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EP 1 297 903 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
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Anmeldetag: 28.09.2001 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zur Herstellung lackierter Automobil-Karosserieteile aus einer Aluminiumlegierung
Process for manufacturing painted automotive body parts from aluminium alloy
Procédé de fabrication d'éléments de carrosserie automobile peints à partir d'un alliage
d'aluminium
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.04.2003 Patentblatt 2003/14 |
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Patentinhaber: Novelis Inc. |
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Toronto, Ontario M5J 1S9 (CA) |
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Erfinder: |
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- Saur Ehard
CH-3965 Chippis (CH)
- Kossak Rainer
CH 3940 Steg (CH)
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Vertreter: HOFFMANN EITLE |
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Patent- und Rechtsanwälte
Arabellastrasse 4 81925 München 81925 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 5 478 424
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US-A- 6 099 953
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- MURTHA S J ET AL: "ANISOTROPY EFFECTS IN THE FORMING OF ALUMINUM SHEET" SAE SPECIAL
PUBLICATIONS, XX, XX, 1995, Seiten 103-111, XP008005835 ISSN: 0099-5908
- HUFNAGEL W.: "Aluminium Tashenbuch" 1983 , ALUMINIUM VERLAG , DÜSSELDORF XP002212220
* Seite 131 - Seite 133 * * Seite 880; Tabelle 13.7 * * Seite 1016; Tabelle 14.12
*
- DATABASE WPI Week 199850 Derwent Publications Ltd., London, GB; AN 1998-594990 XP002212221
KINUSHIGE F; SHIMIZU K: "Manufacturing resin-coated aluminium alloy sheet by treating
aluminium alloy sheet with silane coupling agent and coating with thermoplastic resin"
& WO 98 49360 A (TOYO KOHAN CO LTD), 5. November 1998 (1998-11-05)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung lackierter Automobil-Karosserieteile
nach dem Oberbegriff von Auspruch 1.
[0002] Bei der Herstellung lackierter Automobil-Karosserieteile aus Aluminiumlegierungen
ist allgemein bekannt, Karosserieteile aus Blech zunächst in die endgültige Form zu
bringen und das fertige Karosserieteil anschliessend, d.h. erst nach der Umformung
des Bleches zum Karosserieteil zu lackieren. In einem oder mehreren Schritten erfolgt
sodann ein Einbrennen des Lackes bei Temperaturen, die gleichzeitig zu einem Festigkeitsanstieg
im Blech führen.
[0003] Aus Murtha S. J. et al., "Anisotropy Effects in the Forming of Aluminum Sheet", SAE
Special Publications, XX, XX, 1995, Seiten 103 - 111, XP008005835, ISSN: 0099-5908
ist ein zur Herstellung von Automobil-Karosserieteilen geeignetes Band aus der Legierung
6009 im Zustand T4 mit einer EDT-Oberflächentopografie zur Verbesserung des Umformverhaltens
bekannt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung
lackierter Automobil-Karosserieteile aus einer Aluminiumlegierung der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, welches zum Umformen im lackierten Zustand geeignet ist.
[0005] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt ein Verfahren mit den Merkmalen von
Auspruch 1. Der Kern der Erfindung liegt in der Kombination des durch die Kaltauslagerung
erzeugten Wärmebehandlungszustandes T4 mit der darauf folgenden, verhältnismässig
schwachen Kaltumformung mit einer Dickenabnahme von max. 18%. Dadurch wird sichergestellt,
dass das infolge des Lösungsglühens weich gewordene und deshalb auf Oberflächenbeschädigungen
aller Art anfällige Band zur Verhinderung derartiger Beschädigungen wieder eine ausreichende
Festigkeit aufweist. Gleichzeitig ist der Festigkeitsanstieg im beanspruchten Kaltverfomungsbereich
derart bemessen, dass einerseits noch genügend Reserve für die Umformung des lackierten
Bandes zu den lackierten Automobil-Karosserieteilen verbleibt, anderseits die Festigkeit
in den lackierten Karosserieteilen erheblich höher ist als im reinen Zustand T4.
[0006] Das Lösungsglühen des auf die Zwischendicke gewalzten Bandes erfolgt zwingend in
einem kontinuierlich arbeitenden Banddurchlauf-Glühofen.
[0007] Unter Konversionsschicht wird hier die bekannte Vorbehandlung von Aluminiumoberflächen
wie z.B. Chromatieren oder chromfreie Verfahren verstanden. Mit der Konversionsschicht
wird die Haftung der Lackschichten auf der Aluminiumoberfläche entscheidend verbessert.
[0008] In gewissen Fällen kann es sich als vorteilhaft erweisen, das auf Enddicke gewalzte
Band vor dem Aufbringen der Konversionsschicht mit einer Oberflächentextur zu versehen.
Bei einer mit dem Texturieren der Oberfläche allenfalls durch einen Prägeschritt verursachten
Dickenreduktion wäre die beim Kaltwalzen des kaltausgelagerten Bandes auf Enddicke
vorgesehene Dickenabnahme zu berücksichtigen, d.h. die totale Dickenreduktion darf
den Maximalwert von 18% nicht überschreiten.
[0009] Das Aufbringen einer Oberflächentextur auf das auf Enddicke gewalzte Band erfolgt
in zweckmässiger Weise über ein entsprechendes, auf die Oberfläche von Arbeitswalzen
aufgebrachtes Rauheitsmuster, welches in einem einzigen Walzvorgang auf das Band übertragen
wird. Wie bei jedem Prägevorgang sind die Oberflächentopographien der Arbeitswalze
und der damit geprägten Bänder zueinander komplementär, d.h. Spitzen bzw. Erhebungen
auf der Walzenoberfläche werden zu Tälern bzw. Vertiefungen in der Bandoberfläche
und umgekehrt.
[0010] Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Rauheitsmuster ergeben
sich durch Prägen einer Oberflächentextur mit Arbeitswalzen, deren Oberfläche nach
den folgenden Verfahren aufgerauht sind:
- Funkenerodierverfahren (EDT-Electrical Discharge Texturing). Beim EDT-Verfahren wird
die Walze längs einer Reihe von Elektroden bei gleichzeitiger axialer Oszillation
gedreht und dabei die Oberfläche auf eine vorgewählte Rauhtiefe texturiert. Durch
die Entladung elektrischer Energie zwischen der Walzenoberfläche und den über eine
dieelektrische Flüssigkeit getrennten Elektroden werden auf der Walzenoberfläche kleine
Krater gebildet. Die Rauheit der Walze kann auf bekannte Weise durch eine Reihe von
Maschinen-Parametern eingestellt werden. Das Rauheitsmuster ist eine statistische
Verteilung von Spitzen und Tälern. Das EDT-Verfahren ermöglicht die Einstellung von
Mittenrauhwerten Ra zwischen 0,5 und 2 µm. Mittenrauhwert und Spitzenzahl sind miteinander weitgehend
verknüpft. Für das erfindungsgemässe Verfahren besonders geeignet ist eine Oberflächentextur
mit niedriger Rauheit und hoher Spitzenzahl.
- Isomill-Verfahren. Beim Isomill-Verfahren sind in die Oberfläche der Arbeitswalzen
in Umfangrichtung und quer dazu in Achsenrichtung oder in einem Winkel von je 45°
zur Walzrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen quadratischen Rauheitsmusters
Rillen eingraviert.
- Millfinish-Verfahren. Beim Millfinish-Verfahren sind in die Oberfläche der Arbeitswalzen
in Umfangrichtung feine Rillen eingraviert. Bei Übertragung dieses Rauheitsmusters
auf das Blech entsteht die Oberfläche "Millfinish".
[0011] Die erwähnten lackierten Automobil-Karosserieteile sind beispielsweise Module, wie
Dachmodule für Sonnendächer oder komplette Dächer oder auch andere Komponenten, die
aus dem lackierten Band durch eine Kaltumformung in die gewünschte Form gebracht werden.
1. Verfahren zur Herstellung lackierter Automobil-Karosserieteile aus einer Aluminiumlegierung
mit 0,3 bis 0,9 Gew.-% Magnesium und 0,5 bis 1,2 Gew.-% Silizium, bei welchem Verfahren
- ein warmgewalztes Band in einem oder mehreren Walzstichen kaltgewalzt wird,
- das kaltgewalzte Band lösungsgeglüht wird,
- das lösungsgeglühte Band abgekühlt wird, und
- das abgekühlte Band zur Erzielung des Wärmebehandlungszustandes T4 kaltausgelagert
wird, WOBEI
- das warmgewalzte Band auf eine Zwischendicke kaltgewalzt wird,
- das auf die Zwischendicke kaltgewalzte Band in einem kontinuierlich arbeitenden
Banddurchlauf-Glühofen während 10 bis 100 sec bei einer Temperatur von 540 bis 575
°C lösungsgeglüht wird,
- das lösungsgeglühte Band mit einer Abkühlgeschwindigkeit von 20 bis 300 °C/sec auf
200 °C oder weniger abgekühlt wird,
dadurch gekennzeichent, dass
- das zur Erzielung des Wärmebehandlungszustandes T4 kaltausgelagerte Band mit einer
Dickenreduktion von 1,5 bis 18 % auf Enddicke kaltgewalzt wird,
- auf das auf Enddicke kaltgewalzte Band eine Konversionsschicht aufgebracht wird,
- eine oder mehrere Lackschichten auf das mit der Konversionsschicht versehene Band
aufgebracht werden, und
- das lackierte Band zu den lackierten Automobil-Karosserieteilen umgeformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Enddicke kaltgewalzte Band als letzten Schritt das Aufbringen einer Oberflächentextur
beinhaltet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächentextur über ein auf die Oberfläche von Arbeitswalzen aufgebrachtes
Rauheitsmuster in einem einzigen Walzvorgang auf das Band übertragen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der Arbeitswalzen nach dem Funkenerodierverfahren (EDT-Electrical
Discharge Texturing) aufgerauht ist.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Oberfläche der Arbeitswalzen in Umfangrichtung und quer dazu in Achsenrichtung
oder in einem Winkel von je 45° zur Walzrichtung zur Erzeugung eines im wesentlichen
quadratischen Rauheitsmusters (Isomill) Rillen eingraviert sind.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Oberfläche der Arbeitswalzen in Umfangrichtung zur Erzeugung eines Millfinish-Musters
Rillen eingraviert sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem lackierten Band zugeschnittene Bleche durch Kaltumformen zu den lackierten
Automobil-Karosserieteilen geformt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die lackierten Automobil-Karosserieteile
als Module, wie Dachmodule für Sonnendächer oder komplette Dächer verwendet werden.
1. Process for the production of lacquered car body parts from an aluminium alloy containing
0.3 to 0.9 wt.% of magnesium and 0.5 to 1.2 wt.% of silicon, wherein
- a hot-rolled strip is cold-rolled in one or more reduction passes,
- the cold-rolled strip is subjected to a solution heat treatment,
- the strip subjected to the solution heat treatment is cooled, and
- the cooled strip is naturally aged to attain heat-treated condition T4,
wherein
- the hot-rolled strip is cold-rolled to an intermediate thickness,
- the strip cold-rolled to the intermediate thickness is subjected to a solution heat
treatment in a continuous strip annealing furnace for 10 to 100 sec at a temperature
of 540 to 575°C, and
- the strip subjected to the solution heat treatment is cooled to 200°C or below at
a rate of 20 to 300°C/sec,
characterized in that
- the strip naturally aged to attain heat-treated condition T4 is cold-rolled to the
final thickness with a thickness reduction of 1.5 to 18%,
- a conversion layer is applied to the strip cold-rolled to the final thickness,
- one or more coats of lacquer are applied to the strip provided with the conversion
layer, and
- the lacquered strip is shaped into the lacquered car body parts.
2. Process according to Claim 1, characterized in that, as the last step, a surface texture is applied to the strip cold-rolled to the final
thickness.
3. Process according to Claim 2, characterized in that the surface texture is transferred to the strip in a single rolling operation by
means of a roughness pattern applied to the surface of working rolls.
4. Process according to Claim 3, characterized in that the surface of the working rolls is roughened by the EDT (Electrical Discharge Texturing)
process.
5. Process according to Claim 3, characterized in that grooves are engraved in the surface of the working rolls in the peripheral direction
and transversely thereto in the axial direction, or at an angle of 45° to the rolling
direction in each case, in order to produce a substantially square roughness pattern
(isomill process).
6. Process according to Claim 3, characterized in that grooves are engraved in the surface of the working rolls in the peripheral direction
in order to produce a millfinish pattern.
7. Process according to one of Claims 1 to 6, characterized in that sheets cut out of the lacquered strip are shaped into the lacquered car body parts
by cold forming.
8. Process according to one of Claims 1 to 7 wherein the lacquered car body parts are
used as modules such as roof modules for sun roofs or complete roofs.
1. Procédé de préparation de parties peintes d'automobile en un alliage d'aluminium avec
0,3 à 0,9% en poids de magnésium et 0,5 à 1,2% en poids de silicium, dans ce procédé
- une bande laminée à chaud est laminée à froid en une ou plusieurs passes de laminage,
- la bande laminée à froid est recuite par mise en solution,
- la bande recuite par mise en solution est refroidie, et
- la bande refroidie est mise en solution à froid pour obtenir l'état de traitement
thermique T4, où
- la bande laminée à chaud est laminée à froid jusqu'à une épaisseur intermédiaire,
- la bande laminée à froid jusqu'à une épaisseur intermédiaire, est recuite par mise
en solution dans un four à recuit de passage de bande travaillant en continu pendant
10 à 100 secondes, à une température de 540 à 575°C,
- la bande recuite est refroidie à une vitesse de refroidissement de 20 à 300°C/seconde
jusqu'à 200°C ou moins,
caractérisé en ce que
- la bande mise en solution à froid pour l'obtention d'un état de traitement thermique
T4 est laminée à froid avec une réduction d'épaisseur de 1,5 à 18% jusqu'à une épaisseur
finale,
- on applique sur la bande laminée à froid à l'épaisseur finale, une couche de conversion,
- on applique une ou plusieurs couches de laque sur la bande munie de la couche de
conversion, et
- la bande laquée est déformée en la pièce peinte de carrosserie d'automobile.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande laminée à froid à l'épaisseur finale, comprend l'application d'une texture
de surface comme dernière couche.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la texture de surface est transférée sur la bande par un motif de rugosité appliqué
sur la surface d'un cylindre de travail, en un seul processus de laminage.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la surface du cylindre de travail est rendue rugueuse par le procédé d'électro-érosion
(EDT-Electrical Discharge Texturing).
5. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que des rainures sont gravées dans la surface du cylindre de travail, en direction de
la périphérie et de manière transversale à la direction axiale de celui-ci ou selon
un angle de 45° par rapport à la direction de laminage pour l'obtention d'un motif
de rugosité essentiellement quadratique (Isomill).
6. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que des rainures sont gravées dans la surface du cylindre de travail en direction de
la périphérie, pour obtenir un motif à fini Mill.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'on déforme des tôles découpées à partir de la bande peinte, par déformage à froid,
en les pièces peintes de carrosserie d'automobile.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, où les pièces peintes de carrosserie
d'automobile sont utilisées comme module, comme un module de toit pour toit-ouvrant
ou pour un toit complet.