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(11) |
EP 1 296 060 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.2005 Patentblatt 2005/23 |
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Anmeldetag: 23.08.2002 |
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Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
Fuel injection system for an internal combustion engine
Système d'injection de carburant pour un moteur à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CZ DE FR GB IT |
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Priorität: |
22.09.2001 DE 10146740
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Schmidl, Matthias
5662 Gries (AT)
- Lettner, Thomas
5421 Adnet (AT)
- Reitsam, Robert
5400 Hallein (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 270 720 WO-A-98/51921 US-A- 6 024 064
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EP-A- 0 299 337 DE-A- 19 853 103
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist durch die DE 198 53 103 A1 bekannt.
Diese Kraftstoffeinspritzeinrichtung weist einen Kraftstoffspeicher auf und eine Kraftstoffhochdruckpumpe,
durch die Kraftstoff abhängig von Betriebsparametern der Brennkraftmaschine in den
Kraftstoffspeicher gefördert wird. Weiterhin ist eine Vorförderpumpe vorgesehen, durch
die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter zur Saugseite der Kraftstoffhochdruckpumpe
gefördert wird. Außerdem ist eine Kraftstoffzumeßeinrichtung zur Steuerung der durch
die Kraftstoffhochdruckpumpe in den Kraftstoffspeicher geförderten Kraftstoffmenge
vorgesehen. Die Kraftstoffzumeßeinrichtung ist dabei zwischen der Vorförderpumpe und
der Kraftstoffhochdruckpumpe angeordnet, so daß durch diese die durch die Vorförderpumpe
geförderte und der Saugseite der Kraftstoffhochdruckpumpe zugeführte Kraftstoffmenge
eingestellt wird. Von der Vorförderpumpe zu viel geförderte Kraftstoffmenge wird zur
Saugseite der Vorförderpumpe zurückgeführt. Hierdurch wird zwar die erforderliche
Antriebsleistung für die Kraftstoffhochdruckpumpe begrenzt, indem diese nur die Kraftstoffmenge
in den Speicher fördert, die erforderlich ist, jedoch wird durch die Vorförderpumpe
in der Regel eine zu große Kraftstoffmenge gefördert, die wieder zurückgeführt wird.
Hierdurch ist eine hohe Antriebsleistung für die Vorförderpumpe erforderlich und der
geförderte Kraftstoff wird stark erwärmt. Darüberhinaus ist die Kraftstoffzumeßeinrichtung
von dem durch die Vorförderpumpe erzeugten Druck beaufschlagt und muß entsprechend
aufwendig abgedichtet werden.
Vorteile der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch
1 hat demgegenüber den Vorteil, daß die für die Vorförderpumpe erforderliche Antriebsleistung
reduziert werden kann und daß keine starke Erwärmung des Kraftstoffs auftritt, da
durch die Vorförderpumpe nur die erforderliche Kraftstoffmenge gefördert wird. Außerdem
ist die Zumeßeinrichtung nicht von dem durch die Vorförderpumpe erzeugten Druck beaufschlagt
und kann daher mit geringerem Aufwand abgedichtet werden.
[0004] In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung angegeben. Durch die Ausbildung
gemäß Anspruch 3 ist eine Ableitung von Kraftstoff sichergestellt, für den Fall, daß
durch die Kraftstoffzumeßeinrichtung der Zulauf zur Vorförderpumpe nicht vollständig
gesperrt werden kann. Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 6 ist eine Schmierung des
Antriebsbereichs der Kraftstoffhochdruckpumpe sichergestellt ohne daß insbesondere
beim Starten der Brennkraftmaschine die der Kraftstoffhochdruckpumpe zugeführte Kraftstoffmenge
verringert wird. Durch die Ausbildung gemäß Anspruch 7 ist sichergestellt, daß für
die Schmierung des Antriebsbereichs nur ein geringer Teil der von der Vorförderpumpe
geförderten Kraftstoffmenge abgezweigt wird. Die Ausbildung gemäß Anspruch 8 ermöglicht
ebenfalls eine Schmierung des Antriebsbereichs der Kraftstoffhochdruckpumpe.
Zeichnung
[0005] Mehere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in
der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
für eine Brennkraftmaschine in schematischer Darstellung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Figur 2 die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Figur 3 die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
und Figur 4 die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0006] In den Figuren 1 bis 4 ist eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine
beispielsweise eines Kraftfahrzeugs dargestellt. Die Brennkraftmaschine ist vorzugsweise
eine selbstzündende Brennkraftmaschine und weist einen oder mehrere Zylinder auf.
Das Kraftfahrzeug weist einen Kraftstoffvorratsbehälter 10 auf, in dem Kraftstoff
für den Betrieb der Brennkraftmaschine bevorratet ist. Die Kraftstoffeinspritzeinrichtung
weist eine Vorförderpumpe 12 auf, durch die Kraftstoff aus dem Kraftstoffvorratsbehälter
10 zu einer Kraftstoffhochdruckpumpe 14 gefördert wird. Die Kraftstoffhochdruckpumpe
14 fördert Kraftstoff in einen Kraftstoffspeicher 16, der beispielsweise rohrförmig
oder in beliebiger anderer Form ausgebildet sein kann. Vom Kraftstoffspeicher 16 führen
Leitungen 18 zu an den Zylindern der Brennkraftmaschine angeordneten Injektoren 20
ab. An den Injektoren 20 ist jeweils ein elektrisches Steuerventil 22 angeordnet,
durch das eine Öffnung der Injektoren gesteuert wird, um so eine Kraftstoffeinspritzung
durch den jeweiligen Injektor 20 zu bewirken oder eine Kraftstoffeinspritzung zu verhindern.
Die Steuerventile 22 werden durch eine elektronische Steuereinrichtung 23 angesteuert,
durch die in Abhängigkeit von Betriebsparametern der Brennkraftmaschine, wie beispielsweise
Drehzahl, Last, Temperatur und weiteren, der Zeitpunkt und die Dauer der Kraftstoffeinspritzung
durch die Injektoren 20 bestimmt wird. Von den Injektoren 20 führt ein Rücklauf für
nicht verbrauchten Kraftstoff zumindest mittelbar beispielsweise über eine für alle
Injektoren gemeinsame Leitung 24 in den Kraftstoffvorratsbehälter 10 zurück. Vom Kraftstoffspeicher
16 kann ebenfalls eine Leitung 26 zum Kraftstoffvorratsbehälter 10 zurückführen, in
der ein Druckbegrenzungsventil 28 angeordnet ist, um zu verhindern, daß sich im Kraftstoffspeicher
16 ein unzulässig hoher Druck aufbaut.
[0007] Die Kraftstoffhochdruckpumpe 14 wird mechanisch durch die Brennkraftmaschine und
damit proportional zur Drehzahl der Brennkraftmaschine angetrieben. Die Vorförderpumpe
12 kann ebenfalls mechanisch durch die Brennkraftmaschine angetrieben werden, wobei
für die Kraftstoffhochdruckpumpe 14 und die Vorförderpumpe 12 eine gemeinsame Antriebswelle
vorgesehen sein kann. Die Vorförderpumpe 12 kann alternativ auch beispielsweise einen
elektromotorischen Antrieb aufweisen.
[0008] Die Kraftstoffhochdruckpumpe 14 ist als Radialkolbenpumpe ausgebildet und weist mehrere,
beispielsweise drei mit gleichmäßigem Winkelabstand voneinander angeordnete Pumpenelemente
30 auf, die jeweils einen durch eine Nockenwelle 32 in einer Hubbewegung angetriebenen
Pumpenkolben 34 aufweisen, die jeweils einen Pumpenarbeitsraum 36 begrenzen. Während
eines jeweiligen Saughubs der Pumpenkolben 34, wenn diese sich radial nach innen bewegen,
sind die Pumpenarbeitsräume 36 mit dem Auslaß der Vorförderpumpe 12 verbunden und
werden mit Kraftstoff befüllt, wobei die Pumpenarbeitsräume 36 vom Kraftstoffspeicher
16 getrennt sind. Während eines jeweiligen Förderhubs der Pumpenkolben 34, wenn diese
sich radial nach innen bewegen, sind die Pumpenarbeitsräume 36 mit dem Kraftstoffspeicher
16 verbunden und vom Auslaß der Vorförderpumpe 12 getrennt. In den Verbindungen der
Pumpenarbeitsräume 36 mit dem Kraftstoffspeicher 16 ist jeweils ein zum Kraftstoffspeicher
16 hin öffnendes Rückschlagventil 38 angeordnet, durch das die Trennung zwischen den
Pumpenarbeitsräumen 36 und dem Kraftstoffspeicher 16 beim Saughub der Pumpenkolben
34 erfolgt. Die Nockenwelle 32 sowie die auf deren Nocken ablaufenden Pumpenkolben
34 bilden dabei einen Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe 14. Die Pumpenkolben
34 können dabei direkt oder über Stößel auf den Nocken der Nockenwelle 32 ablaufen.
[0009] Zwischen der Vorförderpumpe 12 und dem Kraftstoffvorratsbehälter 10 sind vorzugsweise
ein oder mehrere Filter angeordnet. Es kann beispielsweise ausgehend vom Kraftstoffvorratsbehälter
10 zunächst ein Grobfilter 40 und diesem nachgeordnet ein Feinfilter 42 vorgesehen
sein, wobei der Feinfilter 42 zusätzlich einen Wasserabscheider aufweisen kann.
[0010] Zwischen dem Kraftstoffvorratsbehälter 10 und der Vorförderpumpe 12, insbesondere
zwischen dem Feinfilter 42 und der Vorförderpumpe 12 ist eine Kraftstoffzumeßeinrichtung
44 angeordnet. Die Kraftstoffzumeßeinrichtung 44 weist ein elektrisch, insbesondere
elektromagnetisch betätigtes Regelventil 46 auf, durch das der Durchfluß vom Kraftstoffvorratsbehälter
10 zur Vorförderpumpe 12 eingestellt wird. Die Kraftstoffzumeßeinrichtung 44 wird
ebenfalls durch die Steuereinrichtung 23 angesteuert, in der Weise, daß die Vorförderpumpe
12 eine Kraftstoffmenge fördert und der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 zuführt, die dann
wiederum durch die Kraftstoffhochdruckpumpe 14 unter Hochdruck in den Kraftstoffspeicher
16 gefördert wird, um im Kraftstoffspeicher 16 einen vorgegebenen, von Betriebsparametern
der Brennkraftmaschine abhängigen Druck aufrechtzuerhalten. Durch die Kraftstoffzumeßeinrichtung
44 kann der Durchfluß vom Kraftstoffvorratsbehälter 10 zur Vorförderpumpe 12 ganz
gesperrt werden, ganz freigegeben werden oder mit einem teilweise geöffneten Durchflußquerschnitt
freigegeben werden. Eine Freigabe eines teilweisen Durchflußquerschnitts durch die
Kraftstoffzumeßeinrichtung 44 kann erreicht werden, indem diese getaktet pulsweitenmoduliert
angesteuert wird, wobei die Größe des freigegebenen Durchflußquerschnitts abhängig
ist von der Pulsweite. Eine derartige Kraftstoffzumeßeinrichtung 44 ist beispielsweise
durch die eingangs erwähnte DE 198 53 103 A1 bekannt, auf die hiermit Bezug genommen
wird und deren Inhalt zum Inhalt dieser Anmeldung gehört.
[0011] Der Zulauf von der Vorförderpumpe 12 zu den Pumpenarbeitsräumen 36 der Kraftstoffhochdruckpumpe
14 erfolgt über einen Flansch oder Leitungen, die eine Drosselstelle 47 darstellen,
durch die ein von der pro Zeiteinheit durchfließenden Kraftstoffmenge abhängiger Druckabfall
bewirkt wird.
[0012] Bei einem in Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
ist parallel zum Flansch oder den Leitungen mit der Drosselstelle 47 ein Druckventil
48 angeordnet, durch das ein Zulauf 50 zum Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe
14 mit der Nockenwelle 32 gesteuert wird. Wenn durch die Vorförderpumpe 12 der vorgegebene
Öffnungsdruck des Druckventils 48 überschritten wird, so öffnet das Druckventil 48
und gibt den Zulauf 50 frei, so daß Kraftstoff zum Antriebsbereich mit der Nockenwelle
32 gelangt und dort eine ausreichende Schmierung sicherstellt. Stromabwärts nach dem
Druckventil 48 ist eine Drosselstelle 52 im Zulauf vorgesehen, durch die der Durchfluß
durch den Zulauf begrenzt wird, damit nicht zu viel an Kraftstoffmenge zum Antriebsbereich
der Hochdruckpumpe 14 abgezweigt wird. Beim Starten der Brennkraftmaschine wird durch
die Vorförderpumpe 12 und die drehzahlabhängig angetriebene Kraftstoffhochdruckpumpe
14 noch eine geringe Kraftstoffmenge gefördert, die für den Druckaufbau im Kraftstoffspeicher
16 und die Kraftstoffeinspritzung benötigt wird. Hierbei ist das Druckventil 48 geschlossen,
so daß keine Kraftstoffmenge für die Schmierung der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 abgezweigt
wird, sondern die gesamte von der Vorförderpumpe 12 geförderte Kraftstoffmenge der
Kraftstoffhochdruckpumpe 14 zufließt. Durch das Druckventil 48 und die Drosselstelle
52 ist außerdem eine Entlüftung ermöglicht, falls durch die Vorförderpumpe 12 zunächst
Luft gefördert wird.
[0013] Parallel zum Druckventil 48 kann der Zulauf 50 auch über eine weitere Drosselstelle
54 mit der Vorförderpumpe 12 verbunden sein, über die der Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe
14 eine ständig geöffnete Verbindung mit der Vorförderpumpe 12 aufweist. Der Antriebsbereich
der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 bildet dabei einen Entlastungsbereich und diese Verbindung
dient dazu, eine Kraftstoffmenge, die durch die Vorförderpumpe 12 infolge eventueller
Undichtigkeiten der Zumeßeinrichtung 44, das heißt, wenn diese den Durchfluß vom Kraftstoffvorratsbehälter
10 zur Vorförderpumpe 12 nicht vollständig sperren kann, noch geförderte Kraftstoffmenge
nicht den Pumpenarbeitsräumen 36 zuzuführen und eine ausreichende Schmierung des Antriebsbereichs
der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 auch dann sicherzustellen, wenn infolge eines geringen
Kraftstoffbedarfs der Brennkraftmaschine durch die Kraftstoffhochdruckpumpe 14 und
die Vorförderpumpe 12 eigentlich kein Kraftstoff gefördert zu werden bräuchte. Dies
ist beispielsweise im Schubbetrieb der Brennkraftmaschine der Fall.
[0014] Die Kraftstoffhochdruckpumpe 14, die Vorförderpumpe 12, das Druckventil 48, der Zulauf
50, die Drosselstelle 52, die Drosselstelle 54 und die Kraftstoffzumeßeinrichtung
44 sind vorzugsweise zu einer gemeinsamen Baueinheit zusammengefaßt.
[0015] In Figur 2 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Gleiche Teile sind dabei mit gleichen Bezugszahlen versehen wie beim
ersten Ausführungsbeispiel und es werden nachfolgend im wesentlichen nur die vom ersten
Ausführungsbeispiel abweichenden Merkmale erläutert. Der Rücklauf 24 von den Injektoren
20 ist beim zweiten Ausführungsbeispiel nicht direkt in den Kraftstoffvorratsbehälter
10 geführt sondern mündet in den Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 mit
deren Nockenwelle 32 und trägt somit zu dessen Schmierung bei. Vom Antriebsbereich
führt eine Leitung 60 weiter zum Kraftstoffvorratsbehälter 10 ab. Zusätzlich kann
auch das bereits beim ersten Ausführungsbeispiel beschriebene Druckventil 48 vorgesehen
sein, so daß zur Schmierung des Antriebsbereichs der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 sowohl
die durch den Rücklauf 24 von den Injektoren 20 fließende Kraftstoffmenge als auch
die durch das Druckventil 48 gesteuerte Kraftstoffmenge zur Verfügung steht. Wenn
von der Brennkraftmaschine nur eine geringe Kraftstoffmenge verbraucht wird, was beispielsweise
im Leerlauf oder bei geringer Last der Fall ist, so weist der von den Injektoren 20
durch den Rücklauf 24 zurückfließende Kraftstoff eine relativ niedrige Temperatur
auf. Bei hohem Kraftstoffverbrauch der Brennkraftmaschine weist der von den Injektoren
20 durch den Rücklauf 24 zurückfließende Kraftstoff eine hohe Temperatur auf. Wenn
das Druckventil 48 vorgesehen ist, so wird dem Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe
14 jedoch auch Kraftstoff mit relativ geringer Temperatur zugeführt, der sich mit
dem durch den Rücklauf 24 zufließenden Kraftstoff vermischt, so daß nur eine geringe
Erwärmung der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 auftritt. Durch den von den Injektoren 20
durch den Rücklauf 24 zurückfließenden Kraftstoff ist außerdem eine' Schmierung des
Antriebsbereichs der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 auch für den Fall sichergestellt,
daß durch die Vorförderpumpe 12 keine oder nur eine geringe Kraftstoffmenge gefördert
wird und das Druckventil 48 nicht öffnet.
[0016] Bei der Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel kann
außerdem auf der Auslaßseite der Vorförderpumpe 12 auch eine weitere Drosselstelle
62 vorgesehen sein. Die Drosselstelle 62 kann in einer Verbindung mit einem Rücklauf
zum Kraftstoffvorratsbehälter 10 als Entlastungsbereich angeordnet sein oder in einer
Verbindung zum Antriebsbereich der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 als Entlastungsbereich,
wie dies beim ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist, oder wie in Figur 2 dargestellt
in einer zur Saugseite der Vorförderpumpe 12 als Entlastungsbereich zurückführenden
Verbindung 63. Wenn eine vollständige Sperrung des Druchflußes vom Kraftstoffvorratsbehälter
10 zur Vorförderpumpe 12 durch die Kraftstoffzumeßeinrichtung 44 gewährleistet ist,
so kann die Verbindung mit der Drosselstelle 62 zu einem Entlastungsbereich auch entfallen.
[0017] In Figur 3 ist die Kraftstoffeinspritzeinrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
dargestellt. Gleiche Teile sind dabei wiederum mit gleichen Bezugszahlen versehen
wie beim ersten Ausführungsbeispiel und es werden nachfolgend im wesentlichen nur
die vom ersten Ausführungsbeispiel abweichenden Merkmale erläutert. Zur Schmierung
des Antriebsbereichs der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 ist wie beim ersten Ausführungsbeispiel
das Druckventil 48 mit der nachgeschalteten Drosselstelle 52 vorgesehen. Für den Fall,
daß durch die Vorförderpumpe 12 keine oder nur eine geringe Kraftstoffmenge gefördert
wird und das Druckventil 48 nicht öffnet ist vorgesehen, daß eine Schmierung des Antriebsbereichs
der Kraftstoffhochdruckpumpe 14 durch sich dort sammelnden Kraftstoff sichergestellt
werden kann. In den Antriebsbereich kann dabei Kraftstoff durch eventuell vorhandene
Undichtigkeiten der Pumpenelemente 30 gelangen. Für den Fall, daß durch die Kraftstoffzumeßeinrichtung
44 der Zulauf zur Vorförderpumpe 12 nicht völlig gesperrt werden kann, kann wiederum
die Verbindung zu einem Entlastungsbereich mit der weiteren Drosselstelle 62 vorgesehen
sein, die wie in Figur 3 dargestellt in einer Verbindung 64 zu einem Rücklauf in den
Kraftstoffvorratsbehälter 10 oder wie beim zweiten Ausführungsbeispiel in einer Verbindung
zur Saugseite der Vorförderpumpe 12 angeordnet sein kann.
[0018] Bei einem in Figur 4 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
ist vorgesehen, daß deren Antriebsbereich mit der Nockenwelle 32 an einen Schmierölkreislauf
70 der Brennkraftmaschine angeschlossen ist und auf diese Weise geschmiert wird. Das
Druckventil 48 mit der nachgeschalteten Drosselstelle 52 entfällt dabei. Wenn durch
die Kraftstoffzumeßeinrichtung 44 der Zulauf zur Vorförderpumpe 12 nicht völlig gesperrt
werden kann, so kann wie beim zweiten oder dritten Ausführungsbeispiel die Verbindung
zu einem Entlastungsbereich mit der weiteren Drosselstelle 62 vorgesehen sein, die
in einer Verbindung 64 zu einem Rücklauf in den Kraftstoffvorratsbehälter 10 oder
in einer Verbindung 63 zur Saugseite der Vorförderpumpe 12 angeordnet sein kann.
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für eine Brennkraftmaschine mit einem Kraftstoffspeicher
(16), einer Kraftstoffhochdruckpumpe (14), durch die Kraftstoff abhängig von Betriebsparametern
der Brennkraftmaschine in den Kraftstoffspeicher (16) gefördert wird, mit einer Vorförderpumpe
(12), durch die Kraftstoff aus einem Kraftstoffvorratsbehälter (10) zur Saugseite
der Kraftstoffhochdruckpumpe (14) gefördert wird, mit einer Kraftstoffzumeßeinrichtung
(44) zur Einstellung der durch die Kraftstoffhochdruckpumpe (14) in den Kraftstoffspeicher
(16) geförderten Kraftstoffmenge, und mit wenigstens einem mit dem Kraftstoffspeicher
(16) verbundenen Injektor (20) zur Kraftstoffeinspritzung an der Brennkraftmaschine,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßeinrichtung (44) zwischen dem Kraftstoffvorratsbehälter (10) und der Saugseite
der Vorförderpumpe (12) angeordnet ist.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßeinrichtung (44) ein elektromagnetisch betätigtes Durchflußregelventil (46)
aufweist.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorförderpumpe (12) und der Kraftstoffhochdruckpumpe (14) eine Verbindung
zu einem Entlastungsbereich abzweigt, in der eine Drosselstelle (54;62) vorgesehen
ist.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselstelle (54) in einer Verbindung (50) zu einem Antriebsbereich (32) der
Kraftstoffhochdruckpumpe (14) als Entlastungsbereich angeordnet ist.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselstelle (62) in einer Verbindung (63) zur Saugseite der Vorförderpumpe
(12) als Entlastungsbereich angeordnet ist.
6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftstoffhochdruckpumpe (14) einen Antriebsbereich (32) aufweist, der zu dessen
Schmierung mit dem Auslaß der Vorförderpumpe (12) über ein zum Antriebsbereich (32)
hin öffnendes Druckventil (48) verbindbar ist.
7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß stromabwärts des Druckventils (48) in einem Zulauf (50) zum Antriebsbereich (32)
eine Drosselstelle (52) vorgesehen ist.
8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von dem wenigstens einen Injektor (20) ein Rücklauf (24) zum Kraftstoffvorratsbehälter
(10) vorgesehen ist und daß der Rücklauf (24) in einen Antriebsbereich (32) der Kraftstoffhochdruckpumpe
(14) mündet und von diesem zum Kraftstoffvorratsbehälter (10) führt.
1. Fuel injection device for an internal combustion engine, with a fuel accumulator (16),
with a high-pressure fuel pump (14), by means of which fuel is conveyed into the fuel
accumulator (16) as a function of operating parameters of the internal combustion
engine, with a prefeed pump (12) by means of which fuel is conveyed out of a fuel
storage tank (10) to the suction side of the high-pressure fuel pump (14), with a
fuel-metering device (44) for setting the fuel quantity conveyed into the fuel accumulator
(16) by means of the high-pressure fuel pump (14), and with at least one injector
(20) connected to the fuel accumulator (16), for fuel injection at the internal combustion
engine, characterized in that the metering device (44) is arranged between the fuel storage tank (10) and the suction
side of the prefeed pump (12).
2. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the metering device (44) has an electromagnetically actuated throughflow-regulating
valve (46).
3. Fuel injection device according to Claim 1 or 2, characterized in that a connection, in which a throttle point (54; 62) is provided, branches off between
the prefeed pump (12) and the high-pressure fuel pump (14) to a relief region.
4. Fuel injection device according to Claim 3, characterized in that the throttle point (54) is arranged in a connection (50) to a drive region (32) of
the high-pressure fuel pump (14), as a relief region.
5. Fuel injection device according to Claim 3, characterized in that the throttle point (62) is arranged in a connection (63) to the suction side of the
prefeed pump (12), as a relief region.
6. Fuel injection device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the high-pressure fuel pump (14) has a drive region (32) which, for its lubrication,
can be connected to the outlet of the prefeed pump (12) via a pressure valve (48)
opening towards the drive region (32).
7. Fuel injection device according to Claim 6, characterized in that a throttle point (52) is provided, downstream of the pressure valve (48), in an inflow
(50) to the drive region (32).
8. Fuel injection device according to one of the preceding claims, characterized in that a return flow (24) from the at least one injector (20) to the fuel storage tank (10)
is provided, and in that the return flow (24) issues into a drive region (32) of the high-pressure fuel pump
(14) and leads from the said drive region to the fuel storage tank (10).
1. Système d'injection de carburant pour un moteur à combustion interne, comprenant :
- un accumulateur de carburant (16), une pompe haute pression à carburant (14) qui
permet de l'acheminer dans l'accumulateur '16) en fonction de paramètres de fonctionnement
du moteur à combustion interne,
- une pompe de pré-alimentation (12) qui permet d'acheminer le carburant d'un réservoir
(10) vers le côté admission de la pompe haute pression (14),
- un système de dosage de carburant (44) pour en régler la quantité acheminée par
la pompe haute pression (14) dans l'accumulateur (16), et
- au moins un injecteur (20) relié à l'accumulateur (16) pour injecter le carburant
dans le moteur à combustion interne,
caractérisé en ce que
le système de dosage (44) est disposé entre le réservoir (10) et le côté d'admission
de la pompe de pré-alimentation (12).
2. Système d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
le système de dosage (44) présente une soupape de régulation d'écoulement (46) actionnée
électromagnétiquement.
3. Système d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
entre la pompe de pré-alimentation (12) et la pompe haute pression (14), une liaison
est dérivée vers une zone de décharge, dans laquelle une position d'étranglement (54
; 62) est prévue.
4. Système d'injection de carburant selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la position d'étranglement (54) est disposée dans une liaison (50) vers une zone d'entraînement
(32) de la pompe haute pression (14) ayant la forme d'une zone de décharge.
5. Système d'injection de carburant selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la position d'étranglement (62) est disposée dans une liaison (63) vers le côté admission
de la pompe de pré-alimentation (12) ayant la forme d'une zone de décharge.
6. Système d'injection de carburant selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
la pompe haute pression (14) présente une zone d'entraînement (32) qui peut être reliée,
pour sa lubrification, à la sortie de la pompe de pré-alimentation (12) par l'intermédiaire
d'une soupape de compression (48) s'ouvrant vers la zone d'entraînement (32).
7. Système d'injection de carburant selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'
une position d'étranglement (52) dans une alimentation (50) vers la zone d'entraînement
(32) est prévu en aval de la soupape de compression (48).
8. Système d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
depuis l'au moins un injecteur (20), il est prévu un retour (24) vers le réservoir
de carburant (10), ce retour (24) débouchant dans une zone d'entraînement (32) de
la pompe haute pression (14) et étant dirigé de celle-ci vers le réservoir (10).