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(11) |
EP 1 295 003 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.10.2006 Patentblatt 2006/41 |
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Anmeldetag: 18.04.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/001494 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/001032 (03.01.2002 Gazette 2002/01) |
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ANTRIEBSVORRICHTUNG FÜR EIN LAMELLENSYSTEM
DRIVE DEVICE FOR A FLAP SYSTEM
DISPOSITIF D'ENTRAINEMENT POUR SYSTEME LAMELLAIRE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
24.06.2000 WO PCT/DE00/02055
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
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Patentinhaber: Lock Antriebstechnik GmbH |
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88521 Ertingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Wahl, Robert K.
88521 Ertingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eisele, Otten, Roth & Dobler |
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Karlstrasse 8 88212 Ravensburg 88212 Ravensburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Treiben einer Mehrzahl von in einer Ebene
in einer Lagerungseinrichtung angeordneten Wellen eines Lamellensystems mit bidirektional
drehbaren Lamellen, mit einer Antriebswelle zum Treiben einer ersten Verbindungsstange,
die über eine Mehrzahl von Hebeleinrichtungen mit der Mehrzahl von Wellen verbunden
ist, wobei die Hebeleinrichtung in ihrem einen Endbereich jeweils mit einer ersten
Achse verbunden sind, die jeweils in einem Lager in der Verbindungsstange drehbar
gelagert ist, und in ihrem anderen Endbereich jeweils feststehend mit einer jeweils
in einem Lager drehbar gelagerten Welle verbunden sind.
[0002] Vorrichtungen der eingangs genannten Art werden im Stand der Technik verwendet, um
aus mehreren Reihen drehbar gelagerter Lamellen gebildete Lamellensysteme zum Regeln
der Menge des von außen durch eine Fensterfront ins Innere eines Gebäude eindringenden
Tageslichtes zu drehen. Die Lamellen können dabei erhebliche Abmessungen von beispielsweise
0,5 m x 3 m aufweisen und, abhängig von dem Material, aus dem sie hergestellt sind,
ein beachtliches Gewicht aufweisen. Dementsprechend robust muss eine Antriebseinrichtung
zum Treiben der Lamellen ausgebildet sein.
[0003] Die im Stand der Technik bekannten Antriebsvorrichtungen zum Betreiben von Lamellensystemen
können in zwei Unterkategorien eingeteilt werden. Bei einer ersten Unterkategorie
sind die Lamellen bidirektional um einen vorgegebenen Winkel drehbar wie beispielsweise
in der Patentschrift US 2.589.647 dargestellt ist, wobei dieser Winkel jedoch in der
Praxis immer kleiner als 170° bemessen ist. Der Grund dafür liegt darin, dass aufgrund
einer entsprechenden Winkelfunktion der Kraftarm bei Winkeln größer als 90° rapide
abnimmt, so dass der Kraftaufwand zum Treiben der Lamellenwellen bei Winkeln größer
als 90° rapide zunimmt. Die Antriebssysteme dieser Unterkategorie weisen daher den
Nachteil auf, dass ein endlos bidirektionales Drehen der Lamellen beliebig oft um
360° vorwärts und rückwärts nicht ermöglicht ist. Bei einer zweiten Kategorie von
Antriebsvorrichtungen für Lamellensysteme werden die Wellen, auf denen die Lamellen
gelagert sind, mit Hilfe von Ketten und Kettenrädern betrieben. Die Antriebssysteme
dieser Unterkategorie haben den Vorteil, dass die Wellen bidirektional endlos treibbar
sind. Als wichtiger Nachteil muss bei diesen bekannten Antriebsvorrichtungen jedoch
in Kauf genommen werden, dass für die Ketten eine Schmierung notwendig ist, wobei
die Schmierstoffe Verunreinigungen verursachen und wartungsintensiv nachgeschmiert
werden müssen und darüber hinaus jede Kette ein Spiel aufweist, das durch Kettenspanner
ausgeglichen werden muss, wobei zusätzlich nach längerer Betriebsdauer eine Kettendehnung
auftritt, die zum Zweck eine sicheren Betriebes durch Nachspannen der Kette ausgeglichen
werden muss. Es ergibt sich somit, dass die Antriebsvorrichtungen der zweiten Unterkategorie
störanfällig und dementsprechend wartungsintensiv sind. Als weiterer Nachteil ist
es den Vorrichtungen dieser Unterkategorie gemein, dass der Abstand, in dem die zu
treibenden Lamellenwellen angeordnet sind, nicht kontinuierlich stufenlos änderbar
ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Treiben einer Mehrzahl von in
einer Ebene in einer Lagerungseinrichtung angeordneten Wellen eines Lamellensystems
zu schaffen, die einfach, robust und kostengünstig gebaut ist und entsprechend wartungsarm
ist und dabei einen bidirektional endlosen Antrieb der Lammellenwellen eines Lamellensystems
ermöglicht.
[0005] Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe gemäß einem ersten
Aspekt der Erfindung dadurch gelöst, dass mindestens eine weitere Verbindungsstange,
deren Hebeleinrichtungen zu den Hebeleinrichtungen der ersten Verbindungsstange ein
einem fest vorgegebenen Winkel stehen, derart vorgesehen ist, dass die erste Verbindungsstange
und die mindestens eine weitere Verbindungsstange zusammen eine Antriebseinheit für
einen bidirektional endlosen Antrieb der Wellen bilden, wobei unabhängig von einer
Endposition nach Beendigung eines vorherigen Antriebsvorgangs der Wellen immer ein
ausreichend großer Kraftarm gebildet ist, um eine Drehung der Wellen in eindeutig
vorgebbarer Drehrichtung zu bewirken.
[0006] Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe gemäß einem zweiten
Aspekt der Erfindung dadurch gelöst, dass eine zweite Verbindungsstange mit einer
Mehrzahl von zweiten Hebeleinrichtungen räumlich getrennt von der mit einer Mehrzahl
von ersten Hebeleinrichtung versehenen ersten Verbindungsstange auf der zur ersten
Verbindungsstange gegenüberliegenden Seite der Wellen der Lamellenachsen angeordnet
ist, wobei die zweiten Hebeleinrichtung in ihrem einen Endbereich jeweils mit einer
ersten Achse verbunden sind, die jeweils in einem Lager in der zweiten Verbindungsstange
drehbar gelagert ist, und in ihrem anderen Endbereich jeweils feststehend mit einer
jeweils in einem weiteren Lager drehbar gelagerten Welle verbunden sind, und wobei
die Hebeleinrichtung der ersten Verbindungsstange in einem fest vorgegebenen Winkel
zu den Hebeleinrichtungen der zweiten Verbindungsstange angeordnet sind.
[0007] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird sowohl bei der Lösung gemäß dem ersten
Aspekt als auch bei der Lösung gemäß dem zweiten Aspekt durch die jeweilige Merkmalskombination
erreicht, dass die erste Verbindungsstange und die mindestens eine weitere Verbindungsstange
zusammen eine Antriebseinheit bilden, bei der eine Kraftausübung in Längsachse der
parallel zueinander gelagerten ersten und weiteren Verbindungsstangen unabhängig von
der Endposition nach Beendigung eines vorherigen Antriebsvorgangs der Lamellenwellen
immer ein ausreichend großer Kraftarm gebildet ist, um eine Drehung der Lamellenwellen
in eindeutig vorgebbarer Drehrichtung zu bewirken, so dass ein bidirektional endloser
Antrieb der Lamellenwellen des Lamellensystems gewährleistet ist. Darüber hinaus weist
die erfindungsgemäße Vorrichtung den Vorteil auf, dass das Material, aus dem die Verbindungsstangen
und Hebeleinrichtung hergestellt sind, identisch mit dem Material wählbar ist, aus
dem die Lagerungseinrichtung gewählt ist. Dadurch ist sichergestellt, dass diese Bauteile
einen gleichen Ausdehnungskoeffizienten aufweisen und dadurch Verspannungen sicher
vermieden werden.
[0009] Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
gemäß dem ersten Aspekt ist vorgesehen, dass nur eine weitere Verbindungsstange vorgesehen
ist. Dadurch wird bei einer leichten und robusten Ausführung ein sicherer Betrieb
gewährleistet. Der Winkel zwischen den Hebeleinrichtungen der ersten und der zweiten
Verbindungsstange ist dabei vorzugsweise auf 45° bemessen. Bei einem Winkel von 45°
wird erreicht, dass unabhängig von der jeweiligen Endposition der Hebeleinrichtung
nach Beendigung eines Antriebsvorganges zum Ändern der Winkelposition der Lamellenwellen
bei Einsetzen eines neuerlichen Antriebsvorgangs der Lamellenwellen immer ein optimaler
Kraftarm zum Drehen der Lamellenwellen gegeben ist. Der Winkel von 45° bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gemäß dem ersten Aspekt entspricht dabei einem Winkel von 90° zwischen
den Hebeleinrichtungen der ersten und zweiten Verbindungsstange bei der Lösung gemäß
dem zweiten Aspekt der Erfindung, weil bei der Lösung gemäß dem ersten Aspekt das
zweite Ende einer zweiten Hebeleinrichtung mit dem zweiten Ende einer ersten Hebeleinrichtung
verbunden ist und somit nur indirekt mit einer Welle verbunden ist, und bei der Lösung
gemäß dem zweiten Aspekt das zweite Ende eines zweiter Hebeleinrichtung direkt mit
einer Lamellenwelle verbunden ist.
[0010] Gemäß einer wichtigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem
ersten Aspekt sind die Hebeleinrichtungen der ersten Verbindungsstange einstückig
mit entsprechenden Hebeleinrichtungen der zweiten Verbindungsstange ausgebildet. Dadurch
ist eine besonders robuste Ausführung der entsprechenden Hebeleinrichtungen und damit
eine hohe Zuverlässigkeit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gegeben.
[0011] Bei der einstückigen Ausbildung der jeweiligen Hebeleinrichtungen der ersten Verbindungsstange
und der zweiten Verbindungsstange ist es dabei vorteilhaft, wenn die jeweils ersten
Achsen der Hebeleinrichtungen der ersten Verbindungsstange und die jeweils zweiten
Achsen der Hebeleinrichtungen der zweiten Verbindungsstange in der ersten Verbindungsstange
von einer Achse gebildet sind. Dadurch wird zum einen eine besonders leichte Ausführbarkeit
und mechanische Herstellbarkeit der jeweiligen Hebeleinrichtungen erreicht, und zum
anderen sind derartig ausgebildete Hebeleinrichtungen insbesondere sehr robust und
belastbar. Bei ihrem Einsatz ist die erfindungsgemäße Vorrichtung deshalb besonders
kostengünstig herstellbar und gleichzeitig besonders robust und belastbar ausgestaltet.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläutert, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:
- Fig.1
- eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Zusammenwirken
mit einem Lamellensystem, in einer Frontalansicht;
- Fig.2
- einen Ausschnitt der in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer Frontalansicht;
- Fig.3
- den in Fig. 2 dargestellten Ausschnitt der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung in einer ersten Seitenansicht;
- Fig.4
- die in Fig. 3 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in einer zweiten Seitenansicht.
[0013] Die in Figur 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
100 treibt ein Lamellensystem von auf bidirektional endlos drehbar gelagerten Wellen
11, 21, 31, 41 sowie 51 angeordneten Lamellen 10, 20, 30, 40 sowie 50.
[0014] Wie in den Figuren 2 bis 4 dargestellt, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung 100
zum Treiben der Wellen 11, 21, 31, 41 sowie 51, an denen die Lamellen 10, 20, 30,
40 sowie 50 befestigt sind, eine Antriebswelle 130 zum Treiben der Mehrzahl von Wellen
11, 21, 31, 41 sowie 51 auf.
[0015] Eine erste Verbindungsstange 111 ist über eine Mehrzahl von Hebeleinrichtungen 121,
121' mit der Mehrzahl von in Lagern 12, 22 Wellen 11, 21 verbunden, wobei die Hebeleinrichtungen
121, 121' in ihrem einen Endbereich jeweils mit einer ersten Achse 123, 123' verbunden
sind, die jeweils in einem Lager in der Verbindungsstange 111 drehbar gelagert ist,
und mit ihrem anderen Endbereich jeweils feststehend mit einer jeweils in einem Lager
12, 22 in Lagerungseinrichtung 101 drehbar gelagerten Welle 11, 21 verbunden sind.
Wirkungswesentlich ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 eine zweite Verbindungsstange
110 vorgesehen ist, deren Hebeleinrichtungen 120, 120' zu den Hebeleinrichtungen 121,
121' der ersten Verbindungsstange 111 in einem fest eingestellten Winkel von 45° stehen.
[0016] Die Hebeleinrichtungen 121, 121' der ersten Verbindungsstange 111 sind einstückig
mit entsprechenden Hebeleinrichtungen 120, 120' der zweiten Verbindungsstange 110
ausgebildet. Dabei sind die jeweils ersten Achsen 123, 123' der Hebeleinrichtungen
121, 121' der ersten Verbindungsstange 111 und die jeweils zweiten Achsen 123, 123'
der Hebeleinrichtungen 120, 120' der zweiten Verbindungsstange 110 in der ersten Verbindungsstange
111 jeweils von einer Achse 123, 123' gebildet sind.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100 bilden die erste Verbindungsstange 111
und die mindestens eine weitere Verbindungsstange 110 zusammen eine Antriebseinheit
für die Lamellenwellen 11, 21, bei der eine Kraftausübung in Längsachse der parallel
zueinander gelagerten ersten und zweiten Verbindungsstangen 111, 110 unabhängig von
der Endposition nach Beendigung eines vorherigen Antriebsvorgangs der Lamellenwellen
11, 21, 31, 41, 51 immer ein ausreichend großer Kraftarm gebildet ist, um eine Drehung
der Lamellenwellen 11, 21, 31, 41, 51 in eindeutig vorgebbarer Drehrichtung zu bewirken,
so dass ein bidirektional endloser Antrieb der Lamellenwellen 11, 21, 31, 41, 51 des
Lamellensystems gewährleistet ist.
[0018] Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient lediglich dem Zweck eines
besseren Verständnisses der durch die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre,
die als solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt ist.
1. Vorrichtung (100) zum Treiben einer Mehrzahl von in einer Ebene in einer Lagerungseinrichtung
(101) angeordneten Wellen (11, 21, 31, 41, 51) eines Lamellensystems mit bidirektional
drehbaren Lamellen (10, 20, 30, 40, 50), mit einer Antriebswelle (130) zum Treiben
einer ersten Verbindungsstange (111), die über eine Mehrzahl von Hebeleinrichtungen
(121, 121') mit der Mehrzahl von Wellen (11, 21, 31, 41, 51) verbunden ist, wobei
die Hebeleinrichtungen (121, 121') in ihrem einen Endbereich jeweils mit einer ersten
Achse (123, 123') verbunden sind, die jeweils in einem Lager in der Verbindungsstange
(111) drehbar gelagert ist, und in ihrem anderen Endbereich jeweils feststehend mit
einer jeweils in einem Lager (12, 22) drehbar gelagerten Welle (11, 21) verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine weitere Verbindungsstange (110), deren Hebeleinrichtungen (120, 120')
zu den Hebeleinrichtungen (121, 121') der ersten Verbindungsstange (111) in einem
fest vorgegebenen Winkel stehen, derart vorgesehen ist, dass die erste Verbindungsstange
(111) und die mindestens eine weitere Verbindungsstange (110) zusammen eine Antriebseinheit
für einen bidirektional endlosen Antrieb der Wellen (11, 21) bilden, wobei unabhängig
von einer Endposition nach Beendigung eines vorherigen Antriebsvorgangs der Wellen
(11, 21, 31, 41, 51) immer ein ausreichend großer Kraftarm gebildet ist, um eine Drehung
der Wellen (11, 21, 31, 41, 51) in eindeutig vorgebbarer Drehrichtung zu bewirken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass genau eine zweite Verbindungsstange (110) vorhanden ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeleinrichtungen (120, 120', 121, 121') als gerade ausgebildete Hebelstangen
ausgeführt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den Hebeleinrichtungen (120, 120', 121, 121') der ersten Verbindungsstange
(111) und zweiten Verbindungsstange (110) auf 45° bemessen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeleinrichtungen (121, 121') der ersten Verbindungsstange (111) einstückig
mit entsprechenden Hebeleinrichtungen (120, 120') der zweiten Verbindungsstange (110)
ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils ersten Achsen (123, 123') der Hebeleinrichtungen (121, 121') der ersten
verbindungsstange (111) und die jeweils zweiten Achsen (123, 123') der Hebeleinrichtungen
(120, 120') der zweiten Verbindungsstange (110) in der ersten Verbindungsstange (111)
von einer Achse (123, 123') gebildet sind.
7. Vorrichtung zum Treiben einer Mehrzahl von in einer Ebene in einer Lagerungseinrichtung
angeordneten Wellen eines Lamellensystems mit bidirektional drehbaren Lamellen, mit
einer Antriebswelle zum Treiben einer ersten Verbindungsstange, die über eine Mehrzahl
von Hebeleinrichtungen mit der Mehrzahl von Wellen verbunden ist, wobei die Hebeleinrichtungen
in ihrem einen Endbereich jeweils mit einer ersten Achse verbunden sind, die jeweils
in einem Lager in der Verbindungsstange drehbar gelagert ist, und in ihrem anderen
Endbereich jeweils feststehend mit einer jeweils in einem Lager drehbar gelagerten
Welle verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Verbindungsstange mit einer Mehrzahl von zweiten Hebeleinrichtungen räumlich
getrennt von der mit einer Mehrzahl von ersten Hebeleinrichtungen versehenen ersten
Verbindungsstange auf der zur ersten Verbindungsstange gegenüberliegenden Seite der
Wellen der Lamellenachsen angeordnet ist, wobei die zweiten Hebeleinrichtungen, in
ihrem einen Endbereich jeweils mit einer ersten Achse verbunden sind, die jeweils
in einem Lager in der zweiten Verbindungsstange drehbar gelagert ist, und in ihrem
anderen Endbereich jeweils feststehend mit einer jeweils in einem weiteren Lager drehbar
gelagerten Welle verbunden sind, und wobei die Hebeleinrichtungen der ersten Verbindungsstange
in einem fest vorgegebenen Winkel zu den Hebeleinrichtungen der zweiten Verbindungsstange
angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeleinrichtungen als gerade ausgebildete Hebelstangen ausgeführt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen den Hebeleinrichtungen der ersten und zweiten Verbindungsstange
auf 90° bemessen ist.
1. Device (100) for driving a large number of shafts (11, 21, 31, 41, 51) of a lamellar
system arranged in one plane in a mounting device (101) with lamella (10, 20, 30,
40, 50) that can be rotated bidirectionally, with a drive shaft (130) for driving
a first connecting rod (111) which is connected by a plurality of lever devices (121,
121') to the large number of shafts (11, 21, 31, 41, 51), whereby the lever devices
(121, 121') are connected at one end respectively with a first axle (123, 123'), which
is mounted rotatably in a bearing in the connecting rod (111), and in its other end
region are connected securely with a shaft (11, 21) mounted rotatably in a bearing
(12, 22), characterised in that at least one further connecting rod (110), the lever devices (120, 120') of which
are at a fixed predetermined angle to the lever devices (121, 121') of the first connecting
rod (111), in that the first connecting rod (111) and the at least one further connecting rod (110)
together form a drive unit for the bidirectionally endless drive of the shafts (11,
21), whereby regardless of an end position after completing a previous drive procedure
of the shafts (11,21,31,41,51) a sufficiently large lever arm is formed in order to
perform a rotation of the shafts (11,21,31,41,51) in a clearly predefinable direction
of rotation.
2. Device according to claim 1, characterised in that precisely one second connecting rod (110) is provided.
3. Device according to one of claims 1 or 2, characterised in that the lever devices (120, 210', 121, 121') are designed as straight lever rods.
4. Device according to claim 3, characterised in that the angle between the lever devices (120, 120', 121, 121') of the first connecting
rod (111) and second connecting rod (110) is measured to be 45°.
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the lever devices (121, 121') of the first connecting rod (111) are designed in one
piece with corresponding lever devices (120, 120') of the second connecting rod (110).
6. Device according to claim 5, characterised in that the respective first axles (123, 123') of the lever devices (121, 121') of the first
connecting rod (111) and the respective second axles (123, 123') of the lever devices
(120, 120') of the second connecting rod (110) are formed in the first connecting
rod (111) by an axle (123, 123').
7. Device for driving a large number of shafts of a lamellar system arranged in one plane
in a mounting device with lamella that can be rotated bidirectionally, with a drive
shaft for driving a first connecting rod which is connected by a plurality of lever
devices to the large number of shafts, whereby the lever devices are connected at
one end respectively with a first axle, which is mounted rotatably in a bearing in
the connecting rod, and in its other end region are connected securely with a shaft
mounted rotatably in a bearing, characterised in that a second connecting rod with a large number of second lever devices is arranged spatially
separately from the first connecting rod provided with a large number of first lever
devices on the side of the shafts of the lamella axes opposite the first connecting
rod, whereby the second lever devices are connected at one end respectively with a
first axle, which is mounted rotatably respectively in a bearing in the second connecting
rod and at its other end is connected securely with a shaft mounted rotatably in a
further bearing, and whereby the lever devices of the first connecting rod are arranged
at a predetermined angle to the lever devices of the second connecting rod.
8. Device according to claim 7, characterised in that the lever devices are designed as straight lever rods.
9. Device according to claim 8, characterised in that the angle between the lever devices of the first and second connecting rod is measured
to be 90°.
1. Dispositif (100) pour entraîner une pluralité d'arbres (11, 21, 31, 41, 51), disposés
dans un plan dans un dispositif de palier (101), d'un système à lamelles avec des
lamelles (10, 20, 30, 40, 50) pouvant être tournées de manière bidirectionnelle, avec
un arbre d'entraînement (130) pour entraîner une première tige de liaison (111) qui
est reliée à la pluralité d'arbres (11, 21, 31, 41, 51) par une pluralité de dispositifs
de leviers (121, 121'), les dispositifs de leviers (121, 121') étant reliés dans une
de leurs zones d'extrémité à un premier axe respectif (123, 123'), qui est logé de
manière à pouvoir tourner dans un palier dans la tige de liaison (111), et étant reliés
respectivement dans leur autre zone d'extrémité de manière fixe à un arbre respectif
(11, 21) logé de manière à pouvoir tourner dans un palier (12, 22), caractérisé en ce qu'au moins une autre tige de liaison (110) dont les dispositifs de leviers (120, 120')
sont dans un angle fixement prédéfini par rapport aux dispositifs de leviers (121,
121') de la première tige de liaison (111), est prévue de manière à ce que la première
tige de liaison (111) et au moins une autre tige de liaison (110) forment ensemble
une unité d'entraînement pour un entraînement sans fin bidirectionnel des arbres (11,
21), un bras de puissance suffisamment grand étant toujours formé indépendamment d'une
position finale après la fin d'une procédure d'entraînement précédente des arbres
(11, 21, 31, 41, 51) pour faire tourner les arbres (11, 21, 31, 41, 51) dans un sens
de rotation clairement prédéfinissable.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que précisément une seconde tige de liaison (110) est présente.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que les dispositifs de leviers (120, 120', 121, 121') sont réalisés en tant que tiges
de levier droites.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'angle entre les dispositifs de leviers (120, 120', 121, 121') des première tige
de liaison (111) et seconde tige de liaison (110) est mesuré à 45°.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les dispositifs de leviers (121, 121') de la première tige de liaison (111) sont
formés de manière monobloc avec des dispositifs de leviers (120, 120') correspondants
de la seconde tige de liaison (110).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les premiers axes respectifs (123, 123') des dispositifs de leviers (121, 121') de
la première tige de liaison (111) et les seconds axes respectifs (123, 123') des dispositifs
de leviers (120, 120') de la seconde tige de liaison (110) sont formés par un axe
(123, 123') dans la première tige de liaison (111).
7. Dispositif pour entraîner une pluralité d'arbres, disposés dans un plan dans un dispositif
de palier, d'un système à lamelles avec des lamelles pouvant être tournées de manière
bidirectionnelle, avec un arbre d'entraînement pour entraîner une première tige de
liaison qui est reliée à la pluralité d'arbres par une pluralité de dispositifs de
leviers, les dispositifs de leviers étant reliés dans leur une zone d'extrémité à
un premier axe respectif, qui est logé de manière à pouvoir tourner dans un palier
respectif dans la tige de liaison, et étant reliés respectivement dans leur autre
zone d'extrémité de manière fixe à un arbre respectif logé de manière à pouvoir tourner
dans un palier, caractérisé en ce qu'une seconde tige de liaison avec une pluralité de seconds dispositifs de leviers physiquement
séparés de la première tige de liaison pourvue d'une pluralité de premiers dispositifs
de leviers, est disposée sur le côté des arbres des axes de lamelles opposé à la première
tige de liaison, les seconds dispositifs de leviers étant reliés dans au moins une
de leurs zones d'extrémité respectivement à un premier axe respectif, qui est logé
de manière à pouvoir tourner dans un palier dans la seconde tige de liaison, et étant
reliés respectivement dans leur autre zone d'extrémité de manière fixe à un arbre
respectif logé de manière à pouvoir tourner dans un autre palier et les dispositifs
de leviers de la première tige de liaison étant disposés avec un angle prédéfini clairement
par rapport aux dispositifs de leviers de la seconde tige de liaison.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les dispositifs de leviers sont réalisés en tant que tiges de levier droites.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'angle entre les dispositifs de leviers des première et seconde tiges de liaison
est mesuré à 90°.