Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Überprüfen der Benutzungsberechtigung
für durch Benutzerkennungen gesicherte Einrichtungen mit an je eine Eingabe- und Anzeigeeinheit
angeschlossenen Steuerstufen für die Einrichtungen und mit einem an die Steuerstufen
angeschlossenen zentralen Rechner zum Vergleichen der über die Eingabe- und Anzeigeeinheit
eingegebenen Benutzerkennungen mit in einem Kennungsspeicher abgespeicherten, Benutzerdaten
aus einem Benutzerdatenspeicher zuordenbaren Benutzerkennungen.
Stand der Technik
[0002] Um selbstbedienbare Einrichtungen, insbesondere zur Geld- oder Warenausgabe, vor
einer unbefugten Benutzung zu schützen, werden diese Einrichtungen durch Steuerstufen
geschützt, die zur Freischaltung der Einrichtung der Eingabe einer vorausgehend vergebenen
Benutzerkennung bedürfen. Übliche Benutzerkennungen in Form von Ziffercodes haben
sich als nicht ausreichend sicher gegenüber einem Mißbrauch erwiesen, so daß bereits
vorgeschlagen wurde (
DE 195 41 672 A1), biometrische Daten des berechtigten Benutzers für die Benutzerkennung heranzuziehen,
wobei den Fingerabdrücken eine vorrangige Rolle zukommt. Die über eine Bilderfassungseinrichtung
aufgenommenen Fingerabdrücke werden dabei in einer Auswerteschaltung zu einem Bitmuster
verarbeitet, das mit in dieser Form abgespeicherten, archivierten Benutzerkennungen
verglichen wird, um bei einer Übereinstimmung des abgenommenen Fingerabdruckes mit
einem archivierten Abdruck die jeweilige Einrichtung über die zugehörige Steuerstufe
allenfalls in Abhängigkeit von weiteren Parametern freizuschalten. Mit dem Vorsehen
eines zentralen Rechners, der den Vergleich der im Bereich der einzelnen Einrichtungen
eingegebenen Benutzerkennungen mit den in einem Kennungsspeicher archivierten Benutzerkennungen
durchführt und in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis die den einzelnen Einrichtungen
zugehörigen Steuerstufen ansteuert, kann zwar die Berechtigungsüberprüfung vorteilhaft
für alle angeschlossenen Einrichtungen vom zentralen Rechner durchgeführt werden,
doch muß in diesem zentralen Rechner zusätzlich eine Zuordnung der Benutzerkennungen
zu den Benutzerdaten der Benutzer gegeben sein, damit die von den Benutzern im Bereich
der einzelnen Einrichtungen in Anspruch genommenen Leistungen auch ordnungsgemäß an
die Benutzer abgerechnet werden können, beispielsweise über eine entsprechende Kontoführung.
Diese Verknüpfung der Benutzerdaten mit einer an sich vorteilhaften zentralen Berechtigungsüberprüfung
für eine Mehrzahl von benutzbaren Einrichtungen bringt jedoch Schwierigkeiten hinsichtlich
des Datenschutzes mit sich, insbesondere wenn die gemeinsame Berechtigungsüberprüfung
von voneinander unabhängigen Betreibern der Einrichtungen benutzt werden soll.
[0003] Aus der
WO 98/41947 ist eine Anordnung zur Identifikation von Personen bekannt, die einen zentralen Rechner,
mehrere Zwischenrechner sowie lokale Rechner umfaßt. Ein Benutzer wird im Regelfall
durch einen lokalen Rechner identifiziert. Sollte diese Identifizierung scheitern,
so wird versucht, sie mittels eines Zwischenrechners oder als letzte Möglichkeit mittels
des zentralen Rechners durchzuführen. Die Datenbanken, auf welche die Rechner dabei
jeweils zugreifen, enthalten die gleichen Daten und können miteinander synchronisiert
werden.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Überprüfen der
Benutzungsberechtigung für durch Benutzerkennungen gesicherte Einrichtungen der eingangs
geschilderten Art so auszugestalten, daß eine Verknüpfung der einem Betreiber der
zu benutzenden Einrichtungen notwendigerweise zur Verfügung zu stellenden Benutzerdaten
eines Benutzers mit den für die Überprüfung vorgesehenen Benutzerkennungen über den
zentralen Rechner ausgeschlossen werden kann.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Steuerstufen für die Einrichtungen
zumindest gruppenweise an einem mit dem Benutzerdatenspeicher verbundenen, vom zentralen
Rechner ansteuerbaren Steuerrechner angeschlossen sind, dem und dem zentralen Rechner
eine Anmeldungseinrichtung für Benutzer mit Eingabestufen einerseits für die im Kennungsspeicher
abzuspeichernden Benutzerkennungen und anderseits für die im Benutzerdatenspeicher
abzuspeichernden Benutzerdaten zugeordnet ist, daß die Anmeldungseinrichtung eine
Indexausgabestufe für die eingegebenen Datensätze und wahlweise der zentrale Rechner
oder der Steuerrechner eine Ausgabestufe für den Indexen zuordenbare, in Schlüsselcodespeicher
sowohl des zentralen Rechners als auch des Steuerrechners einlesbare Schlüsselcodes
aufweisen und daß in Abhängigkeit vom Vergleich der über die Eingabe- und Anzeigeeinheit
eingegebenen Benutzerkennungen mit den abgespeicherten Benutzerkennungen der der verglichenen
Benutzerkennung zugehörige Schlüsselcode aus dem Schlüsselcodespeicher des zentralen
Rechners in den Steuerrechner auslesbar ist.
[0006] Da zufolge dieser Maßnahmen die Benutzerdaten, z. B. persönliche Daten der Benutzer,
in einem vom zentralen Rechner unabhängigen Steuerrechner verwaltet werden, auf den
der zentrale Rechner keine Zugriffsrechte hat, ist eine Verknüpfung der Benutzerkennungen
mit den Benutzerdaten nicht mehr möglich, wenn dafür gesorgt ist, daß der Kennungsspeicher
für die Benutzerkennungen ausschließlich dem zentralen Rechner und der Benutzerdatenspeicher
ausschließlich dem Steuerrechner zugeordnet werden. Zu diesem Zweck ist eine Anmeldungseinrichtung
für Benutzer mit Eingabestufen einerseits für die im Kennungsspeicher abzuspeichernden
Benutzerkennungen und anderseits für die im Benutzerdatenspeicher abzuspeichernden
Benutzerdaten vorgesehen. Damit trotz dieser Zugriffstrennung die Benutzung einer
Einrichtung dem jeweiligen Benutzer zugeschrieben werden kann, weist der zentrale
Rechner jeder Benutzerkennung einen Schlüsselcode zu, der auch an den Steuerrechner
weitergegeben wird, in dessen Bereich die Schlüsselcodes den Benutzerdaten zugeordnet
werden. Diese Zuordnungsmöglichkeit wird dadurch sichergestellt, daß die Anmeldungseinrichtung
eine Indexausgabestufe für die eingegebenen Datensätze aufweist, so daß einerseits
die im Zusammenhang mit der Eingabe der Benutzerkennung ausgegebenen Schlüsselcodes
und anderseits die Benutzerdaten mit diesen Indexen versehen werden können, die dann
im Bereich des Steuerrechners die Zuordnung der Schlüsselcodes zu den Benutzerdaten
erlauben. Obwohl die Vergabe der Schlüsselcodes durch den zentralen Rechner Vorteile
mit sich bringt, kann diese Schlüsselcodeausgabe auch dem Steuerrechner zugeordnet
werden, weil es ja nur darauf ankommt, beiden Rechnern die Schlüsselcodes mitzuteilen.
[0007] Im Falle der Benutzung einer Einrichtung wird die über deren Eingabe- und Anzeigeeinheit
eingegebene Benutzerkennung mit den im Kennungsspeicher abgelegten, angemeldeten Benutzerkennungen
verglichen und bei einer Übereinstimmung der dieser angemeldeten Benutzerkennung zugeordnete
Schlüsselcode aus dem Schlüsselcodespeicher des zentralen Rechners in den Steuerrechner
ausgelesen. Die Übermittlung eines Schlüsselcodes an den Steuerrechner bedeutet, daß
über den zentralen Rechner festgestellt wurde, daß die im Bereich einer Einrichtung
eingegebene Benutzerkennung mit einer Benutzungsberechtigung verbunden ist, die über
den zugeordneten Schlüsselcode identifiziert werden kann, allerdings nur im Bereich
des Steuerrechners. Über den Steuerrechner kann dann die vom Benutzer ausgewählte
Einrichtung allenfalls in Abhängigkeit zusätzlicher Parameter zur Benutzung freigegeben
werden, indem die der ausgewählten Einrichtung zugehörige Steuerstufe entsprechend
angesteuert wird.
[0008] Dabei sind nicht nur die einzelnen wahlweise zu benutzenden Einrichtungen, sondern
auch die aufeinanderfolgenden Benutzungen einer Einrichtung zu unterscheiden, um eine
vollständige Dokumentation der Benutzungen zu erhalten. Zu diesem Zweck können die
Steuerstufen für die Einrichtungen einen Codegeber für jede Einrichtungsbenutzung
aufweisen. Diese Benutzungscodes können sowohl an den zentralen Rechner als auch an
den Steuerrechner ausgegeben werden, was im Bereich des Steuerrechners zu einer lückenlosen
Dokumentation jeder Einrichtungsbenutzung führt, weil in diesem Fall mit dem Schlüsselcode
auch der Benutzungscode vom zentralen Rechner an den Steuerrechner weitergegeben werden
kann.
[0009] Da über den zentralen Rechner eine Überprüfung der Benutzungsberechtigung durch den
Vergleich der vom Benutzer eingegebenen mit den angemeldeten Benutzerkennungen möglich
ist, und zwar ohne Kenntnis der den Benutzerkennungen zugehörigen Benutzerdaten, kann
diese Überprüfungsmöglichkeit von voneinander unabhängigen Betreibern verschiedener
Einrichtungen genutzt werden, ohne eine Zugriffsmöglichkeit auf die Daten der jeweils
anderen Betreiber befürchten zu müssen. Es brauchen ja den Betreibern nur gesonderte
Steuerrechner zur Verfügung gestellt zu werden, die mit den dem jeweiligen Betreiber
zugehörigen Einrichtungen verbunden sind. Das Vorsehen mehrerer Steuerrechner für
zu Gruppen zusammengefaßte Einrichtungen bedingt allerdings, daß den Steuerrechnern
jeweils gesonderte Schlüsselcodes auch für den Fall gemeinsamer Benutzer zugewiesen
werden, so daß bei der Anmeldung eines neuen Benutzers durch einen Betreiber einer
Gruppe von Einrichtungen zunächst überprüft werden muß, ob dieser Benutzer nicht schon
von einem anderen Betreiber angemeldet wurde. Ist dies der Fall, so ist der bereits
angemeldeten und im Kennungsspeicher des zentralen Rechners abgelegten Benutzerkennung
lediglich ein zusätzlicher Schlüsselcode zuzuordnen. Die Auswahl des jeweiligen Schlüsselcodes
hängt dann von der Zuordnung der jeweils benutzten Einrichtung zu den einzelnen Steuerrechnern
ab. Ist eine Einrichtung an zwei oder mehrere Steuerrechner angeschlossen, so ist
über die zugehörige Eingabe- und Anzeigeeinheit der dem jeweiligen Benutzer zugehörige
Steuerrechner anzuwählen.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0010] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand näher dargestellt, und zwar wird eine
Anordnung zum Überprüfen der Benutzungsberechtigung für durch Benutzerkennungen gesicherte
Einrichtungen in einem schematischen Blockschaltbild gezeigt.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0011] Um die Berechtigung zur Benutzung von Einrichtungen 1 zu überwachen, hat der jeweilige
Benutzer seine Berechtigung durch die Eingabe einer Benutzerkennung nachzuweisen.
Zu diesem Zweck ist den in einer Gruppe A zusammengefaßten Einrichtungen 1 eine Steuerstufe
2 mit einer Eingabe- und Anzeigeeinheit 3 zugeordnet. Die eingegebene Benutzerkennung,
die sehr unterschiedlich aufgebaut sein kann und beispielsweise biometrische Daten,
wie Fingerabdrücke, umfaßt, wird allenfalls nach einer Auswertung in der Steuerstufe
2 einem zentralen Rechner 4 zugeführt, mit dessen Hilfe die eingegebene Benutzerkennung
mit in einem Kennungsspeicher 5 abgespeicherten Benutzerkennungen für berechtigte
Benutzer verglichen wird. Zum Unterschied zu bekannten Anordnungen dieser Art kommt
dem zentralen Rechner 4 lediglich die Überprüfung der eingegebenen Benutzerkennung
mit den abgespeicherten Benutzerkennungen berechtigter Benutzer zu, während die Verwaltung
der Benutzerdaten in einen unabhängigen Steuerrechner 6 ausgelagert wird. Damit werden
vorteilhafte Voraussetzungen dafür geschaffen, dem Betreiber der Einrichtungen 1 eine
unabhängige Berechtigungsüberprüfung der Benutzer anzubieten, ohne die Benutzerdaten,
beispielsweise Personalien, preisgeben zu müssen. Es ist vom zentralen Rechner 4 den
Benutzerkennungen lediglich ein Schlüsselcode zuzuordnen, der in einem Schlüsselcodespeicher
7 sowohl des zentralen Rechners 4 als auch des Steuerrechners 6 abgespeichert wird.
Wird daher die Übereinstimmung der eingegebenen Benutzerkennung mit einer im Kennungsspeicher
5 abgespeicherten Benutzerkennung festgestellt, so braucht lediglich der zugehörige
Schlüsselcode aus dem Schlüsselcodespeicher 7 des zentralen Rechners 4 in den Steuerrechner
6 ausgelesen zu werden, um über die in diesem Steuerrechner 6 abgespeicherte Zuordnung
der einzelnen Schlüsselcodes zu den in einem Benutzerdatenspeicher 8 abgelegten Benutzerdaten
den überprüften Benutzer einer Einrichtung 1 mit seinen Benutzerdaten zu verbinden.
Da der Steuerrechner 6 mit den Steuerstufen 2 der Einrichtungen 1 verbunden ist, können
für die Freischaltung der Einrichtungen 1 über die Steuerstufen 2 zusätzliche, von
den Steuerrechnern 6 verwaltete Parameter zur Freischaltung der Einrichtungen 1 überprüft
werden. Solche Parameter können beispielsweise vom Stand eines über den Steuerrechner
6 belastbaren Benutzerkontos abhängig sein.
[0012] Zur vollständigen Dokumentation jeder Einrichtungsbenutzung durch einen Benutzungsberechtigten
sind nicht nur die einzelnen Einrichtungen 1, sondern auch die aufeinanderfolgenden
Benutzungen der Einrichtungen 1 voneinander zu unterscheiden. Zu diesem Zweck sind
den Steuerstufen 2 der Einrichtungen 1 Codegeber 9 zugeordnet, deren Benutzungscodes
diese Unterscheidungen zulassen. Über diese Benutzungscodes, die dem Schlüsselcode
für die jeweils überprüfte Benutzerkennung durch die zentralen Rechner 4 zugeordnet
wird, kann im Steuerrechner 6 jede Überprüfung eindeutig der jeweiligen Benutzung
einer Einrichtung 1 zugeordnet werden.
[0013] Zur Anmeldung eines neuen Benutzers ist eine Anmeldungseinrichtung 10 vorgesehen,
die eine Eingabestufe 11 für die Benutzerkennung und eine Eingabestufe 12 für die
Benutzerdaten aufweist. Über die Eingabestufen 11 und 12 werden einerseits die Benutzerkennungen
in den Kennungsspeicher 5 des zentralen Rechners 4 und anderseits die zugehörigen
Benutzerdaten in den Benutzerdatenspeicher 8 des Steuerrechners 6 eingelesen. Da die
Benutzerkennungen getrennt von den Benutzerdaten in voneinander unabhängigen Rechnern
4 und 6 gespeichert werden, bevor diesen Datensätzen ein gemeinsamer Schlüsselcode
zugewiesen werden kann, ist die Anmeldungseinrichtung 10 mit einer Indexausgabestufe
13 versehen, anhand deren Indexes die Zuordnung eines neuen Schlüsselcodes zu den
neu angemeldeten Benutzerdaten möglich wird. Mit der Neuanmeldung eines Benutzers
über die Anmeldungseinrichtung 10 wird eine Ausgabestufe 14 für Schlüsselcodes über
den zentralen Rechner 4 angestoßen, der einerseits den neu ausgegebenen Schlüsselcode
der angemeldeten Benutzerkennung zuweist und anderseits diesen Schlüsselcode zusammen
mit dem bei der Neuanmeldung vergebenen Index an den Steuerrechner 6 weiterleitet,
so daß über den Index die Verknüpfung des Schlüsselcodes mit den neu angemeldeten
Benutzerdaten vorgenommen werden kann. Die Ausgabestufe 14 für Schlüsselcodes kann
aber auch dem Steuerrechner 6 zugewiesen werden, was eine Weitergabe des Schlüsselcodes
an den zentralen Rechner 4 bedingt.
[0014] Wie dem dargestellten Ausführungsbeispiel entnommen werden kann, kann die über den
gemeinsamen Rechner 4 mögliche Überprüfung der Benutzungsberechtigung eines Benutzers
der Einrichtungen 1 nicht nur für eine Gruppe A von Einrichtungen 1, sondern auch
für mehrere Einrichtungsgruppen eingesetzt werden, wie dies für eine Gruppe B von
Einrichtungen 15 gezeigt ist, die sich erheblich von den Einrichtungen 1 unterscheiden
können, weil es ja lediglich um die Berechtigungsüberprüfung über einen Kennungsvergleich
geht. Der Gruppe B der Einrichtungen 15 ist ein gesonderter Steuerrechner 16 zuzuordnen,
der wie der Steuerrechner 6 mit einem Schlüsselcodespeicher 7 und einem Benutzerdatenspeicher
8 versehen ist. In gleicher Weise ist den Einrichtungen 15 eine Steuerstufe 2 mit
einer Eingabe- und Anzeigeeinrichtung 3 zugeordnet, wobei mit Hilfe von Bedienungscodes
aus Codegebern 9 die einzelnen Einrichtungsbenutzungen eindeutig voneinander unterschieden
werden können. Damit wird ein von den Einrichtungen 1 völlig unabhängiges Betreiben
der Einrichtungen 15 möglich, obwohl die Berechtigungsüberprüfung über den gemeinsamen
zentralen Rechner 4 erfolgt. Es muß lediglich dafür gesorgt werden, daß den Steuerrechnern
6 und 16 unterschiedliche Schlüsselcodes zugewiesen werden, um auch bei gemeinsamen
Benutzern eindeutig unterscheiden zu können, ob eine Einrichtungsbenutzung dem Steuerrechner
6 oder dem Steuerrechner 16 zugeschrieben werden muß. Diese voneinander unterschiedlichen
Schlüsselcodes für die Steuerrechner 6 und 16 bedingen allerdings, daß einer bereits
im Kennungsspeicher 5 abgespeicherten Benutzerkennung ein zusätzlicher Schlüsselcode
zugewiesen wird, wenn der für die Einrichtungsgruppe A bereits angemeldete Benutzer
auch für die Einrichtungen 15 der Gruppe B angemeldet werden soll. In diesem Fall
wird bei der Eingabe der Benutzerkennung überprüft, ob bereits eine übereinstimmende
Benutzerkennung im Kennungsspeicher 5 abgelegt ist, so daß auf diese bereits abgespeicherte
Benutzerkennung zurückgegriffen werden kann. Da die Benutzerdaten über die Eingabestufe
12 lediglich dem für die Neuanmeldung zuständigen Steuerrechner 6 bzw. 16 zugeleitet
werden, sind die Betreiber der Einrichtungsgruppen A und B voneinander vollkommen
unabhängig. Sie nützen lediglich die Berechtigungsüberprüfung über den zentralen Rechner
4, dessen Dienste daher von sehr unterschiedlichen Anwendern in Anspruch genommen
werden können, ohne daß eine Gefahr besteht, daß über den zentralen Rechner 4 Daten
zwischen den Steuerrechnern 6, 16 der Anwender ausgetauscht werden können.
[0015] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. So könnte eine Einrichtung 1 bzw. 15 auch mit beiden Steuerrechnern 6,
16 verbunden sein, um sowohl den durch den Steuerrechner 6 als auch den durch den
Steuerrechner 16 erfaßten Benutzern die Benutzung dieser Einrichtung zu ermöglichen.
Dies ist dann ohne weiteres möglich, wenn sichergestellt ist, daß mit der notwendigen
Betätigung der zugehörigen Eingabe- und Anzeigeeinheit 3 durch einen Benutzer der
für diesen Benutzer zuständige Steuerrechner 6 bzw. 16 angewählt wird.
1. Anordnung zum Überprüfen der Benutzungsberechtigung für durch Benutzerkennungen gesicherte
Einrichtungen (1, 15) mit an je eine Eingabe- und Anzeigeeinheit (3) angeschlossenen
Steuerstufen (2) für die Einrichtungen (1, 15) und mit einem an die Steuerstufen (2)
angeschlossenen zentralen Rechner (4) zum Vergleichen der über die Eingabe- und Anzeigeeinheit
(3) eingegebenen Benutzerkennungen mit in einem Kennungsspeicher (5) abgespeicherten,
Benutzerdaten aus einem Benutzerdatenspeicher (8) zuordenbaren Benutzerkennungen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstufen (2) für die Einrichtungen (1, 15) zumindest gruppenweise an einem
mit dem Benutzerdatenspeicher (8) verbundenen, vom zentralen Rechner (4) ansteuerbaren
Steuerrechner (6, 16) angeschlossen sind, wobei dem Steuerrechner (6,16) und dem zentralen
Rechner (4) eine Anmeldungseinrichtung (10) für Benutzer mit Eingabestufen (11, 12)
einerseits für die im Kennungsspeicher (5) abzuspeichernden Benutzerkennungen und
anderseits für die im Benutzerdatenspeicher (8) abzuspeichernden Benutzerdaten zugeordnet
ist, daß die Anmeldungseinrichtung (10) eine Indexausgabestufe (13) für die eingegebenen
Datensätze und wahlweise der zentrale Rechner (4) oder der Steuerrechner (6, 16) eine
Ausgabestufe (14) für den Indexen zuordenbare, in Schlüsselcodespeicher (7) sowohl
des zentralen Rechners (4) als auch des Steuerrechners (6, 16) einlesbare Schlüsselcodes
aufweisen und daß in Abhängigkeit vom Vergleich der über die Eingabe- und Anzeigeeinheit
(3) eingegebenen Benutzerkennungen mit den abgespeicherten Benutzerkennungen der der
verglichenen Benutzerkennung zugehörige Schlüsselcode aus dem Schlüsselcodespeicher
(7) des zentralen Rechners (4) in den Steuerrechner (6, 16) auslesbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerstufen (2) für die Einrichtungen (1, 15) einen Codegeber (9) für jede Einrichtungsbenutzung
aufweisen.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Steuerrechner (6, 16) für zu Gruppen (A, B) zusammengefaßte Einrichtungen
(1, 15) vorgesehen sind und daß den Steuerrechnern (6, 16) jeweils gesonderte Schlüsselcodes
zuweisbar sind.
1. The assembly is deigned to verify user authorization for devices (1, 15) secured by
user identifications by means of device (1, 15) control stages (2), each of which
is connected to an input and display unit (3), and a central computer (4) connected
to the control stages (2) for comparison of the user identifications entered in the
input and display unit (3) and user data consisting of user identifications stored
in identification memory (5) and assigned to a user data memory (8). The assembly
is characterized by the fact that control stages (2) for the devices (1, 15), at least in a grouped manner,
are connected to a control computer (6, 16) that can be controlled by the central
computer (4) and is linked to the user data memory (8). A logon device (10) is linked
with the control computer and the central computer for user identifications to be
stored in identification memory (5) and for user data to be stored in user data memory
(8). The logon device (10) is provided with an index output stage (13) for the entered
data records, and either the central computer (4) or the control computer (6, 16)
is provided with an output stage (14) for key codes that can be read into the key
code memory (7) of both the central computer (4) and the control computer (6, 16)
and can be assigned to the indexes. Depending on the comparison of the user identifications
entered in the input and display unit (3) with the stored user identifications of
the key code associated with the compared user identification, this key code from
key code memory (7) of the central computer (4) can be read into the control computer
(6, 16).
2. Assembly in accordance with Claim 1, characterized by the fact that the control stages (2) for the devices (1, 15) are provided with an
encoder (9) for each use of a device.
3. Assembly in accordance with Claim 1 or 2, characterized by the fact that several control computers (6, 16) are intended for devices (1, 15)
in groups (A, B) and that separate key codes are assignable on an individual basis
to the control computers (6, 16).
1. Disposition pour vérifier l'identification d'utilisateur de dispositifs protégés (1,15)
par des identifications d'utilisateurs avec :
lisibles de chaque unités d'entrée et d'affichage (3) des paliers de commande (2)
pour les dispositifs (1,15) et avec un ordinateur central (4) pour la comparaison
des identifications d'utilisateurs données via les unités d'entrées et d'affichage
(3) avec une mémoire d'identification(5) enregistrée relié à l'ordinateur de commande
(2),des données d'utilisateurs tirées d'une mémoire de données d'utilisateurs(8) d'identifications
d'utilisateurs classables, marquées par le palier de commande (2) pour les dispositifs
(1,15) relié au moins par groupe avec la mémoire de données d'utilisateur,de l'ordinateur
central (4) des ordinateurs de commandes (6,16) connectés et avec l'ordinateur central
(4) un dispositif d'enregistrement (10) pour utilisateur avec des étapes de saisie
(11,12) d'un coté pour les identifications d'utilisateur enregistrées dans la mémoire
d'identification (5) et d'un autre coté pour les données d'utilisateurs enregistrées
dans la mémoire de données d'utilisateurs attribuée est que le dispositif d'enregistrement
(10) un index de palier de fonction (13) pour les enregistrements donnés et au choix
l'ordinateur central (4) ou l'ordinateur de commande (6,16) un palier de fonction
(14) pour les index attribués, une mémoire de code cryptés (7) aussi bien de l'ordinateur
central (4) que de l'ordinateurs de commande (6,16) des code cryptés lisibles attribués
et que indépendamment de la comparaison qui via les unités d'entrée et d' affichage
(3) des identifications des utilisateurs donnés avec les identifications des utilisateurs
enregistrées qui les identifications d'utilisateurs comparées les codes cryptés correspondant
de la mémoire de code cryptés (7) de l'ordinateur central (4) de l'ordinateur de commande
(6,16).
2. Disposition d'après la revendication 1 caractérisée par, que les paliers de commandes (2) pour les dispositifs (1,15) présentent un capteur
de code (9) pour chaque étape de saisie.
3. Annexe d'après les revendications 1 et 2, caractérisée par, que plusieurs ordinateur de commande (6,16) pour les groupes (A, B) des dispositifs
liés (1,15) sont prévu et que des codes cryptés particuliers sont assignables respectivement
aux ordinateurs de commande (6,16).