[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter zum Transport und / oder zum Aufbewahren von
Flüssigkeiten, insbesondere von unter Druck stehenden Getränken, wie Bier oder Limonade,
mit einem Außenbehälter aus einem zylindrischen Außenmantel, einem Boden und einem
Deckel und mit einem aus einem flexiblen Kunststoffmaterial bestehenden Innenbehälter,
welcher mit dem Deckel flüssigkeitsdicht verbindbar ist und über einen am Deckel anbringbaren
Verschluss befüll- und entleerbar ist.
[0002] Als Transport- und Aufbewahrungsbehälter für Getränke, wie Bier oder Limonaden, werden
üblicherweise Holzfässer oder Metall / Kunststofffässer verwendet. Der Reinigungsaufwand
derartiger Fässer ist erheblich. Vor jeder neuerlichen Befüllung müssen die Fässer
mit speziellen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln gereinigt und behandelt werden,
um den strengen hygienischen Vorschriften zu entsprechen. Die Reinigung der bekannten
Transportbehälter ist nicht nur aufwändig sondern auch kostenintensiv und umweltbelastend.
Darüber hinaus benötigen herkömmliche Fässer einen erheblichen Stauraum, unabhängig
davon, ob sie gefüllt oder leer sind. Damit verbunden sind hohe Transportkosten von
Fässern, die im leeren Zustand von ihrem Bestimmungsort wieder an ihren Ausgangsort
zurück transportiert werden müssen, um nach der erforderlichen Reinigung erneut befüllt
zu werden. Bei Transporten nach Übersee werden die Fässer in Containern gestapelt
transportiert. Da die leeren Fässer beim Rücktransport gleich viel Volumen beanspruchen
wie gefüllte, sind die Kosten für den Transport im leeren Zustand nahezu gleich hoch
wie im gefüllten Zustand, da sich die Kosten nach dem beanspruchten Volumen richten.
[0003] Ein Transportbehälter der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der DE-A
20 48 952 bekannt. Dieser Transportbehälter besteht aus einem formstabilen Außenbehälter
mit einer verschließbaren Spundöffnung und einem in den Außenbehälter einbringbaren
forminstabilen Innenbehälter, dessen Füll- und Entleerungsöffnug flüssigkeitsdicht
mit der Innenseite der Spundöffnung des Außenbehälters verbindbar ist. Der Außenbehälter
kann aus Kunststoff oder Metall gefertigt seit, der Innenbehälter besteht aus einer
Kunststofffolie. Nach dem Rücktransport des Behälters in den Abfüllbetrieb lässt sich
der benützte Innenbehälter aus dem Außenbehälter entfernen und ein neuer bereits gereinigter
Innenbehälter einbringen. Beim Befüllen des forminstabilen Innenbehälters legt sich
dieser eng an die Innenwand des Außenbehälters an, wobei die zwischen Innenund Außenbehälter
verdrängte Luft durch Entlüftungsbohrungen im Außenbehälter entweichen kann. Bei diesem
bekannten Transportbehälter kann zwar der Zeitaufwand beim Wiederbefüllen durch das
Einsetzen eines bereits vorher gereinigten Innenbehälters verringert werden, es verbleibt
jedoch weiterhin der Aufwand der Reinigung des Innenbehäters mitsamt den damit verbundenen
Nachteilen. Der formstabil ausgeführte Außenbehälter beansprucht auch bei leerem Innenbehälter
genauso viel Raum wie bei vollem Innenbehälter.
[0004] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Transport- und / oder Aufbewahrungsbehälter
für Flüssigkeiten derart auszuführen, dass er die genannten Nachteile und Mängel der
bekannten Behälter nicht mehr aufweist.
[0005] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass der Innenbehälter
ein Einwegsack ist und dass der zumindest vom Deckel entfernbare Außenmantel entweder
zusammenleg- zusammenfalt- oder zusammenrollbar ist oder ebenfalls ein Einwegteil
ist.
[0006] Da der Innenbehälter als Einwegsack konzipiert ist, entfällt jeder aufwändige, kostenintensive
und umweltbelastende Reinigungsaufwand. Der Einwegsack, der ohne weiteres aus einem
biologisch abbaubaren Kunststoff bestehen kann, lässt sich daher nach der Benützung
umweltfreundlich entsorgen. Gemäß der Erfindung wird der Außenmantel so ausgeführt,
dass er entweder ein Einwegteil ist oder sich im leeren Zustand bei demontiertem Deckel
im zusammengelegten bzw. gefalteten oder gerollten Zustand auf ein Volumen reduzieren
lässt, das nur einen Bruchteil des ursprünglichen Volumens im gefüllten Zustand ausmacht.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auch der Boden abnehmbar
ausgeführt. Somit können die Einzelteile des Behälters zum Transport bei Nichtbenützung
sehr Platz sparend untergebracht werden.
[0008] Die einzelnen Bestandteile des Transportbehälters sollen sich auf möglichst einfache
Weise zusammensetzen und zerlegen lassen. Eine diesbezüglich vorgesehene Maßnahme
besteht darin, dass der Deckel und gegebenenfalls auch der Boden einen Außenring aufweist
bzw. aufweisen, an welchem der betreffende Randbereich des Außenmantels befestigbar
ist. Dabei kann am Randbereich des Außenmantels zwischen dem Außenring und einem in
diesem auf wieder lösbare Weise einsetzbaren Deckelinnen - oder Bodeninnenteil einklemmbar
sein.
[0009] Um auf einfache Weise eine Verbindung des Verschlusses zum Transportbehälter herstellen
zu können, wird ein Adapter vorgesehen, welcher mit dem Verschluss verbindbar ist
und in eine mittige Öffnung am Deckelinnenteil einsetzbar ist. Dabei wird am Adapter
zweckmäßiger Weise auch der Innenbehälter im Bereich seiner Öffnung flüssigkeitsdicht
und lösbar befestigt.
[0010] Diese lösbare Befestigung kann auf einfache und funktionelle Weise derart erfolgen,
dass der Randbereich der Öffnung des Innenbehälters zwischen dem Adapter und der Innenseite
des Deckelinnenteils einklemmbar ist.
[0011] Zur Fixierung des Adapters ist es ausreichend, wenn dieser oberhalb der Öffnung des
Deckelinnenteils mittels eines Schraubverschlusses oder dergleichen mit dem Deckelinnenteil
verbindbar ist.
[0012] Der Außenmantel soll im befüllten Zustand des Behälters dem Druck der Flüssigkeit
gut standhalten und anderseits aber auch, wenn er nicht als Einwegteil konzipiert
ist, leicht zusammenleg-, zusammenfalt- oder zusammenrollbar sein. Der Außenmantel
wird in diesem Fall insbesonders aus einem Gewebe oder einem Geflecht aus Kunststoff,
Kohlefasern, Metall oder dergleichen bestehen.
[0013] Der Innenbehälter soll sich im gefüllten Zustand von innen her gut an den Außenmantel
anlegen können. Er besteht daher insbesondere aus einer verformbaren und elastischen
Kunststofffolie, die flüssigkeitsdicht und lebensmittelecht sein soll.
[0014] Es vereinfacht das Hantieren beim Zusammensetzen des Behälters, wenn die einklemmbaren
Randbereiche von Außenmantel und / oder Innenbehälter wulstartig ausgebildet sind.
Beim Innenbehälter unterstützt ein wulstartig ausgebildeter Randbereich außerdem die
erforderliche flüssigkeitsdichte Abdichtung gegenüber dem Adapter.
[0015] Eine möglichst Platz sparende Unterbringung der Bestandteile des zerlegten Behälters
wird ferner dadurch unterstützt, dass der Außenmantel im Bereich seiner einklemmbaren
und wulstartig ausgebildeten Ränder zusammenklappbar bzw. zusammenlegbar ausgeführt
ist.
[0016] Um das Hantieren mit gefüllten Transportbehältern zu erleichtern, kann vorgesehen
werden, den Außenmantel durch zwischen dem Boden und dem Deckel einklemmbare Stangen
oder dergleichen zu unterstützen.
[0017] Im gefüllten Zustand sollen erfindungsgemäß ausgeführte Behälter weitgehend Raum
sparend transportiert werden können. Es ist daher von Vorteil, wenn die Behälter so
ausgeführt sind, dass sie mit anderen, insbesondere mit gleich ausgeführten Behältern
stapelbar sind.
[0018] Um ein gegenseitiges Verrutschen bzw. Verdrehen gestapelter Behälter zu verhindern,
ist es ferner von Vorteil, wenn die äußeren Konturen der Außenringe rechteckförmig
sind und Boden und Deckel aufeinander setzbar ausgeführt sind.
[0019] Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung,
die schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, näher beschrieben.
Dabei zeigen
Fig. 1 einen mittigen Schnitt durch den Deckelbereich eines erfindungsgemäß ausgeführten
Transportbehälters,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung einiger Bestandteile des Behälters und
Fig.3 eine Explosionsdarstellung der Bestandteile des Außenbehälters.
[0020] Der in den Zeichnungsfiguren dargestellte Transportbehälter besteht aus einem Außenbehälter
30 und einem Innenbehälter 10. Der Außenbehälter 30 setzt sich aus einem Außenmantel
3, einem aus mehreren Bauteilen bestehenden Deckel 31 und einem ebenfalls aus mehreren
Bauteilen bestehenden Boden 32 zusammen. Der nur im gefüllten Zustand des Behälters
formstabile und zylindrische Außenmantel 3 besteht aus einem Material, welches ein
Zusammenlegen, Zusammenfalten oder Zusammenrollen des Außenmantels 3 gestattet. Als
Material für den Außenmantel 3 eignen sich beispielsweise Gewebe oder Geflechte aus
Kunststoff, Kohlefasern, metallischen Fäden bzw. Korden oder ähnlichem. Dabei kann
der Außenmantel 3 auch als Einwegteil konzipiert werden, welcher nach der einmaligen
Benutzung entsorgt wird.
[0021] Der Innenbehälter 10 ist ein Einwegsack aus einer verformbaren und elastischen Kunststofffolie
und weist eine Öffnung auf, die, wie Fig. 1 und Fig. 2 zeigen, von einem Wulst 8 aus
dickerem Kunststoff umlaufen ist. Bezüglich seiner Größe und Form ist der Innenbehälter
10 so ausgeführt, dass er sich im befüllten Zustand an die Innenwand des Außenmantels
3 gut anlegen kann, um dem Transportbehälter im gefüllten Zustand die erforderliche
Formstabilität zu verleihen.
[0022] Die Ausgestaltung des Transportbehälters im Bereich des Deckels 31 ist insbesondere
aus Fig. 1 bis 3 erkennbar. Die im Folgenden näher beschriebenen Bauteile sind dabei
entweder aus Kunststoff oder aus Metall gefertigt. Die äußere Umrandung des Deckels
31 bildet ein formstabiler Außenring 2, welcher, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, an
mehreren Stellen seines inneren Umfanges nach oben offene Ausnehmungen 17 aufweist,
an deren unteren Bereichen von einer Seite jeweils eine in Umfangsrichtung des Außenringes
2 verlaufende Rastnut 17a einmündet. Unterhalb der Ausnehmungen 17 und der Rastnuten
17a ist, nach innen versetzt, eine umlaufende Auflage 12 zum Positionieren eines am
oberen Randbereich des Außenmantels 3 umlaufenden und verdickt ausgebildeten Bundes
4 vorgesehen. Der Bund 4 wird zwischen dem Außenring 2 und einem noch näher zu beschreibenden
Deckelinnenteil 1, welches in den Außenring 2 einsetzbar und mit diesem lösbar verbindbar
ist, eingeklemmt.
[0023] Die Ausgestaltung des Deckelinnenteils 1 kann Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 2 entnommen
werden. Das etwa kreisringförmig ausgeführte Deckelinnenteil 1 ist mittig mit einer
Öffnung 20 zur Aufnahme eines Adapters 5 versehen. Der mittig offene Adapter 5 dient
zum Positionieren einer nicht dargestellten Verschlusseinrichtung, die ein herkömmlich
ausgeführtes Ventil zum Befüllen und Entleeren des Innenbehälters 10 sein kann. Am
äußeren Randbereich ist das Deckelinnenteil 1 mit einer Anzahl von Rastvorsprüngen
11 versehen. Die Anordnung, die Ausgestaltung und die Anzahl der Rastvorsprünge 11
sind so getroffen, dass das Deckelinnenteil 1 im Bereich der Rastvorsprünge 11 von
oben in die Ausnehmungen 17 des Außenringes 2 eingesetzt werden kann und durch ein
anschließendes Verdrehen des Deckelinnenteils 1 im Uhrzeigersinn ein Einrasten der
Rastvorsprünge 11 in den Rastnuten 17a erfolgt. An der Oberseite des Deckelinnenteils
1 ausgebildete und von Hand erfassbare Rippen 16 oder dergleichen gestatten ein Verdrehen
des Deckelinnenteils 1 zum Verrasten im Außenring 2 und auch zum Lösen der Verrastung.
[0024] Der Adapter 5 weist in seinem oberen Randbereich ein Außengewinde auf und ist unterhalb
des Außengewindes und in einem Abstand von diesem mit einem umlaufenden Stützbund
9 versehen. Auf den Stützbund 9 wird bei nicht montiertem Adapter 5 der Wulst 8 des
Innenbehälters 10 gelegt. Auf dem Wulst 8 wird anschließend ein Dichtungsring 7 positioniert
und der Adapter 5 wird von unten her durch die Öffnung 20 des Deckelinnenteils 1 geführt.
Der Dichtungsring 7 weist insbesondere den im Detailausschnitt der Fig. 2 gezeigten
dreieckförmigen Querschnitt auf. Mittels einer auf dem Außengewinde des Adapters 5
aufschraubbaren Mutter 6 wird der Adapter 5 am Deckelinnenteil 1 befestigt, wobei
gleichzeitig der Dichtungsring 7 den Wulst 8 des Innenbehälters 10 am Adapter 5 andrückt
und flüssigkeitsdicht einklemmt. Das Deckelinnenteil 1 wird mit dem am Adapter 5 montierten
Innenbehälter 10 am Außenring 2 befestigt. Vor der Befestigung des Innenteils 1 wird
auf der Auflage 12 der am oberen umlaufenden Rand des Außenmantels 3 ausgebildete
Wulst 4 positioniert . Das Deckelinnenteil 1 hält somit auch den Außenmantel 3 am
Außenring 2.
[0025] Der Boden 32 des Außenbehälters kann ähnlich dem Deckel 31 ausgeführt werden. Insbesondere
kann vorgesehen werden, ein ohne mittige Öffnung und somit geschlossen ausgeführten
Bodeninnenteil an einem weiteren Außenring 27 unter Einklemmen eines am zweiten Randbereich
ausgehenden Bundes 4 des Außenmantels 3 lösbar zu befestigen. Der zugehörige Rastmechanismus
kann wie in Fig. 2 und 3 gezeigt ausgeführt werden.
[0026] Um mehrere erfindungsgemäß ausgeführte Transportbehälter aufeinander stapeln zu können,
können, wie Fig. 1 und Fig. 3 zeigen, am oberen Randbereich des Außenringes 2 Stufen
25 ausgebildet sein, welche, in entsprechenden Freistellungen 26 am unteren Außenring
27 eines zweiten gleich ausgeführten Behälters positioniert werden können.
[0027] Dabei werden die äußeren Konturen der Außenringe 2, 27 rechteckförmig, insbesondere
quadratisch, ausgebildet, um über die Eckbereiche die Stufen 25 und zwischen den Ecken
die Freistellungen 26 anzuordnen. In dieser Zeichnungsfigur sind auch Gestänge 24
angedeutet, die bei Bedarf in Öffnungen bzw. in Ausnehmungen der Außenringe 2, 27
eingesetzt werden können, um derart eine zusätzliche Unterstützung zum Stapeln der
vollen Transportbehälter zu bieten.
[0028] Nach dem Entleeren der Transportbehälter werden diese wieder zerlegt, wobei das Deckelinnenteil
1 und das Bodeninnenteil vom oberen bzw. unteren Außenring 27 entfernt werden. Vom
Deckelinnenteil 1 wird der als Einwegsack konzipierte Innenbehälter 10 nach dem Aufschrauben
der Mutter 6 entfernt.
[0029] Wie Fig. 3 zeigt, kann vorgesehen werden, sowohl den oberen als auch der unteren
Bund 4 am Außenmantel 3 derart mit einer Anzahl von Kerben 4' zu versehen, dass dadurch
der Außenmantel 3 einerseits leichter in die Außenringe 2, 27 eingesetzt werden kann
und anderseits leicht zusammengeklappt werden kann, wenn der Außenmantel 3 nicht benötigt
und daher zusammengelegt wird. Der in seine Bestandteile zerlegte Transportbehälter
beansprucht daher nur einen Bruchteil seines Volumens im gefüllten Zustand.
[0030] Es ist ferner möglich, den Außenbehälter einfacher auszuführen, indem er mit einem
am Außenmantel fix befestigten Boden versehen wird. Der Innenbehälter kann des Weiteren
auf andere Weise mit dem Adapter verbunden werden. Auch die lösbare Verbindung des
Deckeninnenteils bzw. des Bodeninnenteils mit dem Außenring kann auf andere Art erfolgen.
1. Behälter zum Transport und / oder zum Aufbewahren von Flüssigkeiten, insbesondere
von unter Druck stehenden Getränken, wie Bier oder Limonade, mit einem Außenbehälter
aus einem zylindrischen Außenmantel, einem Boden und einem Deckel und mit einem aus
einem flexiblen Kunststoffmaterial bestehenden Innenbehälter, welcher mit dem Deckel
flüssigkeitsdicht verbindbar ist und über einen am Deckel anbringbaren Verschluss
befüll- und entleerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenbehälter (10) ein Einwegsack ist, und dass der zumindest vom Deckel (30)
entfernbare Außenmantel (3) entweder zusammenlegzusammenfalt- oder zusammenrollbar
oder ebenfalls ein Einwegteil ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Boden (32) abnehmbar ausgeführt ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (31) und ggf. auch der Boden (32) einen Außenring (2, 27) aufweisen, an
welchem der betreffende Randbereich des Außenmantels (3) befestigbar ist, wobei vorzugsweise
der Randbereich des Außenmantels (3) zwischen dem Außenring (2, 27) und einem in diesem
auf wieder lösbare Weise einsetzbaren Deckelinnen- oder Bodeninnenteil (1) einklemmbar
ist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelinnenteil (1) eine mittige Öffnung (20) aufweist, in welche ein Adapter
(5) für den Verschluss einsetzbar ist, an welchem Adapter (5) der Innenbehälter (10)
im Bereich seiner Öffnung flüssigkeitsdicht und wieder lösbar befestigbar ist, wobei
insbesondere der Randbereich der Öffnung des Innenbehälters (10) zwischen dem Adapter
(5) und der Innenseite des Deckelinnenteils (1) einklemmbar ist.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (5) oberhalb der Öffnung (20) des Deckelinnenteils (1) mittels eines
Schraubverschlusses oder dgl. mit dem Deckelinnenteil (1) verbindbar ist.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenmantel (3) aus einem Gewebe oder Geflecht aus Kunststoff, Kohlefaser, Metall
oder dergleichen besteht.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbehälter (10) aus einer verformbaren und elastischen Folie aus einem flüssigkeitsdichten
und lebensmittelechten Kunststoff besteht.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die einklemmbaren Randbereiche von Außenmantel (3) und / oder Innenbehälter (10)
wulstartig ausgebildet sind, wobei vorzugsweise der bzw. die einklemmbaren Randbereich(e)
des Außenmantels (3) zusammenklappbar oder -legbar ausgeführt sind.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenmantel (3) mittels zwischen Boden (32) und Deckel (31) einklemmbarer Stangen
oder dergleichen abstützbar ist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass er mit anderen, insbesondere mit gleich ausgeführten, Behältern stapelbar ist.