[0004] Zwischen den Teilplatten befindet sich nach einem weiterbildenden Anspruch ein zusätzlicher
Raum (Räume), der (die) mit dem erstgenannten Raum in Verbindung ist (sind) und dem
Druckausgleich des ein - bzw. ausströmenden Mittels dient/en. Der Raum steht zu diesem
Zweck mit dem Ein - oder Ausströmraum zwischen den Teilplatten in Strömungsverbindung.
In vorteilhafter Weise besitzen die Sicken deshalb eine oder mehrere Überbrückungsöffnungen.
Jedoch kann der zusätzliche Raum / Räume auch vorhanden sein, aber nicht in strömungstechnischer
Verbindung mit dem erstgenannten Raum stehen.
Weitere Merkmale sind in den anderen Patentansprüchen enthalten. Außerdem sind in
der weiteren Beschreibung Merkmale und Vorteile angegeben, die sich später als wesentlich
herausstellen könnten.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen
erläutert.
Die Figuren zeigen Folgendes:
Fig. 1 Schnitt B-B aus Fig. 3;
Fig. 2 Schnitt C-C aus Fig. 3;
Fig. 3 Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Plattenwärmetauscher;
Fig. 4 Schnitt A-A aus Fig. 3;
Fig. 5 Ansicht von unten;
Fig. 6 Seitenansicht;
Fig. 7 Draufsicht;
Fig. 8 Perspektivische Ansicht;
Fig. 9 Seitenansicht einer Teilplatte;
Fig. 10 Ansicht der Unterseite der Teilplatte;
Fig.11 Seitenansicht zweier zusammengesetzter Teilplatten;
Fig.12 Draufsicht auf die zusammengesetzten Teilplatten;
Fig.13 Perspektivische Ansicht der zwei Teilplatten;
Fig.14 Seitenansicht mit einer aufgesetzten Glocke;
Fig.15 Seitenansicht mit einem aufgesetzten Ölfilter;
Fig.16 Seitenansicht, ähnlich Fig. 14;
Fig. 17 Perspektivische Ansicht auf den Plattenwärmetauscher in anderer Ausführung;
Fig.18 Seitenansicht des Plattenwärmetauschers aus Fig. 17;
Fig.19 Zwischenplatte der zweiten Ausführungsform;
Fig.20 Draufsicht auf die Zwischenplatte einer dritten Ausführung;
Fig.21 Draufsicht auf die Zwischenplatte einer nächsten Weiterbildung;
Es ist sinnvoll zunächst die Fig. 3 zu betrachten, bevor man sich den nachfolgend
beschriebenen Fig. 1, 2 und 4 zuwendet, die jeweils Schnittdarstellungen zeigen, weil
der Verlauf der Schnitte A-A, B-B und C-C in Fig. 3 eingezeichnet ist.
In den Ausführungsbeispielen ist ein aus lotbeschichtetem Aluminiumblech hergestellte
Wärmetauscherplatten
1 aufweisender und damit zusammengefügter Plattenwärmetauscher, der ein Ölkühler ist,
gezeigt. Dieser Ölkühler besitzt einen etwa zentralen Ölrücklaufkanal
70, der unten den Ölaustritt
10 besitzt. Der Öleintritt
9 befindet sich ebenfalls an der unteren Deckplatte
13. (Fig. 1) Es sei betont, dass eine solche Gestaltung für die Ausführung der vorliegenden
Erfindung nicht unbedingt notwendig ist. Andere nicht gezeigte Ausführungsbeispiele
besitzen beispielsweise den Ölaustritt
10 an der oberen Deckplatte
13, so dass der zentrale Rücklaufkanal
70 nicht erforderlich ist. Der Ölaustritt
10 kann sich jedoch auch an der unteren Deckplatte
13 befinden, ohne dass er zentral angeordnet ist, sondern dezentral, wie der Öleintritt
9.
Gemäß den gezeigten Figuren sind die Wärmetauscherplatten
1 wannenförmig mit einem umlaufenden Rand
2 ausgebildet und ineinander gestapelt. In den gezeigten Ausführungsbeispielen besitzt
jede Wärmetauscherplatte
1 insgesamt fünf Öffnungen, die mit den in den Fig. 9 bis 13 gezeigten zwei Öffnungen
17, zwei Öffnungen
22 und einer zentralen Öffnung
14 in den Teilplatten
15a, 15b übereinstimmen, so dass diese Öffnungen
17, 22, 14, nach dem Stapeln der Wärmetauscherplatten
1 vertikale Zu - und Abflußkanäle
8a, 8b, 16a, 16b und den bereits erwähnten Rücklaufkanal
70 ergeben, der durch die Verbindung des inneren Randes
32 um die Öffnung
14 benachbarter Wärmetauscherplatten
1 geschaffen wird und ähnlich dem äußeren Rand
2 gestaltet ist. Ferner sind zwischen den Wärmetauscherplatten
1 die Strömungskanäle
7a und
7b ausgebildet, wobei die etwas höheren Strömungskanäle
7a für das Öl gedacht sind und die flacheren Strömungskanäle
7b demzufolge für das Kühlmittel, das eine Flüssigkeit
W ist. In den Strömungskanälen
7a für Öl befinden sich nicht gezeigte Innenlamellen, die bekanntermaßen gestaltet sind,
um zu einem Optimum hinsichtlich hoher Effizienz des Wärmeaustausches und geringem
Druckverlust zu führen. Die Strömungskanäle
7b sind mit Abstütznoppen versehen, die in den Wärmetauscherplatten
1 eingeprägt sind, wobei sich die Noppen der den jeweiligen Strömungskanal
7b bildenden Wärmetauscherplatten
1 gegenseitig abstützen und miteinander verbunden sind. Auch eine solche Gestaltung
gehört zum Stand der Technik. Die Noppen erhöhen die Stabilität und tragen zur Turbulenzerzeugung
auf der Seite des Kühlmittels bei. In Fig. 2 wurden sie mit dem Bezugszeichen
3 vermerkt.
Wie die Fig. 1 weiter zeigt, stehen die bereits erwähnten Strömungskanäle
7a mit den ebenfalls bereits erwähnten Zu - und Abflußkanälen
8a, 8b in Verbindung und sind selbstverständlich strömungstechnisch getrennt von den Zu
- und Abflußkanälen
16a, 16b für das Kühlmittel, die in Fig. 2 gezeigt sind und die wiederum mit den Strömungskanälen
7b verbunden sind. Die Pfeile in Fig. 1 zeigen demzufolge die Ölseite an, während die
Pfeile in den Fig. 2 und 4 das ein - und ausströmende Kühlmittel zeigen sollen. Auf
der rechten Seite der Fig. 4 befinden sich die Pfeile nur aus zeichnerischen Gründen
in den höheren Strömungskanälen
7a für das Öl, obwohl die Strömung des Kühlmittels in den schmaleren Kanälen
7b gemeint ist. Die Fig. 1 bis 4 zeigen bereits, dass sich zwischen den Wärmetauscherplatten
1 eine Zwischenplatte
15 befindet, die aus den Teilplatten
15a und
15b gebildet ist. An dieser aus zwei Teilplatten
15a, 15b gebildeten Zwischenplatte
15 ist ein seitlicher Austritt
11 und ein Eintritt
12, die in den Ausführungsbeispielen für das Kühlmittel gedacht sind, angeschlossen.
Wie die Fig. 4 besser zeigt, weil sie einen Schnitt durch den Austritt
11 abbildet, erfolgt der Anschluß dadurch, dass die Teilplatten
15a, 15b jeweils einen Teil
33 eines Eintritts
12 und eines Austritts
11 besitzen, der durch Umformung der Teilplatten
15a, 15b ausgebildet ist. Beide Teile
33 sind dann in der Lage, einen Anschlußstutzen
60 in sich aufzunehmen. Hierzu wird auch auf die später noch zu beschreibenden Fig.
9 bis 13 verwiesen, die Vorstehendes verdeutlichen.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen den Plattenwärmetauscher in verschiedenen Ansichten. Mit der
in Fig. 5 gezeigten Unterseite des Plattenwärmetauschers, die auch in Fig. 17 zu sehen
ist, wird der Plattenwärmetauscher an einem nicht gezeigten Aggregat, dessen Öl zu
kühlen ist, befestigt. Dazu sind drei Bohrungen
91 und eine Dichtung
92 vorgesehen. Das Öl tritt durch die Öffnung
22 in den Zuströmkanal
8a ein, durchströmt den Ölkühler, wie in Fig. 1 gezeigt, und strömt durch den zentralen
Rücklaufkanal
70, der durch die Öffnungen
14 gebildet ist, zurück in das nicht gezeigte Aggregat, das die Antriebsmaschine eines
Kraftfahrzeuges sein kann. Die Seitenansicht in Fig. 6 zeigt, dass die Zwischenplatte
15 genau in der Mitte zwischen den Wärmetauscherplatten
1 angeordnet wurde, d. h., die Anzahl der Wärmetauscherplatten
1 oberhalb und unterhalb der Zwischenplatte
15 ist gleich. Das muß jedoch nicht zwangsläufig so sein. Nicht gezeigte Ausführungen
besitzen deshalb eine außermittig angeordnete Zwischenplatte
15. Bereits dies läßt den geschaffenen Variantenreichtum in der Anordnung und Anbindung
des Plattenwärmetauschers erkennen. In Fig. 7 ist zu sehen, dass sich auf der oberen
Deckplatte
13 eine verformte Umlenkplatte
40 befindet, die das Öl zu einem in Fig. 15 lediglich angedeuteten Ölfilter
50 leitet, der oberhalb der Umlenkplatte
40 angeordnet sein kann. Dazu sind die Öffnungen
41 in der Umlenkplatte
40 angeordnet, was übrigens auch bereits in Fig. 1 zu erkennen ist. Auch hier handelt
es sich jedoch lediglich um gestalterische und im Zusammenhang mit der Erfindung eher
unwesentliche Merkmale. Ebenfalls ist die in den Fig. 5 bis 8 gezeigte etwa rechteckige
Außenform das Plattenwärmetauschers kein wesentliches Merkmal. Solche Plattenwärmetauscher
besitzen nämlich oftmals auch eine zylindrische Form.
Von wesentlicherem Interesse sind im vorliegenden Zusammenhang die Fig. 9 bis 13,
die die Ausbildung der Zwischenplatte
15 aus zwei Teilplatten
15a und
15b zeigen. In sämtlichen gezeigten Ausführungsbeispielen werden stets gleiche Teilplatten
15a, 15b verwendet. Eine Teilplatte
15a oder
15b, die in den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen verwendet wird, ist in der
Fig. 9 in der Seitenansicht und in der Fig. 10 von der Unterseite gezeigt. Jede Teilplatte
15a, 15b ist wannenförmig verformt und besitzt einen umlaufenden Rand
30, an dem jeweils zwei Teilplatten
15a, 15b verbunden werden, wie aus Fig. 11 hervorgeht. Dazu wird eine der Teilplatten
15a um ihre Längsachse
95 (Fig. 10) um 180° gedreht und mit der Teilplatte
15b zusammengesetzt. Ferner besitzt jede Teilplatte
15a, 15b in diesem Ausführungsbeispiel die bereits beschriebenen fünf Öffnungen, die zentrale
Öffnung
14, zwei Öffnungen
17 und zwei Öffnungen
22. Die Öffnungen
22 und die Öffnung
14 besitzen eine eingeprägte Umrandung
4, die der Tiefe des umlaufenden Randes
3 entspricht, weshalb sich die Umrandungen
4 der Teilplatten
15a, 15b nach ihrem Zusammenfügen berühren und später verbunden werden können. Außerdem ist
jede Teilplatte
15a, 15b mit Noppen
5 ausgestattet und mit einer Versteifungssicke
6, für die beim Zusammenfügen der Teilplatten
15a, 15b Vorstehendes gilt. Darüber hinaus ist jede Teilplatte
15a, 15b mit einer weiteren Sicke ausgestattet, die als Trennsicke
18 bezeichnet werden soll. Diese Trennsicke
18 sorgt für die Trennung des Raumes
26 in einen Eintrittsraums
27 und einen Austrittsraum
28, was auch aus der Schnittdarstellung in Fig. 2 zu sehen ist. Damit wird sichergestellt,
dass das Kühlmittel zunächst die zugeordneten Strömungskanäle
7b des Plattenwärmetauschers durchströmt, bevor es über den Ausströmraum
28 denselben wieder verläßt. Es ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, dass die Trennsicke
18 eine 100%ige Trennung des Einströmraums
27 vom Ausströmraum
28 bewirkt. Im Gegenteil, es hat sich bei bestimmten Anwendungsfällen herausgestellt,
dass es vorteilhaft sein kann, die Trennsicke
18 mit kleinen Öffnungen oder Unterbrechungen
25 zu versehen, damit eine geringfügige Strömung zwischen den Teilplatten
15a und
15b vorhanden ist, wie das später im Zusammenhang mit Fig. 21 noch beschrieben werden
soll. Allerdings sei bereits jetzt betont, dass im zuletzt beschriebenen Fall, die
Trennsicke
18 nicht ein Mittel zur Trennung der beiden wärmetauschenden Mittel sein kann. In diesem
Fall wird also diese Trennung von den Umrandungen
4 wahrgenommen. Darüber hinaus sei an dieser Stelle betont, dass die Funktionen der
Versteifungssicke
6, der Noppen
5, der Umrandung
4, der Trennsicke
18, oder wenigstens die Funktionen einiger der genannten Ausbildungen auch von zwischen
den Teilplatten
15a, 15b eingelegten losen Teilen, wie z. B. Stäben und Ringen, erfüllt werden können, die
später ebenfalls verlötet werden. All diese aufgezählten Gestaltungen sind, mit den
oben genannten Einschränkungen, gemeinsam oder einzeln Bestandteil derjenigen Mittel
18 die zur Trennung der wärmeaustauschenden Mittel voneinander dienen. Darüber hinaus
dienen diese Mittel nicht ausschließlich der beschriebenen Trennung sondern, wie beschrieben
wurde, auch der Abschottung des einströmenden vom ausströmenden gleichen Mittels.
Weiterhin soll, unter Bezugnahme auf die Figuren 9 bis 13, auf eine allerdings nicht
detailliert gezeigte zusätzliche Abwandlung hingewiesen werden, bei der die Umrandungen
4 (oder Ringe) um die Öffnungen
22 vollständig weggelassen werden können. Das setzt jedoch voraus, dass die Trennsicke
18 und die Versteifungssicke
6 die Räume vollständig abschließen. Mit einem Blick auf die Fig. 10 und 12, ist zu
erkennen, dass dann der von der Versteifungssicke
6 umfaßte Raum
66 mit dem einströmenden Öl belegt wäre und der Raum
19 zwischen der Trennsicke
18 und der Versteifungssicke
6 wäre mit dem ausströmenden Öl belegt. Die Trennung zwischen Öl und Kühlmittel wäre
dann allein durch die Trennsicke 18 zu leisten, die außerdem das einströmende Kühlmittel
vom ausströmenden Kühlmittel abschottet.
In den Fig. 1, 2 und 4 ist besonders deutlich zu sehen, dass die Wärmetauscherplatten
1 so angeordnet sind, dass ihr äußerer Rand
2 von der Zwischenplatte
15 wegstrebt. Deshalb können die beiden die Zwischenplatte
15 bildenden Teilplatten
15a, 15b unmittelbar mit ihrer benachbarten Wärmetauscherplatte
1 verbunden werden, denn der im wesentlichen ebene Boden der Wärmetauscherplatte
1 liegt an der im wesentlichen ebenen Fläche der Teilplatte
15a oder
15b unmittelbar an.
Die Fig. 14 zeigt ein Anwendungsbeispiel, das keinen Ölfilter
50 vorsieht. Um ansonsten gleiche Teile verwenden zu können, wurde eine sogenannte Glocke
51, die lediglich eine umgeformte Blechplatte ist, oben auf die Umlenkplatte
40 gesetzt. Die Glocke
51 könnte auch die Umlenkplatte
40 komplett ersetzen. In Fig. 15 wurde schematisch ein Ölfilter
50 auf der Umlenkplatte
40 in nicht näher gezeigter Weise befestigt. Die Durchströmung auf der Ölseite wird
durch die Strömungspfeile angezeigt.
In Fig. 16 ist eine andere Seitenansicht auf den Plattenwärmetauscher nach dem bisher
beschriebenen ersten Ausführungsbeispiel abgebildet. Die Ansicht zeigt den Eintritt
12 und den Austritt
11, die beide auf einem Niveau angeordnet sind.
Im Gegensatz dazu ist in einem zweiten Ausführungsbeispiel vorgesehen worden, den
Eintritt
12 und den Austritt
11 auf unterschiedlichem Niveau anzuordnen, wodurch dem Fachmann weiterreichende Gestaltungs
- und Anschlußmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Die Fig. 17,18 und 19 zeigen
dieses Ausführungsbeispiel. Danach sind zwei Zwischenplatten
15, die aus jeweils zwei Teilplatten
15a, 15b zusammengesetzt sind, auf verschiedenem Niveau zwischen den Wärmetauscherplatten
1 angeordnet. Die untere Zwischenplatte
15 besitzt den Eintritt
12 und die obere Zwischenplatte
15 den Austritt
11, wobei es nicht besonders darauf ankommt, ob Eintritt
12 oder Austritt
11 oben oder unten angeordnet sind. Auch in diesem Ausführungsbeispiel können sämtliche
Teilplatten
15a, 15b die gleiche Gestaltung besitzen, d. h. mit dem gleichen Werkzeug hergestellt sein.
Insbesondere aus der Fig.17, die eine perspektivische Ansicht von unten auf den Plattenwärmetauscher
zeigt und aus der Fig. 19, eine Draufsicht auf zwei zusammengesetzte Teilplatten
15a, 15b, ist zu sehen, dass die oberen beiden Teilplatten
15a, 15b lediglich um 180° um die in Richtung der Stutzen
60 laufende Längsachse
95 des Plattenwärmetauschers gedreht worden sind. In Fig. 19 wurden als Besonderheit
Unterbrechungen
25 in der Trennsicke
18 - und hier auch in der Versteifungssicke
6 - vorgesehen, die schematisch einfach durch kurze, dicke Striche angedeutet wurden.
Diese Unterbrechungen
25 der Sicken
6, 18 stellen nach dem Zusammenfügen der Teilplatten
15a, 15b kleine Öffnungen dar, durch die eine geringe Strömung des Kühlmittels
W in den Räumen
19 und
66 zwischen den Teilplatten
15a, 15b stattfinden kann, wie es durch die kleinen Pfeile angezeigt ist. Da gleiche Teilplatten
15a, 15b verwendet werden, befinden sich die Unterbrechungen
25 auch an den gleichen Stellen, wodurch zwei gegenüberliegende Unterbrechungen
25 jeweils eine Öffnung bilden. Eine weitere Besonderheit ist in Fig. 18 angedeutet
worden. Wie bereits vorne erwähnt wurde, strebt der Rand
2 der Wärmetauscherplatten
1 von der Zwischenplatte
15 weg. Dies ist auch in Fig. 18 an der unteren Zwischenplatte
15 so vorgesehen, wobei der Rand
2 des unteren Stapels der Wärmetauscherplatten
1 nach unten strebt und der Rand
2 des mittleren Stapels nach oben. Die Teilplatten
15a, 15b sind demnach mit ihren Flächen unmittelbar mit dem Boden der angrenzenden Wärmetauscherplatte
1 verbunden. An der oberen Zwischenplatte
15 streben jedoch die Ränder
2 des mittleren und des oberen Stapels nach oben. Deshalb macht es sich erforderlich,
den Übergang zwischen der oberen Wärmetauscherplatte
1 des mittleren Stapels und der zweiten (oberen) Zwischenplatte
15 bzw. ihrer einen Teilplatte
15a auszugleichen. Das wird durch ein nicht detailliert gezeigtes Einlegestück
90 erreicht, das praktisch die Randhöhe bzw. die Wannentiefe der Wärmetauscherplatte
1 ausgleicht. In diesem Ausführungsbeispiel ist demzufolge die eine Teilplatte
15a der oberen Zwischenplatte
15 nicht direkt mit der angrenzenden Wärmetauscherplatte
1 verbunden, sondern indirekt, über das erwähnte Einlegestück
90.
Die Fig. 20 macht in einem dritten Ausführungsbeispiel deutlich, dass die vorliegende
Erfindung in verschiedenen weiteren Abwandlungen nutzbar gemacht werden kann. Hier
handelt es sich um einen Plattenwärmetauscher mit rotationssymmetrischer Form, der
keinen zentralen Rücklaufkanal
70 aufweist. Solche Plattenwärmetauscher gehören an sich zum Stand der Technik und können
beispielsweise der DE 198 02 012 A1 entnommen werden. Sie besitzen, bis auf die Zwischenplatte
15 mit ihren seitlich angeordneten Ein - und Austritten
11, 12, sämtliche Merkmale des Oberbegriffs. Zwischen den Wärmetauscherplatten
1 eines solchen Plattenwärmetauschers wird die in Fig. 20 in einer Draufsicht gezeigte,
aus zwei Teilplatten
15a, 15b bestehende, Zwischenplatte
15 eingefügt, um den seitlichen Eintritt
12 des Kühlmittels zu ermöglichen, wobei dessen Austritt
11 auf der gegenüberliegenden Seite des Plattenwärmetauschers auf dem gleichen Niveau
vorgesehen ist. In einem weiteren nicht gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt der
Winkel zwischen Eintritt
12 und Austritt
11 etwa 90°. Eintritt und Austritt können also beliebig, je nach Einbausituation, zueinander
positioniert sein, wobei die Lage der Trennsicke
18 und insbesondere der Öffnungen
17, 22 entsprechend angepaßt sein sollte. Mit
17 wurden die Durchbrüche bezeichnet, die in einer Linie mit den einen, hier nicht gezeigten,
durch den Plattenwärmetauscher hindurchgehenden, Zu - oder Abflußkanälen
16a, 16b angeordnet sind und mit
22 die Durchbrüche, die in einer Linie mit den anderen Zu - oder Abflußkanälen
8a, 8b verlaufen. Um die letztgenannten Durchbrüche
22 in den Teilplatten
15a, 15b wurden Umrandungen
4 angeordnet, wobei die Umrandungen
4 der Durchbrüche
22 der zwei Teilpatten
15a, 15b miteinander verbunden sind, um die Trennung der Mittel zu erreichen. Dies geschieht
so, wie es in den vorne beschriebenen Schnittdarstellungen gezeigt ist. Noppen
3 oder weitere Versteifungssicken
6 in den Teilplatten
15a, 15b wurden weggelassen und sind im übrigen auch nicht zwingend erforderlich.