[0001] Die Erfindung betrifft ein Bodenelement mit den Merkmalen von Anspruch 1, ein Verfahren
zu dessen Herstellung nach Anspruch 16, ein Verfahren zur Herstellung eines Bodenbelags
und einen Bodenbelag aus derartigen Bodenelementen nach Anspruch 13 bzw. 15.
[0002] Bodenelemente, wie Fallschutzplatten, Elastikplatten, Spiel-, Sport- und Freizeitbeläge,
werden beispielsweise auf Spiel- oder Sportplätzen eingesetzt, um die Benutzer vor
Verletzungen durch Stürze zu schützen. Sie bestehen in der Regel aus wenigstens zwei
Schichten, und zwar einer Grundschicht, die im Anwendungsfall häufig direkt auf dem
unbehandelten Untergrund aufliegt, und einer Deckschicht, die dem Benutzer zugewandt
ist. Zur Gewährleistung einer dauerhaften Dämpfung und Benutzersicherheit müssen Bodenelemente
eine gute Formstabilität und Elastizität auch unter lange anhaltender und hoher Belastung
aufweisen. Der Bodenbelag aus derartigen Bodenelementen muss in sich stabil sein.
Insbesondere dürfen sich die verlegten Elemente auch unter Dauerbelastung nicht gegeneinander
verschieben und Stolperfallen wie hervorstehende Kanten, Ecken oder Spalten ausbilden.
Von Vorteil ist weiterhin, wenn der Untergrund durch den Bodenbelag weitgehend lückenlos
abgedeckt oder versiegelt wird, um Pflanzenwachstum im bedeckten Bereich zu verhindern.
Zur kostengünstigen Realisierung des Bodenbelags müssen die Elemente einfach und schnell
zu verlegen sein. Dabei sollte ein mutwilliges Zerstören des Bodenbelags durch Entfernen
einer oder mehrerer einzelner Elemente nicht ohne weiteres möglich sein.
[0003] Zur Herstellung eines Bodenbelags ist es bekannt, Bodenelemente mittels Steckverbindungen
gegen Verschiebung zu sichern. Beispielsweise werden die Elemente seitlich mit Bolzen
oder Kunststoffclips und den entsprechenden Gegenstücken versehen und dadurch verkoppelt.
Problematisch ist, dass diese Steckverbindungen zwei Elemente nur punktweise verbinden
und sich insbesondere die Ecken unter Belastung aufwölben können. Des weiteren erfordert
die Herstellung des entsprechenden Bodenbelags neben dem blossen Verlegen der Elemente
zusätzliche Arbeitsgänge zur Montage der Verbinderelemente und zum Einstecken in ein
entsprechendes Gegenelement des Nachbarelements. Bei der Herstellung der Bodenelemente
ergibt sich ein erhöhter Aufwand, da sie zur Aufnahme der Verbinderelemente vorbereitet
sein müssen und die vorgegebene Position am Bodenelement innerhalb enger Toleranzen
einzuhalten ist. Durch die Fugen zwischen den plattenförmigen Elementen kann Unkraut
wachsen.
[0004] Es sind des weiteren Fallschutzplatten bzw. Elastikplatten bekannt, die aus einer
Grundschicht und einer Deckschicht bestehen. Beide Schichten haben die gleiche rechteckige
Form, sind jedoch gegeneinander versetzt. Damit bildet die Grundschicht an zwei Seiten
der Platte einen über die Deckschicht hinausragenden Falz. An den anderen beiden Seiten
der Platte ragt die Deckschicht über die Grundschicht hinaus und bildet einen Überstand.
Zum Verlegen wird der Falz mit Klebstoff versehen und mit dem Überstand einer weiteren
Platte verbunden. Diese Lösung ist auf die Verwendung von Klebstoff angewiesen, um
die Platten verschiebungssicher zu einem Bodenbelag zu verlegen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bodenelement, insbesondere zur Verwendung
als Fallschutzplatte, Elastikplatte, Spiel-, Sport- und/oder Freizeitbelag, zur Verfügung
zu stellen, das einfach herzustellen und zu verlegen ist. Die Elemente des verlegten
Bodenbelags sollen auch unter hoher mechanischer Belastung gegen Verschiebungen entlang
der Berührungskanten gesichert sein. Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bodenelements sowie eines daraus aufgebauten
Bodenbelags anzugeben.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Bodenelement mit den Merkmalen von Anspruch 1,
durch ein Verfahren zu dessen Herstellung mit den Merkmalen Anspruch 16, durch ein
Verfahren zur Herstellung eines Bodenbelags mit den Merkmalen von Anspruch 13 und
einen Bodenbelag aus derartigen Bodenelementen mit den Merkmalen von Anspruch 15.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung
und den Zeichnungen.
[0007] Das Bodenelement umfasst wenigstens eine Grundschicht und eine Deckschicht, deren
elastische Eigenschaften vorzugsweise gemäss den Anforderungen an die Fallschutzplatte
gewählt sind. Durch Kombination verschiedener Materialien wird vorteilhaft eine den
jeweiligen Zweck erfüllende Elastizität und Dämpfung realisiert. Bedarfsweise können
für einen optimalen Kraftabbau eine oder mehrere Zwischenschichten vorhanden sein.
Beispiele für den grundsätzlichen Schichtaufbau mit einer solchen Zwischenschicht
und für die für die Schichten verwendeten Materialien sind in der nicht vorveröffentlichten
Europäischen Patentanmeldung Nr. EP 01 124 571.9 beschrieben.
[0008] Erfindungsgemäss weichen die Form der Grundschicht und der Deckschicht voneinander
ab und sind derart ausgebildet, dass jeweils zwei Bodenelemente im wesentlichen passgenau
nebeneinander angeordnet werden können. Durch das erfindungsgemässe Verbindungs- und
Positionierungssystem mit den voneinander abweichenden Formen von Grund- und Deckschicht
haben die einander berührenden Seitenflächen benachbarter Bodenelemente auf der Höhe
von Grund- und Deckschicht zumindest lokal unterschiedliche Ausrichtungen. Damit wird
ein Verschieben zweier Bodenelemente in der Bodenebene mechanisch behindert, vorzugsweise
sogar blockiert. Das Positionieren beim Verlegen wird vereinfacht, da zwei Elemente
nur in vorbestimmten Positionen passgenau angeordnet werden können. Wenigstens eine
der Schichten hat vorzugsweise eine Kontur, die gegenüber der anderen Kontur lokal
begrenzte Fortsätze und/oder Aussparungen ausbildet. Ein "Fortsatz" ist eine vorzugsweise
lokal begrenzte Struktur einer Schicht, die gegenüber der anderen Schicht nach aussen
vorsteht, vorzugsweise um 1/20 bis ¼ der Gesamtbreite der anderen Schicht. Eine "Aussparung"
ist eine hinter der anderen Schicht zurückbleibende Struktur. Durch aneinander angepasste
Fortsätze und Aussparungen greifen jeweils zwei Fallschutzplatten nach Art einer Steckverbindung
ineinander, was zu einem besonders stabilen Bodenbelag führt. Da die Kontur der Grund-
bzw. Deckschicht vorzugsweise bereits bei der Herstellung entsteht, sind beim Verlegen
keine zusätzlichen Montageschritte zum Anbringen von Verbinderelementen notwendig.
Die Schichten lassen sich einfach durch Ausstanzen aus einem Bahnenmaterial herstellen.
Durch die Eigenelastizität des verwendeten Materials sind Fertigungsungenauigkeiten
beim Verlegen überwindbar. Zur zusätzlichen Stabilisierung des Bodenbelags können
die Bodenelemente miteinander verklebt werden. Der Klebstoff lässt sich dazu in einfacher
Weise auf die Fortsätze auftragen.
[0009] Die Form der Grund- und/oder Deckschicht bzw. ihre Kontur ist besonders bevorzugt
so gewählt, dass jeweils zwei identisch geformte Bodenelemente in der beschriebenen
Weise nebeneinander passgenau verlegbar sind. Dazu schliessen die äusseren Konturen
der Grund- und Deckschicht jeweils die gleiche Fläche ein. Grund- bzw. Deckschicht
bilden jeweils wenigstens einen Fortsatz und wenigstens eine Aussparung der gleichen
bzw. komplementären (Positiv/Negativ) Form aus. Wenn diese Form auch Hinterschneidungen
aufweist, wird zusätzlich eine Zugfestigkeit senkrecht zur groben Ausrichtung der
einander berührenden Kanten benachbarter Bodenelemente erreicht. Indem beim verlegten
Bodenbelag ein Fortsatz unter die Deckschicht eines benachbarten Bodenelements greift,
wird eine zusätzliche Stabilisierung in vertikaler Richtung erreicht. Der Bodenbelag
hat damit auch unter Belastung eine im wesentlichen ebene Oberfläche. Durch das wechselseitige
Untergreifen kann ein Belag ohne vertikal durchgehende Fugen realisiert werden.
[0010] Vorzugsweise sind die Fortsätze bzw. Aussparungen derart am Umfang des Bodenelements
verteilt, dass es in wenigstens zwei Positionen im wesentlichen passgenau an ein weiteres
identisch geformtes Bodenelement anlegbar ist. In der ersten Position grenzt eine
Seitenkante über ihre gesamte Länge an eine Seitenkante des weiteren Bodenelements
an. In der zweiten Position sind die entsprechenden Seitenkanten in Richtung der Seitenkante
gegeneinander versetzt. Damit ist beispielsweise bei einer quadratischen Grundform
des Bodenelements ein schachbrettartiges und ein versetztes Verlegen möglich. Durch
Beschränkung der Anzahl möglicher Ankopplungsmöglichkeiten durch geeignete Wahl der
Schichtformen wird ein problemloses und wenig fehleranfälliges Verlegen bei dennoch
bestehender Flexibilität hinsichtlich der Verlegemuster erzielt.
[0011] Vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich Herstellung und Verlegen hat ein Bodenelement,
dessen Deckschicht die Form eines Vielecks mit geraden Seitenkanten hat. Besonders
bevorzugt ist eine quadratische Form. Von oben betrachtet sind daher beim verlegten
Bodenbelag nur die regelmässig geformten Deckschichten sichtbar. Eine Reinigung der
Fugen wird erleichtert. Die Grundschicht mit der im Groben ebenfalls regelmässigen
bzw. quadratischen Grundform wird wie die Deckschicht durch Ausstanzen aus einem Bahnenmaterial
hergestellt. Eine weitgehend verschnittfreie Herstellung ist möglich, da durch einen
Stanzvorgang mit vorgegebener Kontur gleichzeitig die Fortsätze einer Grundschicht
und die komplementäre Aussparung der benachbarten Grundschicht gebildet werden. Die
ausgestanzten Teile werden anschliessend miteinander verbunden, z.B. verklebt oder
verschweisst. Gegebenenfalls wird eine Zwischenschicht zwischen Grund- und Deckschicht
angebracht.
[0012] Zur weiteren Verbesserung der Zugfestigkeit des Bodenbelags können zusätzlich Verbinderelemente
verwendet werden, beispielsweise Doppel-T-Haken, die in entsprechend vorbereitetet
Aussparungen in der Grundschicht eingesetzt werden.
[0013] Grundschicht und Deckschicht bestehen vorzugsweise aus elastischem Material, z.B.
Kunststoffe wie Ethylenvinylacetat, thermoplastisches Polyurethan oder Polypropylen,
Mischungen davon, synthetische und natürlichen Kautschuke. Eine eventuell vorhandene
Zwischenschicht kann wie in der Patentanmeldung Nr. EP 01 124 571.9 in sich strukturiert
sein, um einen optimalen Kraftabbau zu gewährleisten. Die dem Untergrund zugewandte
Fläche der Grundschicht kann glatt oder strukturiert sein oder Öffnungen aufweisen,
wenn dies beispielsweise die gewünschte Gesamtelastizität oder der Untergrund erforderlich
machen.
[0014] Beispiele für die Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen rein
schematisch:
- Fig. 1
- die Konturen der Grund- und Deckschicht eines erfindungsgemässen Bodenelements;
- Fig. 2
- einen schachbrettartig verlegten Bodenbelag;
- Fig. 3
- einen versetzt verlegten Bodenbelag;
- Fig. 4
- verschiedene Formen der Aussparungen bzw. Fortsätze.
[0015] Figur 1 zeigt ein Beispiel für die Konturen 3, 4 der Grundschicht 1 bzw. Deckschicht
2 eines erfindungsgemässen Bodenelements. Die Kontur 3 der Grundschicht 1 ist in durchgezogenen
Linien dargestellt, die Kontur 4 der Deckschicht 2 gestrichelt. Die Deckschicht 4
hat die Form eines Quadrats und legt die grobe Form des Bodenelements fest. Die Grundschicht
1 hat ebenfalls eine quadratische Grundform und hat mit der Deckschicht 2 ein gemeinsames
Zentrum Z. Im Randbereich hat die Grundschicht 1 eine von der Deckschicht abweichende
Kontur 3, durch die bezüglich der Deckschicht 2 nach aussen ragende Fortsätze 5 und
nach innen ragende Aussparungen 6 gebildet werden. Die Aussparungen 6 werden von der
Deckschicht 2 überdeckt.
[0016] Indem die Kontur 3 der Grundschicht 1 gewisse Symmetriebedingungen erfüllt, ist ein
einfaches Aneinanderkoppeln zweier identischer Bodenelemente sowie eine verschnittfreie
Herstellung aus einem Bahnenmaterial möglich. Die Konturen der einander gegenüberliegenden
Seitenkanten 7 und 8 bzw. 9 und 10 verlaufen parallel zueinander, d.h. einander gegenüberliegende
Fortsätze 5 bzw. Aussparungen 6 sind jeweils zueinander komplementär. Die Konturen
der aneinander angrenzenden Seitenkanten 7 und 10 bzw. 8 und 9 sind spiegelsymmetrisch
bezüglich der Diagonalen D.
[0017] Die in der Darstellung obere Seitenkante 9 weist zwei symmetrisch zur Mittelachse
M angeordnete Fortsätze 5 der Breite d auf. Auf der Achse M befindet sich eine Aussparung
der Breite b. An den Ecken steht die Grundschicht hinter der Deckschicht zurück und
bildet gegenüber der Deckschicht Aussparungen der Breite a bzw. c. Durch diese Form
in Verbindung mit den bereits beschriebenen Symmetrien wird erreicht, dass zwei Bodenelemente
nur jeweils Seite an Seite oder um eine halbe Kantenlänge versetzt angeordnet werden
können.
[0018] Figur 2 zeigt ein Beispiel für einen schachbrettartig verlegten Bodenbelag aus Bodenelementen
mit der in Fig. 1 gezeigten Form. Es ist nur die Grundschicht 1 dargestellt. Jeweils
vier Ecken stossen im Anwendungsfall zusammen.
[0019] Figur 3 zeigt ein Beispiel für einen versetzt verlegten Bodenbelag aus Bodenelementen
mit der in Fig. 1 gezeigten Form, wobei ebenfalls nur die Grundschicht 1 dargestellt
ist. Jeweils zwei Ecken und eine Seitenkante stossen im Anwendungsfall zusammen.
[0020] Die Kontur 3 kann auch Hinterschneidungen aufweisen. Figur 4 zeigt Beispiele für
eine Kontur in Form eines Schwalbenschwanzes, eines Pilzes oder eines T.
1. Bodenelement, insbesondere Fallschutzplatte, Elastikplatte, Spiel-, Sport- und/oder
Freizeitbelag, mit stossdämpfenden Eigenschaften, wenigstens umfassend eine Grundschicht
(1) und eine Deckschicht (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Grundschicht (1) und der Deckschicht (2) voneinander abweichen und derart
ausgebildet sind, dass jeweils zwei Bodenelemente im wesentlichen passgenau nebeneinander
angeordnet werden können.
2. Bodenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Grundschicht (1) und/oder der Deckschicht (2) derart gewählt ist, dass
die Grundschicht (1) bzw. die Deckschicht (2) gegenüber der jeweils anderen Schicht
(1; 2) sowohl wenigstens einen nach aussen ragende Fortsatz (5) als auch wenigstens
eine nach innen ragende Aussparung (6) ausbildet.
3. Bodenelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz (5) und die Aussparung (6) komplementär geformt sind.
4. Bodenelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (2) eine Grundform mit im wesentlichen geraden Seitenkanten hat,
vorzugsweise ein regelmässiges Vieleck ist.
5. Bodenelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschicht (1) und die Deckschicht (2) derart geformt sind, dass das Bodenelement
in wenigstens zwei Positionen im wesentlichen passgenau an eine weiteres identisch
geformtes Bodenelement anlegbar ist, wobei in einer ersten Position eine Seitenkante
(7, 8, 9, 10) der Deckschicht (2) über ihre gesamte Länge an eine Seitenkante des
weiteren Bodenelements angrenzt und wobei die entsprechenden Seitenkanten in einer
zweiten Position in Richtung der Seitenkante gegeneinander versetzt sind.
6. Bodenelement nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschicht (1) gegenüber der Deckschicht (2) an jeder Seitenkante (7, 8, 9,
10) des Bodenelements wenigstens einen Fortsatz (5) und wenigstens eine Aussparung
(6) aufweist.
7. Bodenelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundform der Deckschicht (2) im wesentlichen quadratisch ist.
8. Bodenelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Konturen (3) jeweils der zwei parallelen Seiten der Grundschicht (1) zueinander
parallel verlaufen und dass die Konturen (3) jeweils der aneinander grenzenden Seiten
der Grundschicht (1) bezüglich der Diagonalen (D) spiegelsymmetrisch zueinander sind.
9. Bodenelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite (8, 9) der Grundschicht (1) eine bezüglich der Deckschicht (2) mittig
angeordnete Aussparung (5) der Breite b und an die Ecken der Grundschicht (1) angrenzende
Aussparungen (5) der Breite a und c aufweist, wobei für die Breiten gilt b=a+c, und
vorzugsweise a=c.
10. Bodenelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Form der Grundschicht (1) derart gewählt ist, dass zwei Bodenelemente, die im
wesentlichen passgenau nebeneinander liegen, ineinandergreifen und sich unter Zug-
oder Druckbelastung in Richtung benachbarter Seitenkanten nicht oder nur geringfügig
verschieben.
11. Bodenelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Grundschicht (1) und Deckschicht (2) wenigstens eine Zwischenschicht angeordnet
ist, deren Form an die Form der Grund- oder Deckschicht (2) angepasst ist.
12. Bodenelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Eigenschaften der Schichten gemäss den Anforderungen an die Bodenelement
ausgewählt sind.
13. Verfahren zur Herstellung eines Bodenbelags aus Bodenelementen nach einem der vorangegangenen
Ansprüche auf einem Untergrund mit folgenden Schritten:
- Legen eines ersten Bodenelements auf den Untergrund;
- passgenaues Anlegen eines weiteren Bodenelements an das erste Bodenelement.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Deckschicht (2) überragenden Fortsätze (5) der Grundschicht (1) des ersten
oder des weiteren Bodenelements vor oder beim Anlegen des weiteren Bodenelements mit
einem Klebstoff versehen und mit der Deckschicht (2) oder der Zwischenschicht des
weiteren Bodenelements verklebt werden.
15. Bodenbelag, hergestellt aus Bodenelementen nach einem der Ansprüche 1-12 oder nach
einem Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14.
16. Verfahren zur Herstellung eines Bodenelements nach einem der Ansprüche 1-12 mit folgenden
Schritten:
- Bereitstellen eines ersten Bahnenmaterials und eines zweiten Bahnenmaterials mit
vorbestimmten elastischen Eigenschaften;
- Ausstanzen der Grundschicht (1) mit einer vorbestimmten Form aus dem ersten Bahnenmaterial;
- Ausstanzen der Deckschicht (2) mit einer vorbestimmten Form aus dem zweiten Bahnenmaterial;
- Verbinden der Deckschicht (2) und der Grundschicht (1) direkt miteinander oder über
eine Zwischenschicht.