[0001] Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung für einen Aufzug, die mindestens
eine berührungslos betätigbare Schalteinrichtung umfasst.
[0002] Eine überuschungseinrichtung ist z.B. aus
EP-A- 0757011 schon bekannt.
[0003] Bei Aufzugsanlagen werden einzelne Aktionen, zum Beispiel eine Fahrt eine Aufzuges,
im allgemeinen mit Hilfe von Schalteinrichtungen überwacht. Mehrere von solchen Schalteinrichtungen
müssen einen bestimmten Zustand haben, um die beabsichtige Aktion sicher durchführen
zu können. Insbesondere muss bei einer Aufzugsanlage sichergestellt sein, dass vor
Beginn und während der Fahrt der Aufzugskabine alle Türen geschlossen und mechanisch
verriegelt bleiben.
[0004] Aus der Schrift
EP 0 535 205 B1 ist eine Überwachungseinrichtung für eine eine Sicherheitskette aufweisende Steuervorrichtung
bekannt, die mit einer berührungslos auslösbaren einen Sensor umfassenden Schalteinrichtung
versehen ist. Durch Annäherung oder Entfernung eines Magneten werden die Schalter
bzw. Sensoren betätigt.
[0005] Nachteilig bei dieser Lösung ist die Tatsache, dass der Schalter bzw. der Sensor
auf jeden Magnet reagiert, unabhängig davon, ob dieser Magnet der richtige und der
zu dem gewählten Schalter bzw. Sensor bestimmte Magnet ist. Es genügt die Annäherung
eines entsprechenden Materials, um ein gültiges Signal auszulösen. Sobald sich der
Schalter im Wirkungsbereich des Magneten befindet, löst er ein gültiges Signal aus.
Eine Fehlfunktion (falsche Auslösung) des Schalters bzw. des Sensors kann mit vernünftigem
Aufwand kaum ausgeschlossen werden. Eine irrtümliche Auslösung kann auch zum Beispiel
durch Artefakten und/oder externe Störungen verursacht werden, was für den sicheren
Betrieb der Aufzugsanlage gefährlich ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungseinrichtung für einen
Aufzug der eingangs genannten Art vorzuschlagen, welche die vorgenannten Nachteile
nicht aufweist und eine sichere und störungsfreie Überwachung ermöglicht. Weiter ist
die Überwachungseinrichtung gegenüber Artefakten und externe Manipulationen unempfindlich.
Mittels der Überwachungseinrichtung sind die zu überwachenden Komponenten eindeutig
identifizierbar.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Patentanspruche 1 und 9 gelöst.
[0008] Ein Vorteil ist darin zu sehen, dass ein gültiges Signal nur mit einer beispielsweise
weltweit einzigen passiven Einheit ausgelöst werden kann. Die aktive Einheit kann
kein gültiges Signal generieren, ohne die richtige passive Einheit in Reichweite zu
haben. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Überwachung mit kostengünstig
herstellbaren Elementen gewährleistet ist.
[0009] Durch die in den abhängigen Patentansprüchen aufgeführte Massnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Überwachungseinrichtung
möglich.
[0010] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass gleichzeitig mehrere Schalteinrichtungen
bezüglich Funktionsfähigkeit und Zustand überwacht werden können. Die Verkettung mehrerer
aktiver Einheiten erfolgt derart, dass die Antworten aller passiven Einheiten so verknüpft
werden, dass eine gegenseitige Beeinflussung im Sinne einer Falschinterpretation ausgeschlossen
werden kann.
[0011] Vorteilhaft ist weiter die Tatsache, dass ein Datenaustausch zwischen aktiver und
passiver Einheit nur durch Annäherung der als Antenne arbeitenden Spulen stattfinden
kann.
[0012] Weiter ist vorteilhaft, dass die passive Einheit keine eigene Energieversorgung oder
Batterie braucht. Dies wird dadurch erreicht, dass sie einen Energiespeicher aufweist,
in dem die durch die aktive Einheit übermittelte Energie gespeichert werden kann.
Es wird somit Energie gespart. Da die Energie zur Generierung der Antwort übertragen
werden muss, ist keine Spontanaktivität möglich.
[0013] Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den schematischen Zeichnungen
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schalteinrichtung der Sicherheitskette im Ruhezustand, d.h. im unwirksamen
Zustand,
Fig. 2 die Schalteinrichtung aus Fig. 1 im Betriebszustand, d.h. im wirksamen Zustand,
Fig. 3 eine Verkettung mehrerer Schalteinrichtungen,
Fig. 4 eine passive Einheit gemäss einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine aktive Einheit gemäss einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 6 eine zentrale Kontrolleinheit gemäss einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 eine Sicherheitskette für die Türkontakte einer Aufzugsanlage.
[0014] In Figur 1 ist eine Schalteinrichtung 1 einer elektronischen Sicherheitskette dargestellt,
wobei die Schalteinrichtung 1 eine als Abfrageeinheit 2 ausgebildete aktive Einheit
und eine als Antworteinheit 3 ausgebildete passive Einheit aufweist. Die Antworteinheit
3 kann beispielsweise ein Transponder, ein Tag, eine Smart-Card oder eine Chip-Card
sein. Die Abfrageeinheit 2 weist eine erste Spule 4 und die Antworteinheit 3 eine
zweite Spule 5 auf. Die Abfrageeinheit 2 und die Antworteinheit 3 befinden sich in
einem sogenannten Ruhezustand, das heisst sie sind voneinander so weit distanziert,
dass keine Interaktion also keine elektromagnetische Kopplung dazwischen stattfindet.
Die Abfrageeinheit 2 generiert ein Muster M, das der Antworteinheit 3 übermittelt
wird und auf welches die Antworteinheit 3 nicht reagiert.
[0015] In Figur 2 ist die gleiche Schalteinrichtung 1 aus Figur 1 gezeigt, die in diesem
Fall aber in einem sogenannten Betriebszustand ist. Die Abfrageeinheit 2 und die Antworteinheit
3 sind so nahe zueinander angeordnet, dass eine Interaktion erfolgt. Es findet also
eine elektromagnetische Kopplung zwischen der Abfrageeinheit 2 und der Antworteinheit
3 statt. Auf das von der Abfrageeinheit 2 generierte Muster M wird seitens der Antworteinheit
3 eine komplexe Antwort M' gegeben.
[0016] In einer Ausführungsform kann die Abfrageeinheit 2 einen Generator 6, einen ersten
Modulator 7 und einen ersten Demodulator 8 aufweisen. Der Generator 6 kann beispielsweise
ein HF-Generator, ein RF-Generator und so weiter sein. Die Antworteinheit 3 kann seinerseits
einen zweiten Modulator 9 und einen zweiten Demodulator 10 aufweisen. Die Antworteinheit
3 kann weiter einen Energiespeicher 11 aufweisen, der zum Beispiel als Kondensator
mit einer Kapazität ausgebildet sein kann. Die Antworteinheit 3 besitzt also vorzugsweise
keine eigene Energieversorgung oder Batterie.
[0017] Das wesentliche Funktionsprinzip des Systems Abfrageeinheit 2-Antworteinheit 3, wird
in einer bevorzugten Ausführungsform, im folgenden näher beschrieben:
[0018] Die Abfrageeinheit 2 ist so ausgebildet, dass sie in der Lage ist, Informationen
zur Antworteinheit 3 zu übertragen und/oder Informationen von der Antworteinheit 3
zu erhalten. Die erste Spule 4 und die zweite Spule 5 sind in diesem Beispiel als
Antenne ausgebildet. Die Abfrageeinheit 2 übermittelt der Antworteinheit 3 die Energie
über ein elektromagnetisches Feld. Es wird von elektromagnetischer Kopplung gesprochen,
da die Energieübertragung ähnlich wie in einem Transformator funktioniert, wo die
Energie von der Primärwicklung durch enge Kopplung auf die Sekundärwicklung übertragen
wird. Die über das elektromagnetische Feld eingekoppelte Energie speichert die Antworteinheit
3 temporär im Energiespeicher 11. Sobald die Antworteinheit 3 genügend Energie erhalten
hat, wird sie funktionstüchtig und antwortet in sehr spezifischer Art und Weise auf
das von der Abfrageeinheit 2 generierte Muster M.
[0019] Das Muster M und/oder die Antwort M' können beispielsweise Zahlen sein, die durch
ein Bitmuster/Bitfolge dargestellt sind. Das die Antworteinheit 3 erregende Muster
M braucht nicht sehr komplex zu sein, da es in erster Linie der Übertragung von Energie
und der Auslösung einer Antwort M' dient. In einer Ausführungsform kann das Muster
M etwa ein HF-Träger sein und als phasenmoduliertes HF-Signal generiert werden. Das
Muster M wird von der Antworteinheit 3 lediglich zur Energiegewinnung und Synchronisation
einer Antwort verwendet. Mit anderen Worten kann das Muster M als Anweisung an die
Antworteinheit 3 verstanden werden, eine entsprechende Antwort M' zu generieren.
[0020] Auf diese Weise ist eine kausale Verknüpfung von Antwort und Anfrage sichergestellt.
[0021] Das Muster M braucht nicht konstant zu sein und kann durch die Abfrageeinheit 2 oder
von Aussen vorgegeben werden.
[0022] Es könnte aber auch ein Datenaustausch nach klassischen Modulationsverfahren (Amplitudenmodulation
AM, Frequenzmodulation FM, usw.) zwischen der Abfrageeinheit 2 und der Antworteinheit
3 stattfinden.
[0023] Die Antworteinheit 3 verändert das Muster M derart, dass sichergestellt ist, dass
diese Veränderung durch die entsprechende Antworteinheit 3 selbst und nicht durch
ein anderes Element erfolgt. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Antworteinheit
3 auf eine Anfrage mit der Übertragung einer eineindeutigen Zahl antwortet. Damit
ist die Antworteinheit 3 eindeutig identifiziert.
[0024] Figur 3 zeigt eine Verkettung mehrerer Schalteinrichtungen 1, die miteinander seriell
mit einer zentralen Kontrolleinheit 12 verknüpft sind. Die zentrale Kontrolleinheit
12 sendet ein Kommando r(x) und eine Anweisung a(w) in Datenwortenformat über einen
seriellen Kanal 13 an alle Abfrageneinheiten 2 der Sicherheitskette S. Daraus wird
ein elektromagnetisches Signal erzeugt und als Muster M, das beispielsweise mit der
Funktion M(R,x) darstellbar ist, den Antworteinheiten 3 übermittelt. Das Muster M
erregt die jeweiligen Antworteinheiten 3, falls diese in Reichweite/im Wirkungsbereich
der Abfrageeinheiten 2 sind. Jede Antworteinheit 3 weist eine charakteristische Funktion
fi(x) auf, wobei i die Teilnehmerzahl darstellt, also in diesem Beispiel sind die
Antworteinheiten 3 mit den charakteristischen Funktionen f0(x), f1(x) und f2(x) bezeichnet.
Die Antworteinheiten 3 bearbeiten das Muster M mit den jeweiligen charakteristischen
Funktionen fi(x). Die jeweiligen als elektromagnetische Informationen ausgebildeten
Antworten M', die beispielsweise durch.die Funktion M'(A,fi(x)) darstellbar sind,
werden in Datenworten-Informationen umgewandelt und entlang des seriellen Kanals 13
additiv verknüpft. Das Resultat a(w+fi(x)) wird der zentralen Kontrolleinheit 12 zurückgemeldet.
Diese überprüft das Resultat auf Gültigkeit und entscheidet so über den Zustand der
Sicherheitskette S, d.h. über den Zustand der einzelnen Schalteinrichtungen 1. Natürlich
muss die zentrale Kontrolleinheit 12 funktionsfähig und zuverlässig sein, was sich
beispielsweise durch einen nicht gezeigten redundanten Entscheidungszweig in bekannter
Weise gewährleisten lässt. Die Antworten M' der Antworteinheiten 3 lassen sich additiv
verknüpfen, wobei sichergestellt wird, dass die Antworten aller Schalteinrichtungen
1 unabhängig voneinander sind. In diesem Beispiel ist dies durch die charakteristischen
Funktionen f0(x), f1(x) und f2(x) erreicht.
[0025] Die Kommunikation mit der zentralen Kontrolleinheit 12 und die Datenübertagung zu
derselben erfolgt über einen Bus 13.
[0026] Die charakteristische Funktion fi(x) der Antworteinheit 3 ist beispielsweise in einer
Tabelle abgespeichert. Dies bedeutet, dass das Ermitteln des Funktionswertes auf das
Auslesen eines durch das Funktionsargument adressierten Speichers zurückgeführt wird.
Der Aufbau der Tabelle kann dabei in einem einmaligen Initialisierungszyklus erfolgen.
Die Tabelleninhalte werden so gewählt, dass diese über alle Antworteinheiten verschieden
sind. Dazu kann etwa die lineare Funktion fi(x) = ui+vi*x verwendet werden, wobei
sichergestellt wird, dass die Bildbereiche je disjunkt sind. Sollen auch Teilmengen
von Antworteinheiten 3 in einem Kreis identifiziert werden, so sind die Anforderungen
entsprechend strenger zu wählen. Im allgemeinen Falls müssen alle additiven Teilmengen
disjunkt sein.
[0027] Eine bevorzugte Ausführungsvariante ergibt sich aus einer Anordnung wie sie in den
folgenden Figuren 4, 5 und 6 dargelegt ist.
[0028] In Figur 4 sind die wesentlichen Bestandteile einer Antworteinheit 3 dargestellt..
Die Antworteinheit 3 weist einen Adresse-/Dataspeicher 14, einen Zwischen-Dataspeicher
15, eine lokale Kontrolleinheit 16, eine Modulations-/Demodulationseinheit 17 und
eine Antenne 18 auf, welche als Spule ausgebildet sein kann. Das Muster M kann beispielsweise
mit der Funktion M(R,x) dargestellt werden, wobei R eine Anfrage und x eine Adresse
darstellt. Wird ein Muster M(R,x) von der Antenne 18 aufgenommen und anschliessend
durch die Modulations-/Demodulationseinheit 17 demoduliert, so wird dies als Anfrage
R einer lokalen Kontrolleinheit 16 mitgeteilt. Diese veranlasst daraufhin das Auslesen
der Zelle mit der Adresse x aus dem Adresse-/Dataspeicher. Der ausgelesene Wert wird
als Resultat fi(x) interpretiert, zusammen mit der Kennung A moduliert und über die
Antenne 18 als Antwort M' abgestrahlt, die also als Funktion M'(A,fi(x)) darstellbar
ist.
[0029] Die Konfiguration des Adresse-/Dataspeichers, so dass die Inhalte an den Adressen
x den Werten f(x) entsprechen, kann auch über analoge Mechanismen mit entsprechenden
Kommandos oder aber separat, zum Beispiel mittels Laser und bleibender Veränderung
der Halbleiterstruktur, erfolgen.
[0030] Die Verknüpfung der Antworten M' mehrerer Antworteinheiten erfolgt durch serielle
Addition der Einzelresultate entlang einem Bus 13. Mittels diesem lassen sich, unter
Verwendung entsprechender Kommandos, auch die Abfragen der Antworteinheiten 3 auslösen.
[0031] In Figur 5 sind die wesentlichen Bestandteile einer Abfrageeinheit 2 dargestellt.
Die Abfrageeinheit 2 weist eine weitere Antenne 19, eine weitere Modulations-/Demodulationseinheit
20, eine weitere lokale Kontrolleinheit 21, einen weiteren Zwischen-Dataspeicher 22,
einen Addierer 23, und eine Busankopplung 24, welche entlang des seriellen Busses
13 positioniert ist.
[0032] Ein Abfragekommando r(x), welches entlang dem Bus propagiert wird, löst in jeder
Abfrageeinheit die Generierung eines Musters M(R,x) aus. Anschliessend wird der weitere
Zwischen-Dataspeicher 22 auf den Wert 0 gesetzt. Alle Antworteinheiten 3, welche sich
in genügender Nähe der weiteren Antenne 19 befinden, antworten daraufhin mit der Antwort
M'(A,f(x)). Diese wird demoduliert und im weiteren Zwischen-Dataspeicher 22 als Resultat
abgelegt. Erfolgt daraufhin eine Anweisung a(w) mit Argument w durch den Bus 13, so
wird im seriellen Addierer 23 die Summe w+f(x) generiert und über die Busankopplung
24 als a(w+f(x)) weitergereicht.
[0033] Zur Auswertung des Ergebnisses wird das durch die Summation über alle Tags ermittelte
Resultat mit dem durch die Abfrageeinheit ermittelten verglichen, und bei Übereinstimmung
der Sicherheitskreis als geschlossen bewertet.
[0034] In Figur 6 sind die wesentlichen Bestandteile der zentralen Kontrolleinheit 12 dargestellt.
Die zentrale Kontrolleinheit weist eine Steuereinheit 25, einen Zufallsgenerator 26,
einen Speicher 27, einen Rechner 28, einen Vergleicher 29 und eine Kopplung 30, die
die serielle Verknüpfung mit den Abfrageneinheiten 2 gewährleistet.
[0035] Zur Bestimmung des Zustandes des Sicherheitskreises wird vom Zufallsgenerator 26
ein Zufallsargument x generiert und an die Abfrageeinheiten 2 als Kommando r(x) ausgegeben.
Das Zufallargument x wird dann einer Adresse der Adresse-/Dataspeicher 14 der Antworteinheit
3 entsprechen. Gleichzeitig wird, mittels der im Speicher 27 abgelegten Informationen
betreffend die Funktionen fi, der "Sollwert" f^0(x)+...+f^N(x) berechnet. Dabei werden
all jene Antworteinheiten T0 ... TN berücksichtigt, welche zur Erreichung eines bestimmten
Sicherheitszustandes notwendig sind. Nach einer wohlbestimmten Zeitdauer erfolgt die
Abfrage der Resultate mittels der Anweisung a(0). Das so ermittelte Resultat f0(x)+
...+fN(x) wird im Vergleicher 29 mit dem Sollwert verglichen und, entsprechend dem
Resultat, entweder die Direktive "Kreis geschlossen" oder "Kreis offen" ausgegeben.
Eine Bewertung des Sicherheitszustandes kann zyklisch oder auf Anfrage hin erfolgen.
[0036] Es können auch andere Funktionen f(x) verwendet werden. Idealerweise wird f so gewählt,
dass zur Prüfung des Resultates ein einfaches Kriterium anwendbar ist. Im Idealfall
ist die Bestimmung von f(x) sehr schwierig, die Prüfung von der Gleichheitsrelation
w = f(x) hingegen sehr einfach. Derartige Funktionen sind unter dem Begriff "One Way
Function" oder "Trap Door Function" im Bereich der Kryptographie hinreichend bekannt.
Die Funktion braucht nicht zwingend skalare Resultate zu liefern.
[0037] Zur Kommunikation können verschiedenste bekannte Bussystem verwendet werden. Da die
Sicherheit auf einer höheren Hierarchie-Ebene gewährleistet wird, sind die Anforderungen
an das Bussystem selbst sehr gering.
[0038] Die Verkettung der Abfragestationen kann auch durch andere Funktionen als die Addition
bewerkstelligt werden.
[0039] Die Sicherheitsanforderungen an die Komponenten sind gering. Die Sicherheit ergibt
sich in erster Linie durch die Handhabung von Information. Es braucht lediglich sichergestellt
zu werden, dass der Vergleicher sicher arbeitet und dessen Eingangssignale aus unabhängigen
Quellen (Berechung/Bus) stammen.
[0040] In Bezug auf die gezeigte Sicherheitskette S gemäss Figur 3, bei der drei in Serie
geschaltene Schalteinrichtungen 1 überwacht werden, wird von der zentralen Kontrolleinheit
12 ein Abfragekommando r(x) abgegeben, das entlang des Buses 13 duch die Abfrageneinheiten
2 propagiert wird. Das Abfragekommando r(x) dient jeder Abfrageeinheit 2 quasi als
Ansteuerbefehl eine Antwort in den Antworteinheiten 3 zu generieren. Die Antworteinheiten
3 besitzen in der Reihe die charakteristischen Funktionen f0(x), f1(x) und f2(x).
In bestimmten Zeitabstände oder kontinuierlich wird von der zentralen Kontrolleinheit
auch die Anweisung a(w) auf dem Bus 13 geschickt, die von den Abfrageneinheiten 2
quasi als Auslesebefehl interpretiert wird, die Antworten M' zu lesen und sie weiterzuvermitteln.
Im gezeigten Beispiel aus Figur 3 sendet die zentrale Kontrolleinheit 12 die Anweisung
a(w0) an die in der Reihe gesehen ersten Abfrageneinheit 2, wobei am Anfang w0 = 0
gesetzt wird. Nachdem die erste Abfrageeinheit 2 die Antwort M' bekommen hat, schickt
sie an die zweite Abfrageeinheit 2 die Anweisung a(w1), wobei w1 = a(w0 + f0(x)).
Diese Prozedur wiederholt sich in entsprechender Weise entlang des Buses 13 mit der
in der Reihe gesehen zweiten und dritter Schalteinrichtung 1. Nach der dritten Schalteinrichtung
1 wird der zentralen Kontrolleinheit als Resultat das Signal a(w3) zurückgemeldet,
wobei w3 = f0(x) + f1(x) + f2(x) ist.
[0041] In Figur 7 ist die Verkettung gemäss Figur 3 als Sicherheitskette für die Türkontakte
einer Aufzugsanlage dargestellt. Auf drei Stockwerke 31 eines Gebäudes sind Aufzugstüren
32 vorhanden, die in diesem Beispiel als Schachttüren 32 ausgebildet sind. Jede Schachttür
32 weist einen ersten Türflügel 32' und einen zweiten Türflügel 32" auf, die für das
Öffnen und das Schliessen der Tür relativ zueinander beweglich sind. Die Schliessrichtung
der Schachttüren 32 ist in Figur 4 durch die Pfeile P dargestellt. Der erste Türflügel
32' weist die Abfrageeinheit 2 und der zweite Türflügel 32" die Antworteinheit 3 auf.
Die Abfrageeinheit 2 und die Antworteinheit 3 sind an den jeweiligen Türflügel 32',
32'' so angeordnet, dass sie beim Schliessen der Schachttür 32 so nahe kommen können,
dass sie im Sinne dieser Erfindung zusammen interagieren können, das heisst, dass
zwischen denen die obenerwähnte elektromamegnetische Kopplung stattfinden kann. Vorzugsweise
befinden sich die Abfrageeinheiten 2 und die Antworteinheiten 3 auf denjenigen Teilen
der jeweiligen Türflügeln, die sich bei geschlossener Tür überlappen. Die Abfrageneinheiten
2 und die Antworteinheiten 3 sind vorzugsweise so an den entsprechenden Türflügeln
32', 32" angeordnet, dass sie im Sinne der Erfindung erst interagieren, wenn die Türflügeln
32', 32'' schon mechanisch oder elektromechanisch verriegelt sind. Die Abfrageneinheiten
2 jeder Schachttür 32 sind über eine Bus-Leitung 13 miteinader und mit einer Kontrolleinheit
12 seriell verbunden. Die Abfrage der Abfrageneinheiten 2, die Antwort der Antworteiheiten
3 sowie die Datenübetragung zur Kontrolleinheit 12 funktioniert genau so, wie in Figur
3 dargestellt ist. Mit Hilfe dieser in der erfindungsgemässen Weise arbeitenden Sicherheitskette
S können die Türkontakte der Schachttüren sicher überwacht und eindeutig indentifiziert
werden. Falsche Auslösungen werden vermieden. Die Kontrolleinheit 12 kontrolliert
laufend den Zustand der Türkontakte und ist mit einer nicht gezeigten zentralen Aufzugssteurung
in konventioneller Art verbunden.
[0042] Das gleiche Prinzip kann auch für die Kabinentüre des Aufzuges angewendet werden.
[0043] Die Überwachungseinrichtung gemäss der Erfindung kann an allen zu sichernden stellen
eines Aufzuges verwendet werden, und die Schalteinrichtungen können alle Sicherheitsschalter
eines Aufzuges ersetzen.
[0044] Die aktive und/oder die passive Einheit können auch mit Schaltkontakten oder mit
Halbleiterschaltern versehen werden, die beispielsweise den Energiespeicher oder die
Antenne ausser Betrieb setzen. Dies könnte zum Beispiel bei bestehenden mechanischen
Kontakten angewendet werden.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Schalteinrichtung
- 2
- Abfrageeinheit
- 3
- Antworteinheit
- 4
- Erste Spule
- 5
- Zweite Spule
- 6
- Generator
- 7
- Erster Modulator
- 8
- Erster Demodulator
- 9
- Zweiter Modulator
- 10
- Zweiter Demodulator
- 11
- Energiespeicher
- 12
- Zentrale Kontrolleinheit
- 13
- Serieller Kanal / Bus
- 14
- Adresse-/Dataspeicher
- 15
- Zwischen-Dataspeicher
- 16
- Lokale Kontrolleinheit
- 17
- Modulations-/Demodulationseinheit
- 18
- Antenne
- 19
- Weitere Antenne
- 20
- Weitere Modulations-/Demodulationseinheit
- 21
- Weitere lokale Kontrolleinheit
- 22
- Weiterer Zwischen-Dataspeicher
- 23
- Addierer
- 24
- Busankopplung
- 25
- Steuereinheit
- 26
- Zufallgenerator
- 27
- Speicher
- 28
- Rechner
- 29
- Vergleicher
- 30
- Kopplung
- 31
- Stockwerk eines Gebäudes
- 32
- Aufzugstür
- 32'
- Erster Türflügel
- 32"
- Zweiter Türflügel
- M
- Muster
- M'
- Antwort
- P
- Schliessrichtung der Schachttür
- S
- Sicherheitskette
1. Überwachungseinrichtung für einen Aufzug, die mindestens eine berührungslos betätigbare
Schalteinrichtung (1) umfasst, welche eine aktive Einheit (2) und eine passive Einheit
(3) aufweist, wobei die aktive Einheit (2) und die passive Einheit (3) so ausgebildet
sind, dass die passive Einheit (3) ausschliesslich durch ein von der aktiven Einheit
(2) generiertes Muster (M) erregbar ist, wobei die passive Einheit (3) durch das Muster
(M) ab einem bestimmten Abstand zwischen aktiver und passiver Einheit (2, 3) von der
aktiven Einheit (2) erregt ist und eine Antwort (M') generiert, wobei die Antwort
(M') als Identifikationssignal an eine zentrale Kontrolleinheit (12) über einen Bus
(13) übermittelbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Schalteinrichtungen (1) vorgesehen sind, die seriell miteinander zu einer
Sicherheitskette (S) über den Bus (13) mit der zentralen Kontrolleinheit (12) verschaltet
sind und
dass das Muster (M) und die Antwort (M') Zahlen sind, die durch ein Bitmuster/Bitfolge
darstellbar sind, wobei jede passive Einheit (3) eine charakteristische Funktion fi(x)
aufweist und das Muster (M) mit der jeweiligen charakteristischen Funktion fi(x) bearbeitet
ist, sodass die passive Einheit (3) eindeutig identifizierbar ist und wobei die jeweiligen
als elektromagnetische Informationen ausgebildeten Antworten (M') in Datenworten-Informationen
umgewandelt werden, entlang des Busses (13) mittels einer Funktion verknüpft werden
und das Resultat der zentralen Kontrolleinheit (12) zurückgemeldet wird.
2. Überwachungseinrichtung nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die aktive Einheit (2) eine erste Spule (4) und die passive Einheit (3) eine zweite
Spule (5) aufweist.
3. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die passive Einheit (3) einen Energiespeicher (11) aufweist, der Energie speichert.
4. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufzug mindestens eine Aufzugstür (32) aufweist, die einen ersten Türflügel (32')
und einen zweiten Türflügel (32'') umfasst, wobei die aktive Einheit (2) am ersten
Türflügel (32') und die passive Einheit(3) am zweiten Türflügel (32'') angeordnet
sind.
5. Überwachungseinrichtung nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugstür (32) eine Schachttür oder eine Kabinentür ist.
6. Überwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die aktive Einheit (2) als Transceiver und die passive Einheit (3) als Transponder
ausgebildet sind.
7. Verfahren zur Überwachung eines Aufzugs mit mindestens einer berührungslosen eine
aktive Einheit (2) und eine passive Einheit (3) aufweisenden Schalteineinrichtung
(1), wobei die passive Einheit (3) ausschliesslich durch ein von der aktiven Einheit
(2) generiertes Muster (M) erregt wird, wobei die passive Einheit (3) durch das Muster
(M) ab einem bestimmten Abstand zwischen aktiver und passiver Einheit (2, 3) von der
aktiven Einheit (2) erregt und eine Antwort (M') generiert wird, wobei die Antwort
(M') als Identifikation Signal an eine zentrale Kontrolleinheit (12) über einen Bus
(13) übermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass über den Bus (13) mehrere Schalteinrichtungen (1) seriell miteinander zu einer Sicherheitskette
(S) mit der zentralen Kontrolleinheit (12) verschaltet werden und
dass als Muster (M) und Antwort (M') Zahlen verwendet werden, die durch ein Bitmuster/Bitfolge
dargestellt werden, wobei jede passive Einheit (3) eine charakteristische Funktion
fi(x) verwendet und das Muster (M) mit der jeweiligen charakteristischen Funktion
fi(x) bearbeitet wird, sodass die passive Einheit (3) eindeutig identifizierbar wird
und wobei die jeweiligen als elektromagnetische Informationen ausgebildeten Antworten
(M') in Datenworten-Informationen umgewandelt werden, entlang des Busses (13) mittels
einer Funktion verknüpft werden und das Resultat der zentralen Kontrolleinheit (12)
zurückgemeldet wird.
8. verfahren nach Patentanspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Überschreitung des bestimmten Abstand durch die passive Einheit (3) keine Antwort
(M') generiert wird.
1. Monitoring device for a lift, which comprises at least one contactlessly actuable
switching device (1), which comprises an active unit (2) and a passive unit (3), wherein
the active unit (2) and the passive unit (3) are so constructed that the passive unit
(3) is excited exclusively by a pattern (M) generated by the active unit (2), wherein
the passive unit (3) is excited by the pattern (M) from the active unit (2) from a
defined spacing between the active and passive units (2, 3) and generates an answer
(M'), wherein the answer (M') is transmissable as identification signal to a central
checking unit (12) by way of a bus (13), characterised in that several switching devices (1) are provided which are serially connected together
into a safety chain (S) by way of the bus (13) to the central checking unit (12) and
that the pattern (M) and the answer (M') are numbers which can be represented by a
bit pattern / bit sequence, wherein each passive unit (3) has a characteristic function
fi(x) and the pattern (M) with the respective characteristic function fi(x) is processed
so that the passive unit (3) is uniquely identifiable and wherein the respective answers
(M'), which have the form of electromagnetic data, are converted into data-word data
and interlinked along the bus (13) by means of a function and the result is reported
back to the central checking unit (12).
2. Monitoring device according to one claim 1, characterised in that the active unit (2) comprises a first coil (4) and the passive unit (3) comprises
a second coil (5).
3. Monitoring device according to one of the preceding claims, characterised in that the passive unit (3) comprises an energy store (11) which stores energy.
4. Monitoring device according to any one of the preceding claims, characterised in that the lift comprises at least one lift door (32), which comprises a first door panel
(32') and a second door panel (32"), wherein the active unit (2) is arranged at the
first door panel (32') and the passive unit (3) is arranged at the second door panel
(32").
5. Monitoring device according to claim 4, characterised in that the lift door (32) is a shaft door or a cage door.
6. Monitoring device according to any one of the preceding claims, characterised in that the active unit (2) is constructed as a transceiver and the passive unit (3) as a
transponder.
7. Method of monitoring a lift with at least one contactlessly actuable switching device
(1), which comprises an active unit (2) and a passive unit (3), wherein the passive
unit (3) is excited exclusively by a pattern (M) generated by the active unit (2),
wherein the passive unit (3) is excited by the pattern (M) from the active unit (2)
from a defined spacing between the active and passive units (2, 3) and generates an
answer (M'), wherein the answer (M') is transmissable as identification signal to
a central checking unit (12) by way of a bus (13), characterised in that several switching devices (1) are serially connected together into a safety chain
(S) by way of the bus (13) to the central checking unit (12) and that as pattern (M)
and the answer (M') numbers are used which can be represented by a bit pattern / bit
sequence, wherein each passive unit (3) uses a characteristic function fi(x) and the
pattern (M) with the respective characteristic function fi(x) is processed so that
the passive unit (3) is uniquely identifiable and wherein the respective answers (M'),
which have the form of electromagnetic data, are converted into data-word data and
interlinked along the bus (13) by means of a function and the result is reported back
to the central checking unit (12).
8. Method according to claim 7, characterised in that no answer (M') is generated by the passive unit (3) if the defined spacing is exceeded.
1. Dispositif de surveillance pour ascenseur, qui comprend au moins un dispositif de
commutation à actionnement sans contact (1) comportant une unité active (2) et une
unité passive (3), l'unité active (2) et l'unité passive (3) étant conçues pour que
l'unité passive (3) puisse être activée uniquement grâce à un modèle (M) généré par
l'unité active (2), l'unité passive (3) étant activée par l'unité active (2) grâce
au modèle (M) à partir d'une certaine distance entre les unités active et passive
(2, 3) et générant une réponse (M'), et la réponse (M') pouvant être transmise par
l'intermédiaire d'un bus (13) à une unité de contrôle centrale (12) sous la forme
d'un signal d'identification,
caractérisé en ce qu'il est prévu plusieurs dispositifs de commutation (1) qui sont reliés de manière sérielle
à l'unité de contrôle centrale (12) par l'intermédiaire du bus (13) pour former une
chaîne de sécurité (S),
et en ce que le modèle (M) et la réponse (M') sont des nombres qui peuvent être représentés par
un modèle binaire/une suite binaire, chaque unité passive (3) comportant une fonction
caractéristique fi(x), et le modèle (M) étant traité avec la fonction caractéristique
fi(x) respective, de sorte que l'unité passive (3) est identifiable clairement, et
les réponses (M') conçues comme des informations électromagnétiques étant converties
en informations en format d'élément élémentaire et étant combinées le long du bus
(13) à l'aide d'une fonction, et le résultat étant ramené à l'unité de contrôle centrale
(12).
2. Dispositif de surveillance selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité active (2) comporte une première bobine (4), et l'unité passive (3) une seconde
bobine (5).
3. Dispositif de surveillance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité passive (3) comporte un accumulateur d'énergie (11) qui emmagasine de l'énergie.
4. Dispositif de surveillance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ascenseur comprend au moins une porte d'ascenseur (32) qui comporte un premier
battant (32') et un second battant (32"), l'unité active (2) étant disposée sur le
premier battant (32') et l'unité passive (3) sur le second battant (32").
5. Dispositif de surveillance selon la revendication 4, caractérisé en ce que la porte d'ascenseur (32) est une porte palière ou une porte de cabine.
6. Dispositif de surveillance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité active (2) est conçue comme un récepteur-émetteur et l'unité passive (3)
comme un transpondeur.
7. Procédé pour surveiller un ascenseur avec au moins un dispositif de commutation sans
contact (1) comportant une unité active (2) et une unité passive (3), l'unité passive
(3) étant activée uniquement grâce à un modèle (M) généré par l'unité active (2),
l'unité passive (3) étant activée par l'unité active (2) grâce au modèle (M) à partir
d'une certaine distance entre les unités active et passive (2, 3) et une réponse (M')
étant générée, et la réponse (M') pouvant être transmise par l'intermédiaire d'un
bus (13) à une unité de contrôle centrale (12) sous la forme d'un signal d'identification,
caractérisé en ce que plusieurs dispositifs de commutation (1) sont reliés de manière sérielle à l'unité
de contrôle centrale (12) par l'intermédiaire du bus (13) pour former une chaîne de
sécurité (S),
et en ce qu'on utilise comme modèle (M) et comme réponse (M') des nombres qui sont représentés
par un modèle binaire/une suite binaire, chaque unité passive (3) utilisant une fonction
caractéristique fi(x), et le modèle (M) étant traité avec la fonction caractéristique
fi(x) respective, de sorte que l'unité passive (3) est identifiable clairement, et
les réponses (M') conçues comme des informations électromagnétiques étant converties
en informations en format d'élément élémentaire et étant combinées le long du bus
(13) à l'aide d'une fonction, et le résultat étant ramené à l'unité de contrôle centrale
(12).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'en cas de dépassement de la distance définie, l'unité passive (3) ne génère pas de
réponse (M').