| (19) |
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(11) |
EP 1 305 145 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2008 Patentblatt 2008/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2000/007504 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/011955 (14.02.2002 Gazette 2002/07) |
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| (54) |
WERKZEUGKOFFER
TOOL BOX
BOITE A OUTILS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2003 Patentblatt 2003/18 |
| (73) |
Patentinhaber: AEG Electric Tools GmbH |
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71364 Winnenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MEIER, Sven
40227 Düsseldorf (DE)
- MÜLLER-CHORUS, Vitus
71364 Winnenden (DE)
- GARBRECHT, Horst
75395 Ostelsheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wasmuth, Rolf et al |
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Patentanwalt W. Jackisch & Partner
Menzelstrasse 40 70192 Stuttgart 70192 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 555 533 DE-U- 29 900 082
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DE-A- 3 407 043 FR-A- 2 625 727
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Werkzeugkoffer mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Für die Lagerhaltung und den Transport von tragbaren Arbeitsgeräten wie handgeführte
Elektrowerkzeuge, Bohrmaschinen oder dergl. sowie für schwere Werkzeuge im allgemeinen
sind eine Vielzahl von Werkzeugkoffern bekannt, die einer Reihe von teils widersprüchlichen
Anforderungen gerecht werden müssen. Beispielsweise müssen bei der Lagerhaltung von
Neugeräten die sie umschließenden Werkzeugkoffer gut stapelbar sein, wobei der eingenommene
Lagerraum möglichst gering sein soll. Daraus folgen Anforderungen bezüglich einer
möglichst großen maximalen Stapelhöhe in Verbindung mit einer kompakten Bauform. Wegen
der daraus resultierenden hohen mechanischen Belastungen der jeweils unten im Stapel
liegenden Werkzeugkoffer müssen diese entsprechend kräftig ausgelegt sein. Gleichzeitig
ist beispielsweise für eine leichte Handhabung an einer Baustelle ein geringes Eigengewicht
des Werkzeugkoffers erwünscht..
[0003] Aus der
EP 0 555 533 ist ein stapelbarer Koffer für transportable Werkzeugmaschinen bekannt, der ein kasten-
oder schalenförmiges Unterteil und einen Deckel aufweist. Eine Stapelung mehrerer
Koffer ist derart möglich, daß jeweils das Unterteil eines oberen Koffers auf dem
Deckel des unmittelbar darunter angeordneten Koffers aufsitzt. Der Deckel des jeweils
unteren Koffers ist zwischen dem Unterteil dieses unteren Koffers und dem Unterteil
des unmittelbar darüber angeordneten oberen Koffers festgelegt. Im gestapelten Zustand
muß also ein derartiger Deckel das Gewicht eines oder mehrerer darüber gestapelter
Koffer mit deren Inhalt tragen. Der Deckel wird dadurch erheblich belastet, was zu
Schädigungen des Deckels selbst oder der ihn haltenden Scharniere bzw. Verschlüsse
führen kann. Es sind Verbindungsmittel vorgesehen, die unter Bildung einer aus mehreren
Koffern bestehenden, zusammenhängenden Transporteinheit eine lösbare Verbindung zwischen
den Unterteilen zweier jeweils unmittelbar aufeinander sitzender Koffer eines Kofferstapels
ermöglichen. Dadurch soll erreicht werden, daß ein Kofferstapel am obersten Koffer
angehoben werden kann, wobei die jeweils unteren Koffer mit den Verbindungsmitteln
daruntergehängt sind. Für eine innige, ein gegenseitiges Verrutschen der Koffer untereinander
hemmende Verbindung ist eine gewisse Vorspannkraft der Verbindungsmittel erforderlich.
[0004] Ein Kuffer gemäß den Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
US 5225300 A bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Werkzeugkoffer derart
weiterzubilden, daß seine Stapelbarkeit verbessert und seine Belastung im gestapelten
Zustand verringert ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Werkzeugkoffer mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Dazu wird vorgeschlagen, daß am Unterteil eines Werkzeugkoffers in der Hochrichtung
sich erstreckende Stapelpfosten vorgesehen sind, zwischen denen eine den Deckel bildende
Abdeckung im geschlossenen Zustand liegt. Das Unterteil und die daran angeordneten
Stapelpfosten sind derart ausgebildet, daß sich das Unterteil eines aufgestapelten
Werkzeugkoffers an den Stapelpfosten des jeweils unteren Werkzeugkoffers abstützt.
Dadurch hat der Deckel im gestapelten Zustand keine statische Funktion und kann gemeinsam
mit vorhandenen Scharnieren und Verschlüssen entsprechend leicht und einfach ausgeführt
sein. Des weiteren ist dadurch die Möglichkeit gegeben, die Abdeckung frei nach den
Erfordernissen der abzudeckenden öffnung bzw. des zu transportierenden Werkzeuges
auszulegen, ohne dabei die statische Belastung bei einer Stapelbildung berücksichtigen
zu müssen. In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist ein Schubfach mit einem Gehäuseteil
und einer horizontal einschiebbaren Schublade beispielsweise für Zubehörteile vorgesehen.
Das Schubfach ist vergleichbar zum Werkzeugkoffer ausgebildet, in dem Stapelpfosten
insbesondere in den Seitenwänden die Gewichtskräfte aufnehmen, wodurch die Schublade
im wesentlichen kraftfrei ist. Die Schublade kann dadurch nach vorne aus dessen Gehäuseteil
herausgezogen werden, ohne die Verbindung zum darüberliegenden Werkzeugkoffer zu lösen.
Durch eine insbesondere einstückige Ausformung der Stapelpfosten mit dem Unterteil
ist eine durchgängige Kraftübertragung ohne schwächende Verbindungsstellen erzielbar,
wodurch hohe Stapel auch mit schweren eingelegten Arbeitsgeräten bildbar sind. Auftretende
Stoßbelastungen beispielsweise im Baustellenbetrieb können verbessert aufgenommen
werden. Dabei weist die Abdeckung zweckmäßig im gestapelten Zustand der Werkzeugkoffer
in der Hochrichtung einen Abstand zum darüber liegenden Unterteil auf. Dadurch ist
sichergestellt, daß auch im verschmutzten Zustand der Abdeckung, des Unterteiles oder
beider Teile eine Kraftübertragung im gestapelten Zustand von einem Unterteil auf
die darunterliegende Abdeckung unterbleibt. Durch den Abstand ist auch eine mindestens
geringfügige öffnung der Abdeckung im gestapelten Zustand möglich, wodurch beispielsweise
kontrolliert werden kann, ob in einem fraglichen Koffer innerhalb eines Stapels sich
ein Werkzeug befindet.
[0008] Zwei gegenüberliegende Seitenwände des Unterteils sind seitlich an der Abdeckung
vorbei hochgezogen und bilden dabei die Stützpfosten. Der konstruktive Aufwand für
diese Ausbildung ist gering. Im gestapelten Zustand werden die Seitenwände innerhalb
ihrer Wandebene belastet, wodurch eine hohe Tragfähigkeit auch bei einer dünnwandigen
und entsprechend leichten Bauweise gegeben ist. Die zwischen den Seitenwänden liegende
Abdeckung kann großflächig gestaltet sein, wodurch ein ungehinderter Zugriff auf den
Inhalt des Werkzeugkoffers ermöglicht ist. Dabei ist die Abdeckung an einer zwischen
den Seitenwänden liegenden Rückwand des Unterteils mit Scharnieren schwenkbar befestigt
und an einer der Rückwand gegenüber liegenden Vorderwand des Unterteils mit einem
Verschluß festlegbar. Durch die Anbindung mit Scharnieren kann die Abdeckung nicht
verloren gehen. In Verbindung mit den seitlich hochgezogenen Seitenwänden ist ein
freies Schwenken der Abdeckung möglich, was den Zugriff auf den Innenraum des Werkzeugkoffers
erleichtert. Zweckmäßig sind dabei zwei seitlich von der Mitte der Vorderwand versetzt
angeordnete Verschlüsse vorgesehen. Dadurch ist einerseits ein einfaches öffnen bzw.
Verschließen der Abdeckung ermöglicht, wobei je ein Verschluß durch je eine Hand einer
Bedienperson gleichzeitig betätigt werden kann. Gleichzeitig ist in Verbindung mit
den Scharnieren eine gut verteilte Kraftübertragung zwischen der Abdeckung und dem
Unterteil ermöglicht, was punktuelle Kraftspitzen an der Abdeckung vermeidet und eine
entsprechend leichte Konstruktion ermöglicht. Die Verschlüsse sind dabei vorteilhaft
bezüglich der Außenkontur des Werkzeugkoffers im geschlossenen Zustand versenkt, was
ein unbeabsichtigtes Anstoßen oder Abreißen vermeidet und zur Verringerung des notwendigen
Lagerraumes insbesondere im gestapelten Zustand beiträgt. Die Verschlüsse sind vorteilhaft
derart ausgebildet, daß sie beim Schließen der Abdeckung selbständig einschnappen,
wodurch die Abdeckung sich dann nicht mehr von selbst öffnen kann. Dies steigert die
Sicherheit gegen Herausfallen des Inhalts. Zum vollständigen Verschließen werden die
Verschlüsse abschließend manuell in ihre Verriegelungsposition gedrückt.
[0009] Die Stapelbarkeit ist weiter dadurch verbessert, daß Mittel gegen Verrutschen übereinander
gestapelter Werkzeugkoffer quer zur Hochrichtung vorgesehen sind. Diese sind insbesondere
als formschlüssig ineinandergreifende Vorsprünge und Führungsvertiefungen ausgebildet
und zweckmäßig mit seitlichen Abschrägungen versehen. Dadurch ist eine präzise ausgerichtete
Stapelbildung mit entsprechend geringem Lagerraum ermöglicht. Bei einem Transport
beispielsweise in einem Fahrzeug zur Baustelle ist ein Verrutschen übereinander gestapelter
Werkzeugkoffer gegeneinander vermieden. Durch die Abschrägungen ist das Bilden eines
Stapels vereinfacht, da ein oberer Werkzeugkoffer nur ungenau auf einen unteren aufgelegt
werden muß, wobei die seitlichen Abschrägungen ein Hineinrutschen der Vorsprünge in
die entsprechenden Führungsvertiefungen begünstigt. Insbesondere sind die Vorsprünge
am Unterteil angeordnet und derart ausgebildet, daß sie bezüglich dessen Boden entgegen
der Hochrichtung hervorstehen. Neben ihrer Funktion als Stapelhilfe können die Vorsprünge
bei einem einzelnen abzustellenden Werkzeugkoffer auch die Funktion von Stellfüßen
ausfüllen.
[0010] In einer vorteilhaften Ausbildung sind in der Abdeckung seitlich an die beiden Seitenwände
angrenzend je eine Führungsvertiefung vorgesehen und derart ausgebildet, daß dort
eingreifende Vorsprünge eines darüberliegenden Unterteils sich innenseitig an den
Seitenwänden abstützen können. Dadurch kann für eine seitliche Führung auf die Anordnung
von Führungsvertiefungen auf der Oberseite der Seitenwände verzichtet werden, so daß
diese sehr schmal bzw. der Deckel sehr breit ausgelegt sein kann. Die Führungsvertiefungen
sind zweckmäßig jeweils im Bereich der Rückwand und der Vorderwand vorgesehen, wobei
die Führungsvertiefungen im Bereich der Vorderwand von denen im Bereich der Rückwand
durch Anschlagflächen getrennt sind. Dabei sind entsprechend geformte Vorsprünge mit
entsprechenden Anschlagflächen vorgesehen, die in diese Führungsvertiefungen beim
Aufeinanderstapeln eingreifen. Die aneinander anliegenden Anschlagflächen dienen dabei
als Sicherung gegen Verrutschen in einer Richtung von der Vorderwand zur Rückwand
bzw. umgekehrt. Dabei kann es zweckmäßig sein, die jeweiligen Führungsvertiefungen
in Richtung der angrenzenden Rückwand bzw. der angrenzenden Vorderwand offen zu gestalten.
Dadurch ist es möglich, einen Werkzeugkoffer beispielsweise schräg von vorne auf einen
unteren Werkzeugkoffer aufzusetzen und nach hinten in Richtung der Rückwand zu schieben.
Dabei können die Vorsprünge im Bereich der Vorderwand in die entsprechenden geöffneten
Führungsvertiefungen hineingleiten, bis die hinteren Vorsprünge im Bereich der Rückwand
über ihren entsprechenden Führungsvertiefungen liegen und insbesondere durch die Abschrägungen
geführt in die Führungsvertiefungen hineingleiten.
[0011] Als weiteres Mittel zur Sicherung gegen Verrutschen insbesondere in der parallel
zu den Seitenwänden verlaufenden Richtung können die Seitenwände auf ihrer in der
Hochrichtung weisenden Oberseite eine Ausnehmung und auf ihrer gegenüberliegenden
Unterseite eine entsprechende Erhöhung aufweisen. Beim Übereinanderstapeln greifen
die unten liegenden Erhöhungen eines oberen Werkzeugkoffers in die entsprechenden
obenliegenden Ausnehmungen in den Seitenwänden eines unteren Werkzeugkoffers und bilden
dabei einen Formschluß. Insbesondere sind dabei die Ausnehmungen und Erhöhungen durch
beim Stapeln aneinanderlegbare, schräg verlaufende Druckflächen begrenzt, die in einfacher
Weise einen präzisen Formschluß derart ermöglichen, daß sowohl Kräfte in vertikaler
wie auch horizontaler Richtung aufgenommen werden können. Dadurch ist auch ein präzise
definierter Ort der Krafteinleitung gegeben, der konstruktiv örtlich entsprechend
verstärkt sein kann, während die übrigen Bereiche der Seitenwände einfach und leicht
gehalten sein können. Dabei kann es zweckmäßig sein, die Oberseite der Seitenwände
konvex und deren Unterseite konkav gekrümmt auszugestalten. Durch die konkave Krümmung
der Unterseite ist vermieden, daß ein einzelner, auf einer ebenen Fläche abgestellter
Werkzeugkoffer mit seiner unten liegenden Erhöhung aufliegt, so daß eine kippsichere
Ablage des Werkzeugkoffers ermöglicht ist. Beim Bilden eines Stapels von Werkzeugkoffern
liegen die konkav gekrümmten Unterseiten der Seitenwände jeweils flächig an den entsprechenden
konvex gekrümmten Oberseiten an und erlauben eine flächige, tragfähige Kraftübertragung
in den Seitenwänden ohne Belastung der Abdeckung. Durch die unterschiedlich gerichtete
Krümmung der Ober- und Unterseite ist für den Benutzer die Oberseite mit der Abdeckung
auch beim Fehlen weiterer Markierungen mit einem Blick erkennbar, so daß eine Ablage
des Werkzeugkoffers mit seiner Oberseite nach unten gekehrt und den damit bekannten,
beim öffnen einhergehenden Folgen vermieden ist.
[0012] In einer vorteilhaften Ausbildung sind Mittel zur insbesondere lösbaren formschlüssigen
Verbindung in der Hochrichtung von übereinander gestapelten Werkzeugkoffern vorgesehen,
wodurch das Tragen mehrerer gestapelter Werkzeugkoffer an einem Handgriff ermöglicht
ist. In Verbindung mit den oben beschriebenen Mitteln gegen seitliches Verrutschen
ist dadurch eine formschlüssige Verbindung einzelner Werkzeugkoffer untereinander
in allen drei räumlichen Achsen erzielbar, so daß ein derart gebildeter Stapel auch
seitlich gekippt und anschließend beispielsweise an einem an der Vorderseite angebrachten
Handgriff angehoben und getragen werden kann. Die entsprechenden Verbindungsmittel
sind zweckmäßig an den Stützpfosten und insbesondere an den die Stützpfosten bildenden
Seitenwänden vorgesehen. Bei einer derartigen Anordnung kann wegen bereits vorhandenen
hohen Tragfähigkeit der Seitenwände auf zusätzliche Verstärkungen verzichtet werden,
so daß die übrigen Bereiche des Werkzeugkoffers in entsprechender Leichtbauweise gestaltet
sein können. In einer zweckmäßigen Ausbildung ist dazu an den beiden Seitenwänden
im Bereich ihrer Oberseite und ihrer Unterseite je eine Rippe vorgesehen, wobei eine
jeweils oben liegende Rippe eines unteren Werkzeugkoffers gemeinsam mit einer benachbarten
unteren Rippe eines aufgestapelten oberen Werkzeugkoffers von einer Klammer umgriffen
werden kann. Diese Anordnung aus Klammern und Rippen weist bei einer einfachen konstruktiven
Gestaltung und entsprechend geringem Fertigungsaufwand eine hohe Tragfähigkeit auf.
Die Klammern sind dabei zweckmäßig schwenkbar an den jeweiligen Seitenwänden festgelegt,
so daß diese im gelösten Zustand nicht verloren gehen können. Die Klammern können
vorteilhaft als schwenkbare Haltegriffe ausgeführt sein, wodurch ihnen eine Doppelfunktion
zukommt: Die Klammern in einem unteren Bereich eines Werkzeugkofferstapels verbinden
diese formschlüssig miteinander in der Hochrichtung, während die obersten Klammern
seitlich ausgeschwenkt werden können und dabei als Haltegriff zum Anheben oder Tragen
des gesamten Stapels dienen können. Durch Anordnung von Verriegelungsvertiefungen,
in denen die letztgenannten Mittel zur formschlüssigen Verbindung versenkbar sind,
ist der erforderliche Lagerraum gering gehalten. Beispielsweise bei nebeneinander
in einem Regal angeordneten Stapeln können einzelne Werkzeugkoffer nach vorne herausgezogen
werden, ohne daß die seitlichen Klammern benachbarter Stapel sich ineinander verhaken
können.
[0013] Als Sicherung gegen einen unbefugten Zugriff auf ein wertvolles, im Werkzeugkoffer
gelagertes Gerät ist die Abdeckung zweckmäßig am Unterteil abschließbar festzulegen.
In einer einfachen und wirkungsvollen Ausführung ist dazu jeweils in der Vorderwand
und im angrenzenden Bereich der Abdeckung je eine Öffnung vorgesehen, durch die beispielsweise
ein Vorhängeschloß hindurchgeführt werden kann.
[0014] Zur Erzielung einer hohen Tragfähigkeit bei einem geringen Gewicht und vertretbaren
Fertigungskosten ist der Werkzeugkoffer und insbesondere sein Unterteil, die Abdeckung
und die Klammern aus Kunststoff hergestellt. Bei einer komplexen geometrischen Ausgestaltung
des Werkzeugkoffers ist die Verarbeitung des Kunststoffes auf dem Wege des Spritzgießens
zweckmäßig. Für eine hohe Tragfähigkeit in Verbindung mit einer entsprechenden Schlagfähigkeit
und guter Verarbeitbarkeit hat sich Polypropylen oder ABS als zweckmäßig herausgestellt.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung einen Werkzeugkoffer mit als Stapelpfosten
ausgebildeten Seitenwänden,
- Fig. 2
- in einer perspektivischen Darstellung einen Stapel von Werkzeugkoffern mit als Haltegriffe
ausgeführten Verbindungsklammern,
- Fig. 3
- in einer Schnittdarstellung eine Detailansicht des Stapels nach Fig. 2 im Bereich
eines Haltegriffs,
- Fig. 4
- eine Vorderansicht des Werkzeugkoffers nach Fig. 1,
- Fig. 5
- eine Obenansicht des Werkzeugkoffers nach Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Seitenansicht des Werkzeugkoffers nach Fig. 1,
- Fig. 7
- in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung eine Variante des Werkzeugkoffers
nach Fig. 1,
- Fig. 8
- eine weitere Variante des Werkzeugkoffers nach Fig. 1 mit Stoßdämpferelementen,
- Fig. 9
- in einer Übersichtsdarstellung ein Schubfach mit einem aufgestapelten Werkzeugkoffer.
[0016] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Werkzeugkoffer gezeigt, dessen Unterteil 2 eine
in einer Hochrichtung 1 weisende öffnung 3 aufweist, die durch eine Abdeckung 4 verschlossen
ist. Die Abdeckung 4 ist im Bereich der Rückwand 7 des Unterteils 2 mit in Fig. 5
näher gezeigten Scharnieren 8 schwenkbar festgelegt und im Bereich der der Rückwand
7 gegenüberliegenden Vorderwand 9 mit zwei Verschlüssen 10 im verschlossenen Zustand
gehalten. Es kann auch eine Ausbildung zweckmäßig sein, bei der die Abdeckung 4 ohne
Scharniere 8 lösbar mit weiteren Verschlüssen 10 oder Schnappverbindungen an der Rückwand
7 und/oder an den Seitenwänden 6 festlegbar ist. Die beiden Seitenwände 6 des Unterteils
2 sind seitlich an der Abdeckung 4 vorbei hochgezogen und bilden Stapelpfosten 5.
Es kann auch zweckmäßig sein, separat ausgebildete Stapelpfosten 5 im Bereich der
Seitenwände, der Rückwand 7 und/oder der Vorderwand 9 vorzusehen. An der Vorderwand
9 ist ein um eine Achse 33 in Richtung des Pfeils 32 schwenkbarer Tragegriff 31 vorgesehen.
Der Tragegriff 31 und die beiden Verschlüsse 10 sind in der gezeigten ruhenden bzw.
geschlossenen Position bezüglich der Außenkontur des Werkzeugkoffers versenkt. Die
Abdeckung 4 und das Unterteil 2 weisen im Bereich der Vorderwand 9 je eine öffnung
29, 30 auf, durch die ein Vorhängeschloß hindurchführbar ist und wodurch die Abdeckung
4 gegenüber dem Unterteil 2 abgeschlossen werden kann. Es kann auch die Anordnung
eines integrierten Zahlenschlosses oder dergl. zweckmäßig sein. Im Bereich des Unterteils
2, der Abdeckung 4 und der Seitenwände 6 sind Mittel 12 gegen Verrutschen übereinander
gestapelter Werkzeugkoffer quer zur Hochrichtung 1 vorgesehen. Die Mittel 12 gegen
Verrutschen sind weiter unten näher beschrieben.
[0017] Fig. 2 zeigt eine Variante des Werkzeugkoffers nach Fig. 1, von denen zwei Stück
34, 35 übereinander gestapelt sind und Mittel 23 zur formschlüssigen Verbindung in
der Hochrichtung 1 von übereinander gestapelten Werkzeugkoffern aufweisen. Die Seitenwände
6 sind als Stapelpfosten 5 ausgebildet und weisen auf ihrer in der Hochrichtung 1
weisenden Oberseite 18 eine Ausnehmung 19 und auf ihrer gegenüberliegenden Unterseite
20 eine entsprechende Erhöhung 21 auf, die durch Druckflächen 22 seitlich begrenzt
sind. Dabei greift die Erhöhung 21 des oberen Werkzeugkoffers 34 in die entsprechende
Ausnehmung 19 des unteren Werkzeugkoffers 35 ein, wobei die jeweiligen Druckflächen
22 aneinander liegen und sich gegenseitig innerhalb der Ebene der Seitenwände 6 entgegen
der Hochrichtung 1 und quer dazu abstützen. Die Abdeckung 4 des unteren Werkzeugkoffers
35 ist geschlossen und liegt zwischen seinen die Stapelpfosten 5 bildenden Seitenwänden
6 und weist gegenüber dem Unterteil 2 des aufgestapelten oberen Werkzeugkoffers 34
einen vertikalen, in der Hochrichtung 1 liegenden Abstand a auf.
[0018] In den Seitenwänden 6 ist eine Verriegelungsvertiefung 28 vorgesehen, in der angrenzend
an die Oberseite 18 eine Rippe 25 und angrenzend an die Unterseite 20 eine Rippe 24
vorgesehen ist. Eine als Haltegriff 27 ausgebildete Klammer 26 aus spritzgegossenem
Kunststoff ist in der Verriegelungsvertiefung 28 angeordnet, wobei die Klammer 26
von ihrer gestrichelt dargestellten Position in Richtung des Doppelpfeils 36 anhebbar
bzw. in Richtung des Doppelpfeils 27 schwenkbar gelagert ist. Die Klammer 26 bildet
zusammen mit den Rippen 24, 25 die Mittel 23 zur formschlüssigen Verbindung des oberen
Werkzeugkoffers 34 mit dem unteren Werkzeugkoffer 35 in der Hochrichtung 1.
[0019] Die Mittel 12 gegen Verrutschen quer zur Hochrichtung 1 an den Werkzeugkoffern 34,
35 umfassen des weiteren formschlüssig ineinandergreifbare Vorsprünge 13 und Führungsvertiefungen
14, die jeweils im Bereich der Vorderwand 9 und im Bereich der Rückwand 7 angrenzend
an die Seitenwände 6 angeordnet sind. Die Vorsprünge 13 sind am jeweiligen Unterteil
2 angeordnet und bezüglich dessen Boden 40 hervorstehend ausgebildet, so daß sie bedarfsweise
als Fuß genutzt werden können. Die Führungsvertiefungen 14 sind beidseitig in ihrer
Längsrichtung offen, so daß ihre formschlüssige Stützwirkung im gestapelten Zustand
quer zur Ebene der Seitenwände 6 eintritt.
[0020] Fig. 3 zeigt in einer ausschnittsweisen Schnittdarstellung die Anordnung nach Fig.
2, bei der die Klammer 26 des oberen Werkzeugkoffers 34 in einer Ruheposition gezeigt
ist und in der Verriegelungsvertiefung 28 bezüglich der Außenkontur des Werkzeugkoffers
34 versenkt ist. In dieser Position kann die Klammer 26 am Haltegriff 27 gefaßt und
der Stapel aus dem oberen Werkzeugkoffer 34 und dem unteren Werkzeugkoffer 35 angehoben
werden. Im Bereich der oberen Rippe 25 ist ein Anschlag 38 für die in Richtung des
Doppelpfeils 36 verschiebbare Klammer 26 vorgesehen. Im Bereich des unteren Werkzeugkoffers
35 ist die Klammer 26 in einer Position gezeigt, bei der sie durch eine kombinierte
Hub- und Schwenkbewegung entlang der Pfeile 36, 37 (Fig. 2) die untere Rippe 24 des
oberen Werkzeugkoffers 34 und die benachbarte obere Rippe 25 des unteren Werkzeugkoffers
35 umgreift und auf diese Weise einen Formschluß in der Hochrichtung 1 herstellt.
Die formschlüssige Verbindung der Klammer 26 mit den Rippen 24, 25 kann klemmend oder
rastend ausgeführt sein. Es kann auch zweckmäßig sein, ein elastisches Federelement
zum Andrücken der Klammer 26 vorzusehen.
[0021] Fig.4 zeigt einen Werkzeugkoffer in einer Vorderansicht, bei dem die beiden zuvor
beschriebene Verschlüsse 10 symmetrisch seitlich zur Mittellinie 11 versetzt angeordnet
sind. Die Abdeckung 4 weist angrenzend an die Seitenwände 6 Führungsvertiefungen 14
auf, die mit seitlichen Abschrägungen 15 versehen sind. Am Unterteil 2 sind entsprechend
geformte Vorsprünge 13 mit seitlichen Abschrägungen 15 zum Eingriff in die Führungsvertiefungen
14 eines darunter liegenden Werkzeugkoffers vorgesehen. Die am weitesten außen liegenden
Führungsvertiefungen 14, die an die jeweiligen Seitenwände 6 angrenzen, sind derart
ausgebildet, daß die entsprechenden Vorsprünge 13 eines darüberliegenden, nicht dargestellten
Unterteils an die Innenseiten 39 der Seitenwände 6 zur Anlage gebracht werden können.
[0022] Fig. 5 zeigt die Draufsicht des Werkzeugkoffers nach Fig. 4, bei dem die Führungsvertiefungen
14 jeweils im Bereich der Vorderwand 9 und der Rückwand 7 angeordnet sind. Ein Teil
der Führungsvertiefungen 14 im Bereich der Vorderwand 9 sowie die entsprechenden Führungsvertiefungen
14 im Bereich der Rückwand 7 weisen jeweils Anschlagflächen 16 auf. Durch diese Anschlagflächen
16 sind die jeweils gegenüberliegenden Führungsvertiefungen 14 derart voneinander
getrennt, daß ein Hindurchführen eines Vorsprungs 13 entlang ihrer Längsachse behindert
ist. Die in diese Führungsvertiefungen 14 eingreifbaren Vorsprünge 13 sind im Zusammenhang
mit der Fig. 6 näher beschrieben und weisen entsprechende Anschlagflächen 17 auf.
Die Abdeckung 4 ist über drei Scharniere 8 an der Rückwand 7 des in den vorhergehenden
Figuren näher gezeigten Unterteiles 2 schwenkbar festgelegt.
[0023] Fig. 6 zeigt in einer Seitenansicht den Werkzeugkoffer nach den Fig. 4 und 5, bei
dem die Oberseite 18 der Seitenwand 6 konvex und die Unterseite 19 in entsprechender
Weise konkav gekrümmt ist. Die Vorsprünge 13 im Bereich der Rückwand 7 und der Rückwand
9 des Unterteils 2 weisen innenseitig einander zugewandt Anschlagflächen 17 auf, die
im gestapelten Zustand an den in Fig. 5 gezeigten Anschlagflächen 16 anliegen und
eine Verrutschen in der Längsrichtung der Führungsvertiefungen 14 nach Fig. 5 vermeiden.
Die Vorsprünge 13 stehen entgegen der Hochrichtung 1 gegenüber dem Boden 40 und der
Erhöhung 21 in der Seitenwand 6 hervor und bilden dadurch Ablagefüße.
[0024] Fig. 7 zeigt in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung eine Variante des erfindungsgemäßen
Werkzeugkoffers, bei dem die Abdeckung 4 die gesamte Grundfläche des Unterteils 2
abdeckt mit Ausnahme des mittigen Bereichs der Seitenwände 6, die hier seitlich an
der Abdeckung 4 vorbei hochgezogen sind und nur im Bereich der Ausnehmung 19 einen
Stapelpfosten 5 bilden. Dabei sind die Druckflächen 22 an der Abdeckung 4 derart ausgebildet,
daß sie zu den entsprechenden Druckflächen 22 an der untenseitigen Erhöhung 21 im
gestapelten Zustand beabstandet sind und lediglich eine Sicherung gegen seitliches
Verrutschen bilden. Ein gestrichelt angedeuteter Tragegriff 31 kann als Option an
der Abdeckung 4 vorgesehen sein.
[0025] Eine weitere Variante ist in Fig. 8 gezeigt, bei denen an den Seitenwänden 6 elastische
Stoßdämpfer 41 vorgesehen sind, die eine Stoßbelastung beispielsweise größerer Kofferstapel
verringern.
[0026] Fig. 9 zeigt in einer perspektivischen Übersichtsdarstellung einem Werkzeugkoffer
34, der in Hochrichtung 1 auf ein darunterliegendes Schubfach 42 aufgestapelt ist.
Das Schubfach 42 weist ein Gehäuseteil 43 auf, welches aus Seitenwänden 6 und einer
zwischenliegenden, fest mit den Seitenwänden 6 verbundenen Abdeckung 4 besteht. Die
Seitenwände 6 des Gehäuseteils 43 bilden Stapelpfosten 5 für den darüberliegenden
Werkzeugkoffer 34. Zwischen die Stapelpfosten 5 ist horizontal entlang des Doppelpfeiles
45 eine Schublade 44 in das Gehäuseteil 43 einschiebbar bzw. aus ihm herausziehbar.
Die durch die Stapelbildung auftretenden Gewichtskräfte werden durch die Stapelpfosten
5 aufgenommen, so daß die Schublade 44 im wesentlichen kraftfrei ist. In seinen weiteren
Einzelheiten insbesondere im Bereich der Seitenwände 6 und der Abdeckung 4 ist das
Gehäuseteil 43 vergleichbar zu den zuvor beschriebenen Werkzeugkoffern ausgeführt,
um eine Stapelbildung mit den beschriebenen Vorteilen insbesondere bezüglich der Sicherung
gegen seitliches Verrutschen zu ermöglichen.
1. Werkzeugkoffer, insbesondere zur Aufnahme von tragbaren Arbeitsgeräten, der entlang
einer Hochrichtung (1) stapelbar ist und der ein schalenförmiges Unterteil (2) mit
einer in der Hochrichtung (1) weisenden Öffnung (3) sowie eine Abdeckung (4) zum Verschließen
der Öffnung (3) aufweist, wobei am Unterteil (2) zwei gegenüberliegende Seitenwände
(6) des Unterteils (2) seitlich an der Abdeckung (4) vorbei hochgezogen sind und in
der Hochrichtung (1) sich erstreckende Stapelpfosten (5) bilden, zwischen denen die
Abdeckung (4) im geschlossenen Zustand liegt, und an denen sich das Unterteil (2)
eines aufgestapelten Werkzeugkoffers abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (4) an einer zwischen den Seitenwänden (6) liegenden Rückwand (7) des
Unterteils (2) mit Scharnieren (8) schwenkbar befestigt und an einer der Rückwand
(7) gegenüberliegenden Vorderwand (9) des Unterteils (2) mit einem Verschluss (10)
festlegbar ist.
2. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4) im gestapelten Zustand der Werkzeugkoffer in der Hochrichtung (1)
einen Abstand (a) zum angrenzenden Unterteil (2) aufweist.
3. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei seitlich von der Mitte (11) der Vorderwand (9) versetzt angeordnete Verschlüsse
(10) vorgesehen sind.
4. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1 oder Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (10) bezüglich der Außenkontur des Werkzeugkoffers im geschlossenen
Zustand versenkt ist.
5. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (12) gegen Verrutschen übereinandergestapelter Werkzeugkoffer quer zur Hochrichtung
(1) vorgesehen sind.
6. Werkzeugkoffer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (12) gegen seitliches Verrutschen als formschlüssig ineinandergreifbare
Vorsprünge (13) und Führungsvertiefungen (14) ausgebildet sind.
7. Werkzeugkoffer nach Ansprüche 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (13) und die Führungsvertiefungen (14) seitliche Abschrägungen (15)
aufweisen.
8. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (13) am Unterteil (2) und bezüglich dessen Boden (40) entgegen der
Hochrichtung (1) hervorstehend angeordnet sind.
9. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Abdeckung (4) seitlich an die beiden Seitenwände (6) angrenzend je eine Führungsvertiefung
(14) vorgesehen ist, und daß dort eingreifende Vorsprünge (13) eines darüberliegenden
Unterteils (2) innenseitig an die Seitenwände (6) anlegbar sind.
10. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils durch Anschlagflächen (16) voneinander getrennte Führungsvertiefungen (14)
im Bereich der Rückwand (7) und der Vorderwand (9) vorgesehen sind, in die entsprechend
geformte Vorsprünge (13) mit entsprechenden Anschlagflächen (17) eingreifbar sind.
11. Werkzeugkoffer nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvertiefungen (14) in Richtung der angrenzenden Rückwand (7) bzw. der
Vorderwand (9) offen sind.
12. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (6) auf ihrer in der Hochrichtung (1) weisenden Oberseite(18) eine
Ausnehmung (19) und auf ihrer gegenüber liegenden Unterseite (20) eine entsprechende
Erhöhung (21) zum Eingriff in die Ausnehmung (19) aufweisen, wobei die Ausnehmung
(19) und die Erhöhung (21) jeweils durch aneinanderlegbare Druckflächen (22) zur Abstützung
innerhalb der Seitenwandebene begrenzt sind.
13. Werkzeugkoffer nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Seitenwände (6) konvex und deren Unterseite (20) konkav gekrümmt
ist.
14. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (23) zur insbesondere formschlüssigen Verbindung in der Hochrichtung (1) von
übereinander gestapelten Werkzeugkoffern (34, 35) vorgesehen sind.
15. Werkzeugkoffer nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (23) zur formschlüssigen Verbindung an den Stapelpfosten (5) und insbesondere
an den als Stapelpfosten (5) ausgebildeten Seitenwänden (6) vorgesehen sind.
16. Werkzeugkoffer nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (23) zur formschlüssigen Verbindung als Rippen (24, 25) im Bereich der
Oberseite (18) und Unterseite (20) der Seitenwände (6) und als Klammer (26) zum Umgreifen
der Rippen (24, 25) ausgebildet sind.
17. Werkzeugkoffer nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (26) schwenkbar an der Seitenwand (6) festgelegt ist.
18. Werkzeugkoffer nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (26) als schwenkbarer Haltegriff (27) ausgeführt ist.
19. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 14 bis
dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelungsvertiefung (28) vorgesehen ist, in der die Mittel (23) zur formschlüssigen
Verbindung versenkbar sind.
20. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (4) am Unterteil (2) abschließbar festlegbar ist.
21. Werkzeugkoffer nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorderwand (9) und im angrenzenden Bereich der Abdeckung (4) je eine öffnung
(29, 30) zum Hindurchführen von Verschlußmitteln, insbesondere eines Vorhängeschlosses
vorgesehen sind.
22. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Vorderwand (9) ein insbesondere versenkend schwenkbar gestalteter Tragegriff
(31) vorgesehen ist.
23. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (2), die Abdeckung (4) und insbesondere die Klammern (26) aus Kunststoff
und insbesondere durch Spritzgießen hergestellt sind.
1. A tool box, in particular for receiving portable tools, which can be stacked upwards
in a vertical direction (1) and which has a tray-shaped lower part (2) with a vertically
upward (1) facing opening (3) and a lid (4) for closing said opening (3), in the lower
part (2) two opposing side walls (6) of the lower part (2) being drawn up laterally
past the lid (4) to form vertically upward (1) extending stacking posts (5) between
which the lid (4) lies when closed and on which the lower part (2) of another tool
box lies when stacked on top of it,
characterised in that
the lid (4) is fixed by means of hinges (8) such that it is able to pivot to a rear
wall (7) of the lower part (2) located between the two side walls (6) and can be secured
to a front wall (9) of the lower part (2) opposite the rear wall (7) by means of a
closure (10).
2. A tool box in accordance with claim 1,
characterised in that
when the tool boxes are stacked the lid (4) is located a certain distance (a) vertically
upwards (1) from the adjoining lower part (2).
3. A tool box in accordance with claim 1,
characterised in that
two closures (10) positioned laterally offset in relation to the centre (11) of the
front wall (9) are provided.
4. A tool box in accordance with claim 1 or claim 3,
characterised in that
the closure (10) is recessed in relation to the external contour of the tool box when
closed.
5. A tool box in accordance with one of claims 1 to 4,
characterised in that
means (12) are provided perpendicular to the vertical (1) to prevent tool boxes stacked
one on top of another from slipping.
6. A tool box in accordance with claim 5,
characterised in that
the means (12) to prevent lateral slipping take the form of projections (13) and guide
recesses (14) which engage positively with one another.
7. A tool box in accordance with claim 6,
characterised in that
the projections (13) and guide recesses (14) have lateral sloping faces (15).
8. A tool box in accordance with one of claims 5 to 7,
characterised in that
the projections (13) are positioned on the lower part (2) projecting vertically downwards
in relation to its base (40).
9. A tool box in accordance with one of claims 5 to 8,
characterised in that
a guide recess (14) is provided in the lid (4) laterally adjacent to each side wall
(6) and engaging projections (13) on a lower part (2) positioned above it can be placed
therein inside the side walls (6).
10. A tool box in accordance with one of claims 6 to 9,
characterised in that
provided in the area of the rear wall (7) and the front wall (9) are guide recesses
(14) separated from one another by stop faces (16) into which correspondingly formed
projections (13) with corresponding stop faces (17) are able to engage.
11. A tool box in accordance with claim 10,
characterised in that
the guide recesses (14) are open towards the adjoining rear wall (7) and front wall
(9).
12. A tool box in accordance with one of claims 5 to 11,
characterised in that
the side walls (6) have a recess (19) in their vertically upward (1) facing top faces
(18) and a corresponding raised section (21) on their opposite lower faces (20) to
engage in the recess (19), the recess (19) and the raised section (21) being delimited
by pressure faces (22) which can be placed one on top of the other to provide support
within the side wall plane.
13. A tool box in accordance with claim 12,
characterised in that
the top face of the side walls (6) is convex and lower face (20) is concave.
14. A tool box in accordance with one of claims 1 to 13,
characterised in that
means (23) are provided for the in particular positive connection upwards in a vertical
direction (1) of tool boxes (34, 35) stacked one on top of another.
15. A tool box in accordance with claim 14,
characterised in that
said means (23) for making a positive connection are provided on the stacking posts
(5) and in particular on the side walls (6) which are designed as stacking posts (5).
16. A tool box in accordance with claim 15,
characterised in that
the means (23) for making said positive connection are designed as ribs (24, 25) in
the area of the top face (18) and lower face (20) of the side walls (6) and as clasps
(26) for encompassing the ribs (24, 25).
17. A tool box in accordance with claim 16,
characterised in that
the clasp (26) is fixed to the side wall (6) in such a manner that it is able to pivot.
18. A tool box in accordance with claim 17,
characterised in that
the clasp (26) is designed as a pivoting retaining handle (27).
19. A tool box in accordance with one of claims 14 to 18,
characterised in that
a locking recess (28) is provided in which the means (23) for making the positive
connection can be recessed.
20. A tool box in accordance with one of claims 1 to 19,
characterised in that
the lid (4) is fixed to the lower part (2) such that it can be closed.
21. A tool box in accordance with claim 20,
characterised in that
provided in the front wall (9) and in the adjoining area of the lid (4) are openings
(29, 30) through which closing means, in particular a padlock, are able to pass.
22. A tool box in accordance with one of claims 1 to 21,
characterised in that
provided on the front wall (9) is a carrying handle (31), in particular designed such
that it can be pivoted and recessed.
23. A tool box in accordance with one of claims 1 to 22,
characterised in that
the lower part (2), the lid (4) and in particular the clasps (26) are made of plastic
and are manufactured in particular by means of injection moulding.
1. Boîte à outils, servant notamment à recevoir des outils portatifs, laquelle peut être
empilée dans le sens de la hauteur (1) et qui présente une partie inférieure (2) en
forme de cuvette avec une ouverture (3) dirigée vers le haut (1) ainsi qu'un couvercle
(4) servant à fermer l'ouverture (3), deux parois latérales (6) de la partie inférieure
(2) placées l'une en face de l'autre étant relevées dans la partie inférieure (2)devant
de chaque côté du couvercle (4) et formant des montants d'empilage (15) s'étendant
dans le sens de la hauteur (1), entre lesquels se trouve le couvercle (4) à l'état
fermé et sur lesquels s'appuie la partie inférieure (2) d'une boîte à outils empilée,
caractérisée en ce que le couvercle (4) est fixé de manière à pouvoir pivoter par des charnières (8) à une
paroi arrière (7) de la partie inférieure (2) se trouvant entre les parois latérales
(6), et en ce qu'il peut être fixé par une fermeture (10) à une paroi avant (9) de la partie inférieure
(2) placée en face de la paroi arrière (7).
2. Boîte à outils selon la revendication 1, caractérisée en ce que lorsque les boîtes à outils sont empilées, la couvercle (4) présente dans le sens
de la hauteur (1) un intervalle (a) par rapport à la partie inférieure (2) adjacente.
3. Boîte à outils selon la revendication 1, caractérisée en ce que deux fermetures (10) disposées de manière décalée latéralement par rapport au milieu
(11) de la paroi avant (9) sont prévues.
4. Boîte à outils selon la revendication 1 ou la revendication 3, caractérisée en ce que la fermeture (10) est escamotée par rapport au contour extérieur de la boîte à outils
à l'état fermé.
5. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que des moyens (12) sont prévus pour éviter l'excentrage des boîtes à outils empilées
l'une sur l'autre de manière transversale par rapport au sens de la hauteur (1).
6. Boîte à outils selon la revendication 5, caractérisée en ce que les moyens (12) prévus pour éviter l'excentrage latéral sont réalisés comme des protubérances
(13) et des cavités de guidage (14) pouvant s'engrener par correspondance de forme.
7. Boîte à outils selon la revendication 6, caractérisée en ce que les protubérances (13) et les cavités de guidage (14) présentent des biseaux latéraux
(15).
8. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que les protubérances (13) sont disposées en saillie sur la partie inférieure (2) et
par rapport au fond (40) de celle-ci dans le sens inverse du sens de la hauteur (1).
9. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 5 à 8, caractérisée en ce que dans le couvercle (4), une cavité de guidage (14) est respectivement prévue de manière
adjacente latéralement aux deux parois latérales (6), et en ce que des protubérances s'engrenant (13) à cet endroit d'une partie inférieure (2) placée
dessus peuvent être installées sur le côté intérieur des parois latérales (6).
10. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 6 à 9, caractérisée en ce que respectivement des cavités de guidage (14) séparées les unes des autres par des surfaces
d'arrêt (16) sont prévues dans la zone de la paroi arrière (7) et de la paroi avant
(9), dans lesquelles des protubérances (13) formées de manière correspondante peuvent
s'engrener avec des surfaces d'arrêt correspondantes (17).
11. Boîte à outils selon la revendication 10, caractérisée en ce que les cavités de guidage (14) sont ouvertes en direction de la paroi arrière adjacente
(7) et/ou de la paroi avant (9).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 à 11, caractérisée en ce que les parois latérales (6) présentent sur leur côté supérieur (18) dirigé dans le sens
de la hauteur (1) un évidement (19) et sur leur côté inférieur (20) placé en face,
une élévation correspondante (21) servant à s'engrener dans l'évidement (19), l'évidement
(19) et l'élévation (21) étant respectivement délimités par des surfaces de serrage
(22) pouvant être installées l'une contre l'autre pour servir d'appui à l'intérieur
du plan de la paroi latérale.
13. Boîte à outils selon la revendication 12, caractérisée en ce que le côté supérieur des parois latérales (6) est cintré de manière convexe et son côté
inférieur (20) de manière concave.
14. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que des moyens (23) de liaison en particulier par correspondance de forme sont prévus
dans le sens de la hauteur (1) de boîtes à outils empilées les unes sur les autres
(34, 35).
15. Boîte à outils selon la revendication 14, caractérisée en ce que les moyens (23) de liaison par correspondance de forme sont prévus sur des montants
d'empilage (5) et en particulier sur les parois latérales réalisées comme des montants
d'empilage (5).
16. Boîte à outils selon la revendication 15, caractérisée en ce que les moyens (23) de liaison par correspondance de forme sont réalisés comme des nervures
(24, 25) dans la zone du côté supérieur (18) et du côté inférieur (20) des parois
latérales (6) et comme des brides de fixation (26) servant à envelopper les nervures
(24, 25).
17. Boîte à outils selon la revendication 16, caractérisée en ce que les brides de fixation (26) sont fixées de manière à pouvoir pivoter à la paroi latérale
(6).
18. Boîte à outils selon la revendication 17, caractérisée en ce que les brides de fixation (26) sont réalisées comme des poignées de maintien pouvant
pivoter (27).
19. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 14 à 18, caractérisée en ce qu'une cavité de verrouillage (28) est prévue dans laquelle les moyens (23) de liaison
par correspondance de forme sont escamotables.
20. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que le couvercle (4) peut être verrouillé à la partie inférieure (2).
21. Boîte à outils selon la revendication 20,
caractérisé en ce que dans la paroi avant (9) et dans la zone adjacente du couvercle (4) chaque ouverture
(29, 30) est prévue pour le passage de moyens de fermeture, en particulier d'un cadenas.
22. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que sur la paroi avant (9) est prévue une poignée de support (31) configurée de manière
à pouvoir pivoter, en particulier escamotable.
23. Boîte à outils selon l'une quelconque des revendications 1 à 22, caractérisée en ce que la partie inférieure (2), le couvercle (4) et en particulier les brides de fixation
(26) sont fabriqués en matière plastique et notamment par moulage par injection.
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