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EP 1 301 657 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.2005 Patentblatt 2005/17 |
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Anmeldetag: 29.06.2001 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2001/000408 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/002855 (10.01.2002 Gazette 2002/02) |
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VERFAHREN ZUM ERZEUGEN VON MARKIERUNGEN AUF EINEM TEXTILEN FLÄCHENGEBILDE
METHOD FOR CREATING MARKINGS ON A PLANAR TEXTILE BODY
PROCEDE POUR REALISER DES MARQUAGES SUR UNE STRUCTURE TEXTILE PLANE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE ES FR IT LI |
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Priorität: |
06.07.2000 CH 133300
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.04.2003 Patentblatt 2003/16 |
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Patentinhaber: Uster Technologies AG |
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8610 Uster (CH) |
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Erfinder: |
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- MEIER, Rudolf
CH-8610 Uster (CH)
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Vertreter: Ellenberger, Maurice |
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Uster Technologies AG
Wilstrasse 11 8610 Uster 8610 Uster (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/14805
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FR-A- 2 124 550
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen von Markierungen auf einem textilen
Flächengebilde sowie ein dazu verwendetes fadenförmiges Gebilde.
[0002] Diese sind z.B. aus WO-A-95 14805 bekannt.
[0003] Aus dem Konferenz-Einzelbericht: "Textiltechnisches Seminar, Textile Messtechnik,
ETH Zürich, St. Gallen, CH, 26. November 1998, Seiten 1 - 4", ist ein Verfahren zur
Verfolgung von textilen Warenbahnen über mehrere Stufen der Produktion bekannt, wobei
Markierungen in die Warenbahn eingearbeitet werden, die eine relative Positionsbestimmung
erlauben. Dabei werden die Markierungen durch Einarbeiten von mindestens teilweise
elektrisch leitfähigem Garn erzeugt. Dazu wird sehr biegsamer und reissfester Draht
verwendet, der abschnittsweise mit Baumwolle zu einem Garn versponnen wird. Die Erkennung
der Markierungen, die durch die elektrisch leitfähigen Gamabschnitte gebildet sind,
erfolgt in einem Kondensator, der die Garnabschnitte durch die geänderte Kapazität
zwischen den Kondensatorplatten ermittelt.
[0004] Ein Nachteil dieses bekannten Verfahrens ist darin zu sehen, dass es sehr schwierig
ist, kurze Abschnitte solchen Drahtes zu verspinnen. Das bedeutet, dass diese Abschnitte
zwangsläufig eine gewisse Länge aufweisen, die dazu führt, dass die so hergestellten
Markierungen unscharf ausfallen und ganze Bereiche überdecken. Zudem lassen sie sich
nur durch einen Kondensator erfassen, was eine Einschränkung innerhalb der weiteren
heute geläufigen Erkennungssysteme bedeutet.
[0005] Die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen gekennzeichnet ist, löst deshalb die
Aufgabe, ein Verfahren zum Erzeugen von Markierungen auf einem textilen Flächengebilde
zu schaffen, das alle nachfolgenden Veredelungsschritte übersteht und eine klare Markierung
von Positionen auf dem textilen Flächengebilde erlaubt.
[0006] Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass gemäss dem Verfahren bei der
Herstellung des Flächengebildes mindestens in einem Randbereich ein fadenförmiges
Gebilde eingezogen wird, das aus einem Träger besteht, der mit einem Filament umwunden
ist, das den Träger in Markierungszonen und markierungsfreie Zonen unterteilt. Vorzugsweise
weist das Filament in den Markierungszonen, pro Längeneinheit gemessen, eine hohe
und in den markierungsfreien Zonen eine vergleichsweise tiefe Windungszahl auf. Das
Umwinden des Trägers wird durch gesteuertes Effektzwirnen von Träger und Filament
erzeugt, wobei die Unterteilung in Markierungszonen und markierungsfreie Zonen durch
eine Ansteuerung der verwendeten Effektzwirnmaschine geschieht. Das fadenförmige Gebilde
wird bei der Herstellung des Flächengebildes vorzugsweise durch Weben in das Flächengebilde
eingezogen. Das Filament besteht aus einem elektrisch leitenden Draht, dessen Durchmesser
kleiner ist als der Durchmesser des Trägers und es bildet in den Markierungszonen
im Wesentlichen aneinander anliegende Windungen auf dem Träger. Im textilen Flächengebilde
ist in mindestens einem Randbereich ein fadenförmiges Gebilde vorgesehen, das aus
einem Träger besteht, der mit einem Filament umwunden ist und das den Träger in Markierungszonen
und markierungsfreie Zonen unterteilt. In einem Gewebe wird das fadenförmige Gebilde
vorzugsweise im mittleren Bereich der sogenannten Kante eingewoben.
[0007] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, dass
damit ein Verfahren vorliegt, mit dem beispielsweise Fehler in textilen Flächengebilden
durch eine Ortsangabe bezeichnet werden können, die auch nach mehreren Veredelungsschritten
zurückvertolgt werden kann. Solche Veredetungsschritte sind beispielsweise unter Bezeichnungen
wie Sengen, Entschlichten, Mercerisieren, Bleichen, Waschen, Trocknen usw. bekannt.
Das Filament kann dabei so ausgebildet sein, dass die damit erreichten Markierungen
sowohl kapazitiv wie auch optisch erfasst werden können und somit aus der Messung
von Garnen bekannte Messverfahren angewendet werden können. Das erfindungsgemässe
Verfahren kann insbesondere auch im Zusammenhang mit Verfahren und Vorrichtungen zur
Warenschau eingesetzt werden und dabei dazu dienen, z.B. schon nach dem Weben eines
Gewebes erkannte Fehler auch nach der Veredelung der Warenbahn sicher wieder aufzufinden,
obwohl die Erkennbarkeit des Fehlers sich inzwischen verändert hat.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Beispiels und mit Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein Bild eines textilen Flächengebildes,
- Figur 2
- ein Bild eines darin verwendeten fadenförmigen Gebildes und
- Figur 3
- ein Signalverlauf mit Markierungen.
[0009] Fig. 1 zeigt zeigt einen Abschnitt 1 eines textilen Flächengebildes, wie beispielsweise
eines Gewebes, mit einer sogenannten Kante 2 auf der Markierungen 3, 4, 5, 6, 7 angebracht
sind, die ihre Fortsetzung in fiktiven Linien in Querrichtung des Flächengebildes
1 finden. Diese Markierungen 3 - 7 werden dadurch erreicht, dass man einen Kettfaden
in ein fadenförmiges Gebilde gemäss der Erfindung einwebt. Da man ein solches fadenförmiges
Gebilde ebenso als Schussfaden einziehen kann, ergeben sich Markierungen, die durch
Linien 8, 9, 10, 11, 12 dargestellt sind, obwohl in Wirklichkeit natürlich keine Linien
vorhanden sind, sondern nur Markierungen am Rande des betreffenden Gebildes. Solche
fiktive Linien 8 - 12 können meistens auch durch die Masse von Abständen definiert
werden, da die Flächengebilde in ihrer Querrichtung meist ihre ursprüngliche Ausdehnung
nicht verändern und meist nur ihrer Länge nach geschnitten werden. Aber man kann nun
davon ausgehen, dass das Flächengebilde durch die Markierungen in mehrere Felder wie
z.B. das Feld 13 aufgeteilt ist. Da in diesem Feld 13 gerade ein Fehler 14 liegt,
kann dieser auch nachträglich ausgehend von den Markierungen jederzeit aufgespührt
werden.
[0010] Fig. 2 zeigt ein erfindungsgemässes fadenförmiges Gebilde 15, das aus einem Träger
16 und einem Filament 17 besteht, das auf dem Träger 16 aufgewickelt ist. Dabei entstehen
Markierungszonen 18, 19, 20 und dazwischen markierungsfreie Zonen 21, 22, 23, die
im Flächengebilde 1 Markierungen 3 - 7 (Fig. 1) bilden können. Man erkennt, dass die
Zahl der Windungen des Filamentes 17 auf dem Träger 16 in den Markierungszonen 18,
19, 20 wesentlich höher ist als in den markierungsfreien Zonen 21, 22, 23. In den
Markierungszonen 18, 19, 20 liegen die Windungen des Filamentes 17 praktisch ohne
Zwischenraum nebeneinander.
[0011] Fig. 3 zeigt einen Signalverlauf 25 mit markanten Ausschlägen 26, 27, 28 usw. wie
er durch die Markierungen 3 - 7 usw. im Flächengebilde 1 erzeugt werden kann, wenn
die Kante 2 ein geeignetes Messgerät wie beispielsweise einen Messkondensator durchläuft.
[0012] Die Wirkungsweise der Erfindung ist wie folgt
Zuerst muss ein erfindungsgemässes fadenförmiges Gebilde 15 hergestellt werden. Dazu
nimmt man als Träger 16 beispielsweise ein Garn oder einen Zwirn, der etwa einen Durchmesser
aufweist, wie ihn das Garn oder der Zwirn im zu markierenden Flächengebilde 1 auch
aufweist. Als Filament 17 verwendet man einen Draht, mit wesentlich kleinerem Durchmesser,
so dass er sich leicht auf das Garn oder den Zwirn aufwickeln lässt. Als Beispiel
sei hier ein Garn mit 30 tex als Träger und ein Kupferlackdraht mit etwa 0.08 mm Durchmesser
als Filament genannt. Die Verbindung des Trägers 16 mit dem Filament 17 geschieht
vorzugsweise in einer Effektzwirnmaschine bekannter Bauart, wobei das Filament wie
üblicherweise der Effektzwirn behandelt wird. Allerdings mit der Besonderheit, dass
die Abzugsgeschwindigkeit des Trägers 16 so gesteuert wird, dass sie abwechslungsweise
schnell und langsam erfolgt. Bei der hohen Abzugsgeschwindigkeit entstehen die markierungsfreien
Zonen 21, 22, 23 mit sehr grosser Steigung der Windungen und bei der tiefen Abzugsgeschwindigkeit
entstehen die Markierungszonen 18, 19, 20 mit sehr kleiner Steigung der Windungen.
[0013] Das fadenförmige Gebilde 15 wird anschliessend während der Herstellung des textilen
Flächengebildes 1 darin eingebaut. Bei Vliesen oder Gestricken wird es eingezogen.
Bei Geweben als Kettfaden etwa in der Mitte in der Kante 2 eingewoben oder evtl. zusätzlich
in einem Endbereich 24 als Schussfaden eingezogen. So weist nun das Flächengebilde
Markierungen auf, die auf dem Flächengebilde eine virtuelle Matrix entsprechend Linien
3 - 7 und 8 - 12 aufspannen.
[0014] Die Markierungen 3 - 7 auf dem Flächengebilde können nun durch an sich bekannte Mittel,
wie sie aus der Gamprüfung bekannt sind, also durch optisch oder kapazitiv arbeitende
Sensoren 29 abgetastet werden, die relativ zum Flächengebilde 1 bewegt werden, wie
dies ein Pfeil 30 angibt. Für die optische Abtastung ist ein farbiges Filament und
für die kapazitive Abtastung ist ein metallisches Filament erwünscht. Besonders vorteilhaft
ist somit ein gefärbter Metalldraht, beispielsweise ein sogenannter Kupferlackdraht,
d.h. ein Kupferdraht der an seiner Oberfläche farbig lackiert ist. Die Markierungen
erzeugen nun in einem geeigneten Sensor 29 einen charakteristischen Signalverlauf
25 (Fig. 3) mit markanten Ausschlägen 26 - 28, die einem Prozessor zugeführt werden
können, der eine geeignete Auswertung durchführt, beispielsweise indem er aufeinanderfolgende
Ausschläge nummeriert und speichert Die Signale können dann auch mit Fehlern 14 auf
dem Flächengebilde 1 in Beziehung gebracht werden, so dass dann bestimmte Signale
oder Nummern dem Fehler zugeordnet werden. Dies sind allerdings rein fachmännische
Massnahmen, die auf verschiedenste Arten durchgeführt werden können und deshalb hier
nicht näher dargestellt sind, weil sie den Kern der Erfindung nicht berühren.
[0015] Es gibt natürlich auch verschiedene Möglichkeiten mit dem Filament die Markierungen
zu gestalten. Beispielsweise kann man in den Markierungszonen immer gleichviele Windungen
vorsehen oder man kann die Windungszahlen gemäss vorzugebenden Kriterien abstufen
und Markierungen auf dem fadenförmigen Gebilde anbrigen, die verschiedenen Kategorien
zuzuordnen sind. Es ist aber auch denkbar durch geeignete Wahl der Windungszahlen
einen binären Code aufzubauen, so dass jede Markierung im Vergleich zu den anderen
Markierungen einzigartig ist. Man kann damit auch zwei Filamente, beispielsweise mit
unterschiedlichem Durchmesser auf einem Träger aufwickeln und so Haupt- und Nebenmarkierungen
bilden, die im erfassten Signalverlauf Ausschläge mit unterschiedlichen Amplituden
bewirken.
1. Verfahren zum Erzeugen von Markierungen auf einem textilen Flächengebilde (1), dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Flächengebildes mindestens in einem Randbereich (2, 24) ein
fadenförmiges Gebilde (15) eingezogen wird, das aus einem Träger (16) besteht, der
mit einem Filament (17) aus einem elektrisch leitenden Draht umwunden ist, das den
Träger in Markierungszonen (18, 19, 20) und markierungsfreie Zonen (21, 22, 23) unterteilt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filament in den Markierungszonen, pro Längeneinheit gemessen, eine hohe und in
den markierungsfreien Zonen eine vergleichsweise tiefe Windungszahl aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umwinden des Trägers durch gesteuertes Effektzwirnen von Träger und Filament
erzeugt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das fadenförmige Gebilde durch Weben in das Flächengebilde eingezogen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung in Markierzonen und markierungsfreie Zonen durch eine Ansteuerung
der verwendeten Effektzwirnmaschine geschieht.
6. Fadenförmiges Gebilde (15) zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Filament aus einem elektrisch leitenden Draht besteht, dessen Durchmesser kleiner
ist als der Durchmesser des Trägers.
7. Fadenförmiges Gebilde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Filament in den Markierungszonen im Wesentlichen aneinander anliegende Windungen
auf dem Träger bildet.
8. Fadenförmiges Gebilde nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Filament als farbig lackierter Kupferdraht ausgebildet ist.
9. Textiles Flächengebilde, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Randbereich (2, 24) ein fadenförmiges Gebilde vorgesehen ist,
das aus einem Träger besteht, der mit einem Filament aus einem elektrisch leitenden
Draht umwunden ist, das den Träger in Markierungszonen und markierungsfreie Zonen
unterteilt.
1. Procédé pour réaliser des marquages sur une structure textile plane (1), caractérisé en ce que, lors de la fabrication de la structure plane, une structure filiforme (15), qui
est constituée d'un support (16) qui est enlacé par un filament (17) d'un fil électro-conducteur
qui divise le support en zones de marquages (18, 19, 20) et en zones sans marquages
(21, 22, 23), est tirée au moins dans une zone marginale (2, 24).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le filament présente un nombre d'enroulements élevé dans les zones de marquages et
un nombre d'enroulements faible dans les zones sans marquages, mesuré par unité de
longueur.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'enlacement du support est réalisé par retordage fil fantaisie régulé du support
et du filament.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la structure filiforme est tirée par tissage dans la structure plane.
5. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la division en zones de marquages et en zones sans marquages se fait par une commande
de la retordeuse fil fantaisie utilisée.
6. Structure filiforme (15) pour la réalisation du procédé selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le filament est constitué d'un fil électro-conducteur dont le diamètre est plus petit
que le diamètre du support.
7. Structure filiforme selon la revendication 6, caractérisée en ce que le filament forme, dans les zones de marquages, des enroulements sensiblement adjacents
les uns aux autres sur le support.
8. Structure filiforme selon la revendication 6, caractérisée en ce que le filament est configuré comme un fil de cuivre enduit d'une laque colorée.
9. Structure textile plane, caractérisée en ce qu'une structure filiforme, qui est constituée d'un support qui est enlacé par un filament
d'un fil électro-conducteur qui divise le support en zones de marquages et en zones
sans marquages, est prévue au moins dans une zone marginale (2, 24).
1. Method for producing markings on a textile fabric (1), characterised in that during production of the fabric, at least in one edge region (2, 24), a thread-like
structure (15) is included, consisting of a support (16) around which a filament (17)
consisting of an electrically conductive wire is wound, the filament dividing the
support into marking zones (18, 19, 20) and marking-free zones (21, 22, 23).
2. Method according to claim 1, characterised in that the filament in the marking zones, measured per unit of length, comprises a high
number of windings and a comparatively low number of windings in the marking-free
zones.
3. Method according to claim 2, characterised in that the winding around the support is produced by controlled fancy twisting of the support
and filament.
4. Method according to claim 1, characterised in that the thread-like structure is included by weaving into the fabric.
5. Method according to claim 3, characterised in that the division into marking zones and marking-free zones takes place by control of
the fancy yarn doubling frame used.
6. Thread-like structure (15) for carrying out the method according to claim 1, characterised in that the filament consists of an electrically conductive wire, the diameter of which is
smaller than the diameter of the support.
7. Thread-like structure according to claim 6, characterised in that the filament in the marking zones substantially forms windings which are mutually
adjacent on the support.
8. Thread-like structure according to claim 6, characterised in that the filament is designed as a copper wire lacquered in color.
9. Textile fabric, characterised in that, in at least one edge region (2, 24), a thread-like structure is provided consisting
of a support around which a filament consisting of an electrically conductive wire
is wound, dividing the support into marking zones and marking-free zones.
