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<ep-patent-document id="EP01969499B1" file="EP01969499NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1303735" kind="B1" date-publ="20070103" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI....CY..TR............................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 (Ver 1.5  21 Nov 2005) -  2100000/0</B007EP><B070EP>Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.</B070EP></eptags></B000><B100><B110>1303735</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20070103</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>01969499.1</B210><B220><date>20010724</date></B220><B240><B241><date>20021217</date></B241><B242><date>20060213</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>10036728</B310><B320><date>20000727</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20070103</date><bnum>200701</bnum></B405><B430><date>20030423</date><bnum>200317</bnum></B430><B450><date>20070103</date><bnum>200701</bnum></B450><B452EP><date>20060731</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F41C  27/06        20060101AFI20020213BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>WAFFENSYSTEM</B542><B541>en</B541><B542>WEAPON SYSTEM</B542><B541>fr</B541><B542>SYSTEME D'ARMES</B542></B540><B560><B561><text>WO-A-00/75596</text></B561><B561><text>CA-A- 2 246 988</text></B561><B561><text>CA-A- 2 247 234</text></B561><B561><text>US-A- 5 198 600</text></B561><B561><text>US-A- 5 235 771</text></B561><B561><text>US-A- 5 628 137</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>GABLOWSKI, Jürgen</snm><adr><str>Zähringerstr. 3</str><city>78727 Oberndorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Heckler &amp; Koch GmbH</snm><iid>00207035</iid><irf>H0473122EPPWOSr</irf><adr><str>Beffendorfer Strasse 1</str><city>78727 Oberndorf/Neckar</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>von Samson-Himmelstjerna, Friedrich</snm><sfx>et al</sfx><iid>00012469</iid><adr><str>SAMSON &amp; PARTNER 
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<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Waffensystem aus mehreren Schnellfeuergewehren unterschiedlicher Bauart und zugehörigen Anbau-Granatwerfern jeweils derselben Bauart, die mit eigenem Griffstück versehen sind, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.</p>
<heading id="h0001">Ein solches Waffensystem ist aus der US 5 628 137 bekannt</heading>
<p id="p0002" num="0002">Bekannt ist auch der US-Granatwerfer M 203, der zur Anbringung unter dem Lauf des Schnellfeuergewehres Colt M 16 A1 eingerichtet ist. Dabei ist dem Granatwerfer ein eigener Vorderschaft oder Handschutz zugeordnet, der anstelle des ursprünglichen Handschutzes des Schnellfeuergewehres an diesem angebracht wird (siehe auch DE 35 40 641 C2).</p>
<p id="p0003" num="0003">Am Schnellfeuergewehr ist an der Gasentnahmedüse ein kraftaufnehmendes Festlager angebracht, in das eine krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung des Granatwerfers eingreift, um dessen Rückstoßkräfte in das Gewehr einzuleiten. Das Loslager ist nahe der Nachladeeirrichtung angebracht, also hinter dem Festlager.</p>
<p id="p0004" num="0004">Loslager im Sinne der Erfindung dienen der Lagerung eines Bauteils. Sie übertragen keine Axialkräfte und erlauben eine Axialbewegung des Bauteils. Festlager hingegen nehmen bei der Lagerung eines Bauteils axiale Kräfte auf und verhindern dessen Axialbewegung.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Es ist mittlerweile eine Kurzversion des genannten Schnellfeuergewehres herausgekommen, bei der der Handschutz kürzer ist als beim obengenannten Standardmodell, weil das krafteinleitende Festlager näher an der Nachladeeinrichtung und demnach am Loslager liegt als beim Standardmodell. An diesem Gewehr kann der Granatwerfer M 203 nicht angebracht werden. Auch ein Umbau ist nicht ohne weiteres zu bewerkstelligen. Denn das Magazin des Gewehres dient als Handgriff zum Betätigen des Granatwerferabzugs, weshalb die Relativlage des Magazines, also der Nachladeeinrichtung, zum Granatwerfer nicht verändert werden kann.</p>
<p id="p0006" num="0006">An einem Schnellfeuergewehr, dessen Bauart mit der des obengenannten M 16 A1 nicht übereinstimmt, ist der Granatwerfer M 203 nicht anbringbar.</p>
<p id="p0007" num="0007">Ein Zwischenadapter ist wegen der damit verbundenen Toleranzen nicht möglich. Die Visiereinrichtung des Granatwerfers ist nämlich am Gewehr selbst angebracht, so daß die genannten Toleranzen zwischen diesem und dem zughörigen Visier als Zielfehler wirksam werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Ähnliches gilt auch für den Granatwerfer, der aus der US 5 628 137 A bekannt ist.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Die CA 2 246 988 A1 zeigt ein Zwischenstück bzw. einen Adapter zur zeitweiligen Befestigung von Waffenzubehör, wie beispielsweise ein Granatwerfer, an einem Selbstladegewehr. Der Granatwerfer ist dabei mit dem Zwischenstück über Schrauben oder ähnliche Verbindungselemente fest verbunden. Dabei wird, bevorzugt nach Entfernung des Handschutzes, das vordere Ende des Zwischenstücks mittels einer ersten Halterung an dem Lauf und das hintere Ende mittels einer zweiten Halterung, gegen einen Abstandhalter verspannt befestigt. Die Halterungen sind so ausgebildet, daß sie eine rückwärtsgerichtete Bewegung zwischen dem Granatwerfer und dem Selbstladegewehr verhindern. Beide Halterungen nehmen als Festlager axiale Rückstoßkräfte auf.</p>
<p id="p0010" num="0010">Ein ähnliches Waffensystem zeigt die CA 2 247 234 A1. Hierbei wird das vordere Ende des Zwischenstücks am Bajonettansatz und sein hinteres Ende an der Magazinhalterung befestigt. Die vordere Halterung ist als starre, krafteinleitende Befestigung ausgebildet. Sie nimmt den Bajonettansatz auf und sichert ihn mit einem Schnappverschluß gegen jegliche axiale Bewegung oder Drehbewegung. Die Halterung am hinteren Ende ist ebenso starr und als Preßpassung ausgebildet. Sie umfaßt ein nachgebendes Polster, das senkrecht zur Kraftrichtung zwischen zwei Wandteilen angeordnet ist. Dabei ist der Granatwerfer mit dem Adapter gegen das Polster eingeklemmt, so daß er sich nicht axial bewegen kann. Beide Halterungen dämpfen, übertragen und nehmen axiale Rückstoßkräfte auf. Auch hier erfolgt die Befestigung des Granatwerfers am Selbstladegewehr mittels zweier Festlager.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Ausgehend von dieser Problemlage liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Waffensystem zu finden, bei dem ein jeweils baugleicher Granatwerfer an den unterschiedlichesten Schnellfeuergewehren anbringbar ist; in erster Linie am obengenannten M 16 in der Standard- wie auch der Kurzversion.</p>
<p id="p0012" num="0012">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Passung von Loslager und nicht kraftübertragender Ankoppelungseinrichtung ist ohnehin zur Aufnahme hoher Toleranzen eingerichtet, so daß das Auftreten einer zusätzlichen Toleranz infolge des Adapters unerheblich ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">So ist es auch möglich, den Adapter ohne aufwendige Einpassung abnehmbar am Granatwerfer anzubringen: Zusätzliche, infolge der Abnehmbarkeit des Adapters weitgehend unvermeidlichen Toleranzen werden vom Loslager ohne weiteres aufgenommen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung ist unmittelbar am Granatwerfer selbst angebracht, also nicht am Adapter. Dabei kann vorteilhafterweise die Ankoppelungseinrichtung bei Waffen verwendet werden, deren Festlager baugleich, aber an unterschiedlichen Stellen montiert ist, wie zum Beispiel beim obengenannten US-Gewehr M 16 A1 und dessen Kurzversion. Es ist aber auch möglich, die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung auswechselbar am Granatwerfer selbst anzubringen, so dass zu einem jeweiligen Gewehrmodell eine jeweils passende Ankoppelungseinrichtung bereitgestellt werden kann. Die Voraussetzung ist allerdings, daß das Festlager nicht zu nahe an der Nachladeeinrichtung des Schnellfeuergewehrs liegt.</p>
<p id="p0016" num="0016">Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß der Adapter keine Rückstoßkräfte übertragen muß und deshalb in Leichtbauweise aus Leichtmetall oder Kunststoff ausgeführt werden kann. Zusätzlich kann der Adapter mit einfachsten Mitteln angebracht sein.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0017" num="0017">In jedem der hier aufgeführten Fälle ist der Granatwerfer selbst jeweils baugleich. Lediglich der Adapter oder gegebenenfalls die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung müssen bestimmungsgemäß ausgewählt werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">In einer Alternativlösung ist es jedoch auch möglich, die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung am Adapter anzubringen. Dieser muß dann allerdings kraft-übertragend am Granatwerfer befestigt werden. So ist es möglich, den Granatwerfer auch an Schnellfeuergewehren anzubringen, deren Festlager ungewöhnlich weit hinten liegt, etwa an sogenannten Bullpup-Bauweisen, wie etwa beim Österreichischen Gewehr AUG 77.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Bauweise mit einer fest am Granatwerfer angebrachten, krafteinleitenden Ankoppelungseinrichtung wird jedoch bevorzugt. Bei dieser bevorzugten Bauweise kann der Adapter einfach eine ebene, zur Schußrichtung parallele Fläche aufweisen (Anspruch 2). Diese ebene Fläche sitzt auf einer komplementären Fläche des Granatwerfers auf. Dort kann der Adapter durch einfachste Befestigungseinrichtungen, vorzugsweise Schrauben, gehalten werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die ebene Gegenfläche am Granatwerfer kann unterschiedlich bemessene Ansatzflächen von den verschiedensten Adaptern aufnehmen, ohne daß irgendwelche Anpassungen nötig sind. Zur Befestigung reichen einfache Schrauben oder ähnliche Befestigungseinrichtungen völlig aus, da der Adapter ja keine Rückstoßkräfte übertragen muß.</p>
<p id="p0021" num="0021">Das Gehäuse des Granatwerfers besteht vorzugsweise aus Leichtmetall oder verstärktem Kunststoff. Die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung besteht dagegen aus Stahl (Anspruch 3), die mit einer breiten Auflagefläche in das Leichtmetall oder den verstärkten Kunststoff des Granatwerfergehäuses eingelassen ist und dieses, bezogen auf die Schußrichtung, hintergreift. Dabei entsteht eine Flächenpressung im Material des Granatwerfergehäuses, die<!-- EPO <DP n="6"> --> weit unter dessen Festigkeitsgrenze liegt. Dasselbe gilt auch für den Adapter, soweit die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung an diesem angebracht ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die genannte Ankoppelungseinrichtung kann abnehmbar am Granatwerfergehäuse oder Adapter angebracht sein. Sie ist aber bevorzugt im Verbundguß zusammen mit dem aufnehmenden Teil hergestellt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Komplementär zur genannten krafteinleitenden Ankoppelungseinrichtung ist das Festlager, wie an sich bekannt, als Hammerkopfstift ausgebildet (Anspruch 4); also als Bolzen, der sich senkrecht zur Schußrichtung erstreckt, einen verbreiterten Kopf aufweist und mit diesem in eine hinterschnittene Nut der Ankoppelungseinrichtung eingreift. Ein federgesicherter Querstift hält den Hammerkopfstift.</p>
<p id="p0024" num="0024">Das Loslager ist dagegen (Anspruch 5) bevorzugt eine einfache, nach vorne bzw. in Schußrichtung offene Nut, in die das konplementär ausgebildete, rückwärtige Ende des Adapters einfach eingeschoben wird. Dabei ist die genannte Nut tief genug ausgebildet, um jede Toleranz, die am Adapter auftritt, aufnehmen zu können.</p>
<p id="p0025" num="0025">Bei der Erfindung kann der ursprüngliche Vorderschaft des Schnellfeuergewehres weiterverwendet werden. Ein Auswechseln ist nicht erforderlich. Natürlich kann wahlweise auch ein angepaßter Vorderschaft verwendet werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Grundsätzlich ist der Granatwerfer zum Anbau an ein Schnellfeuergewehr bestimmt. Er kann aber gegebenenfalls auch als Einzelwaffe verwendet werden, wobei er wie eine Pistole aus der Hand geschossen wird.</p>
<p id="p0027" num="0027">Um den erheblichen Rückstoß besser zu ertragen, ist aber bevorzugt eine Schulterstütze vorgesehen, die anstelle des Adapters am Granatwerfer anbringbar ist (Anspruch 6) und die dann vorteilhafterweise angebracht wird, wenn der<!-- EPO <DP n="7"> --> Granatwerfer von vorneherein als Einzelwaffe bestimmt ist. Natürlich kann gegebenenfalls die Schulterstütze wieder gegen den Adapter ausgewechselt werden. Die Schulterstütze kann z.B. aus Aluminium-Kunststoff gefertigt sein. Zur leichten Auswechselbarkeit kann die Verbindung zwischen Granatwerfer und Adapter bzw. Schulterstütze die Form einer Schwalbenschwanzführung haben.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten, schematischen Zeichnung noch näher erläutert. In dieser zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Anbau-Granatwerfers mit kurzem Adapter,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>die Seitenansicht des Granatwerfergehäuses mit langem Adapter,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>den Längsschnitt durch den oberen Teil von Granatwerfer und langem Adapter nach Fig. 2,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>die Draufsicht auf das Granatwerfergehäuse mit langem Adapter der Fig. 2, und</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>die teilweise geschnittene Draufsicht auf den kurzen Adapter der Fig. 1.</dd>
</dl></p>
<p id="p0029" num="0029">Der in Fig. 1 gezeigte Granatwerfer weist ein Leichtmetallgehäuse 1 auf,
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>an dessen Unterseite ein Griffstück 3 angebracht ist,</li>
<li>in dem schwenkbar ein Lauf 5 gelagert ist,</li>
<li>das eine Visiereinrichtung 7 trägt und</li>
<li>auf dessen Oberseite eine kurze Laufschiene 9 angebracht ist.</li>
</ul><!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Der Adapter 9 weist an seiner Rückseite eine vorspringende Anordnung auf, die eine nicht-kraftübertragende Ankoppelungseinrichtung 15 bildet.</p>
<p id="p0031" num="0031">Vor dem Griffstück 3 ist ein Spannabzug 11 angeordnet.</p>
<p id="p0032" num="0032">Der Adapter 9 der Fig. 1 ist ein kurzer Adapter. Somit ist der gezeigte Granatwerfer zur Anbringung an einem Schnellfeuergewehr in Kurzausführung eingerichtet.</p>
<p id="p0033" num="0033">Das Gehäuse 1 des Granatwerfers ist auch in Fig. 2 gezeigt. Dort fehlen allerdings der Lauf 5 und das Griffstück 5. Lediglich der Spannabzug 11 und ein Teil der Abzugseinrichtung sind gezeigt.</p>
<p id="p0034" num="0034">An der Oberseite des Gehäuses ist in der Darstellung der Fig. 2 ein langer Adapter 9' angebracht, der zur Anbringung des Granatwerfers an einem normalen Schnellfeuergewehr (nicht der Kurzausführung) eingerichtet ist. Der Aufbau ist übereinstimmend mit dem des kurzen Adapters 9 der Fig. 1, doch ist er nach hinten verlängert und weist eine nicht-kraftübertragende Ankoppelungseinrichtung 15' auf, die weiter von der Vorderseite des Adapters 9' entfernt ist, als das beim Adapter 9 mit der nicht kraftübertragenden Ankoppelungseinrichtung 15 der Fig. 1 der Fall ist.</p>
<p id="p0035" num="0035">An der Oberseite des Gehäuses 1 ist vor dem Adapter 9 bzw. 9' eine krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung 13 angeordnet, die als Verbundgußteil aus Stahl in das Aluminiumgehäuse 1 eingegossen ist. In der krafteinleitenden Ankoppelungseinrichtung 13 ist eine Nut 19 ausgebildet (siehe auch Fig. 3 und 4), die nach hinten offen ist. Die Oberseiten der Nutwände sind aneinander angenähert, so daß sie eine Hinterschneidung bilden, in der ein Hammerkopfstift von hinten her eingeschoben werden kann. Dieser Hammerkopfstift (nicht gezeigt) ist am Schnellfeuergewehr (meist an dem den Gasentnahmekanal aufnehmenden Teil) befestigt und bildet dessen Festlager. Wenn der Hammerkopfstift in die Nut 19 bis<!-- EPO <DP n="9"> --> nach vorne zum Anschlag (geschlossenes Nutende) eingeführt ist, kann hinter ihm ein querverlaufender Sicherungsstift (nicht gezeigt) durch die Bohrung 21 hindurchgeschoben und dort gesichert werden.</p>
<p id="p0036" num="0036">Wie in Fig. 3 gezeigt, weist der Adapter 9' an seiner Unterseite eine ebene Ansatzfläche 17 auf, die glatt auf einer komplementären ebenen Fläche des Granatwerfergehäuses 1 aufsitzt. Durch drei einfache Schrauben 23 ist der (lange) Adapter 9' am Gehäuse 1 befestigt, kann abgenommen werden und kann zum Beispiel durch einen kurzen Adapter 9 (Fig. 1 und 5) ersetzt werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Fig. 4 zeigt in der Draufsicht, daß der Adapter 9' sich nur bis über einen Teil der Länge des Gehäuses 1 erstreckt. Die Ankoppelungseinrichtung 13 bleibt frei; zwischen ihrer hinteren Kante und der Vorderkante des Adapters 9' ist reichlich Platz zum Ansetzen des Hammerkopfstiftes (nicht gezeigt).</p>
<p id="p0038" num="0038">Wie in Fig. 4 ferner zu sehen, weist die hintere Ankoppelungseinrichtung 15' neben einem bogenförmigen Steg beiderseits dessen einen Stift auf, der jeweils in eine Vertiefung des Loslagers (nicht gezeigt) eingreift.</p>
<p id="p0039" num="0039">Fig. 5 zeigt in der Draufsicht den noch nicht eingebauten, kurzen Adapter 9 der Fig. 1.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Oberseite des Adapters 9, 9' ist jeweils passend zum Handschutz oder Vorderschaft des zugehörigen Schnellfeuergewehres muldenförmig ausgespart, so daß der Granatwerfer passend unter dem vorderen Teil des Gewehres sitzt. Wird bei angebautem Granatwerfer mit dem Schnellfeuergewehr geschossen, dann ergreift der Schütze, soweit er Rechtshänder ist, mit der linken Hand das Griffstück 3. Wird mit dem Granatwerfer geschossen, dann umgreift er das Griffstück 3 mit der rechten Hand.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0041" num="0041">Beim Anbauen des Granatwerfers wird dieser von unten her so gegen das parallel zu ihm gehaltene Schnellfeuergewehr angedrückt, daß dessen Festlager (der nicht gezeigte Hammerkopfstift) hinter der krafteinleitenden Ankoppelungseinrichtung 13 und vor dem Adapter 9, 9' von oben her in die Vertiefung des Gehäuses eintaucht. Dann wird der Granatwerfer parallel zum Schnellfeuergewehr (dessen Handschutz zur Führung des Adapters 9, 9' dient) nach hinten geschoben, wobei gleichzeitig
<ul id="ul0002" list-style="dash" compact="compact">
<li>der Hammerkopfstift des Gewehres in die Nut 19 bis zu deren vorderem Ende und</li>
<li>der halbkreisförmige Steg und die Stifte 15, 15' in das Loslager des Gewehres</li>
</ul>
einlaufen. Zuletzt wird ein Sicherungsstift in die Bohrung 21 eingeführt. Der Granatwerfer sitzt nun fest am zugehörigen Gewehr.</p>
</description><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>
<claim-text>a) Waffensystem aus mehreren Schnellfeuergewehren unterschiedlicher Bauart und zugehörigen Anbau-Granatwerfern jeweils derselben Bauart, die mit eigenem Griffstück (3) versehen sind, mit den folgenden Merkmalen:</claim-text>
<claim-text>b) zur Anbringung des Granatwerfers an das Schnellfeuergewehr hat jedes Schnellfeuergewehr ein kraftaufnehmendes Festlager und ein von diesem beabstandetes Loslager,
<claim-text>b.1) wobei der Festlager-Loslager-Abstand bei unterschiedlichen Schnellfeuergewehren unterschiedlich groß ist,</claim-text></claim-text>
<claim-text>c) am Granatwerfer ist ein Adapter (9, 9') lösbar befestigt, der
<claim-text>c.1) jeweils passend zu dem am jeweiligen Schnellfeuergewehr unterschiedlich beabstandet angeordneten Fest- und Loslager ausgeführt ist und</claim-text>
<claim-text>c.2) eine nicht-kraftübertragende Ankoppelungseinrichtung (15, 15') trägt, die zum Eingriff in das Loslager des Schnellfeuergewehres eingerichtet ist,</claim-text></claim-text>
<claim-text>d) eine zum Eingriff in das kraftaufnehmende Festlager des Schnellfeuergewehres eingerichtete krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung (13) ist
<claim-text>d.1) am Granatwerfer oder</claim-text>
<claim-text>d.2) am Adapter (9, 9')</claim-text>
angebracht.</claim-text><!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Waffensystem nach Anspruch 1, bei welchem der Adapter (9, 9') eine im wesentlichen zur Schußrichtung parallele Ansatzfläche (17) aufweist, die an einer Gegenfläche am Granatwerfer angebracht ist, vorzugsweise mittels Befestigungsschrauben (23).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Waffensystem nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem die krafteinleitende Ankoppelungseinrichtung (13) aus Stahl besteht und am Granatwerfergehäuse (1) oder am Adapter (9, 9') so angebracht ist, daß es dieses bzw. diesen, bezogen auf die Schußrichtung, hintergreift, wobei das Granatwerfergehäuse (1) bzw. der Adapter (9, 9') aus Leichtmetall oder Kunststoff bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Waffensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem das Festlager von einem Hammerkopfbolzen gebildet ist, der in eine hinterschnittene Nut (19) in der krafteinleitenden Ankoppelungseinrichtung (13) einführbar und dort durch einen Querstift sicherbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Waffensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem das Loslager eine in Schußrichtung offene, bevorzugt halbkreisförmige Nut ist, in welche die als Vorsprung oder Steg ausgebildete, nicht kraftübertragende Ankoppelungseinrichtung (15, 15') von vorne her, d.h. entgegen der Schußrichtung, einschiebbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Waffensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei welchem anstelle des Adapters (9, 9') eine Schulterstütze am Granatwerfer anbringbar ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>
<claim-text>a) Weapon system from a number of automatic rifles of varying design and corresponding add-on grenade launchers each of the same design, which are provided with a an individual grip (3), with the following features:</claim-text>
<claim-text>b) for fitting the grenade launcher to the automatic rifle, each automatic rifle has a force-absorbing thrust bearing and a floating bearing at a distance from the former,
<claim-text>b.1) in which the distance between the thrust and floating bearings varies between different automatic rifles,</claim-text></claim-text>
<claim-text>c) a removable adapter (9, 9') is fitted to the grenade launcher, which
<claim-text>c.1) in each case is designed to match the differently spaced attached thrust and floating bearings on the given automatic rifle and</claim-text>
<claim-text>c.2) a non-force-transferring coupling device (15, 15') which is designed to engage in the floating bearing of the automatic rifle,</claim-text></claim-text>
<claim-text>d) a force-inducing coupling device (13) designed to engage in the force-absorbing thrust bearing of the automatic rifle is fitted
<claim-text>d.1) to the grenade launcher or</claim-text>
<claim-text>d.2) to the adapter (9, 9').</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Weapon system in accordance with claim 1, in which the adapter (9, 9') has a mating surface (17) fundamentally parallel to the direction of firing, which is fitted to a surface adjoining the grenade launcher, preferably by means of fixing screws (23).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Weapon system in accordance with either of claims 1 and 2, in which the force-inducing coupling device (13) is made of steel and is fitted to the grenade launcher casing (1) or to the adapter (9, 9') such that it engages in this or these, relative to the direction of firing, and in which the grenade launching adapter (1) or adapter (9, 9') is made from alloy or plastic.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Weapon system in accordance with one of the preceding claims, in which the thrust bearing is formed by a hammer-headed bolt, which can be inserted into a groove (19) cut into the force-inducing coupling device (13) and can be locked in this position by means of a transverse pin.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Weapon system in accordance with one of the preceding claims, in which the floating bearing is a groove, open in the direction of firing and preferably semi-circular, in which the non-force-transferring coupling device (15, 15'), formed as a projection or bridge, can be moved backwards, i.e. against the direction of firing.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Weapon system in accordance with one of the preceding claims, in which a shoulder support can be fitted to the grenade launcher instead of the adapter (9, 9').</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>
<claim-text>a) Système d'armes se composant de plusieurs armes à tir rapide, de types différents, et se composant de lance-grenades adaptables associés, respectivement du même type, qui sont dotés d'une poignée propre (3), ayant les caractéristiques suivantes :</claim-text>
<claim-text>b) pour la fixation du lance-grenades sur l'arme à tir rapide, chaque arme à tir rapide a un palier fixe absorbant la force et un palier libre espacé de ce palier fixe,
<claim-text>b.1) où l'écartement entre le palier fixe et le palier libre, dans le cas d'armes à tir rapide différentes, est important de façon variable,</claim-text></claim-text>
<claim-text>c) un adaptateur (9, 9') est fixé, de manière amovible, sur le lance-grenades,
<claim-text>c.1) adaptateur qui, à chaque fois, est réalisé en s'adaptant au palier fixe et au palier libre, disposés en étant espacés de façon variable sur l'arme - respective - à tir rapide, et</claim-text>
<claim-text>c.2) qui supporte un dispositif d'accouplement (15, 15'), ne transmettant pas de force, qui est disposé pour s'engager dans le palier libre de l'arme à tir rapide,</claim-text></claim-text>
<claim-text>d) un dispositif d'accouplement (13), introduisant une force, disposé pour s'engager dans le palier fixe de l'arme à tir rapide, absorbant la force, est fixé
<claim-text>d.1) sur le lance-grenades ou bien</claim-text>
<claim-text>d.2) sur l'adaptateur (9, 9').</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Système d'armes selon la revendication 1, dans lequel l'adaptateur (9, 9') présente une surface à épaulement (17) pratiquement parallèle à la direction de tir, surface à épaulement qui, sur une surface opposée,<!-- EPO <DP n="16"> --> est fixée sur le lance-grenades, de préférence au moyen de vis de fixation (23).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Système d'armes selon la revendication 1 ou 2, dans lequel le dispositif d'accouplement (13) introduisant une force est en acier et est fixé sur le boîtier (1) du lance-grenades ou sur l'adaptateur (9, 9'), de manière telle, que le système d'armes enserre ce boîtier ou cet adaptateur, par rapport à la direction de tir, où le boîtier (1) du lance-grenades et l'adaptateur (9, 9') sont en métal léger ou en matière plastique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Système d'armes selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le palier fixe est formé par un boulon à tête de marteau qui peut être introduit dans une gorge (19) formée par contre-dépouille dans le dispositif d'accouplement (13) introduisant une force, et là, peut être fixé par une goupille transversale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Système d'armes selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le palier libre est une gorge, de préférence en forme de demi-cercle, ouverte dans la direction de tir, gorge dans laquelle le dispositif d'accouplement (15, 15'), ne transmettant pas de force, configuré comme une partie saillante ou une partie pleine, peut être introduit de l'avant, c'est-à-dire dans le sens opposé à la direction de tir.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Système d'armes selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel une crosse peut être fixée sur le lance-grenades, à la place de l'adaptateur (9, 9').</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="155" he="214" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="218" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="73" he="191" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
</ep-patent-document>
