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(11) |
EP 1 296 340 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.03.2007 Patentblatt 2007/10 |
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Anmeldetag: 08.11.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Klemmenabdeckkappe für die Anschlussklemmen eines mehrphasigen elektrischen Schaltgerätes
Cover for interconnecting clamps of a multiphase switching device
Couvercle pour des pinces d'interconnexion d'un appareil de commutation électrique
polyphase
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
24.09.2001 CH 17592001
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
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Patentinhaber: Rockwell Automation AG |
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5001 Aarau (CH) |
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Erfinder: |
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- Feller, Willy
5022 Rombach (CH)
- Haars, Hans-Jürgen, Dr.
5035 Unterentfelden (CH)
- Kalt, Patrik
5012 Schönenwerd (CH)
- Liberto, Sandro
5001 Aarau (CH)
- Weichert, Hans, Dr.
5722 Gränichen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Grünberg, Thomas et al |
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JUNG HML
Schraudolphstrasse 3 80799 München 80799 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 051 755 FR-A- 2 732 158 US-A- 5 831 498
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DE-A- 3 536 213 GB-A- 2 099 631
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klemmenabdeckkappe für die Anschlussklemmen
eines mehrphasigen elektrischen Schaltgerätes mit in einem für alle Phasen gemeinsamen
Isolierstoffgehäuse des Schaltgerätes untergebrachten elektrischen Anschlussklemmen,
die mit für die Befestigung von elektrischen Leitungen in den Anschlussklemmen dienenden,
senkrecht zu den Leitungen stehenden, von der Oberfläche des Isolierstoffgehäuses
über Aussparungen zugänglichen Klemmschrauben ausgerüstet sind.
[0002] Aus der EP-A1-0051755 ist eine Abdeckvorrichtung zur Sicherung von Anschlussklemmen
von elektrischen Installationsgeräten bekannt. Die Abdeckvorrichtung ist im Querschnitt
annähernd L-förmig. Diese Abdeckvorrichtung wird mit mindestens einer hinter Vorsprünge
oder Ausnehmungen am Installationsgerät greifenden federnden Nase am Installationsgerät
gehalten. Diese Abdeckvorrichtung dient als Berührungsschutz für die Anschlussklemmen
und erhöht die Spannungsfestigkeit zwischen den Anschlussklemmen benachbarter Phasen
des Installationsgerätes nicht.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Klemmenabdeckkappe für die Anschlussklemmen
eines mehrphasigen elektrischen Schaltgerätes vorzuschlagen, die die Erhöhung der
Spannungsfestigkeit zwischen den Anschlussklemmen benachbarter Phasen des Schaltgerätes
bewirkt und so den Forderungen der verschiedenen Normen, z.B. der USA Norm UL508,
in bezug auf die Spannungsfestigkeit zwischen benachbarten Anschlussklemmen eines
elektrischen Schaltgerätes entspricht und wirtschaftlich vorteilhaft ist.
[0004] Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, dass zur Sicherung der elektrischen Festigkeit
zwischen den Anschlussklemmen benachbarter Phasen, die L-förmig ausgebildete, mit
dem einen Schenkel sich über die zu den Klemmschrauben führenden Aussparungen und
mit dem anderen Schenkel über die zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen
erstreckende Klemmenabdeckkappe an ihrer dem Isolierstoffgehäuse zugekehrten Seite
im Randbereich der zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen am Isolierstoffgehäuse
mit einem vernachlässigbar kleinen Luftspalt eng anliegt, dass die Klemmenabdeckkappe
an ihrer dem Isolierstoffgehäuse abgekehrten Oberfläche zwischen den zu den Anschlussklemmen
führenden Kappenöffnungen mit vorstehenden, den erforderlichen Kriechweg sichernden
Rippen versehen ist. Verschiedene Normen verlangen die Prüfung der Spannungsfestigkeit
zwischen den benachbarten Anschlussklemmen eines elektrischen Schaltgerätes. Der üblicherweise
vorhandene Kriechweg auf der Oberfläche des zwischen den Anschlussklemmen liegenden
Isoliermaterials reicht in Ausnahmefällen nicht aus, die vorgeschriebene Prüfspannung
zu halten. Dadurch, dass die Klemmenabdeckkappe an ihrer dem Isolierstoffgehäuse zugekehrten
Seite im Randbereich der zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen am Isolierstoffgehäuse
mit einem vernachlässigbar kleinen Luftspalt eng anliegt, entsteht eine Barriere,
die eine von verschiedenen Vorschriften verlangte höhere Prüfspannung halten kann
als die gleiche Strecke ohne anliegende Klemmenabdeckkappe. Diese Massnahme ermöglicht
die Erhöhung der Spannungsfestigkeit zwischen benachbarten Anschlussklemmen, ohne
dass durch Vergrösserung des Isolierstoffgehäuses der Kriechweg verlängert würde.
An der dem Isolierstoffgehäuse abgekehrten Seite der Klemmenabdeckkappe ist für das
Anbringen von Rippen genügend Platz vorhanden, so dass an dieser Seite der Kriechweg
durch die zwischen den zu den Anschlussklemmen führenden Kappenöffnungen mit den angebrachten
Rippen der Prüfspannung entsprechend vergrössert wird.
[0005] Die Klemmenabdeckkappe kann am fertigen Schaltgerät vor dem Anschluss der elektrischen
Leitungen durch Schnappverbindungen unlösbar befestigt sein. Verschiedene Normen verlangen,
dass eine Klemmenabdeckkappe am Isolierstoffgehäuse unlösbar befestigt werden muss.
Dies wird durch die vorgesehenen, unlösbaren Schnappverbindungen erreicht.
[0006] Die Klemmenabdeckkappe weist vorteilhafterweise an ihrer dem Isolierstoffgehäuse
zugekehrten Seite mindestens einen im Isolierstoffgehäuse hintergreifenden Haltefortsatz
und mindestens eine an einem Vorsprung des Isolierstoffgehäuses hintergreifende Schnappnase
auf. Diese Anordnung ermöglicht die unlösbare Befestigung der Klemmenabdeckkappe am
Isolierstoffgehäuse ohne Schraubverbindung, was insbesondere bei relativ kleinen Schaltgeräten
vorteilhaft ist.
[0007] Die L-förmige Klemmenabdeckkappe kann im Bereich der zu den Anschlussklemmen führenden
Aussparungen am Isolierstoffgehäuse angeschraubt und mit dem senkrecht dazu stehenden
Schenkel am Isolierstoffgehäuse mit mindestens einem am Isolierstoffgehäuse hintergreifenden
Halteanschlag und mit mindestens einer an einem Vorsprung des Isolierstoffgehäuses
angreifenden Schnappnase befestigt sein. Die am Isolierstoffgehäuse angreifende Schnappnase
sichert die unlösbare Befestigung der Klemmenabdeckkappe am Isolierstoffgehäuse.
[0008] Die Klemmenabdeckkappe kann in den Hohlraum der zu den Anschlussklemmen benachbarter
Phasen führenden Aussparungen hineinragende Trennfortsätze aufweisen. Die in den Hohlraum
der zu den Anschlussklemmen führenden Aussparungen eingreifenden Trennfortsätze dienen
als elektrische Barriere und erhöhen die Grenze der für das Schaltgerät verlangte
minimale Prüfspannung.
[0009] Im folgenden wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig.1
- die perspektivische Darstellung eines verhältnismässig kleinen elektrischen Schaltgerätes
ohne Klemmenabdeckkappe,
- Fig.2
- eine dazu passende Klemmenabdeckkappe
- Fig.3
- die in Fig.2 gezeigte Klemmenabdeckkappe in einem anderen Masstab von der dem Schaltgerät
abgekehrten Seite her gesehen und
- Fig.4
- von der dem Schaltgerät zugekehrten Seite her gesehen,
- Fig.5
- die perspektivische Darstellung eines verhältnismässig grossen elektrischen Schaltgerätes
ohne Klemmenabdeckkappe und
- Fig.6
- eine Klemmenabdeckkappe dazu,
- Fig.7
- die in Fig.6 gezeigte Klemmenabdeckkappe in einem anderen Masstab von der dem Schaltgerät
abgekehrten Seite her gesehen und
- Fig.8
- von der dem Schaltgerät zugekehrten Seite her gesehen.
[0010] In Fig.1 ist ein verhältnismässig kleines elektrisches Schaltgerät perspektivisch
dargestellt. Das Schaltgerät mit Schaltkontaktstücken, Kontaktbetätigungsmechanismus
und Anschlussklemmen ist in einem Isolierstoffgehäuse 1 untergebracht. Die nicht dargestelleten
elektrischen Leitungen können durch die Anschlussöffnungen 5, 6, 7 zu den Anschlussklemmen
eingeführt werden. Die zur Befestigung der elektrischen Leitungen in den Anschlussklemmen
vorgesehenen, senkrecht zu den Leitungen stehenden Klemmschrauben sind von der Oberfläche
des Isolierstoffgehäuses 1 durch die Aussparungen 2, 3, 4 zugänglich. Für verschiedene
Vorschriften reicht der zwischen den Anschlussklemmen auf der Oberfläche des Isoliermaterials
vorhandene Kriechweg nicht aus, die in verschiedenen Normen vorgeschriebene Prüfspannung
zu halten. Da bringt die in den Figuren 2, 3 und 4 gezeigte Klemmenabdeckkappe 8 Abhilfe.
[0011] Um die Ausbildung der Klemmenabdeckkappe 8 in Einzelheiten zu zeigen, ist in den
Figuren 2 und 3 die gleiche Klemmenabdeckkappe 8 in einem anderen Masstab dargestellt.
Diese Figuren 2 und 3 zeigen die Klemmenabdeckkappe 8 von der dem Isolierstoffgehäuse
1 abgekehrten Seite her. In diesen Figuren sind die durch die Aussparungen 5, 6, 7
zu den nicht dargestellten Anschlussklemmen führenden Aussparungen 9, 10, 11 und die
zwischen den in der Fig.4 gut sichtbaren Kappenöffnungen 12, 13, 14 liegenden, mehrschichtigen
Rippen 15, 16 gut erkennbar. Die beiden Seitenrippen 17, 18 erhöhen den Kriechweg
zu den äusseren Anschlussklemmen eines benachbarten, nicht dargestellten Schaltgerätes
und bilden den seitlichen Abschluss der Klemmenabdeckkappe 8.
[0012] Die L-förmig ausgebildete, am Schaltgerät angebrachte Klemmenabdeckkappe 8 erstreckt
sich mit ihrem einen Schenkel über die zu den Klemmschrauben führenden Aussparungen
2, 3, 4 und mit dem anderen Schenkel über die zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen
5, 6, 7. In Fig.4 erkennt man zwei Haltefortsätze 19, 20, die bei der Montage der
Klemmenabdeckkappe 8 auf das Schaltgerät in die im Isolierstoffgehäuse 1 angebrachten
Halteöffnungen 21 eingeführt werden. Am Ende der in Pfeilrichtung 48 erfolgten Einführbewegung
greift die in Fig.4 sichtbare Schnappnase 22 am Ende einer Nut liegenden Vorsprung
23 des Isolierstoffgehäuses 1 an und sichert eine unlösbare Verbindung zwischen der
Klemmenabdeckkappe 8 und dem Isolierstoffgehäuse 1. Diese unlösbare Verbindung ist
in verschiedenen Normen vorgeschrieben.
[0013] Die Klemmenabdeckkappe 8 liegt mit den dem Isolierstoffgehäuse 1 zugekehrten Randbereichen
der Kappenöffnungen 9, 10, 11 an den Randbereichen der Anschlussöffnungen 5, 6, 7
des Isolierstoffgehäuses 1 eng an. Diese um den Anschlussöffnungen 5, 6, 7 eng anliegenden
Teile der Klemmenabdeckkappe 8 erhöhen die elektrische Festigkeit zwischen den Anschlussklkemmen
des elektrischen Gerätes nachweisbar, so dass die in den verschiedenen Vorschriften
geforderte elektrische Festigkeit zwischen den Anschlussklemmen eines elektrischen
Schaltgerätes mit Hilfe der Klemmenabdeckkappe 8 erreichbar ist.
[0014] Um die Spannungsfestigkeit zwischen den im Isolierstoffgehäuse 1 liegenden Anschlussklemmen
zu erhöhen, sind an der Klemmenabdeckkappe 8 Trennfortsätze 24 ausgebildet, die in
die im Isolierstoffgehäuse 1 vorhandenen Aussparungen 5, 6, 7 hineinragen und so zur
Kriechwegverlängerung beitragen. Die Trennfortsätze 24 können verschiedene Formen
aufweisen und entsprechend nur an einem Teil oder am ganzen Umfang der Aussparungen
5, 6, 7 in diese hineinragen.
[0015] Die in den Figuren 6, 7 und 8 dargestellte Klemmenabdeckkappe 32 ist für ein grösseres
Schaltgerät vorgesehen. Die grundsätzliche Anordnung ist ähnlich wie vorher für ein
kleineres Schaltgerät beschrieben worden ist. Der wesentlichste Unterschied zwischen
den beiden Anordnungen besteht darin, dass bei dieser Anordnung die Klemmenabdeckkappe
32 am Isolierstoffgehäuse 25 nicht nur durch eine Schnappverbindung, sondern auch
durch eine Schraubverbindung befestigt ist.
[0016] Das Isolierstoffgehäuse 25 in Fig.5 umschliesst auch die Schaltkontaktstücke, das
Kontaktbetätigungsmechanismus und die Anschlussklemmen. Die nicht dargestellten elektrischen
Leitungen werden durch die Anschlussöffnungen 29, 30, 31 zu den Anschlussklemmen eingeführt
und dort mit den durch die Aussparungen 26, 27, 28 zugänglichen Klemmschrauben festgeklemmt.
Mit Hilfe der Klemmenabdeckkappe 32 wird auch bei dieser Anordnung die elektrische
Festigkeit zwischen den Anschlussklemmen erhöht.
[0017] Auch bei dieser Anordnung besteht zwischen den in den beiden Figuren 6 und 7 dargestellten
Klemmenabdeckkappen 32 nur ein masstäblicher Unterschied. Fig.8 zeigt diese Klemmenabdeckkappe
32 von der dem Isolierstoffgehäuse 25 zugekehrten Seite her. In dieser Figur 8 erkennt
man die zu Zuführung der elektrischen Leitungen zu den Anschlussklemmen dienenden
Kappenöffnungen 50, 51, 52. In den Figuren 6 und 7 ist die Klemmenabdeckkappe 32 von
der dem Isolierstoffgehäuse abgekehrten Seite her dargestellt. In den Figuren 6, 7
erkennt man die vorstehenden Rippen 36, 37, die zur Verlängerung des Kriechweges zwischen
benachbarten Anschlussklemmen und somit zur Erhöhung der elektrischen Festigkeit dienen.
Die seitlichen Abschlussrippen 38,39 sind auch gut sichtbar.
[0018] Die L-förmig ausgebildete, am Schaltgerät angebrachte Klemmenabdeckkappe 32 erstreckt
sich mit ihrem einen Schenkel über die zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen
29, 30, 31. Dieser Schenkel wird bei der Montage der Klemmenabdeckkappe 32 mit den
Schrauben 40 am Isolierstoffgehäuse 25 angeschraubt. Dieser Schenkel trägt an seiner
dem Isolierstoffgehäuse 25 zugekehrten Seite zwei Halteanschläge 41, 42, die bei der
Montage in die beiden am Isolierstoffgehäuse 25 angeformten Spälte 43, 44 eingreifen.
Bei der Montage der Klemmenabdeckkappe 32 wird diese nach Einführung der Halteanschläge
41, 42 in die Spälte 43, 44 in Pfeilrichtung 49 auf das Isolierstoffgehäuse 25 gedrückt,
bis die an der Innenseite des anderen Schenkels der L-förmigen Klemmenabdeckkappe
32 angeformte Schnappnase 45 hinter dem am Ende einer Nut liegenden Vorsprung 46 greift.
Diese Schnappverbindung sichert die unlösbare Verbindung zwischen der Klemmenabdeckkape
32 und dem Isolierstoffgehäuse 25. Zur Sicherung der Klemmenabdeckkappe 32 dienen
die Schrauben 40, die die Klemmenabdeckkappe 32 am Isolierstoffgehäuse 25 halten.
[0019] Auch die Klemmenabdeckkappe 32 liegt mit den dem Isolierstoffgehäuse 25 zugekehrten
Randbereichen der Kappenöffnungen 50, 51, 52 an den Randbereichen der Anschlussöffnungen
29, 30, 31 des Isolierstoffgehäuses 25 eng an. Die eng aneinanderliegenden Isolierstoffteile
erhöhen zwischen den Anschlussklemmen des elektrischen Schaltgerätes die elektrische
Festigkeit im Vergleich mit der elektrischen Festigkeit ohne Klemmenabdeckkappe 32.
[0020] Der mit einem Positionierungsstift versehene Arm 47 der Klemmenabdeckkappe 32 dient
nur als Montagehilfe.
[0021] Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Anordnungen besteht darin, dass die Klemmenabdeckkappen
8 und 32 an beiden Anschlusseiten eines symmetrisch ausgebildeten, elektrischen Schaltgerätes
montiert werden können.
1. Klemmenabdeckkappe (8, 32) für die Anschlussklemmen eines mehrphasigen elektrischesn
Schaltgerätes mit in einem für alle Phasen gemeinsamen Isolierstoffgehäuse (1, 25)
des Schaltgerätes untergebrachten elektrischen Anschlussklemmen, die mit für die Befestigung
von elektrischen Leitungen in den Anschlussklemmen dienenden, senkrecht zu den Leitungen
stehenden, von der Oberfläche des Isolierstoffgehäuses (1, 25) über Aussparungen (2,
3, 4, 26, 27, 28) zugänglichen Klemmschrauben ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der elektrischen Festigkeit zwischen den Anschlussklemmen benachbarter
Phasen, die L-förmig ausgebildete, mit dem einen Schenkel sich über die zu den Klemmschrauben
führenden Aussparungen (2, 3, 4, 26, 27, 28) und mit dem anderen Schenkel über die
zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen (5, 6, 7, 29, 30, 31) erstreckende
Klemmenabdeckkappe (8, 32) an ihrer dem Isolierstoffgehäuse (1, 25) zugekehrten Seite
im Randbereich der zu den Anschlussklemmen führenden Anschlussöffnungen (5, 6, 7,
29, 30, 31) mit einem vernachlässigbar kleinen Luftspalt eng anliegt, dass die Klemmenabdeckkappe
(8, 32) an ihrer dem Isolierstoffgehäuse (1, 25) abgekehrten Oberfläche zwischen den
zu den Anschlussklemmen führenden Kappenöffnungen (9, 10, 11, 50, 51, 52) mit vorstehenden,
den erforderlichen Kriechweg sicherden Rippen (15, 16, 36, 37) versehen ist.
2. Klemmenabdeckkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmenabdeckkappe (8, 32) am fertigen Schaltgerät vor dem Anschluss der elektrischen
Leitungen durch Schnappverbindungen unlösbar angebracht ist.
3. Klemmenabdeckkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmenabdeckkappe (8) an ihrer dem Isolierstoffgehäuse (1) zugekehrten Seite
mindestens einen im Isolierstoffgehäuse (1) hintergreifende Haltefortsatz (19, 20)
und mindestens eine an einem Vorsprung (23) des Isolierstoffgehäuses (1) hintergreifende
Schnappnase (22) aufweist.
4. Klemmenabdeckkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die L-förmige Klemmenabdeckkappe (32) im Bereich der zu den Anschlussklemmen führenden
Aussparungen (29, 30, 31) am Isolierstoffgehäuse (25) angeschraubt und mit dem senkrecht
dazu stehenden Schenkel am Isolierstoffgehäuse (25) mit mindestens einem am Isolierstoffgehäuse
(25) hintergreifenden Halteanschlag (41, 42) und mit mindestens einer an einem Vorsprung
(46) des Isolierstoffgehäuses (25) angreifenden Schnappnase (45) befestigt ist.
5. Klemmenabdeckkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzechnet, dass die Klemmenabdeckkappe (8) in den Hohlraum der zu den Anschlussklemmen benachbarter
Phasen führenden Aussparungen (5, 6, 7) hineinragende Trennfortsätze (24) aufweist.
1. Terminal cover (8, 32) for the connecting terminals of a multi-phase electric switching
device with electrical connecting terminals accommodated in an insulating case (1,
25) of the switching device common to all of the phases and provided with terminal
screws which serve to fix electric lines in the connecting terminals, are disposed
perpendicularly to the lines and are accessible from the surface of the insulating
case (1, 25) via recesses (2, 3, 4, 26, 27, 28), characterised in that, in order to ensure the electric strength between the connecting terminals of adjacent
phases, the L-shaped terminal cover (8, 32) extending by means of one leg over the
recesses (2, 3, 4, 26, 27, 28) leading to the terminal screws and by means of the
other leg over the connecting openings (5, 6, 7, 29, 30, 31) leading to the connecting
terminals bears snugly with a negligibly small gap against the edge region of the
connecting openings (5, 6, 7, 29, 30, 31) leading to the connecting terminals on its
side directed towards the insulating case (1, 25) and that the terminal cover (8,
32) is provided on its surface directed away from the insulating case (1, 25) between
the openings (9, 10, 11, 50, 51, 52) leading to the connecting terminals with projecting
ribs (15, 16, 36, 37) ensuring the required creep distance.
2. Terminal cover according to claim 1, characterised in that the terminal cover (8, 32) is permanently mounted on the finished switching device
by means of snap connections before the electric lines are connected.
3. Terminal cover according to one of claims 1 to 2, characterised in that the terminal cover (8) is provided on its side directed towards the insulating case
(1) with at least one retaining extension (19, 20) engaging behind the insulating
case (1, 25) and at least one snap lug (22) engaging behind a projection (23) of the
insulating case (1).
4. Terminal cover according to one of claims 1 to 2, characterised in that the L-shaped terminal cover (32) is screwed on to the insulating case (25) in the
region of the recesses (29, 30, 31) leading to the connecting terminals and is fixed
to the insulating case (25) by means of the leg disposed perpendicularly thereto by
means of at least one retaining stop (41, 42) engaging behind the insulating case
(25) and by means of at least one snap lug (45) engaging a projection (46) of the
insulating case (25).
5. Terminal cover according to one of claims 1 to 4, characterised in that the terminal cover (8) has separating extensions (24) projecting into the cavity
of the recesses (5, 6, 7) leading to the connecting terminals of adjacent phases.
1. Couvercle de bornes (8, 32) pour les bornes de connexion d'un commutateur électrique
polyphasé avec des bornes de connexion électriques logées dans un boîtier en matériau
isolant (1, 25) commun pour toutes les phases, lesquelles sont pourvues de vis de
serrage servant à la fixation de lignes électriques dans les bornes de connexion,
perpendiculaires aux lignes et accessibles depuis la surface du boîtier en matériau
isolant (1, 25) par des évidements (2, 3, 4, 26, 27, 28), caractérisé en ce que pour garantir la tenue électrique entre les bornes de fixation de phases contiguës,
le couvercle de bornes (8, 32) en forme de L, s'étendant par une première branche
au-dessus des évidements (2, 3, 4, 26, 27, 28) menant aux vis de serrage et par l'autre
branche au-dessus des orifices de connexion (5, 6, 7, 29, 30, 31) menant aux bornes
de connexion, repose étroitement par son côté tourné vers le boîtier en matériau isolant
(1, 25) contre la zone de bordure des orifices de connexion (5, 6, 7, 29, 30, 31)
menant aux bornes de connexion, avec un interstice de grandeur négligeable, et en ce que le couvercle de bornes (8, 32) est pourvu de nervures (15, 16, 36, 37) fixant le
cheminement exigé sur sa surface opposée au boîtier en matériau isolant (1, 25), entre
les orifices de couvercle (9, 10, 11, 50, 51, 52) menant aux bornes de connexion.
2. Couvercle de bornes selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle de bornes (8, 32) est monté de manière inamovible par des assemblages
par encliquetage sur le commutateur fini avant la connexion des lignes électriques.
3. Couvercle de bornes selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle de bornes (8) comporte sur son côté tourné vers le boîtier en matériau
isolant (1) au moins une saillie de maintien (19, 20) dans le boîtier en matériau
isolant (1) et au moins un taquet d'encliquetage (22) s'enclenchant sur une projection
(23) du boîtier en matériau isolant (1).
4. Couvercle de bornes selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le couvercle de bornes (32) en forme de L est vissé sur le boîtier en matériau isolant
(25) au niveau des évidements (29, 30, 31) menant aux bornes de connexion et est fixé
sur le boîtier en matériau isolant (25) par la branche perpendiculaire à la branche
vissée, par au moins une saillie de maintien (41, 42) s'enclenchant sur le boîtier
en matériau isolant (25) et par au moins un taquet d'encliquetage (45) s'enclenchant
sur une projection (46) du boîtier en matériau isolant (25).
5. Couvercle de bornes selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le couvercle de bornes (8) comporte des saillies de séparation (24) dirigées vers
l'intérieur dans la cavité des évidements (5, 6, 7) menant aux phases contiguës aux
bornes de connexion.

