[0001] Die Erfindung betrifft eine Löscheinrichtung für einen Straßenabschnitt, insbesondere
in einem Tunnel, auf einer Brücke oder dergleichen.
[0002] Durch Verkehrsunfälle, durch Unachtsamkeiten wie das Fahren eines beladenen Nutzfahrzeuges
mit zu geringem Reifenluftdruck oder dgl. können Brände entstehen, die insbesondere
in schwer zugänglichen Straßenabschnitten nur mit großem Aufwand löschbar sind. In
entsprechend schwer zugänglichen Straßenabschnitten wie Tunnel, Brücken oder dgl.
ist das Erreichen eines Brandherdes durch Feuerwehrkräfte erschwert, da ein Zugang
im Regelfall nur über die Straße selbst ermöglicht ist. Insbesondere bei Tunnel mit
einer Röhre für beide Fahrtrichtungen kann wegen der entstehenden Hitze und Rauchgase
die Erreichbarkeit des Brandherdes für die Feuerwehr nahezu ausgeschlossen sein.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Brandbekämpfung auf Straßen, insbesondere
in schwer erreichbaren Straßenabschnitten zu verbessern.
[0004] Die Aufgabe wird durch eine Löscheinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Dazu wird vorgeschlagen, eine Löscheinrichtung bereitzustellen, die aus einem Vorratsbehälter
für ein Löschmittel und aus einer an den Vorratsbehälter angeschlossenen Löschleitung
besteht. Die Löschleitung wird entlang des Straßenabschnittes im Bereich der Fahrbahn
verlegt. Die Löschleitung ist in Segmente unterteilt, die über strömungsleitende Trennkupplungen
mit jeweils einer Sollbruchstelle untereinander verbunden sind.
[0006] Bei einem Unfall kann am Ort des Unfalls die strömungsleitende Trennkupplung an der
Sollbruchstelle durchtrennt werden. An der geöffneten Trennkupplung kann das Löschmittel
austreten und steht direkt am Unfallort zum Löschen zur Verfügung. Das austretende
Löschmittel kann dabei sowohl der Bekämpfung von Bränden als auch beispielsweise dem
Binden von Chemikalien dienen. Es müssen nicht erst Löschleitungen entlang des Straßenabschnittes
oder von einer einzelnen Zapfstelle verlegt werden. Dabei sind zweckmäßig eine oder
mehrere Löschleitungen als Randbegrenzungen einer Fahrbahn des Straßenabschnittes
ausgebildet. Insbesondere ist dabei eine Anordnung der Löschleitung zwischen zwei
entgegengesetzt befahrenen Fahrbahnen zweckmäßig. Im Falle, daß ein Fahrzeug bei einem
Unfall von seiner Fahrbahn abkommt, kollidiert es mit der entsprechenden Löschleitung.
Die Löschleitung wird dabei an den Sollbruchstellen der jeweiligen Trennkupplung aufgerissen,
wodurch ein Löschmittelstrahl selbstauslösend am Ort des Unfalls zur Verfügung steht.
[0007] Zur Steigerung der Wirksamkeit des selbsttätigen Löschvorganges ist zweckmäßig in
den jeweiligen Trennkupplungen einer Löschleitung ein Ventil vorgesehen, welches im
verbundenen Zustand der Trennkupplung in einer Durchlaßstellung und im getrennten
Zustand in einer eine Drosselung herbeiführenden Löschstellung geschaltet ist. Beim
Aufreißen einer Sollbruchstelle schaltet das entsprechende Ventil in die Löschstellung,
während die übrigen Ventile zwischen der aufgerissenen Stelle und dem Vorratsbehälter
für das Löschmittel in der Durchlaßstellung verbleiben. Das vom Vorratsbehälter durch
die Löschleitung mit einer Anzahl von Trennkupplungen fließende Löschmittel findet
im Bereich der verbundenen Trennkupplungen einen geringen Strömungswiderstand vor.
Der Druckabfall des Löschmittels ist gering, wodurch am Ort des Unfalls bzw. der aufgerissenen
Trennkupplung ein hoher effektiver Löschdruck zur Verfügung steht. In der Löschstellung
des Ventils an der getrennten Kupplung wird eine dosierte Drosselung des Löschmittelstromes
auf ein Maß herbeigeführt, was einerseits eine zuverlässige Löschung von Brandherden
ermöglicht und andererseits selbst keine zusätzlichen Schäden durch zu hohen Druck
herbeiführt. In dieser Anordnung kann zweckmäßig ein relativ hohes Verhältnis von
Vorratsdruck zu gedrosseltem Löschdruck gewählt werden. Dabei ist der relative Druckabfall
auch über größere Längen einer Löschleitung mit einer hohen Anzahl von Trennkupplungen
gering. Dementsprechend können lange Straßenabschnitte ohne ein Dazwischenschalten
von Hilfspumpen oder dergleichen versorgt werden.
[0008] In einer zweckmäßigen Weiterbildung weist die Trennkupplung mindestens eine Spritzöffnung
sowie ein Spritzventil mit einem Ventilkörper auf. Im verbundenen Zustand der Trennkupplung
ist dabei das Spritzventil geöffnet; die Spritzöffnungen selbst sind abgedeckt. Beim
Auftrennen der Trennkupplung legt sich der Ventilkörper an einen Anschlag an, während
die Spritzöffnungen freigelegt werden. Die Spritzöffnungen in Verbindung mit dem am
Anschlag anliegenden Ventilkörper führen einerseits zu einer Drosselung im Bereich
der geöffneten Trennkupplung, andererseits können durch die Spritzöffnungen ein oder
mehrere hochwirksame Löschstrahlen gebildet und düsenartig in entsprechende Richtung
gelenkt sein. Zur Verbesserung des Löschverhaltens kann es darüber hinaus zweckmäßig
sein, eine Leitfläche für das aus den Spritzöffnungen austretende Löschmittel im Bereich
der Spritzöffnungen vorzusehen. Mit einer oder mehrerer derartiger Leitflächen kann
ein gewünschtes, beispielsweise ringförmiges Spritzbild erzielt werden.
[0009] Je nach Anwendungsfall kann es zweckmäßig sein, daß die Trennkupplung zwei Hälften
mit je einem Spritzventil und zugehörigen Spritzöffnungen umfaßt. Mit einer derartigen
Trennkupplung ist eine Löschmittelversorgung von beiden Seiten der aufgerissenen Verbindung
aus ermöglicht. Der Löschmitteleintrag an die Unfallstelle kann erhöht und damit die
Wirksamkeit der Löschmaßnahme gesteigert werden.
[0010] Zweckmäßig ist die Trennkupplung zerstörungsfrei lösbar ausgebildet. Dadurch kann
ermöglicht werden, daß auch nach einem Einsatz der Löscheinrichtung diese ohne Reparaturen
ohne weiteres wieder zur Verfügung steht. Um ein einfaches Lösen der Trennkupplung
an der Sollbruchstelle zu ermöglichen, ist zweckmäßig ein Betätigungsmechanismus vorgesehen.
Eine einfache Ausbildung ergibt sich, wenn die Trennkupplung zwei Flansche aufweist,
die an benachbarten Schlauchsegmenten angeordnet und über mindestens eine radial nach
außen lösbare Klammer verbunden sind. Durch Entfernen der Klammer können die beiden
Schlauchsegmente voneinander gelöst werden, ohne daß eine Bauteilzerstörung notwendig
ist. Um ein Lösen der Klammer mit geringem Kraftaufwand zu ermöglichen, ist vorgesehen,
daß die Klammer über einen Sicherungsbolzen an einem Flansch gehalten ist, der sich
insbesondere in Längsrichtung der Schlauchsegmente erstreckt. Durch Entfernen oder
Verschieben des Sicherungsbolzens kann die Klammer gelöst werden. Durch den Druck
des Löschmittels in der Schlauchleitung kann das Lösen der Klammer bei entsprechender
Ausgestaltung von Klammer und Flansch noch unterstützt werden. Vorteilhaft ist der
Sicherungsbolzen federnd an der Klammer gelagert. Hierdurch ist eine sichere Befestigung
der Klammer gewährleistet. Durch Zurückziehen des Sicherungsbolzen entgegen der Federkraft
kann die Klammer auf einfache Weise gelöst und ebenso einfach wieder befestigt werden.
[0011] Zweckmäßig ist an beiden Enden einer Löschleitung je ein Vorratsbehälter für Löschmittel
vorgesehen und bedarfsweise auch jeweils eine Förderpumpe. Durch die beidseitige Versorgung
mit Löschmittel ist sogar die gleichzeitige Versorgung zweier geöffneter Trennstellen
möglich.
[0012] Es kann auch zweckmäßig sein, zwei etwa parallel zueinander verlaufende Löschleitungen
mit je einem an einem Ende der Löschleitung angeschlossenen Vorratsbehälter vorzusehen.
Die beiden Vorratsbehälter werden dabei an gegenüberliegenden Endbereichen des Straßenabschnittes
angeordnet. Die Zuverlässigkeit der Anlage ist durch die doppelte und räumlich getrennte
Ausführung gesteigert. Insbesondere kann bei einer derartigen Anordnung mit zwei Vorratsbehältern
an beiden Endbereichen des Straßenabschnitts ein Löschmittelkreislauf aufgebaut werden,
bei dem im Ruhezustand der Löscheinrichtung das Löschmittel durch die beiden Löschleitungen
gegenläufig zirkulierend geführt ist. Durch die zirkulierende Bewegung kann beispielsweise
ein Einfrieren des Löschmittels unter winterlichen Bedingungen vermieden werden.
[0013] Zur Erzielung einer hohen Wirksamkeit der Löscheinrichtung in Verbindung mit niedrigen
Betriebskosten ist vorteilhaft mit der Löschleitung eine druckgesteuerte Förderpumpe
für das Löschmittel verbunden. Im Ruhezustand der Löscheinrichtung weist diese ein
vorgegebenes Ruhedruckniveau auf. Bei diesem Ruhedruckniveau ist die Förderdruckpumpe
abgeschaltet, wobei sie weder Verschleiß unterliegt noch Energiekosten verursacht.
Im Falle der Trennung einer Trennkupplung verändert sich der Druck in der Löschleitung,
wodurch die druckgesteuerte Förderpumpe zur Versorgung der Unfallstelle in Betrieb
genommen wird. Die Förderpumpe kann jedoch auch durch ein Signal in Betrieb genommen
werden, das durch das Lösen der Trennkupplung ausgelöst wird.
[0014] Insbesondere im Ein- und Ausgangsbereich eines Tunnels muß bei Frosttemperaturen
die Gefahr einer Vereisung des Löschmittels berücksichtigt werden. Dazu kann es zweckmäßig
sein, zumindest bereichsweise an gefährdeten Stellen oder auch im Bereich der Vorratsbehälter
eine Heizvorrichtung vorzusehen. In weiterer vorteilhafter Weiterbildung ist insbesondere
im Bereich einer Trennkupplung eine Entnahmestelle für Löschmittel vorgesehen. Eine
derartige Entnahmestelle, aus der Löschmittel auch im geschlossenen Zustand der entsprechenden
Trennkupplungen entnommen werden kann, kann beispielweise für die Versorgung eines
Feuerwehrwagens zusätzlich zur selbsttätig löschenden, aufgerissenen Trennkupplung
zweckmäßig sein.
[0015] Die einzelnen Segmente der Löschmittelleitung sind zwischen den Trennkupplungen zweckmäßig
als flexible Schlauchleitung ausgebildet. Dadurch kann die Löschleitung innerhalb
gewisser Grenzen flexibel die Energie eines geringfügigen Aufpralls aufnehmen, ohne
dabei unerwünscht auszulösen. Bei stärkeren Deformationen bzw. Aufprallenergien ist
sichergestellt, daß nur die Sollbruchstelle der jeweiligen Trennkupplung geöffnet
wird, während die flexible Schlauchleitung unversehrt bleibt und damit einen gesteuerten
Löschvorgang insbesondere über die definierten Spritzöffnungen ermöglicht. Durch Verwendung
von Reflexfeldern beispielsweise in Form von aufgeklebten Reflexstreifen, sogenannten
Katzenaugen oder dgl., ist die Löschleitung auch als optisch gut wahrnehmbare Fahrbahnbegrenzung
geeignet und trägt damit zur Sicherheit des jeweiligen Straßenabschnitts bei. Es kann
jedoch auch vorteilhaft sein, daß die Schlauchleitung eine nachleuchtende Oberfläche
aufweist. Selbst bei totalem Stromausfall ist die Schlauchleitung so noch zu finden
und zu bedienen. Gleichzeitig kann die Schlauchleitung als Leitsystem dienen. Die
Schlauchleitung besteht hierzu insbesondere aus selbstleuchtendem, hitzebeständigem
Gummi oder ist mit einem solchen beschichtet oder ummantelt.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer schematischen Draufsicht einen Straßenabschnitt mit zwei gegenläufigen Fahrbahnen
und einer zwischenliegenden Löschleitung;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Löscheinrichtung mit zwei einseitig an jeweils
einen Vorratsbehälter angeschlossenen Löschleitungen;
- Fig. 3
- eine Variante der Anordnung nach Fig. 2 mit zwei Vorratsbehältern und zwei zu einem
Kreislauf zusammengeschlossenen Löschleitungen;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Löscheinrichtung mit einer beidseitig druckbeaufschlagten
Löschleitung;
- Fig. 5
- eine Prinzipdarstellung einer aus zwei Hälften bestehenden Trennkupplung mit je einem
Spritzventil und zugehörigen Spritzöffnungen;
- Fig. 6
- eine Prinzipskizze einer Trennkupplung mit einseitig wirkendem Spritzventil;
- Fig. 7
- eine Querschnittsdarstellung der Hälfte einer ausgelösten Trennkupplung nach den Fig.
5 oder 6.
- Fig. 8
- einen Schnitt durch eine Trennkupplung in der Trennebene,
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung eines Schnitts entlang der Linie IX-IX in Fig. 8.
[0017] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Ansicht einen Straßenabschnitt 2 mit zwei Einzelfahrbahnen
24, 25. Durch die Pfeile 30, 31 ist angedeutet, daß die beiden Fahrbahnen 24, 25 gegenläufig
befahren werden.
[0018] Eine Löscheinrichtung 1 umfaßt einen Vorratsbehälter 3 sowie eine Löschleitung 5.
Der Vorratsbehälter 3 beinhaltet ein Löschmittel 4, welches bevorzugt Wasser ist,
aber auch ein beliebiges anderes geeignetes Löschmittel sein kann. Eine Heizvorrichtung
21 ist im Bereich des Vorratsbehälters 3 zur Verhinderung einer Vereisung des Löschmittels
4 vorgesehen. Es kann auch zweckmäßig sein, eine Heizvorrichtung 21 im Bereich der
Löschleitung, zumindest an ausgewählten Stellen davon vorzusehen.
[0019] Ein Teil der Löschleitung 5 ist zwischen den Fahrbahnen 24, 25 angeordnet und verläuft
in Längsrichtung des Straßenabschnittes 2 zwischen dessen beiden Endbereichen 17,
18. Dabei bildet die Löschleitung 5 eine Randbegrenzung 23 für beide Fahrbahnen 24,
25. Zur besseren Kenntlichmachung der Löschleitung 5 in einem Tunnel oder bei Nacht
ist diese segmentweise mit Reflexfeldern 27 versehen, durch die das Scheinwerferlicht
vorbeifahrender Fahrzeuge reflektiert wird. Die Reflexfelder 27 können einen geeigneten
reflektierenden Farbanstrich aufweisen oder beispielsweise in Form von entsprechenden
Klebefolien ausgebildet sein.
[0020] Anstatt von Reflexfeldern oder zusätzlich hierzu kann der Schlauch selbst nachleuchtend
ausgebildet sein. Hierzu kann der Schlauch aus selbstleuchtendem, hitzebeständigem
Gummi bestehen oder mit einem nachleuchtenden Material beschichtet oder ummantelt
sein. Der gesamte Schlauch kann so im Falle eines totalen Stromausfalls als Leitsystem
dienen. Der Schlauch ist einfach zu finden und zu bedienen. Auch eine abschnittsweise
Ausbildung aus selbstleuchtendem bzw. nachleuchtendem Material kann zweckmäßig sein.
[0021] Die Löschleitung 5 ist im Endbereich 17 des Straßenabschnittes 2 mittels einer an
einem Ende 16 in der Löschleitung 5 angeordneten Förderpumpe 20 an den Vorratsbehälter
3 angeschlossen. Die Löschleitung 5 erstreckt sich bis zum gegenüberliegenden Endbereich
18 des Straßenabschnittes 2 und ist an ihrem dem ersten Ende 16 gegenüberliegenden
Ende 19 verschlossen. Über die Länge des Straßenabschnittes 2 ist die Löschleitung
5 in eine Anzahl von Segmenten 6 aufgeteilt, die jeweils über strömungsleitende Trennkupplungen
7 mit einer Sollbruchstelle 8 untereinander verbunden sind. Dabei sind die Segmente
6 in Form von flexiblen Schlauchleitungen 26 ausgebildet. Je nach Anwendungsfall kann
aber auch eine Ausbildung in Form von starren Rohren zweckmäßig sein.
[0022] Bei einer Kollision eines in Richtung der Pfeile 30 oder 31 fahrenden Fahrzeuges
mit der Löschleitung 5 wird die im Bereich der Kollision angeordnete Kupplung 7 an
ihrer Sollbruchstelle 8 aufgebrochen. Damit geht eine Druckschwankung in der Löschleitung
5 einer, über die die druckgesteuerte Förderpumpe 20 betätigt wird. Über die Förderpumpe
20 wird Löschmittel 4 durch die Löschleitung 5 und ggf. einer Anzahl von Trennkupplungen
7 in Richtung des Pfeiles 32 zur aufgetrennten, hier der besseren Übersichtlichkeit
halber nicht dargestellten Trennkupplung 7 gefördert.
[0023] Fig. 2 zeigt schematisch die wesentlichen Elemente einer Variante der Löscheinrichtung
1 nach Fig. 1. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei im wesentlichen unabhängige
Systeme mit je einem Vorratsbehälter 3, einer Löschleitung 5 und einer Förderpumpe
20 vorgesehen. Je ein Vorratsbehälter 3 ist an einem der beiden Endbereiche 17, 18
des Straßenabschnittes 2 angeordnet, so daß im Bedarfsfall Löschmittel 4 aus den Vorratsbehältern
3 aus beiden Richtungen zur Löschstelle gefördert wird. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind darüber hinaus eine Reihe von Trennkupplungen 7 mit schematisch angedeuteten
Entnahmestellen 22 versehen, an denen bedarfsweise beispielsweise durch einen Feuerlöschzug
auch ohne das Auftrennen einer Trennkupplung 7 Löschmittel 4 entnommen werden kann.
In den übrigen Merkmalen und Bezugszeichen stimmt die gezeigte Löscheinrichtung 1
mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 überein.
[0024] Fig. 3 zeigt eine weitere Variante einer Löscheinrichtung 1, die im wesentlichen
dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 entspricht. Zusätzlich sind noch die beiden Löschleitungen
5 an ihren beiden Enden 16, 19 mit je einem Vorratsbehälter 3 verbunden, so daß über
die Förderpumpen 20 das Löschmittel 4 durch die beiden Löschleitungen 5 in Richtung
der Pfeile 29 gegenläufig zirkulierend geführt werden kann. Durch die Zirkulation
kann beispielsweise eine Vereisung des Löschmittels 4 ohne eine zusätzliche Heizvorrichtung
21 (Fig. 1) vermieden werden.
[0025] Im weiteren Ausführungsbeispiel einer Löscheinrichtung 1 nach Fig. 4 ist eine Löschleitung
5 beidseitig über eine Förderpumpe 20 an einen Vorratsbehälter 3 angeschlossen. Zum
Löschen eines Brandherdes, beispielhaft dargestellt an einer aufgebrochenen Trennkupplung
7', kann Löschmittel 4 aus beiden Richtungen von den Vorratsbehältern 3 über die jeweiligen
Förderpumpen 20 in Richtung der Pfeile 32 gepumpt werden. Es kann auch zweckmäßig
sein, mehrere derartige Löschleitungen 5 parallel zueinander vorzusehen.
[0026] Fig. 5 zeigt als schematische Prinzipdarstellung einen Längsschnitt durch eine Trennkupplung
7 entsprechend der Fig. 4. Die Trennkupplung 7 umfaßt zwei Hälften 14, 15, die an
einer Trennebene E zusammengefügt sind. Zur Bildung einer Sollbruchstelle 8 an der
Trennebene E ist beispielhaft eine Anzahl von Stiften 33 als Verbindungselemente vorgesehen,
die bei Überlast brechen können. Es kann auch jede beliebige andere Ausbildung einer
Sollbruchstelle 8 zweckmäßig sein. Beide Hälften 14, 15 weisen je ein Ventil 12 auf,
welches im verbundenen Zustand der beiden Hälften 14, 15 der Trennkupplung 7 in einer
Durchlaßstellung geschaltet sind. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Ventile
12 als Spritzventil 10 mit einer Anzahl von Spritzöffnungen 9 ausgebildet. Die Ventile
12 sind in Durchlaßstellung gezeigt, bei der das Löschmittel 4 (Fig. 1) zwischen Ventilkörpern
11 und Gehäuseteilen 42 entlang des Doppelpfeiles 36 in beiden Richtungen durchströmen
kann. Dadurch ist das gezeigte Ausführungsbeispiel insbesondere für eine Anordnung
nach Fig. 4 geeignet. Dabei liegen die Spritzöffnungen 9 innerhalb der Gehäuseteile
42 und sind dementsprechend abgedeckt. Bezüglich Einzelheiten der Spritzöffnungen
9 wird auf die Beschreibung zur Fig. 7 verwiesen.
[0027] Die Ventilkörper 11 sind jeweils mit einer Führungsstange 34 in einem Führungssteg
35 geführt. Die Ventilkörper 11 weisen einander zugewandt jeweils einen Fortsatz 40
auf, an denen sie über einen weiteren Stift 33 zur Bildung einer Sollbruchstelle miteinander
verbunden sind. Die Einheit aus den beiden Ventilkörpern 11 ist über zwei Schraubendruckfedern
37 gegen die beiden Führungsstege 35 verspannt und dadurch bezüglich der Trennebene
E zumindest etwa zentriert. In der gezeigten zentrierten Position sind die Ventilkörper
11 zu radial nach innen ragenden Anschlägen 28 der Gehäuseteile 42 beabstandet. Durch
die Druckkraft der Schraubenfedern 37 liegen die beiden Ventilkörper 11 an den Fortsätzen
40 unter Vorspannung aneinander an. Gegebenenfalls ist eine Verbindung beider Bauteile
an dieser Stelle nicht erforderlich. Anstelle des beispielhaft vorgesehenen Stiftes
33 zur Bildung einer Sollbruchstelle kann auch jede andere geeignete Maßnahme zur
Bildung einer Sollbruchstelle zweckmäßig sein.
[0028] Die jeweils etwa rotationssymmetrisch ausgebildeten Ventilkörper 11 und auch die
Anschläge 28 sind mit einer Anzahl von etwa achsparallelen Bohrungen 43 versehen,
an deren jeweiligen der Trennebene E zugewandten Ende die Spritzöffnungen 9 gebildet
sind.
[0029] Fig. 6 zeigt eine Variante der Anordnung nach Fig. 5, die für eine Durchströmung
in nur einer durch die Pfeile 29 angedeutete Richtung vorgesehen ist. Dazu ist die
eine Hälfte 14 der Trennkupplung 7 entsprechend der Hälfte 14 der Anordnung nach Fig.
5 ausgebildet, wobei im Unterschied dazu der ringförmig den Ventilkörper 11 umschließende
Anschlag 28 in Form von radial nach innen sich erstreckenden Rippen 38 mit zwischenliegenden
Kanälen 39 ausgebildet ist. In den übrigen Merkmalen und Bezugszeichen stimmt das
gezeigte Ausführungsbeispiel der Hälfte 14 mit derjenigen nach Fig. 5 überein.
[0030] Die weitere Hälfte 15 der Trennkupplung 7 weist einen Steg 41 auf, gegen den der
Fortsatz 40 des Ventilkörpers 11 aus der benachbarten Hälfte 14 abgestützt ist. Die
gezeigte Ventilkonstruktion ist insbesondere zur einseitigen Durchströmung entsprechend
der Ausführungsbeispiele nach den Fig. 1 bis 3 geeignet.
[0031] Fig. 7 zeigt eine Hälfte 14 der Trennkupplung 7 nach Fig. 5 im ausgelösten Zustand.
Die nicht näher dargestellte weitere Hälfte 15 ist an der Trennebene E abgerissen,
in dessen Folge der Ventilkörper 11 durch die Kraft der Schraubenfeder 37 gegen den
ringförmigen Anschlag 28 gedrückt ist. Unterstützend zur Federkraft wirkt dabei der
Innendruck des Löschmittels 4 in der Löschleitung 5 (Fig. 1). Es kann auch zweckmäßig
sein, anstelle der gezeigten Schraubenfedern 37 Zugfedern einzusetzen, deren Federkraft
geringer als die aus dem Löschmitteldruck resultierende Schließkraft ist. Dadurch
kann bei sehr hohen Betriebdrücken die Federkraft zur Anschlagdämpfung für den Ventilkörper
11 genutzt werden.
[0032] In der gezeigten Löschstellung sind die Spritzöffnungen 9 freigegeben, so daß Löschmittel
durch die Bohrungen 43 (Fig. 5) bzw. Kanäle 39 (Fig. 6) an den Spritzöffnungen 9 zum
Löschen austreten kann. Dabei ist der Fortsatz 40 als kegelförmige Leitfläche 13 im
Bereich der Spritzöffnungen 9 ausgebildet, wodurch der Löschstrahl entsprechend der
durch die Pfeile 44 angedeuteten Richtung radial nach außen gelenkt wird. Durch die
Anlage des Ventilkörpers 11 am Anschlag 28 ist in diesem Bereich eine Löschmittelströmung
unterbunden. Der Löschmittelstrom ist durch die Bohrungen 43 bzw. Kanäle 39 gedrosselt,
wobei die Spritzöffnungen 9 als Düse wirken zur Verbesserung des Löscheffektes.
[0033] In den gezeigten Ausführungsbeispielen weisen sowohl die Gehäuseteile 42 als auch
die Ventilkörper 11 jeweils Spritzöffnungen 9 auf. Je nach Anwendungsfall kann es
auch zweckmäßig sein, die Spritzöffnungen 9 nur im Gehäuseteil 42 oder nur im Ventilkörper
11 oder auch an anderer geeigneter Stelle vorzusehen. Neben den gezeigten Varianten
in Form von Bohrungen, Kanälen oder dgl. sind auch beliebige andere Ausführungen von
Durchführungen mit entsprechenden Spritzöffnungen 9 möglich.
[0034] Eine Ausbildung der Trennkupplungen 7 als 3"-Kupplung mit etwa 55 Bohrungen im Durchmesserbereich
zwischen 3 und 5 mm zur Bildung der Spritzöffnungen 9 hat sich als zweckmäßig herausgestellt.
Dabei wird ein Löschmitteldruck von etwa 20 bar als zweckmäßig angesehen.
[0035] Neben der gezeigten Förderung des Löschmittels 4 aus den Vorratsbehältern 3 über
Förderpumpen 20 kann auch beispielsweise eine hydrostatische Förderung zweckmäßig
sein, indem die Vorratsbehälter 3 in einer geeigneten geodätischen Höhe über den Trennkupplungen
7 angeordnet sind. Bei geeigneter Dimensionierung der Sollbruchstelle 8 können die
Trennkupplungen 7 außer durch Fahrzeugkollision bedarfsweise auch mit einem Hammer
oder anderem Werkzeug sowie ggf. auch manuell zu einer Notauslösung gebracht werden.
[0036] In den Fig. 8 und 9 ist eine manuell auslösbare Trennkupplung 7 dargestellt. Gleiche
Bauteile wie in Fig. 1 bis 7 sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Trennkupplung
7 ist zerstörungsfrei lösbar ausgebildet. Hierzu weisen die Hälften 14 und 15 der
Trennkupplung 7 Flansche 52 und 53 auf, die an den Schlauchsegmenten 6 festgelegt
sind und die aneinander anliegen. Die einander abgewandten Flächen 71 und 72 der Flansche
52 und 53 sind so geneigt, daß sie in dem in Fig. 9 dargestellten Längsschnitt der
Schlauchleitung einen nach außen zulaufenden spitzen Winkel bilden. Zur Verbindung
der beiden Flansche 52 und 53 sind zwei kreissegmentförmige Klammern 54 vorgesehen.
Die Klammern 54 weisen wie in Fig. 9 gezeigt einen V-förmigen Querschnitt auf. Zur
Fixierung der Klammern 54 ist ein Sicherungsbolzen 55 vorgesehen. Der Sicherungsbolzen
55 ragt in eine Bohrung 64 im Flansch 52. Dadurch ist die Klammer 54 radial nach außen
gesichert.
[0037] Um eine sichere Verbindung der Flansche 52 und 53 durch die Klammern 54 zu gewährleisten,
sind Schrauben 66 zum Toleranzausgleich vorgesehen. Die Schrauben 66 sind in einem
Schenkel des V der Klammer 54 festgelegt. Durch Einschrauben der Schraube 66 in die
Klammer 54 kann der Abstand zwischen der Klammer 54 und einem Flansch vergrößert werden.
Die Schraube 66 ist zweckmäßig mit einer Mutter 67 gesichert. Die Schraube 66 ist
insbesondere als Madenschraube ausgebildet. Die Schraube 66 kann, wie in Fig. 9 dargestellt,
an dem Flansch 53, also gegenüber des Sicherungsbolzens 55, angeordnet sein und erstreckt
sich somit entlang der Achse 68. Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, Schrauben 66
an den in Fig. 8 dargestellten Achsen 69 anzuordnen. Insbesondere ist vorgesehen,
daß die Schrauben 66 im Bereich der Achsen 69 auf der dem Sicherungsbolzen 55 zugewandten
Seite angeordnet sind und auf den Flansch 52 wirken.
[0038] Zum Lösen der Trennkupplung 7 ist ein Betätigungsmechanismus 51 vorgesehen. Der Betätigungsmechanismus
51 umfaßt zwei sich diametral gegenüberliegende Griffe 63. Die Griffe 63 sind um die
Achse 73 drehbar in einer Halterung 65 gelagert. Die Halterung 65 ist über eine Schraube
75 am Befestigungselement 74 festgelegt. Das Befestigungselement 74 ist an einem Betätigungsring
61 festgelegt, beispielweise festgeschraubt. Die Achse 73 des Griffs 63 ist radial
außerhalb des Betätigungsrings angeordnet. Der Betätigungsring 61 ist an einer Hälfte
14 der Trennkupplung 7 in Längsrichtung der Schlauchleitung verschiebbar geführt.
[0039] Am Betätigungsring 61 ist ein Stahlseil 60 über eine Madenschraube 62 festgelegt.
Das Stahlseil 60 ist über eine Kappe 59 fest mit einem Bolzen 58 verbunden, der im
Sicherungsbolzen 55 eingeschraubt ist. Der Sicherungsbolzen 55 ist in einer Gewindehülse
57 geführt. Die Gewindehülse 57 ist etwa in Längsrichtung der Schlauchleitung 26 in
der Klammer 54 eingeschraubt. Der Sicherungsbolzen 55 ist gegenüber der Gewindehülse
57 gefedert gelagert.
[0040] In unbetätigtem Zustand des Betätigungsmechanismus 51 drückt die Feder 56 den Sicherungsbolzen
55 in die Bohrung 64 im Flansch 52. Die Klammer 54 ist dadurch radial nach außen an
den Flanschen 52 und 53 gehalten. Zum Lösen der Trennkupplung 7 dreht der Bediener
die Griffe 63 nach außen und zieht den Betätigungsring 61 zurück, also in Richtung
von der Trennkupplung 7 weg. Hierdurch wird der Sicherungsbolzen 55 über den Bolzen
58 und das Stahlseil 60 aus der Bohrung 64 gezogen. Aufgrund der durch den Druck des
Löschmittels ausgeübten Kraft auf die schrägen Flächen 71 und 72 der Flansche 52 und
53 wird eine Kraft auf die Klammer 54 in Richtung radial nach außen ausgeübt. Die
Klammer 54 springt radial nach außen, sobald der Sicherungsbolzen 55 vollständig aus
der Bohrung 64 entfernt ist. Die beiden Hälften 14 und 15 der Trennkupplung 7 sind
gelöst.
[0041] Durch die Kraft der Federn 37 werden die Ventilkörper 11 gegen die Anschläge 28 gedrückt.
Die Fließrichtung des Löschmittels ist durch den Pfeil 76 angedeutet. Das in der Hälfte
14, also stromauf liegende Ventil 12 besitzt im Ventilkörper 11 und im Anschlag 28
Bohrungen 43, die Spritzöffnungen 9 bilden, durch die das Löschmittel austreten kann.
Demgegenüber ist das stromab liegende Ventil 12 in der Hälfte 15 nicht mit Bohrungen
43 versehen. Beim Trennen der Trennkupplung 7 ist das stromab liegende Ventil 12 somit
geschlossen. Hierdurch ist vermieden, daß Löschmittel beim Betrieb der Schlauchleitung
im Umwälzbetrieb austreten kann. Es können, wie in Fig. 9 dargestellt, im Ventilkörper
11 und im Anschlag 28 Spritzöffnungen 9 vorgesehen sein. Es kann jedoch auch zweckmäßig
sein, daß nur der Ventilkörper 11 Spritzöffnungen 9 aufweist, wie in Fig. 8 dargestellt.
Größe und Anzahl der Spritzöffnungen 9 sind zweckmäßig an die Kupplungsgröße und den
Druck des Löschmittels angepaßt. Es können, wie in Fig. 8 gezeigt, acht Spritzöffnungen
9 vorteilhaft sein, es kann jedoch auch eine andere Anzahl von Spritzöffnungen 9 zweckmäßig
sein.
[0042] Zur Erleichterung der Bedienung ist vorgesehen, daß die Griffe 63 immer in Richtung
Strömungsrichtung weisen. Dadurch weiß der Bediener, in welche Richtung das Löschmittel
fließt und an welcher Hälfte der Trennkupplung 7 Löschmittel austreten kann. Um eine
gute Zentrierung der beiden Hälften 14 und 15 aufeinander zu ermöglichen, sind in
der Ebene der Flansche 52 und 53 Führungsbolzen 70 vorgesehen. Beim Trennen der Trennkupplung
7 werden diese jedoch nicht zerstört.
[0043] Zweckmäßig erstreckt sich über die gesamte Länge der Schlauchleitung 26 ein stromleitendes
Element, wie beispielsweise eine Kupferlitze. Beim Auftrennen einer Trennkupplung
7 wird auch die Kupferlitze getrennt. Liegt an der Kupferlitze eine Spannung an, so
kann das durch die Trennung entstehende Signal ausgewertet und dazu genutzt werden,
die Förderleistung der Pumpen beim Öffnen einer Trennkupplung 7 zu erhöhen, so daß
ausreichender Druck zum Löschen eines Brandes im Löschmittel gewährleistet ist. Das
Signal kann jedoch auch als Alarmsignal, beispielsweise zum Alarmieren der Feuerwehr,
genutzt werden.
[0044] Die in den Fig. 8 und 9 beschriebene Trennkupplung kann auch für andere Anwendungsfälle
vorteilhaft eingesetzt werden. Auch eine andere Ausbildung der Klammern oder eine
andere Anzahl von Klammern kann zweckmäßig sein. Die Klammern können sich über bis
zu 180° des Umfangs der Flansche 52 und 53 erstrecken, es kann jedoch auch zweckmäßig
sein, die Klammern derart auszubilden, daß sie sich nur über einen geringen Winkelbereich
des Umfangs erstrecken. In diesem Fall kann eine größere Anzahl von Klammern vorteilhaft
sein.
[0045] Als Löschmitteldruck hat sich ein Druck ab etwa 2 bar bis etwa 18 bar als vorteilhaft
erwiesen. Die Trennkupplung 7 hat vorteilhaft eine Größe von etwa 1'' bis 3''. Es
können jedoch auch andere Kupplungsgrößen zweckmäßig sein.
1. Löscheinrichtung für einen Straßenabschnitt (2), insbesondere in einem Tunnel, auf
einer Brücke oder dgl., bestehend aus einem Vorratsbehälter (3) für ein Löschmittel
(4) und einer an den Vorratsbehälter (3) angeschlossenen Löschleitung (5), die in
Segmente (6) unterteilt ist und wobei die Segmente (6) über strömungsleitende Trennkupplungen
(7) mit einer Sollbruchstelle (8) untereinander verbunden sind.
2. Löscheinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennkupplung (7) ein Ventil (12) aufweist, welches im verbundenen Zustand der
Trennkupplung (7) in einer Durchlaßstellung und im getrennten Zustand in einer eine
Drosselung herbeiführenden Löschstellung geschaltet ist, wobei vorzugsweise die Trennkupplung
(7) mindestens eine Spritzöffnung (9) sowie ein Spritzventil (10) mit einem Ventilkörper
(11) aufweist, wobei im verbundenen Zustand der Trennkupplung (7) das Spritzventil
(10) geöffnet und die Spritzöffnung (9) abgedeckt ist und wobei im getrennten Zustand
die Spritzöffnung (9) freigegeben ist und der Ventilkörper (11) an einem Anschlag
(28) anliegt.
3. Löscheinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Spritzöffnungen (9) eine Leitfläche (13) für das aus den Spritzöffnungen
(9) austretende Löschmittel (4) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die Trennkupplung
(7) zwei Hälften (14, 15) mit je einem Spritzventil (10) und Spritzöffnungen (9) umfaßt.
4. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennkupplung (7) zerstörungsfrei lösbar ausgebildet ist und insbesondere ein
Betätigungsmechanismus (51) zum Lösen der Trennkupplung (7) an der Sollbruchstelle
(8) vorgesehen ist.
5. Trennkupplung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennkupplung zwei Flansche (52, 53) aufweist, die an benachbarten Schlauchsegmenten
(6) angeordnet sind und die über mindestens eine radial nach außen lösbare Klammer
(54) verbunden sind, wobei die Klammer (54) insbesondere über einen Sicherungsbolzen
(55) an einem Flansch (52) gehalten ist, wobei sich der Sicherungsbolzen (55) insbesondere
in Längsrichtung der Schlauchsegmente (6) erstreckt.
6. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei etwa parallel zueinander verlaufende Löschleitungen (5) mit je einem an einem
Ende (16) der Löschleitung (5) angeschlossenen Vorratsbehälter (3) vorgesehen sind,
wobei die Vorratsbehälter (3) an gegenüberliegenden Endbereichen (17, 18) des Straßenabschnitts
(2) angeordnet sind.
7. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Löschleitung (5) an beiden ihrer Enden (16, 19) mit je einem Vorratsbehälter
(3) verbunden ist und insbesondere im Ruhezustand der Löscheinrichtung (1) das Löschmittel
(4) durch die beiden Löschleitungen (5) gegenläufig zirkulierend geführt ist.
8. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß mit der Löschleitung (5) eine druckgesteuerte Förderpumpe (20) für das Löschmittel
(4) verbunden ist, wobei vorzugsweise eine Heizvorrichtung (21) für das Löschmittel
(4) vorgesehen ist.
9. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere im Bereich der Trennkupplung (7) eine Entnahmestelle (22) für Löschmittel
(4) im verbundenen Zustand der Trennkupplung (7) vorgesehen ist, wobei vorzugsweise
die Löschleitung (5) als Randbegrenzung (23) einer Fahrbahn (24, 25) des Straßenabschnittes
(2) ausgebildet und insbesondere zwischen zwei entgegengesetzt befahrenen Fahrbahnen
(24, 25) angeordnet ist.
10. Löscheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Löschleitung (5) mit Reflexfeldern versehen ist und/oder eine nachleuchtende
Oberfläche aufweist.