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EP 1 307 396 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2004 Patentblatt 2004/47 |
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Anmeldetag: 08.08.2001 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2001/009148 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/014203 (21.02.2002 Gazette 2002/08) |
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VERFAHREN ZUR AUTOMATISCHEN BE- UND ENTLADUNG VON TRANSPORTEINHEINTEN, INSBESONDERE
VON EINHEITEN ZUM TRANSPORTIEREN VON GÜTERN
METHOD FOR AUTOMATICALLY LOADING AND UNLOADING TRANSPORT UNITS, ESPECIALLY UNITS FOR
TRANSPORTING GOODS
PROCEDE DE CHARGEMENT ET DECHARGEMENT AUTOMATIQUES D'UNITES DE TRANSPORT, EN PARTICULIER
D'UNITES DE TRANSPORT DE MARCHANDISES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR |
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Priorität: |
09.08.2000 DE 10039629
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.05.2003 Patentblatt 2003/19 |
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Patentinhaber: |
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- Railion Deutschland AG
10179 Berlin (DE)
- Lase GmbH Industrielle Lasertechnik
46485 Wesel (DE)
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Erfinder: |
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- WÖHRMANN, Rolf
86899 Landsberg/Lech (DE)
- ZIMMERMANN, Werner
44795 Bochum (DE)
- LAMMERT, Heinz-Peter
44229 Dortmund (DE)
- KLINGBERG, Achim
46562 Voerde (DE)
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Vertreter: Zinken-Sommer, Rainer |
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Deutsche Bahn AG
Patentabteilung TZ 02
Völckerstrasse 5 80939 München 80939 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 985 630 DE-A- 2 352 176 DE-A- 19 519 741 US-A- 4 796 209
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WO-A-94/05586 DE-A- 2 746 794 US-A- 4 753 357
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Be- und Entladung von Transporteinheiten,
insbesondere von Einheiten zum Transportieren von Gütern, vorzugsweise von Metallerzeugnissen
in gewickelter Blechform, sogenannten Coils bzw. Paketware auch auf Paletten.
[0002] Der Einsatz lasergestützter fahrerloser Transportsysteme (FTS) repräsentiert zwar
eine junge, aber doch eingeführte Technik. Ein wichtiger Anwendungsbereich dieser
Technik ist die Automatisierung innerbetrieblicher Produkt- und Materialflüsse in
definierten Sektoren. So können beispielsweise die Funktionsbereiche Hochregallager
/Zwischenlager und Versandebene so miteinander verknüpft werden, daß durch FTS die
rechnergestützte Bereitstellung von Transportgütern auf der Versandebene erfolgt.
Von der Versandebene werden die Transportgüter bislang mit Hilfe konventioneller Verfahren
in Güterwagen oder LKW verladen. Konventionell heißt an dieser Stelle, daß die Beladung
durch fahrergesteuerte Kräne und/oder Gabelstapler erfolgt. Bekannt ist eine Vorrichtung
zum seitlichen Be- und Entladen von Fahrzeugen, bei der gabelartige Tragarme eines
Hubelementes in die Paletten der Ladeeinheiten eingeschoben werden, diese anheben,
das Ladegut ausfahren und an anderen Orten absetzen, wobei an einer Be- und Entladestation
ein Erkennungs- und Meßsystem installiert ist und ein auf einer Gleisanlage fahrbarer
Verschiebewagen mit einer mit absenkbaren Gabeln mit verlängerbaren Gabelzinken und
beiderseitig zu diesen verlaufenden Linearförderern versehene Be- und Entladevorrichtung
bestückt ist (DE 196 35 858 A1).
[0003] Ebenfalls bekannt ist eine Vorrichtung für das seitliche Be- und Entladen von Fahrzeugen,
vorzugsweise von Lastkraftwagen mit palettierten Ladeinheiten, bestehend aus einem
verfahrbaren Wagen mit einem Lastaufnahmemittel und einer Gabel-Kettenförderkombination,
wobei
- zur automatischen Be- und Entladung des Fahrzeuges die Position des Fahrzeuges und/oder
der Ladeeinheit mittels einer Meßvorrichtung ermittelt wird,
- das Be- und Entladen des Fahrzeuges mittels einem parallel zum Fahrzeug auf mindestens
zwei Schienen auf einer Seite des Fahrzeuges mit verfahrbaren Verschiebewagen mit
Hubtisch erfolgt, wobei der Hubtisch aus einem weiteren Linearführungssystem mit einem
Gabelschlitten mit Gabel besteht, der quer zur Längsachse des Fahrzeuges verfahrbar
ist,
- und das Fahrwerk des Verschiebewagens über Gegendrückrollen und seitlichen Führungsrollen
an beide Schienen verfügt
- und der Gabelantrieb sowie der Kettenförderantrieb gleichzeitig bei einer Be- bzw.
Entladung eingeschaltet werden und die Last von dem Kettenförderer an die Gabel bzw.
der Gabel an den Kettenförderer übergeben wird, wobei das Förderniveau des Kettenförderers
höher als das der Gabel liegt (DE 195 03 198 C1).
[0004] Weiterhin ist eine Vorrichtung für das seitliche Be- und Entladen von Fahrzeugen
, vorzugsweise Lastkraftwagen, bekannt, bei der das Be- und Entladen des Fahrzeuges
mittels eines parallel zum Fahrzeug auf mindestens zwei Schienen verfahrbaren Verschiebewagenfahrwerkes
mit einem Kugeldrehkranz, einem Linearführungssystem mit Schlitten und einem Hubsystem
mit Gabel erfolgt, wobei das Linearführungssystem mit Schlitten und Hubsystem mit
Gabel um den Kugeldrehkranz drehbar ist, die Schienen sich nur auf einer Seite des
Fahrzeuges befinden und das Fahrwerk des Verschiebewagens über Gegendruckrollen und
seitliche Führungsrollen an mindestens zwei Schienen verfügt (DE 195 03 199 C2).
[0005] Allen bekannten Lösungen ist gemeinsam, daß eine schienengebundene seitliche Be-
und Entladung von Güterwagen oder LKW erfolgen soll. Die Verwendung von herkömmlichen
Laserscannern zu Erfassung der Ladung und die Verwendung einer zusätzlichen Versand-
und Verladeebene bei derartigen Einrichtungen bedeuten ein zusätzliches System, das
spezifische Investitionen, eine Unterbrechung des Materialund Produktflusses und damit
eine weitere Schnittstelle sowohl bei der physischen, als auch bei der Informationslogistik
verursacht.
[0006] Darüber hinaus ist eine Sensorik für einen Kran, insbesondere einen schienengebundenen
Stapel- oder Brückenkran, der auf einem Container-Stapelplatz betreibbar ist, bekannt,
der mindestens einen Abtastlaser aufweist, mit dem der Abtastwinkel (α) in einer Abtastebene
von der Distanz eines Kranteiles zum abgetasteten Container abhängig gemacht ist (DE-OS
195 19 741 A1).
[0007] Desweiteren ist eine Vorrichtung zur Steuerung eines Containerkranes, der eine bewegbare
Hubvorrichtung für ein hängendes Ladegeschirr aufweist, mit dem Container ergriffen
und gehalten werden können, bekannt, wobei mindestens ein an dem Kran oberhalb des
Ladegeschirrs angeordneter und nach unten schauender Sensor vorgesehen ist, der in
der Lage ist, innerhalb des Hubbereiches des Ladegeschirrs befindliche Oberflächen
abzutasten und an darin befindlichen Kanten, die einen Mindesthöhensprung aufweisen,
wenigsten einen Punkt der Kante zu vermessen, und der so ausgerichtet ist, daß sein
Abtastbereich Punkte mindesten einer Kante des Ladegeschirres oder mindestens einer
oberen Kante eines im Ladegeschirr aufgenommenen Containers und bei Annäherung an
einen zu ergreifenden oder als Stapelbasis dienenden Zielcontainer mindestens einer
oberen Kante des Zielcontainers überstreicht, wobei die Vorrichtung aus den Positionen
der ermittelten Kantenpunkte und aus den bekannten Abmessungen des Ladegeschirrs oder
eines daran befestigten Containers in eine Eingriffsposition mit dem Zielcontainer
umsetzt (WO 94/05586).
[0008] Beide Vorrichtungen beziehen sich ausschließlich auf den Umschlag von Containern
auf einem herkömmlichen Ladeplatz mittels eines Krans, der mit einem Laser/Sensor
ausgestattet ist, nach unten ein Abtasten der Container vornimmt und diese mittels
eines Container-Ladegeschirres zu einem Zielstandort befördert.
[0009] In diesem Sinne können durch die Vorrichtungen automatisch ein freier Platz auf einem
Transportmittel/Lagerplatz erkannt, die Genauigkeit der Abtastung und Verladung verbessert
und freie Kapazitäten auf dem Stapelplatz erkannt werden.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur automatischen Be- und
Entladung von Transporteinheiten zu entwickeln, bei dem die Nachteile des Standes
der Technik durch die Patentansprüche 1-11 beseitigt werden sollen, wobei insbesondere
die bislang in jedem Falle vorhandene und notwendige Versandebene entfallen soll.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zu transportierenden Güter und die
Transporteinheit unabhängig von ihrem jeweiligen Standort mittels eines ah sich bekannten,
beweglich angeordneten Laserscanners, vorzugsweise von oben, in ihrer Lage, ihren
Abmessungen und ihrem Aufbau dreidimensional kartografisch erfasst, die gewonnenen
Daten einer zentralen Steuereinheit übermittelt, dort mit den über einen Transponder
und eine Leseeinheit gewonnenen spezifischen Daten der Transporteinheit verglichen
und abgeglichen sowie an eine Entnahmeeinheit weitergeleitet werden, durch welche
die Güter entnommen und ohne die Notwendigkeit des Einschaltens einer zusätzlichen
Versandebene direkt zur Transporteinheit befördert sowie dort an exakt vorbestimmter
Stelle abgesetzt werden, wobei am Bestimmungsort der Entladeprozess in gleicher Art
und Weise realisiert wird.
Als Transporteinheit kann ein gleisgebundenes Schienenfahrzeug, vorzugsweise ein Güterwaggon
oder ein straßengebundenes Fahrzeug, vorzugsweise ein LKW verwendet werden.
Als Güter kommen insbesondere Metallerzeugnisse in gewickelter Blechform, vorzugsweise
sogenannte Coils zur Erfassung, Ver- und/oder Entladung sowie zum Transportieren.
Die Güter können auch in palettierter oder paketähnlicher Form erfasst, verund/oder
entladen sowie transportiert werden.
Als Laserscanner kommt vorzugsweise ein berührungslos auf natürlichen Oberflächen
messender Laser mit großem Leistungsniveau zum Einsatz, der für den geschilderten
Anwendungsfall einen rotierenden Kopf aufweist und der vorzugsweise im Bereich der
Kranbahn/ -brücke von oben zum Einsatz kommt. Der Laserscanner bestreicht einen Winkel
von 0-180° und wird ein- oder mehrfach über das zu transportierende Gut und über die
Transporteinheit zur genauen dreidimensionalen Erfassung der Lage des Gutes im Lager
einerseits und der Freiräume auf der Transporteinheit andererseits eingesetzt.
[0011] Die Verarbeitung der gewonnenen Informationen erfolgt dabei wie folgt:
Es werden die einzelnen Güter im Lager bzw. auf der Transporteinheit mit ihren Koordinaten
und räumlichen Abmaßen abgespeichert. Bei Coils wird dazu noch der Mittelpunkt gerechnet.
Dieses ist wichtig für die Kranzangenpositionierung.
Anschließend erfolgt der Ver- und Abgleich dieser Daten mit den Daten eines Transponders,
der an der Transporteinheit befestigt ist über ein Lesegerät, welches im Gleis- oder
Straßenbereich angeordnet ist, in der zentralen Steuereinheit in der Weise, daß jetzt
eine Liste der auf der Transporteinheit liegenden Güter, mit allen relevanten Daten,
wie Abmessung und Lage sowie die eindeutige Identifikationsnummer der Transporteinheit
erzeugt wird. Diese Informationen werden dem Lagerverwaltungssystem zur Verfügung
gestellt und erlauben es die entsprechenden Fahraufträge für den Kran vollautomatisch
zu generieren. Es wird somit eine vollkommen automatische Abfolge von Be- und Entladevorgängen
durchgeführt, die keinen Eingriff von Personal erfordert.
[0012] Die Umsetzung der Erfindung hängt maßgeblich von der technischen Zuverlässigkeit
der lasergestützten Datenverarbeitungssysteme und den logistischen Vorteilen, die
sich im Rahmen einer ganzheitlich definierten Logistikette als betriebswirtschaftliches
Ergebnis sowohl beim Versender als auch beim Empfänger ab.
Die Vorteile der Erfindung liegen sowohl im physischen Bereich, wie auch im Bereich
der Informationslogistik, da der Material- und Produktfluss deutlich vereinfacht und
ausgeweitet wird. Daraus erwachsen interessante Rationalisierungspotentiale, da in
jedem Fall erstmals die Schnittstelle Versandebene vollständig entfällt.
Der Datenfluß der Informationslogistik wird mit der Erfindung erheblich vereinfacht.
Durch das direkte Einbeziehen der Transporteinheit in das Datenhandling entsteht ein
durchgehender Datenfluß bis einschließlich des Transportgefässes. Diese Daten können
so zum Empfänger weitergegeben werden, daß dort nicht nur die einzelnen Transportgüter
eines Auftrages, sondern auch die jeweilige Zuordnung zur Transporteinheit und zum
exakten Absetzort des jeweiligen Transportgutes innerhalb einer Transporteinheit bekannt
ist. Das ermöglicht auf der Empfangsseite eine Entladung nach unternehmensspezifischen
Kriterien, womit Voraussetzungen für eine dortige Optimierung geschaffen werden.
[0013] Anhand eines Ausführungsbeispieles soll nachstehend die Erfindung näher erläutert
werden.
Dabei zeigt:
- Fig. 1 - eine Lagerhalle mit Kranbahn und Laserscanner im Schnitt.
[0014] Die Transporteinheit 1 mit ihre speziellen Aufnahmen für das Transportgut 2 steht
innerhalb der Lagerhalle 3 im Einzugsbereich des an der Katze 4 der Kranbahn/brücke
5 befestigten Laserscanners 6, der ebenso das in der Halle 3 befindliche Transportgut
7 mit seinen Strahlen 8 erfassen kann. Unter der Transporteinheit 1 ist der Transponder
9 befestigt, der mit dem Lesegerät 10 im Gleisbett kommuniziert. Auf der Kranbahn/-brücke
5 ist ein punktueller Laser 11 zur Vermessung der Kranfahrt- x-Achse befestigt.
Alle Datenerfassungsgeräte sind mit einer nicht dargestellten Steuereinheit verbunden.
Im Einzelnen erfolgt dabei folgende Abstimmung:
[0015] In der nicht dargestellten Steuereinheit (PC) sind nach dem Scannvorgang alle Transportgüter
mit Abmessung und räumlicher Lage abgespeichert.
Wird vom Lagerverwaltungssystem ein Fahrauftrag generiert, fährt der Kran, mit Hilfe
seiner Laserdistanzmesser, an die in der Steuereinheit gespeicherten Koordinaten.
Handelt es sich bei dem Gut um Coils, ist der Steuereinheit die Mittelpunktkoordinate
bekannt und die Kranzange wird entsprechend positioniert. Nach Aufnahme des Transportgutes
fährt der Kran auf die Zielkoordinaten und entlädt das Transportgut. Der Fahrauftrag
ist abgeschlossen, eine entsprechende Meldung wird an das Lagerverwaltungssystem abgesetzt.
1. Verfahren zur automatischen Be- und Entladung von Transporteinheiten, insbesondere
von Einheiten zum Transportieren von Gütern, wobei die Güter vollautomatisch aus einem
Lager entnommen und auf der Transporteinheit verstaut sowie am Bestimmungsort wieder
entladen und in einem anderen Lager deponiert werden,
gekennzeichnet dadurch, daß
die zu transportierenden Güter und die Transporteinheit unabhängig von ihrem jeweiligen
Standort mittels eines an sich bekannten, beweglich angeordneten Laserscanners, vorzugsweise
von oben, in ihrer Lage, ihren Abmessungen und ihrem Aufbau dreidimensional kartografisch
erfasst, die gewonnenen Daten einer zentralen Steuereinheit übermittelt, dort mit
den über einen Transponder und eine Leseeinheit gewonnenen spezifischen Daten der
Transporteinheit verglichen und abgeglichen sowie an eine Entnahmeeinheit weitergeleitet
werden, durch welche die Güter entnommen und ohne die Notwendigkeit des Einschaltens
einer zusätzlichen Versandebene direkt zur Transporteinheit befördert sowie dort an
exakt vorbestimmter Stelle abgesetzt werden, wobei am Bestimmungsort der Entladeprozess
in gleicher Art und Weise realisiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Transporteinheit ein gleisgebundenes Schienenfahrzeug, vorzugsweise ein Güterwaggon,
verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Transporteinheit ein straßengebundenes Fahrzeug verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1-3, gekennzeichnet dadurch, daß als Güter, insbesondere Metallerzeugnisse in gewickelter Blechform, vorzugsweise
sogenannte Coils, erfaßt, ver- und/oder entladen sowie transportiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1-4, gekennzeichnet dadurch, daß die Güter auf Paletten oder in paketähnlicher Form erfaßt, ver- und/oder entladen
sowie transportiert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Laserscanner ein natürliche Ziele messender Laser mit rotierendem Kopf verwendet
wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Laserscanner an einer Kranbahn/-brücke oder an einer separat zu verfahrenden
Lineareinheit befestigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, 6 und 7, gekennzeichnet dadurch, daß durch den Laserscanner eine Fläche in einem Winkel von 0-180 ° ein- oder mehrfach
bestrichen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Transponder vorzugsweise ein Microwellen-Transponder oder eine Telematik-Einheit
oder eine Video-Einheit verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1 und 9, gekennzeichnet dadurch, daß der Transponder unter der Transporteinheit befestigt wird und mit der im Gleis- oder
Straßenbereich angeordneten Leseeinheit kommuniziert.
11. Verfahren nach Anspruch 1, 9 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß die durch die Leseeinheit ermittelten spezifischen Daten der Transporteinheit in
der Steuereinheit mit den eingescannten Daten verglichen und abgeglichen werden.
1. A method for automatically loading and unloading transport means, particularly means
for transporting goods, wherein the goods are removed from a warehouse and stowed
on the transport means, as well as unloaded at the destination and deposited in another
warehouse, namely in a fully automated fashion, characterized in that the goods to be transported and the transport means are cartographically surveyed
in a three-dimensional fashion with respect to their position, dimensions and structure
independently of their respective location, preferably from the top by means of a
conventional laser scanner that is arranged in a movable fashion, wherein the obtained
data is transmitted to a central control unit, in which it is compared and coordinated
with the specific data of the transport means that is obtained by means of a transponder
and a reader unit, as well as forwarded to a removal means that removes and directly
transports the goods to the transport means without requiring an additional dispatch
stage, wherein the removal means deposits the goods at an exactly predetermined location
on the transport means, and wherein the unloading process is realized analogously
at the destination.
2. The method according to Claim 1, characterized in that the transport means used consists of a track-bound rail vehicle, preferably a freight
car.
3. The method according to Claim 1, characterized in that the transport means used consists of a road-bound vehicle.
4. The method according to Claims 1-3, characterized in that the goods to be scanned, loaded and/or unloaded as well as transported consist, in
particular, of metal products in the form of coiled sheet metal, preferably of so-called
coils.
5. The method according to Claims 1-4, characterized in that the goods are scanned, loaded and/or unloaded as well as transported on pallets or
in unitized form.
6. The method according to Claim 1, characterized in that the laser scanner used consists of a laser with a rotating head that measures natural
objects.
7. The method according to Claims 1 and 6, characterized in that the laser scanner is mounted on a crane-way/bridge or on a linear unit to be displaced
separately.
8. The method according to Claims 1, 6 and 7, characterized in that the laser scanner sweeps a surface over an angle of 0-180 ° once or several times.
9. The method according to Claim 1, characterized in that the transponder used preferably consists of a microwave transponder or a telematics
unit or a video unit.
10. The method according to Claims 1 and 9, characterized in that the transponder is mounted underneath the transport means and communicates with a
reader unit that is respectively arranged in the region of the track or the road.
11. The method according to Claims 1, 9 and 10, characterized in that the specific data of the transport means acquired by means of the reader unit is
compared and coordinated with the scanned-in data in the control unit.
1. Procédé de chargement et de déchargement automatique d'unités de transport, notamment
d'unités de transport de marchandises, les marchandises étant prélevées de manière
entièrement automatique dans un entrepôt et accumulées sur l'unité de transport puis
de nouveau déchargées au lieu de destination et déposées dans un autre entrepôt, caractérisé en ce que les marchandises à transporter et l'unité de transport sont détectées en trois dimensions
par cartographie indépendamment de leur emplacement respectif au moyen d'un balayeur
à laser connu en soi disposé de manière mobile, de préférence par le haut, au niveau
de leur position, de leurs dimensions et de leur structure, les données récupérées
étant transmises à une unité de commande centrale, y étant comparées et compensées
avec les données spécifiques de l'unité de transport récupérées par un transpondeur
et une unité de lecture puis communiquées à une unité de prélèvement qui prélève les
marchandises et les transporte sans la nécessité d'intégrer un plan d'expédition supplémentaire
directement vers l'unité de transport, puis déposées là à un endroit précisément prédéfini,
le processus de déchargement étant réalisé de la même manière au lieu de destination.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise comme unité de transport un véhicule ferroviaire sur voie, de préférence
un wagon de marchandises.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise comme unité de transport un véhicule routier.
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les marchandises saisies, transbordées et/ou déchargées puis transportées sont notamment
des produits métalliques sous forme de tôle enroulée, de préférence ce qu'on appelle
des cerclages.
5. Procédé selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les marchandises sont saisies, transbordées et/ou déchargées puis transportées sur
palettes ou sous forme empaquetée.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise comme balayeur à laser un laser à tête rotative mesurant des cibles naturelles.
7. Procédé selon les revendications 1 et 6, caractérisé en ce que le balayeur à laser est fixé à un chemin de roulement/un pont de grue ou à une unité
linéaire se déplaçant séparément.
8. Procédé selon les revendications 1, 6 et 7, caractérisé en ce que le balayeur à laser parcourt une surface dans un angle de 0 à 180° une ou plusieurs
fois.
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on utilise comme transpondeur un transpondeur à micro-ondes ou une unité télématique
ou une unité vidéo.
10. Procédé selon les revendications 1 et 9, caractérisé en ce que le transpondeur est fixé sous l'unité de transport et communique avec l'unité de
lecture disposée au niveau de la voie ou de la route.
11. Procédé selon les revendications 1, 9 et 10, caractérisé en ce que les données spécifiques de l'unité de transport déterminées par l'unité de lecture
sont comparées et compensées dans l'unité de commande avec les données de balayage.
