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EP 1 306 934 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.12.2003 Patentblatt 2003/50 |
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Anmeldetag: 29.10.2001 |
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Anschlussdose zur Herstellung einer Hochleistungs-Datenleitungsverbindung
Connection box providing a high capacity data line connection
Boîte de connexion constituant une connexion d'une ligne de données à haute capacité
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.05.2003 Patentblatt 2003/18 |
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Patentinhaber: Setec Netzwerke AG |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- Eberle, Andreas
9496 Balzers (LI)
- Neff, Franz
9496 Balzers (LI)
- Dauba, Herbert
82166 Gräfelfing (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 955 703 EP-A- 1 089 536 DE-U- 20 103 505 US-A- 5 687 233 US-B1- 6 190 211
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EP-A- 0 997 989 DE-A- 19 732 297 GB-A- 2 344 470 US-B1- 6 179 650
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Buchse und eine Anschlussdose zur Herstellung einer Hochleistungs-Datenleitungsverbindung
mit einer solche Buchse nach Anspruch 1 bzw. 9.
[0002] Zur Herstellung einer Datenleitungsverbindung von einem Server zu einem Endgerät
(Channel) bzw. zwischen den entsprechenden Anschlussdosen (Link) mit hoher Datenübertragungskapazität
müssen sämtliche Komponenten des Channels bzw. Links, insbesondere Datenkabel und
Anschlussdosen, gewisse Mindestanforderungen in Bezug auf ihre Übertragungseigenschaften
erfüllen. Die Komponenten werden gemäss ihren Übertragungseigenschaften in verschiedene
Kategorien eingeteilt, von denen derzeit die Kategorien 5, 5e und 6 von besonderem
Interesse sind. Es ist geplant, die Spezifikationen für Komponenten der betreffenden
Kategorien zu normieren. Nach einem solchen Normierungs-vorschlag müssen Kabel der
Kategorien 5, 5e und 6 Kabel bei 100 MHz das Nahnebensprechen (Near End Cross Talk
bzw. NEXT) mit 32.3, 35.3 bzw. 44.3 dB unterdrücken. Für Anschlussdosen der Kategorien
5, 5e und 6 gelten für NEXT-Verluste bei 100 MHz Werte von 40, 43 bzw. 54 dB. Die
Anforderungen der Klassen 5, 5e und 6 können derzeit für Kabel verhältnismässig gut
erfüllt werden, für Anschlussdosen insbesondere der Kategorie 6 existiert jedoch keine
befriedigende Lösung.
[0003] Anschlussdosen umfassen üblicherweise wenigstens eine Buchse, z.B. eine RJ45-Buchse,
mit einem Aufnahmeelement für den Stecker eines Datenkabels und einer Mehrzahl von
hakenförmig gebogenen, länglichen Kontaktelementen, die sich über einen Grossteil
der Länge des Aufnahmeelements erstrecken und im Anwendungsfall mit den einzelnen
Leitungen des Datenkabels bzw. den entsprechenden Kontaktelementen am Stecker in Kontakt
stehen. Die Buchse ist auf einer Basisleiterplatte befestigt, die Leitungsverbindungen
zu einer Anschlussleiste für ein weiteres, in der Regel stationäres Datenkabel enthält.
Jeweils ein Ende der hakenförmigen Kontaktelemente der Buchse ist aus dem Aufnahmeelement
hinausgeführt und direkt mit der Basisleiterplatte bzw. einer Leitungsverbindung darauf
verlötet. Bei bekannten Konstruktionen befinden sich die elektrisch leitfähigen Komponenten
ohne Abschirmung in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander und stören sich gegenseitig.
RJ45-Buchsen haben 8 nebeneinander liegende Kontaktelemente für die 4 Paare von Leitungen
der entsprechenden Datenkabel. Jeweils ein Leitungspaar ist den Kontaktelementen 1/2,
4/5 und 7/8 zugeordnet, ein weiteres Leitungspaar entfällt auf die Kontaktelemente
3 und 6. Aufgrund dieser räumlichen Anordnung sind die Störungen zwischen dem Paar
3/6 und 4/5 besonders gross.
[0004] Es ist zur Störungsverminderung bekannt, die Basisleiterplatte mit einer Kompensationsschaltung
auszustatten, die einzelne Leitungen bzw. Leitungspaare gegeneinander entkoppelt,
z.B. kapazitiv. Anschlussdosen mit derartigen Kompensationsschaltung erfüllen in der
Regel die Anforderungen der Kategorie 5 oder 5e. Zum Sprung in die Kategorie 6 ist
jedoch eine Verbesserung um 11 dB bei 100 MHz erforderlich, die mit dem geschilderten
Design bisher nicht realisiert wurde.
[0005] Eine Buchse mit einem Aufnahmeelement und einer darin integrierten Leiterplatte ist
aus der US 6,190,211 bekannt. Auf der Leiterplatte befindet sich eine Kompensationsschaltung
zur Reduzierung von Störungen.
[0006] Eine Anschlussdose gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus DE-U-20103505 bekannt.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Buchse und eine Anschlussdose
mit verbesserten Übertra-gungseigenschaften anzugeben. Die Buchse soll vorzugsweise
die Geometrie bereits verwendeter Buchsen aufweisen, insbesondere gemäss RJ45, um
mit gängigen Standard-Steckern kompatibel zu sein.
[0008] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Anschlussdose mit den Merkmalen von Anspruch 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüche,
der Beschreibung und den Zeichnungen.
[0009] Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass auch Strukturen unterhalb
von 1/10 der Wellenlänge der betreffenden Signale einen Einfluss auf die wechselseitigen
Störungen haben. Die Verlagerung der Kompensationsschaltung von der Basisleiterplatte
in unmittelbare räumliche Nähe der Kontaktelemente der Buchse führt zu einer deutlich
verbesserten Kompensation insbesondere der NEXT Werte. Diese Effekt wird verstärkt
durch eine Verkürzung der Länge der Kontaktelemente bzw. der Signalwege von den Kontaktelementen
des Steckers bis zur Kompensationsschaltung bzw. zu den Anschlüssen eines weiteren
Kabels. Die Signale verlassen die Buchse bereits kompensiert und müssen auf der Basisleiterplatte
nicht oder weniger aufwendig korrigiert werden.
[0010] Erfindungsgemäss sind die Kontaktelemente einer Buchse an einer Kompensationsleiterplatte
befestigt, die eine Kompensationsschaltung zur Verminderung von Störeinflüssen, insbesondere
Übersprecheinflüssen, zwischen Leitungen enthält und die innerhalb des Aufnahmeelements
für den Stecker angeordnet ist. Die Kontaktelemente der Buchse können sehr kurz ausgebildet
werden, da sie nur von den Kontaktelementen des Steckers bis zur Kompensationsleiterplatte
reichen und nicht wie beim Stand der Technik aus der Buchse bzw. dem Aufnahmeelement
hinausgeführt werden müssen. Die Stärke der gegenseitigen Störungen zwischen den Signalwegen,
insbesondere des gegenseitigen Übersprechens, wird vermindert. Schliesslich kann die
Kompensationsschaltung auf der Kompensationsleiterplatte vereinfacht werden, z.B.
durch Verwendung von Kondensatoren mit geringeren Kapazitäten.
[0011] Die Kompensationsleiterplatte kann in beliebige Buchsen integriert werden, deren
Aufnahmeelement insbesondere an Stecker mit an sich bekannter Form angepasst ist.
Damit werden Kompatibilitätsprobleme beim Umstellen auf Komponenten der Kategorie
6 vermieden. Vorzugsweise werden Aufnahmeelemente bzw. Buchsen verwendet, die der
RJ45-Form entsprechen. Die Kompensationsleiterplatte erstreckt sich beispielsweise
über die Bodenfläche des Aufnahmeelementes oder bildet die Bodenfläche. Sie kann herausnehmbar
sein. Vorzugsweise sind Montageelemente zur Befestigung auf der Basisleiterplatte
vorhanden, besonders bevorzugt erlauben sie die Befestigung in verschiedenen Stellungen
relativ zu dieser.
[0012] Die Anschlussdose umfasst neben wenigstens einer Buchse eine Basisleiterplatte und
eine Anschlussleiste. Es können weitere Elemente vorhanden sein, z.B. zur Bildung
eines vorzugsweise abgeschirmten Gehäuses. Das Gehäuse kann auf bekannte,Weise gestaltet
sein, z.B. gemäss EP-A 0928052.
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden
beschrieben. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1, 2
- eine Buchse in einer Ansicht schräg von vorn bzw. von hinten;
- Fig. 3,4
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Anschlussdose mit einer Buchse in zwei
verschiedenen Einbaulagen;
- Fig. 5
- zwei aneinandergekoppelte Buchsen;
- Fig. 6a,b
- ein Beispiel für eine Kompensationsschaltung.
[0014] Die Figuren 1 und 2 zeigen zwei dreidimensionale Ansichten einer Buchse mit einem
Aufnahmeelement 1, das eine wie bei konventionellen RJ45-Buchsen geformte Aufnahme
11 für Stecker bildet. Die Figuren 3 und 4 zeigen zwei verschiedene Einbaulagen dieser
Buchse auf einer Basisleiterplatte 9.
[0015] Das Aufnahmeelement 1 hat eine im wesentlichen quaderförmige Grundform mit einer
Boden- und Deckfläche 1a bzw. 1b und zwei parallelen Seitenflächen 1c, 1d. Der rückwärtige
Bereich 1e ist vorliegend abgeschrägt bzw. prismenförmig gestaltet, um das Anschlusselement
in verschiedenen Einbaulagen auf eine Basisleiterplatte montieren zu können (Fig.
3 und 4).
[0016] Die Kompensationsleiterplatte 2 ist innerhalb des Aufnahmeelements 1 angeordnet,
hier im Bereich der Bodenfläche 1a. Die Kompensationsleiterplatte 2 kann gegebenenfalls
die Bodenfläche 1a ersetzen. Auf der Kompensationsleiterplatte 2 befinden sich hakenförmig
gebogene, federnde Kontaktelemente 3, deren Kontaktflächen 3a in die Aufnahme 11 ragen
und schräg nach hinten bzw. von der Einführöffnung für den Stecker weg weisend orientiert
sind. Wie in Figur 3 gezeigt, beträgt die Länge L der Kontaktelemente 3 nur einen
Bruchteil, hier ca. ein Viertel der in Einschubrichtung E gemessenen Länge der Buchse,
während sich die Kontaktelemente beim Stand der Technik in der Regel über die gesamte
Buchsenlänge erstrecken. Auf der Kompensationsleiterplatte 2 befindet sich des weiteren
eine Kompensationsschaltung 13, die hier nur angedeutet ist. Ein Beispiel für eine
Kompensationsschaltung 13 ist in Fig. 6a, b gezeigt. Die Kompensationsschaltung 13
verbindet die Kontaktelemente 3 mit hier stiftförmigen Anschlüssen 7, durch die im
in Fig. 3, 4 gezeigten Anwendungsfall der elektrische Kontakt mit der Basisleiterplatte
9 hergestellt wird. Die Kompensationsleiterplatte 2 ist in zwei seitlichen Nuten 10
im Aufnahmeelement 1 geführt und mit einer Rastverbindung 6, bestehend aus einer Aussparung
in der Kompensationsleiterplatte 2 und einer Rastnase in der Bodenfläche, fixiert.
Auf diese Weise ist eine einfaches Zusammensetzen der Buchse gewährleistet. Das Aufnahmeelement
ist vorzugsweise einstückig, insbesondere ein Spritzgussteil. Die Buchse kann eine
zusätzliche metallische Abschirmung umfassen, die beispielsweise das Aufnahmeelement
umschliesst.
[0017] Das Aufnahmeelement 1 weist Montageelemente 5 in Form von Rastnasen oder Füssen auf,
die zur Befestigung in entsprechenden Aussparungen 14 in der Basisleiterplatte 9 dienen.
Die Montageelemente 5 sind in unterschiedlichen Orientierungen zur Bodenfläche 1a
angeordnet, so dass unterschiedliche Einbaulagen der Buchse realisiert werden können.
Auf diese Weise kann die Einschubrichtung E des Steckers an die einbauseitigen Anforderungen
angepasst werden, z.B. parallel (Fig. 3) oder in einem Winkel α (Fig. 4) zur Bodenfläche
1a, die in der Regel parallel zur die Anschlussdose aufnehmenden Wand gerichtet ist.
[0018] Mit der Basisleiterplatte 9 ist eine Anschlussleiste 8, z.B. auch in Form eines Anschlussblocks,
verbunden, die im Anwendungsfall zum permanenten Anschluss von Leitungen eines in
der Regel stationär verlegten Datenkabels dient. Ober nicht dargestellte Leitungsverbindungen
auf der Basisleiterplatte 9 und die Anschlüsse 7 wird der elektrische Kontakt mit
dem entsprechenden Kontaktelement 3 innerhalb der Buchse hergestellt. Die Basisleiterplatte
9 kann auch eine weitere Kompensationsschaltung zum Ausgleich des ausserhalb der Buchse
auftretenden Übersprechens aufweisen.
[0019] Seitlich weist das Aufnahmeelement 1 aneinander angepasste Kopplungselemente 4, 4'
auf, hier in Form einer hinterschnittenen Schiene bzw. einer schwalbenschwanzförmigen
Anformung, die zum Aneinanderkoppeln mehrerer Buchsen dienen. Ein Beispiel für eine
solche Buchsenanordnung ist in Fig. 5 gezeigt.
[0020] Für die Kompensations- und die Basisleiterplatte können Standardelemente verwendet
werden, z.B. doppelseitige FR4-Leiterplatten.
[0021] Fig. 6a,b zeigt ein Beispiel für eine Kompensationsschaltung 13. Dargestellt sind
Ober- und Unterseite der Kompensationsleiterplatte 2 mit den jeweiligen elektronischen
Komponenten, hier Leitungselemente 15 und Kondensatoren 16. Vorliegend befindet sich
jeweils ein Entkopplungskondensator 16 zwischen den Leitungselementen, die den Pinpaaren
1/3, 3/5, 4/6 und 6/8 zugeordnet sind. Typische Werte für diese Kapazitäten liegen
beispielsweise für die Paare 1/3 und 6/8 bei 0,81 pF und für die Paare 3/5 und 4/6
bei 0, 92 pF (jeweils bei 250 MHz) . Bei bisher bekannten Kompensationsschaltungen
auf der Basisleiterplatte werden deutlich höhere Kapazitäten und/oder kompliziertere
Schaltungen verwendet, z.B. eine Entkopplungsschaltung mit folgenden Kapazitäten zwischen
den angegebenen Pinpaaren: Paar 6/4: 2,1 pF; Paar 5/3: 2,14 pF; Paar 6/8: 1,84 pF;
Paar 3/8: 1,4 pF; Paar 1/3: 0,58 pF.
[0022] Die Kompensationsleiterplatte 2 ist in ihren Abmessungen an die Grösse der Buchse
angepasst, vorliegend ist sie ca. 17 mm lang und 12 mm breit.
1. Anschlussdose zur Herstellung einer Hochleistungs-Datenleitungsverbindung zwischen
Leitungen eines stationär verlegten Datenkabels und eines weiteren Datenkabels, umfassend
wenigstens eine Buchse, eine Basisleiterplatte (9), auf der die wenigstens eine Buchse
befestigt ist, und wenigstens eine Anschlussleiste (8) mit Kontaktelementen zum Anschluss
von Leitungen des stationären Datenkabels, wobei die Buchse ein Aufnahmeelement (1)
für einen Stecker eines Datenkabels und eine Mehrzahl von elektrisch leitfähigen Kontaktelementen
(3) aufweist, die im Anwendungsfall mit Leitungen eines in das Aufnahmeelement (1)
eingesteckten Steckers in Kontakt stehen, und wobei die Basisleiterplatte (9) Leitungselemente
zur Herstellung einer elektrisch leitfähigen Verbindung zwischen Kontaktelementen
der Anschlussleiste (8) und den Kontaktelementen (3) der Buchse aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Aufnahmeelements (1) der Buchse eine Kompensationsleiterplatte (2)
angeordnet ist, die eine Kompensationsschaltung (13) zur Verminderung von Störeinflüssen,
insbesondere des Übersprechens, enthält und an der die Kontaktelemente (3) befestigt
sind, und dass die Basisleiterplatte (9) eine weitere Kompensationsschaltung zur Verminderung
von Störeinflüssen enthält.
2. Anschlussdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kompensationsleiterplatte (2) im Anwendungsfall in unmittelbarer räumlicher
Nähe zu einem in die Buchse eingesteckten Stecker eines Datenkabels befindet.
3. Anschlussdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (1) eine Bodenfläche (1a), eine Deckfläche (1b) und zwei Seitenflächen
(1c, 1d) aufweist, die eine Aufnahme für einen Stecker bilden, wobei die Kompensationsleiterplatte
(2) parallel zur Bodenfläche (1a) des Aufnahmeelements und vorzugsweise in unmittelbarer
räumlicher Nähe dazu angeordnet ist.
4. Anschlussdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompensationsleiterplatte (2) in Nuten (10) geführt ist und vorzugsweise mit
einem Rastmechanismus (6) innerhalb des Aufnahmeelements (1) fixiert wird.
5. Anschlussdose nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens ein Montageelement (5), mit welchem die Buchse derart auf einer Basisleiterplatte
(9) befestigt werden kann, dass der Stecker parallel zur Basisleiterplatte (9) oder
in einem vorbestimmten Winkel (α) dazu in das Aufnahmeelement (1) einführbar ist.
6. Anschlussdose nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (3) hakenförmig gebogen sind und eine Kontaktfläche (3a) aufweisen,
die in einem spitzen Winkel zur Kompensationsleiterplatte (2) orientiert ist.
7. Anschlussdose nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Kontaktelemente (3) zwischen 3 und 8 mm, vorzugsweise zwischen 4 und
6 mm beträgt.
8. Anschlussdose nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens ein Kopplungselement (4, 4'), das seitlich am Aufnahmeelement (1) angeordnet
ist, mit welchem wenigstens zwei Buchsen zu einer gemeinsamen Anordnung vorzugsweise
lösbar verbindbar sind.
9. Anschlussdose nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Buchse derart auf der Basisleiterplatte (9) befestigt ist, dass der Stecker parallel
zur Basisleiterplatte (9) oder in einem vorbestimmten Winkel (α) dazu in das Aufnahmeelement
(1) einführbar ist.
10. Anschlussdose nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, welches die Basisleiterplatte (9) und die wenigstens eine Buchse abdeckt
und wenigstens einen Durchlass zum Einführen eines Steckers in die wenigstens eine
Buchse aufweist.
1. Connecting socket for producing a high-powered data line connection between lines
of a data cable, which is laid permanently, and of a further data cable, comprising
at least one female connector, a base printed circuit board (9) on which the at least
one female connector is mounted, and at least one connecting strip (8) with contact
elements for connection of lines of the stationary data cable, with the female connector
having a holding element (1) for a male connector of a data cable and having two or
more electrically conductive contact elements (3) which, in use, make contact with
lines of a male connector which is inserted into the holding element (1), and with
the base printed circuit board (9) having line elements for producing an electrically
conductive connection between contact elements of the connecting strip (8) and the
contact elements (3) of the female connector characterized in that a compensation printed circuit board (2) is arranged within the holding element (1)
of the female connector and contains a compensation circuit (13) in order to reduce
interference influences, in particular crosstalk, and on which the contact elements
(3) are mounted, and in that the base printed circuit board (9) contains a further compensation circuit in order
to reduce interference influences.
2. Connecting socket according to Claim 1, characterized in that in use, the compensation printed circuit board (2) is located in the immediate physical
vicinity of a male connector, which is inserted into the female connector on a data
cable.
3. Connecting socket according to Claim 1 or 2, characterized in that the holding element (1) has a bottom surface (1a), a top surface (1b) and two side
surfaces (1c, 1d) which form a holder for a male connector, with the compensation
printed circuit board (2) being arranged parallel to the bottom surface (1a) of the
holding element, and preferably in its immediate physical vicinity.
4. Connecting socket according to Claim 3, characterized in that the compensation printed circuit board (2) is guided in grooves (10), and is preferably
fixed by means, of a latching mechanism (6) within the holding element (1).
5. Connecting socket according to one of the preceding claims, characterized by at least one mounting element (5), by means of which the female connector can be
mounted on a base printed circuit board (9) such that the male connector can be inserted
into the holding element (1) parallel to the base printed circuit board (9), or at
a predetermined angle (α) to it.
6. Connecting socket according to one of the preceding claims, characterized in that the contact elements (3) are curved like hooks and have a contact surface (3a) which
is oriented at an acute angle to the compensation printed circuit board (2).
7. Connecting socket according to one of the preceding claims, characterized in that the length of the contact elements (3) is between 3 and 8 mm, preferably between
4 and 6 mm.
8. Connecting socket according to one of the preceding claims, characterized by at least one coupling element (4, 4') which is arranged on the side of the holding
element (1) and by means of which at least two female connectors can be preferably
detachably connected to form a common arrangement.
9. Connecting socket according to one of the preceding claims, characterized in that the female connector is mounted on the base printed circuit board (9) such that the
male connector can be inserted into the holding element (1) parallel to the base printed
circuit board (9) or at a predetermined angle (α) to it.
10. Connecting socket according to one of the preceding claims, characterized by a housing which covers the base printed circuit board (9) and the at least one female
connector, and has at least one aperture for insertion of a male connector into the
at least one female connector.
1. Boîte de raccordement pour la fabrication d'une liaison de données hautes performances
entre des lignes d'un câble de données qui est posé en stationnaire et d'un autre
câble de données, comprenant au moins une prise, une carte de circuit imprimé de base
(9), sur laquelle est fixée au moins la prise et au moins un bloc de connexion (8)
avec des éléments de contact pour le raccordement de lignes du câble de données stationnaire,
la prise présentant au moins un élément de réception (1) pour un connecteur d'un câble
de données et une pluralité d'éléments de contact (3) conducteurs d'électricité, qui
lors d'une utilisation entrent en contact avec des lignes d'un connecteur branché
dans l'élément de réception (1) et la carte de circuit imprimé de base (9) étant munie
d'éléments de ligne pour la création d'une liaison conductrice d'électricité entre
les éléments de contact du bloc de connexion (8) et les éléments de contact (3) de
la prise,
caractérisée en ce que
à l'intérieur de l'élément de réception de la prise (1) est disposée une carte
de circuit imprimé compensatrice (2) qui contient un circuit compensateur (13) pour
la diminution des influences perturbatrices, en particulier de la diaphonie et sur
lequel les éléments de contact (3) sont fixés et en ce que la carte de circuit imprimé de base (9) contient un autre circuit compensateur, pour
diminuer les influences perturbatrices.
2. Boîte de raccordement selon la revendication 1,
caractérisée en ce que, en cas d'utilisation, la carte de circuit imprimé compensatrice (2) est située à
proximité directe d'un connecteur d'un câble de données, enfiché dans la prise.
3. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que l'élément de réception (1) présente une surface de fond (1a), une surface de couverture
(1b) et deux surfaces latérales (1c, 1d), qui constituent un système de réception
pour un connecteur, la carte de circuit imprimé compensatrice (2) étant disposée à
la parallèle de la surface de fond (1a) de l'élément de réception et de préférence,
à proximité directe de ce dernier.
4. Boîte de raccordement selon la revendication 3,
caractérisée en ce que la carte de circuit imprimé compensatrice (2) est guidée dans des rainures (10) et
fixée de préférence avec un mécanisme à cran (6), à l'intérieur de l'élément de réception.
5. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par au moins un élément de montage (5), à l'aide duquel la prise peut être fixée sur
une carte de circuit imprimée de base (9), de manière à ce que le connecteur puisse
être inséré dans l'élément de réception (1) à la parallèle de la carte de circuit
imprimé de base (9) ou selon un certain angle (α) par rapport à cette dernière.
6. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les éléments de contact (3) sont courbés à la manière d'un crochet et présentent
une surface de contact (3a), qui est orientée à angle aigu, par rapport à la carte
de circuit imprimé compensatrice (2).
7. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la longueur des éléments de contact (3) se situe entre 3 et 8 mm, de préférence entre
4 et 6 mm.
8. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par au moins un élément de couplage (4, 4'), qui est disposé latéralement par rapport
à l'élément de réception (1) et à l'aide duquel au moins deux prises peuvent être
reliées de préférence de manière amovible en une configuration commune.
9. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la prise est fixée sur la plaque de circuit imprimé de base (9), de manière à ce
que le connecteur soit insérable dans l'élément de réception (1) , soit à la parallèle
de la carte de circuit imprimé de base ou selon un certain angle (α) par rapport à
cette dernière.
10. Boîte de raccordement selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée par un boîtier, recouvrant au moins la carte de circuit imprimé de base (9) et au moins
la prise et présentant au moins un passage pour l'insertion d'un connecteur dans au
moins la prise.