| (19) |
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(11) |
EP 1 309 797 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2004 Patentblatt 2004/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.08.2001 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F02M 61/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2001/002967 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2002/012718 (14.02.2002 Gazette 2002/07) |
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| (54) |
AUSGLEICHSELEMENT FÜR EIN BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
COMPENSATION ELEMENT FOR A FUEL INJECTION VALVE
ELEMENT DE COMPENSATION POUR SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
09.08.2000 DE 10038763
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.05.2003 Patentblatt 2003/20 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- NORGAUER, Rainer
71634 Ludwigsburg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 636 820 DE-A- 19 735 665
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EP-A- 0 969 203 DE-A- 19 743 103
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 018, no. 212 (M-1593), 15. April 1994 (1994-04-15)
& JP 06 010794 A (KUBOTA CORP), 18. Januar 1994 (1994-01-18)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 13, 30. November 1999 (1999-11-30) & JP 11
210885 A (MARUSAN:KK), 3. August 1999 (1999-08-03)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1999, no. 13, 30. November 1999 (1999-11-30) & JP 11
210886 A (NOK CORP), 3. August 1999 (1999-08-03)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Ausgleichselement für ein Brennstoffeinspritzventil
nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE 197 35 665 A1 ist eine Brennstoffeinspritzanlage bekannt, die ein Ausgleichselement
aufweist, das aus einem Stützkörper besteht, der eine kalottenförmige Stützfläche
hat. Ein Brennstoffeinspritzventil stützt sich über dieses Ausgleichselement in einer
Aufnahmebohrung eines Zylinderkopfes ab. Da das Brennstoffeinspritzventil auf der
kugelförmig ausgeformten Kalottenfläche mit einer Stützfläche aufliegt, kann das Brennstoffeinspritzventil
bis zu einer gewissen Winkelabweichung zur Achse der Aufnahmebohrung montiert werden
und fest in die Aufnahmebohrung durch geeignete Mittel, beispielsweise eine Spannpratze
gedrückt werden. Somit wird eine einfache Anpassung an die Brennstoffzuleitungen ermöglicht.
Toleranzen bei der Fertigung und bei der Montage der Brennstoffeinspritzventile können
ausgeglichen werden.
[0003] Nachteilig ist jedoch, daß der Stützkörper aufwendig zu fertigen ist und eine genau
herzustellende Kugelfläche erfordert. Der starre Stützkörper kann nicht zusammengedrückt
werden und es erfolgt somit kein Ausgleich in axialer Richtung der Aufnahmebohrung.
Der Ausgleich von Toleranzen kann auch nur auf der vorgegebenen Geometrie der Kugelfläche
erfolgen. Es ist keine rein zur Aufnahmebohrung radiale Ausgleichsbewegung möglich.
[0004] Die in der DE 197 35 665 A1 vorgeschlagene Variante, die Kugelfläche an dem Zylinderkopf
selbst auszuformen und somit ein eigenes Bauteil zu vermeiden, hat den zusätzlichen
Nachteil, daß die eine hohe Genauigkeit erfordernde Kugelfläche in einer Bohrung an
dem relativ großen Werkstück des gesamten Zylinderkopfs ausgebildet werden muß. Dies
hat daher fertigungstechnische Nachteile.
[0005] Ebenfalls in der DE 197 35 665 A1 ist ein Zwischenstück an der Zulaufseite eines
Brennstoffeinspritzventils vorgeschlagen, um einen Toleranzausgleich bezüglich der
Achsen des Brennstoffeinspritzventils und einer Brennstoff-Auslaßöffnung einer Brennstoffverteilerleitung
zu erreichen. Ein Düsenkörper des Brennstoffeinspritzventils wird dabei in eine Aufnahmebohrung
eines Zylinderkopfes eingefügt und durch geeignete Haltemittel, beispielsweise eine
Spannpratze, gehalten, wodurch die Lage der Achse des Brennstoffeinspritzventils vorgegeben
ist. Der Ausgleich eines eventuellen Achsversatzes zwischen der Achse des Brennstoffeinspritzventils
und der Achse der Brennstoff-Auslaßöffnung der Brennstoffverteilerleitung erfolgt
durch Verkippen des dazwischen angeordneten Zwischenstücks. Dieses wird durch jeweils
einen Dichtring zur Brennstoffverteilerleitung sowie zum Brennstoffeinspritzventil
abgedichtet.
[0006] Nachteilig ist der zusätzliche Aufwand mit mehreren weiteren Bauelementen und die
zusätzliche Anzahl an abzudichtenden Verbindungen. Da das Zwischenstück eine zusätzliche
Bauhöhe bedingt, kann es nur relativ kurz ausgebildet werden. Dies führt dazu, daß
bereits bei geringem auszugleichenden Versatz der Achsen ein relativ großer Winkel
des Zwischenstücks zu den Achsen erforderlich ist. Die Abdichtung mittels Dichtring
zwischen Brennstoffeinspritzventil und Zwischenstück einerseits und Brennstoff-Auslaßöffnung
und Zwischenstück andererseits beruht jedoch im Fall einer Abwinkelung nur auf der
Elastizität des jeweiligen Dichtrings. Bei zu großem Winkel besteht daher die Gefahr,
daß die Dichtringe nicht einer gleichmäßigen Pressung zwischen den jeweiligen Dichtflächen
unterliegen, was zu Undichtigkeiten führen kann.
[0007] Aus der DE 197 43 103 A1 ist eine Wärmeschutzhülse bekannt, die ein Brennstoffeinspritzventil
an einem Düsenkörper umschließt. Die Wärmeschutzhülse ist in eine abgestufte Aufnahmebohrung
eines Zylinderkopfes einer Brennkraftmaschine eingesetzt und umschließt einen abspritzseitigen
Düsenkörperabschnitt eines in die Aufnahmebohrung eingesetzten Brennstoffeinspritzventils
umfänglich. Die Wärmeschutzhülse weist an einem Ende einen Kragen auf, der an einer
Stufe der Aufnahmebohrung anliegt. Weiterhin weist sie an ihrem abspritzseitigen Ende
einen umgebogenen Abschnitt auf, womit über eine gewisse Länge die Hülse doppellagig
ausgebildet ist. In diesem Bereich ist die Hülse zwischen Düsenkörper und Bohrung
im Zylinderkopf radial verklemmt. Da in Richtung der Brennstoffzuleitung des Brennstoffeinspritzventils
auf den doppellagig ausgebildeten Abschnitt ein sich verjüngender Abschnitt der Wärmeschutzhülse
folgt, an dem ein sich ebenfalls verjüngender Abschnitt des Brennstoffeinspritzventils
anliegt, wird eine.gewisse axiale Kraftübertragung von dem Düsenkörper des Brennstoffeinspritzventils
auf die Wärmeschutzhülse ermöglicht.
[0008] Jedoch ist hierbei keinerlei Toleranzausgleich der Position des Brennstoffeinspritzventils
in der Aufnahmebohrung möglich. Das Brennstoffeinspritzventil liegt außerdem an einer
Schrägstufe der Aufnahmebohrung an, wodurch die Achsstellung des Brennstoffeinspritzventils
vollständig bestimmt ist.
[0009] Aus der JP 06-010794 A ist bereits ein Brennstoffeinspritzventil bekannt, das in
eine Aufnahmebohrung eines Zylinderkopfes einer Brennkraftmaschine einsetzbar ist.
Das Brennstoffeinspritzventil dient dabei zur direkten Einspritzung von Brennstoff
in einen Brennraum der Brennkraftmaschine. Umgeben ist das Brennstoffeinspritzventil
von einem dreiteiligen Ausgleichselement. Das Ausgleichselement weist dabei zwei umfänglich
an dem Brennstoffeinspritzventil anlegbare starre Kupferringe auf. Zwischen den beiden
Kupferringen ist ein mit beiden Ringen verbundener elastischer Zwischenring angeordnet.
Die beiden Kupferringe sind flach, eben und scheibenförmig ausgeführt, um sich ausschließlich
an senkrecht zur Ventillängsachse des Brennstoffeinspritzventils verlaufenden Schultern
des Brennstoffeinspritzventils bzw. der Aufnahmebohrung im Zylinderkopf optimal abzustützen.
Vorteile der Erfindung
[0010] Das erfindungsgemäße Ausgleichselement mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß es sowohl ein Verkippen des Brennstoffeinspritzventils
zur Achse der Aufnahmebohrung über einen relativ großen Winkelbereich als auch ein
Verschieben des Brennstoffeinspritzventils aus der Mittelachse, der Aufnahmebohrung
radial ermöglicht. Außerdem ist das erfindungsgemäße Ausgleichselement einfach und
kostengünstig zu fertigen. Das Ausgleichselement überträgt die axiale Kraft zwischen
Brennstoffeinspritzventil und Aufnahmebohrung im Zylinderkopf, durch die sich das
Brennstoffeinspritzventil gegen die es fixierende Haltekraft abstützt.
[0011] Daher kann die Haltekraft und Position des Brennstoffeinspritzventils problemlos
eingestellt werden, da das Ausgleichselement vorteilhaft in axialer Richtung der Aufnahmebohrung
flexibel nachgibt und durch die Komprimierbarkeit des Zwischenrings der Anstieg der
Haltekraft über die Eintauchtiefe des Brennstoffeinspritzventils in die Aufnahmebohrung
regelbar ist.
[0012] Die Verwendung eines erfindungsgemäß ausgebildeten Ausgleichselements läßt daher
relativ große Fertigungstoleranzen bei der Herstellung sowohl des Zylinderkopfs als
auch bei der Herstellung des Brennstoffeinspritzventils und der Brennstoffverteilerleitung
zu.
[0013] Entsprechend Anspruch 1 weist der erste Ring eine Kegelfläche auf. Diese kann an
einer kegelförmigen Schulter des Brennstoffeinspritzventils zu liegen kommen. Dadurch
wird das Brennstoffeinspritzventil in dem ersten Ring zentriert und geführt. Der Toleranzausgleich
erfolgt dann sicher durch elastische Verformung des Zwischenrings und nicht durch
eine fehlerhafte Lage des Ausgleichselements.
[0014] Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Ausgleichselements möglich.
[0015] Vorteilhaft können erster und zweiter Ring aus Blechstanzteilen bestehen, die kostengünstig
herzustellen sind.
Zeichnung
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein mit einem erfindungsgemäßen Ausgleichselement in einen Zylinderkopf eingesetztes
Brennstoffeinspritzventil, wobei das Ausgleichselement und der Zylinderkopf geschnitten
dargestellt sind, und
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts II in Fig. 1.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0017] Fig. 1 zeigt ein Brennstoffeinspritzventil 1 mit einem erfindungsgemäßen Ausgleichselement
2. Das Brennstoffeinspritzventil 1 dient zum Einspritzen von Brennstoff bei einer
gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschine. Das dargestellte Brennstoffeinspritzventil
1 ist ein Hochdruckeinspritzventil zum direkten Einspritzen von Brennstoff in einen
Brennraum 3 der Brennkraftmaschine, der in der Zeichnung unterhalb eines nur zum Teil
dargestellten Zylinderkopfes 4 liegt. Das erfindungsgemäße Ausgleichselement 2 kann
jedoch auch in anderen Fällen angewandt werden.
[0018] Das Brennstoffeinspritzventil 1 weist einen Düsenkörper 5 mit einem abspritzseitigen
Ende 6 auf und ist in einer Aufnahmebohrung 7 des geschnitten, andeutungsweise dargestellten
Zylinderkopfes 4 montiert.
[0019] Fig. 1 zeigt weiter einen in einer Nut 8 des Düsenkörpers 5 liegenden, brennraumseitigen
Dichtring 9, der einen Ringspalt 10 zwischen Düsenkörper 5 und Aufnahmebohrung 7 abdichtet
und beispielsweise aus Teflon® besteht. Fig. 1 zeigt weiter am Brennstoffeinspritzventil
1 einen geschnitten dargestellten Brennstoffzulauf 11, beispielsweise einer Brennstoffverteilerleitung,
der mittels eines Dichtrings 12 gegenüber einem Anschlußstutzen 13 des Brennstoffeinspritzventils
1 abgedichtet ist. Der Dichtring 12 wird von einem Flansch 14 des Anschlußstutzens
13 und einem Stützring 15 geführt.
[0020] Ein Anschlußstecker 16 dient für das hier beispielhaft vorgesehene Brennstoffeinspritzventil
1 mit elektrischer Ansteuerung zum Anschluß einer hier nicht dargestellten elektrischen
Steuerleitung.
[0021] Auf einen Bund 17 am Düsenkörper 5 des Brennstoffeinspritzventils 1 drückt ein hier
nicht dargestellter Niederhalter, der das Brennstoffeinspritzventil 1 in der Aufnahmebohrung
7 hält.
[0022] Das Ausgleichselement 2 weist einen starren ersten Ring 18 sowie einen starren zweiten
Ring 19 und einen elastischen Zwischenring 20 auf, die in der gewählten Ausführungsform
durch Vulkanisation des in Gummi ausgeführten elastischen Zwischenrings 20 unlösbar
miteinander verbunden sind. Es sind auch Ausführungen aus anderem elastischen Material
wie beispielsweise einem anderen Elastomer oder Teflon® oder eine Verklebung des elastischen
Zwischenrings 20 mit erstem Ring 18 und zweitem Ring 19 denkbar.
[0023] Zur Verdeutlichung der Ausgleichsfunktion des Ausgleichselements 2 ist eine Ventilmittelachse
21 des Brennstoffeinspritzventils 1 eingezeichnet. Diese kann durch elastische Verformung
des elastischen Zwischenrings 20 und eine dadurch mögliche Anpassungsbewegung des
Brennstoffeinspritzventils 1 an die geometrische Lage des Brennstoffzulaufs 11 sowohl
um eine Distanz d als auch zusätzlich um einen Winkel α von einer Bohrungsmittelachse
22 abweichen.
[0024] Fig. 2 zeigt eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts II in Fig. 1. Dargestellt
ist der Düsenkörper 5, ein Gehäuseabschnitt 23 des Brennstoffeinspritzventils 1 mit
größerem Durchmesser und eine kegelförmige Schulter 24 des Brennstoffeinspritzventils
1. Das Ausgleichselement 2 ist geschnitten dargestellt.
[0025] Der starre erste Ring 18 weist eine innere Kegelfläche 25 auf, die an der kegelförmigen
Schulter 24 des Brennstoffeinsprizventils 1 anliegt. Der starre zweite Ring 19 weist
eine ebene kreisringförmige Fläche 26 auf, die an einer Abstufung 27 der Aufnahmebohrung
7 anliegt. Der elastische Zwischenring 20 verbindet unlösbar den starren ersten Ring
18 und mit dem starren zweiten Ring 19. Zwischen Düsenkörper 5 und Aufnahmebohrung
7 befindet sich ein Ringspalt 10. Sowohl der Zwischenring 20 als auch der zweite Ring
19 weisen einen weitgehend rechteckförmigen Querschnitt auf.
[0026] Vorteilhaft zentriert sich das Brennstoffeinspritzventil 1 durch die kegelförmige
Schulter 24 und die Kegelfläche 25 an dem starren ersten Ring 18 und kann auf diesen
auch zu der Ventilmittelachse 21 radiale Kräfte übertragen. Beim Anziehen der nicht
dargestellten Spannpratze stellt sich das Brennstoffeinspritzventil 1 durch einseitig
stärkere Kompression des elastischen Zwischenrings 20 selbsttätig auf den nötigen
Kippwinkel α und durch die von dem Brennstoffeinspritzventil 1 übertragene Kraft auf
die nötige Distanz d einer radialen Verschiebung ein, so daß der Brennstoffzulauf
11 mit dem Brennstoffeinspritzventil 1 spannungsfrei verbunden ist.
[0027] Daneben kann auch durch stärkeres Zusammendrücken des elastischen Zwischenrings 20
auf seinem vollen Umfang eine eventuelle Höhendifferenz ausgeglichen werden.
[0028] Der starre erste Ring 18 ist vorzugsweise in Bezug auf seinen Mittelpunkt gegenüber
dem starren zweiten Ring 19 in Bezug auf dessen Mittelpunkt durch elastische Verformung
des elastischen Zwischenrings 20 radial verschiebbar.
[0029] Ebenso ist der starre erste Ring 18 vorzugsweise in Bezug auf eine Mittelpunktsachse
gegenüber dem starren. zweiten Ring 19 in Bezug auf eine durch diesen gelegte Mittelpunktsachse
durch elastische Verformung des elastischen Zwischenrings 20 verkippbar.
[0030] Ebenfalls vorteilhaft mindert der elastische Zwischenring 20 des Ausgleichselements
2 eine Übertragung von Körperschall, Schwingungen und Wärme zwischen Zylinderkopf
4 und Brennstoffeinspritzventil 1.
1. Ausgleichselement (2) für ein in eine Aufnahmebohrung (7) eines Zylinderkopfes (4)
einer Brennkraftmaschine einsetzbares Brennstoffeinspritzventil (1) zur direkten Einspritzung
von Brennstoff in den Brennraum (3) der Brennkraftmaschine, das einen an das Brennstoffeinspritzventil
(1) umfänglich anlegbaren starren ersten Ring (18), einen starren zweiten Ring (19),
der in die Aufnahmebohrung (7) einsetzbar ist, und einen unlösbar mit dem starren
ersten Ring (18) und dem starren zweiten Ring (19) verbundenen und zwischen diesen
Ringen (18, 19) angeordneten elastischen Zwischenring (20) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der starre erste Ring (18) eine Kegelfläche (25) aufweist, die gegen eine kegelförmige
Schulter (24) des Brennstoffeinspritzventils (1) anlegbar ist.
2. Ausgleichselement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der elastische Zwischenring (20) aus einem Elastomer und der starre erste Ring (18)
und der starre zweite (19) Ring aus Metall bestehen.
3. Ausgleichselement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der starre erste Ring (18) und der starre zweite Ring (19) mit dem elastischen Zwischenring
(20) durch Vulkanisation verbunden sind.
4. Ausgleichselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der starre zweite Ring (19) eine ebene kreisringförmige Fläche (26) aufweist, die
gegen eine Abstufung (27) der Aufnahmebohrung (7) anlegbar ist.
5. Ausgleichselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der starre erste Ring (18) und/oder der starre zweite Ring (19) aus einem Blechstanzteil
bestehen.
6. Ausgleichselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der starre erste Ring (18) in Bezug auf seinen Mittelpunkt gegenüber dem starren
zweiten Ring (19) in Bezug auf dessen Mittelpunkt durch elastische Verformung des
elastischen Zwischenrings (20) radial verschiebbar ist.
7. Ausgleichselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der starre erste Ring (18) in Bezug auf eine Mittelpunktsachse gegenüber dem starren
zweiten Ring (19) in Bezug auf eine durch diesen gelegte Mittelpunktsachse durch elastische
Verformung des elastischen Zwischenrings (20) verkippbar ist.
1. Compensation element (2) for a fuel injection valve (1) capable of being inserted
into a receiving bore (7) of a cylinder head (4) of an internal combustion engine
and intended for the direct injection of fuel into the combustion space (3) of the
internal combustion engine, the said compensation element having a rigid first ring
(18) capable of being laid circumferentially against the fuel injection valve (1),
a rigid second ring (19) which is capable of being inserted into the receiving bore
(7), and an elastic intermediate ring (20) connected unreleasably to the rigid first
ring (18) and the rigid second ring (19) and arranged between these rings (18, 19),
characterized in that the rigid first ring (18) has a conical face (25) which is capable of being laid
against a conical shoulder (24) of the fuel injection valve (1).
2. Compensation element according to Claim 1, characterized in that the elastic intermediate ring (20) consists of an elastomer and the rigid first ring
(18) and the rigid second ring (19) consist of metal.
3. Compensation element according to Claim 2, characterized in that the rigid first ring (18) and the rigid second ring (19) are connected to the elastic
intermediate ring (20) by vulcanization.
4. Compensation element according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the rigid second ring (19) has a plane annular face (26) which is capable of being
laid against a step (27) of the receiving bore (7).
5. Compensation element according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the rigid first ring (18) and/or the rigid second ring (19) consist of a sheet-metal
stamping.
6. Compensation element according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the rigid first ring (18) is radially displaceable in terms of its centre point with
respect to the rigid second ring (19) in terms of its centre point as a result of
the elastic deformation of the elastic intermediate ring (20).
7. Compensation element according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the rigid first ring (18) is tiltable in terms of a centre-point axis with respect
to the rigid second ring (19) in terms of a centre-point axis drawn through the latter
as a result of elastic deformation of the elastic intermediate ring (20).
1. Elément de compensation (2) pour un injecteur de carburant (1), pouvant être insérée
dans un perçage de réception (7) d'une tête de cylindre (4) d'un moteur à combustion
interne en vue de l'injection directe de carburant dans la chambre de combustion (3)
du moteur à combustion interne,
comprenant un premier anneau rigide (18) qui peut être placé contre l'injecteur (1)
autour de son périmètre, un second anneau rigide (19) inséré dans le perçage de réception
(7), et disposé entre ces deux anneaux (18, 19), un anneau intermédiaire élastique
(20) relié de manière indissociable au premier anneau rigide (18) et au second anneau
rigide (19),
caractérisé en ce que
le premier anneau rigide (18) présente une surface conique (25) qui peut être placée
contre un épaulement conique (24) de l'injecteur (1).
2. Elément de compensation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'anneau intermédiaire élastique (20) est en élastomère, et le premier (18) et le
second anneau rigide (19) sont en métal.
3. Elément de compensation selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le premier (18) et le second anneau rigide (19) sont reliés à l'anneau intermédiaire
élastique (20) par vulcanisation.
4. Elément de compensation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
le second anneau rigide (19) présente une surface annulaire (26) qui peut être placée
contre un échelonnement (27) du perçage de réception (7).
5. Elément de compensation selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
le premier (18) et/ou le second anneau rigide (19) sont constitués d'une pièce découpée
en tôle.
6. Elément de compensation selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le premier anneau rigide (18), rapporté à son centre, peut être déplacé radialement,
sous l'effet d'une déformation élastique de l'anneau intermédiaire élastique (20),
vis-à-vis du second anneau rigide (19) rapporté au centre de celui-ci.
7. Elément de compensation selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
le premier anneau rigide (18), rapporté à un axe central, peut être désaligné angulairement,
sous l'effet d'une déformation élastique de l'anneau intermédiaire élastique (20),
vis-à-vis du second anneau rigide (19) rapporté à un axe central placé au travers
de celui-ci.
