dass der Deckelabheber
8 und der Rahmenreiniger 9 seitlich an das Gehäuse 10 des Schneckenförderers 7 angeschlossen
sind, wobei die Arbeitsbereiche dieser Vorrichtungen 8, 9 und der Arbeitsbereich des
Füllteleskops 6 auf einer gemeinsamen kreisbogenförmigen Bahnkurve 23 um die Drehachse
14 der Betriebseinheit 13 angeordnet sind. Durch Drehung der Betriebseinheit 13 können
der Deckelabheber 8, das Füllteleskop 6 und der Rahmenreiniger 9 jeweils in eine Arbeitsposition
oberhalb des Füllloches 3 gebracht werden.
[0016] Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht eine sehr präzise Ausrichtung des Füllteleskops
6, des Deckelabhebers 8 sowie des Rahmenreinigers 9 zu den Füllöffnungen 3 in der
Ofendecke 2 und ist in der Lage, betrieblich bedingte Füllloch-Lageabweichungen von
einer vorgegebenen Grundposition sowohl in Längsrichtung der Koksofenbatterie als
auch in Querrichtung, also in X- und Y-Richtung, zu kompensieren. Bei älteren Kokereien
können die Lageabweichungen oftmals in der Größenordnung von ± 100 bis 150 mm in beiden
Achsen betragen. Die horizontalen Lageabweichungen der Fülllochrahmen 5 werden in
Längs- und Querrichtung gemessen und für jeden Fülllochrahmen in einer Maschinensteuerung
auf dem Kohlefüllwagen gespeichert sowie nach Bedarf aktualisiert. Der Kohlefüllwagen
wird auf der Ofendecke 2 der Koksofenbatterie verfahren und ohne Berücksichtigung
von Lageabweichungen der Füllöffnungen 3 zur Befüllung eines Koksofens an einer vorgegebenen
Stelle, die der Füllöffnung zugeordnet ist, positioniert. Die Positionierung kann
beispielsweise unter Zuhilfenahme eines automatischen Positionierungssystems mit einer
Positioniergenauigkeit von weniger als 5 mm vorgenommen werden. Anschließend erfolgt
die Anpassung der Betriebseinheit 13 an die tatsächliche Lage des Fülllochrahmens
5. Dazu wird die das Füllteleskop 6, den Deckelabheber 8 sowie den Rahmenreiniger
9 umfassende Betriebseinheit 13 nach Maßgabe der gespeicherten X/Y-Werte für die Lageabweichung
des Fülllochrahmens 5 in eine der tatsächlichen Lage des Fülllochrahmens 5 zugeordnete
Position gebracht. Dazu werden die Stellantriebe 20, 22, die den Verstellwagen 15
in X-Richtung bewegen sowie die Betriebseinheit 13 um die vertikale Achse 14 verschwenken,
von der Maschinensteuerung angesteuert. Die komplette Betriebseinheit 13 wird somit
auf die echte Lage des Fülllochrahmens 5 eingestellt. Aus dieser Position können dann
der Deckelabheber 8, der Rahmenreiniger 9 und das Füllteleskop 6 in ihre jeweiligen
Arbeitspositionen oberhalb des Füllloches 3 bewegt werden. Da die diesbezüglichen
Schwenkbewegungen für den Deckelabheber 8 und den Rahmenreiniger 9 immer den gleichen
Betrag oder Schwenkwinkel haben, stehen die Einrichtungen 6, 8, 9 nach Abschluss der
entsprechenden Schwenkbewegung stets exakt über dem Fülllochrahmen 5. Das Füllteleskop
6, der Deckelabheber 8 und der Rahmenreiniger 9 benötigen daher nur noch jeweils eine
Vertikalbewegung, um zum Fülllochdeckel 4 bzw. in den Fülllochrahmen 5 zu gelangen
und benötigen selbst keine Ausgleichseinrichtungen zur Kompensation von Füllloch-Lageabweichungen.
[0017] Bei dem in Fig.6 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Betriebseinheit 13 einen
Verstellwagen 15' auf, der auf einer Fahrbahn 23 an der Unterseite des Kohlefüllwagens
geführt ist. Die Fahrbahn 23 ist im Stahlbau des Kohlefüllwagens integriert und erstreckt
sich im Ausführungsbeispiel in Y-Richtung. Für die Stellbewegung des Verstellwagens
15' sind Stellantriebe 20 vorgesehen, die von der Maschinensteuerung angesteuert werden.
Der Schneckenförderer 7, der Deckelabheber 8 und der Rahmenreiniger 9 sind an dem
Verstellwagen 15' quer zu dessen Bewegungsrichtung, im Ausführungsbeispiel also in
X-Richtung, verfahrbar angeordnet. Dem Verstellwagen 15' oder dem Schneckenförderer
7 sind Stellantriebe 20, 22 zugeordnet, deren Stellwege auf die maximal möglichen
Lageabweichungen der Fülllochrahmen 5 abgestimmt sind. Der Deckelabheber sowie der
Rahmenreiniger sind mit separaten Fahrantrieben 24 ausgerüstet, die ebenfalls von
der Maschinensteuerung gesteuert werden. Ihr Fahrweg wird entsprechend den gespeicherten
X-Werten, welche die Lageverschiebung der Fülllochrahmen in Richtung des Fahrweges
betreffen, kompensiert.
1. Verfahren zur Beschickung von Koksöfen einer Koksofenbatterie, bei dem ein Kohlefüllwagen
auf der Ofendecke in Längsrichtung der Koksofenbatterie verfahren und zur Befüllung
der Koksöfen an vorgegebenen Stellen positioniert wird, wobei anschließend ein Deckel
von einem Füllloch abgehoben, ein das Füllloch umgebender Fülllochrahmen gereinigt
und ein Füllteleskop zur Befüllung des Koksofens auf den Fülllochrahmen abgesenkt
wird, dadurch gekennzeichnet,
dass horizontale Lageabweichungen der Fülllochrahmen von einer Grundposition in Längs-
und Querrichtung gemessen und gespeichert werden und
dass eine das Füllteleskop, einen Deckelabheber sowie einen Rahmenreiniger umfassende
Betriebseinheit, die verstellbeweglich an den Kohlefüllwagen angeschlossen ist, nach
Maßgabe der gespeicherten Werte in eine der tatsächlichen Lage der Fülllochrahmen
zugeordnete Position gebracht wird sowie aus dieser Position der Deckelabheber, der
Rahmenreiniger und das Füllteleskop in ihre jeweiligen Arbeitspositionen bewegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lageabweichungen für jeden Fülllochrahmen in der Maschinensteuerung des Kohlefüllwagens
gespeichert und nach Bedarf aktualisiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebseinheit zum Ausgleich von Lageabweichungen der Fülllochrahmen in Querrichtung
um eine vertikale Achse verschwenkt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebseinheit einen Schneckenförderer aufweist, der über einen Kohleauslass
an der Unterseite des Kohlefüllwagens mit Kohle beschickt wird, die Kohle dem versetzt
angeordneten Füllteleskop zuführt und zum Ausgleich von Lageabweichungen der Fülllochrahmen
in Querrichtung um den Kohleauslass gedreht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelabheber und der Rahmenreiniger seitlich zum Füllteleskop an dem Schneckenförderer
befestigt sind und dass der Schneckenförderer zur Positionierung des Deckelabhebers,
des Rahmenreinigers und des Füllteleskops in den jeweiligen Arbeitspositionen um den
Kohleauslass verschwenkt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebseinheit zum Ausgleich von Lageänderungen der Fülllochrahmen auf einem
Verstellwagen, der auf Laufflächen an der Unterseite des Kohlefüllwagens geführt ist
und Führungen für Quer- und Drehbewegungen der Betriebseinheit aufweist, verfahren
wird.
7. Kohlefüllwagen für das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, mit
unterseitigem Kohleauslass (1),
Schneckenförderer (7),
Füllteleskop (6),
Deckelabheber (8),
Rahmenreiniger (9) und
einer Maschinensteuerung,
wobei der Schneckenförderer (7) ein Fördergehäuse (10) mit einem unter dem Kohleauslass
(1) angeordneten Kohleaufgabebereich, einen mit dem Füllteleskop (6) verbundenen Auslassstutzen
(11) und eine motorisch angetriebene Schneckenwelle (12) aufweist, wobei das Füllteleskop
(6), der Deckelabheber (8) und der Rahmenreiniger (9) mit dem Schneckenförderer zu
einer Betriebseinheit vereinigt sind, die in einer horizontalen Ebene beweglich geführt
ist, und
wobei der Betriebseinheit an die Maschinensteuerung angeschlossene Stellantriebe (20,
22) für Stellbewegungen zugeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass Lageabweichungen der Fülllochrahmen (5) von einer Grundposition in Längs- und Querrichtung
(X, Y) in der Maschinensteuerung gespeichert sind, die durch Stellbewegungen der Stellantriebe
(20, 22) kompensierbar sind.
8. Kohlefüllwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebseinheit (13) in Querrichtung (Y) linear beweglich oder um eine vertikale
Achse (14) drehbeweglich auf einem Verstellwagen (15) angeordnet ist und dass der
Verstellwagen (15) in Längsrichtung (X) auf Schienen (18) geführt ist, die an der
Unterseite des Kohlefüllwagens angeordnet sind.
9. Kohlefüllwagen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebseinheit (13) axial beweglich und drehbeweglich um den Kohleauslass (1)
geführt sowie auf einer kreisbogenförmigen Bahn (17) auf dem Verstellwagen (13) abgestützt
ist.
10. Kohlefüllwagen nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellantrieb (20) für eine Quer- oder Drehbewegung der Betriebseinheit (13) ein
Ritzel aufweist, das mit einem auf dem Verstellwagen (15) angeordneten Zahnprofil
(21) kämmt.
11. Kohlefüllwagen nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelabheber (8) und der Rahmenreiniger (9) seitlich an das Gehäuse (10) des
Schneckenförderers (7) angeschlossen sind, wobei die Arbeitsbereiche dieser Vorrichtungen
(8, 9) und der Arbeitsbereich des Füllteleskops (6) auf einer gemeinsamen kreisbogenförmigen
Bahnkurve (23) um die Drehachse (14) der Betriebseinheit (13) angeordnet sind.
12. Kohlefüllwagen nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllteleskop (6), der Deckelabheber (8) und der Rahmenreiniger (9) ohne Ausgleichseinrichtungen
zur Kompensation von Füllloch-Lageabweichungen ausgebildet sind und lediglich vertikale
Stellbewegungen ausführen.
13. Kohlefüllwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebseinheit einen Verstellwagen aufweist, der auf einer Fahrbahn an der Unterseite
des Kohlefüllwagens geführt ist, und dass der Schneckenförderer, der Deckelabheber
und der Rahmenreiniger an dem Verstellwagen quer zur Bewegungsrichtung des Verstellwagens
verfahrbar angeordnet sind.
14. Kohlefüllwagen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verstellwagen und dem Schneckenförderer Stellantriebe zugeordnet sind, deren
Stellwege auf die Lageabweichungen der Fülllochrahmen abgestimmt sind, und dass der
Deckelabheber sowie der Rahmenreiniger mit separaten Fahrantrieben ausgerüstet sind.
1. A method of charging coke ovens of a coke oven battery in which a coal charging wagon
is moved on the oven roof in the longitudinal direction of the coke oven battery and
is positioned at predetermined points for filling the coke ovens, wherein subsequently
a cover is raised from a charging port, a charging port frame which surrounds the
charging port is cleaned and a charging telescope for charging the coke oven is lowered
on to the charging port frame,
characterised in that
horizontal deviations in position, in a longitudinal and transverse direction, of
the charging port frames from a base position are measured and stored, and
an operating unit comprising the charging telescope, a cover raising device and a
frame cleaner which is attached removably and adjustably to the coal charging wagon
is brought according to the stored values into a position which is associated with
the actual position of the charging port frames, and the cover raising device, the
frame cleaner and a charging telescope are moved from this position into their respective
operating positions.
2. A method according to claim 1, characterised in that the deviations in position for each charging port frame are stored in the machine
control system of the coal charging wagon and are updated according to need.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that to compensate for deviations in position of the charging port frames in the transverse
direction the operating unit is swivelled about a vertical axis.
4. A method according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the operating unit comprises a screw conveyor which is charged with coal via a coal
outlet on the underside of the coal charging wagon, the coal is fed to the offset
charging telescope and the charging port frame is rotated transversely about the coal
outlet to compensate for deviations in position of the charging port frame in the
transverse direction.
5. A method according to claim 4, characterised in that the cover raising device and the frame cleaner are fixed to the screw conveyor at
the side of the charging telescope, and that the screw conveyor is swivelled about
the coal outlet for positioning the cover raising device, the frame cleaner and the
charging telescope in the respective operating positions.
6. A method according to any one of claims I to 5, characterised in that to compensate for changes in position of the charging port frames the operating unit
is moved on an adjusting carriage which is guided on running surfaces on the underside
of the coal charging wagon and comprises guides for transverse and rotary movements
of the operating unit.
7. A coal charging wagon for the method according to any one of claims 1 to 6, comprising
a coal outlet (1) on the underside,
a screw conveyor (7),
a charging telescope (6),
a cover raising device (8),
a frame cleaner (9) and
a machine control system,
wherein the screw conveyor (7) comprises a conveyor housing (10) with a coal discharge
region disposed under the coal outlet (1), an outlet nozzle (11) attached to the charging
telescope (6), and a motor-driven screw shaft (12), wherein the charging telescope
(6), the cover raising device (8) and the frame cleaner (9) are combined with the
screw conveyor to form an operating unit which is movably guided in a horizontal plane,
and wherein adjusting drives (20, 22) for adjusting movements, which are attached
to the machine control system, are associated with the operating unit,
characterised in that changes of position, in a longitudinal and transverse direction (X, Y), of the charging
port frames (5) from a base position are stored in the machine control system and
can be compensated for by adjusting movements of the adjusting drives (20, 22).
8. A coal charging wagon according to claim 7, characterised in that the operating unit (13) is linearly movable in the transverse direction (Y) or is
disposed on an adjusting carriage (15) so that it can be moved in rotation about a
vertical axis (14), and that the adjusting carriage (15) is guided in the longitudinal
direction (X) on rails (18) which are disposed on the underside of the coal charging
wagon.
9. A coal charging wagon according to claim 8, characterised in that the operating unit (13) is guided so that it is movable axially and movable in rotation
about the coal outlet (1) and is supported on a circularly arcuate path (17) on the
adjusting carriage (13).
10. A coal charging wagon according to claim 8 or 9, characterised in that the adjusting drive (20) comprises a pinion for a transverse or rotary movement of
the operating unit (13), which pinion meshes with a toothed profile (21) disposed
on the adjusting carriage (15).
11. A coal charging wagon according to any one of claims 7 to 10, characterised in that the cover raising device (8) and the frame cleaner (9) are attached laterally to
the housing (10) of the screw conveyor (7), wherein the operating regions of these
devices (8, 9) and the operating region of the charging telescope (6) are disposed
on a common circularly arcuate tracking curve (23) about the axis of rotation (14)
of the operating unit (13).
12. A coal charging wagon according to any one of claims 7 to 11, characterised in that the charging telescope (6), the cover raising device (8) and the frame cleaner (9)
are formed without compensating devices for compensating for charging port deviations
of position and merely execute vertical adjusting movements.
13. A coal charging wagon according to claim 7, characterised in that the operating unit comprises an adjusting carriage which is guided on a trackway
on the underside of the coal charging wagon, and that the screw conveyor, the cover
raising device and the frame cleaner are disposed on the adjusting carriage so that
they can move transversely to the direction of movement of the adjusting carriage.
14. A coal charging wagon according to claim 13, characterised in that adjusting drives are associated with the adjusting carriage and the screw conveyor,
the adjusting travels of which adjusting drives are matched to the deviations in position
of the charging port frames, and that the cover raising device as well as the frame
cleaner are equipped with separate travelling mechanisms.
1. Procédé de chargement de fours à coke d'une batterie de fours à coke, dans lequel
un wagon de chargement de charbon est déplacé sur la voûte des fours dans la direction
longitudinale de la batterie de fours à coke et est positionné en des endroits prédéfinis
pour le remplissage des fours à coke, un couvercle étant ensuite relevé d'un orifice
de charge, un cadre entourant l'orifice de charge étant nettoyé et un télescope de
remplissage étant abaissé sur le cadre de l'orifice de charge pour le chargement du
four à coke,
caractérisé en ce que
- des écarts de position horizontaux des cadres d'orifices de charge par rapport à
une position de référence sont mesurés dans la direction longitudinale et dans la
direction transversale et mémorisés et
- une unité de fonctionnement comprenant le télescope de remplissage, un dispositif
de relevage de couvercle ainsi qu'un nettoyeur de cadre, raccordée de façon mobile
au wagon de chargement de charbon, est amenée selon les valeurs mémorisées dans une
position associée à la position effective des cadres d'orifices de charge, le dispositif
de relevage de couvercle, le nettoyeur de cadre et le télescope de remplissage étant
alors déplacés à partir de cette position dans leurs positions de travail respectives.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les écarts de position pour chaque cadre d'orifice de charge sont mémorisés dans
l'unité de commande mécanique du wagon de chargement de charbon et actualisés suivant
les besoins.
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'unité de fonctionnement pivote autour d'un axe vertical pour compenser des écarts
de position des cadres d'orifices de charge dans la direction transversale.
4. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité de fonctionnement comprend un convoyeur à vis, qui est chargé en charbon
par une décharge de charbon sur le côté inférieur du wagon de chargement de charbon,
alimente en charbon le télescope de remplissage disposé en déport et tourne autour
de la décharge de charbon pour compenser des écarts de position des cadres d'orifices
de charge dans la direction transversale.
5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif de relevage de couvercle et le nettoyeur de cadre sont fixés sur le
convoyeur à vis latéralement par rapport au télescope de remplissage et en ce que le convoyeur à vis pivote autour de la décharge de charbon pour le positionnement
du dispositif de relevage de couvercle, du nettoyeur de cadre et du télescope de remplissage
dans leurs positions de travail respectives.
6. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'unité de fonctionnement est déplacée sur un chariot pour compenser des variations
de position des cadres d'orifices de charge, ledit chariot étant guidé sur des surfaces
de roulement sur le côté inférieur du wagon de chargement de charbon et comprenant
des glissières pour des mouvements transversaux et de rotation de l'unité de fonctionnement.
7. Wagon de chargement de charbon pour le procédé suivant l'une des revendications 1
à 6, comprenant
- une décharge de charbon (1) côté inférieur,
- un convoyeur à vis (7),
- un télescope de remplissage (6),
- un dispositif de relevage de couvercle (8),
- un nettoyeur de cadre (9) et
- une unité de commande mécanique,
pour lequel le convoyeur à vis (7) comprend un carter (10) avec une zone d'alimentation
en charbon disposée au-dessous de la décharge de charbon (1), une tubulure de décharge
(11) assemblée avec le télescope de remplissage (6), et un arbre de vis (12) motorisé,
le télescope de remplissage (6), le dispositif de relevage de couvercle (8) et le
nettoyeur de cadre (9) étant réunis avec le convoyeur à vis en une unité de fonctionnement,
qui est guidée mobile dans un plan horizontal, et des servomoteurs (20, 22) raccordés
à l'unité de commande mécanique étant associés à l'unité de fonctionnement pour des
mouvements de réglage,
caractérisé en ce que des écarts de position des cadres d'orifices de charge (5) par rapport à une position
de référence dans les directions longitudinale et transversale (X, Y) sont mémorisés
dans l'unité de commande mécanique, lesdits écarts étant compensables par des mouvements
de réglage des servomoteurs (20, 22).
8. Wagon de chargement de charbon suivant la revendication 7, caractérisé en ce que l'unité de fonctionnement (13) est disposée sur un chariot (15) de façon mobile linéairement
dans la direction transversale (Y) ou de façon mobile en rotation autour d'un axe
vertical (14), et en ce que le chariot (15) est guidé dans la direction longitudinale (X) sur des rails (18)
qui sont disposés sur le côté inférieur du wagon de chargement de charbon.
9. Wagon de chargement de charbon suivant la revendication 8, caractérisé en ce que l'unité de fonctionnement (13) est guidée de façon mobile dans la direction axiale
et de façon mobile en rotation autour de la décharge de charbon (1) ainsi que supportée
sur le chariot (15) sur une voie (17) en arc de cercle.
10. Wagon de chargement de charbon suivant l'une des revendications 8 et 9, caractérisé en ce que le servomoteur (20) comprend, pour un mouvement transversal ou de rotation de l'unité
de fonctionnement (13), un pignon qui engrène avec un profilé denté (21) disposé sur
le chariot (15).
11. Wagon de chargement de charbon suivant l'une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que le dispositif de relevage de couvercle (8) et le nettoyeur de cadre (9) sont raccordés
latéralement au carter (10) du convoyeur à vis (7), les zones de travail de ces dispositifs
(8, 9) et la zone de travail du télescope de remplissage (6) étant disposées sur une
courbe commune (23) en arc de cercle autour de l'axe de rotation (14) de l'unité de
fonctionnement (13).
12. Wagon de chargement de charbon suivant l'une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que le télescope de remplissage (6), le dispositif de relevage de couvercle (8) et le
nettoyeur de cadre (9) sont réalisés sans dispositifs de compensation d'écarts de
position des orifices de charge et exécutent uniquement des mouvements de réglage
verticaux.
13. Wagon de chargement de charbon suivant la revendication 7, caractérisé en ce que l'unité de fonctionnement comprend un chariot qui est guidé sur une voie sur le côté
inférieur du wagon de chargement de charbon, et que le convoyeur à vis, le dispositif
de relevage de couvercle et le nettoyeur de cadre sont disposés sur le chariot avec
une possibilité de déplacement transversal à la direction de déplacement du chariot.
14. Wagon de chargement de charbon suivant la revendication 13, caractérisé en ce que des servomoteurs, dont les courses de réglage sont adaptées aux écarts de position
des cadres d'orifices de charge, sont associés au chariot et au convoyeur à vis, et
que le dispositif de relevage de couvercle ainsi que le nettoyeur de cadre sont équipés
de systèmes d'entraînement séparés.