[0001] Die Erfindung betrifft eine Lichtbogenlöscheinrichtung für ein in Luft schaltendes
Niederspannungs-Schaltgerät mit einem universell verwendbaren, variierbaren Aufsatz
zur Anpassung der Lichtbogenlöschkammer an erhöhte Anforderungen.
[0002] In Luft schaltende Niederspannungs-Leistungsschalter benötigen zum Betrieb eine Lichtbogen-Löscheinrichtung,
um auftretende Schaltlichtbögen ohne Beeinträchtigung des Leistungsschalters selbst
und angrenzender Anlagenteile oder sonstiger Baugruppen zum Erlöschen zu bringen,
weil andernfalls die Gefahr besteht, dass die heißen und somit ionisierten Lichtbogengase
elektrische Überschläge verursachen, Bedienpersonen verletzen oder andere Schäden
bewirken.
[0003] Bei den konventionellen Lichtbogen-Löscheinrichtungen für Niederspannungs-Leistungsschalter
sind zwei grundsätzlich verschiedene Bauformen bekannt. Bei großen Leistungsschaltern
werden bisher im wesentlichen herkömmlich als Bauelement gesondert hergestellte komplette
Löschkammern, also ein stabiles lichtbogen-, druck- und temperaturfestes Gehäuse mit
darin befindlichen Löschblechen und einer geeigneten Ausblasvorrichtung auf den Leistungsschalter
aufgesetzt. In der Regel wird eine Löschkammer je Pol vorgesehen. Diese Kammer hat
ein komplettes Gehäuse, das eine Festigkeit aufweist, die sowohl den mechanischen
als auch den elektrischen Kräften des darin auftretenden zu löschenden Lichtbogens,
insbesondere in bezug auf den Druck und die Temperatur der Schaltgase, angemessen
ist. In dieser Kammer befinden sich die Löschbleche. Die Kammer kann dabei als topfartiger
Schacht ausgebildet sein, in den die Bleche eingesteckt sind, oder als eine Konstruktion
aus Halbschalen bei der eine Vorrichtung benötigt wird, um die Bleche erst in die
eine Halbschale einzusetzen, dann die zweite Halbschale aufzusetzen und letztlich
beide zu verbinden.
[0004] Als zweite Bauform finden Löschkammereinsätze Verwendung, bei denen nur die Funktion
der eigentlichen Lichtbogenlöschung in einer Einheit erreichbar ist. Diese Gebilde
sind aber nicht in der Lage, den im Zusammenhang mit dem Lichtbogen auftretenden Druck
auszuhalten. Deshalb werden diese Einsätze in einen im oder am Schaltergehäuse vorgesehenen
Schacht eingesetzt. Diese Bauform ist bisher vorwiegend bei kleinen Kompaktleistungsschaltern
gebräuchlich, findet aber zunehmend auch bei größeren Leistungsschaltern Anwendung,
wo die Gehäuse diese Räume, also den Schaltraum und den Löschraum, umkleiden.
[0005] Bei diesen modernen Niederspannungs-Leistungsschaltern sind die Lichtbogenlöschkammern
in das Gehäuse des Schalters integriert. Die Löschkammern bilden also kein über die
Kontur des Schalters hervorstehendes Objekt. Sie sind zwar bei großen Leistungsschaltern
nach wie vor eigenständige Objekte, sind aber derart in die Gesamtkonstruktion einbezogen,
dass sie bündig mit den Gehäusekonturen abschließen und nur noch die Auslassöffnungen
sichtbar sind. Die Teile sind aber zugänglich und können herausgenommen werden, um
beispielsweise die darunter befindlichen Kontakte zu begutachten. Gegebenenfalls kann
die gesamte Löschkammer auch ausgewechselt werden.
[0006] Bei bestimmten Bauformen auch größerer Niederspannungs-Leistungsschalter, die unter
der amerikanischen Bezeichnung ICCB (insulated case circuit breaker) bekannt sind,
wurde bereits eine derartige Konstruktion gewählt, bei welcher vorgefertigte Löschblechpakete
in das Schaltergehäuse eingesetzt werden. Dabei ergibt sich jedoch ein Sekundärproblem.
Mit dem Einsetzen des Löschblechpaketes ist die Lichtbogenlöscheinrichtung als Ganzes
noch nicht komplett, denn letztlich müssen die Schaltgase den Schalter verlassen und
ins Freie austreten, ohne Schaden anrichten zu können.
[0007] Bei den klassischen Leistungsschaltern sind dazu im Gehäuse Austrittsöffnungen vorgesehen,
die Bestandteil des Gehäuses sind, zum Beispiel eine gelochte Wand im Gehäuse oder
ein in eine Aufnahmeöffnung des Gehäuses eingesetztes Drahtgitter. Das ist nötig,
weil die Schaltgase nach dem Durchlaufen des Löschblechpaketes noch nicht genug abgekühlt
sind, um sie ins Freie austreten zu lassen. Das Gas ist heiß und ionisiert, was zu
Überschlägen zu geerdeten Teilen oder zwischen Sammelschienen führen kann. Auch führen
die heißen Schaltgase möglicherweise Funken mit und können Bediener gefährden oder
verletzen. Folglich ist eine weitere Abkühlung unerlässlich. Deshalb sind weitere
Kammeraufsätze geschaffen worden. So zeigen die
DE-OS 35 41 514 und
44 10 108, allerdings an
[0008] konventionellen Lichtbogenlöschkammern, die vollkommen eigenständige Gebilde mit
Gehäusekörpern und darin angeordneten Löschblechen darstellen, auf die Löschkammern
aufgesetzte Dämpfungsvorrichtungen zur weiteren Abkühlung der durch die Löschbleche
hindurchgetretenen noch zu heißen Schaltgase, wobei die in der
DE-OS 44 10 108 vorgeschlagene Dämpfungsvorrichtung als isolierender aufgesetzter Kammer-deckel ausgebildet
ist und die
DE-OS 35 41 514 eine Lösung zeigt, bei welcher der Aufsatz eine Anzahl von perforierten Einlagen
enthält, die mittels eines Abdeckorgans gehalten werden, welches von Befestigungselementen
durchsetzt wird. Dieser Aufsatz ist konstruktiv und fertigungsmäßig sehr aufwendig
und beeinflusst nur teilweise die Eigenschaften.
[0009] Ein vorgesehener Dämpfungseinsatz erfordert auch ein gewisses Druckverhalten. Die
Gase müssen aus dem Löschblechraum ungehindert austreten und anschließend in einem
Zwischenspeicherraum aufgefangen werden, aus dem sie letztlich abgekühlt ins Freie
austreten können.
[0010] Es gibt Fälle, in denen auch diese Lösung nicht ausreicht. In der
EP-PS 0437151 B1 ist ein mehrpoliger Niederspannungs-Leistungsschalter in einem mit einer doppelten
Kühlvorrichtung für die Löschgase ausgerüsteten Isolierstoffgehäuse dargestellt, der
durch Isolierstoff-Zwischenwände in mehrere interne Abteile unterteilt ist, die jeweils
einem der Pole zugeordnet sind. Dabei ist jedem Schaltpol ein Löschblechpaket zur
Entionisierung des bei der Trennung der Kontakte gezogenen Lichtbogens zugeordnet
sowie eine mit einer ersten Gaskühlvorrichtung bestückte Austrittsöffnung für die
Schaltgase. Diese Austrittsöffnungen münden dann in eine für alle Schalterpole gemeinsame
weitere
[0011] Kammer, die eine zweite Kühlvorrichtung aufweist, nach deren Durchströmen die Schaltgase
durch Gasabzugsöffnungen in das Umgebungsmedium abgeführt werden. Die noch sehr heißen
und noch stark ionisierten Gase treffen vor der zweiten Kühlvorrichtung aufeinander,
was zu Nachteilen führen kann. Alle genannten Lösungen weisen keine zu nur einer einzelnen
Lichtbogen-Löschkammer selbst gehörenden Dämpfungs- und Ausblaseinrichtungen auf und
stellen somit sowohl bezüglich der Material-, als auch bezüglich des Montageumfanges
einen verhältnismäßig hohen Aufwand dar. Sie gestatten auch nicht den Einsatz unkomplizierter
materialsparender Löschkammer-konstruktionen, weil diese die austretenden Schaltgase
nicht genügend dämpfen und abkühlen. Darüber hinaus verhindern sie nicht wirksam,
dass noch heiße, ionisierte Schaltgase in Bereiche der Schaltanlage gelangen, in denen
sie Schäden verursachen können. Bei bekannten Leistungsschaltern wird deshalb dann
entweder der Spannungsbereich eingegrenzt oder es werden, wie beschrieben, Zusatzteile
wie Kamine oder Aufsätze mit entionisierenden Medien angewendet. Das kann sein, wenn
ein erhöhtes Kurzschlussschaltvermögen gefordert wird oder eine höhere Bemessungsspannung,
beziehungsweise ein höherer Kurzschlussstrom, weil das in der Regel dazu führt, dass
die Löschkammer ein größeres Volumen erhalten muss, denn diese Parameter wirken sich
auf die Ausbildung der Löschkammer aus, zum Beispiel auf die Anzahl der Löschbleche,
auf die Länge der Strecke, die der Lichtbogen auf den Löschblechen verlaufen kann,
auf die Art der Dämmung, Dämpfung oder Entionisierung am Ausgang der Löschkammer und
weitere Merkmale.
[0012] Die genannten Kamine oder Aufsätze sind aber stets nur für einen speziellen Fall
konzipiert und weder universell verwendbar, erweiterbar, variierbar oder austauschbar.
[0013] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine Lichtbogenlöscheinrichtung
mit einem nach dem heute üblichen Bausatzgedanken universell verwendbaren, variierbaren
Aufsatz zu schaffen, mit dem Lichtbogenlöschkammern an erhöhte Anforderungen angepasst
werden können, ohne dass entsprechende Löschkammern extra konstruiert werden müssen.
[0014] Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch eine Lichtbogenlöscheinrichtung
mit einem Aufsatz für Niederspannungs-Schaltgeräte gelöst, bei welcher der Aufsatz
als kaminartige Lichtbogenlöschkammer-Verlängerung zur Volumenvergrößerung der Lichtbogenlöschkammer
ausgebildet ist und ein Formstück darstellt, das eine untere Kontur aufweist, die
genau gleich der Kontur des normalerweise auf der Lichtbogenlöschkammer befindlichen
Lichtbogenlöschkammerdeckels ist und dessen obere Kontur identisch mit der oberen
Kontur des Gehäuses zur Aufnahme des Lichtbogenlöschkammerdeckels ausgebildet ist.
Die Lichtbogenlöschammer wird also ohne den standardmäßigen Deckel verwendet und statt
des Deckels wird zuerst ein Formstück als Verlängerung der Lichtbogenlöschkammer aufgebracht,
auf welches nunmehr der Lichtbogenlöschkammerdeckel aufgesetzt wird. Es können zuvor
auch noch ein oder mehrere weitere Formstücke vorgesehen werden, bevor der Lichtbogenlöschkammerdeckel
als Abschluss aufgesetzt wird. Ein Formstück bewirkt dabei eine Vergrößerung des Kammervolumens
um ein bestimmtes Zusatzvolumen.
[0015] Durch die Gestaltung der unteren Kontur des Formstücks identisch mit der Kontur des
Lichtbogenlöschkammerdeckels und der Ausbildung der oberen Kontur des Formstücks identisch
mit der oberen Kontur des Gehäuses zur Aufnahme des Lichtbogenlöschkammerdeckels ist
eine Stapelung beliebig vieler Formstücke möglich und es kann damit eine den technischen
Anforderungen entsprechende Volumenvergrößerung der Lichtbogenlöschkammer um ein mehrfaches
des Zusatzvolumens erreicht werden und zwar durch einfache Stapelung von Formstücken.
Somit kann auf einfache Weise eine Erhöhung des Schaltvermögens bewirkt werden.
[0016] Der Werkstoff des Formstücks ist zweckmäßig identisch mit dem Werkstoff des Lichtbogenlöschkammerdeckels.
[0017] Durch die besonderen Konturen von Gehäuse, Aufsatz und Lichtbogenlöschkammerdeckel
werden schaltgasdichte Labyrinthe erzeugt, die auch im Kurzschlussfalle eine sichere
Phasentrennung bewirken.
[0018] Der Aufsatz beziehungsweise die Aufsätze werden mit einer entsprechend langen Schraube
am identischen Befestigungspunkt wie der Lichtbogenlöschkammerdeckel befestigt und
verfügen, wie oben beschrieben über, den deckeltypischen Einschiebe-Verrastmechanismus
zur mechanischen Koppelung zwischen dem Schaltergehäuse und dem Lichtbogenlöschkammerdeckel.
Zweckmäßig können die Aufsätze satzweise unterschiedliche Höhen aufweisen, womit die
Vergrößerung der Lichtbogenlöschkammer schrittweise an die Erfordernisse angepasst
werden kann.
[0019] Die Erfindung soll nachfolgend zum besseren Verständnis anhand eines bevorzugten,
den Schutzumfang nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels näher erläutert werden.
- Die Fig. 1
- zeigt einen Niederspannungs-Leistungsschalter, bei dem das Bedienpult und die Antriebsteile
weggelassen sind, in perspektivischer Ansicht, von der Vorderseite des Schalters gesehen.
- Die Fig. 2
- zeigt einen erfindungsgemäßen Aufsatz in perspektivischer Darstellung, von der Seite
der Befestigungsschraube gesehen.
- Die Fig. 3
- zeigt den gleichen Aufsatz in perspektivischer Ansicht von der entgegengesetzten Seite
gesehen.
[0020] Die Fig. 1 zeigt einen Niederspannungs-Leistungsschalter 1 mit Fußblechen 2, bei
dem zur besseren Übersicht das Bedienpult und die Antriebsteile als für die Beschreibung
der Erfindung unwesentlich weggelassen sind. Es sind nur die Gewindebuchsen 3 für
die zur Befestigung derselben erforderlichen Befestigungsschrauben zu sehen und die
Durchlassöffnungen 4 für die Schaltgestänge der drei Schaltpole. Um das Wesen der
Erfindung deutlich zu machen, sind zwei Löschkammern im normalen Zustand dargestellt,
das heißt es sind nur die mit der Oberseite 5 des Niederspannungs-Leistungsschalters
1 bündig abschließenden Löschkammerdeckel 6; 7 zu sehen.
[0021] Auf der dritten Lichtbogenlöschkammer ist ein erfindungsgemäßer Aufsatz 8 mit einem
Löschkammerdeckel 9 angeordnet. Der Aufsatz ist als Lichtbogenlöschkammer-Verlängerung
zur Volumenvergrößerung der Löschkammer ausgebildet und stellt ein Formstück 10 dar,
das mit seiner unteren Kontur 16 genau in die Kontur der Aufnahme des normalerweise
auf der Lichtbogenlöschkammer befindlichen Lichtbogenlöschkammerdeckels passt. Die
obere Kontur des Formstücks 10 ist identisch mit der oberen Kontur des Gehäuses zur
Aufnahme des Lichtbogenlöschkammerdeckels 6; 7; 9 ausgebildet. Auf die Lichtbogenlöschkammer
wird also statt des Lichtbogenlöschkammerdeckels 6; 7; 9 zuerst ein Formstück 10 als
Verlängerung der Lichtbogenlöschkammer aufgesetzt und auf dieses nunmehr der Lichtbogenlöschkammerdeckel
6; 7; 9. Es kann auch zuvor noch ein weiteres Formstück 10 oder mehrere weitere Formstücke
vorgesehen werden, die dann mit dem Lichtbogenlöschkammerdeckel 9 abgedeckt werden.
Der Aufsatz 10, beziehungsweise die Aufsätze 10, werden mit einer entsprechend langen
Schraube am identischen Befestigungspunkt 11 wie der Lichtbogenlöschkammerdeckel befestigt.
[0022] Die Fig. 2 und 3 zeigen einen erfindungsgemäßen Aufsatz 8 in perspektivischer Darstellung,
von verschiedenen Seiten gesehen. Der Aufsatz 8 ist als Formstück 10 mit einer Vorderwand
12, einer Rückwand 13, einer ersten Seitenwand 14 und einer zweiten Seitenwand 15
ausgebildet. Er weist eine untere Kontur 16 auf, die genau gleich der Kontur des normalerweise
auf der Lichtbogenlöschkammer befindlichen Lichtbogenlöschkammerdeckels 6; 7; 9 ist
und dessen obere Kontur 17 identisch mit der oberen Kontur des Schaltergehäuses zur
normalen Aufnahme des Lichtbogenlöschkammerdeckels 6; 7; 9 ausgebildet ist. in der
Rückwand 13 ist eine Einbuchtung 18 vorgesehen, durch welche die Befestigungsschraube
geführt wird, deren Länge entsprechend der Anzahl der verwendeten Aufsätze 8 gewählt
wird.
[0023] Der Aufsatz 8 verfügt, wie oben beschrieben, über den deckeltypischen Einschiebe-Verrastmechanismus
zur mechanischen Koppelung zwischen dem Schaltergehäuse und dem Lichtbogenlöschkammerdeckel
6; 7; 9, hier durch eine Nut 19 an der Oberseite 20 und einem beim Aufsetzen in diese
Nut eingreifenden Vorsprung 21 an der Unterseite 22 des Aufsatzes 8 dargestellt.
[0024] Nach dem Aufbringen eines Aufsatzes 8 auf das Schaltergehäuse oder einen bereits
vorhandenen weiteren Aufsatz 8 wird die Anordnung mittels einer durch die Einbuchtung
18 geführten Befestigungsschraube fixiert und durch die besonderen Konturen von Gehäuse,
Aufsatz und Lichtbogenlöschkammerdeckel werden schaltgasdichte Labyrinthe erzeugt,
die auch in Kurzschlussfalle eine sichere Phasentrennung bewirken. Es können auf diese
Weise die modulartig ausgebildete Aufsätze 8 in beliebiger Anzahl übereinandergestapelt
werden.
[0025] Durch die Erfindung wird eine Lichtbogenlöscheinrichtung mit einem nach dem heute
üblichen Bausatzgedanken universell verwendbaren, variierbaren Aufsatz zu schaffen,
mit dem Lichtbogenlöschkammern an erhöhte Anforderungen angepasst werden können, ohne
dass entsprechende Löschkammern extra konstruiert werden müssen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- 1 Niederspannungs-Leistungsschalter
- 2
- Fußblech
- 3
- Gewindebuchsen
- 4
- Durchlassöffnung
- 5
- Oberseite
- 6
- Löschkammerdeckel
- 7
- Löschkammerdeckel
- 8
- Aufsatzteil
- 9
- Löschkammerdeckel
- 10
- Formstück
- 11
- Befestigungspunkt
- 12
- Vorderwand
- 13
- Rückwand
- 14
- Erste Seitenwand
- 15
- Zweite Seitenwand
- 16
- Untere Kontur
- 17
- Obere Kontur
- 18
- Einbuchtung
- 19
- Nut
- 20
- Oberseite
- 21
- Vorsprung
- 22
- Untere Seite
1. Lichtbogenlöscheinrichtung für ein in Luft schaltendes Niederspannungs-Schaltgerät,
mit einem universell verwendbaren, variierbaren Aufsatz zur Anpassung der Lichtbogenlöschkammer
an erhöhte Anforderungen
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufsatz (8) als kaminartige Lichtbogenlöschkammer-Verlängerung zur Volumenvergrößerung
der Lichtbogenlöschkammer ausgebildet ist und ein Formstück (10) darstellt, das eine
untere Kontur (16) aufweist, die genau gleich der Kontur des normalerweise auf der
Lichtbogenlöschkammer befindlichen Lichtbogenlöschkammerdeckels (6; 7; 9) ist und
dessen obere Kontur (17) identisch mit der oberen Kontur des Schaltergehäuses zur
Aufnahme des Lichtbogenlöschkammerdeckels (6; 7; 9) ausgebildet ist.
2. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Formstücke (10) durch die Gestaltung ihrer unteren und ihrer oberen Kontur (16;
17) in beliebiger Anzahl stapelbar sind.
3. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Werkstoff des Formstücks (10) mit dem Werkstoff des Lichtbogenlöschkammerdeckels
(6; 7; 9) identisch ist.
4. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass durch die angepassten Konturen von Schaltergehäuse, Aufsatz (8) und Lichtbogenlöschkammerdeckel
(6; 7; 9) schaltgasdichte Labyrinthe gebildet werden, die auch im Kurzschlussfalle
eine sichere Phasentrennung bewirken.
5. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die oberen und unteren Konturen (16;17) des Aufsatzes (8) mit dem deckeltypischen
Einschiebe- Verrastmechanismus zur mechanischen Koppelung zwischen dem Schaltergehäuse
und dem Lichtbogenlöschkammerdeckel identisch sind.
6. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufsatz (8) beziehungsweise die Aufsätze (8) mit einer entsprechend langen Schraube
am identischen Befestigungspunkt (11) wie der Lichtbogenlöschkammerdeckel (6; 7; 9)
befestigt sind.
7. Lichtbogenlöscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufsätz (8) zur Anpassung an die Erfordernisse der Vergrößerung der Lichtbogenlöschkammer
unterschiedliche Höhen aufweisen dort.
1. Arc quenching device for a low-voltage switching device which switches in air and
having a universally usable, variable attachment for matching the arc quenching chamber
to more stringent requirements,
characterized
in that the attachment (8) is in the form of a chimney-like arc quenching chamber extension
in order to increase the volume of the arc quenching chamber, and represents a molding
(10) which has a lower contour (16) which is precisely the same as the contour of
the arc quenching chamber cover (6; 7; 9) which is normally located on the arc quenching
chamber, and whose upper contour (17) is identical to the upper contour of the switch
enclosure in order to accommodate the arc quenching chamber cover (6; 7; 9).
2. Arc quenching device according to claim 1,
characterized
in that any desired number of moldings (10) can be stacked by virtue of the shape of their
lower and upper contours (16; 17).
3. Arc quenching device according to claim 1, characterized
in that the material of the molding (10) is identical to the material of the arc quenching
chamber cover (6; 7; 9).
4. Arc quenching device according to claim 1,
characterized
in that the matched contours of the switch enclosure, attachment (8) and arc quenching chamber
cover (6; 7; 9) form labyrinths which provide a seal for the switching gases, and
provide safe phase isolation in the event of short circuits.
5. Arc quenching device according to claim 1,
characterized
in that the upper and lower contours (16; 17) of the attachment (8) are identical to the
insertion/matching mechanism, which is typical for such covers, for mechanical coupling
between the switch enclosure and the arc quenching chamber cover.
6. Arc quenching device according to claim 1,
characterized
in that the attachment (8) or the attachments (8) is or are attached by means of a screw
of appropriate length to the identical attachment point (11) as the arc quenching
chamber covers (6; 7; 9).
7. Arc quenching device according to claim 1,
characterized
in that the attachment (8) can have different heights, for matching to the requirements for
enlarging the arc quenching chamber.
1. Dispositif d'extinction d'arc électrique pour un appareil commutateur de basse tension
à commutation dans l'air, comprenant une pièce ajoutée variable et universellement
utilisable pour l'adaptation de la chambre d'extinction d'arc électrique à des exigences
accrues,
caractérisé par le fait que la pièce ajoutée (8) est conçue comme un prolongement de la chambre d'extinction
d'arc électrique à la manière d'une cheminée pour augmenter le volume de la chambre
d'extinction d'arc électrique et représente une pièce moulée (10) qui a un contour
inférieur (16) exactement identique au contour du couvercle de chambre d'extinction
d'arc électrique (6 ; 7 ; 9) se trouvant normalement sur la chambre d'extinction d'arc
électrique et dont le contour supérieur (17) est conçu identique au contour supérieur
du boîtier de commutateur pour le logement du couvercle de chambre d'extinction d'arc
électrique (6 ; 7 ; 9).
2. Dispositif d'extinction d'arc électrique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que les pièces moulées (10) sont empilables en un nombre quelconque d'exemplaires grâce
à la conception de leurs contours inférieur et supérieur (16 ; 17).
3. Dispositif d'extinction d'arc électrique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que le matériau de la pièce moulée (10) est identique au matériau du couvercle de chambre
d'extinction d'arc électrique (6 ; 7 ; 9).
4. Dispositif d'extinction d'arc électrique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que les contours adaptés du boîtier de commutateur, de la pièce ajoutée (8) et du couvercle
de chambre d'extinction d'arc électrique (6 ; 7 ; 9) forment des labyrinthes étanches
au gaz de commutation et assurant une séparation sûre des phases même en cas de court-circuit.
5. Dispositif d'extinction d'arc électrique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que les contours supérieur et inférieur (16 ; 17) de la pièce ajoutée (8) sont identiques
au mécanisme d'insertion et d'encliquetage typique du couvercle pour le couplage mécanique
entre le boîtier de commutateur et le couvercle de chambre d'extinction d'arc électrique.
6. Dispositif d'extinction d'arc électrique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que la pièce ajoutée (8) ou les pièces ajoutées (8) sont fixées avec une vis de longueur
appropriée au point de fixation (11) identique à celui du couvercle de chambre d'extinction
d'arc électrique (6 ; 7 ; 9).
7. Dispositif d'extinction d'arc électrique selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que la pièce ajoutée (8) peut présenter des hauteurs différentes en vue de l'adaptation
aux exigences de l'agrandissement de la chambre d'extinction d'arc électrique.