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EP 1 296 538 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.12.2012 Patentblatt 2012/52 |
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Anmeldetag: 01.08.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Elektrische Heizung, insbesondere zur Innenraumbeheizung eines Instrumenten-Schutzschranks
Electrical heating, particularly inner space heating of cupboard protecting instruments
Dispositif de chauffage, en particulier de chauffage d'espaces fermés de placards
destinés à la protection d'instruments
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB NL |
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Priorität: |
20.09.2001 DE 10146239
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.03.2003 Patentblatt 2003/13 |
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Patentinhaber: Hess, Martin |
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85051 Ingolstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Hess, Martin
85051 Ingolstadt (DE)
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Vertreter: Liebl, Thomas et al |
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NEUBAUER - LIEBL - BIERSCHNEIDER
Münchener Strasse 49 85051 Ingolstadt 85051 Ingolstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 102 880 US-A- 4 641 121
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GB-A- 1 208 967
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung,
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Allgemein ist von einer solchen Heizung zu fordern, dass sie bei guter Effektivität
wenig Raum beansprucht, an unterschiedliche Gegebenheiten anpassbar ist, eine eingestellte
Temperatur möglichst genau geregelt einhält und Schutzvorschriften hinsichtlich eines
Berührungsschutzes und ggfs. eines Explosionsschutzes eingehalten werden.
[0003] Eine bekannte, gattungsgemäße, elektrische Heizung (Hersteller: INTERTEC-Hess GmbH,
D-93333 Neustadt/Donau; Typenbezeichnung der Thermostatanordnung: Ex-Thermostat KR..ExEN)
zur Innenraumbeheizung eines Instrumenten-Schutzschranks besteht aus einem Heizkörper
in der Art eines metallischen Lamellenblocks mit einer zentralen Aufnahmeöffnung,
in die ein Heizelement eingesetzt und dort vergossen ist. Dem Heizelement wird elektrische
Energie über elektrische Anschlussleitungen zugeführt, von denen wenigstens eine über
einen Thermostaten in der Art eines Bi-Metall-Knopfthermostaten geführt ist. Konkret
ist die Phasen-Leitungsader einpolig über den Bi-Metall-Knopfthermostat geführt und
die Null-Leitungsader ist direkt mit dem Heizelement verbunden. Dazu ist eine Klemmendose
erforderlich, von der aus jeweils getrennte Leitungen zum Thermostaten und zum Heizelement
geführt sind.
[0004] Der Bi-Metall-Knopfthermostat ist in einem vergussgekapselten Gehäuse angeordnet,
welches an einem Montagewinkel befestigt ist, der wiederum über Silikon-Distanzröllchen
mit dem Heizkörper verbunden ist. Bei dieser Anordnung erfasst der Thermostat die
Umgebungstemperatur und über den wärmeleitenden Montagewinkel zusätzlich einen definierten
Anteil der Heizkörperoberflächentemperatur. Durch diese Maßnahme wird regelungstechnisch
ein D-Anteil erzeugt, wodurch die Schalthysterese und damit ein unerwünschtes oder
unzulässiges Überschwingen der Temperaturregelung über den Sollwert reduziert werden.
Die Kennwerte des Thermostaten werden nur bei einer solchen Anordnung mit thermischer
Kopplung an den Heizkörper eingehalten.
[0005] Ersichtlich sind für eine solche Anordnung jedoch relativ viele Bauteile, insbesondere
eine Klemmendose, von dort eine Leitung zum Thermostaten und eine weitere Leitung
zum Heizelement sowie ein Montagewinkel und die erforderlichen Klemmen und Befestigungsmittel
erforderlich. Auch der Montageaufwand für den Zusammenbau einer solchen Anordnung
ist entsprechend relativ hoch.
[0006] Die auf einem anderen Gebiet liegende
DE 41 02 880 A1 zeigt eine Wasserbettheizung mit einem Heizkabel, dessen Heizwiderstand von einem
Widerstandsmaterial mit positivem Temperaturkoeffizienten, insbesondere einem kohlenstoffbeladenen
Polymer, gebildet wird. Das Heizkabel bildet, meanderförmig hin- und hergewunden,
mit beidseitig aufgeklebten Folien eine Sandwichanordnung. Diese Sandwichanordnung
ist wiederum in eine Umhüllung aus bevorzugt Polyvinylchlorid, eingeschlossen. Die
Heizung ist über ein Anschlusskanal an das Netz anschließbar. Unter der Matratze ist
eine Thermostatsteuerung vorgesehen, so dass diese auf Temperatur des der in der Matratze
eingeschlossenen Flüssigkeitsvolumen reagiert. Die Thermostatsteuerung weist einen
Schaltkontakt auf, der von einem Bi-Metallelement betätigt wird derart, dass er sich
öffnet, wenn die Temperatur des Flüssigkeitsvolumens in der Matratze einen gewünschten
Wert von normalerweise 30°C erreicht hat.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine gattungsgemäße elektrische Heizung
zu schaffen, die bei guter Funktion und geringerem Montageaufwand mit weniger Bauteilen
kostengünstiger herstellbar ist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Gemäß Anspruch 1 sind die elektrischen Anschlussleitungen in einem einzigen Anschlusskabel
enthalten. In diesem einen Anschlusskabel ist der Thermostat als Bi-Metall-Knopfthermostat,
integriert und elektrisch angeschlossen. Der Bi-Metall-Knopfthermostat ist in einem
bestimmten Kabellängenabstand vom Heizkörper entfernt im Anschlusskabel integriert.
Dieser Kabellängenabstand ist als thermischer Koppelabstand so bemessen, dass über
die Anschlussleitungen durch Wärmeleitung ein definierter Anteil der Heizkörperwärme
in der Art eines regelungstechnischen D-Anteils zum Bi-Metall-Knopfthermostaten geführt
wird. Der Bi-Metall-Knopfthermostat erfasst somit die Umgebungstemperatur sowie diesen
definiert zurückgeführten Anteil der Heizkörpertemperatur als regelungstechnischen
D-Anteil. Durch diese thermische Kopplung werden auch bei dieser Anordnung, ähnlich
wie im Stand der Technik, die Schalthysterese und damit ein Überschwingen der Temperaturregelung
um den Sollwert reduziert.
[0010] Vorteilhaft sind für diesen Effekt jedoch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wesentlich
einfacher und kostengünstiger als die entsprechenden Maßnahmen aus dem Stand der Technik.
Insbesondere können demgegenüber eine Klemmendose und ein Montagewinkel, die damit
verbundenen Klemmen und Anschlussmittel sowie der dafür aufzuwendende Montageaufwand
entfallen. Zudem ist der Raumbedarf verringert, der Schutz der Bauteile gegen Umgebungseinflüsse
und der Berührungsschutz können verbessert werden.
[0011] Der thermische Koppelabstand, d.h. der Abstand des Einbauorts des Thermostaten gegenüber
dem Heizkörper hängt im Wesentlichen von der Art der verwendeten Bauteile, insbesondere
deren Wärmeleitfähigkeit sowie den Einbau- und Betriebsgegebenheiten, ab und kann
für eine konkrete Ausführung einfach durch entsprechende Versuche ermittelt werden.
Beispielsweise ergibt sich beim Einsatz handelsüblicher Bi-Metall-Knopfthermostaten
mit einem Kunststoffgehäuse und einem Metalldeckel sowie bei Verwendung eines Anschlusskabels
mit 3 x 1,5 mm
2 Kupferadern und üblichen Einbaugegebenheiten ein geeigneter Kabellängenabstand für
den Thermostaten vom Heizkörper von ca. 10 cm. Es hat sich gezeigt, dass dieser Kabellängenabstand
keine genaue kritische Größe ist und bei einer relativ großen Toleranzweite im Abstand
der angestrebte Effekt zur Reduzierung der Schalthysterese und zur Reduzierung eines
Überschwingens um den Sollwert mit guter Funktion erreicht wird. In einer bevorzugten,
konkreten Ausführungsform nach Anspruch 2 ist ein mehradriges Anschlusskabel verwendet,
dessen Außenisolierung am Einbauort des Thermostaten entfernt ist. Dort ist die stromführende
Phasen-Leitungsader durchtrennt und dazwischen der Thermostat angeschlossen. Die anderen
Adern als Null-Leiter und Schutzleiter sind nicht aufgetrennt und nahe am Thermostatgehäuse
um dieses, bevorzugt in einer Anlageverbindung, herumgeführt. Damit wird einerseits
eine platzsparende Integration des Thermostaten im Verlauf des Anschlusskabels erreicht
und andererseits ein guter angestrebter Wärmeübergang durch Wärmeleitung von den Leitungsadern
auf den Thermostaten bewirkt.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung nach Anspruch 3 ist über den Einbauort ein Schutzrohr
gesteckt, welches mit Vergussmasse zu einem Vergusskörper ausgegossen ist, so dass
der Thermostat mit seinen Anschlüssen ebenso wie die dort freigelegten Leitungsadern
stabil eingegossen und gehalten sind. Durch einen solchen Verguss können zudem Berührungsschutz-
und Explosionsschutzvorschriften eingehalten werden.
[0013] Zweckmäßig werden nach Anspruch 4 zu beiden Seiten des Vergusskörpers Zugentlastungen
für die anschließenden Anschlusskabelteile mit eingegossen.
[0014] Als weiterer Schutz für den integrierten Thermostat und die angeschlossenen Anschlusskabelteile
sowie als Berührungsschutz wird nach Anspruch 5 ein äußerer Schrumpfschlauch vorgeschlagen,
der den gesamten Einbauort mit den dortigen Einbauteilen in der Art einer Kabelverdickung
formschlüssig umgibt.
[0015] Die erfindungsgemäße elektrische Heizung kann gemäß Anspruch 6 in einfacher Weise
explosionsgeschützt ausgeführt werden. Insbesondere ist dann als weiteres Bauelement
eine Schmelzsicherung als Übertemperatursicherung zusammen mit dem Heizelement in
der Aufnahmeöffnung des Heizkörpers eingesetzt und vergossen. In einer Weiterbildung
nach Anspruch 7 ist die Schmelzsicherung für eine intensive Wärmekopplung direkt im
Heizelement in der Art einer in die Aufnahmeöffnung des Heizkörpers einschiebbaren
Heizpatrone integriert.
[0016] Nach Anspruch 8 soll im fertig eingebauten Zustand der Thermostat unte/oder neben
dem Heizkörper liegen. Ebenso wie in der Ausführung nach dem Stand der Technik ist
es nicht zweckmäßig, den Thermostaten über dem Heizkörper anzuordnen, da dann ggfs.
die angegebene thermische Kopplung für den angestrebten Zweck einer Hysteresereduzierung
von einem zu starken, direkten Wärmeübergang zwischen Heizkörper und Thermostat überlagert
sein kann und der Thermostat von vornherein zu hohe Umgebungstemperaturwerte erkennt.
[0017] Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer elektrischen Heizung mit einem Anschlusskabel,
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch das Anschlusskabel mit integriertem Thermostat,
- Fig. 3
- einen Schnitt A-A aus Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt B-B aus Fig. 2,
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht des Anschlusskabels mit integriertem Thermostat.
[0019] In Fig. 1 ist schematisch eine elektrische Heizung 1 mit einem mehradrigen Anschlusskanal
2 dargestellt. In einer Aufnahmeöffnung 3 eines Heizkörpers 17 sind ein Heizelement
4 und eine Schmelzsicherung 5 mit den dazugehörigen Anschlussleitungen 6 vergossen.
Am Heizkörper 17 sind seitlich abstehend zur Aufnahmeöffnung 3 Heizlamellen 18 angeordnet.
Die Anschlussleitungen 6 werden außerhalb des Heizkörpers 17 in einem Anschlusskabel
2 geführt. In einer Verdickung des Anschlusskabels 2 ist ein Bi-Metall-Knopfthermostat
7 integriert. Mit der Maßpfeilangabe ist der Kabellängenabstand 8 definiert, der als
thermischer Koppelabstand bemessen ist.
[0020] Ein Längsschnitt durch das Anschlusskabel 2 im Bereich des Bi-Metall-Knopf thermostat
7 ist in Fig. 2 dargestellt. Am Einbauort des Thermostaten ist die Außenisolierung
des dreiadrigen Anschlusskabels 2 entfernt und die stromführende Phasen-Leitungsader
9 durchtrennt. Dazwischen ist der Bi-Metall-Knopfthermostat 7 angeschlossen. Die Null-Leitungsader
10 und die Schutz-Leitungsader 11 werden am Thermostatgehäuse anliegend um dieses
herumgeführt. Über den Einbauort des Bi-Metall-Knopfthermostat 7 ist ein Schutzrohr
12 gesteckt und mit einer Vergussmasse 13 ausgegossen. Zu beiden Seiten des Bi-Metall-Knopfthermostat
7 sind Zugentlastungen 14 für die anschließenden Anschlusskabelteile miteingegossen.
Als zusätzlicher Schutz ist über Bi-Metall-Knopfthermostat 7 und den zugehörigen Anschlusskabelteilen
ein äußerer Schrumpfschlauch 15 formschlüssig angebracht.
[0021] Zur Verdeutlichung der radialen Anordnung der einzelnen Bauteile ist in Fig. 3 ein
Querschnitt durch das Anschlusskabel 2 im Bereich des Bi-Metall-Knopf thermostat 7
dargestellt. Wie der Zeichnung entnommen werden kann, sind radial von innen nach außen
der Bi-Metall-Knopfthermostat 7, die über das Thermostat führende Phasen-Leitungsader
9, die Null-Leitungsader 10 und die Schutz-Leitungsader 11,die um den Thermostat herumgeführt
werden, das Schutzrohr 12 mit der eingegossenen Vergussmasse 13 und der Schrumpfschlauch
15 zu erkennen.
In Fig. 4 ist ein um 90° gedrehter Längsschnitt zu Fig. 2 dargestellt. In dieser Ansicht
wird die Verlegung der Null-Leitungsader 10 und der Schutz-Leitungsader 11 um den
Bi-Metall-Knopfthermostat 7 herum ersichtlich. An den Trennstellen der Phasen-Leitungsader
9 sind zwei Flachkontakte 16 ausgebildet, über die der Schaltvorgang des Bi-Metall-Knopfthermostat
7 auf die Phasen-Leitungsader übertragen wird. Wie schon in Fig. 2 näher beschrieben
sind die Einzelteile Schutzrohr 12, Vergussmasse 13, Zugentlastungen 14 und Schrumpfschlauch
15 mit dargestellt.
[0022] In Fig. 5 ist zusätzlich eine perspektivische Ansicht des Anschlusskabels 2 mit dem
integrierten Bi-Metall-Knopfthermostat 7 dargestellt. In Teilbereichen sind Bauteile
geschnitten dargestellt, um ein einfaches Erkennen der Bauteile zu gewährleisten.
Alle dargestellten Einzelteile sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in den Fig.
1 bis 4 bezeichnet, und sind damit ohne weitere Erklärungen obiger Figurenbeschreibung
zuzuordnen.
[0023] Die Heizleistung der dargestellten elektrischen Heizung 1 wird abhängig von der Umgebungstemperatur
geregelt. Die Regelung der Heizleistung erfolgt dass über den Bi-Metall-Knopfthermostat
7, der im Anschlusskabel 2 integriert ist. Über die im Anschlusskabel 2 befindlichen
Anschlussleitungen 6 wird durch Wärmeleitung ein definierter Anteil der Heizkörperwärme
in der Art eines regelungstechnischen D-Anteils zum Bi-Metall-Knopfthermostat 7 geführt,
so dass der Thermostat die Umgebungstemperatur und diesen definierten Anteil der Heizkörpertemperatur
erfasst, wodurch die Schalthysterese und damit ein Überschwingen um den Sollwert reduzierbar
sind.
[0024] Der Kabellängenabstand 8, d.h. der Abstand der die Position des Bi-Metall-Knopfthermostat
7 im Anschlusskabel 2 definiert, ist als thermischer Koppelabstand zu sehen. Der Einbauort
des Bi-Metall-Knopfthermostat 7 gegenüber dem Heizkörper 17 hängt im Wesentlichen
von der Art der verwendeten Bauteile, insbesondere von deren Wärmeleitfähigkeit sowie
den Einbau- und Betriebsgegebenheiten ab. Durch einfache Versuche kann der für eine
konkrete Ausführung entsprechende Kabellängenabstand 8 ermittelt werden.
1. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung
mit einem Heizkörper (17) mit einer Aufnahmeöffnung (3),
mit einem Heizelement (4), das in die Aufnahmeöffnung (3) eingesetzt und dort vergossen
ist,
mit-elektrischen Anschlussleitungen (6), von denen wenigstens eine über einen Thermostaten
als Bi-Metall-Knopfthermostat (7) geführt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elektrischen Anschlussleitungen (6) in einem Anschlusskabel (2) enthalten sind,
dass der Bi-Metall-Knopfthermostat (7) im Anschlusskabel (2) integriert und dort elektrisch
angeschlossen ist, und
dass der Bi-Metall-Knopfthermostat (7) in einem bestimmten Kabellängenabstand (8) vom
Heizkörper entfernt im Anschlusskabel (2) integriert ist, wobei dieser Kabellängenabstand
(8) als thermischer Koppelabstand so bemessen ist, dass über die Anschlussleitungen
(6) durch Wärmeleitung ein definierter Anteil der Heizkörperwärme in der Art eines
regelungstechnischen D-Anteils zum Bi-Metall-Knopfthermostaten (7) zurückgeführt wird
und der Bi-Metall-Knopfthermostat (7) die Umgebungstemperatur sowie diesen definiert
zurückgeführten Anteil der Heizkörpertemperatur erfasst, wodurch die Schalthysterese
und damit ein Überschwingen um den Sollwert reduzierbar sind.
2. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass ein mehradriges Anschlusskabel (2) verwendet ist, dessen Außenisolierung am Einbauort
des Thermostaten entfernt ist,
dass dort die stromführende Phasen-Leitungsader (9) durchtrennt ist und dazwischen der
Thermostat angeschlossen ist, und
dass die anderen Adern (10 und 11) nahe am Thermostatgehäuse um dieses herumgeführt sind.
3. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über den Einbauort ein Schutzrohr (12) gesteckt ist, welches mit Vergussmasse (13)
zu einem Vergusskörper ausgegossen ist, so dass der Thermostat mit seinen Anschlüssen
im Schutzrohr (12) eingegossen und gehalten ist.
4. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Vergusskörpers Zugentlastungen (14) für die anschließenden Anschlusskabelteile
mit eingegossen sind.
5. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der integrierte Thermostat und die Anschlusskabelteile von einem äußeren Schrumpfschlauch
(15) umgeben sind.
6. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Heizung (1) explosionsgeschützt ausgeführt ist und in der Aufnahmeöffnung
(3) zusammen mit dem Heizelement (4) eine Schmelzsicherung (5) als Übertemperatursicherung
eingesetzt und vergossen ist.
7. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzsicherung (5) im Heizelement (4) integriert ist.
8. Elektrische Instrumentenschutzschrank-Innenraumheizung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im fertig eingebauten Zustand der Thermostat unter oder neben dem Heizkörper (17)
liegt.
1. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating
having a heating body (17) with an accommodation opening (3), having a heating element
(4) inserted into the accommodation opening (3) and embedded therein,
having electrical connecting lines (6), whereof at least one is fed via a thermostat
as a bimetal knob thermostat (7),
characterised in that,
the electrical connecting lines (6) are contained in a cable (2),
the bimetal knob thermostat (7) is integrated into the cable (2) and electrically
connected there, and
the bimetal knob thermostat (7) is integrated into the cable (2) at a set cable length
distance (8) from the heating body, wherein this cable length distance (8) is measured
as a thermal coupling distance in such a way that a defined proportion of the heating
body heat is returned to the bimetal knob thermostat (7) in the manner of a technical
control D-proportion via the connecting lines (6) by thermal conduction, and the bimetal
knob thermostat (7) detects the ambient temperature and this defined returned proportion
of the heating body temperature, whereby switching hysteresis and therefore an overshoot
of the desired value can be reduced.
2. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to claim 1,
characterised in that,
a multicore cable (2) is used, the external insulation of which is removed at the
site of the thermostat,
the conductive phase cable core (9) is cut in two here and the thermostat is connected
in-between, and
the other cores (10 and 11) are close to and fed around the thermostat housing.
3. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to claim 2,
characterised in that a protective casing (12) is inserted above the site, which is effused to an embedding
body using embedding material (13), such that the thermostat and its connections are
sealed and held in the protective casing (12).
4. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to claim 3,
characterised in that cable anchorages (14) are sealed on both sides of the embedding body for the connecting
cable sections.
5. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to one of
claims 1 to 4, characterised in that the integrated thermostat and the cable sections are encased by an external shrink
tubing (15).
6. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to one of
claims 1 to 5, characterised in that the electrical heating (1) is embodied as explosion-proof, and a safety fuse (5)
is inserted and embedded into the accommodation opening (3) and the heating element
(4) as overheating protection.
7. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to claim 6,
characterised in that the safety fuse (5) is integrated into the heating element (4).
8. Electrical cupboard-protecting instrument inner space heating according to one of
claims 1 to 7, characterised in that the thermostat lies beneath or next to the heating body (17) when it is in a fully
installed state.
1. Dispositif de chauffage électrique d'un espace fermé de placard de protection d'instruments,
comportant un corps de chauffage (17) doté d'une ouverture de réception (3),
comportant un élément de chauffage (4) qui est introduit dans l'ouverture de réception
(3) et qui y est scellé,
comportant des lignes de raccordement (6) électriques, parmi lesquelles une au moins
est guidée au-dessus d'un thermostat en tant que thermostat à interrupteur bimétallique
(7),
caractérisé en ce
que les lignes de raccordement(6) électriques sont contenues dans un câble de raccordement
(2),
en ce que le thermostat à interrupteur bimétallique (7) est intégré dans le câble
de raccordement (2) et y est raccordé de manière électrique, et
en ce que le thermostat à interrupteur bimétallique (7) est intégré dans le câble
de raccordement (2) de manière éloignée à une certaine distance de longueur de câble
(8) du corps de chauffage, sachant que ladite distance de longueur de câble (8) est
dimensionnée en tant que distance d'accouplement thermique de telle manière qu'une
partie définie de la chaleur du corps de chauffage est amenée par conduction thermique
sous la forme d'une partie D relevant d'une technique de régulation au thermostat
à interrupteur bimétallique (7) par l'intermédiaire des lignes de raccordement (6)
et sachant que le thermostat à interrupteur bimétallique (7) détecte la température
ambiante ainsi que ladite partie ramenée de manière définie de la température du corps
de chauffage, ce qui permet de réduire l'hystérésis de commutation ainsi qu'un dépassement
de la valeur de consigne.
2. Dispositif de chauffage électrique d'un espace fermé de placard de protection d'instruments
selon la revendication 1, caractérisé en ce
qu'un câble de raccordement multiconducteur (2) est utilisé dont l'isolation externe
est éloignée de l'emplacement de montage du thermostat,
en ce qu'à cet endroit le câble conducteur à phases (9) conducteur de courant est
divisé et que le thermostat y est intercalé et raccordé, et
en ce que les autres câbles (10 et 11) sont guidés tout autour du boîtier du thermostat
à proximité de ce dernier.
3. Dispositif de chauffage électrique d'espace fermé de placard de protection pour instruments
selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'est enfiché sur l'emplacement de montage un tube de protection (12) qui est scellé
avec une masse de scellement (13) pour former un corps moulé de sorte que le thermostat
est scellé et maintenu par ses raccordements dans le tube de protection (12).
4. Dispositif de chauffage électrique d'espace fermé de placard de protection pour instruments
selon la revendication 3, caractérisé en ce que des deux côtés du corps moulé sont scellés des éléments de décharge de traction (14)
destinés aux parties de câble de raccordement se raccordant.
5. Dispositif de chauffage électrique d'espace fermé de placard de protection d'instruments
selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le thermostat intégré et les parties de câble de raccordement sont entourés par un
flexible rétractable (15) extérieur.
6. Dispositif de chauffage électrique d'espace fermé de placard de protection d'instruments
selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage électrique (1) est réalisé de manière à être protégé contre
toute explosion, et en ce qu'un fusible (5) est prévu et scellé en tant que dispositif de sécurité contre les températures
excessives dans l'ouverture de réception (3) conjointement avec l'élément de chauffage
(4).
7. Dispositif de chauffage électrique d'espace fermé de placard de protection d'instruments
selon la revendication 6, caractérisé en ce que le fusible (5) est intégré dans l'élément de chauffage (4).
8. Dispositif de chauffage électrique d'espace fermé de placard de protection d'instruments
selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que à l'état monté le thermostat se trouve sous ou à côté du corps de chauffage (17).


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